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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 09:16 
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Der Bund, 19.04.2009

Drei YB-Verteidiger leicht angeschlagen

Ein ausverkaufter Cup-Halbfinal gegen Basel würde YB heute eine neue Rekordkulisse im Stade de Suisse bescheren.

Elf Mal war das Stade de Suisse in bald vier Jahren Betrieb bei einem Fussballspiel ausverkauft (siehe Grafik unten). Dabei waren bloss zwei Partien mit YB-Beteiligung darunter, welche die Berner beide verloren. Und erst eine ausverkaufte Partie fand auf Kunstrasen statt. Ausgerechnet die Kunstrasenkritiker vom FC Basel setzten sich in jener Partie im Cupfinal 2007 gegen Luzern durch einen Last-Minute-Elfmeter von Daniel Majstorovic 1:0 durch. Die Schweizer Länderspiele im Herbst 2005 sowie die Thuner Champions-League-Auftritte wurden wie der Cupfinal 2006 und die drei Partien an der Euro 2008 alle auf Naturrasen ausgetragen.

Gestern Abend waren bloss noch rund 1000 Tickets erhältlich, der Cuphalbfinal YB - Basel dürfte heute vor vollen Rängen über die Bühne gehen – und YB einen neuen Zuschauerrekord im Stade de Suisse bescheren, sollen doch knapp 31000 Zuschauer Einlass erhalten.

Einige Fragezeichen

Der Vizemeister YB fordert heute ab 20.15 Uhr also den Meister und Cupsieger Basel – der Sieger trifft am 20.Mai im (garantiert ausverkauften) Cupfinal an gleicher Stätte auf Sion. Gespannt darf man sein, mit welchen Aufstellungen die Rivalen den Halbfinal bestreiten werden. Bei YB heisst es sowohl in der Abwehr als auch im Sturm: drei aus sechs. Laut Trainer Vladimir Petkovic sind die Verteidiger Saif Ghezal (Adduktorenprobleme), Marc Schneider (Achillessehnenschmerzen) und Miguel Portillo (muskuläre Probleme) angeschlagen. Alle drei trainierten in den letzten Tagen, doch Petkovic wird erst kurzfristig entscheiden, wer in ansprechender Verfassung ist. Der 18-jährige François Affolter steht bereit, und für die Position Ghezals in der Abwehrmitte sind auch Baykal sowie Guillermo Pereyra Kandidaten. «Wir müssen hinten so oder so weniger Fehler machen», sagt Petkovic.

Gespannt darf man sein, wem der YB-Trainer in der Offensive vertraut. Carlos Varela war zuletzt schwach, ist gegen Basel aber immer besonders motiviert. Sein Konkurrent rechts vorne ist David Degen, ebenfalls ein ehemaliger FCB-Spieler. In der Mitte duellieren sich Marco Schneuwly und Thomas Häberli – und am linken Flügel dürfte Nationalspieler Alberto Regazzoni den Vorzug vor Edeljoker Seydou Doumbia erhalten.

Basel mit Derdiyok?

Auch beim FC Basel ist die Besetzung der Offensive völlig offen. Marco Streller hat erst drei Tore in der Liga erzielt, er wird von Youngster Eren Derdiyok bedrängt, der auch im rechten Mittelfeld spielen könnte. Der formstarke Scott Chipperfield müsste eigentlich gesetzt sein, er hat allerdings grössten Respekt vor dem Kunstrasen, weil er sich auf dem Plastikuntergrund zweimal verletzte. Der junge Fabien Frei und der deutsche Spielmacher Jürgen Gjasula sind weitere Alternativen für Basels Trainer Christian Gross.

Mögliche Aufstellungen: YB: Wölfli; Portillo (Affolter), Ghezal (Baykal), Schneider (Affolter); Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela, Schneuwly (Häberli), Regazzoni. – Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Ferati, Safari; Ergic, Huggel; Frei (Derdiyok), Chipperfield (Gjasula), Stocker; Streller (Derdiyok). >

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 09:19 
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Der Bund, 19.04.2009

YB-Radio für Sehbehinderte

Am Cup-Halbfinal von heute Abend bleiben auch Blinde und Sehbehinderte im Stadion am Ball. Das jüngst gegründete Fanradio Gelb-Schwarz kommentiert auf UKW-Frequenz, das Stadion stellt spezielle Geräte zur Verfügung.

Weshalb als Blinder an einen Match ins Fussballstadion gehen? Kannarath Meystre vom Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV) hat die Antwort parat: «Die Stimmung im Stadion ist anders als zu Hause vor dem Radio.» Man spüre das Publikum, «riecht das Bier und die Bratwurst», sagt Meystre, der selbst sehbehindert ist. Bis anhin blieb allerdings der grosse Haken, dass man als Blinder zwar die Atmosphäre am Match fühlen konnte, vom Spiel selbst aber wenig oder gar nichts mitbekam. Das ändert sich heute Abend: Anlässlich des Cup-Spiels BSC Young Boys gegen FC Basel bieten die Stadionbetreiber und der BSC YB erstmals offiziell die Möglichkeit, das Spiel per Audiodeskription im Stadion zu verfolgen. Beim Bund wurde eine Radiokonzession beantragt; nun wird über die UKW-Frequenz 89,1 MHz live kommentiert. Die Radiowellen können im Stadion und einem Umkreis von rund 500 Metern empfangen werden. Im Stade de Suisse kann die Übertragung auf dem mitgebrachten oder Blinden und Sehbehinderten eigens vom Stadion zur Verfügung gestellten speziellen Radiogeräten angehört werden.

Novum im Schweizer Clubfussball

Laut Stefan Stauffiger, YB-Fanbeauftragter, ist der BSC YB der erste Schweizer Club, der diesen Service anbietet – und «der erste Sportclub mit einer eigenen Radiokonzession». Neu ist die Idee allerdings nicht: In der Bundesliga ist das Angebot weit verbreitet und in der Schweiz wurde die Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte an der Euro 08 angeboten. Gerade die guten Rückmeldungen während der EM hätten YB bewogen, das Angebot auch im Clubfussball einzuführen. Dies zur Freude des SBV: «Die Idee ist sehr gut», sagt Meystre. Der Verband, der einen ähnlichen Service auch an der bevorstehenden Eishockey-WM in Bern anbietet, unterstütze das Projekt fachlich und ideell.

Neues Feld für Radio Gelb-Schwarz

Für die Kommentare des Blindenradios ist Radio Gelb-Schwarz besorgt. Das YB-Fanradio berichtet seit Anfang Jahr unter dem Motto «parteiisch, aber fair» live von allen YB-Spielen – bisher via Internet. Hinter dem Sender stehen die beiden 20-jährigen Studenten Brian Ruchti und Simon Klopfenstein, beide grosse Fans des BSC YB. «Wir hatten viele Ideen, wollten kreativ sein und haben deshalb das Radio gegründet», sagt Klopfenstein, der bis 2008 beim Sportradio tätig war. Man habe einige Tausend Franken investiert aus Freude an der Sache. Nun habe YB in Aussicht gestellt, Radio Gelb-Schwarz zu unterstützen. Und das Potenzial für Radiowerbung wäre da: Rund 2000 Leute besuchten die Homepage während eines Auswärtsmatches und es würden immer mehr, sagt Ruchti. Nun auch explizit für Sehbehinderte zu kommentieren, sei «eine grosse Ehre», findet Klopfenstein. Und eine neue Herausforderung: Die Bedürfnisse eines Sehbehinderten an einen Kommentator seien andere als diejenigen des «normalen» YB-Fans, betont Meystre. Das ist auch Ruchti und Klopfenstein bewusst. Sie würden alles geben, auch für Nichtsehende wann immer möglich «auf Ballhöhe» zu berichten, sagt Klopfenstein.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 09:20 
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sf.tv, 19.04.2009

«Wollen Schmach gegen Sion tilgen»

Marc Schneider spielt am Donnerstagabend mit YB um den Einzug in den Cupfinal. Der Verteidiger spricht im Interview über den in Bern lang ersehnten Titel, die Diskussion um den Kunstrasen und die Schwächen der YB-Defensive.


YB ist im Meisterrennen und im Cuphalbfinal: Spürt man steigende Spannung in Bern? Werden Sie von den Leuten darauf angesprochen?

Marc Schneider: Ja, man wird vermehrt angesprochen. Das gehört dazu und ist auch gut. Es zeigt, dass sich die Leute dafür interessieren.

Welcher Titel hat bei YB Priorität? Im Cup scheint der Weg zum Titel weniger schwierig...

Ja, für den Cupsieg müssen wir nur noch zweimal gewinnen, für die Meisterschaft etwas mehr. Aber man kann natürlich nicht sagen: «Wir konzentrieren uns nur auf den Cup oder nur auf die Meisterschaft». Bis und mit Donnerstag zählt wirklich nur der Cup. Danach, bis zu einem allfälligen Cupfinal, nur die Meisterschaft. Wenn man den Meistertitel holen kann, fokussiert man darauf.

Wie läuft die Vorbereitung auf das Cupspiel?

Das ist vor jedem Spiel immer in etwa gleich. Die Spannung kommt. Natürlich sind das spezielle Spiele und wir werden wahrscheinlich ein volles Haus haben. Darauf freuen wir uns extrem.

Basel hat sich über die Finalvergabe nach Bern beschwert. Was bedeutet der Heimvorteil für YB?

Die Basler sagen, sie fühlen sich nicht wohl auf Kunstrasen. Aber sie haben ja schon ein paar Mal hier gespielt und wie ich Christian Gross kenne, wird er die Spieler entsprechend darauf einstellen. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Kunstrasen für sie ein Riesennachteil ist. Aber: Wir spielen vor unserem Publikum, das uns unterstützt, das ist unser Vorteil.

Worauf muss man gegen den FC Basel besonders achten?

Basel hat ein körperlich sehr starkes Team. Die Basler werden versuchen, ihre physische Präsenz besonders bei stehenden Bällen auszunutzen. Darauf müssen wir unser spezielles Augenmerk richten.

Das 3-4-3-System läuft bei YB zwar immer besser. Dennoch erhaltet ihr relativ viele Gegentore. Warum?

Wenn wir das genau sagen könnten, würden wir es sicher ändern. Aber wir sind eine sehr offensiv ausgerichtete Mannschaft. Dementsprechend gibt es hinten relativ viele 1-gegen-1-Situationen. Da kassiert man halt vielleicht mal ein Gegentor mehr als wenn man massierter hinten steht. Gegen GC erhielten wir beispielweise 3 Tore nach stehenden Bällen. Es war nicht so, dass wir in der Defensive brutal ausgespielt wurden.

Wer muss was besser machen?

Alle müssten etwas besser machen. Das ist nicht nur eine Frage von uns Verteidigern. Die Offensivspieler müssen genauso Defensivarbeit leisten. Wenn sie es schon sehr gut machen (wie sie es über grosse Strecken machen) werden wir hinten auch viel weniger Probleme erhalten. Genau wie das Offensivspiel beim Goalie beginnt, fängt die Defensive bei den Stürmern an.

Wie schätzen Sie die Rollenverteilung in der Verteidigung ein?

Im Moment haben wir vier bis fünf Spieler für drei Positionen. Letztlich entscheidet der Trainer, wer spielt. Wir wissen alle, was unsere Aufgaben sind, als Spieler auf dem Feld wie auch auf der Bank. Da gibt es keine grossen Probleme. Es ist mehr oder weniger unerheblich, wer auf welcher Position spielt, weil jeder sie entsprechend ausfüllen kann.

Dann herrscht also zwischen Ihnen und Ihren Mitspielern Saif Ghezal, François Affolter und Miguel Portillo ein gesunder Konkurrenzkampf?

Ja, das kann man schon sagen. Wir wissen, dass es eine lange Saison ist, dass jeder zu seinen Einsätzen kommen wird. Es gibt keinerlei Probleme, wenn der eine oder andere mal nicht spielen kann.

Warum gewinnt YB am Donnerstag?

Weil wir unbedingt in den Cupfinal wollen und die Schmach von vor 3 Jahren gegen Sion tilgen wollen (YB verlor den Cupfinal gegen Sion im Penaltyschiessen Anm.d.Red.). Wir wollen diesen Titel unbedingt gewinnen. Der schnellste Weg zu einem Titel führt über den Cup.

Motiviert Sion als möglicher Finalgegner mehr als es Luzern würde?

Für mich nicht, da ich 2006 nicht dabei war. Aber ich denke, es ist sicher kein negativer Aspekt, dass Sion im Final ist.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 11:32 
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topsport, 19.04.2009

YB-Grossmaul Varela: ''FCB ist arrogant''

YB-Grossmaul Carlos Varela ist heiss auf den heutigen Cupfight und hält mit Sprüchen nicht zurück: "Der FCB ist arrogant und hat immer das Gefühl die Besten zu sein." Trash-Talk scheint also auch im Fussball Einzug gehalten zu haben...

Carlos Varela und seine Sprüche

Heute steigt im ausverkauften Stade de Suisse einer der Klassiker des Schweizer Fussballs. Die Realismuskicker aus der Rheinstadt gastieren bei den Spassfussballern aus Bern zum Halbfinale im Schweizer Cup. Bereits das Trikot beider Mannschaften hat Carlos Varela getragen, aktueller Flügelflitzer der Young Boys. Der gebürtige Spanier ist bekannt für seine kernigen Sprüche, auch hinsichtlich des Duells kann er ein bisschen Trash-Talk nicht lassen. "Der FC Basel ist arrogant und hat immer das Gefühl, egal ob Meister oder nur Zweiter, der Beste zu sein."

Carlos Varela gilt in der Axpo Super League als der grosse Hitzkopf, als Provokateur. Viele Experten sehen darin den Grund, warum der exzellente Fussballer nie den Sprung in eine der grossen Ligen geschafft hat. Mit seinen Sprinterqualitäten bringt er beinahe jede Abwehr in Verlegenheit, als Teil der starken Offensivzange der Berner überzeugte er bislang mit 5 Toren und 9 Vorlagen in 26 Saisonspielen. "Wir sind spielerisch besser, die Basler dafür athletischer", spricht der 31-jährige die Stärken beider Mannschaften an.

"Die Zeit in Basel war die Schönste meiner Karriere"

Varela kennt das System von Christian Gross, schliesslich trug er während vier Jahren das Trikot der Bebbis, unter anderem auch während ihrer Höhenflüge in der Champions League in der Saison 2002/2003. "Die Zeit in Basel war die Schönste meiner Karriere. Ich wurde Meister und Cupsieger, dazu spielte ich in der Champions League, was will man mehr?"

Für den heutigen Cupfight hat Varela auf der rechten Flügelposition seinen Stammplatz noch nicht auf sicher, war er zuletzt doch eher schwach. Sein Konkurrent ist mit David Degen ebenfalls ein ehemaliger FCBler, beide dürften heute besonders motiviert sein. Im "vorweggenommenen Final" haben die Young Boys mit Trainer Petkovic eine Person, die es versteht den FCB zu ärgern, wie er im vergangenen Jahr mit der AC Bellinzona bewiesen hat. Auch mit YB klappt es vorzüglich. "Wir haben vier Mal gegen Basel gewonnen in den letzten zwei Jahren. Nützen wir unsere spielerischen Stärken aus und vermeiden wir Zweikämpfe, dann gewinnen wir", ist Carlos Varela dann auch überzeugt.

von Simon von Allmen

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 14:01 
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So, heute hauen wir diese arroganten Basler aus dem Stadion!

YB - Basel 3:0

Häberli, Doumbia, Varela :wink:


:antibasel:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 14:37 
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i bi heiss manne, H-E-I-S-S!!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 23:31 
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Mensch mensch mensch..... Sieger, wie geil. Hatte nach dem verschossenen Penalty und dem Lattentreffer Angst die Jungs könnten es im Penaltyschiessen verhauhen. Aber zum Glück haben sie die stärkeren Nerven bewiesen. Jetzt freue ich mich schon aufs Finale und hoffe das der heutige Sieg nochmal einen Schub für die Meisterschaft bringt

:hoppyb:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 23:44 
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JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA :cup:

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:ybfahne1: :yb_fans: :ybfahne2:
BSC Young Boys Bern
Solo Berna
OKBE


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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. April 2009, 00:35 
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FINALE ooo FINALE ooo ooo

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YB - äs läbe lang!
Fuck off Kunstrasen, dä stinkt nämlich!


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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. April 2009, 08:55 
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Tagesanzeiger, 17.04.2009

Wölfli hält drei Penaltys – YB im Cupfinal

Auch der zweite Cup-Halbfinal wurde erst im Penaltyschiessen entschieden. Die Young Boys setzten in der finalen Entscheidung 3:2 gegen Basel durch, das drei Penaltys verschoss.

YB gewinnt das Penaltyschiessen 3:2 Wölfli ist der grosse Held des Penaltyschiessens! Der YB-Keeper hielt drei von fünf Penaltys. Auf der anderen Seiten trafen Schneuwly, Bastians und Yapi. Damit treffen die Berner am 20. Mai im Cupfinal auf Sion.

Gjasula für den FCB, Wölfli hält.
Schneuwly für YB, 3:2.
Chipperfield trifft, 2:2.
Bastians trifft für YB, 2:1.
Abraham für Basel, weiter 1:1. Wölfli hält.
Hochstrasser für YB verschiesst, 1:1. Viel zu hoch.
Ergic für Basel, Tor 1:1.
Yapi für YB, Tor 1:0.
Huggel für Basel 0:0. Wölfli hält.

Bald werden wir wissen, welche Spieler anlaufen werden. Auch 2002 gab es ein Penaltyschiessen, damals verschoss Zubi für den FCB, hielt aber auch drei Penaltys. Basel kam weiter.

0:0 nach 120 Minuten: Penaltyschiessen. Ob Streller auch anläuft?

120. Min: Ooooooo.... Lattenschuss Doumbia! Das wäre es gewesen. Flanke von links Doumbia lenkt den Ball an die Lattenoberkante. Noch eine gelbe Karte für Stocker, der Wölfli beim Auskicken behinderte.

119. Min: Streller tanzt mit dem Ball im Strafraum, aber er stolpert nicht. Keine Penaltygefahr.

118. Min: Doumbia wird steil geschickt, aber die Basler räumen auf. Noch zwei Minuten.

117. Min: Noch knapp vier Minuten bis zum Penaltyschiessen.

115. Min: Was für ein Krampf. Ja, sagt Safari. Er geht vom Feld, Perovic kommt. Jetzt muss Chipperfield wohl wieder einmal linker Aussenbilly spielen. Perovic kennt das Wort Defensive allenfalls aus einem Deutschkurs, den er besuchen musste.

114. Min: Eigentlich schon unglaublich, dass noch keine Tore gefallen sind. Beide Teams sind offensiv eingestellt, aber ähnlich effizient wie ein Formel-1-Motor, das auch sehr viel Sprint für sehr wenig Kilometer braucht.

113. Min: Und diesmal der Hauch von Gefahr, aber Schwegler säbelt über den Ball.

112. Min: Jetzt einmal Basel im Vorwärtsgang, aber die Flanken fliegen nur hoch durch den Strafraum. Auf der anderen Seite Eckball, gefühlt der etwas 98. für YB. Ferati sorgt für die gefühlte Nummer 101 bei den YB-Cornern.

111. Min: Es geht für Ghezal weiter? Oder nicht. Doch.

110. Min: Ghezal liegt verletzt am Boden. Der YB-Verteidiger hat Schmerzen am Oberschenkel. Durchatmen und Trinken für die anderen 21 Spieler.

108. Min: Wieder Hochstrasser, wieder aus der Distanz. Costanzo rettet zum Eckball, und diese Geschichte kennen wir aus nunmehr 109 Minuten.

108. Min: Freistoss YB, Bastians mit dem Kopf, will den Ball zur Mitte bringen, aber harmlos. Costanzo sagt Danke.

106. Min: Es riecht nach Penaltyschiessen, Regazzoni scheitert wieder an Costanzo. Der Argentinier ist eigentlich schon «Man of the Match». Aber wer weiss schon, was uns der Abend noch bringt.

106. Min: So, der zweite Teil der Verlängerung läuft. Gelingt einem Team noch der entscheidende Durchbruch – oder gibt es Penaltyschiessen?

105. Min: Eine Minute extra in der ersten Halbzeit der Verlängerung. Und wieder wird Chipperfield im letzten Moment gestoppt. Eckball. Gleich zweimal. Und dann gibt es Seitenwechsel. Die ersten 15 Minuten Überzeit sind absolviert – noch 15 bis zum Penaltyschiessen.

105. Min: Kleine Verschaufpause für die beiden Teams. Nach einem Kopfballduell zwischen Stocker und Hochstrasser bleibt der Young Boy liegen.

102. Min: Und jetzt heisse Szene vor Wölfli. Der YB-Keeper rettet knapp ausserhalb des Strafraums mit dem Kopf, dann kommt die Flanke, Wölfli noch nicht zurück, aber dafür ein Berner Verteidiger. Chipperfield hatte schon gelauert.

100. Min: Schöner Pass von Doumbia auf Häberli, Costanzo rettet rechtzeitig. Wechsel bei Basel: Gjasula kommt für Frei, der stark spielte. Bei YB kommt Schneuwly für Häberli. Also kein Einsatz für David Degen. Der Basler in Berner Diensten wird nicht begeistert sein.

99. Min: Regazzoni versucht es aus der Distanz und bringt Ball tatsächlich aufs Tor (wir erinnern an die Szene kurz vor Schluss). Aber Costanzo erneut sicher.

97. Min: Jetzt ist Basel gehörig unter Druck. Flanke von Bastians, Abraham kann gerade noch eingreifen. Freistoss aus 25 Meter für YB jetzt. Aber Yapi schiesst an die Mauer. Eckball.... Sie wissen schon: Nichts passiert.

96. Min: Wieder Doumbia, wieder Costanzo. aber diesen Ball hätte auch Christian Gross gehalten. Das war (fast) alleine vor Costanzo ein Rückgabe, die unterwegs fast verhungert ist.

95. Min: Gefährliche Flanke in den Basler Strafraum, Eckball. Im Sechzehner wird geschubst und gehakt und gehalten. Von beiden.

94. Min: Douuuuumbia, aber Costanzo wehrt erneut brillant ab. Das war so etwas wie ein Matchball.

91. Min: Die Verlängerung läuft. Ein Penaltyschiessen wäre natürlich schon noch ein ordentliches Spektakel. Raimondi, der ja kurz vor der Pause an Costanzo scheiterte, ist ja schon nicht mehr dabei.

90. Min: Verlängerung. Nochmals Doumbia, aber das wars. Es gibt Verlängerung. also auch der zweite Halbfinal wird nicht in der regulären Spielzeit entschieden. Aber im Gegensatz zum Spiel am Ostermontag, wo ja sogar Tore gegeben hatte, war das hier eine sehr unterhaltsame Partie.

90. Min: Zwei Minuten Nachspielzeit. Die Verlängerung ist jetzt hochwahrscheinlich. Nur noch wenige Sekunden.

89. Min: Schwegler wirft ein, kurzes Chaos, Doumbia mit einer Chance, aber die Basler blocken weiterhin mehr oder weniger alles ab.

88. Min: Es ist aber Ergic, der mit einem Schuss Wölfli prüft.

88. Min: Wir versuchen es nochmals mit Kritik: Streller ist noch wenig gelungen. Und Doumbia ist wieder abgetaucht. Wir warten auf die Reaktion.

87. Min: Nur noch drei Minuten reguläre Spielzeit!

86. Min: Schwegler stoppt den Lauf von Stocker abrupt.

84. Min: Wohl noch knapp zehn Minuten. Gelingt einem Team noch der Lucky Punch oder muss die Verlängerung entscheiden?

81. Min: Doumbia nahm sich die Kiritik zu Herzen: Wuchtiges, sehenswertes Solo, das im letzten Moment von Costanzo gebremst wird. Der Corner... Lassen wir das.

81. Min: es wird ruppiger auf dem Kunstrasen. Von YB-Viertelstunde und Doumbia noch nichts zu sehen, dafürdreht Oldie Chipperfield auf. Ergic kann die Vorlage nicht verwerten.

79. Min: Ferati stoppt einen YB-Angriff. Freistoss aus rund knapp 30 Metern, eher etwas weniger. Hochstrasser macht seinem Namen eine gewisse Ehre. Übers Tor. Zu Hochstrasser quasi.

78. Min: Gelb für Hochstrasser.

76. Min: Hochstrasser bleibt liegen, aber als nicht YB-Fan kennt man das. Der talentierte Mittelfeldspieler fliegt gerne und mit Vorliebe in und am Strafraum des Gegners.

75. Min: Pünktlich zur YB-Viertelstunde kommt Seydou Doumbia. Er ersetzt Carlos Varela.

74. Min: Basel reklamiert einen Handspenalty. Und es gibt nicht nur Argumente gegen diese Sichtweise. Hier hätte Bertolini ebenfalls auf den Punkt zeigen müssen! Gelb für Varela. Das war vorher.

72. Min: Uiiiiii.... Das gibt es doch gar nicht. Diese Chance muss Regazzoni einfach verwerten. Ganz alleine und der wirblige Tessiner verzieht deutlich. Das war kläglich!

71. Min: Intensive Phasen wechseln sich mit weniger intensiven ab. Es ist ein seht gutes Spiel vor 31'120 Zuschauer. Wechsel bei YB: Bastians für Raimondi. Ein überraschender Zug von Petkovic.

69. Min: Eckball für den FCB. Nix.

68. Min: Stocker bringt sofort viel Betrieb in den Angriff des FCB. Aber er ist auch immer für ein Offensivfoul gut wie jetzt.

65. Min: Ajajaj! Und sogleich Stocker mit der riesigen Chance; irgendwie hat die YB-Abwehr dem Ball den Übertritt über die Torlinie verweigert.

65. Min: Wechsel bei Basel: Stocker kommt für Derdiyok... Der junge Stürmer wird begeistert sein.

62. Min: Wieder eine Chance für die Young Boys, doch wieder steht die FCB-Abwehr sicher. Bald kommt Valentin Stocker.

59. Min: Und schon wieder auf der anderen Seite. Der Ball landet aber schliesslich in den Händen von Costanzo.

58. Min: Chancen im Minutentakt. Auf der anderen Seite scheitert Derdiyok.

57. Min: Uiiiiiiiii.... Regazzoni spielt den Ball gefühlt 10 cm parallel der Torlinie, aber kein Grashalm, kein Stollen, kein gar nichts lenkt den Ball ins Tor ab. Es gibt Einwurf.

57. Min: Diesmal ein weiter Einwurf von Safari, aber mit dem gleichen Resultat wie auf der anderen Seite jeweils bei Schwegler (siehe unten).

55. Min: Wieder YB, wieder Corner, wieder nichts.

54. Min: Eckball für den FCB. Müsste es geben. Gibt es aber nicht. Da schaute Bertolini weniger genau hin als vor der Pause an ähnlicher Stelle im gleichen Strafraum.

51. Min: Eckball direkt in die Hände von Costanzo. Doumbia-Alarm an der Seitenlinie. Der Joker vom Dienst bei den Bernern läuft sich – wie auch Valentin Stocker unter anderen – ein.

50. Min: Die Young Boys wollen da weiter machen, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört haben. Aber der FCB will offenbar die steilen Zuspiele etwas konsequenter unterbinden. Vor allem Linksverteidiger Safari hatte bisher einen ungemütlichen Abend.

48. Min: Chipperfield streichelt Varela, der etwas unglücklich im künstlichen Gras hängen bleibt und Schmerzen hat. Der Freistoss ist wieder eine sichere Beute von Varela.

47. Min: Yapi dribbelt sich durch – aber nur durch den ersten Basler. Dann steht die nächste Mauer in Rot-Blau da. Angriff abgeblockt.

46. Min: Es geht weiter im Stade de Suisse.

45. Min: Jetzt sieht man es doch noch genau. Bertolini wusste wohl, dass die Flanke «is Gheu» fliegt. Und er sah das Händchenhalten von Abraham gegen Häberli.

45. Min: Pause, noch 0:0. Uiuiui, grosses Durchatmen. Das waren einige Aufreger kurz vor der Pause. YB hatte gleich noch eine Chance, aber die blieb ungenutzt.

43. Min: Verschossen! Costanzo hält den Ball. Raimondi schoss in die rechte Ecke, aber nicht sehr präzis. Der FCB-Goalie mit einer schönen Parade.

42. Min: Penalty für YB. Raimondis Flanke flog irgendwo hin, aber Bertolini sah in der Mitte irgendein Foul. So genau gesehen hat man es nicht.

41. Min: Die Young Boys sind zwar mehr am Ball, aber die besseren Chancen hatten die Basler, zweimal durch Chipperfield.

40. Min:

38. Min: Wieder Chipperfield! Der Australier zwingt Wölfli zu einer Parade.

37. Min: Gelbe Karte gegen Abraham nach der Trikotbremse gegen Häberli. Hm, es war mehr ein Klammergriff. Aber nötig auf jeden Fall. Da hatte sich der Routinier schön weggedreht.

35. Min: Jetzt wird es heiss auf der anderen Seite: Basel spielt sich durch, Chipperfiel kommt frei zum Schuss. Ghezal rettet in höchster Not.

34. Min: Einwuuuuuuurf Schwegler. aber kein Problem für den FCB. Es hätte noch drei UUU gebraucht.

32. Min: YB kommt wieder auf. Safari hat einen ziemlich schwierigen Abend. Es geht auf der rechten YB-Seite ziemlich wild zu und her.

30. Min: Konter des FCB mit Derdiyok. Foul von Portillo. Freistoss. Chipperfield wird von zwei YB-Spielern ins Sandwich genommen und entsprechend wirkungsvoll gestoppt.

28. Min: Freistoss für YB, Raimondi, aber Basel kann klären resp. Costanzo den abgefälschten Ball halten.

27. Min: Den Eckball können die Basler dann klären.

26. Min: Und wieder sorgt Schwegler für Gefahr. Seine Flanke nickt Häberli knapp am Gehäuse vorbei. Und der nächste YB-Sturmangriff mit Varela. Eckball.

24. Min: Nach dem schwungvollen Beginn scheinen sich die Teams jetzt in eine Abstastphase begeben zu haben. Fehler vermeiden, Lücken erkennen das aktuelle Motto.

23. Min: Varela schon wieder im Brennpunkt. Diesmal nahm er den Ball mit der Hand mit, der Assistent hat sofort gewunken. Dafür gibts noch keine Karte, dafür jetzt für Miguel Portillo nach einem Rencontre.

21. Min: Vielleicht jetzt? Aber Varela kommt nicht richtig zum Kopfball und trifft Ball und des Gegners Hinterkopf. Es ist Behrang Safari, der kurzzeitig die jüngste Folge von «Stars Wars» sah.

20. Min: Der FCB hat sich auf das Spiel der Berner eingestellt, die langen steilen Zuspiele verlieren sich irgendwo im Niemandsland des Plastikgrüns.

18. Min: Die Basler sind jetzt besser ins Spiel gekommen und erspielen sich zusehends ein leichtes Übergewicht.

16. Min: Was ist jetzt los? Regazzoni stolpert, Raimondi erbt, Bertolini pfeift. Kein Penalty, sondern Foul von Regazzoni am FCB-Verteidiger. Richtig begriffen hat es glaube ich niemand im Stadion.

15. Min: Erster Eckball für den FC Basel. Gefährlich, streller kommt an den Ball, setzt ihn aber über die Latte.

14. Min: Was für ein Hechtköpfler von Marco Wölfli. Der YB-Keeper rettet knapp ausserhalb des Strafraums vor dem heranstürmenden Chipperfield per Kopf und in höchster Not.

12. Min: Ein munterer Beginn hier im Stade de Suisse. Da ist jetzt schon mehr Qualität passiert als in 120 Minuten Luzern - Sion.

10. Min: Derdiyok schnappt Yapi den Ball weg, doch dann verstolpern die Basler die aussichtsreiche Situation.

8. Min: Einwurf Schwegler... Diesmal aber nur kurz, dafür spektakulär weit hinter der Seitenlinie. Damit hat er allerdings nicht nur den Gegner überlistet...

6. Min: Riesenchance für Häberli, der köpfelt Costnazo direkt in die Hände. Aber war wohl auch Offside.

5. Min: Achtung, weiter Einwurf Schwegler. Chipperfield köpfelt weg.

3. Min: Da hat Christian Gross offenbar alle an der Nase herumgeführt. Auch Derdiyok spielt im Sturm. Es riecht nach klassischem 4-4-2 beim FCB.

2. Min: Erster Freistoss für YB, aber kein Problem für Costanzo.

1. Min: Die Partie läuft: YB hatte Anspiel.

20.15 Uhr: So, bald geht es los. Die Teams sind auf dem Platz. Schöne Choreo der YB-Fans. Schiedsrichter ist Carlo Bertolini, der Schiedsrichter mit dem gleichen Coiffeur wie Italiens Starreferee Collina.

20.12 Uhr: Kann sich der FC Basel diesmal auf dem Kunstrasen behaupten und sich für die Niederlage zum Auftakt der Rückrunde an gleicher Stelle revanchieren? Oder gelingt YB erneut ein Erfolg?

20.08 Uhr: Und der FCB wartet mit einer Überraschung auf: Christian Gross bringt Marco Streller. Okay, das ist noch nicht die Überraschung. Auch Eren Derdiyok spielt von Beginn an!

Das ist die Aufstellung: Costanzo; Zanni, Ferati, Abraham, Safari; Ergic, Huggel; Derdiyok, Frei, Chipperfield; Streller.

Derdiyok soll also im rechten Mittelfeld spielen. Wir sind gespannt.

20.05 Uhr: Das ist die YB-Aufstellung: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Christian Schwegler, Yapi, Hochstrasser, Raimondi; Varela, Häberli und Regazzoni.

20.00 Uhr: Schon lange vor dem Spiel steigt die Spannung im Bern rund um das Stade de Suisse. Und jetzt, eine knappe Viertelstunde vor Spielbeginn, ist das Wankdorf schon sehr gut gefüllt. Kaum einer liess sich vom schlechten Wetter vom Matchbesuch abhalten!

Mit einem weiteren Auswärtssieg - dem fünften in der laufenden Kampagne - könnte sich der FCB zum dritten Mal in Folge für den Cupfinal (20. Mai gegen Sion) qualifizieren. Die Basler sind unter Trainer Christian Gross in den letzten Jahren zum Cup-Krösus avanciert. Der Zürcher gewann mit dem FCB den Pokal viermal (2002, 2003, 2007, 2008), seit 16 Spielen sind die Basler im K.o.-Wettbewerb ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 18. Dezember 2005, als die Basler dem FC Zürich zuhause 3:4 unterlegen waren.

Auch die Bilanz gegen die Berner liest sich aus Basler Sicht ausgzeichnet: 10 der 13 Duelle gewann der Titelverteidiger, letztmals schied er in der Saison 1979/80 im Achtelfinal gegen YB aus. Zuletzt trafen die beiden Teams in der Saison 2002/03 (4:3 n.V. für Basel) aufeinander. Trotz der schlechten Bilanz streben die Young Boys den ersten Finaleinzug seit 2006 an. Damals unterlagen sie dem Challenge-Ligisten Sion im Penaltyschiessen.

Heimrecht als «kleiner» Vorteil

Gross liess sich gut 30 Stunden vor dem Spiel nicht in die Karten schauen. Wer im rechten Mittelfeld den verletzten Carlitos ersetzen wird, entscheidet der FCB-Trainer erst im Laufe des heutigen Tages. Wer als einzige Sturmspitze auflaufen wird (Streller oder Derdiyok), liess er ebenfalls offen. Sicher mit dabei ist Beg Ferati, der die Position von Innenverteidiger François Marque (Kreuzbandriss) einnimmt.

Gross' Gegenüber Vladimir Petkovic wertet das Heimrecht im heutigen Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn als «kleinen» Vorteil. «Wir müssen unser Spiel machen, vorne und hinten kompakter als zuletzt spielen sowie weniger individuelle Fehler produzieren», lautet die Devise des gebürtigen Kroaten, der den Schweizer Pass besitzt. Sie hätten in den letzten Spielen zu viele Tore erhalten, so der 45-Jährige.

YB praktisch komplett

Petkovics Kritik an der Defensive dürfte nicht den bisherigen Leistungen im Cup gegolten haben. Gegen Ibach, Alle, Gossau und die Grasshoppers hielt sich die YB-Verteidigung schadlos. Im Gegensatz zu Basel können die Berner - abgesehen vom rekonvaleszenten Thierry Doubaï - auf das komplette Kader zählen. Zwar sind die Verteidiger Saïf Ghezal, Miguel Portillo und Marc Schneider angeschlagen, ihr Einsatz dürfte aber nicht gefährdet sein. Bei Basel fehlt neben Carlitos und Marque auch der langzeitverletzte Ronny Hodel. Erstmals im Aufgebot dürfte Verteidiger Timm Klose (19) stehen.

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