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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 18. Oktober 2010, 15:25 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Montag 18. Oktober 2010, 17:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Neue Luzerner Zeitung, 18.10.2010
Cup-Hit gegen YB dank Philippe
Der SC Kriens sorgt wieder einmal für Cup-Fieber. Nach dem aufwühlenden 3:2 in Aarau kommen am 21. November die Young Boys.
Was für ein Nervenspiel im Aarauer Brügglifeld! Kriens schien nach einer 2:0-Führung zur Halbzeit bereits in den Achtelfinals zu stehen. Doch innert drei Minuten unmittelbar nach der Pause schien dem SCK alles Erarbeitete zu entgleiten. In den Schlussminuten wurde dann der Argentinier Jonathan Philippe zum Krienser Matchwinner.
Aber der Reihe nach.
Das SCK-Team verhielt sich in der ersten Halbzeit clever. Hinten mehr oder weniger sattelfest, versuchte es im Angriff nadelstichartig, die empfindlichen Stellen in der Aarauer Defensive zu finden. Und zwei dieser Nadelstiche sassen perfekt: In der 23. Minute zeigte sich Philippe nach einem miserablen Einwurf der Aarauer an deren Strafraum (endlich wieder) kaltblütig und schoss den SCK nach einer feinen Einzelleistung aus acht Metern in Führung. Mindestens so sehenswert war in der 38. Minute Gezim Shalajs 2:0. Shalaj dribbelte sich nach Deigendeschs wichtiger Balleroberung in Schussposition und bezwang den FCA-Goalie mit einem schön platzierten Flachschuss aus 20 Metern. 2:0 – die Sache schien geritzt. Unabhängig vom klugen Krienser Auftritt in den ersten 45 Minuten muss aber auch der höchst biedere Aarau-Auftritt Erwähnung finden. Die Aarau-Akteure wurden von ihren Anhängern mit Pfiffen und Buhrufen in die Pause geschickt.
Doch ein dreiminütiges Kriens-Blackout schon bald nach Wiederbeginn ermöglichte dem FCA ohne grossen Aufwand das 1:2 (49.) und 2:2 (51.). Die Platzherren hatten plötzlich das Momentum auf ihrer Seite und suchten die Entscheidung über die nun arg lückenhafte rechte Krienser Abwehrseite. Für die erneute Wende brauchte es nochmals Philippes Exploit. Nach einer gut getimten Schiendorfer-Flanke war er in der 81. Minute im Aarau-Strafraum mit dem Kopf zur Stelle und schockte seinerseits den Super-League-Absteiger mit dem siegbringenden 3:2.
Zustupf für die Kriens-Kasse
«Kriens hat das Maximum herausgeholt, unsere Geschenke ohne zu zögern angenommen und das Glück im richtigen Moment auf seiner Seite gehabt», analysierte Aarau-Trainer Ranko Jakovljevic. Dem entgegnete Kriens-Chef Maurizio Jacobacci: «Klar hatten wir Schlachtenglück – aber wir haben es nach dem 2:2-Schock auf unsere Seite gezwungen.» Und Blondschopf «John», wie Doppeltorschütze Philippe in Kriens gerufen wird, sagte strahlend: «Ich bin überglücklich, dass mir diese beiden Tore gelungen sind.»
Schon vor dem 3:2 stand der Cup-Gegner für den Sieger dieser Partie fest. Die Berner Young Boys! Die YB-Stars – sie kommen aufs Krienser Kleinfeld. Für den finanzschwachen SCK mehr als ein höchst willkommener Zustupf. Philippe und Co. werden den Europacup-Teilnehmer voraussichtlich am Nachmittag des Sonntags, 21. November, herausfordern. Wer weiss, vielleicht taufen die Krienser ihren «John» bis dahin auf «Phil-YB» um.
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 15. November 2010, 19:22 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug für das Cupspiel in Kriens
Für das Cupspiel beim SC Kriens vom Sonntag 21. November haben gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.
Bern ab 11:23 Burgdorf ab 11:36 Herzogenbuchsee ab 11:48 Langenthal ab 11:53 Luzern an 12:51
Luzern ab 17:42 Langenthal an 18:29 Herzogenbuchsee an 18:35 Burgdorf an 18:46 Bern an 19:06
Für den Transfer zwischen Bahnhof Luzern und Stadion Kleinfeld stehen Busse zur Verfügung.
Im Falle einer Verlängerung verschieben sich sämtliche Fahrzeiten um eine halbe Stunde.
Billete können an jedem bedienten Bahnschalter erworben werden und kosten 20.- mit bzw. 40.- ohne Halbtax.
Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.
Wie gewohnt werden OKBE und GSS auf der Fahrt Getränke zu fairen Preisen verkaufen, der Erlös geht in die Kassen der Fandachverbände.
Matchbillete können bis Samstagvormittag im Fanshop oder am Sonntag im Zug gekauft werden.
Auch auf dieser Fahrt gilt die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 19. November 2010, 17:51 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau Kriens - YBSchweizer Cup 1/8-Final, SC Kriens - BSC Young Boys, Sonntag, 21. November 2010, 15:00 Uhr, Kleinfeld, Kriens. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich vor dem Cupspiel wie folgt: Verletzte Spieler: Emiliano Dudar, Hassan Lingani (beide rekonvaleszent). Einsatz fraglich: Scott Sutter (Muskelreizung an der Hüfte), Christoph Spycher (Oberschenkelprellung), Marco Schneuwly (Rippenprellung), Roman Bürki (Kniebeschwerden). Letztes Duell: 18.12.2005, Schweizer Cup 1/8-Final, Kriens - YB 1:2 (1:0), Tore: 41. Brand 1:0, 59. Raimondi 1:1, 66. Varela 1:2. Radio: Liveübertragung des Spiels im Internet unter www.radiogelbschwarz.ch. Extrazug: Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 11:23 Uhr.
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. November 2010, 16:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sport.ch, 20.1.2010 Trumpft das Geburtstagskind auf?YB tritt im Cup gegen den FC Kriens an. Gerade rechtzeitig zum Duell mit dem Challenge Ligisten ist auch eine grosse Cupwaffe der Berner wieder in Form gekommen: Emmanuel Mayuka - letztes Wochenende Torschütze und Vorbereiter gegen den FC Zürich. Die Erinnerungen an die diesjährigen Cupeinsätze von Mayuka sind positiv: In der 1. Runde gegen Spiez sorgte er beim 7:0 mit einem Hattrick für so etwas wie den Startschuss seiner YB-Karriere. Im Anschluss an dieses Spiel durfte er auch in der Meisterschaft immer häufiger von Anfang an auflaufen und verdrängte zwischenzeitlich Henri Bienvenu und Marco Schneuwly auf die Bank. Ausrufezeichen gegen FCZIn den letzten Wochen ist es zwar wieder etwas ruhiger geworden um Mayuka, gegen den FC Zürich meldete er sich am vergangenen Wochenende aber mit einem ''Bang'' zurück: Ein Tor und ein Assist in 45 Minuten Spielzeit, damit war er hauptverantwortlich für die späte und unerwartete Aufholjagd. Gegen Kriens darf Mayuka mit einem weiteren Einsatz rechnen. Für den Youngster wird es so oder so ein ganz spezieller Tag: Er feiert nämlich seinen 20. Geburtstag. Was er in seiner Fussballerkarriere bis anhin schon alles erlebt hat, ist beeindruckend. Zurzeit befindet er sich im dritten Jahr im Ausland. Die letzten zwei Saisons spielte er in Israel bei Maccabi Tel Aviv und erzielte dort in 42 Spielen beachtliche zehn Tore. Sogar für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes Sambia stand er schon 19 Mal im Einsatz. Kein Wunder ist Stéphane Chapuisat in seiner Funktion als YB-Scout aufmerksam auf den jungen Afrikaner geworden und fädelte den Transfer (Ablösesumme 2 Mio. Franken) in diesem Sommer ein. Nachfolger von Doumbia?Auch wenn die Berner im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden könnten und eine Verstärkung für die Offensive suchen, spielt Mayuka in den mittel- und langfristigen Planungen des Klubs eine wichtige Rolle: Sein Vertrag läuft noch bis 2015 und ihm soll die Zeit gegeben werden, sich zu einem ganz Grossen zu entwickeln. Der Druck ist seit seiner Ankunft nicht unerheblich. Schon als sein Wechsel zu den Bernern feststand, wurde er als potentieller Nachfolger von Seydou Doumbia gehandelt. Eines steht aber fest: Neben den Schweizer Jung-Internationalen François Affolter und Moreno Costanzo ist Mayuka das momentan grösste Talent in den Reihen der Gelb-Schwarzen. Ein Sieg muss herYB muss gegen Kriens unbedingt gewinnen, um den Druck auf das Team und den Trainer nicht noch grösser werden zu lassen. In dieser Saison läuft es noch nicht nach Wunsch, vor allem die Konstanz fehlt. Mayuka hat sich letzte Woche und im Cup schon als echter Offensivtrumpf entpuppt. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass er gegen Kriens erneut zu den grossen Hoffnungsträgern zählt. http://sport.ch.sportalsports.com//sportch/generated/article/fussball/2010/11/19/13537700000.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. November 2010, 17:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 20.11.2010 «YB ist nach wie vor mein Wunschverein»Young BoysYB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi spricht vor dem Cup-Achtelfinal in Kriens über seine fussballerische Zukunft und den Reiz von «Drecksmatches». In den letzten sechs Spielen gelangten Sie für YB zu lediglich zwei Einsätzen. Wie beeinträchtigt das einen Profifussballer? Mario Raimondi: Das ist schwierig zu sagen. Bei mir gibt es sicher verschiedene Phasen. Ich trainiere sehr gerne und bin nach wie vor mit grossem Spass dabei. Aber wenn ich mich jeweils während des Spiels aufwärme und dann, nach dem dritten und letzten Wechsel, merke, dass ich erneut nicht zum Zug kommen werde, ist die Enttäuschung in diesem Moment schon sehr gross. Schliesslich möchte ich meinen Teil zum Erfolg aktiv beitragen und so oft wie möglich spielen – für einen Fussballer ist der Ernstkampf wichtig. Marc Schneider befand sich in einer ähnlichen Situation und wechselte zu Thun. Wie lange wollen Sie unter diesen Umständen noch für YB spielen? Natürlich macht man sich immer wieder seine Gedanken, wenn es nicht optimal läuft. Ich habe noch einige Jahre als Profi vor mir und bin noch lange nicht müde, Fussball zu spielen. Jetzt aber warte ich erst einmal die nähere Zukunft ab, wir haben in den nächsten Wochen wichtige Spiele in allen drei Wettbewerben. In der Winterpause werde ich dann Bilanz ziehen und schauen, wie es weitergeht. YB ist für mich nach wie vor mein Wunschverein, aber meine Situation ist momentan unbefriedigend. Morgen steht in Kriens die nächste Cuppartie an. In den bisherigen zwei Cupauftritten haben Sie jeweils durchgespielt. Machen Sie sich da automatisch Hoffnungen auf einen Einsatz? Meine Einstellung ist vor jedem Spiel gleich, egal ob der Gegner nun Kriens oder Basel oder Tottenham heisst. Aber wer schon so lange nicht mehr von Beginn weg gespielt hat, ist skeptisch und macht sich vor solchen Partien natürlich auch entsprechend Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation. An Cupspielen bei unterklassigen Gegnern scheinen Sie stets mit grosser Freude dabei zu sein, oder täuscht dieser Eindruck? Für mich gehören diese sogenannt mühsamen Spiele, in kleinen Stadien, auf schwierigem Terrain, halt einfach mit zum Fussball. In der Winterzeit spiele ich gerne solche «Drecksmatches». Man spielt nahe bei den Zuschauern, es herrscht eine spezielle Atmosphäre. Deswegen fand ich es auch sehr schade, wurde letztes Jahr das Cupspiel gegen Lausanne nicht wie ursprünglich vorgesehen auswärts, sondern in Bern ausgetragen. Nun freue ich mich umso mehr auf das Stadion Kleinfeld in Kriens. Können Sie mit Ihrer Ruhe und Erfahrung den jüngeren Ergänzungsspielern helfen? Direkt helfen kann ich nicht, auch ich muss mit meiner Situation grösstenteils selber fertig werden. Aber manchmal werde ich am Mittagstisch oder auf einer Auswärtsfahrt darauf angesprochen, dann haben wir meist gute Gespräche – auch mit Stammspielern. Es ist ja nicht so, dass sich da eine Zweiklassengesellschaft bilden würde. Auch wenn Sie immer weniger spielen, Ihre Beliebtheit scheint ungebrochen. Wie erklären Sie sich das? Das kann ich nicht genau sagen. Vielleicht liegt es an meiner Berner Herkunft, vielleicht aber auch an meiner Bodenständigkeit. Diese war mir schon immer sehr wichtig. Es gibt Spieler, die haben nach der ersten Partie in der Super League das Gefühl, sie seien die Grössten. Ich aber erwarte von allen anderen im Profibetrieb, dass sie versuchen, sich selbst treu zu bleiben. Deswegen lege ich auch bei mir selbst grossen Wert darauf. Vielleicht ist es das, was anderen an meiner Person gefällt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-ist-nach-wie-vor-mein-Wunschverein-/story/22395606
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. November 2010, 17:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Luzerner Zeitung, 20.11.2010
Alles, was Sie zum Cup-Hit wissen müssen
Der SC Kriens will morgen für die Cup-Sensation sorgen. Und zwar gegen das diese Saison unkonstante YB. 12 Stichworte zum grossen Cup-Hit in Kriens.
Kriens
Die Krienser müssen ohne die verletzten Genc Mehmeti und Yves Zahnd antreten. Im Angriff hat Trainer Maurizio Jacobacci neuerdings die Wahl: Zwischen Jean-Michel Tchouga, Edmond N’Tiamoah, Igor Tadic und Jonathan Javier Philippe brennt der Konkurrenzkampf. Der Coach wollte nicht verraten, ob aus diesem Quartett zwei oder drei in der Startaufstellung stehen. Davon auszugehen ist, dass der Argentinier Philippe zuerst auf der Ersatzbank Platz nehmen muss. Ausgerechnet er, der eine Cuprunde zuvor mit zwei Toren massgeblichen Anteil am 3:2 in Aarau hatte.
1⁄32-Finals: Le Mont (1.) - Kriens 1:5 1⁄16-Finals: Aarau - Kriens 2:3
YB
Dass die Berner den SC Kriens ernst nehmen, verdeutlicht auch die Matchvorbereitung von YB. Die Mannschaft um Trainer Vladimir Petkovic reist schon heute in die Innerschweiz. Sportchef Alain Baumann sagt: «Wir reisen bestimmt nicht mit einem B-Team ins Luzernische. Kriens ist ein gefährlicher Gegner. Wir werden uns also hüten, diese Equipe zu unterschätzen.»
1⁄32-Finals: Spiez (2.i) - Young Boys 0:7 1⁄16-Finals: Collombey-Muraz (2.) - Young Boys 2:5
Tickets
Die Haupttribüne ist restlos ausverkauft. Stehplätze sind noch genügend vorhanden und Tickets für diese wohl bis morgen vor Matchbeginn an den SCK-Kassen erhältlich.
Die Gewinner der Ticket-Verlosung unserer Leser-Aktion: Judith Yenigün-Fischer (Luzern), Conny Thalmann (Ebnet), Rita Burch (Sarnen), Sara Kaufmann (Sempach), Trudy Frei (Kriens).
Kleinfeld
SCK-Pressechef Silvio Coray hofft, dass 3000 Zuschauer den Weg ins Stadion Kleinfeld finden. «Dies ist unsere Wunschzahl», so Coray. Die Krienser rechnen mit maximal 700 Fans, die aus Bern anreisen werden. Kriens-Trainer Jacobacci sagt nüchtern: «1500 Zuschauer wären immerhin schon fünf Mal mehr als am Montag gegen den FC Wohlen.» Der SCK rät den Matchbesuchern, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen, da die Horwerstrasse vor dem Stadion gesperrt sein wird. Weil das Spektakel nicht ganz so gross ist wie im letzten Cup-Halbfinal gegen den FC Basel, fallen auch die Sicherheitsvorkehrungen reduzierter aus. Für die Sicherheit musste der SC Kriens laut Coray trotzdem «mehrere zehntausend Franken» aufwenden. Es wurde diesmal keine Zusatztribüne aufgebaut.
Chapuisat
Der ehemalige Stürmerstar Stéphane Chapuisat arbeitet in der Scout-Abteilung der Young Boys, hat im Zuge der Talentsichtung für YB auch schon Reisen in die Elfenbeinküste hinter sich. Am Montag beobachtete Chapuisat in Kriens das SCK-Spiel gegen Wohlen (2:0) und lieferte YB-Trainer Vladimir Petkovic einen Matchrapport ab. «Wir erwarten ein defensiv gut organisiertes Kriens», sagt Chapuisat. «Für die Krienser ist dieses Spiel ein Highlight, eine Chance, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Deshalb und auch wegen des schwierigen Bodens müssen wir gut vorbereitet sein.» «Chappi» sagt, «wir dürfen das Kämpfen nicht vergessen. Ohne Kampf gehts in Kriens nicht.»
Chapuisats Resultattipp: 1:4
Häberli
Bei seinem Karrierenende 2009 als YB-Stürmer von den Fans zur YB-Legende erkoren, trainiert Thomas Häberli heute die talentierten YB-Stürmer und ist gleichzeitig U-18-Coach. «Häbi» hat sogar ein halbes Jahr für den SC Kriens gespielt: Das war 1999, im Winter wechselte er bereits zum FC Basel. Als der Ballwiler 2000 zu YB kam, absolvierte er sein erstes Spiel für die Berner damals in der NLB ausgerechnet gegen Kriens. Häberli: «Es war ein wichtiges Spiel für mich, weil ich den 1:0-Siegtreffer erzielen konnte.» Häberli hofft «schwer, dass YB weiterkommt. Wir sind auf den drei Hochzeiten Meisterschaft, Cup und Europa League immer noch dabei und wollen die Cup-Teilnahme ins neue Jahr mitnehmen.» Hochzeiten? Andere bezeichnen es auch als Baustellen ...
Häberlis Resultattipp: 1:3
Jacobacci
Wer mit Kriens-Trainer Maurizio Jacobacci spricht, hört aus dem Dialekt sofort heraus, wo er aufgewachsen ist. Nämlich in Bern, genau in Bethlehem. Als C-Junior spielte er noch beim FC Bümpliz, danach bis 1982 bei den Young Boys. 1979 debütierte Jacobacci im Alter von 16 Jahren in der NLA bei YB, machte dazu seinen Lehrabschluss als Maschinenzeichner. «Wir spielen gegen einen mächtigen Gegner. Alles muss passen – wir müssen lange das 0:0 halten, und YB darf keinen guten Tag erwischen», sagt Jacobacci vor dem Cup-Hit. Auch die zweite Garnitur von YB sei noch stärker als die Startelf von Kriens, «aber ich gehe davon aus, dass YB-Trainer Petkovic aus dem Vollen schöpfen und keine Experimente wagen wird».
Afrikaner
Kriens - YB wird auch das Duell zwischen den Afrikanern der beiden Teams. Hier Jean-Michel Tchouga (Kamerun) und Edmond N’Tiamoah (Ghana); dort Henri Bienvenu (Kamerun), Tapé Moussé Doubai (Elfenbeinküste), Emmanuel Mayuka (Sambia) sowie Ammar Jemal (Tunesien). Bei den Kriensern N’Tiamoah und Tchouga ist es noch nicht gewiss, ob beide von Anfang an zum Einsatz gelangen. Der Kriens-Trainer wünscht sich einerseits zwar die Routine der beiden, hat andererseits aber ein Überangebot an Offensivspielern. Bei den Bernern spielte zuletzt beim 2:2 gegen den FCZ nur Bienvenu von Beginn weg. Doubai und Mayuka wurden zur zweiten Hälfte eingewechselt.
Müller
Die Luzerner Müller-Brüder Kudi und René spielten vor rund 30 Jahren bei den Young Boys. Kudi (von 1977 bis 1981 bei YB) ist davon überzeugt, dass «Kriens für YB ein harter Gegner» sein wird. «Mit einem Konter in Führung gehen, dann werden die Berner nervös», sagt Kudi. Sein Bruder René (von 1980 bis 1983 bei YB), heute in Kriens Trainer des Frauen-NLA-Teams, meint: «Kriens hat bisher in der Meisterschaft gar nicht so schlecht gespielt, wie es die Tabelle widerspiegeln will. Und ich glaube an Überraschungen im Cup.»
Kudi Müllers Resultattipp: 1:1; und in der Verlängerung gewinnt der Glücklichere
René Müllers Resultattipp: 2:1
Stocker
Was hat Valentin Stocker mit dem morgigen Cupspiel SCK - YB zu tun? Ganz wenig und doch sehr viel. Es war nämlich im Dezember 2005, als der heutige Nationalspieler und Basel-Star Stocker ausgerechnet im Cupspiel Kriens - Young Boys (1:2) seinen einzigen Einsatz für die 1. Mannschaft des SC Kriens hatte. Kurz vor Schluss wurde der 16-Jährige vom damaligen Kriens-Trainer Stefan Marini ausgewechselt, nicht viel später wechselte Stocker zum FCB.
Burri
Ihn werden sie in Kriens nie vergessen, ihn werden sie aber auch in Bern nie vergessen. Der frühere Torjäger Reto Burri wurde als SCK-Junior gross, während sein Vater Toni langjähriger SCK-Präsident war. Reto Burri stieg 1997 mit dem SC Kriens in die NLA auf. «Wir hatten Monster-Zuschauerzahlen, nie unter 2000», erinnert er sich. 1998 wechselte er zu den Young Boys, erlebte dort bis 2003 turbulente Zeiten mit. «Am Anfang wars eine regelrechte Hetzjagd auf mich, weil es im Vorstand diverse Wechsel gab und man mich von der Lohnliste haben wollte.» Dies ist aber nicht der Grund, wieso Burri bei YB und in Bern unvergessen bleibt. Der Krienser erzielte nämlich beim 1:1 gegen Lugano das allerletzte Tor, das im ehemaligen Wankdorf-Stadion überhaupt geschossen wurde. Burri, heute 2.-Liga-inter-Trainer in Hergiswil und eben erst mit der Familie von den Ferien in Dubai zurückgekehrt, ist der Meinung, dass Kriens es morgen gegen YB nur auf eine Art und Weise schaffen kann: «Emotionen wecken, das Publikum mitreissen, nach vorne spielen. Das alles hat mir bei den Kriensern im Cup-Halbfinal gegen den FC Basel gefehlt.»
Reto Burris Resultattipp: 2:1
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 22. November 2010, 14:34 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Schweizer Cup, 1/8-Final, Kriens - YB 1:2 (1:1)
YB gewinnt den hart umkämpften Cupfight in Kriens 2:1. Jemal schoss den entscheidenden Treffer kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit. In der ersten Halbzeit hatte Deigendesch für Kriens getroffen, Degen gelang der Ausgleich kurz vor der Pause.
YB legte gut los und drückte die Krienser in ihre Platzhälfte zurück. Auf dem tiefen Boden hatte das Heimteam aber keine grosse Mühe, die Angriffe der Berner abzufangen. Die Konterangriffe, welche vorallem über den agilen N'Tiamoah vorgetragen wurden, waren stets gefährlich. So hatte YB zwar viel Ballbesitz, die besseren Chancen besass aber der SC Kriens. Tadic schoss in der Startphase aus guter Position über das Tor, später scheiterte Deigendesch an Wölfli. Nach einer halben Stunde schlug Kriens-Aussenverteidiger Stadelmann eine Flanke auf die Strafraumgrenze, dort schoss Deigendesch direkt und traf genau in die hohe Ecke (30.).
Noch vor der Pause konnten die Young Boys reagieren. Nachdem Raimondi eine Direktabnahme neben das Tor setzte, und Hochstrasser mit einem Distanzschuss an Djuric scheiterte, war Degen kurz vor dem Pausenpfiff erfolgreich. Mayuka legte eine Raimondi-Flanke mit dem Kopf zurück auf Degen, dieser traf mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:1-Ausgleich (45.).
Nach der Pause agierte YB lange Zeit überlegen. Jemal scheiterte nach einem Corner, Mayuka wurde im letzten Augenblick entscheidend gestört und Costanzos Freistoss flog haarscharf am Tor vorbei. Nach rund 70 Minuten wendete sich das Blatt: Die Krienser drückten nun vehement und brachten die Berner in Rücklage. Den Krienser Fans blieb der Torjubel im Hals stecken, als Spycher einen Abschluss auf der Linie abwehren konnte. Die Young Boys hatten in dieser Phase Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten.
In der letzten Spielminute kam es noch einmal zu einem Corner für YB. Costanzo schlug den Ball halbhoch zur Mitte, Mayuka verlängerte und Jemal drückte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (90.).
YB erreicht mit dem Erfolg in einem hart umkämpften Spiel die nächste Cuprunde. Dort trifft YB im Stade de Suisse auf den FC Zürich.
Stadion: Kleinfeld Zuschauer: 2000 Schiedsrichter: Laperrière
Tore: 30. Deigendesch 1:0. 45. Degen (Rechtsschuss; Mayuka) 1:1. 90. Jemal (Rechtssschuss; Mayuka) 1:2.
Auswechslungen: 60. Costanzo für Hochstrasser. 76. Philippe für Tchouga. 78. Lulic für Raimondi. 82. M. Schneuwly für Bienvenu. 91. Shalaj für Souto.
Ersatz: YB: Grosjean, De Pierro, C. Schneuwly, Tosetti. Kriens: Grasseler, Imbach, Saliu, Unternährer, Matoshi.
Bemerkungen: YB ohne Dudar, Lingani (beide rekonvaleszent), Sutter, Regazzoni, Bukovski, Bürki (alle verletzt). Kriens ohne Zahnd und Mehmeti (beide verletzt).
Verwarnungen: Keine.
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shalako
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Verfasst: Montag 22. November 2010, 14:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 22.11.2010 Zwei Kabinettstücke für einen knappen SiegIm Cup-Achtelfinal ist YB in Kriens auf harten Widerstand gestossen. David Degen und Ammar Jemal sorgten mit zwei tollen Toren am Ende jeder Halbzeit aber für das 2:1 gegen den Challenge-League-Klub. Im Viertelfinal erwartet YB nun den FCZ. Gemeinsam mit einigen seiner Mitarbeiter verfolgte YB-Chef Ilja Kaenzig die Auslosung der Cup-Viertelfinals am Sonntagabend auf der Tribüne des Kleinfeld-Stadions in Kriens. «Wir hätten ein leichteres Los ziehen können. Die Hauptsache ist aber, dass wir zu Hause spielen», sagte er, nachdem feststand, dass die Young Boys in der nächsten Cuprunde am 2.März 2011 im Stade de Suisse auf den FC Zürich treffen. In erster Linie war Kaenzig aber erleichtert, konnte er sich die Auslosung als Vertreter eines der qualifizierten Teams anschauen. Denn YB war im Achtelfinal in Kriens auf harte Gegenwehr gestossen und hatte einen anstrengenden und nervenaufreibenden Nachmittag letztlich mit einem 2:1-Sieg beendet. David Degen unmittelbar vor der Pause und Ammar Jemal unmittelbar vor dem Schlusspfiff sorgten dafür, dass YB im Cup auf Kurs bleibt und Trainer Vladimir Petkovic sagte: «Wir überwintern im Cup. Damit haben wir nach der Teilnahme an der Europa-League-Hauptrunde ein weiteres kleines Ziel erreicht.» Petkovic war aber nicht entgangen, wie schwer sich die Young Boys beim Challenge-League-Klub getan hatten. Die Stadtberner gerieten zunächst sogar in Rückstand. Benedikt Deigendesch, Krienser Mittelfeldspieler, sorgte nach einer halben Stunde mit einer sehenswerten Direktabnahme für die Führung der Gastgeber. YB-Goalie Marco Wölfli streckte sich vergeblich nach dem präzisen Schuss und ärgerte sich danach über das lasche Abwehrverhalten seiner Vorderleute. «Wir kamen zwar gut ins Spiel. Mit der Zeit aber verloren wir die Sicherheit, das hat Kriens ausgenutzt», sagte Petkovic. Ärger über das tiefe TerrainDer kroatisch-schweizerische Doppelbürger sah in den Bedingungen im Stadion einen Hauptgrund für den schwerfälligen Auftritt seiner Mannschaft. «Ein so tiefer Platz gefährdet die Gesundheit der Spieler», zürnte er und: «Wir sind eine Mannschaft, die gerne zusammenspielt. Das konnten wir bei diesen Verhältnissen nicht umsetzen.» Petkovics Aussagen veranlassten Kriens-Trainer Maurizio Jacobacci dazu, einzugreifen. «Wir sind auch eine spielerisch starke Equipe und würden lieber auf einem ebenen Rasen Fussball spielen. Das Stadion gehört aber der Gemeinde. Sie ist verantwortlich für die Qualität des Platzes», sagte der Berner, der seine Karriere als Spieler am Ende der 1970er-Jahre bei YB lanciert hatte. Petkovic nahm die Rechtfertigung gleichmütig zur Kenntnis. Immerhin waren den Young Boys auf dem holprigen Terrain zwei entscheidende Kabinettstücke gelungen. Siegtor erspart DiskussionenDavid Degen erzielte in der 45. Minute mit einem Seitfallzieher den Ausgleich. Fast genau so sehenswert war die Entstehung von Ammar Jemals Siegestreffer. Angetrieben von einem kämpferischen und lauffreudigen Christoph Spycher, hatten die Berner Kriens mit ihrer Schlussoffensive in Bedrängnis gebracht. Nach einem Eckball in der 90.Minute, der von den Gastgebern bereits abgewehrt schien, spedierte Thierry Doubai den Ball noch einmal in den Krienser Strafraum. Emmanuel Mayuka legte mit einem Absatztrick quer auf Jemal, und der Tunesier traf aus kurzer Distanz. «Mayuka hat das Tor toll vorbereitet. Ich wartete wie immer bei einem Eckball auf meine Chance und bin sehr zufrieden, haben wir gewonnen», sagte Jemal, der am Mittwoch mit Tunesien das Länderspiel in Botswana 0:1 verloren hatte. Mit seinem Tor hat der Verteidiger YB auch einige Diskussionen erspart. Nach dem knappen Sieg kann sich das Team in Ruhe auf das Heimspiel gegen Sion vorbereiten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Zwei-Kabinettstuecke-fuer-einen-knappen-Sieg/story/16473213
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 22. November 2010, 14:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 22.11.2010 Kriens forderte YB alles abDavid Degen kurz vor der Pause und Ammar Jemal in der 90. Minute erzielten die Tore zum glücklichen 2:1-Sieg der Young Boys gegen den SC Kriens. Damit steht YB im Viertelfinal des Schweizer Cups. Ammar Jemal erlöste die Young Boys auf dem Krienser Kleinfeld mit seinem Tor in der 90. Minute zum 2:1 und ebnete YB den Weg in die Viertelfinals im Schweizer Cup, wo die Berner am 2. März des kommenden Jahres im Stade de Suisse auf den FC Zürich treffen. Der Tunesier bugsierte den Ball nach einem Corner von Degen, wobei der Ball von Mayuka mit dem Absatz leicht abgelenkt wurde, aus kurzer Distanz an vielen Beinen vorbei ins Krienser Netz. «Magnifique» sei es, sagte der Tunesier, mit einem Tor kurz vor Schluss ein Spiel zu entschieden. Und es war für Jemal wohl auch etwas Trost für den Frust, den er Mitte Woche mit der Nationalmannschaft Tunesiens hatte erleben müssen. In Botswana setzte es in der Qualifikation für den Afrika-Cup eine 0:1-Niederlage ab. «Insgesamt war ich für dieses Spiel während 30 Stunden auf der Reise», berichtete Jemal. So war der YB-Verteidiger froh, dass er sich und seiner Mannschaft mit diesem Tor auf dem Kleinfeld eine Verlängerung ersparen konnte. Die Young Boys taten sich auch so gegen den Tabellenzwölften der Challenge League enorm schwer und mussten sich phasenweise von den Zentralschweizern in kämpferischer Hinsicht dominieren lassen. Es war für YB ein Glück, dass Degen mit einem akrobatischen Scherenschlag nach einer Flanke von Raimondi und einer «Kopfballkerze» von Mayuka kurz vor dem Pausenpfiff das 1:1 gelang. Denn die Krienser hatten den Young Boys auf dem morastigen Platz erwartungsgemäss das Kampfspiel aufgezwungen, setzten mit grosser Energie und Leidenschaft in den Duellen nach und erkämpften sich so viele sogenannte zweite Bälle. Klassenunterschied nicht sichtbarVon einem Klassenunterschied war nichts zu sehen, weil YB auf diesem Sumpfgelände sein Kombinationsspiel nicht aufzuziehen und im Mittelfeld den Gegner nie richtig unter Druck zu setzen vermochte. Kriens liess auch in der zweiten Hälfte kräftemässig nicht nach – im Gegenteil, die Einheimischen machten in der Schlussphase gar den frischeren Eindruck als die Berner. Nach 30 Minuten waren die Krienser 1:0 in Führung gegangen, als der Deutsche Benedikt Deigendesch mit einer Direktabnahme nach Vorarbeit von Ntiamoah und Flanke von Stadelmann ein wunderschönes Tor erzielte. Ob die Young Boys auf einen zweiten Gegentreffer hätten reagieren können? Jedenfalls war es für YB weiteres Glück, dass Spycher in der 70. Minute genau richtig vor der Torlinie stand, nachdem Tadic mit seinem Kopfball Goalie Wölfli bereits bezwungen hatte. «Wir wussten, was uns hier erwartet», sagte Spycher. «Ich habe schon auf einigen schlechten Plätzen gespielt, aber noch nie auf einem derart schlechten wie hier in Kriens.» Und YB-Trainer Vladimir Petkovic befand: «Es war ein Pflichtsieg auf einem Platz, der für die Gesundheit der Spieler gefährlich ist.» Ob man es sich bei YB bei der Ursachenforschung über diesen mühevollen Sieg gegen den tapferen SCK nicht zu einfach macht? Als YB im Schweizer Cup zuletzt auf einen Gegner der Challenge League traf, setzte es am vergangenen 13.Dezember auf dem Plastikrasen des Stade de Suisse gegen Lausanne eine 1:4-Pleite ab. Was solls. Im März gegen den FCZ geht es im Cup auf Plastik weiter. http://www.derbund.ch/bern/Kriens-forderte-YB-alles-ab-/story/18672438
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