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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 11:10 
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-----------------------------wölfli-------------------------
sutter-----------affolter-------veskovac-----------spycher
nuzzolo------silberbauer-------farnerud------------raimondi
----------------ben khalifa------bienvenu-----------------

yb - braga 3:1

bienvenu, raimondi, ben khalifa
viana

15'000


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 11:32 
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bis am Dienstag Nachmittag fast 12'000 Tickets verkauft worden.

verstehe einfach nicht, weshalb für so ein wichtiges spiel bisher nur 12'000 Tickets abgesetzt wurden. okay braga ist nicht gerade real oder chelsea, aber trotzdem dieser verein war letztes jahr im final der europa league! yb hat im hinspiel ein respektvolles 0:0 geholt und sich dabei eine optimale ausgangslage für's weiterkommen in die gruppenphase der europa league geschaffen.

überhaupt, internationale spiele sind doch extrem wichtig für den klub und eine willkommene abwechslung zur meisterschaft mit den immer gleichen gegenern.

los berner kommt aus euren löchern und untersützt unsere mannschaft gegen sporting braga!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 13:54 
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24.08.2011

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«Farnerud wird gegen Braga sicher spielen»

YB-Trainer Christian Gross zeigte sich einen Tag vor dem entscheidenden Spiel um den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase zuversichtlich. Hoffnung geben dürfte ihm auch die Rückkehr von Spielmacher Alexander Farnerud.

«Ich möchte, dass meine Mannschaft am Donnerstag mindestens zwei Tore schiesst», stellte YB-Trainer Christian Gross am Mittwoch an der Medienkonferenz als erstes klar. Sporting Braga sei zwar immer noch der grosse Favorit, er werde sein Team deswegen aber nicht kleiner machen als es ist. Die Chancen auf ein Weiterkommen liegen gemäss Gross bei 50 Prozent.

YB spiele im eigenen Stadion und werde im Rückspiel dominant auftreten, betont Gross. Er ärgere sich aber immer noch über den annulierten Treffer von Nef im Hinspiel und dessen viel zu harten Platzverweis.

Farnerud kehrt zurück

Der YB-Trainer ist überzeugt, dass sich seine Mannschaft seit der Niederlage gegen den FC Thun mental habe erholen können. Er erhofft sich von seinen Spielern vor allem auf den letzten dreissig Metern vor dem gegnerischen Tor mehr Präsenz.

Zuversichtlich stimmen dürfte Gross auch die Rückkehr von Spielmacher Farnerud. Der Spielmacher werde gegen Braga ganz sicher auflaufen, verspricht Gross. Er betont aber, dass seine Mannschaft auch ohne Farnerud vieles richtig gemacht habe und auch in Zukunft Spiele ohne den Schweden werde gewinnen müssen. Farnerud sei aber in topform und werde dem Spiel von YB im Match gegen Braga sicher gut tun.

Degen noch fraglich

Ob auch David Degen in die Mannschaft zurückkehrt, könne man erst am Spieltag entscheiden. Der Flügelspieler habe am Mittwoch zwar mit der Mannschaft trainiert, der Einsatz sei aber trotzdem noch fraglich. Das Tor der Berner wird Marco Wölfli hüten und der gesperrten Alain Nef werde durch Francois Affolter ersetzt.

Der Trainer der Berner rechnet offenbar fest damit, dass sein Team gegen Braga Tore schiessen wird und die Gruppenphase erreicht. Er wolle als Berufsoptimist nicht über ein mögliches Ausscheiden diskutieren und er habe seine Spieler am Mittwoch auch nicht Elfmeter trainieren lassen.

12'500 Tickets verkauft

Braga sei technisch stark und habe Spieler die einen Match im Alleingang entscheiden können. Sein Team werde die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive finden müssen und bei den schnellen Gegenstössen der Portugiesen aufpassen, gibt Gross zu bedenken.

Gemäss Mediensprecher Albert Staudenmann sind für das Spiel bis jetzt 12'500 Tickets verkauft worden. Man hoffe auf 16'000 bis 17'000 Fans. Auch Trainer Gross möchte zahlreiche Anhänger im Stadion sehen, sein Team brauche die grossartige Unterstützung.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fa ... y/10012942

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 15:20 
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Wohnort: In der Brauerei
Ausblick auf YB - Braga

BSC Young Boys – SC Braga, Donnerstag, 25. August 2011, 19:30 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich einen Tag vor dem Rückspiel wie folgt:

Verletzte Spieler:
Moreno Costanzo (Bänderverletzung am Fussgelenk), Emiliano Dudar (rekonvaleszent), Hassan Lingani (Schienbeinbruch).

Einsatz fraglich:
David Degen (Fussverstauchung).

Gesperrt:
Alain Nef (Gelb-rote Karte im Hinspiel).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 12‘500 Tickets verkauft.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 20:00 Uhr geöffnet.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:
MP YB - Braga

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

YB-Frauen:
Die Frauen des BSC YB treffen in der ersten Hauptrunde der Champions League auf den dänischen Vizemeister Fortuna Hjørring. Das Hinspiel findet am 28./29. September in Bern statt, das Rückspiel am 5./6. Oktober in Dänemark.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 16:06 
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24.08.2011

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Gross will einen Sieg

Nach dem 0:0 im Hinspiel benötigen die Young Boys gegen Braga einen Sieg, um sich für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren. Wieder mit dabei ist Alexander Farnerud.

Trainer Christian Gross will auf Nummer sicher gehen und fordert von seinem Team mindestens zwei Tore. «Ein 1:0-Sieg würde zwar zum Weiterkommen reichen, ich will aber sicher zwei Treffer von uns sehen. Das ist besser und so werden wir auch ins Spiel gehen», fordert der YB-Chefcoach von seiner Mannschaft im Stade de Suisse einen dominanten Auftritt von Beginn an. «Auch wenn die Portugiesen klarer Favorit sind, bin ich überzeugt, dass wir die Gruppenphase erreichen werden. Wir müssen den Gegner in dessen Abwehrzone zu mehr Fehlern zwingen als im Hinspiel.»

In Braga hatten die Berner vor einer Woche durch Alain Nef zwar einen wunderschönen Treffer erzielt, dem jedoch vom unsicheren Schiedsrichter wegen eines angeblichen Abseits die Anerkennung versagt wurde. «Die Umstände waren in Portugal gegen uns: ein reguläres Tor aberkannt und ein viel zu harter Platzverweis gegen Alain Nef. Das können wir nicht mehr ändern. Unsere Spielweise aber schon.» YB will dem Gegner vom Anpfiff an aufzeigen, dass es diese Partie gewinnen will. Gross: «Die Grundhaltung ist wichtig!»

Braga noch ohne Gegentor

YB hat am letzten Sonntag erstmals in dieser Saison verloren – ausgerechnet gegen Thun. Die Spielweise gegen den Kantonsrivalen war zwar dominant gewesen, doch es fehlten die Tore. Gegen Braga dürfte es noch schwieriger sein, Treffer zu erzielen. Die Portugiesen haben zwar erst drei Pflichtspiele bestritten, aber noch kein Gegentor erhalten. Im Gegensatz zu den Bernern gewannen sie am Sonntag ihr Meisterschaftsheimspiel gegen Maritimo Funchal 2:0.

Im Team von Braga figurierten am Sonntag überraschend auch die hochtalentierten Pizzi und Lima, welche im Hinspiel gegen YB aus transfertechnischen Gründen nicht nominiert worden waren. Beide liebäugeln mit lukrativen Wechseln und wären für ihre neuen Klubs im Europacup nicht spielberechtigt, wenn sie gegen YB eingesetzt würden. Möglicherweise aber werden nun die Wechsel erst in der Winterpause getätigt, weshalb heute beide zum Einsatz kommen könnten.

Das wäre eine gewichtige Verstärkung für den Gast. Lima ist einer von nur drei im Kader verbliebenen Spielern, die im Mai im Europa-League-Final gegen Porto (0:1) zur Startformation gehörten. Der Brasilianer wird nun von Benfica Lissabon geködert, während Pizzi bereits intensive Gespräche mit Atletico Madrid geführt hat. Ausserdem steht Guilherme unter Beobachtung von Spähern aus Barcelona.

Affolter für Nef

Im Gegensatz zum Hinspiel muss YB-Trainer Gross heute auf den gesperrten Innenverteidiger Nef verzichten. Für ihn wird der U21-Internationale François Affolter neben Dusan Veskovac verteidigen. Affolter kam in Braga in der Schlussphase zum Kurzeinsatz und hätte in den letzten Sekunden beinahe noch das Siegtor für YB erzielt. Vielleicht holt er es am Donnerstag im mit rund 17'000 Fans besetzten Stade de Suisse nach.

Im Tor wird wie schon gegen Thun der von seiner Daumenverletzung genesene Stammgoalie Marco Wölfli stehen. Ivan Benito, der als Stellvertreter gegen die Grasshoppers (3:0) und in Braga ohne Gegentreffer geblieben war, muss zurück auf die Ersatzbank. Erst am Spieltag will sich Gross entscheiden, ob David Degen, der seit dem 1:1 in Luzern wegen einer Fussverstauchung nicht mehr gespielt hat, zum Einsatz kommt. Für ihn müsste wohl Raphael Nuzzolo auf die Bank.

Im Angriff hat Gross die Wahl zwischen Nassim Ben Khalifa, Henri Bienvenu, Emmanuel Mayuka und Marco Schneuwly, wobei er seinen Entscheid von der Einsatzfähigkeit Degens abhängig macht.

Wieder im Team ist Alexander Farnerud nach seiner Platzwunde am Kopf.

Im Vorjahr eine Heimmacht

Die Young Boys haben in der jüngeren Vergangenheit auf europäischer Bühne kaum grosse Stricke zerrissen. Regelmässig schieden die Berner bereits in der Qualifikation oder dann in der ersten Hauptrunde aus. Letzte Saison jedoch zeigten sie, dass es auch anders geht. Nach dem Scheitern in der Qualifikation für die Champions League (gegen Tottenham) wurde die Gruppenphase der Europa League trotz den starken Widersachern Stuttgart, Getafe und Odense erfolgreich überstanden. Zenit St. Petersburg (2:1/1:3) bedeutete dann in den Sechzehntelfinals knapp Endstation.

«Wir haben kein einziges von sechs Heimspielen verloren. Da haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind. Wir wollen in die Gruppenphase und deshalb müssen wir gegen Braga gewinnen», sagte Mario Raimondi, der im rechten Mittelfeld zum Einsatz kommen dürfte.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Gr ... y/10012942

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2011, 16:26 
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------------Wölfli------------
Sutter---Nef--Veskovac---Wuschu
Nuzzolo-Silberbauer--Farnerud-Raimondi
-------NBK---Bienvenu------

2:0


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2011, 08:46 
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25.08.2011

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Der Motor aus Schweden ist zurück

YB kann im heutigen Europa-League-Rückspiel gegen Braga wieder auf Regisseur Alexander Farnerud zählen. Trainer Christian Gross fordert von seiner Mannschaft mindestens zwei Tore.

Die spätsommerliche Hitze, die in diesen Tagen die Schweiz fest im Griff hat, macht auch den Fussballern zu schaffen. «Zünftig heiss» sei es gewesen, sagte Mario Raimondi gestern nach der vormittäglichen Trainingseinheit im Stade de Suisse. Der Kunstrasen, dem Gummigranulat beigemischt ist, ist ein Wärmeverstärker erster Güte. Deshalb lässt YB-Trainer Christian Gross derzeit häufiger als sonst Trinkpausen machen und verschiebt Übungsbesprechungen konsequent an den Schatten.

Der Plastikboden hat bei hohen Temperaturen nicht nur die Wirkung eines Backofens, sondern er wird auch rasch ungemein stumpf. Um dem vorzubeugen, stellt YB heute Vormittag beim Meeting mit dem Uefa-Delegierten, den Unparteiischen und Vertretern von Braga den Antrag, den Platz kurz zu bewässern, wenn während des Matches Trinkpausen eingeschaltet werden. «Es wäre toll, wenn die Uefa einwilligen würde», so Gross. YB-Pressesprecher Albert Staudenmann ist eher skeptisch, da das Spielreglement keine solche Ausnahmen vorsieht. «Doch wer weiss? Lassen wir uns überraschen.»

Farnerud wieder fit

Die wichtigste Neuigkeit aus Berner Sicht vor dem zweiten Kräftemessen mit Braga: Alexander Farnerud, der am Sonntag beim verlorenen Derby gegen Thun schmerzlich vermisst wurde, kann wieder mittun. Der Schwede absolvierte gestern die gesamte Trainingseinheit – mit einem grossen Pflaster auf der Stirn, aber ansonsten beschwerdefrei. Farnerud, dieses Perpetuum mobile, war in den letzten Wochen die Berner Lebensversicherung. Er war Dauerläufer, Balleroberer und Spielgestalter. «Alex ist in sehr guter Form», weiss Gross.

Weniger gut präsentiert sich das Gesundheitsbulletin von David Degen, obwohl er gestern erstmals wieder mit der Mannschaft trainierte. Er könne nicht abschätzen, ob er wegen des verstauchten Fusses spielen könne gegen Braga, sagte der Basler wenige Stunden nach dem Belastungstest. Gross will sich erst heute entscheiden, ob er auf den Nationalspieler setzt oder nicht.

Muss Degen passen, dürfte Nuzzolo im rechten Mittelfeld zum Zug kommen. Im Angriff hat Gross die Qual der Wahl zwischen Ben Khalifa, Bienvenu, Mayuka und Schneuwly.

Einen unfreiwilligen Wechsel im Vergleich zum Hinspiel in Braga gibt es in der Verteidigung von Gelb-Schwarz. Alain Nef ist wegen seines Platzverweises vor Wochenfrist gesperrt. Für ihn rückt wie schon in der Meisterschaftspartie gegen die Grasshoppers François Affolter in die Stammformation. Zu hoffen ist, dass der junge Bieler selbstsicherer zu Werke geht als unlängst bei seiner Saisonpremiere im Letzigrund.

Gross fordert zwei Tore

Selbstbewusst wie eh und je gab sich Christian Gross vor seinem bisher wichtigsten Match als YB-Coach. «Ein 1:0-Sieg würde zwar zum Weiterkommen reichen. Ich will aber sicher zwei Treffer von uns sehen», formulierte er 30 Stunden vor dem Anpfiff die Vorgabe. Seine Equipe müsse den Favoriten aus Portugal mit einem aggressiven Pressing zu Fehlern in dessen Abwehrzone verleiten. Der Zürcher kann sich nur schwerlich vorstellen, dass der Match wieder torlos endet. Wohl auch deshalb hat er kein Elfmeterschiessen üben lassen diese Woche. «Wir haben gute Penaltyschützen», kommentierte er trocken.

Gross betonte mehrmals, wie wichtig für YB die Qualifikation für die Gruppenphase sei. «Wir wollen uns unbedingt wieder international präsentieren.» Über ein allfälliges Ausscheiden mochte der Trainer gestern gar nicht erst mit den Medienschaffenden diskutieren.

Braga mit Pizzi und Lima?

Braga, das gestern Nachmittag in Bern eintraf, reiste mit den hoch talentierten Pizzi und Lima an, die im Hinspiel aus transfertechnischen Gründen nicht nominiert worden waren. Beide liebäugeln mit Wechseln (Pizzi/Atletico Madrid; Lima/Benfica) und wären für ihre neuen Klubs im Europacup nicht spielberechtigt, wenn sie gegen YB eingesetzt würden. Möglicherweise aber werden nun die Wechsel erst in der Winterpause getätigt, weshalb heute beide im Stade de Suisse auflaufen könnten.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/10012942

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2011, 08:49 
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Griff in die Trickkiste

YB will gegen Braga Spielunterbrechung

Die Young Boys wollen in die Gruppenphase der Europa League. Um dieses Ziel zu erreichen, greifen die Berner in die Trickkiste.

Am Sonntag, beim 0:2 gegen Thun, fehlte YB die Spritzigkeit. Das soll im Europa-League-Rückspiel gegen Braga anders sein. «Wir wollen mindestens zwei Tore schiessen und uns für die Gruppenspiele qualifizieren», sagt Trainer Christian Gross.

Um dieses Ziel zu erreichen, greifen die Young Boys in die Trickkiste. Heute Morgen, beim Meeting mit Uefa-Vertretern, werden die Berner beantragen, den Kunstrasen nicht nur vor dem Spiel und in der Pause zu bewässern, sondern auch während des Spiels. Hierfür wäre ein mehrminütiger Unterbruch nötig.

Mittelfeldspieler Mario Raimondi begrüsst dieses Vorhaben: «Man hat gesehen, wie stumpf das Spielfeld am Sonntag aufgrund der Hitze war.»

Spritzigkeit wird auch von Alexander Farnerud erwartet. Der Schwede verpasste das Spiel gegen Thun wegen einer Kopfverletzung aus dem Hinspiel in Braga. Gross: «Alex wird spielen können.» Der Schwede brennt auf einen Einsatz. Ohne ihn fehlte YB gegen Thun der entscheidende Passgeber im Mittelfeld


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... tzt-179986

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2011, 08:51 
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Auf und neben dem Spielfeld ausdrucksvoll

YB will heute mit einem Sieg gegen Braga die Europa League erreichen. Der Schwede Alexander Farnerud ist der grosse Hoffnungsträger.

Es gibt Fussballer, deren Wert für ein Team man auf dem Spielfeld sieht. Wie Alexander Farnerud.

Und es gibt Fussballer, deren Wert für ein Team man sieht, wenn sie nicht auf dem Spielfeld stehen. Wie Alexander Farnerud.

Alexander Farnerud ist vieles bei YB, er ist in diesen Saisonstartwochen zum Beispiel: Regisseur, Motor und Torschütze, Ballverteiler, Freistossspezialist und Vorkämpfer. Und so freuen sich die Young Boys, kehrt der Schwede heute gegen Braga ins Team zurück. Trainer Christian Gross sagt: «Farnerud ist in grosser Form. Er wird unserem Spiel guttun.» Am Sonntag, bei der 0:2-Heimniederlage gegen Thun, fehlte Farnerud verletzt – und dem YB-Team damit sein Antreiber im Aufbau. «Farnerud besitzt ausgezeichnete Fähigkeiten», sagt Gross, «er hat das ja zum Beispiel auch im Hinspiel beim 0:0 in Braga unter Beweis gestellt.»

Pflaster statt Riesenturban

Vor einer Woche aber erlitt Farnerud in Braga in einem Zweikampf Mitte der zweiten Hälfte eine tiefe Wunde an der Stirn. Die starke Blutung sowie die Kopfschmerzen zwangen den Mittelfeldspieler zur sofortigen Auswechslung – und auch am Sonntag gegen Thun musste Farnerud mit Nackenproblemen und Kopfweh passen. «Ich weiss nicht, wie die Verletzung entstand», sagt Farnerud, «aber ich glaube, ich wurde vom Ellenbogen eines Braga-Spielers getroffen.»

Den adretten gelben Riesenturban, den Farnerud auf der Rückreise aus Portugal trug, hat er längst in ein kleines, weisses Pflaster oberhalb des linken Auges eingetauscht. Und die Schmerzen sind kein Faktor mehr. «Ich bin einsatzbereit und fühle mich gut», sagt Farnerud, der seit Januar in Bern engagiert ist und als Glücksgriff bezeichnet werden darf. Der 27-Jährige ist ein dominanter, gut ausgebildeter Fussballer, ballsicher und zielstrebig, der mit Zweikampfstärke, Übersicht und Torgefahr brilliert. Es ist eine Kombination von Fertigkeiten, die selten vorkommt. Die schwedische Nationalmannschaft ist zu beneiden, kann sie es sich derzeit leisten, auf den 8-fachen Nationalspieler (2 Tore) und 35-fachen U-21-Auswahlspieler (12 Treffer) zu verzichten. «Natürlich würde ich sehr gerne für Schweden spielen», sagt Farnerud. «Aber das wäre ein Bonus für mich. Am wichtigsten ist es, mit YB Erfolg zu haben und Titel zu gewinnen. Und jetzt wollen wir zuerst mal die Europa League erreichen.»

Farneruds Lob für Gross

Trainer und Spieler mögen es ja nicht so, wenn man über die Abhängigkeit von einzelnen Fussballern spricht. «Ich glaube nicht, dass man mein Fehlen gegen Thun bemerkt hat», sagt Farnerud bescheiden. Und Mario Raimondi lobt seinen Teamkollegen natürlich überschwänglich («Farnerud ist ein fantastischer Fussballer, der auch die Mitspieler besser macht»), aber Raimondi sagt auch: «Wir hätten gegen Thun genügend Chancen gehabt, um drei oder vier Tore zu erzielen. Dann würde jetzt keiner sagen, Farnerud habe uns gefehlt.»

Mario Raimondis Analyse ist zweifellos korrekt, doch langfristig würde sich ein Ausfall Farneruds bestimmt nachteilig für YB auswirken. Und heute, in der bedeutsamen Begegnung gegen Braga, kann Farnerud seinen enormen Wert ja wieder unter Beweis stellen. «Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns», sagt der Mittelfeldlenker. Und: «Ich finde, wir haben bisher gut gespielt. Trainer Christian Gross arbeitet sehr präzis, ist top vorbereitet und weiss genau, was er will.» Und das Zusammenspiel mit Michael Silberbauer im zentralen Aufbau funktioniere gut, lobt Farnerud. «Er ist der defensive Spieler, der als geschickter Stratege viele Bälle erobert. Und ich habe dadurch die Möglichkeit, mich in der Offensive zu entfalten.»

Sprachenmix mit Silberbauer

Wenn die Skandinavier miteinander sprechen, tut das der Däne Michael Silberbauer übrigens auf Dänisch – und der Schwede Alexander Farnerud auf Schwedisch. «Wir verstehen uns gut», sagt Farnerud, der aus der Gegend um Landskrona stammt. «Weiter oben im Norden Schwedens ist der Dialekt aber komplett anders.» Wie Silberbauer wirkt auch der freundliche Farnerud mit seiner leisen, hohen Stimme im Gespräch manchmal wie ein Traumschwiegersohn. Sein furchterregend tätowierter rechter Arm sowie die zuweilen rustikale Zweikampfführung und aggressive Spielweise verraten aber kämpferische, draufgängerische Seiten. Farnerud ist eben auf und neben dem Spielfeld für Überraschungen gut.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29698403

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2011, 08:52 
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In vielerlei Hinsicht ein heisses Spiel des Jahres

Nach dem 0:0 im Hinspiel in Braga geht YB heute Donnerstag mit Zuversicht ins Rückspiel. Trainer Christian Gross fordert zwei Tore.

Ausserordentlich fokussiert wirkt YB-Trainer Christian Gross vor dem Rückspiel in den Europa-League-Playoffs heute im Stade de Suisse gegen Braga. Auf «50 zu 50» beziffert er die Chancen, die Gruppenphase zu erreichen, er bezeichnet Braga trotz akzeptablen Resultats im Hinspiel weiter als «klaren Favoriten» und sagt: «Das 0:0 war nicht schlecht. Aber wir wollten in Braga ein Tor erzielen. Dieses Ziel haben wir nicht erreicht, obwohl wir ein Tor erzielten.» Gross spricht das fälschlicherweise wegen Abseits aberkannte Kopftor Alain Nefs an. Und er erwähnt auch den «zu strengen Platzverweis gegen Nef» wegen zweier Verwarnungen im Hinspiel. Dann aber blickt Gross nach vorne, auf heute Abend, und er tut das in gewohnten Worten und mit beträchtlicher Zuversicht: «Wir wollen und können dominant auftreten und siegen.»

Manchmal muss man gut aufpassen, um die Zwischentöne in den Ausführungen des YB-Trainers zu erkennen. So sagt Gross: «Wir müssen mindestens zwei Tore erzielen, um weiterzukommen.» Er sagt tatsächlich «mindestens zwei Tore», und weil diese Aussage rechnerisch gesehen ziemlich falsch ist (YB würde ja ein 1:0-Sieg reichen), lohnt es sich, die Erklärungen von Gross aufmerksam zu verfolgen: «Ich will zwei Tore von meinem Team sehen. Wenn wir mit dieser Einstellung ins Spiel gehen, ist das besser. Und gibt es ein 1:0, würden wir das nicht ablehnen.»

Finanziell wichtiges Spiel

Wuchtig und schwungvoll sollen seine Fussballer auftreten, fordert Gross: «Wir müssen den Gegner unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen.» Auch Bragas Trainer Leonardo Jardim erwartet eine offenere Partie als vor einer Woche («beide werden den Sieg suchen»), man darf eine unterhaltsame Partie erwarten.

Es ist ja ein frühes Spiel des Jahres für YB, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das prominent aufgerüstete Personal in Trainerstab, Kader und Betrieb kostet viel Geld, und die Young Boys budgetieren mit 4 bis 6 Millionen Franken Einnahmen aus der Europa League (je nach Gegner). Das ist eine – ja – heisse Rechnung, die ins Auge gehen kann. Das Spiel der Saison soll die heutige Begegnung aus YB-Sicht aber nicht sein – dazu sind die Ambitionen in der Super League zu hoch.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18746651

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