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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 19. November 2012, 20:39 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 10:17 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ausblick auf Lausanne - YBFC Lausanne-Sport - BSC Young Boys, Sonntag, 25. November 2012, 13:45 Uhr, Stade Olympique de la Pontaise, Lausanne. Die Situation beim BSC Young Boys: Verletzte Spieler: Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch), Ivan Benito (Muskelabriss am Oberschenkel), Dusan Veskovac (Muskelverletzung im rechten Oberschenkel). Einsatz fraglich: Christoph Spycher (Knieprobleme). Gesperrter Spieler: Mario Raimondi (eine Spielsperre nach Platzverweis gegen St. Gallen). Extrazug: Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 10:40 Uhr. Radio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
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Warlock
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 12:44 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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-------------------Wölfli----------------------- Sutter-------Nef---------Veskovac------Lecjaks -------------------Zverotic-------------------- ----------Costanzo--------Farnerud------------ Zarate----------------------------------Nuzzolo -------------------Bobadilla--------------------
FC Lausanne-Sport - BSC Young Boys 0:2
Tore:
FC Lausanne-Sport: - BSC Young Boys: Bobadilla, Zarate
Zuschauer: 7'000
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JFK
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 14:15 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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hey, was ist da wieder los in lausanne? ziemlich lustlos bis jetzt der auftritt von yb. 
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Claude
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 16:29 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Was ist bloss mit YB los? Ich kanns mir nicht erklären. Am Donnerstag eine so tolle Leistung an der Anflied Road und heute wieder so absolut blamabler Auftritt gegen den FC Lausanne welcher uns in der Tabelle sogar überholt hat!!!
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 23:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.11.2012  Zitat: YB zeigt bei Lausanne wieder sein Super-League-Gesicht
3 Tage nach dem beeindruckenden Auftritt in der Europa League beim 2:2 in Liverpool haben die Young Boys in der heimischen Liga einmal mehr eine ungenügende Leistung gezeigt. Das Team von Martin Rueda unterlag in Lausanne 1:2 und verlor Raul Bobadilla nach einer Tätlichkeit.
Es lagen nicht einmal 65 Stunden zwischen der Partie Liverpool - YB und der Affiche Lausanne - YB. Trotzdem sah man 2 komplett verschiedene Berner Mannschaften auf dem Rasen. Und dies nicht nur, weil Coach Martin Rueda 5 Wechsel in der Anfangsformation vornahm. YB wirkte müde, uninspiriert, nachlässig. Die Young Boys verloren die Zweikämpfe und leisteten sich Fehlpässe en masse. Nach dieser Niederlage mussten die Berner die Waadtländer in der Tabelle vorbeiziehen lassen und liegen nur noch auf Rang 6.
Bobadilla verlor die Nerven
Hinzu kam, dass die Gäste in Lausanne ab der 60. Minute zu zehnt spielen mussten. Stürmer Raul Bobadilla, der in Liverpool den sehenswerten Treffer zum 1:1 erzielt hatte, leistete sich 5 Minuten nach seiner Einwechslung eine Tätlichkeit an Guillaume Katz und bekam von Schiedsrichter Sascha Kever zurecht die rote Karte gezeigt. Der unrühmliche Abgang des Argentiniers passte irgendwie zum YB-Auftritt.
Lausanne gut organisiert
Lausanne kam so mit relativ wenig Aufwand zu 3 Punkten, womit sie die Berner in der Tabelle überholten und nun Fünfter sind. Die Equipe von Laurent Roussey stand abgesehen von den letzten 10 Minuten hinten sicher und gefiel immer wieder durch schnelle Konter. Die Tore erzielten Gabri (17.) und Francis Malonga, der den Nachschuss seines verschossenen Penaltys verwertete (72.).
Spätes Lebenszeichen
YB zeigte erst ein Lebenszeichen, als es eigentlich schon zu spät war. In der 83. Minute traf Michael Frey zum 1:2. Drei Zeigerumdrehungen später traf der eingewechselte Christian Schneuwly gegen jetzt sehr ängstliche Lausanner nur den Pfosten. Ein Remis wäre hingegen im Gegensatz zu jenem in Liverpool unverdient gewesen.
Ruedas Kritik am Schiedsrichter
Es sei enttäuschend, dass seine Mannschaft die Europa-League-Leistungen in der heimischen Liga nicht bestätigen könne, sagte YB-Coach Rueda nach der Partie. Er nahm seine Spieler aber in Schutz: «Wir haben auch zu zehnt noch den Ausgleich gesucht.» Dafür hatte er für Schiedsrichter Kever klare Worte parat: «Es ist schon das 2. Mal in dieser Saison, dass er uns klar benachteiligt hat.» http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ue-Gesicht
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 23:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.11.2012  Zitat: Lausanne überholt YB
Bobadilla sieht Rot!
Der Liverpool-Kater erschlägt YB. Und Raul Bobadilla dreht beim 1:2 in Lausanne durch.
Lange Zeit ist die Leistung von YB unfassbar, unterirdisch. Den ersten Torschuss aufs Gehäuse von Lausanne-Keper Favre notieren wir in der 77. Minute! Zu einem Zeitpunkt, als das Spiel längst gelaufen scheint.
Lausanne führt da 2:0 durch Tore von Gabri und Malonga, der im Nachschuss eines Penaltys trifft. Moussilou verpasst danach das 3:0. Und haucht damit YB noch einmal Leben ein. In den letzten zehn Minuten des Spiels revoltiert Gelbschwarz gegen die Niederlage. Und hätte sie beinahe noch abgewendet. Erst verkürzt der zuvor unsichtbare Frey. Dann trifft Joker Schneuwly nur den Pfosten.
Es wäre zu viel des Guten an Lohn für eine Leistung gewesen, die nach dem tollen 2:2 in Liverpool nicht für möglich gehalten werden durfte.
Aber sie ist Realität. Ebenso wie der Fall von YB von Platz 5 auf 6.
Und wie die Rote Karte von Raul Bobadilla. Der Argentinier ist fünf Minuten auf dem Platz, als er in einen Zweikampf mit Guillaume Katz verwickelt wird.
Der Gaucho beendet ihn mit einem brutalen Unterarm-Schlag gegen den Romand. Nach Konsultation des vierten Offiziellen schickt Ref Kever der Hitzkopf unter die Dusche. Die schlimmste Rote Karte der Saison.
Lausanne - YB 2:1 (1:0)
Pontaise. - 7200 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 17. Gabri (Chakhsi) 1:0. 72. Malonga (Penalty im Nachschuss verwertet) 2:0. 83. Frey (Schneuwly) 2:1.
Lausanne: Favre; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Facchinetti (82. Kamber); Gabri, Rodrigo; Malonga, Tafer (55. Marazzi), Khelifi; Moussilou (88. Meoli).
Young Boys: Wölfli; Gonzalez, Nef, Ojala, Lecjaks; Zverotic; Vitkieviez (55. Bobadilla), Costanzo (55. Zarate), Farnerud, Nuzzolo (72. Schneuwly); Frey.
Bemerkungen: 60. Platzverweis Bobadilla (Tätlichkeit). 86. Pfostenschuss Schneuwly. Lausanne ohne Sanogo (gesperrt) und Guié Guié (verletzt), Young Boys ohne Benito, Simpson, Spycher, Veskovac (alle verletzt) und Raimondi (gesperrt). Verwarnungen: 16. Katz (Foul). 45. Zverotic (Reklamieren). 53. Nef (Foul). 66. Facchinetti (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 17641.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 26. November 2012, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2012  Zitat: Ausser Rand und Band – YB stürzt in der Liga immer tiefer ab
Drei Tage nach dem tollen Auftritt in Liverpool enttäuschte ein ungenügendes YB gestern bei der 1:2-Niederlage in Lausanne auf der ganzen Linie.
Alexander Farnerud gibt jetzt den kraftvollen Antreiber im Mittelfeld und leitet den YB-Treffer in der 83.Minute mit einem feinen Zuspiel auf Christian Schneuwly ein. Michael Frey braucht den Ball nach dem herrlichen Angriff am Ende nur über die Linie zu schieben. Elsad Zverotic kämpft und läuft, als wäre er an ein Sauerstoffzelt angeschlossen, Alexander Gonzalez dribbelt am rechten Flügel fulminant, und es sind die Young Boys, die mit einem Spieler weniger den überforderten Gegner Lausanne an die Wand spielen. Schneuwly trifft noch den Pfosten nach einer Farnerud-Flanke, Frey verpasst mit einem Kopfball den Last-Minute-Ausgleich zum 2:2.
Ja, in den letzten 10 Minuten überzeugten die Young Boys gestern endlich, sie präsentierten – für sehr kurze Zeit – ihr europäisches Engelsgesicht. Und weil bei YB gerne lustvoll schöngefärbt wird, dürfte der Schönwetterbericht der sonntäglichen Schlussphase im Verein mehr betont werden als die Berner Pannenshow in den 80 Spielminuten zuvor. Ideenlos und harmlos, chancenlos und trostlos kam das Spiel der Young Boys einer Bankrotterklärung gleich, für die es keine Erklärung gibt. «Ich bin sehr enttäuscht», sagte Martin Rueda nach der völlig verdienten 1:2-Niederlage in Lausanne. Der YB-Trainer wirkte ob der unfassbaren Inkostanz seiner Belegschaft verständlicherweise ratlos.
Charaktertest nicht bestanden
Das gesamte Ausmass der tiefen YB-Krise verrät der Blick auf die Tabelle – und da hilft alle Genügsamkeit und Schönfärberei nichts mehr. Vom bescheidenen Abstiegskandidaten Lausanne überholt, rangieren die Young Boys mittlerweile auf Rang 6 – einen Punkt vor Luzern, Zürich und Thun! Gestern wirkte YB phasenweise dilettantisch, ohne Spielfreude spulten die Akteure ihr Pensum ab. Natürlich ist es schwierig, drei Tage nach dem berauschenden Auftritt an der Anfield Road und dem 2:2-Remis in der Europa League beim FC Liverpool auf der alten, baufälligen Pontaise anzutreten. Doch die Tristesse in Lausanne passte prächtig zum Zustand dieser Young Boys, die mal wieder einen rätselhaften Eindruck hinterliessen. Den Charaktertest jedenfalls hat YB deutlich nicht bestanden. Auf das wunderbar herausgespielte Lausanner Führungstor in der 17.Minute durch Gabri reagierten die Gäste gar nicht. Sie schienen mit ihren Gedanken immer noch in Liverpool zu sein.
YB-Coach Rueda hatte nach dem kräftezehrenden Match an der Anfield Road fleissig rotiert, doch kurz nach der Pause beorderte er die wegen leichter Blessuren vorerst geschonten argentinischen Offensivstützen Raúl Bobadilla und Gonzalo Zarate doch noch aufs Feld. Und Bobadilla, ebenso genial wie verrückt, benötigte keine 5 Minuten, um nach einem hässlichen Unterarmschlag gegen Lausannes Abwehrspieler Guillaume Katz des Feldes verwiesen zu werden. Bobadillas armselige Kurzvisite war der Tiefpunkt eines Berner Ausflugs in die Westschweiz, auf dem die YB-Delegation einen unsortierten Eindruck hinterliess. Die Sportchefsuche läuft auf Hochtouren, eine ordnende Hand mit Fussballkompetenz fehlt im Betrieb an allen Ecken und Enden.
Die limitierten, aber kampfstarken Lausanner steuerten einem ungefährdeten Erfolg entgegen, weil Francis Malonga in der 72.Minute – im Nachschuss – einen Elfmeter zum 2:0 verwandelte. YB-Goalie Marco Wölfli hatte den Penalty mit einem Foul an Matt Moussilou verschuldet. Jetzt aber erwachte die Wundertüte YB – und schoss in der 77.Minute (!) durch Schneuwly erstmals aufs gegnerische Tor.
Und in der spannenden Schlussphase hätten die Young Boys ja fast eine nicht für möglich gehaltene Aufholjagd orchestriert. So aber profitierten sie nicht davon, dass die vier Erstplatzierten GC, St.Gallen, Sion und Basel am Wochenende alle nicht gewannen. Die ambitionierten, aber erfolglosen Berner müssen sich derzeit nach hinten orientieren. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31659294
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 26. November 2012, 08:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2012  Zitat: Ein kollektiver Absturz für YB
Die Berner zeigten 75 Minuten Leerlauf und machten bei der 1:2-Niederlage in Lausanne keine gute Figur.
Die magische Europacupnacht von Liverpool schien schon wieder Lichtjahre entfernt gestern Nachmittag auf der Pontaise. Die Young Boys spielten lange Zeit erschreckend schwach. Kein einziger halbwegs gefährlicher Schuss flog in der ersten Hälfte auf das Lausanner Tor. Als der gegnerische Goalie Favre das erste Mal eingreifen musste, lief bereits die 77. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führten die beileibe nicht überragenden Gastgeber 2:0. Die Torschützen: Gabri und Malonga mit einem erst im Nachschuss verwandelten Penalty.
Ins trübe Gesamtbild passte das Verhalten des erst nach der Pause eingewechselten Raúl Bobadilla. Der Argentinier, bei dem Genialität und Wahnsinn sehr nahe beieinanderliegen, schlug Verteidiger Katz nach einem Zweikampf völlig unmotiviert die Hand ins Gesicht. Die Attacke sei unnötig gewesen, kritisierte Captain Marco Wölfli. «Mit solchen Aktionen schadet Raúl nicht nur dem Team, sondern auch sich selber.» Irritierend war, wie Martin Rueda die Unsportlichkeit seines besten Stürmers kommentierte. Der YB-Trainer fand es respektlos von Schiedsrichter Kever, Bobadilla die Rote Karte direkt vors Gesicht zu strecken.
Die Schwächen der Clubleitung
Die Aufarbeitung der Akte Bobadilla hatte auch etwas Entlarvendes, weil sie die Schwächen in der Führungsetage offenbart. Seit der Entlassung von Kaenzig haben laut Organigramm die Verwaltungsräte Werner Müller und Hanspeter Kienberger das Sagen. Für sportliche Belange (Suche eines Sportdirektors, Transfers) steht ihnen Chefscout Stéphane Chapuisat beratend zur Seite. YB-Präsident Müller mag ein guter Vermittler und Repräsentant sein, doch mit den Tücken des Profifussballs ist er viel zu wenig vertraut. Sonst hätte er in den Katakomben der Pontaise kaum gesagt, er sehe im Moment keinen Grund, wieso Bobadilla intern gebüsst werden sollte wegen seiner Tätlichkeit. Fakt ist: Der unberechenbare Südamerikaner wird YB bereits zum zweiten Mal während mehrerer Meisterschaftsspiele fehlen. Letztmals war er Anfang Mai vom Platz geflogen. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hatte ihn danach wegen «äusserst grober und mehrmaliger Schiedsrichterbeleidigung» für sechs Partien gesperrt.
Angst vor Verletzungen
Für reichlich Diskussionsstoff sorgten in Lausanne die zahlreichen Umstellungen, die Rueda im Vergleich zum Match in Liverpool vorgenommen hatte. Bobadilla, Schneuwly, Sutter und Zárate nahmen auf der Ersatzbank Platz; für sie rückten Frey, Vitkieviez, González und Costanzo nach. Costanzo und Vitkieviez liessen ihre Chancen ungenutzt, und es erstaunte nicht, dass ihr Arbeitstag bereits nach weniger als einer Stunde endete. Etliche Spieler hätten nach dem sehr kräfteraubenden Auftritt in Liverpool über muskuläre Probleme geklagt. Er habe nicht riskieren wollen, dass sich beispielsweise die leicht angeschlagenen Bobadilla und Zárate Zerrungen holten, begründete Rueda.
Dass sich Bobadilla während seines Teilzeiteinsatzes anderweitig aus dem Rennen nimmt, konnte der Coach vor Spielbeginn nicht ahnen. Er wird nun gezwungenermassen weiterhin auf Michael Frey setzen müssen. Vom erst 18-Jährigen war gestern lange Zeit gar nichts zu sehen. Dann aber stand er bei einer Hereingabe Schneuwlys am richtigen Ort und erzielte das 2:1 (83.). Drei Minuten später hätten die Gäste beinahe ein zweites Tor bejubeln können. Schneuwly traf mit einem Direktschuss den Pfosten. Das Unentschieden wär ein etwas gar reichlicher Lohn gewesen für eine sehr enttäuschende Darbietung. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/10785991
_________________ For Ever
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chato
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Verfasst: Montag 26. November 2012, 10:47 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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ich frage mich, weshalb ein spieler wie costanzo in einer solchen partie seine chance nie packt? er hat wirklich nun oftmals eine chance bekommen um zu zeigen das er in die stammformation gehört. ich denke der wird es bei uns nie packen.
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