 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
roeschu
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 13:56 |
|
Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
|
BSC YOUNG BOYS1898 hat geschrieben: wenigstens haben wir jetzt gesehen, dass trommeln in der fankurve nicht gross für stimmung sorgen würden. das wurde ja schon öfters diskutiert in diesem forum
sehr pauschal gesagt..
bei den Gastspielen von Marseille haben wir gesehen das Trommeln was bringen....letztendes hängt es von der Interaktion mit dem Publikum ab.
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
|
|
 |
|
 |
|
Ghost
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 16:23 |
|
Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
|
|
die trommeln wäre schon nicht schlecht bei uns. und würden die stimmung bestimmt verbessern. aber es gibt leider leute die aus prinzip (weil die scb fans trommlen) dies nicht haben wollen.
|
|
 |
|
 |
|
black_panther
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 16:37 |
|
Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
|
|
Uh, bitte nicht wider die "Trommel-Diskusion"... die hängt mir wirklich zum hals raus. Den jedesmal wen damit angefangen wird, tretten wir auf der Stelle resp. gehen im Kreis. Aber unternehmen tut sowiso niemand.
_________________ 
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 17:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Bund, 15.01.2007
Geselliges Beisammensein
Vereinte Berner Sportklubs im Stade de Suisse: Ein Eishockey-Derby als einzigartiges Erlebnis
Die Spieler beider Teams werteten das Openair-Derby mit dem 5:2-Sieg für den SCB als sehr eindrückliches Erlebnis.
Die Berner Sportszene ist eine verschworene Gesellschaft. Macht der Skitross in Adelboden Halt, werden Thuns Captain Andres Gerber und YB-Spieler Hakan Yakin zu Après-Fussballern. Neuerdings und bis Saisonende tragen die SCL Tigers auf den Helmen die Aufschrift «Stade de Suisse» und verweisen damit keineswegs auf die baufällige Ilfishalle. Die SCB-Anhänger feierten gestern ausgiebig im YB-Fansektor – unter dem Motto: Zu Gast bei Freunden.
·
Die Fans der SCL Tigers wählten einen andern Weg und stellten das Derby, das auch ein bisschen ein Batzen-Derby war, in einen grösseren Zusammenhang: «Europa zu Gast im Emmental» schrieben sie auf ein Transparent und liessen offen, wo die neuen Grenzen zu ziehen sind. Der gestrige Eishockey-Nachmittag im Fussballstadion stand im Zeichen der Abwechslung, das Mitdabeisein bei den meisten im Vordergrund – begleitet vom gelegentlichen Rätselraten, wo sich denn der Puck gerade aufhalten könnte. Wer seinen Platz in den unteren Reihen zugeordnet bekam, musste das Spiel gut «lesen», um auf dem Laufenden zu bleiben. Jene Zuschauer auf den Sonnenplätzen der oberen Tribüne genossen dagegen beste Sicht. Kurz und sicher nicht schlecht: Das Tatzen-Derby war ein Experiment wert. Nur schon die Zuschauerzahl (30 076 – Rekord für ein Klubspiel in Europa) rechtfertigte den Effort. Käme man aber auf die Idee, alljährlich Eishockey im YB-Stadion zu zelebrieren, würde dem Vorhaben die Zugkraft abhanden kommen. Mit dem Schwung des Neuen liessen sich die Besucher diesmal zufrieden stellen: Man hatte nicht alles gesehen, aber es war allerhand geschehen.
Stade-de-Suisse-CEO Stefan Niedermaier zog ein humorvolles Fazit: «Es gibt drei Sieger: Der SCB, der die Punkte gewann, die SCL Tigers, die ein bisschen Geld verdienten, und das Stade de Suisse, dessen Mitarbeiter viel zu tun hatten. Jeder hat bekommen, was er verdient», sagte er lächelnd. In dieser Form werde es so ein Spiel wahrscheinlich nicht mehr geben, sagte Niedermaier, um gleich ein Hintertürchen zu öffnen. «Der Internationale und der Schweizerische Eishockey-Verband stehen vor Jubiläen. Man weiss ja nie …»
·
Die Exklusivität des Anlasses führte dazu, dass SCB-Trainer John Van Boxmeer sein Team nach getaner Arbeit versammelte – zwecks Erinnerungsbild. «Es war ein Genuss. Da mussten wir doch noch ein Mannschaftsfoto machen lassen», sagte er. Am Abend zuvor war Van Boxmeer weniger gut gelaunt gewesen – nach dem 1:6 gegen Davos. So gesehen leisteten die SCL Tigers gegenüber dem SCB bei der 2:5-Niederlage Aufbauhilfe; dem guten Klima unter den Klubs entsprechend. Eine (Emmen-)Talfahrt im Stade de Suisse hätte die Stimmung beim SCB vermutlich arg angeheizt. So aber durften sich nach dem Tag für die Sport-Geschichtsbücher fast alle auf die Schultern klopfen. «Es war eine Dokumentation erstklassiger Zusammenarbeit», sagte Rolf Bachmann vom SC Bern. Albert Staudenmann
Die Spieler waren sich einig: «Es war ein geniales Fest»
«Die Chance, vor einer derart eindrücklichen Kulisse zu spielen, bekommt man wahrscheinlich nur einmal. Dass wir uns an diesem Spektakel für die misslungene Vorstellung gegen Davos noch sportlich etwas rehabilitieren konnten, rundet das Wochenende für mich doch noch ab», freute sich SCB-Stürmer Christian Dubé. Und sein Teamkollege, der zweifache Torschütze Patrik Bärtschi, hatte «sehr viel Spass an diesem Volksfest» und war angenehm überrascht von «der sehr guten Eisqualität».
SCB-Routinier André Rötheli, der am Samstag mit über 38 Grad Fieber um einen Einsatz am Tatzen-Derby bangte, war froh, dass er sich durchgebissen hatte: «Ich wollte unbedingt dabei sein, denn es war ein einmaliges Erlebnis.» Trotz der vierten Saisonniederlage gegen den SCB strahlte auch Claudio Neff, Doppeltorschütze für die SCL Tigers: «Es war unglaublich, einfach perfekt, diese Ambiance.» Und für Michael Liniger, Captain der SCL Tigers, begann das spezielle Derby schon vor dem Anspiel mit einem Höhepunkt: «Als Platzklub durften wir die luxuriöse und sehr grosszügige YB-Kabine benutzen, da könnte man trotz des langen Weges auf das Spielfeld direkt neidisch werden», lachte der Emmentaler.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 18:13 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
NZZ, 15.01.2007
Eishockey-Volksfest in Bern
SCL Tigers kassieren aus dem Open-air-Spiel mindestens 300'000 Franken
Das 100. Derby SCL - SCB wird in Erinnerung bleiben. Die Partie verlief zwar unspektakulär und endete mit einem 5:2 Berns. 30'076 Zuschauer zelebrierten im Stade de Suisse aber ein tolles Fest. Die Fans demonstrierten, warum der Eishockeyverband mit der Vergabe des WM-Hauptortes von 2009 immer noch zuwartet und auf ein neues «Wunder von Bern» hofft.
(si) Fast 17'000 Zuschauer kamen am Samstag zu Bern - Davos (1:6); sogar 30'076 Kiebitze verfolgten am Sonntag die Openair-Premiere im Wankdorf. Sie pulverisierten den bisherigen Zuschauer-Europarekord für ein Ligaspiel vom 8. November 1962 (Frölunda - Djurgarden/23192) um 6884 Eintritte. Die Fans pilgerten schon Stunden vor dem ersten Bully zum Stadion und garantierten schon während der Vorspiele für Volksfest-Stimmung. Unter den rivalisierenden Fans gab es nicht einen Zwischenfall.
Patrik Bärtschi die grosse Figur des Derbys
Das gestrickte Halstuch der SCL Fans wurde 1347 m lang und auf dem Kunstrasen neben dem Eisfeld ausgerollt. Der eigentliche Anlass des Event, das 100. Derby zwischen SCL und SCB, verlief ausgeglichener als die vorherigen Vergleiche in dieser Saison (7:0, 6:0 und 5:1 zugunsten des SCB). Zur grossen Figur des Spiels avancierte Patrik Bärtschi, der nach 53 Sekunden im zweiten Abschnitt das Score eröffnete und mit einem Shorthander zum 3:1 (35.) die Partie vorentschied. Langnau kam durch Claudio Neff in der 25. Minute zum Ausgleich, geriet aber nur 163 Sekunden später durch ein Powerplaytor David Jobins wieder in Rückstand. Neff verkürzte in der 55. Minute in Unterzahl mit seinem zweiten Treffer noch auf 2:3; nur 35 Sekunden später machte Simon Gamache mit dem 4:2 für Bern alles klar.
Ausnahmsweise nahmen die Langnau-Fans die Niederlage gegen den Erzrivalen nicht so tragisch. Für alle Beteiligten - ob auf oder neben dem Eis - war das Resultat nicht das wichtigste. «Der Event überstrahlte das Spiel», stellte Berns Trainer John van Boxmeer richtigerweise fest. Van Boxmeer: «Die drei Punkte für den Sieg können wir gut gebrauchen. Aber vor dem Spiel gab ich den Spielern mit auf den Weg, dass sie den Event vor allem geniessen sollen, denn sie werden ihn ihr Leben lang nicht vergessen.»
Von den Eindrücken «überwältigt»
Die Akteure zeigten sich nach der Partie «überwältigt» von Eindrücken. Claudio Neff, der die beiden Tore des organisierenden SCL erzielte, sprach von einem «unglaublichen und einmaligen Erlebnis». Und für den 36-jährigen André Rötheli, der in seiner 20-jährigen Karriere weit herumgekommen ist, stellt die Partie «den Höhepunkt meiner Karriere» dar, obwohl Rötheli beim SCB im Moment als dreizehnter Stürmer fast nur noch Powerplay spielen darf.
Wird der Anlass tatsächlich einmalig bleiben? Die SCL Tigers, die über die vergangenen zwei Jahre ein Minus von rund anderthalb Millionen Franken erwirtschafteten, werden aus dem Openair-Spiel Reibach in der Höhe von mindestens 300'000 Franken kassieren - vielleicht mehr, kaum weniger. Entsprechend schloss Hans Grunder eine Rückkehr ins Stade de Suisse nicht aus, aber «sicher mit einem völlig anderen Konzept». Auch für Stefan Niedermaier, den CEO des Stade de Suisse, wären ähnliche Events attraktiv, denn der Stadionbetreiber hat ein Winterloch zu überbrücken. «Auf Kunsteis auf Kunstrasen kann man nicht nur Eishockey spielen», so Niedermaier.
Holiday on Ice ist in Bern ein Thema. Aber schon nächstes Jahr, wenn sowohl der Schweizer wie der Internationale Eishockeyverband jubilieren, könnte es wieder zu einem Eishockey-Spektakel kommen.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. Januar 2007, 18:22 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
NZZ, 15.01.2007
30'076 Fans bilden Kulisse in Bern
5:2-Jubiläumssieg des SCB im 100. Derby gegen die SCL Tigers
24 Stunden nach dem 1:6-Debakel gegen den Leader Davos ist der SC Bern zum Derby-Sieg gegen die SCL Tigers gekommen: Vor 30'076 Zuschauern im Stade de Suisse (Europarekord für ein Meisterschaftsspiel) gewannen die Stadtberner den hundertsten Vergleich mit den «Tatzen» aus Langnau deutlich 5:2.
(si)/mro. Zur grossen Figur des Freiluft-Spektakels im Stade de Suisse avancierte Patrik Bärtschi. Der frühere Klotener Stürmer erzielte in der ersten Minute des zweiten Drittels das erste Tor und besorgte mit dem 3:1 in der 35. Minute in Unterzahl die Vorentscheidung.
Langnau kam durch Neff in der 25. Minute zum Ausgleich, geriet aber nur 163 Sekunden später durch ein Powerplaytor Jobins wieder in Rückstand. Neff verkürzte in der 55. Minute in Unterzahl mit seinem zweiten Treffer noch auf 2:3. Nur 35 Sekunden später stellte Gamache mit dem 4:2 für Bern aber den SCB-Sieg sicher. Fünf Sekunden vor Schluss traf Berglund noch ins leere Tor. Der SCB dominierte die Partie in allen Belangen.
SCL Tigers - SC Bern 2:5 (0:0, 1:3, 1:2). Stade de Suisse Wankdorf, Bern. - 30'076 Zuschauer (ausverkauft/Europarekord für Klubspiele). - Schiedsrichter: Kurmann, Simmen/Sommer. - Tore: 21. (20:53) Patrik Bärtschi (Berglund) 0:1. 25. Neff 1:1. 28. Jobin (Rötheli, Gamache/Ausschluss Tuomainen) 1:2. 35. Patrik Bärtschi (Dubé, Gautschi/Ausschluss Raffainer) 1:3. 55. (54:35) Neff (Liniger/Ausschluss Kolanos) 2:3. 56. (55:10) Gamache (Bordeleau, Dubé/Ausschluss Kolanos) 2:4. 60. (59:55) Berglund (Dubé) 2:5 (ins leere Tor). - Strafen: 10-mal 2 Minuten gegen Langnau, 9-mal 2 Minuten gegen Bern. - SCL Tigers: Schoder; Marc Leuenberger, Stettler; Arne Ramholt, Lüthi; Christian Moser, Aegerter; Blum; Miettinen, Liniger, Toms; Tuomainen, Kolanos, Debrunner; Mathias Joggi, Fabian Sutter, Neff; Stefan Moser, Adrian Gerber, Rizzello; Schneeberger. - SC Bern: Bührer; Beat Gerber, Steinegger; Kobach, Jobin; Rolf Ziegler, Gautschi; Bordeleau, Gamache, Dubé; Patrik Bärtschi, Berglund, Daniel Meier; Raffainer, Thomas Ziegler, Reichert; Berger, Landry, Corsin Camichel; Rötheli. - Bemerkungen: Langnau ohne Fast, Högardh, Schürch und Sirén, Bern ohne Rüthemann, Philippe Furrer, Söderholm und Dominic Meier (alle verletzt).
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |