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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 09:30 
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Weiss + Appetito verlängert mit YB

Das Bauunternehmen Weiss + Appetito weist für das erste Halbjahr einen Umsatzanstieg von 63,5 Mio. auf 72 Mio. Fr. aus. Trotz gedrückten Margen und einmaligen Integrationskosten für ein Telekom-Engagement in Deutschland wird ein Jahresergebnis über dem des Vorjahres erwartet. Das Unternehmen gab zudem die Verlängerung des Sponsoringvertrages mit dem BSC Young Boys bekannt. Bei der Luftseilbahn Unterterzen-Flumserberg stieg der Ertrag im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1% auf 1,5 Mio. Fr. Hohe Abschreibungen führten jedoch zu einem Verlust. Die Davos-Klosters-Bergbahnen haben das Hotel Flüela an die Luxushotelkette Rixos verkauft. Vor einem Jahr hatten die Bergbahnen das Hotel erworben, um zu verhindern, dass das Hotel in Zweitwohnungen umgewandelt wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 09:35 
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30.09.2012

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3 Klubs, 3 Fragen, 3 Erklärungen – und keine Lösung

Der FC Luzern, die Young Boys und der FC Zürich befinden sich in der Krise. Wer heute nicht siegt, dem stehen sogar noch stürmischere Zeiten bevor

Young Boys 1 «Alain Nef, warum ist YB nicht fähig, als Favorit gut zu spielen?» 2 Die Antwort:
«Ich habe keine Erklärung. Seit ich hier bin, ist es immer dasselbe. Gegen Basel oder andere Spitzenteams spielen wir gut – und dann folgt sofort wieder ein Rückschlag gegen einen «Kleinen». Vielleicht fällt es uns schwer, das Spiel zu gestalten. Darum hat es ja immer geheissen, ein Führungstor würde uns gut tun, weil der Gegner dann anrennen muss. Und was passiert gegen Thun? Wir gehen in Führung und kriegen trotzdem doppelt auf die Schnauze. Zum Glück kommt gegen Servette bereits die nächste Chance – aber es wird nur besser, wenn der Zusammenhalt im Team grösser ist als zuletzt.»

3Die Analyse:

Die letzte Meisterparty feierte YB 1986. Den letzten Cupsieg 1987. YB leidet. Und will endlich wieder einen Titel gewinnen. Dieses Bestreben vernebelt zuweilen den Verstand. Mal unterjocht sich YB einem Spieler berater (Beytrison; u. a. von Doumbia oder auch Mayuka), mal unterjocht sich YB einem Trainer (Gross). Nur eine langfristige Strategie ist keine zu erkennen. Die Folgen des konzeptlosen Verschwendens der Millionen? Der Verwaltungsrat hat keine Lust mehr, Geld bereitzustellen. Das Team besteht aus guten Einzelspielern, ist aber keine funktionierende Mannschaft. Ausbaden müssen den Schlamassel Trainer Martin Rueda und CEO Ilja Kaenzig. Es ist eine Mission Impossible. Und die nächsten Köpfe werden eher früher als später rollen.

FC Zürich 1 «Fredy Bickel, warum haben Sie alle Kreativ-Spieler verkauft?» 2 Die Antwort:
«Mussten wir alle Spieler ziehen lassen? Ich weiss es nicht. Aber irgendwann haben wir uns gesagt: Okay, wenn wir schon mit einem Umbruch konfrontiert sind, dann ziehen wir ihn richtig durch. Alphonse hatte einen Traum – Frankreich. Margairaz sagte uns: ‹So eine Offerte wie in Sion bekomme ich nie mehr.› Mehmedi kam jeden Tag ins Büro mit der Bitte, ihn endlich gehen zu lassen. Nikci hatte abgeschlossen mit dem FCZ, seit er von Mehmedi hörte, wie toll alles sei im Ausland. Und nun sind jene, die kreativ sein könnten, Kajevic und Chikhaoui, verletzt. Fazit: Viel schlechter kann es nicht mehr werden.»

3 Die Analyse:

Der FCZ hat einen Radikal-Umbruch hinter sich. Ge rade einmal zwei Stamm-Spieler von heute zählten vor einem Jahr zu den ersten elf. Sportchef Bickel gibt zu, die Wechsel unterschätzt zu haben. Er will sich, wie Präsident Canepa und Trainer Fringer auch, in Geduld üben. Das ist gut und recht, die Transferpolitik der Zürcher wirft dennoch Fragen auf. Es ist fahr lässig, sämtliche Hoffnungen in einen Dauerverletzten (Chik haoui) zu setzen. Immerhin verpflichtete der FCZ kurz nach Saisonstart noch Chiumiento. Ist er aber unsichtbar – und das ist gegen die Topteams zu 95 Prozent der Fall – hängen die eigentlich vielversprechenden Stürmer völlig in der Luft. Wie eine Mannschaft erfolgreich aufgebaut wird, sollte sich der FCZ bei GC abschauen – von hinten nach vorne mit einer tragenden Achse. Etienne Wuillemin

FC Luzern 1 «Walter Stierli, warum haben Sie Sportchef Heinz Her mann geholt?» 2 Die Antwort:
«Das Engagement von Heinz Hermann war ein ge meinsamer Beschluss des Verwaltungsrats. Hermann war auch schon in Basel als Sportchef tätig, er hat als Trainer erfolgreich gearbeitet, dazu ist er Rekord-Nationalspieler – er ist also reich an Erfahrungen im Fussball-Geschäft. Klar ist: Jede Position steht nach einer gewissen Zeit auf dem Prüfstein. Wir werden die Arbeit von Hermann im Winter analysieren.»

3Die Analyse:

Vom Vize-Meister und Cup-Finalisten zum Abstiegs kandidaten in nur vier Monaten. Die Krise hat den FC Luzern in seinen Grundfesten erschüttert – dabei ist sie hausgemacht. Ex-Präsident Walter Stierli setzte Erfolgstrainer Murat Yakin mit Hermann einen Mann vor die Nase, der in seiner Funktion als Sportchef über fordert ist. Stierlis letzte Amtshandlung war bestimmt nicht die glücklichste. Es folgte ein Schmierentheater: Yakin forderte Verstärkungen, Hermann forderte Vernunft, Yakin gab nicht nach, also entliess ihn der FCL und installierte Komornicki. Seither kämpft dieser gegen Spieler, die ihre Position und Stärke einzig Yakin verdanken (Lezcano, Winter, Stahel, Sarr). Komornicki wird den Kampf verlieren, Hermann bald die Lust. Der letzte Akt des Dramas in Luzern ist noch nicht erreicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:21 
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Wölfli gegen Bürki

YB in der Goalie-Falle

YB hat viele Probleme – ausser im Tor. Und doch verursacht die Keeperfrage das grösste Dilemma.

Nach einem reibungslosen Flug und einer zweistündigen Schleicherei durch die monumentale Moskauer Rush Hour ist YB gestern um 21 Uhr im HotelRenaissance angekommen. Ohne Christoph Spycher und Alex Farnerud. Die Teamstützen fallen verletzt aus. Aber mit Marco Wölfli (30).

Vom Backup von Diego Benaglio in der Nati wird morgen ganz viel abhängen. Für die beiden Stürmer des neuen russischen Tabellenführers Anschi Machatschkala, Samuel Eto’o und Lacina Traoré, gibts nämlich nur ein passendes Prädikat: Weltklasse!

Und doch müssen sich die YB-Bosse allmählich Gedanken über Wölfli machen. Nicht wegen Wölfli. Sondern wegen Roman Bürki (21). Der Leihvertrag mit GC läuft Ende Saison aus. Bei den Bernern hat er einen Vertrag bis 2015 – wie Wölfli. Bürki hält top und hat eben einen neuen Super-League-Rekord aufgestellt: 630 Minuten ungeschlagen. Was also tun mit Bürki?
GC und die Hosenknöpfe

YB-CEO Ilja Kaenzig gibt zu, dass die Situation kompliziert sei: «GC will ihn übernehmen. Aber mit Hosenknöpfen zahlen geht nicht. Und Roman können wir nicht sagen: Nächste Saison leihen wir dich nach Lausanne aus. Es ist ein Dilemma auf höchstem Niveau, das wir kreativ lösen müssen.» Bürki selbst würde gerne bei den Zürchern bleiben. Aber eben – die Hosenknöpfe…
Wölfli ist die Nummer 1

Kein Thema ist für Kaenzig ein Verkauf von Wölfli: «Das wäre widersinnig. Marco ist unser Captain und ein Teamleader. Er steht immer noch vor Roman.» Ebenso widersinnig wäre es, Bürki als Nummer zwei zurückzuholen, zumal mit Yvon Mvogo ein grosses Talent bei YB aufgebaut wird.

Trainer Martin Rueda sagt, man müsse Bürki nicht zwingend zurückholen, da er drei gute Goalies habe, die sein vollstes Vertrauen hätten.

Was denkt Wölfli? «Das ist noch so weit weg – da mache ich mir keine Gedanken.» Ein Ausweg aus dem Dilemma wäre ein Top-Angebot für Wölfli aus dem Ausland. Kaenzig: «So was gibts nur in einer idealen Welt.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 54846.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2012, 10:10 
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Die Unruhe bei SCB und YB wächst

SCB und YB haben das gleiche Problem: Sie befinden sich in einem Tief. SCB-Trainer Antti Törmänen steht unter Druck - und die Young Boys stehen nach 13 Spielrunden schlechter da als zum gleichen Zeitpunkt in der vergangenen Saison.

Erfolg ist vergänglich – vor allem im Sport. Viermal in Folge hatte der SC Bern bis zum vergangenen Wochenende gesiegt, nach zwei Niederlagen gegen Biel und die ZSC Lions (jeweils 2:3) ist die Stimmung aber gekippt. Einige Fans pfiffen das Team am Samstagabend nach Spielschluss aus, und die Boulevardmedien zielen nicht erst seit kurzem auf den Mann. Der Mann heisst Antti Törmänen, ist Finne, durchaus kommunikativ zwar, für die Unterhaltungswelt aber zuweilen etwas ruhig. Der SCB-Trainer gibt selten knackige Statements ab – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger Larry Huras. Apropos Huras: Dessen Entlassung im vergangenen Oktober ist mit ein Grund, weshalb im medialen Blätterwald bereits am Berner Trainerstuhl gesägt wird, ehe die Blätter von den Bäumen gefallen sind. Denn mit Huras’ Freistellung und der entsprechenden Begründung haben die Verantwortlichen eine neue Messlatte mit Ansprüchen an einen SCB-Trainer gesetzt, zu deren Überspringen die Kombination aus erfolgreichem und attraktivem Hockey Voraussetzung ist.

Die letzte Überzeugung fehlt

«Dass ein Trainer unter Druck steht, ist Teil dieses Theaters», sagt Törmänen, ergänzend, dass er «auch nur ein Mensch» sei. Natürlich hat ihn die Kritik auch getroffen, selbst wenn er den Vorwürfen mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor begegnet. Der Finne kennt das Geschäft und weiss, dass die Punktausbeute ungenügend ist. Heute gastiert das Team bei Rapperswil-Jona – den Lakers waren die Berner vor knapp einem Monat im Heimspiel trotz deutlicher Überlegenheit in der Schussstatistik 1:3 unterlegen. Bereits damals zeigte sich, dass es der Equipe vor dem gegnerischen Tor an der letzten Überzeugung mangelt. Und wer die SCB-Auftritte dieser Tage verfolgt, wird den Eindruck nicht los, wonach bei den Protagonisten noch einige Leistungsprozente brachliegen – bewusst oder unbewusst. «Bereits während der Vorbereitung hat mir die Einstellung nicht immer gepasst. Einige dachten: ‹Das wird dann schon gut kommen.› Es fehlt die letzte Überzeugung», kritisiert Sportchef Sven Leuenberger.

Die neue Rollenverteilung

Auffallend ist, dass sich etliche Spieler auf Formsuche befinden. In der Abwehr lässt sich dieser Umstand auch mit den Zuzügen Mark Streits und Roman Josis erklären, einhergehend mit einer Veränderung der Hierarchie. Spieler wie Philippe Furrer, Beat Gerber und Andreas Hänni müssen neue, ungewohnte, kleinere Rollen einnehmen. «Es brauchte ein Umdenken», sagt Furrer und führt aus: «Zuerst war eine gewisse Frustration da: Ich spiele nicht mehr im Powerplay, habe ausschliesslich defensive Aufgaben zu erfüllen. Aber ich musste einsehen, dass Streit und Josi offensiv stärker sind als ich. Für alle Spieler gilt es, die neuen Rollen zu akzeptieren.»

Für Sven Leuenberger ist klar: «Diese Erklärung lasse ich für die Abwehr gelten, aber nicht für die Stürmer.» Martin Plüss und Ivo Rüthemann gehören zu jenen Offensivkräften, welche sich dank ihrer Routine durch die Änderungen nicht beeinflussen lassen – dies belegt die Statistik. Andere Akteure müssen sich steigern: Die jüngeren wie Pascal Berger, Joël Vermin und Christoph Bertschy beispielsweise und auch der Schwede Nicklas Danielsson. Er dürfte heute überzählig sein, weil Travis Roche ins Team zurückkehrt. Daniel Rubin zeigte teils ordentliche Darbietungen, ist aber ohne Torerfolg und deshalb noch nicht in Bern angekommen – selbiges gilt für Thomas Déruns. Nur: Erstgenannter steht seit Sommer 2012 in Bern unter Vertrag, Déruns seit Januar 2011.

«Konstanz ist das Zauberwort. Und dies bedingt harte Arbeit, jeden Tag – dann können wir langfristig Erfolg haben», sagt Philippe Furrer. Offen ist, wie viel Zeit Team und Trainer in dieser Konstellation erhalten werden. Denn Misserfolg ist meist weniger vergänglich als Erfolg.

YB steht schlecht da

Mit den Worten «er ist ein Stier» begrüsste YB-CEO Ilja Kaenzig im vergangenen Februar den bulligen Stürmer Raúl Bobadilla bei dessen Ankunft in Bern. Seither sind dem impulsiven Argentinier aber schon mehrmals die Pferde durchgegangen. Zuletzt am Sonntag, als er nach dem 2:3 bei den Grasshoppers zunächst vor die gegnerische Fankurve marschierte, dadurch die GC-Anhänger provozierte, und dann beim Gang in die Kabine wutentbrannt noch einen Abschrankungsständer wegschmiss. Gestern erklärte Bobadilla seine Exkursion damit, er habe mit einem GC-Fan, den er aus seiner eigenen Zeit bei den Grasshoppers kenne und mit dem er regelmässig über Facebook in Kontakt stehe, ein paar Worte wechseln wollen. Die Pfiffe aus der Kurve hätten ihn dann erzürnt. Die YB-Verantwortlichen überprüften die Aussage und glauben dem Stürmer. Sie lassen die Angelegenheit auf sich beruhen, erinnerten den Südamerikaner aber daran, dass er den Kontakt mit den Fans künftig klüger suchen soll. Auch Goalie und YB-Captain Marco Wölfli will den Vorfall nicht dramatisieren, doch er mahnt seinen Teamkollegen zur Besonnenheit. «Er muss seine Emotionen im Griff haben. Dass er sich aufs Fussballspielen konzentriert, ist einer jener Mosaikteile, der uns zum Erfolg zurückführen soll.»

Der grosse Rückstand auf die Spitze

Der stets wiederkehrende Misserfolg, die Inkonstanz, ist bisher auch in dieser Spielzeit der ständige Begleiter von YB – und nach der Niederlage in Zürich das wichtigere Thema als Bobadillas Ausbruch. Nach 13 Runden sind die Young Boys auf Platz 5 einen Rang schlechter klassiert als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorsaison. Sie haben zwei Siege und fünf Punkte weniger auf dem Konto als damals. Der Fünfpunktrückstand auf den damaligen Leader Luzern sorgte vor einem Jahr für Unbehagen. Trainer Christian Gross, kurz zuvor mit grosser Erwartungshaltung installiert, stand – wenn auch da noch nicht seitens der Vorgesetzten – schon im Gegenwind. Im Herbst 2012 liegen die Berner gegenüber Tabellenführer GC 15 Punkte im Hintertreffen. «In den letzten Jahren gelang kaum einem Klub ein solcher Saisonstart, wie das GC nun geschafft hat», relativiert Kaenzig. Wölfli sagt: «Ich bin kein Fan von Vergleichen. Vor einem Jahr bestritten wir keine Europa-League-Gruppenspiele und mussten keine Doppelbelastung verkraften.»

Udinese-Spiel soll die Wende bringen

Die Punktausbeute hingegen befriedigt weder Kaenzig noch Wölfli. «Sie macht mir sogar Sorgen», gibt Kaenzig zu. «Sie führt dazu, dass wir in der Aussenwirkung gefragt sind und uns ständig erklären müssen.» Natürlich hat er registriert, wie sich in Leserbriefen und -kommentaren sowie in einschlägigen Foren die kritischen Stimmen gegenüber Coach Martin Rueda mehren; wie das Misstrauen gegenüber dem Team wächst und wie ein Teil der Anhänger (wie immer, wenn er der Vergangenheit nachtrauert) die Rückkehr von Marco Schällibaum oder von Vladmir Petkovic auf die Trainerbank fordert. Kaenzig spricht von vielen Baustellen, die derzeit dafür sorgen, dass die Mannschaft rasch aus der Bahn geworfen werde. Auch ihn erstaunt besonders die fehlende Stabilität einer Equipe, die im Sommer kaum verändert wurde und die eingespielt sein sollte. Eine Trainerdiskussion ist jedoch das Allerletzte, das Kaenzig aufkommen lassen will, er sagt: « Wir vertrauen Rueda, dass es ihm gelingt, die Baustellen zu schliessen.» Wölfli attestiert Rueda derweil «sehr gute Arbeit». Das Europa-League-Heimspiel am Donnerstag gegen Udinese soll nun die Wende zum Guten herbeiführen, hoffen der Goalie und der CEO. Kaenzig bezeichnet die Partie als «tolle Gelegenheit zur Rehabilitation». Wölfli sagt: «Nach zwei unglücklichen Niederlagen gegen Liverpool und Anschi wollen wir die ersten Punkte gewinnen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/Die-U ... y/26510830

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 15:24 
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Jetzt reden die Geldgeber

«Wir schütten nicht nach!»

YB-Krise

YB im Tiefflug, doch die Aktionäre mischen sich nicht ein. Investor Jöggi Rihs erklärt, warum.

Nur knapp mehr als halb so viele Punkte wie Leader GC. Schon 15 Zähler Rückstand auf die Zürcher, neun auf Sion. Der Meistertitel ist futsch – lange vor der Weihnachtspause. Und die beiden ersten Spiele in der Europa League gingen verloren – trotz ansprechender Leistungen. Die YB-Bilanz ist mies.

Dennoch lässt sich Hans-Ueli, genannt Jöggi, Rihs nicht zu kritischen Kommentaren verleiten. Sein Bruder Andy, Phonak-Gründer und Velo-Freak, pflegt sich in totalem Schweigen zu üben.

Jöggi, als Verwaltungsrat und Vizepräsident der Rapperswil-Jona Lakers deutlich mannschaftssportorientierter als Andy, sagt wenigstens ein ganz klein wenig etwas. Welch ein Kontrast zu FCL-Polterer Bernhard Alpstaeg!

Er sehe die Funktion eines Verwaltungsrats als Aufsichtsgremium so, erklärt Jöggi: «Unsere Aufgabe ist es, etwas richtigzustellen, wenn es etwas richtigzustellen gibt.»

So wie im Fall von Verwaltungsrats-Präsident Benno Oertig, der sich für die Rihs-Brothers zu sehr in den Vordergrund gespielt hatte und im Sommer gehen musste.

Aber jetzt gebe es «nichts richtigzustellen», so Rihs, zusammen mit seinem Bruder alleiniger Aktionär der Sport & Event Holding AG, der YB gehört.

Und weiter: «Der sportliche Bereich fällt einzig in die operative Leitung. Diese hat unser vollstes Vertrauen.»

Also erteilt Rihs dem CEO Ilja Kaenzig Absolution. Und er ist optimistisch: «Schade, ging die Sache mit Christian Gross wider Erwarten in die Hose. Aber mit dem aktuellen Kader sollte man Spiele gewinnen können. Wir sind überzeugt, dass YB bald wieder vorne mitspielt.» Allerdings gibts dafür kein Extrageld (mehr) von den Aktionären: «Es gibt keinen Grund für uns nachzuschütten. Die operative Leitung hat ein Budget und muss damit haushalten. Immer unter Einhaltung der Maxime, nicht mehr auszugeben, als man einnimmt.»

Da wäre der erste Europa-League-Sieg morgen gegen Udinese natürlich hochwillkommen. Es gäbe dann immerhin knapp eine Viertel Million Franken in die YB-Portokasse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Oktober 2012, 09:33 
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YB-Fans machen mobil gegen Hooligan-Konkordat

BERN. Ein 23-minütiger Film zeigt auf, dass YB-Fans keine Verbrecher sind. Dabei erhalten sie politischen Support.

Die positiven Aspekte einer Fankurve werden in den Augen der YB-Fans in der Öffentlichkeit selten beleuchtet. Dem wollen die Fan-Dachverbände Ostkurve Bern und Gäubschwarzsüchtig mit einem aufwendig gestalteten Film entgegenwirken. Er zeigt den Fan-Alltag. Im rund 23-minütigen Beitrag kommen Fans, Experten und Politiker zu Wort. Die Fans machen damit mobil gegen die geplante Verschärfung des Hooligan-Konkordats. Im neuen Vertrag zwischen den Kantonen sind etwa eine Bewilligungspflicht für Sportanlässe oder ein Kombiticket für Fans vorgesehen. Das heisst: Fans dürften bei Auswärtsspielen nur in den Gästesektor, wenn sie mit dem Extrazug anreisen.

SP-Nationalrat Matthias Aebischer ist Mitglied des Komitees «Nein zur Konkordatsverschärfung». Er ist mit dem Fussballverband in Kontakt. «Der Verband und die Vereine müssen jetzt Verantwortung übernehmen.» Als Vorbild sollte laut Aebischer YB dienen, wo der Dialog zwischen Fans, Verein und Polizei gut funktioniere. Zum geplanten Kombiticket meint Aebischer im Web-Auftritt des Komitees: «Ich lasse mir nicht vorschreiben, wie und wann ich mit meinen Töchtern an den YB-Match reise.» Auch Vania Kohli kämpft als Co-Präsidentin des Komitees gegen das Konkordat: «Die geplanten Massnahmen sind unverhältnismässig, bürokratisch und nicht zielführend.» Ob der Kanton Bern das Konkordat ratifizieren wird, entscheidet der Grosse Rat voraussichtlich im März 2013.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 10:13 
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Kommt es zum Wintersturm in Bern?

Ilja Kaenzig zu Luzern? Fredy Bickel zu YB? Heinz Hermann in Rente? Der Super League droht ein Wintersturm - in seinem Zentrum: Die kriselnden Berner Young Boys.

Im Auge des Sturms stehen die Young Boys: nur Platz 5 in der Tabelle, 15 Punkte hinter Leader GC, die Zuschauerzahlen im Stade de Suisse im freien Fall. Unzufriedenheit und Unruhe in Verein und Umfeld machen sich breit. In der Kritik steht für einmal nicht der Trainer Martin Rueda, sondern CEO Ilja Kaenzig.

Bislang hielten sich die Geldgeber Hans-Ueli und Andy Rihs mit kritischen Kommentaren zurück. Als alleinige Aktionäre der Sport & Event Holding AG, der die Young Boys gehören, haben sie das Sagen. Sie haben Kaenzig im August 2010 installiert, um YB nach 26 Jahren endlich wieder zu einem Titel zu führen.

Verwaltungsrat entscheidet demnächst

Dafür stellten sie dem gebürtigen Luzerner Millionen zur Verfügung. Nef, Benito, Veskovac, Silberbauer, Nuzzolo, Zverotic, Martinez, Gonzalez, Simpson, Ojala, Lecjaks, Vitkieviez, Farnerud, Bobadilla und Zarate sind Transfers aus dieser Zeit - und nicht alle haben eingeschlagen. Nun ist den Rihs-Brüdern wohl der Geduldsfaden gerissen, gemäss Insidern könnte Kaenzig an der nächsten VR-Sitzung den blauen Brief erhalten.

Bereits werden die Namen möglicher Nachfolger herumgereicht: Fredy Bickel zum Beispiel, der beim FC Zürich nicht mehr glücklich ist. «Canepa vor Rücktritt – Bickel vor Rauswurf», titelte der «SonntagsBlick» vor wenigen Wochen und schrieb, dass Bickel nach neun Jahren zum Abschied gedrängt werden könnte. Bickel dementierte umgehend. Doch die Misserfolge der letzten Monate und die sich häufenden Fehltransfers haben ihn angreifbar gemacht. Trotz Vertrag bis 2014 ist ein Abgang nicht undenkbar. Vor allem, wenn sich mit der Entlassung Kaenzigs eine Türe bei seinem ehemaligen Arbeitgeber YB auftun könnte.

Auch in Luzern sind Veränderungen möglich

Bickel zu YB? Kaenzig zu Luzern? Ein Windstoss in Bern könnte Auslöser für einen Wintersturm im Schweizer Fussball sein. Denn auch in Luzern trifft sich der Verwaltungsrat demnächst, und auch in der Innerschweiz ist die Unruhe rund um den FCL gross. Im Zuge der Bestrebungen, neue Strukturen zu schaffen, könnte es Heinz Hermann von seinem Posten als Sportchef fegen und den in Sursee aufgewachsenen Kaenzig reinschneien. Eventuell als CEO und sportlicher Leiter in Personalunion.

In einem Interview im September mit der «Neuen Luzerner Zeitung» sagte Kaenzig auf die Frage, ob die Swissporarena eine Option für ihn sein könnte: «Das Schöne am Fussball ist, dass man nie weiss, was kommt. Eine Vorahnung?


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --30618455

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 10:20 
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hauptsache es wird wieder ein wenig unruhe gestreut von den medien! :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 11:17 
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Luzerner Machtkampf greift auf FCZ und YB über

FCL-Investor Alpstaeg und Ex-Präsident Stierli haben Pläne, die den Schweizer Fussball erschüttern könnten. In den Nebenrollen: YB-CEO Kaenzig und FCZ-Sportchef Bickel.

Es sind unruhige Zeiten in Luzern. Der langjährige Präsident Walter Stierli will nach Informationen von Bernerzeitung.ch/Newsnet zurück auf seinen Thron und gleich noch einen neuen sportlichen Leiter installieren – den bei den Young Boys gehörig ins Wanken geratenen CEO Ilja Kaenzig. Stierlis Problem: Swisspor-Chef Bernhard Alpstaeg, der grösste Sponsor des FCL, hat andere Pläne für den Club.

Alpstaeg will die Renovation des Vizemeisters nicht mit Kaenzig durchführen. Seine Traumbesetzung für den Posten des starken Mannes heisst Fredy Bickel. Dessen Referenzen – unter anderen der erfolgreiche Wiederaufbau bei YB und drei Meistertitel mit dem FC Zürich – lesen sich bedeutend eindrücklicher als jene Kaenzigs. Der YB-CEO ist in Bern trotz Millioneninvestitionen weit von den Zielen der Investoren entfernt und hat unter anderem das teure Missverständnis Christian Gross zu verantworten. Das ist auch Alpstaeg nicht entgangen.

Hermann und Komornicki sind die Bauernopfer

Wer auch immer in Luzern seinen Willen bekommt, die Opfer heissen Heinz Hermann und Ryszard Komornicki. Der Schweizer Rekordinternationale Hermann, von Stierli erst im Sommer als Sportchef verpflichtet, spielt in den Wunschvorstellungen der beiden Luzerner Platzhirsche keine Rolle mehr. Gleiches gilt für Komornicki. Alpstaeg machte nie ein Geheimnis daraus, was er vom Duo Hermann/Komornicki hält. «Bei mir müssten sie um ihre Stelle bangen», erklärte er zu Beginn des Monats. Auch Stierlis Verhältnis zu Hermann hat sich merklich abgekühlt, ein Indiz dafür, dass auch er etwas im Schilde führt.

FCZ-Sportchef Bickel ist aber nicht nur in Luzern ein Thema, sondern auch in Bern, wo Kaenzig viel Kredit verspielt hat. Für Bickel, der schon 1999 bis 2003 bei YB wirkte, dürfte der Managerposten in der Bundeshauptstadt äusserst reizvoll sein. Geld gibt es dank der Gebrüder Rihs mehr als genug, in Sachen Stadion sind die Young Boys dem FC Zürich um Jahre voraus. Zudem wäre das Engagement für ihn ein eleganter Weg, die kritischen FCZ-Verwaltungsräte George Tzionas und Gregor Greber loszuwerden. Auf das Konto des Verwaltungsrats ging unter anderem die Entlassung von Trainer Urs Fischer, den Bickel sportlich und menschlich sehr schätzte.

Warum nicht wieder Niedermaier?

Bei einem Sturz Kaenzigs könnte in Bern aber auch ein Mann zum Handkuss kommen, dessen Name zuletzt aus den Fussballschlagzeilen verschwunden ist: Stefan Niedermaier. Unter der Ägide des 2010 geschassten Kaenzig-Vorgängers spielten die Young Boys dreimal bis ganz zum Schluss um den Titel. Eine Perspektive, von der sein Nachfolger nur träumen kann. Niedermaier war beim Anhang überaus beliebt. Es heisst, er habe gehen müssen, weil er YB-Präsident Benno Oertig zu mächtig war. Kommt es nun zur grossen Umwälzung?


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25831241

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. November 2012, 10:10 
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Chaostage

Bei den Young Boys und dem FC Luzern wird wieder einmal schlechtes Theater aufgeführt - weil die Geduld und der Anstand fehlen

Zürich Die Young Boys und der FC Luzern sind Marken im Schweizer Fussball, sie haben Tradition und Ambition. Und das ist ihr Handicap: Darüber stolpern sie andauernd. Gerade wieder in diesen Chaostagen.

In Bern muss am Dienstag der CEO gehen, Ilja Kaenzig. In Luzern tagen tags darauf die Aktionäre. Und Spekulationen schiessen hier wie da ins Kraut: «Rihs-Brüder verkaufen YB», mutmasst die eine Zeitung im Fall von YB; die Führung werde umgebaut, die andere beim FCL. Was daraus folgt, ist nur Aufregung und Ärger. Die Young Boys dementieren dezidiert auf viereinhalb Communiqué-Zeilen. In Luzern hält Präsident Mike Hauser fest: «Alles Humbug.»

So ist das an Orten, wo die Emotionalität weit mehr um sich greift als der Sachverstand. Wo die Konzeptlosigkeit den Ton vorgibt wie in Bern oder ein Poltergeist wie in Luzern. So ist das, wenn Geschäftsleute keine Geduld oder keinen Anstand haben.

In Bern üben sich die Brüder Andy und Hans-Ueli Rihs darin, für YB ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufzubauen. Sie sehnen sich nach Rendite. Aber alles, was sie bislang geschaffen haben, ist ein Wohlfühlklima für überteuertes Spielerpersonal. In diesem Umfeld musste Christian Gross mit seiner Art und seinem Anspruchsdenken als Trainer zwangsläufig scheitern.

In Luzern gefällt sich der grösste Aktionär als Polterer. Bernhard Alpstaeg heisst der und ist Unternehmer in der Baubranche. Dass er den Fussball erst vor sieben Jahren für sich entdeckt hat und das auch nur wegen seiner Tochter, hindert ihn nicht daran, Sportchef und Trainer als Ahnungslose blosszustellen.

Zum lauten Luzerner Umfeld gehört, dass der neue Präsident als blass abgekanzelt wird, nur weil er sich, anders als sein Vorgänger Walter Stierli, nicht als Dorfkönig versteht und sich nicht dem Verdacht aussetzt, die Medien für die eigenen Interessen zu instrumentalisieren. Stierli hat fraglos Verdienste um den Verein, aber mit seiner ungestillten Lust, Einfluss zu nehmen, kann er auch zur Belastung werden.

Bei YB träumen sie alle von früher, von den glorreichen 1950er-Jahren und vom letzten Meistertitel 1986. Die Ungeduld nährt sich aus den erfolglosen Jahren, die seither vergangen sind. Und ist der Nährboden für Gerüchte, die den Club begleiten. Da kann es wie am Dienstag halt schon einmal passieren, dass Hans-Ueli Rihs beim Spaziergang ums Stadion von einem YB-Fan mit Volker Finke verwechselt wird. Und dass der «Blick» anderntags diese Fata Morgana übernimmt und aus dem früheren Kölner Sportdirektor einen möglichen Nachfolger von Kaenzig macht.

Die Sympathisanten des FCL vergessen sich im Guten wie im Schlechten. Wenn ihre Mannschaft Erfolg hat wie vergangene Saison, jubeln sie nicht vorbehaltlos, weil ihnen der Fussball des Murat Yakin zu wenig attraktiv ist. Wenn sie gar keinen Erfolg hat wie jetzt unter Sportchef Hermann und Trainer Komornicki, gefällt ihnen das erst recht nicht.

Irgendwie ist es in Bern wie in Luzern. Aufgeführt wird nur schlechtes Theater.


http://www.sonntagszeitung.ch/sport/art ... sid=234276

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