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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 11:44 
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:fightwin:

3 pünkt gäge äs liverpool b sött doch drinlige, oder?


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 14:26 
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wolf
sutter - veskovac - ojala- raimondi
spycher
zarate - farnerud - schneuwly- nuzzolo
boba

yb - lfc 3:0

tore: boba 2x, farnerud


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 14:55 
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20.09.2012

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Liverpool-Star Sahin

YB? Er kennt nur Alex Frei

Nuri Sahin (24) ist vielleicht der einzige Liverpool-Spieler, der gegen YB aufläuft und auch am Sonntag gegen Manchester United spielt. Unterschätzt auch die türkische Real-Leihgabe YB?

Blick.ch: Liverpool hat acht Stammspieler zu Hause gelassen. Das sagt doch alles darüber aus, wie ernst Liverpool das Spiel nimmt und wie stark die Young Boys eingeschätzt werden?
Nuri Sahin: Das hat nichts mit Young Boys zu tun, sondern damit, dass wir sehr viele Spiele haben, dass wir immer Mittwoch-Sonntag-Mittwoch spielen. Deswegen hat der Trainer einige Spieler zu Hause gelassen. Aber das hat nichts mit Respekt gegenüber YB zu tun. Wir haben eine lange Saison und ein sehr schmales Kader.

Ein schmales Kader?
Wir haben schon 18 fitte Spieler dabei. Und viele Talente. Aber wir haben kein Kader, wo man sagt, dass wir über dreissig Spieler verfügen. Wir brauchen alle Spieler über die komplette Saison. Das meinte ich damit, dass man einige Spieler auch mal rausnehmen kann, damit die sich ausruhen können.

Wie stark schätzen Sie YB ein?
Ich kann ehrlich gesagt nicht viel über den Gegner sagen. Ich kenne einige Spieler, die früher in der Bundesliga gespielt haben. Wenn die Young Boys in der Europa League spielen, dann sagt das schon einiges aus über ihre Qualität, dass sie eine starke Mannschaft haben. Ich bin sicher, dass dies für YB ein grosses Spiel sein wird, wie auch für uns. Wir nehmen den Gegner absolut ernst. Aber ich würde jetzt lügen, wenn ich sage, ich verfolge die Schweizer Liga sehr. Ich kenne Alex Frei sehr, sehr gut aus Dortmunder Zeiten, und auch Philipp Degen – aber das wars auch schon.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 40152.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 15:01 
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20.09.2012

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18-jähriger Nobody soll YB abschiessen

Der FC Liverpool hat eine katastrophale Torbilanz. Nun setzt Coach Brendan Rogers auf einen deutschen Unbekannten: Samed Yesil soll die Reds in der Europa League gegen YB zum Sieg schiessen.

Brendan Rodgers ist seit Sommer Manager des FC Liverpool – und zwar ziemlich erfolglos. Der 18-fache englische Meister findet sich nach vier Spielen auf dem viertletzten Platz wieder – mit einem Torverhältnis von 3:8. Schon letztes Jahr war die Offensive unterirdisch: 47 Tore in 38 Spielen. Das reichte nur für Platz acht. Zum Vergleich: Meister Manchester City skorte 97-mal.

Dass es Liverpool in die Europa League schaffte, hat es dem Sieg im Ligacup zu verdanken. Nun gastieren die Reds am Donnerstagabend in Bern. «Young boy for Young Boys» titelt die «Dailymail» im Hinblick auf das erste Europa-League-Gruppenspiel und belächelt den verzweifelten Plan von Rodgers. Im Stade de Suisse will der Liverpool-Coach nämlich seinen letzten Trumpf spielen: Samed Yesil.

Nach wenigen Wochen schon in der ersten Mannschaft

Der 18-Jährige wechselte Ende August für rund eine Millionen Pfund (ca. 1,5 Millionen Franken) von Bayer Leverkusen an die Anfield Road. Dass er trotz mickrigen 9 Minuten Bundesliga-Erfahrung beim fünffachen Champions-League-Sieger gelandet ist, hat der Angreifer dem Leverkusener Trainerduo Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä zu verdanken. Ersterer war sein Förderer in Leverkusens A-Jugend, Hyypiä war von 1999 bis 2009 Profi bei Liverpool und legte ein gutes Wort für den Stürmer ein. Sein Problem: Er hat keine Premier-League-Erfahrung.

«Ich habe mit Sami Hyypiä gesprochen, er hat mir geholfen. Es ist mein Traum, für Liverpool zu spielen, und ich werde alles dafür geben», sagte Yesil in seinem ersten Interview nach dem Wechsel auf die Insel. Dass er allerdings schon in seiner ersten Saison – besser: nach wenigen Wochen – zum Debüt in der ersten Mannschaft kommt, davon war nicht die Rede gewesen. «Es wird wohl etwa zwei Jahre dauern, ehe ich bereit für die erste Mannschaft bin», sagte Yesil in seinem ersten Interview. Auch Rodgers dachte nicht im Traum daran. Die Probleme in der Offensive liessen ihm aber keine andere Wahl.

Stars werden geschont

Andy Carroll, vor einem Jahr für fast 53 Millionen Franken von Newcastle gekommen, wurde nach nur einer Saison und einer unterirdischen Quote (4 Tore in 35 Spielen) zu West Ham abgeschoben. Im Gegenzug wollten die Reds Clint Dempsey vom FC Fulham holen – mussten aber Tottenham Hotspur den Vorzug lassen. Mit Luis Suárez ist ihnen somit ein einziger Stürmer geblieben, der Premier-League-tauglich ist.

Suarez sicherte mit seinen Toren seinem Klub die bisher einzigen Punkte der Saison, wird gegen YB aber laut dem «Liverpool Echo» geschont - ebenso wie Captain Steven Gerrard, Goalie Pepe Reina, die Verteidiger Glen Johnson, Martin Skrtel, Daniel Agger, Martin Kelly und Mittelfeldspieler Joe Allen. Der Grund: Am Sonntag gastiert der Erzrivale Manchester United an der Anfield Road und dann soll endlich der erste Sieg in der Meisterschaft her.

Spitzname «Gerd»

Nicht zum ersten Mal setzt Rodgers in dieser Saison auf einen blutjungen Akteur. Vielversprechende Nobodys wie Raheem Sterling (17) und Adam Morgan (18) durften schon ran – schossen aber für Liverpool bisher keine Tore in Pflichtspielen. Yesil dagegen konnte seinen Chef schon von seiner Kaltschnäuzigkeit überzeugen – wenn auch nicht im Trikot der Reds. «Ich habe ihn vor zwei Wochen im U19-Länderspiel gegen England gesehen. Dabei hat er zwei gewaltige Tore erzielt und eines vorbereitet.»

Aufgrund dieser beeindruckenden Ausbeute trägt Yesil in der Nationalmannschaft den Spitznamen «Gerd» – nach dem legendären deutschen Torjäger Gerd Müller. 2010 gab Yesil sein Debüt in der deutschen U-16-Nationalmannschaft. Er absolvierte zwei Partien und erzielte dabei drei Tore. 2011 wurde er mit Deutschland U17-Welt- und Europameister. An der Endrunde traf er sechs- beziehungsweise dreimal.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... n-22450892

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 16:15 
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20.09.2012

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«Young Boys play with balls in Wankdorf»

Wie viel wissen die mitgereisten Liverpool-Fans über YB? Um diese Frage zu klären, besuchten wir heute Nachmittag das Pub «Pickwick».

«Oh, we like the young boys», sagt der Liverpool-Fan und grinst über beide Ohren. «No really, we like them very much» – nein wirklich, wir mögen sie sehr – wiederholt er, als einer seiner Kollegen lacht. Die fünf Liverpool-Fans lachen schallend. Vor ihnen steht ganz offensichtlich nicht der erste halbe Liter Bier – es braucht viel, bis Kerle diesen Ausmasses den Alkohol spüren. Das Resultat: Schwer verständliches Englisch, lauter Gesang mit falschen Tönen und jede Menge Pädophilen-Witze.

Bern müsse dringend einige Namen überdenken, finden die Fans. Sie seien «a little bit illegal» – also irgendwie illegal. Nicht nur sei «Young Boys» kein angemessener Name für eine Fussballmannschaft, auch «Wankdorf» klinge im Englischen leicht unvorteilhaft ('to wank' steht umgangssprachlich für 'onanieren'). Noch schlimmer sei die Kombination «Young Boys play with balls in Wankdorf.» Das ist denn auch der Lieblingssatz der Liverpool-Fans. Sie können sich kaum erholen vor Lachen und wundern sich, dass sie für ihre Sprüche noch nicht festgenommen wurden.

Vom Berner Team wissen sie rein gar nichts. Sie hätten zunächst 'googeln' müssen, woher diese Young Boys kommen, erzählen sie. Auch Spieler kennen sie nicht, obwohl einer von ihnen angeblich Fussball-Blogger sein soll. Trotzdem trauen sie den Bernern etwas zu. «A draw» tippen sie, ein Unentschieden. 1:1. Allerdings nur, weil Liverpool die meisten Stammspieler schont für die Begegnung gegen Manchester United am Sonntag. Stattdessen kommen jüngere, unerfahrnere Spieler zum Einsatz. Eigentlich seien die Engländer heute Abend die wirklichen «young Boys», finden die Fans. Aber das Resultat sei ihnen sowieso egal. Hauptsache sie haben Spass, können singen und trinken.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/25311901

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 16:18 
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so auf gehts ins stadion.....c'mon young boys!!! :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 22:05 
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unsere defensivleistung war heute katastrophal. verstehe rueda nicht weshalb er costanzo oder schneuwly für einen zverotic opfert. verstehe auch nicht weshalb rueda zarate gleich nach seinem tor auswechselte. dann noch durch einen mann wie gonzalez, welcher tatkitsch noch viel lernen muss. wär definitiv mehr dringelegen heute abend!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 22:51 
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ja d'suwächslig vom zarate isch ziemlech unglücklech gsi. mi hät nachem 3:2 dr ball meh söue kontrolliere u gäge schluss wenn liverpool hät müese uftue no eine drufsetze. aber hätti und wäri nütze itz o nüt meh. yb het gäge äs liverpool B 3:5 daheim verlore. das isch das wo me wird in erinnerig bhalte...leider.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. September 2012, 08:51 
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21.09.2012

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Naiv im wilden Spektakel gegen Liverpools Boygroup

Der FC Liverpool light hatte im ausverkauften Stade de Suisse die besseren Young Boys – und siegte zum Start der Europa League in Bern nach grosser, toller Unterhaltung gegen YB mit 5:3.

Ziel erreicht. Einen historischen Abend wollte YB am Donnerstag gegen Liverpool erleben – und ausverkauft war gestern ja erstmals seit 1959 und dem 1:0 im Meistercup-Halbfinal gegen Stade Reims wieder ein internationales YB-Heimspiel. Man wird in Bern bestimmt noch lange, vielleicht nicht gerade 53 Jahre lang, von der gestrigen Veranstaltung im Stade de Suisse sprechen. Aber letztlich haben die Young Boys – mal wieder – eine Chance liegen gelassen, in einer grossen Begegnung Eigenwerbung zu betreiben. Ziel nicht erreicht!

Die Young Boys schossen, immerhin, das allererste Tor in der Europa-League-Saison 2012/ 2013. Christoph Spycher und Juhani Ojala kombinierten sich in der 4.Minute herrlich zur 1:0-Führung. Unglücklicherweise aber für die Gäste. Spycher köpfelte, Ojala lenkte den Ball ins eigene Tor. Es sollte nicht die einzige ungenügende Defensivleistung der Berner bleiben. Der Slapstickbeitrag aber besitzt aussichtsreiche Chancen, in Jahresrückblicken berücksichtigt zu werden. Nach 37 Minuten im langweiligen Leerlauf deutete gestern sehr wenig darauf hin, dass man sich Ende Dezember auch an diese Partie noch erinnern wird. Dann jedoch nahm das Geschehen rasant Tempo auf und entwickelte sich zur wilden Achterbahnfahrt. Zuerst passten sich Raúl Bobadilla und Alexander Farnerud trickreich vors Tor, und es war Raphael Nuzzolo, der im Nachschuss das 1:1 erzielte. YB aber wäre ja nicht YB, wenn der Rückschlag in einer solchen Partie nicht noch vor der Pause folgen würde. Andre Wisdow, mit der ungewöhnlichen Startnummer 47 angetreten, traf nach einem Eckball wuchtig mit dem Kopf. Very British.

Die haarsträubenden Fehler in der YB-Defensive setzten sich nach der Pause fort. «Wir haben dem Gegner praktisch vier Tore geschenkt», meinte der Berner Trainer Martin Rueda. «Mit so vielen Fehlern kann man nicht gewinnen.» Liverpool light, ohne seine acht grössten Stars angetreten, profitierte eiskalt, nachdem sich die Gäste nach den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit wie nach einer Session in der Waschmaschine gefühlt haben mussten: zerzaust, durchgeschüttelt, orientierungslos. Ojala, der an beinahe jedem Tor an diesem verrückten Abend irgendwie beteiligt war, vorne wie hinten, schoss in der 53.Minute das 2:2. Natürlich mit dem Kopf. Und die zwei YB-Argentinier Bobadilla und Gonzalo Zarate orchestrierten 10 Minuten später ein wunderbares Tor, welches in Jahresrückblicken unbedingt prominent gesendet werden muss – und in Vorbereitung und Entstehung absolute Sonderklasse offenbarte. Zarate chippte den Ball schliesslich fantastisch über Liverpool-Keeper Brad Jones, selbst sein berühmter Landsmann Lionel Messi hätte das nicht schöner hinbekommen. Doch der YB-Sturmlauf (mit Youtube-Einlagen wie einem waghalsigen Dribbling Mario Raimondis) und die pure Glückseligkeit unter den meisten der 31120 Zuschauern dauerte bloss kurz an.

Denn Liverpools Jugendcombo schlug erbarmungslos zurück. Im vom spendablen Griechen Michael Koukoulakis grosszügig geleiteten Spiel markierte Sebastian Coates Mitte der zweiten Hälfte das 3:3. Mit dem Kopf. Nach einem Eckball. Very British. Coates betätigte sich gleichzeitig als YB-Stromabsteller. Und so waren die Gäste die besseren Young Boys. Der eingewechselte Jonjo Shelvey, 20 Jahre jung, beendete die Berner Party mit zwei Toren (76. und 88.Minute). Das 3:4 war herrlich herausgespielt, das 3:5 ein beeindruckender Energieanfall. Bei beiden Ereignissen standen die überforderten YB-Akteure Spalier und Pate – als Slalomstangen oder Fehlpassgeber. Wisdow, Coates, Shelvey – auf den ersten Blick namenlose Mitglieder dieser neuen Liverpooler Boygroup – sorgten für die Entscheidung. Zu Hause dürften Steven Gerrard, Luis Suarez und die anderen geschonten Ausnahmekönner der Gäste das unterhaltsame Treiben genüsslich vor dem TV verfolgt haben. Vielleicht im Pub um die Ecke. Und vielleicht bei einer Portion Fish and Chips.

Ihre in Bern engagierten Kollegen hatten die Arena derweil 10 Minuten nach Spielende verlassen, die Konzentration gilt dem Klassiker am Sonntag gegen Manchester United. Selbstverständlich hatte YB im kunterbunten Programm noch Ausgleichschancen zum 4:4 vergeben. Aber letztlich stellten die Gastgeber einen zu naiven, zu fehlerhaften, zu leichtgewichtigen Gegner dar. An die Leistungsgrenzen hatte der zweite Anzug Liverpools nie gehen müssen.


Nuzzolos Freude währte nur kurz

Zufriedenheit sieht anders aus. Es ist ein Gewusel und ein Geschiebe vor den Katakomben im Stade de Suisse, eben hat YB gegen Liverpool 3 Tore erzielt und doch 5 erhalten, entsprechend zerknirscht kommen die meisten Young Boys aus der Kabine. Auch die wenigen grossen Namen, die im Team von Liverpool verblieben sind, versuchen sich schnell rar zu machen. Jamie Carragher beantwortet im Vorbeigehen zwei Fragen, Nuri Sahin lächelt nur verlegen und meint, nein, so ein Tor wie die YB-Eigenproduktion zur Liverpooler Führung habe auch er noch nie gesehen.

Wenige Minuten später ist er da, der Urheber dieses Kuriosums. Juhani Ojala gibt sich ganz finnisch, er ist wortkarg und emotionslos, doch selbst dem stillen Nordländer ist anzumerken, dass ihn das Spiel mitgenommen hat und ihn das unglückliche Eigentor in der 4.Minute noch immer nervt. «Das ist mir wirklich noch nie passiert. Ich habe den Ball spät vor mir gesehen und konnte ihm nicht mehr ausweichen», sagt der grosse Innenverteidiger und schiebt nach, die Nervosität diene keineswegs als Entschuldigung. Nach einem Kopfball aufs richtige Tor gelang Ojala später gar der 2:2-Ausgleich. Ein Treffer gegen Liverpool, «bei einem Sieg am Ende wäre das sicher ein Karriere-Highlight», sagt er, «doch so mag ich mich nicht recht darüber freuen».

«Keiner hat gut verteidigt»

Ähnlich erging es Raphaël Nuzzolo. Der Mittelfeldmann traf auf der linken Aussenbahn auf den schnellen, dribbelstarken Stewart Downing und auf den robusten Aussenverteidiger und Kopftorschützen Andre Wisdom. Weiser war auch Nuzzolo nach dem Spiel, «fast keiner von uns hat heute gut verteidigt», gab er zu. Die im Vorfeld oft thematisierte zweite Garde, welche der Gast aus England aufs Feld schickte, erlebte Nuzzolo als unangenehmen Gegner. «Gegen diese jungen, talentierten Spieler ist es nicht unbedingt einfacher, sie müssen mit wenigen Auftritten um einen Platz im Team kämpfen und sind deswegen enorm motiviert.» Eben, am Ende mochte sich bei YB niemand richtig freuen, die Bedrücktheit war spürbar. «Fünf Gegentore kann man sich nie leisten, nicht nur auf diesem Niveau», meinte Verteidiger Ojala, und Nuzzolo wusste, dass «das Spektakel vielleicht dem Publikum gefallen hat, uns aber nichts einbringt».

Zarate traf – und musste raus

YB-Trainer Martin Rueda versuchte auf die hin und her wogende Partie noch mit Wechsel Einfluss zu nehmen. Gonzalo Zarate etwa musste wenige Sekunden nach seinem wunderbaren Lob zum 3:2 Alexander Gonzalez weichen und war darob zwar «erstaunt, aber nicht hässig». Rueda habe ihm nach der Auswechslung gesagt, am Sonntag stehe bereits die Partie gegen Basel an. Auch der Argentinier hatte es schliesslich eilig – Zufriedenheit sieht anders aus.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16640985

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. September 2012, 08:52 
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21.09.2012

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«YB-Fehler verhindern den Coup»

Die Schweizer Medien zeigen sich erfreut über das Tor-Spektakel im Europa-League-Spiel zwischen YB und Liverpool – die englischen Medien feiern vor allem einen Mann.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15604925

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