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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 10:12 
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BAZ, 03.06.2006

Was läuft auf dem Transfermarkt?

Mainz beobachtete Wölfli

Bis zum 31. August können Spieler aus dem Ausland verpflichtet werden. Inlandtransfers sind bis zum 30. September möglich.

3. Juni: Die «Bild» spekuliert, dass YB-Goalie Marco Wölfli ein Thema bei Bundesliga-Aufsteiger Mainz sei. Am Freitag sassen Trainer Jörn Andersen und Manager Christian Heidel beim 3:0-Sieg der Young Boys in Basel auf der Tribüne.

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 09:04 
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Bund, 04.06.2009

Wölfli zu teuer für Mainz?

Am Freitag machte in Basel auch Marco Wölfli auf sich aufmerksam. Der 26-jährige Goalie, der bislang zwei Länderspiele für die Schweiz bestritt, beeindruckte unter anderem Jörn Andersen, den Trainer von Bundesliga-Aufsteiger Mainz. Andersen erklärte gestern: «Er könnte für die Zukunft durchaus ein Thema für uns werden. Dass er ein sehr guter Torhüter ist, steht ausser Frage.» Und wann könnte Wölfli ein Thema werden? «Nicht sofort, sondern in Zukunft. Er hat noch einen Vertrag bis 2012, deshalb können wir uns ihn nicht leisten.»

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Haeberlis-Zeit-bei-YB-ist-abgelaufen/story/10856836

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Juni 2009, 21:42 
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2 moi. für ne natigolie isch ömu äs schnäppli..

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Sonntag 5. Juli 2009, 05:44 
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Der Bund, 04.07.2009

Als Captain in die Heimat

Nach dem Rücktritt von Thomas Häberli übernimmt Goalie Marco Wölfli bei YB die Captainbinde. Heute Abend tritt Wölfli mit seinem Team in seiner Heimat Grenchen an.

Noch zwei Testspiele stehen für die Young Boys auf dem Programm, ehe die neue Saison am 14.Juli mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Zürich beginnt. Am Uhrencup in Grenchen treffen die Berner heute (19.30 Uhr) auf Panathinaikos Athen. Am Montag kommt es aus gleichem Anlass zur Begegnung mit Uefa-Cup-Sieger Schachtjor Donezk aus der Ukraine. «Spiele sind in dieser Phase die besten Trainings», sagt YB-Goalie Marco Wölfli. Er verspricht sich «aufschlussreiche Vergleiche gegen zwei starke Gegner». Und Trainer Vladimir Petkovic erhält die Gelegenheit, die neuen Spieler ans Team heranzuführen.

Vorfreude auf den Uhrencup

Auf Wölfli warten am Uhrencup zwei Heimspiele. Der 26-Jährige ist in Grenchen aufgewachsen und begann bei Fulgor Grenchen seine Karriere. «Für mich ist es immer eine Freude, am Uhrencup zu spielen. Die Familie wird da sein und meine Freunde.» Gegen Panathinaikos Athen wird er heute erstmals offiziell als YB-Captain auflaufen. Trainer Vladimir Petkovic bestimmte den Keeper in Absprache mit dem Team und seinen Assistenten zum Nachfolger von Thomas Häberli, der am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gab. «Es freut mich, übergibt mir der Trainer so viel Verantwortung, allerdings sehe ich mich schon länger in einer Führungsrolle», sagt Wölfli. In der letzten Saison war er gemeinsam mit Mario Raimondi einer der YB-Vizecaptains. «Schon damals habe ich das Wort ergriffen, wenn es nötig war. Aber das Amt ist für mich ein weiterer Ansporn.»

Nach zuletzt zwei zweiten Plätzen hofft Wölfli auch in der neuen Spielzeit auf Erfolg. Wo das Team kurz vor Saisonauftakt steht, sei für ihn im Moment aber schwierig zu sagen, es bleibe nicht viel Zeit, die zuletzt verpflichteten Spieler zu integrieren. Die Zuzüge müssen sich unter anderem an Petkovics 3-4-3-System gewöhnen. Verteidiger Emiliano Dudar etwa sagte bei seiner Vorstellung am Donnerstag: «Ich habe seit Jahren nicht mehr in einer Dreierkette gespielt.» Bei Dudars Exklub Bellinzona liess Coach Marco Schällibaum mit vier Verteidigern spielen.

Beirren lässt sich Goalie Wölfli von den Aussagen des neuen Abwehrspielers nicht, er ist überzeugt, bei den Young Boys sei erneut viel Talent vorhanden. Entsprechend gross werde der Konkurrenzkampf sein. «Die Verantwortlichen haben Spieler verpflichtet, die ins Team drängen. Das wird helfen, die Gewinnermentalität zu verbessern.»

Die Aussicht auf Südafrika

Kurz war Wölfli während des Sommers Teil von Transfergerüchten. Jörn Andersen, Trainer von Bundesliga-Aufsteiger Mainz, hatte Wölfli im letzten Saisonspiel in Basel beobachtet. Daraufhin wurde spekuliert. «In der Zeit, in der am meisten geschrieben wurde, war ich zum Glück in den Ferien», sagt Wölfli und lacht. Nach seinem Debüt im Schweizer Nationalteam im letzten November hatte er seinen Vertrag bei YB bis 2012 verlängert. Der Torhüter fühlt sich wohl in Bern und sagt: «Ich weiss, was ich an diesem Klub habe.» Und nirgends ist Wölflis Chance grösser, den Platz als Nummer 2 im Tor des Nationalteams zu behaupten. «2010 an der WM in Südafrika teilzunehmen ist eine schöne Aussicht», sagt er.

http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Als-Captain-in-die-Heimat/story/27573164

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Juli 2009, 22:26 
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sf.tv, 28.07.2009

hWölfli: «Ich bin kontrolliert aggressiv»

Märchenstunden und «positive Psychos», Heimatgefühle und Auslandsträume - YB-Hüter Marco Wölfli spricht im Hintergrund-Interview mit sport.sf.tv über Fussball und andere wichtige Nebensachen der Welt.

Interview: Philippe Jäggi

Gut gelaunt lädt Marco Wölfi zum Gespräch im Bauch des Stade de Suisse. Der 26-Jährige ist bereits in den Trainingskleidern, obwohl die Einheit erst in eineinviertel Stunden auf dem Programm steht - ein Interview kann auch mal länger dauern, Wölfi ist auf alles vorbereitet. Gelassen stellt er sich den Fragen, antwortet meist eingeleitet von einem Schuss Ironie und einer Prise Schalk.

Marco Wölfli, lesen Sie gerne Märchen?
Wölfi: Früher habe ich sicher mehr Märchen gelesen als jetzt (lacht). Ich würde mich nicht als die grosse Leseratte bezeichnen, aber ab und zu lese ich schon auch ein Buch, und wenn, dann meistens eines von Martin Suter.

Es gab vor gut eineinhalb Jahren in einem Berner Fussball-Lokal eine Lesung unter dem Motto «Wölfi und die sieben Geisslein».
Ja, das war eine lustige Sache, eine super Geschichte. Ich trug das spezielle Märchen den etwa 150 Anwesenden bzw. Fans vor. Es war eine witzige Angelegenheit.

Da kamen die Fans in den Genuss, Sie einmal hautnah und von einer anderen Seite miterleben zu können. Wie wichtig ist Ihnen der Kontakt mit den Supportern?
Das ist für beide Seiten wichtig. Wir brauchen die Fans und die Fans brauchen uns. Auch für den gegenseitigen Respekt sind solche Anlässe fördernd.

Als Fussballprofi hat man gegenüber den Jugendlichen eine Vorbildfunktion inne. Wie gehen Sie damit um?
Die Jugendlichen schauen zu einem hoch. Da muss man schauen, was man macht und verbal von sich gibt. Das ist etwas sehr wichtiges, dessen sich alle Spieler bewusst sein sollten. Wir sind auch nur Menschen und machen Fehler, doch es geht darum, dass du dir der Vorbildfunktion bewusst bist und dementsprechend handelst.

Als F-Junior kamen Sie beim FC Fulgor Grenchen zum ersten Mal mit dem Fussball in Kontakt. Gab es auch noch andere Sportarten, die als Kind oder Jugendlicher Ihr Interesse geweckt haben?
Ich habe immer gerne andere Sportarten betrieben. Bis ich 14 Jahre alt war, habe ich ziemlich oft Leichtathletik gemacht, aber Hauptsportart blieb immer der Fussball.

War es wichtig für Sie, eine Mannschaftssportart auszuüben?
Wir Torhüter, ich nenne uns auch positive Psychos, sind eigentlich Einzelsportler in einem Team. Wir sind die Einzigen mit einem anderen Dress, dürfen den Ball in die Hände nehmen etc. Also mache ich Einzel- wie auch Teamsport.

Bei den F-Junioren spielten Sie auf jeder Position. Wann wurde aus Marco Wölfli ein Torhüter und warum?
Bei den F-Junioren hatte der Torhüter aufgehört und unser Trainer fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, ins Tor zu stehen. Bis zu den D-Junioren spielte ich oft eine Halbzeit im Tor und eine auf dem Feld. Auch heute noch betätige ich mich gerne als Feldspieler, nur sind die Gegenspieler nun etwas besser (lacht). In Trainingsspielen sieht man mich öfters als Feldspieler, das kommt mir im Tor zugute, vor allem seit der Rückpass-Regelung.

Sie sind in Grenchen aufgewachsen, Ihre Mutter ist Sizilianerin. Was bedeutet Ihnen Heimat und wo ist sie?
Meine Heimat ist Grenchen, da bin ich aufgewachsen. Als Jugendlicher waren wir jeden Sommer fünf Wochen in Sizilien, später ging das aufgrund des Fussballs nicht mehr. Wenn ich kann, gehe ich auch jetzt noch für ein paar Tage dahin, denn ich habe immer noch Verwandte da.

Seit 1998 spielen Sie, abgesehen von einem eineinhalbjährigen Gastspiel in Thun, bei den Berner Young Boys - die zweite Heimat?
Ja, auf jeden Fall. Ich wohne nun seit fünf Jahren in Bern, da hat man sich eingelebt und Freunde gefunden.

Als Sie 2003 von Thun zurück in die Hauptstadt kamen, eroberten Sie sich die Nummer-1-Position im Tor, und gaben diese bis heute nicht mehr ab. Wie hat sich die Person Marco Wölfli in diesen sechs Jahren als Mensch verändert, entwickelt?
Ich bin reifer geworden. Ich musste lernen, dass ab und zu weniger mehr sein kann. Es gab Momente, wo ich zu viel wollte, zu viel trainierte.

Die «Berner Zeitung» schrieb, dass Sie in dieser Zeitspanne auf dem Fussballplatz vom Hitzkopf zum Leader avancierten. Unterstützen Sie diese Ansicht?
Das stimmt wohl schon. Ich war früher aggressiv, das bin ich heute zwar auch noch, aber nun ist alles kontrolliert. Die Konzentration ist jetzt viel höher, der Fokus auf das Wesentliche ausgeprägter.

Petkovic schätzt ihre humorvolle Art, welche dem Team nütze. Wie sieht er denn aus, Ihr Humor?
Ich lache von Natur aus gerne. Man kann auch mit Spass hart und konzentriert arbeiten. Ohne Freude kann man keinen Erfolg haben. Und klar, ich necke gerne meine Teamspieler, das tut auch dem Teamgeist gut (lacht).

Ihre Karriere verläuft nach Plan: Nachwuchsländerspiele, Stammtorhüter in der Super League und der Sprung in die Nati. In Ihrem Vertrag bei YB haben Sie eine Ausstiegsklausel fürs Ausland, ist der Wechsel in eine ausländische Liga der nächste Schritt?
Ich muss zuerst meine Leistungen bei YB bringen. Vorerst kann ich vom Ausland träumen. Aber jetzt zählt nur die Arbeit bei YB.

Vor Beginn der aktuellen Saison wurden Sie mit Bundesliga-Aufsteiger Mainz in Verbindung gebracht. Wie konkret war dieses Thema für Sie?
Ich war zu dieser Zeit zum Glück in den Ferien (lacht). Ich will nicht einfach ins Ausland gehen, um einmal im Ausland gewesen zu sein. Ich muss den richtigen Zeitpunkt spüren. Hinzu kommt, dass ich mit YB etwas gewinnen will, dann schauen wir weiter.

Seit mehr als drei Jahren nehmen Sie die Dienste eines Sportpsychologen in Anspruch. Was erhoffen Sie sich dadurch?
Es interessierte mich, obwohl ich auf der mentalen Ebene schon immer gut war. Ich sagte mir, dass mir ein Mentaltraining nur helfen kann, warum sollte ich es dann nicht ausprobieren? Mein Sportpsychologe arbeitet jetzt auch mit der ganzen Mannschaft von YB. Auf unserem Niveau sind die Abläufe im Kopf sehr wichtig. Aber es bringt nur etwas, wenn man wirklich will.

Sie sind ab und zu auch im Training bei Boxprofi Ives Studer anzutreffen. Ist dies als Ausgleich zum Fussball zu verstehen?
Ich ging mal vor etwa vier Jahren vorbei und es gefiel mir sofort, es ist ein tolles Training. Es bringt mich weiter und ist eine gute Abwechslung.

Das Zuschlagen ist leider auch in der Fussball-Fan-Szene der Super League ein Thema. Wie kann aus Ihrer Sicht das Problem des Hooliganismus in der Schweiz am besten gelöst werden?
Das ist schwierig zu sagen. Vielleicht hat es auch mit der Mentalität der Leute zu tun. Das Ablassen von Pyros mag zwar gut ausschauen, aber es ist verboten und äusserst gefährlich. Ich finde das Vorgehen, mit den Videoaufnahmen die Täter zu eruieren, gut, vielleicht hilft das. Aber eben, eine gute Lösung zu finden ist schwierig.

Im letzten Saisonspiel gegen St. Gallen war die YB-Kurve vom Fussball-Verband gesperrt worden. Nützen solche Aktionen etwas?
Das Problem ist, dass dadurch vielfach die Spieler oder die «normalen» Fans darunter leiden. Aber auf der anderen Seite verstehe ich auch den Verband, der ja etwas unternehmen muss. Die ideale Lösung gibt es wohl nicht.

Anlässlich der Tour de France ist derzeit in den Medien auch das Doping ein viel diskutiertes Thema. Sind Sie damit im Fussball schon einmal konfrontiert worden?
Eher weniger, da es für mich noch nie ein Thema war und auch nie eines sein wird.

Ist Fussball frei von Doping?
Frei wohl nicht. Aber sicher nicht so verbreitet wie in anderen Sportarten. Es gibt wahrscheinlich in jeder Sportart Athleten, die der Meinung sind, dass sie dopen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Ich denke, dass Doping im Fussball nicht so viel bringen würde, da andere Elemente wie Taktik, Spielintelligenz und Technik extrem wichtig sind.

Sie haben sich schon mehrmals als ein nach vorne blickender Mensch beschrieben, also keiner, der gerne zurückschaut. Weshalb?
Es bringt nicht viel, über Vergangenes zu sprechen, denn ändern kann man es nicht mehr. Ich bin ein positiv denkender Mensch, es nützt nichts, ständig an etwas zu nörgeln. Das möchte ich auch den Jungen weitergeben. Schaut vorwärts, denkt positiv.

Blicken Sie für uns nach vorne. Wie stark ist die YB-Mannschaft 2009/10?
Stark. Dass wir eine gute Mannschaft haben ist klar, das wissen wir. Wichtig war ein guter Saisonstart, den hatten wir zuletzt jeweils nicht. Ein wichtiger Punkt ist, dass wir Spass unter- und miteinander haben. Es müssen nicht 25 Freunde in einem Team sein, aber Respekt sollte da sein und im Training dürfen Freude und Spass nicht fehlen.

Was macht Marco Wölfli nach dem Karriereende?
Das ist schwer vorherzusagen. Da mache ich mir momentan noch nicht so viele Gedanken. Ob ich etwas mit oder ohne Fussball mache, steht noch in den Sternen. Es kann noch viel passieren.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/25/fussball/woelfli_ich_bin_kontrolliert_aggressiv

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Samstag 22. August 2009, 23:07 
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DIE WOCHE mit Marco Wölfli (Part 1)





DIE WOCHE mit Marco Wölfli (Part 2)




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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. August 2009, 11:45 
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http://www.sf.tv, 29.08.2009

Super League - Interview

Wölfli: «Wir sind eine Einheit»

Am Sonntag kommt es in der Super League zum Duell zwischen Basel und Leader YB. Im Interview mit sport.sf.tv verrät Captain Marco Wölfli das YB-Erfolgsrezept und wie sie die Basler schlagen wollen.

Marco Wölfli, YB reitet in dieser Saison früh auf einer Erfolgswelle - im Gegensatz zur letzten Saison. Wie erklären Sie sich diese Frühform?

Marco Wölfli: Wir machen Punkte (lacht). Woran es genau liegt, ist schwierig zu sagen. Es war wichtig, dass wir einen guten Saisonstart hatten. Ein Erfolgsfaktor ist zudem sicher der sehr gute Teamgeist. Jeder kämpft für den anderen. Nicht, dass das Kollektiv letzte Saison sehr schlecht war, aber in dieser Saison sticht es so richtig heraus. Wir sind eine Einheit. Zudem haben wir das nötige Glück.

Am Sonntag geht es gegen den FC Basel, gegen den YB zuletzt viermal in Serie gewonnen hat. Liegt Ihnen der FCB besonders gut?

Das kann man so nicht sagen. Jedes Spiel fängt wieder von vorne an, Serien zählen nichts mehr. Wir wissen, dass Basel eine super Mannschaft hat. Der FCB hatte einen relativ schlechten Saisonstart und will jetzt reagieren. Wir werden alles daran setzen, dass die Basler das nicht schaffen. Es ist wichtig, dass wir im St.Jakob-Park ein positives Resultat holen. Ein Punktgewinn ist das Minimalziel.

Sie haben den schlechten Saisonstart von Basel angesprochen. YB war es letzte Saison ähnlich ergangen. Es gibt einige Parallelen: Ein neuer Trainer, eine offensivere Spielweise. Sind die Situationen vergleichbar?

Das ist schwierig. Wir hatten vor einem Jahr zu Beginn der Saison noch Martin Andermatt als Coach und keinen neuen Trainer. Es gibt einfach Phasen, in denen man unglücklich spielt: Du verlierst ein Spiel, dann kommt eine zweite unglückliche Niederlage dazu, du kassierst unnötige Tore, schiesst vorne den Ball an den Pfosten statt ins Tor und am Schluss bekommst du noch einen Treffer. In diesen Situationen ist es wichtig, dass man reagieren kann. Dies kann man nur als Mannschaft und nicht als Einzelspieler. Deshalb ist das Kollektiv so wichtig.

Ändert sich die Spielweise für YB, da Basel unter Thorsten Fink ein neues System spielt?

Nein, nicht gross. Wir richten uns nie nach den anderen Mannschaften. Wir versuchen immer, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen.

Sie treffen auf die Nationalmannschaftskollegen Alex Frei, Benjamin Huggel und Marco Streller. Können Sie da ihren YB-Mitspielern ein paar Tipps geben?

Nein, die meisten Spieler kennen dieses Trio. Mit Ausnahme von Frei haben wir schon oft gegen sie gespielt. Wer Frei kennt, weiss, dass er immer am richtigen Ort steht. Da müssen wir aufpassen, er ist immer gefährlich. Streller mit seiner Grösse und seinem linken Fuss ebenfalls. Klar, dass sind drei Leader in der Mannschaft. Aber bei Basel ist es gleich wie bei uns: Als einzelner Spieler kannst du nichts gewinnen, es zählt nur das Team.

Bei YB dreht sich viel um Seydou Doumbia. Nicht nur der Tore wegen, sondern auch der unzähligen, nie bestätigten Wechselgerüchten. Bringt das nicht Unruhe in die Mannschaft?

Nein, überhaupt nicht. In der Mannschaft merkt man nicht, dass viel über ihn geschrieben wird. Unruhe gibt es dadurch nicht. Ich finde gar, es hat einen positiven Effekt. Nicht nur er, sondern die ganze Mannschaft spielt gut. Das ist ein Kompliment für unser Team. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt, kann er das persönlich auch nicht. Das ist das wichtige am Kollektiv. Ich glaube auch nicht, dass er sich persönlich beunruhigen lässt. Er ist ein Super-Typ und fühlt sich wohl bei uns. Das ist wohl mit ein Grund, dass es der Mannschaft nichts ausmacht. Im Gegenteil: Es ist ist ein Ansporn für die anderen.

http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/08/29/fussball/woelfli_wir_sind_eine_einheit

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Oktober 2009, 08:23 
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Berner Zeitung, 15.10.2009

Wölfli und der besondere Abend

YB-Goalie Wölfli war gegen Israel ein würdiger Ersatz des erkrankten Diego Benaglio.

Verteidiger Philippe Senderos ist kaum noch zu halten. Als es geschafft ist, und die Schweizer Nationalmannschaft mit dem 0:0 gegen Israel den erforderlichen Punkt zur WM-Teilnahme gewonnen hat, lässt der Genfer seiner Freude freien Lauf. Er umarmt die Teamkollegen, die Trainer und Betreuer – und er animiert die Zuschauer zum Mitjubeln. Mit Erstaunen hat Senderos festgestellt, dass das Publikum im ausverkauften St.-Jakob-Park mit etwas gar vornehmer Zurückhaltung auf die direkte WM-Qualifikation reagiert. «Das kann doch nicht wahr sein», denkt der ansonsten selber eher verschlossene Romand. Also gibt er sich alle Mühe, mehr Stimmung ins Stadion zu bringen. Mit Unterstützung der Stadionregie gelingt es ihm schliesslich halbwegs. «Simply the Best» wird gespielt, und andere Songs, die gerne im Fussballstadion gehört werden.

Eine Ehrenrunde absolvieren die Schweizer Fussballer, dann verlassen sie das Spielfeld. Der Platz gehört danach noch für einige Minuten den israelischen Ersatzspielern, die auch nach dem letzten WM-Qualifikationsspiel auslaufen müssen.

Goalie Marco Wölfli freut sich zunächst ganz für sich allein. Beim Schlusspfiff ballt er die Fäuste und streckt die Arme in den Himmel. Dann kommt Teamkollege Stephan Lichtsteiner angerannt und will den Torhüter unter sich begraben. Wölfli stand an diesem Abend besonders im Blickpunkt: Um die Mittagszeit hatte er erfahren, dass der Schweizer Stammgoalie Diego Benaglio nach seiner Magen-Darm-Grippe nicht einsatzbereit ist und er ihn ersetzt. Das dritte Länderspiel des Keepers der Young Boys hat eine ganz andere Bedeutung, als das Debüt im November 2008, beim Freundschaftsspiel gegen Finnland (1:0). Oder als der Einsatz im Test gegen Bulgarien (1:1) im letzten April.

Falls er vor dem Spiel gegen Israel nervös gewesen sein sollte – Wölfli lässt sich im St.-Jakob-Park nichts anmerken. Von Beginn weg dirigiert er die Mannschaft und zeigt Präsenz. Auch die erste Bewährungsprobe besteht der YB-Goalie mit Bravour: Trotz Bedrängnis fängt er eine Flanke von Israels Starspieler Yossi Benayoun sicher ab.

Obwohl Wölfli überzeugt, verläuft das Spiel nicht nach den Vorstellungen der Schweizer. Nur selten gelingt der Vorstoss vor das gegnerische Tor. Der Schweizer Goalie leidet mit. Als ein Kopfball von Philippe Senderos das Tor der Israeli knapp verfehlt, schlägt er die Hände vors Gesicht. Auch dem Publikum gefällt nicht, was es zu sehen bekommt. Die Fans im Basler Stadion raunen und rufen aus, als Gökhan Inler seinen dritten Fehlpass schlägt und Marco Padalino ein weiteres Mal den Ball verstolpert. Im Vergleich zum Spiel gegen Griechenland, als die Zuschauer vor Stéphane Grichtings Tor zum 1:0 begannen, lautstark zu pfeifen, bleibt die Unterstützung für das Team vorerst vorhanden.

Spätestens nach dem Platzverweis gegen Avihai Yadin haben die Schweizer das Spiel im Griff. Wölfli hat kaum etwas zu tun. Was bleibt, ist die Furcht vor einem Konter des technisch starken Gegners. In der 71. Minute setzt sich Elyaniv Barda durch – Wölfli aber grätscht dem israelischen Angreifer den Ball vom Fuss und wird für die Aktion mit Sprechchören gefeiert.

Zu diesem Zeitpunkt ist aber eingetroffen, was Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld verhindern wollte. «Wir wollen in Führung gehen und ein hektische Schlussphase vermeiden», sagte er am Dienstag. Fünf Minuten vor Schluss erhebt sich der Coach. Den Rest des Spiels verfolgt er stehend, gibt Anweisungen, nestelt am Kragen seines Mantels, der an diesem kalten Basler Abend nicht beige und dünn, sondern anthrazitfarben und dick ist. Ein paar Minuten muss er ausharren, dann weicht die Anspannung der Erleichterung. Trotz Fehlstart hat Hitzfeld es geschafft. Die Schweizer Nationalmannschaft fährt nach Südafrika.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/dossier/wmqualifikation/Woelfli-und-der-besondere-Abend/story/12239052

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Oktober 2009, 10:16 
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Der Bund, 16.10.2009

«Die Eltern waren nervöser als ich»

YB-Goalie Marco Wölfli spricht im Interview über die WM-Qualifikation der Schweiz und über die Stimmung im Basler St.-Jakob-Park. Ausserdem beschreibt er seine Gefühle, nachdem er vom Einsatz in der Startformation erfuhr.

Wie ausgiebig hat die Schweizer Nationalmannschaft die WM-Qualifikation gefeiert?
Marco Wölfli: Übertrieben haben wir es nicht. Am Donnerstag kehrte jeder zum Klub zurück, und am Wochenende steht bereits das nächste Spiel an. Gefeiert haben wir aber schon. Es gab ja auch allen Grund dazu. Die letzten eineinhalb Jahre haben wir auf die direkte WM-Qualifikation hingearbeitet. Die Barrage wollten wir unbedingt vermeiden. Dieses Ziel haben wir am Mittwoch erreicht.

Im St.-Jakob-Park brach nach dem 0:0 gegen Israel keine Euphorie aus. Haben die Spieler das mitgekriegt?
Ich habe in erster Linie die Ungeduld des Publikums kurz vor Spielende bemerkt. Die Zuschauer waren nervös, sie befürchteten einen Gegentreffer und wollten, dass wir ein Tor erzielen. Alles in allem habe ich die Stimmung in Basel aber als sehr positiv empfunden.

Hatten auch Sie Angst, in Rückstand zu geraten?
Im Hinterkopf bestand dieser Gedanke. Der Gegner machte uns die Aufgabe nicht leicht. Israel war wie erwartet technisch stark und zeigte Stolz. Ich merkte rasch, dass sie uns den letzten Punkt nicht schenken würden. Umso grösser war am Schluss die Erleichterung.

Relativ kurzfristig erfuhren Sie, dass Diego Benaglio nicht würde spielen können. Wie haben Sie auf die Nachricht ihrer Nomination reagiert?
Ich habe mich gefreut auf den Einsatz. Angespannt war ich nicht. Ich bin ein ruhiger Typ und kenne meine Fähigkeiten. Meine Verwandten und Bekannten haben aber mitgefiebert. Und wie ich sie kenne, waren meine Eltern nervöser als ich.

Hat Sie die Bedeutung des Spiels denn kaltgelassen?
Nein, keineswegs. Die Partie gegen Israel hatte ja eine viel grössere Bedeutung als meine zwei Länderspiele zuvor. Die Begegnungen gegen Finnland und Bulgarien waren Freundschaftsspiele, am Mittwoch ging es für uns quasi um alles oder nichts. Daher gab es auch für mich im Fall einer ungenügenden Leistung etwas zu verlieren.

Wie wurden Sie von Benaglio unterstützt?
Er hat mir vor der Begegnung viel Erfolg gewünscht und sagte, er vertraue mir. Nach Spielende hat er mir zu der Leistung gratuliert. Wir haben während des ganzen Zusammenzugs viel gesprochen. Benaglio und ich sind ähnliche Typen. Beide sind wir der Meinung, dass sich zwei gute Torhüter im Kader zu Höchstleistungen antreiben. Unser Umgang ist freundschaftlich.

Am Sonntag treffen Sie mit den Young Boys im Cup auf das Challenge-League-Team Yverdon. Sind Sie mit den Gedanken schon wieder bei YB oder noch beim Nationalteam?
Ich war jetzt ziemlich lange weg von der Mannschaft. Deshalb habe ich mich am Donnerstag darauf gefreut, die Teamkollegen in Bern wieder zu treffen. Gemeinsam mit den Jungs will ich mich konzentriert auf das Cupspiel vorbereiten und am Sonntag in die nächste Runde einziehen.

Die WM kann für Sie nächstes Jahr ein Schaufenster werden. Denken Sie bereits an einen Transfer ins Ausland?
Wie jeder Profi habe ich meine Zukunftspläne. Aber mit einem Wechsel beschäftige ich mich im Moment überhaupt nicht. Es läuft gut mit YB und im Nationalteam. Damit das so bleibt, muss ich aber ständig meine Leistung bringen.

http://www.derbund.ch/sport/dossier/wmqualifikation/Die-Eltern-waren-nervoeser-als-ich/story/12295760

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Oktober 2009, 13:04 
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Eiskalter Wölfli in eiskalter Nacht

Marco Wölfli bewies gegen Israel, dass er sich fast auf Augenhöhe mit Diego Benaglio befindet.

Marco Wölfli fiel nicht fast vom Hocker,als ihm Ottmar Hitzfeld am Dienstagabend eröffnete, er setze im letzten WM-Ausscheidungsspiel gegen Israel auf ihn. Schliesslich hatte der YB-Goalie in den Tagen zuvor auch mitbekommen, dass Diego Benaglio an den Nachwehen einer Magen-Darm-Grippe litt. Hitzfelds Entscheid habe ihm keine schlaflose Nacht bereitet, sagt Wölfli rückblickend. «Ich bin kein Typ, dersich schnell nervös machen lässt.» Er habe auch keinen Grund gesehen, kurzfristig seinen Mentaltrainer Jörg Wetzel zu konsultieren.

Wölfli arbeitet bereits seit fünf Jahren mit dem bekannten Berner Sportpsychologen zusammen und hält grosse Stücke auf ihn. «Er ist ein Supertyp, der mir im mentalen Bereich einiges beigebracht hat.»

Am Mittwochabend betrat Marco Wölfli mit einem guten Gefühl den Rasen im eiskalten St.-Jakob-Park in Basel. Zuvor hatte er sich in der Kabine noch kurz mit dem indisponierten Benaglio unterhalten. «Diego hat mir viel Glückgewünscht.» Die beiden kennen sich seit vielen Jahren. In den Juniorenauswahlen stand Wölfli der aktuellen Nummer eins der Schweiz meistens vor der Sonne. Obwohl sie Konkurrenten seien, könnten sie es gut miteinander, beteuert Wölfli. Sie seien ähnliche Typen, die sich nicht verrückt machen liessen in Drucksituationen.

Sofort integriert

Wölfli strahlte in seinem erst dritten Länderspiel Ruhe und Selbstsicherheit aus. Ein bisschen angespannt sei er gewesen, «doch eigentlich nicht mehr als bei einem anderen Ernstkampf», sagtder 27-Jährige. Er habe gespürt, dass ihm seine Vorderleute vertrauten. Sie hätten ihn immer wieder ins Spiel einbezogen – was sehr wichtig sei für einen Goalie, wenn er nicht viel zu tun habe.

Die hartnäckig verteidigenden, abero ffensiv zumeist harmlosen Israeli stellten Wölfli genau einmal richtig auf die Probe. Diese bestand er nach rund 70 Minuten gegen den allein anstürmenden Barda ohne Fehl und Tadel.

Viel Lob von Piserchia

YB-Assistenztrainer Erminio Piserchia hatte vorgestern Abend «keinen Moment Angst» um Wölfli. «Marco ist mental unglaublich stark.» Piserchia kennt den Grenchener nach sechs Jahren intensiver Zusammenarbeit so gut wie fast kein anderer im Verein. Er sei auf und neben dem Platz zu einer Persönlichkeit gereift; er habe Ausstrahlung und vermittle mit seiner Körperspra-che: «Hey Jungs, auf mich könnt ihr euch verlassen!» Piserchia findet es «ein starkes Zeichen von Ottmar Hitzfeld, in einem derart wichtigen Spiel seiner nominellen Nummer zwei zu vertrauen». Für Wölfli sei es ein verdienter Lohn für unzählige Trainingsstunden, in denener sich geplagt und geschunden habe.

Zeit, um auf den Lorbeeren auszuruhen, blieb Marco Wölfli nach vollbrachter Qualifikation nicht viel. Nach den psychisch anstrengenden 90 Minuten gönnte er sich «ein, zwei Bierchen» in der Kabine. Später ging er zusammen mit einigen Teamkollegen noch kurz in ein Pub in Basel, wo die Nationalmannschaft eine weitere Nacht im Hotel verbrachte. Gestern um die Mittagszeit fuhr Wölfli zurück nach Bern, wo nachmittags bereits wieder ein Training mit YB auf dem Programm stand.

Der Sprung vom Scheinwerferlicht ins Alltagsgeschäft sei ihm leicht gefallen, versichert Wölfli. «Ich habe die besondere Atmosphäre und die positiven Emotionen in Basel genossen; doch jetzt schaue ich bereits wieder vorwärts.» Vorwärts heisst in seinem Fall: «Am Sonntag wollen wir im Cup gegen Yverdon unbedingt gewinnen.» Da spricht einer, der die Mechanismen des schnelllebigen Fussballgeschäfts genauk ennt und weiss, dass schon heute das Gestern nichts mehr zählt.

http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Eiskalter-Woelfli-in-eiskalter-Nacht/story/31614087

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