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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 2. Dezember 2004, 15:04 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Auf gehts zum Sieg! YB und der FC Zürich haben beide 21 Punkte. Es gilt den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte zu halten. Falls wir gegen die Zürcher verlieren und GC gegen Basel gewinnt, fallen wir auf den 7. Tabellenplatz runter. Eine spannende Ausgangslage also!
apropos: Petrosyan ist verletzt !
Petrosyan erfolgreich operiert
Der armenische Rekordnationalspieler ist gestern von Dr. Heinz Bühlmann am rechten Knie athroskopiert worden.
Der 33-jährige darf heute nachmittag die Klinik im Park verlassen.
Petrosyan wird in diesem Jahr dem FC Zürich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei den Berner Young Boys fehlen somit weiterhin Capria, Filipescu, Stanic, Bastida und Petrosyan.
Francisco Guerrero sollte nach seiner Fussgelenksentzündung morgen wieder das Training aufnehmen.
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. Dezember 2004, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 4.12.2004
YB-Heimbilanz bedarf einer Korrektur
Im Neufeld spielten die Berner Fussballer viermal 1:1 und gewannen erst zweimal: Die Young Boys brauchen am Sonntag gegen Zürich wieder einen Sieg
Gegen Zürich und Xamax – die letzten Heimspiele vor der Winterpause müssten den Young Boys nicht nur Punkte, sondern auch Einnahmen bringen.
charles Beuret
Noch zwei Spiele – beide im heimischen Neufeld: An sich böte diese Spielplan-Konstellation den Young Boys eine willkommene Gelegenheit, verlorenes Terrain in der Rangliste zurückzugewinnen. Allerdings: Die Gelb-Schwarzen waren in diesem Herbst im Neufeldstadion nicht gerade eine Macht. Von bisher sieben Partien vermochten sie nur zwei zu gewinnen: 6:1 gegen den FC St. Gallen im Sommer, 2:1 gegen Thun Ende Oktober. Dazu setzte es eine 0:1-Niederlage gegen St. Gallen und vier 1:1-Unentschieden gegen die Grasshoppers, Basel, Servette und Aarau ab
«Keine beeindruckende Heimbilanz», sagt Sportchef Reto Gertschen, «aber unsere Gegner kommen leider nicht mehr nach Bern, um mit uns mitzuspielen, sondern sie verhalten sich oft defensiv und destruktiv – sie wollen eben punkten.» Präsident Peter Mast weist auf eine Folge der fehlenden Heimzähler hin: «Die weniger attraktiven Spiele haben dazu geführt, dass die Zuschauerzahlen bisher klar unter den Erwartungen geblieben sind. Entsprechend fehlt es uns an Einnahmen.»
In der Tat: Die offiziell 6800 Zuschauer, die im Spiel YB - Aarau zugegen waren, brachten nur gerade 36 000 Franken Bruttoeinnahmen in die Kasse. Nach Abzug der Kosten für den Sicherheitsdienst (rund 10 000 Franken) bleibt da nicht gerade viel übrig. Aus diesem Grund haben sich die Berner Verantwortlichen entschlossen, mit einer Ticketaktion den Geschäftsgang etwas anzukurbeln (vgl. Box).
Nie mehr weniger als 10 000
Optimistischer lesen sich die Vorverkaufszahlen für die nächste Saison. Bereits jetzt sind ungefähr 10 000 Dauerkarten abgesetzt worden – obschon mit dem grossen «Run» erst in den Monaten März/April gerechnet wird, wenn das Wetter wieder wärmer wird, die Stadioneröffnung näher rückt und die YB-Transferaktivitäten vielleicht Spektakel verheissen. Deshalb lässt sich schon heute sagen: Die Berner werden in der nächsten Saison bei jedem Heimspiel sicher-lich eine fünfstellige Zuschauerzahl haben. Das sind gute Aussichten – und sie erleichtern mit Sicherheit auch die Anstrengungen des Sportchefs, in den nächsten Monaten eine attraktive Mannschaft zusammenzustellen.
Übrigens: Auch bei YB kennt man die Situation von Hakan Yakin, der gerne wieder Fussball spielen möchte. Bisher aber war er noch kein Thema, wie Reto Gertschen bestätigt: «Zwar möchten wir nach Möglichkeit den einen oder anderen markanten Transfer abschliessen – aber in einer gewissen Lohnkategorie wollen und können wir nicht mithalten. Wir planen anders.»
Zaugg: «Heimbilanz verbessern»
«Die Heimbilanz verbessern, dann sind wir wieder voll dabei» – so lautet das kurzfristige Ziel von YB-Trainer Zaugg. Morgen im Spiel gegen den FCZ gibt es gegenüber dem letzten Match (1:2-Niederlage in Genf) sicherlich zwei Änderungen: Carreno und Chapuisat sind wieder von Anfang an dabei.
die spiele vom sonntag
Super League. 14.30: YB - Zürich, Xamax - Thun, Schaffhausen - Servette. –16.00: St. Gallen - Aarau. –16.15: GC - Basel.
YB-Ticketaktion
Der BSC Young Boys hat sich für die beiden letzten Heimspiele eine spezielle Ticketaktion einfallen lassen. Die Matchbesucher können morgen Sonntag beim Spiel YB - FC Zürich an den Tageskassen bereits ein Ticket gleicher Kategorie für das Spiel YB - Xamax vom 12. Dezember beziehen; sie bezahlen dafür nur die Hälfte des Originalpreises. Wer sich also bereits jetzt dazu entschliesst, YB an den beiden letzten Heimspielen des Jahres zu unterstützen, geniesst einen Rabatt von 25 % auf dem Totalpreis beider Eintrittskarten. (pd)
_________________ For Ever
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Pesche
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Verfasst: Sonntag 5. Dezember 2004, 17:48 |
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Registriert: Montag 3. Mai 2004, 13:48 Beiträge: 128
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Das war ja eine himmeltraurige Vorstellung von YB heute Nachmittag. Diese Abwehr mit Rochat, Carreno, Kehlrli und Geiser war ja sowas von schlecht!

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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 5. Dezember 2004, 21:42 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Zitat: Diese Abwehr mit Rochat, Carreno, Kehlrli und Geiser war ja sowas von schlecht!
jâ, vor allem kehrli war grottenschlecht. in der verteidigung besteht absoluter handlungsbedarf!
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admin
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Verfasst: Sonntag 5. Dezember 2004, 21:50 |
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| Administrator |
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Registriert: Dienstag 20. April 2004, 22:39 Beiträge: 1285
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 5. Dezember 2004, 22:29 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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wär söll de dr zaugg ufbiete für id verteidigung, we süsch au zäme verletzt si?
überlegt mau giele 
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shalako
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Verfasst: Montag 6. Dezember 2004, 09:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 6.12.2004
Abwärts und wieder aufwärts Der FC Zürich gewinnt in Bern gegen die enttäuschenden Young Boys 4:2
bir. Bern, 5. Dezember
Einmal geht's mit dem FC Zürich aufwärts, und es fliegen Hoffnungen und Schneebälle, wie vor zwei Wochen anlässlich des souverän gewonnenen Cup-Spiels in La Chaux-de-Fonds gegen Xamax. Eine Woche später geht's mit dem FCZ wieder abwärts, und es geht Ratlosigkeit um, wie nach der 1:2-Niederlage im Letzigrund gegen Xamax. Wiederum nur eine Woche später geht's wieder nach oben, der Stadtklub gewinnt unter dem Hochnebel in Bern gegen YB 4:2, und die mitgereisten Anhänger feiern in ihrem Sektor, als hätte der FCZ soeben den Uefa-Cup-Wettbewerb oder sonst ein hehres Ziel erreicht. Der FCZ-Trainer Lucien Favre, der das Spiel an der Seitenlinie abermals schreiend mitkommentiert hat, greift danach in der Wärme des Medien-Containers des Stadions Neufeld zur Lippenpomade, befeuchtet seinen Mund und bilanziert nüchtern: «Wir hätten schon zur Halbzeit 3:0 führen können.»
Recht hatte er. Denn die Young Boys, die wegen Verletzungen das Abwehrzentrum Disler/ Knez durch das ungenügende Duo Carreño/ Kehrli zu ersetzen hatten, waren während des ersten Teils schlecht disponiert, kamen aber kurz vor der Pause zum 1:1. Nach einem Corner Melunovics und einem Kopfball Häberlis bugsierte Chapuisat den Ball über die Linie, was sein siebtes Saisontor bedeutete. Dies war die beste und zugleich einzige YB-Torchance der ersten 48 Minuten, denen es generell an Qualität mangelte. Zum einen wurde das Spiel wegen der Verletzung des Schiedsrichter-Assistenten Martin Iseli zwecks Suche nach Ersatz (Herr Nyffenegger aus Kerzers legte mit einem Kaltstart los) während über zehn Minuten unterbrochen, zum anderen missrieten die Pässe hüben wie drüben im Übermass. Kam dazu, dass die Spieler auf beiden Seiten penetrant das Foulspiel pflegten, was dem Fluss des Geschehens ebenfalls abträglich war.
Wer nun glaubte, dass die Berner nach der wärmenden Pause verwandelt aus der Kabine auf das Terrain zurückkehren würden, sah sich getäuscht. Weit und breit war keine YB-Besserung in Sicht. Chapuisat prüfte zwar in der 47. Minute den FCZ-Goalie Davide Taini mittels Freistoss, aber das war's schon fast. Das Zürcher Spiel war nach dem Eintritt Adrian Ilies und Iulian Filipescus (erstmals im Mittelfeld) gegen vorne noch besser geworden, was Keita bis zur 59. Minute mittels Doppelschlag resultatmässig umsetzte. Zuerst traf er nach einem Kopfball Ilies und einer Abwehr von YB-Torhüter Patrick Bettoni zum 2:1, sechs Minuten später verwertete er das Zuspiel Dzemailis zum 3:1.
Dass der FCZ nachher (doch noch) in Bedrängnis geriet, war auf einen umstrittenen Foulpenalty zurückzuführen, den Chapuisat zum 2:3 verwertete. Doch die Berner vermochten nicht mehr zuzusetzen. Der YB-Trainer Hans-Peter Zaugg konnte hinterher nur noch eines: den Gegner loben. Zaugg scheint den nahenden Meisterschaftsunterbruch herbeizusehnen, er spricht von «durchkämpfen und durchseuchen», wenn er, acht Monate vor dem Einzug ins Stade de Suisse, auf den Zustand des Teams angesprochen wird. Noch immer ist nicht klar, ob Zaugg auch im neuen Stadion noch der YB-Trainer sein wird. Man werde sich irgendwann treffen und «darüber reden», sagte er am Sonntag kurz angebunden.
Die Diskussionen über Vertrauen oder Misstrauen hat Favre schon länger vom Hals. Er freut sich auf den Jahresabschluss am nächsten Sonntag gegen Schaffhausen. Man wolle sich «endlich oben etablieren», nannte Taini das für 2004 verbleibende Ziel. Dass sich Taini über den Penalty und über die «zweihundert Verwarnungen» aufregte, war seine verzerrte Optik. Gewiss, Schiedsrichterin Nicole Pétignat zückte neunmal und zu oft die gelbe Karte. Doch das ändert nichts daran, dass sich einige Spieler phasenweise dumm anstellen. Der durch eine Grippe handicapierte Mihai Tararache (Verwarnung Nummer 1001) bringt es - überzeichnet dargestellt - immer wieder fertig, innert sieben Sekunden zwei Fouls zu begehen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 6. Dezember 2004, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 6.12.2004
Klassisch ausgekontert
Erneut kein Heimsieg: Die enttäuschenden Young Boys unterliegen dem FC Zürich 2:4 (1:1)
Es gibt nichts zu beschönigen, sondern einfach festzustellen: Die Young Boys haben auch im gestrigen Heimspiel gegen den FC Zürich die Erwartun-gen bei weitem nicht erfüllt.
charles Beuret
Eine Heimniederlage gegen Zürich ist an sich kein Unglück und auch keine Sensation – aber aus Berner Sicht war das gestrige 2:4 halt doch ein Ärgernis. Immerhin hatten sich bei bitterer Kälte über 6000 erwartungsfrohe Matchbesucher im Neufeld eingefunden, um das Heimteam kämpfen und siegen zu sehen. Sie wurden in jeder Beziehung enttäuscht – zuletzt begleiteten gellende Pfiffe die YB-Mannschaft in die Kabinen. Jubelnd in den Armen lagen sich die Zürcher, die ihren überraschenden – und hochverdienten – Sieg vor allem zwei Gründen verdankten.
Erstens: YB war nicht aggressiv genug und deshalb trotz offensiver Grundausrichtung nicht in der Lage, gegen das (erwartete) Defensivkonzept des Gegners ein Rezept zu finden.
Zweitens: YB verfügte aufgrund verletzungsbedingter Umstellungen (sowohl Disler als auch Knez waren kurzfristig ausgefallen) über eine schwache Abwehr, die mit Konterangriffen auszuspielen für die Zürcher ein Kinderspiel war.
So sahen denn die Zuschauer trotz sechs Toren eine wenig begeisternde und nur in einer kurzen Phase auch spannende Partie.
Petignat hielt YB lange im Spiel
Trotz schwacher Defensivleistung und trotz wenig überzeugendem Angriffsspiel wäre der Match für die Young Boys um ein Haar noch zu «retten» gewesen: Schiedsrichterin Nicole Petignat hielt die Berner nämlich lange im Spiel. Zuerst anerkannte sie den 1:1-Ausgleichstreffer Chapuisats (44. Minute), der den Ball nach einem Melunovic-Corner und einer Verlängerung Häberlis aus Offsideposition über die Linie gedrückt hatte. Später, beim Stand von 1:3, gestand sie den Bernern nach einem korrekt scheinenden Zweikampf Cesar/Chapuisat überraschend einen Foulpenalty zu. Chapuisat, wieder einmal zweifacher Torschütze, nutzte die Chance und brachte YB 2:3 heran. Auf den Rängen begann man wieder zu hoffen, denn immerhin blieb noch fast eine halbe Stunde zu spielen.
Und in der Tat: Nun steigerten sich die Gelbschwarzen endlich zu einer engagierten und druckvollen Angriffsleistung. Ein Schuss Sermeters flog nur knapp am Tor Tainis vorbei, YB hoffte wieder, war nahe am Ausgleich . . . und kassierte in seiner klar besten Phase prompt den entscheidenden vierten Gegentreffer. Es war – zum vierten Mal an diesem kalten Nachmittag – ein so genanntes Kontergoal.
Das kurze Aufbäumen der Young Boys konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FC Zürich auf dem Neufeld die bessere und entschlossenere Mannschaft war, die ihren Sieg auch redlich verdiente. Gemessen an den Torchancen hätte der Erfolg der Zürcher gar noch höher ausfallen können, denn trotz den vielen ausgewiesenen Offensivkräften (Chapuisat, Neri, Häberli, Sermeter) vermochten sich die Berner aus dem Spiel heraus kaum je eine Tormöglichkeit zu schaffen. Freistösse aus guter Distanz hingegen gabs für YB in Hülle und Fülle. Die Berner machten daraus allerdings viel zu wenig.
Gesucht: Ein Linienrichter
Für ein bisschen Unterhaltung auf den Rängen sorgten im Neufeld übrigens nicht nur die Fussballer, sondern auch das Schiedsrichtertrio. So zückte Nicole Petignat in einem durchaus fairen Match nicht weniger als neun gelbe Karten – sieben davon für Nichtigkeiten.
Nicht alltäglich ferner die Geschehnisse an der Seitenlinie. Linienrichter Martin Iseli verletzte sich nach einem Misstritt in der Weitsprunganlage am Fuss (5. Minute) – er konnte trotz sofortiger Pflege nur noch ein paar Minuten unter grossen Schmerzen weitermachen. Bevor nach einem Aufruf des Platzspeakers ein Ersatz-Linienrichter einsatzbereit war, ruhte der Match während zehn Minuten; die Spieler begaben sich in die Garderoben. Dann ging es dank Walter Nyffenegger, Zweitliga-Schiedsrichter aus Kerzers, wieder weiter. Nyffenegger verrichtete seinen Job übrigens ausgezeichnet.
Disler mit Hirnerschütterung
Zurück zum Spiel, in dem die YB-Abwehr – nicht nur die Innenverteidigung – einen schwachen Eindruck hinterliess. Zwei der vielen Fehler nützte allein der wendige Keita (beide Mal allein stehend) zu den Toren zum 1:2 und 1:3.
Es ist anzunehmen, dass die Berner Abwehr mit Captain Mark Disler sicherer geständen wäre – doch Disler musste nach einer Verletzung im Samstagtraining passen: Nach einem Zusammenstoss mit Häberli trug er nicht nur eine klaffende Wunde an der Nase, sondern auch eine Hirnerschütterung davon. Es ist nicht anzunehmen, dass Disler bereits am nächsten Sonntag, wenn es für die Young Boys gegen Xamax um «Wiedergutmachung» geht, wieder dabei sein wird.
YOUNG BOYS - ZÜRICH 2:4 (1:1)
Neufeld. – 6700 Zuschauer. – SR Petignat. – Tore: 25. Gygax 0:1. 44. Chapuisat 1:1. 53. Keita 1:2. 59. Keita 1:3. 64. Chapuisat (Foulpenalty) 2:3. 82. Ilie 2:4. – Verwarnungen: 14. Nef (Ballwegschlagen), 15. Rochat (Spielverzögerung), 18. Tararache (Reklamieren), 23. Carreño (Ballwegschlagen), 68. De Napoli, 71. Aziawonou (beide Foul), 73. Di Jorio (Abstand nicht eingehalten), 74. Gygax, 86. Filipescu (beide Foul). – YB ohne Eugster, Knez, Disler, Coubagéat, Berisha und Wölfli (alle verletzt). Zürich ohne Capria, Stanic und Petrosjan (alle verletzt). 10. Schiedsrichter-Assistent Martin Iseli verletzt ausgeschieden und durch Walter Nyffenegger (Kerzers) ersetzt; dadurch zehnminütiger Spielunterbruch.
Young Boys: Bettoni; Geiser (64. De Napoli), Carreño, Kehrli, Rochat; Sermeter, Aziawonou, Häberli (46. Magnin), Melunovic (64. Urdaneta); Neri, Chapuisat.
Zürich: Taini; Nef, Stahel, Schneider, Cesar; Dzemaili, Tararache (46. Ilie); Gygax, Tarone (50. Filipescu), Di Jorio (85. Pallas); Keita.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 6. Dezember 2004, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 6.12.2004
«Es geht nicht auf Knopfdruck»
Interview: cb
zur sache:
Hans-Peter Zaugg
Der am Donnerstag 52 Jahre alt gewordene Berner ist seit Sommer 2003 Trainer des BSC Young Boys.
«bund»: Nach dem 2:4 gegen den FC Zürich ist genau das Gegenteil von dem eingetroffen, was Sie sich erhofft haben dürften: Statt dem Anschluss an die Spitze droht die Gefahrenzone.
Hans-Peter Zaugg: Das ist leider die Realität – damit müssen wir leben. Noch winkt uns die Chance, am nächsten Sonntag gegen Xamax einiges gut zu machen.
Eine solche Chance hatten Sie ja im Spiel gegen Zürich. Weshalb hat sie die Mannschaft nicht wahrgenommen? YB hat sicherlich nicht die schlechteren Spieler in seinen Reihen als der FCZ.
Das mag stimmen – nur kommt es natürlich auf die Verfassung, die Form dieser Spieler an. Wir hatten viele Verletzte, die eine lange Pause hinter sich haben – sie können nicht von einem Tag auf den anderen ihre Bestleistung abrufen. Das geht nicht auf Knopfdruck. Ich habe schon vor Wochen darauf hingewiesen, dass die restlichen Partien bis zur Winterpause für uns schwierig werden würden.
Immerhin gehörten Neri und Sermeter, die lange nicht gespielt haben, zu den besseren Bernern.
Wir haben als Mannschaft nicht genügt und konnten das Spiel nicht wie angestrebt diktieren. Dass dem so war, lag auch am Gegner, der sich clever verhalten hat. Anderseits war entscheidend, dass wir den Zürchern das Toreschiessen wirklich viel zu leicht machten.
Weil Disler und Knez aus Verletzungsgründen kurzfristig ausfielen, spielte die Innenverteidigung erst-mals in dieser Besetzung zusammen. Sehen Sie mildernde Umstände für Carreno und Kehrli?
Es war nicht die Schuld der beiden, dass wir nach vorne zu wenig Druck entwickeln konnten. Bei unserem Abwehrverhalten allerdings klappte vieles nicht: Dabei sah aber nicht nur die Verteidigung schlecht aus, sondern bei der Auslösung der FCZ-Konter auch der Rest des Teams.
_________________ For Ever
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Hotzenplotz
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Verfasst: Montag 6. Dezember 2004, 15:23 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Zitat: jâ, vor allem kehrli war grottenschlecht. in der verteidigung besteht absoluter handlungsbedarf!
Dr Steinsson chunnt ja sehr wahrschinlech uf d'Frühligsrundi. Das chunnt de scho guet. Am Knez si Vertrag wird aber äuä nid verlängert.
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