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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:41 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Heute Abend 19.30 Neufeld!

Zuletzt geändert von Rino am Sonntag 25. Juli 2004, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Rino
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:00 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Freitag 23. Juli 2004, Sport
Keine Gnade für den alten Club
Wenn Schaffhausen heute in Bern gegen die Young Boys antritt, treffen sie einen alten Bekannten; ihren Ex-Goalgetter Neri.
Von Daniel F. Koch
Fussball - Fussball ist ein extrem schnelllebiges Geschäft. Vor allem in den höchsten Ligen. Das mussten die Verantwortlichen des FC Schaffhausen erfahren, als ihnen genau eine Woche vor Saisonstart mit Topskorer Francis- co Neri «ihr» Aufstiegsgarant weggekauft wurde. Käufer war der letztjährige Vizemeister und diesjährige Champions-League-Aspirant, die Young Boys aus Bern. Der Wechsel ging so schnell über die Bühne, dass auf der Titelseite des ersten erweiterten Matchprogramms der ehemalige FCS-Stürmer sogar den Ball noch mit der Brust angenommen hat.
In der Bundeshauptstadt soll der schnelle und treffsichere Brasilianer (17 Treffer in der Challenge League) den in die Bundesliga abgewanderten Leandro ersetzen. Neris Verträge mit Schaffhausen machten es möglich, dass die Berner zu einem echten Schnäppchen kamen. Was der neue Stürmer drauf hat, deutete die Nummer 7 bei YB schon im ersten Spiel dieser Saison in St. Gallen an. In der 51. Minute traf er zum 2:0 für seinen neuen Club. Überzeugen konnte der 1,85 m lange Schlaks auch in punkto Mannschaftsdienlichkeit. Hätten seine Mitspieler seine sehenswerten Zuspiele besser verwertet, YB wäre als klarer Sieger vom Platz gegangen. So endete die Partie am Ende mit einem spektakulären 3:3 unentschieden.
«Der wesentlichste Unterschied zu Schaffhausen ist der grössere Konkurrenzkampf», sagt Francisco Neri, der sich in Bern bestens aufgenommen fühlt und sich schon gut eingelebt hat. Immerhin hat er mit Johan Berisha, Joël Magnin, dem jungen Marco Schneuwly und Patrick De Napoli sowie Altmeister Stéphane Chapuisat, der in der letzten Saison 23-mal traf, ernsthafte Mitstreiter um einen Stammplatz. «Ach, das ist doch normal», geht der Brasilianer mit Selbstvertrauen und Gelassenheit in den Kampf um die Plätze im Team von Hanspeter «Bidu» Zaugg.
Nur ein Argument: Tore
Um einen Stammplatz bei den ehrgeizigen Bernern zu ergattern, gibt es für Neri ohnehin nur ein Argument. Und das heisst Tore. Heute gegen seine ehemaligen Kollegen vom FC Schaffhausen ist das nicht anders. «Wenn ich eine Chance bekomme, mache ich das Tor. Da spielt es keine Rolle, dass der Gegner Schaffhausen ist.» Sentimentalität hat im Profifussball während des Matches keinen Platz. «Ausserdem bin ich jetzt bei YB unter Vertrag und muss meine Tore für diesen Club schiessen.»
Obwohl sein neuer Verein am nächsten Mittwoch im Zürcher Hardturmstadion in der Champions-League-Qualifikation auf Roter Stern Belgrad trifft, denkt Francisco Neri (noch) nicht so weit. Seine ganze Konzentration gilt der Partie gegen seine früheren Mannschaftskollegen. «Für uns ist das ein sehr wichtiges Spiel», sagt Neri. Immerhin möchten die Berner sich von Beginn der Meisterschaft weg ganz oben in der Tabelle festsetzen. «Ich nehme ein Spiel nach dem anderen.» Das wurde ihm in Schaffhausen von Trainer Seeberger immer wieder eingetrichtert. Und ist natürlich in Fleisch und Blut übergegangen. Ob auch seine Mannschaftskollegen so denken? Die Möglichkeit, dass der arme Aufsteiger, dem man noch den erfolgreichsten Goalgetter weggekauft hat, unterschätzt wird, ist vorhanden. Vielleicht ist gerade das die Chance für Schaffhausen, um dem vermeintlich übermächtigen Gegner Paroli zu bieten.
Freitag 23. Juli 2004, Sport
Neues vom Gegner
Häberli gesperrt, Urdaneta kommt
YB erlebte in St. Gallen einen turbulenten Auftakt (3:3). Fünf Tage vor der Champions-League-Qualifikation gegen Roter Stern Belgrad wollen sich die Berner von einer besseren Seite präsentieren. Eine Steigerung ist zu erwarten. Für den gesperrten Thomas Häberli wird der Venezolaner Gabriel Urdaneta eintreten, im Angriff steht Altmeister Stéphane Chapuisat (nach der Geburt seines Sohnes) wieder zur Verfügung und wird mit dem früheren Schaffhauser Francisco Neri das Duo bilden. Neben dem gesperrten Häberli muss Trainer Bidu Zaugg auch auf den jungen Verteidiger Nicolas Kehrli verzichten, der sich bei einem Trainingsspiel mit dem U-21-Team in Biel eine Gehirnerschütterung zuzog und ins Spital eingeliefert werden musste.
Der Match gegen den Aufsteiger hat die Medien in der Hauptstadt eher nur am Rande interessiert. Viel wichtiger waren die Fragen, ob die Young Boys bei ihrem Versuch, in die Champions League gegen Belgrad zu stürmen, im Zürcher Hardturmstadion ein Auswärtsspiel absolviert oder ob Hakan Yakin von Stuttgart nach Bern wechselt. So konnten die Leser des «Bund» gestern erfahren, dass für den Knüller bereits 5000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt wurden. Überdurchschnittlich viele davon gingen an serbische Fans, weshalb die Verantwortlichen befürchten, im eigenen Land ein Auswärtsspiel zu absolvieren.
Auf diese Saison verliessen sechs Spieler den Club, acht neue kamen. Dieses vergrösserte Kader soll die Hürden Richtung Champions League nehmen. Und zuvor noch schnell den Aufsteiger aus Schaffhausen vom Platz fegen.
(si/dfk)
(Quelle: Schaffhauser Nachrichten, 23.7.2004)
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Rino
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:02 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Neri, der «neue» Leandro bei YB
Stürmer Francisco Neri ist der Nachfolger von Leandro bei YB. Auch er ist Brasilianer. Und auch Neri sieht sich als Torjäger und als Vorbereiter. Heute trifft er auf seinen ehemaligen Verein Schaffhausen (19.30 Uhr, Neufeld).
Es ist das Training am Tag vor dem ersten Heimspiel in der neuen Saison. Gut ist die Stimmung am Donnerstagmorgen bei den Young Boys, wunderbar das Wetter, strahlend die Sonne. Sogar Sportchef Reto Gertschen hat sich die Trainingskleider angezogen und bewegt sich abseits des Teams auf dem Spielfeld - Idylle in Schönbühl. Gürkan Sermeter und Fabian Geiser bestreiten zusammen mit Konditionstrainer Daniel Pulver ein anstrengendes Aufbautraining. Auf der anderen Platzhälfte findet ein intensives Trainingsspiel auf engstem Raum statt. Team A spielt gegen Team B. Die Stammspieler setzen sich deutlich mit 5:1 durch - vierfacher Torschütze ist Francisco Neri. Einen Treffer erzielt er sogar mit einem spektakulären Fallrückzieher und entlockt seinen Teamkollegen damit einen spontanen Applaus.
Tore fürs Selbstvertrauen
Nach dem Training scherzt Neri beim Auslaufen mit den anderen neuen YB-Ausländern Fernando Carreño und Gabriel Urdaneta sowie Ivan Knez auf Spanisch. Gut integriert sind die südamerikanischen Neuzugänge bei YB bereits. «Unsere neue Amtssprache ist jetzt Spanisch», sagt Sermeter lachend.
Aber auch die portugiesische Sprache wird weiter gepflegt - der 29-jährige Neri ist in jeder Beziehung der Nachfolger des gleichaltrigen Leandros, dem zu Hannover abgewanderten Brasilianer. «Ich bin zufrieden, dass wir Neri geholt haben», sagt Trainer Hans-Peter Zaugg, «er wird für uns sehr wertvoll werden.» Seit zwei Wochen trainiert Neri bei YB mit, «plötzlich ist alles sehr schnell gegangen», sagt der Spieler dazu. 120 000 Franken betrug die festgeschriebene Ablösesumme für den Angreifer. Im ersten Testspiel gegen Kaiserslautern (3:2) erzielte Neri am Uhrencup sein erstes Tor, am letzten Samstag beim Saisonstart in St. Gallen (3:3) traf Neri ebenfalls. «Tore sind gut fürs Selbstvertrauen», sagt er. Mit 17 Treffern hat er letzte Saison den FC Schaffausen beinahe im Alleingang in die oberste Spielklasse geschossen - 17 Tore hat letztes Jahr auch Leandro für YB geschossen. «Ich möchte mich nicht festlegen, wie viele Tore ich erzielen werde», sagt Neri freundlich. Er scheint der ideale Partner Stéphane Chapuisats zu sein, denn in bester Chappi-Manier ergänzt er: «Wichtig ist, dass wir als Team so erfolgreich wie möglich spielen.»
Das Lob der Trainer
Und sowieso, sagen Neri wie auch sein Trainer Zaugg, sei der 29-Jährige nicht nur ein reiner Torjäger, sondern wie Leandro auch ein glänzender Vorbereiter. «Er kann mit seiner Schnelligkeit den Gegenspielern davonlaufen und gefährliche Situationen kreieren», sagt Zaugg. Das bestätigt auch Schaffhausen-Coach Jürgen Seeberger: «Neri ist menschlich und sportlich ein herber Verlust für unser Team. Er hat in der Challenge League nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch auf Grund seiner spielerischen Fähigkeiten oft den Unterschied ausgemacht.»
Challenge League war die Vergangenheit, Super League ist die Gegenwart. Das gilt für Seebergers Schaffhausen wie auch für Neri. «Wir müssen am Freitag gewinnen», sagt Neri, für den das Spiel gegen seine letztjährigen Kollegen gewiss ein spezielles Erlebnis sein wird. «Bei YB ist alles eine Nummer grösser», sagt er, «das zeigt sich schon daran, dass wir nächste Woche in der Qualifikation zur Champions League spielen werden.»
Die Monate in Köniz
Die Auftritte an der Schwelle zur europäischen Königsklasse hat sich Neri hart erarbeiten müssen. Der in Rio de Janeiro aufgewachsene Brasilianer kam mit 22 Jahren zum FC Thun in die NLB, wurde aber sofort an den FC Köniz in die 1. Liga abgegeben. «Damals war ein ehemaliger YB-Goalie mein Coach», erinnert sich Neri an die viermonatige Zeit unter Bernard Pulver in der Berner Vorortsgemeinde. Tore hat er schon damals jede Menge erzielt, und bald wurde der FC St. Gallen auf das Juwel in der Provinz aufmerksam. «Doch dort habe ich in zweieinhalb Jahren leider kaum gespielt», erzählt Neri, «ich war deshalb froh, dass ich dann bei Kriens und in Wil wieder mehr zum Einsatz gekommen bin.» Wie später in Schaffhausen hat er bei den beiden Vereinen auch seine Torgefährlichkeit rasch wiedergefunden. In seiner Spielweise erinnert der gazellenartige und geschmeidige Neri ein wenig an den französischen Weltklassespieler Thierry Henry. «Ich habe aber kein eigentliches Vorbild», sagt Neri, «ich bin einfach froh, dass ich bei diesem tollen Verein spielen darf.»
Rundum glücklich also ist die neue YB-Offensivkraft vor dem heutigen Heimdebüt gegen Schaffhausen. Eine Wohnung für seine kleine Familie hat Neri ebenfalls bereits gefunden. Mit seiner brasilianischen Frau Karol und der Tochter Thatira (18 Monate) wohnt er in Schönbühl im ehemaligen Appartement von - Leandro natürlich.
(Quelle: BZ, 23.7.2004)
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El Buitre
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 14:56 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 13:53 Beiträge: 184
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Rino
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 22:23 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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6:1 - YES, ein tolles Spiel war das!
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Schiri
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 22:35 |
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Registriert: Montag 26. April 2004, 11:04 Beiträge: 215 Wohnort: Bern
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Zwei Tore ist ja wohl kein schlechter Einstand für Neri zu Hause im Neufeld. Zumindest dafür, dass Neri von den Fans nicht gerde euphorisch empfangen wurde, da er ja Leandro sowieso nie werde ersetzen können. Und dem Chapuisat werde er auch nicht so schöne Vorlagen bringen können wie Leandro. Ich erinnere da nur an das 3-0 von heute, Chappi brauchte nur noch einzuschieben.
Also ich muss sagen, unser Sturm hat mich bis jetzt überzeugt, keine Spur von schwächer als letztes Jahr!
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 11:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24. Juli 2004, 02:18, Neue Zürcher Zeitung
Nur eine Richtung - YB gewinnt gegen Schaffhausen 6:1
bir. Bern, 23. Juli
Bereits zur Hälfte des ersten Spiels im Stadion Neufeld war ganze Vorstellungskraft gefragt. Man führte sich zum Beispiel vor Augen, was geschehen könnte, wenn der FC Schaffhausen Mitte August nach Basel reist. 0:7? 1:9? Man fragte sich weiter, wie gut der BSC Young Boys fünf Tage vor seinem Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Roter Stern Belgrad wirklich ist. Man hoffte aus der Optik des Aussenseiters auf einen schwarzen Tag der Schaffhauser. Oder - positiver gedreht - auf einen hellen Augenblick der Berner. Und man kam zum endlosen Themenbereich, wie gut denn die Super League tatsächlich ist. Das, was man vorgesetzt bekam, hatte zwar Unterhaltungswert, aber mit kompetitivem Wettbewerb gar nichts zu tun. Nach elf Minuten führte YB 1:0, später 2:0, dann 3:0, und in der 40. Minute erzielte Chapuisat per Penalty bereits das 4:0. Auf der anderen Seite ereignete sich im Spiel nach vorne gar nichts, so dass der Sieger schon nach einer halben Stunde benannt war.
Jürgen Seeberger, der Trainer der Nordostschweizer, hatte vor dem Match in Bern davon gesprochen, dass dieser Abend für sein Team «wunderbar» werde. Jedes Spiel wird zu einem Abenteuer, verlieren kann man als Neuling nicht viel. Doch er gab ein Bild ab, dass von Hilflosigkeit zeugte. Bereits in der 11. Minute spielte Verteidiger Sereinig einen verhängnisvollen Rückpass, Neri schnappte sich den Ball und traf zum 1:0. Damit erzielte der Brasilianer schon sein zweites Saisontor, später liess er noch Nummer 3 folgen, und vielleicht war es ja auch er, der in der 25. Minute Rochats Kopfball über die Linie kickte. Auch Neris stürmender Mitspieler Chapuisat arbeitete für die Statistik, indem er seine Tore 1 und 2 erzielte. Der stämmige Verteidiger Carreño kam in der 84. Minute ebenfalls zu seinem bereits zweiten Kopftor der noch jungen Spielzeit - 6:1. So einfach ging das, von einer Gegenwehr konnte nicht die Rede sein. So erhielt der YB- Trainer Hans-Peter Zaugg unbeschwert die Gelegenheit, dem Publikum neue Gesichter zu präsentieren. Dazu gehörten zunächst der Torschütze Neri, Aufbauer Urdaneta und Carreño, später gesellten sich auch Aziawonou, De Napoli und Maksimovic hinzu. Die Berner tun aber mit Blick auf nächsten Mittwoch gut daran, die Tore gegen Schaffhausen aus dem Gedächtnis zu streichen.
Im Vorverkauf wurden bis am Freitag für den Match im Zürcher Hardturm gegen Roter Stern Belgrad 5000 Billette abgesetzt, wovon offenbar ein beträchtlicher Teil an die Anhänger des Gegners gegangen ist. Dennoch hoffen die YB-Verantwortlichen auf einen «gelbschwarzen Hardturm», der unter anderem helfen soll, die internationale Schmach des vergangenen Jahres auszulöschen. Damals schieden die Berner in Basel gegen den finnischen Vertreter MyPa in der Uefa- Qualifikation aus. Es war der Tiefpunkt der Saison. Gegen Roter Stern ist in der Planung der erste Höhepunkt vorgesehen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 11:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Samstag 24. Juli 2004, Sport
Schaffhauser Nachrichten
Eine schallende Ohrfeige
Eine 1:6-Kanterniederlage musste der FC Schaffhausen in Bern hinnehmen. Hauptfigur dabei war Francisco Neri.
von Daniel F. Koch
Fussball - Der Abend im Berner Neufeld begann mit einer Nettigkeit. YB-Sportchef Reto Gertschen übergab FCS-Captain Remo Pesenti einen Blumenstrauss und gratulierte zum Aufstieg in die Super League. Für eine derartige Freundlichkeit wollten sich die Schaffhauser Spieler wohl revanchieren. Nicht anders ist zu erklären, was in der elften Minute passierte. Abwehrspieler Daniel Sereinig wollte zu Torhüter Marcel Herzog zurückspielen. Dummerweise war hinter Sereinig Berns Neuzugang Francisco Neri. Dieser spielte bis vor wenigen Tagen noch in Schaffhausen und kannte natürlich die Gedankengänge seiner ehemaligen Kollegen. Neri ersprintete sich den Ball und liess Herzog keine Chance. Ausgerechnet Neri! Die Schaffhauser waren geschockt. Und die Berner wurden immer besser, dank den starken Elvir Melunovic und Francisco Neri. In der 25. Minute verwertete Alain Rochat eine Flanke von Melunovic zum 2:0. In der 33. Minute legte Neri den Ball herrlich seinem Captain Stéphane Chapuisat auf, ehe Oliver Maric Melunovic im Strafraum foulte. Man schrieb die 40. Minute, als Chapuisat den Penalty zum 4:0 verwandelte und jubelnd abdrehte.
Reaktion blieb aus
Wer dachte, Schaffhausen würde sich in der Pause fangen, wurde bitter enttäuscht. Wieder war es «Mister Gnadenlos», Francisco Neri, der Schaffhausen den nächsten Tiefschlag versetzte und zum 5:0 traf. Nur zu verständlich, dass der Brasilianer bei seiner Auswechslung (72.) von den YB-Fans mit standing ovations verabschiedet wurde. Schlimm war aus Schaffhauser Sicht, dass der Berner Sieg, selbst in dieser Höhe, in Ordnung ging. Die Schützlinge von Trainer Seeberger waren nicht präsent auf dem Platz, machten Anfängerfehler und konnten nicht einmal die Freiräume nützen, die ihnen YB im Zeichen des sicheren Sieges gab. Wenigstens gaben die Schaffhauser Fans nicht klein bei. Immer wieder stimmten sie ihre Schlachtgesänge an und sorgten neben dem Platz für Stimmung.
Leider liessen sich die Spieler nicht von der guten Laune anstecken. Mehr als zum Anschlusstreffer durch Enzo Todisco (63.) reichte es nicht. Auch wenn YB keine überragende Vorstellung bot, dürfte die Stimmung im Team nach dem Kantersieg über Schaffhausen bestens sein. Diese gilt es nun bis zum Mittwoch, wenn die Champions-League-Qualifikation gegen Roter Stern Belgrad in Zürich ansteht, zu konservieren.
Suche nach Verstärkungen
Unterdessen geht die Suche des FC Schaffhausen nach Verstärkungen weiter. Wie FCS-Manager Christian Stübi am Rande der Partie in Bern bestätigte, sind die Schaffhauser noch immer am St. Galler Stefan Blunschi und an Servette-Verteidiger Mieville interessiert. Am Montag wird der nächste Stürmer getestet. Dabei handelt es sich um den österreichisch-nigerianischen Doppelbürger George Datorou. Datorou sorgte für Aufsehen, als er in der letzten Saison mit seinem Club den Bundesligaclub Werder Bremen aus dem Uefa-Cup warf.
stimmen zum Spiel
«Wir müssen nach vorne schauen»
Fussball - Immerhin: Der Held des gestrigen Abends glaubt nach wie vor, dass der FC Schaffhausen eine gute Mannschaft hat. Auch nachdem der FCS vom Vizemeister in Bern seine Grenzen in aller Deutlichkeit aufgezeigt bekommen hat. Stürmer Francisco Neri, bereits nach zwei Spielen im YB-Dress Publikumsliebling, fand einige tröstende Worte für seine ehemaligen Kameraden. Und denoch: Auch er hatte mehr Gegenwehr erwartet. «Der FCS muss über den Kampf ins Spiel finden. Die Spieler müssen mehr laufen als der Gegner. Doch das haben sie heute nicht gemacht.» Neri war es, der am meisten von den Versäumnissen der Gäste profitierte, Torhüter Marcel Herzog war es, der am meisten darunter zu leiden hatte. Sechs Gegentore, das ist selbst für einen klaren Aussenseiter eine richtige Ohrfeige. «Dass es gleich derart deutlich werden würde, damit hatte ich nicht gerechnet», sagte Herzog und mochte sich gar nicht mit der Frage beschäftigen, ob dies nun das Lehrgeld ist, das der FCS in der Eliteklasse ganz einfach bezahlen muss: «Wir dürfen uns nicht mit 1:6 abschlachten lassen.» Herzog ärgerte sich nicht nur über die teilweise haarsträubenden Eigenfehler, sondern auch darüber, dass einige seiner Mitspieler früh die nötige Moral vermissen liessen. Auch Trainer Jürgen Seeberger erinnerte in seiner Spielanalyse an die Unzulänglichkeiten in der Hintermannschaft. Man habe es dem äusserst effizient aufspielenden YB sehr leicht gemacht, das 0:3 sei dann der endgültige Knacks gewesen. «Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung», urteilte er und musste zur Kenntnis nehmen, dass sich der ohnehin schon grosse Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Teams bei einem derartigen Spielverlauf potenziert. Nicht umsonst meinte Berns Trainer Bidu Zaugg fern jeder Euphorie, dass seine Equipe lediglich «ganz okay» gespielt hätte. Während sich seine Schützlinge nun in der Champions-League-Qualifikation auf der internationalen Bühne präsentieren, steht Seeberger die Aufgabe bevor, seine Spieler wieder aufzurichten und auf das Heimspiel gegen St. Gallen einzustellen. «Es macht keinen Sinn, jemandem Vorwürfe zu machen, wir müssen nach vorne schauen», sagte er. Auch er weiss, dass der FCS in dieser Saison nicht zum letzten Mal gegen einen Grossen der Zunft Lehrgeld bezahlt hat. (Be. R.)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 11:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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«Der Bund»: Sport Ausgabe vom 24.07.2004
Mit der Leichtigkeit der Schwalben
Die Young Boys gewinnen gegen Schaffhausen dank Toren von Neri (2), Chapuisat (2), Rochat und Carreño 6:1
Die Hauptprobe für den Auftritt auf europäischer Bühne ist YB geglückt: Fünf Tage vor der Partie gegen Roter Stern Belgrad wurden die Berner ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten Aufsteiger Schaffhausen 6:1 (4:0).
Guido Lichtensteiger
So leicht und elegant der Flug der Schwalben wirkte, welche auf der Suche nach Nahrung durchs Neufeldstadion segelten; so leicht fiel den Young Boys gestern Abend vor 7600 Zuschauern auf dem Weg zum 6:1 gegen Schaffhausen das Siegen. Nur: Weder macht eine Schwalbe bereits einen Sommer, noch dürfen die Berner den gestrigen Sieg, respektive in allererster Linie dessen Höhe, überbewerten. Gewiss, das klar favorisierte YB spielte in seinem ersten Saisonheimspiel gut, teilweise sehr gut, erledigte seine Aufgabe, den Pflichtsieg gegen den Aufsteiger, auf souveräne Art und Weise und zeigte vor allem bis zur 50. Minute und dem 5:0 auch in der Chancenauswertung eine sehr gute Quote.
Nicht vergessen darf man jedoch, dass Schaffhausen gestern keinen echten Gradmesser darstellte. Ein solcher wird dem Team von Trainer Hans-Peter Zaugg erst am Mittwoch im Hardturmstadion in der Champions-League-Quali- fikation mit Roter Stern Belgrad gegenüberstehen. Schaffhausen jedoch war mindestens eine Klasse schlechter als die Young Boys und insgesamt nicht mehr als ein Sparringpartner.
Entscheidung vor der Pause
Das Team des Deutschen Jürgen Seeberger, der vor Jahresfrist bis zuletzt in der engeren Wahl als YBTrainer gestanden hatte, hinterliess vor allem in defensiver Hinsicht einen bedenklich schwachen Eindruck. Die Berner Offensivspieler konnten beinahe nach Belieben schalten und walten – und sie nutzten die ihnen gewährten Freiheiten und Freiräume rigoros aus. Den Anfang machte in der 11. Minute Francisco Neri. Der Brasilianer, welcher gestern wie schon im Startspiel in St. Gallen erneut einen sehr guten Eindruck hinterliess, erspurtete sich einen viel zu kurz geratenen Rückpass von Daniel Sereinig und liess Torhüter Marcel Herzog aus rund elf Metern keine Chance. Keine Viertelstunde später erhöhte Alain Rochat nach einer Freistossflanke Elvir Melunovics auf 2:0. Nur acht Minuten danach bewies Neri, von Gabriel Urdaneta geschickt mit einem Steilzuspiel in die Tiefe lanciert, grosse Übersicht, als er Stéphane Chapuisat bediente, der keine Mühe hatte, das 3:0 zu erzielen. Und in der 40. Minute schoss der Torschützenkönig der letzten Super- League-Saison seinen zweiten Saisontreffer, indem er den Foulpenalty (Oliver Maric foulte Melunovic) souverän verwandelt.
Ein Tolggen im Reinheft
Nach der Pause wurde ein allfälliges Aufbäumen des Gegners sogleich im Keim erstickt: Neri, der im letzten Jahr für Schaffhausen gespielt hatte und Topskorer der Challenge League gewesen war, erhöhte mit seinem dritten Saisontreffer auf 5:0; wiederum hatte Urdaneta, der als Ersatz für den gesperrten Thomas Häberli hinter den Sturmspitzen agierte, das Zuspiel gegeben. Danach schaltete YB zwei Gänge zurück, was auch zum einzigen Tolggen im Reinheft des gestrigen Abends führte: In der 63. Minute erzielte Enzo Todisco den Ehrentreffer für die Nordostschweizer. Den Schlusspunkt setzte dann (wie schon in St. Gallen) Fernando Carreño, welcher per Kopf den Treffer zum 6:1-Schlussresultat markierte.
Das auffallendste Element in der zweiten Halbzeit, in welcher Zaugg teilweise die Freude etwas vermisste, «welche man durchaus auch zeigen könnte, wenn man unbeschwert spielen kann», war Boban Maksimovic. Der 18-Jährige, der in der 71. Minute für Neri ins Spiel gekommen war, blieb wohl ohne Torerfolg. Doch er setzte sich mehrfach ins Szene und liess erkennen, warum man in seinem Zusammenhang oft von einem grossen Talent spricht.
Young Boys - Schaffhausen 6:1 (4:0)
Neufeld. – 7600 Zuschauer. – SR Salm. – Tore: 11. Neri 1:0. 25. Rochat 2:0. 33. Chapuisat 3:0. 40. Chapuisat (Foulpenalty) 4:0. 49. Neri 5:0. 63. Todisco 5:1. 84. Carreño 6:1. – Verwarnungen: 29. Melunovic (Foul), 35. Tsawa (Foul), 44. Todisco (Foul). – Bemerkungen: YB ohne Kehrli, Disler, Sermeter, Geiser (alle verletzt), Häberli (gesperrt) und Burki (Urlaub nach U-19-EM); Schaffhausen ohne Wild und Agosti (beide verletzt). Young Boys: Wölfli; Eugster, Knez, Carreño, Rochat; Magnin (61. De Napoli), Friedli (46. Aziawonou), Urdaneta, Melunovic; Neri (72. Maksimovic), Chapuisat. Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig, Leu, Rizzo; Senn, Tsawa (50. Truckenbrod), Pesenti, Calo (46. De Souza); Bunjaku (66. Hengemühle), Todisco.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Juli 2004, 00:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 24.7.2004
Ein neues Berner Traumduo
6:1 gegen Aufsteiger Schaffhausen - YB hat im Heimdebüt gegen einen allerdings inferioren Gegner überzeugt. Die beiden Berner Stürmer Francisco Neri (3) und Stéphane Chapuisat (2) erzielten fünf Tore.
Leandro ist die Vergangenheit, Neri ist die Gegenwart. Seit gestern Abend ist der letztjährige YB-Publikumsliebling Leandro Fonseca in Bern endgültig vergessen - sein Landsmann Francisco Neri hat die Herzen der einheimischen Zuschauer im Sturm erobert. Drei Tore und ein Assist steuerte der Brasilianer zum ungefährdeten 6:1-Heimsieg gegen den ungenügenden Aufsteiger Schafhausen bei. Als Neri in der 72. Minute durch Youngster Boban Maksimovic ersetzt wurde, spendete das Publikum kräftigen Applaus.
5:0 nach 48 Minuten
In grenzenlose Euphorie werden die Young Boys nach dem Kantersieg bestimmt nicht verfallen. Zu schwach präsentierte sich der überforderte Novize in seinem erst zweiten Einsatz in der Super League. Bis zur 48. Minute hatten die Gastgeber schon fünf Treffer erzielt. Beim 1:0 in der 11. Minute profitierte der schnelle Neri von einem zu kurzen Rückpass des Verteidigers Daniel Sereinig; beim 2:0 köpfte Alain Rochat einen Freistoss von Elvir Melunovic kräftig aufs Tor, Neri musste den Ball nach einer Parade von Torhüter Marcel Herzog nur noch über die Linie drücken (25.); das dritte Tor bereitete Neri mit einem Antritt vor, seinen Rückpass schob Sturmpartner Stéphane Chapuisat nach einer halben Stunde über die Linie; kurz vor der Pause war Melunovic zu schnell für Oliver Maric und konnte nur mit einem Foulspiel gebremst werden, Chapuisat verwandelte den Elfmeter zum 4:0; und gleich nach der Pause musste Neri nach einer herrlichen Vorarbeit von Gabriel Urdaneta den Ball wiederum nur noch ins Netz spedieren.
Carreño traf erneut
Ausgespielt und gedemüdigt waren die bescheidenen Gäste damit bereits kurz nach dem Seitenwechsel. Danach schalteten die Young Boys mehrere Gänge zurück, und es spricht für den bedauernswerten Berner Sparringpartner, dass er sich nie hängen liess. Stürmer Enzo Todisco erzielte in der 63. Minute das Ehrentor, das letzte Erfolgserlebnis indes war dem Sieger vorbehalten: Der neue Patron in der YB-Abwehr, Fernando Carreño, köpfte kurz vor Schluss im zweiten Saisonspiel sein zweites Tor. Hinten war der Südamerikaner kaum gefordert, man kann deshalb nicht schlüssig beurteilen, wie stabil die Defensive ist.
Die Jagd auf Basel...
Nach dem 6:1 durch Carreño träumten die Zuschauer wenige Minuten sogar noch von der temporären Tabellenführung nach dem zweiten Spieltag, weil Leader Basel (6:0 im ersten Spiel gegen Aarau) im Heimspiel gegen Xamax sensationell das 1:1 erhalten hatte. Ein 7:1 jedoch gelang YB nicht mehr, trotzdem war Coach Hans-Peter Zaugg natürlich zufrieden: «Wichtig ist, dass wir gut gespielt und sicher gewonnen haben.» Auch Schaffhausens Trainer Jürgen Seeberger meinte, «dass der Sieg in dieser Höhe verdient ist.»
Leichtfüssig und spritzig
Es war phasenweise eine YB-Gala. Gewiss, der Gegner ist tempomässig, spielerisch und auch kämpferisch noch nicht in der Super League angekommen - dennoch überzeugte YB in offensiver Hinsicht und zelebrierte spektakuläre Spielzüge. Brillant waren die raschen Durchspiele von Chapuisat und Neri, filigran die Zuspiele des Spielmachers Urdaneta, leichtfüssig und spritzig das Auftreten der meisten Berner. Fünf Tage vor dem Hinspiel in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation in Zürich gegen Roter Stern Belgrad deutete YB sein Potenzial an. Belgrad allerdings wird nicht Schaffhausen sein - und die Champions League nicht die Super League. Trotzdem, YB hat seine Ambitionen auf einen erneuten Spitzenplatz in der nationalen Liga eindrücklich angemeldet. Nach Chapuisat/Leandro tanzen nun Chapuisat/Neri. «Das war gar nicht so schlecht für den zweiten gemeinsamen Auftritt», sagte Chapuisat. Und Neri freute sich: «Das war ein wunderschöner Einstand in Bern. So kann es weitergehen.»
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Young Boys - Schaffhausen 6:1 (4:0)
Neufeld. - 7600 Zuschauer. - SR Salm. - Tore: 11. Neri 1:0. 25. Neri (Vorarbeit Rochat) 2:0. 33. Chapuisat (Neri) 3:0. 39. Chapuisat (Foulpenalty) 4:0. 48. Neri (Urdaneta) 5:0. 63. Todisco 5:1. 85. Carreño (Melunovic) 6:1.
Young Boys: Wölfli (Note 4); Eugster (4), Knez (4), Carreño (4,5), Rochat (4,5); Magnin (4,5; ab 61. Minute De Napoli/4,5), Friedli (4; ab 46. Minute Aziawonou/4), Urdaneta (5), Melunovic (5); Neri (5,5; ab 72. Minute Boban Maksimovic), Chapuisat (5,5).
Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig, Leu, Rizzo; Senn, Tsawa (50. Truckenbrod), Pesenti, Calo (46. De Souza); Todisco, Bunjaku (66. Hengemühle).
Bemerkungen: Young Boys ohne Disler, Geiser, Kehrli, Sermeter (alle verletzt), Häberli (gesperrt) und Burki (nicht im Aufgebot nach U19-EM). - Schaffhausen ohne Agosti und Wild (beide verletzt). - Verwarnungen: 29. Melunovic, 35. Tsawa, 44. Todisco (alle wegen Fouls).
_________________ For Ever
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