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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Mai 2006, 15:46 
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Kein wunder. Das ding ist pothässlich. Genau gleich wie die Maskotchen der Olympia in Turin. Irgendwie will man zuviel Desing in die dinger stecken. Wo sind die "härzige"-maskotchen wie die von Olympia in Calgary oder so.

auch der rest des vermarktungszeugs der WM ist hässlich. Logo und Plakat sind total unpassend. (Paninibilder 2, 3 und 4...:D)

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. Mai 2006, 13:00 
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Die WM im Wankdorf miterleben

Die Fussball-WM kommt ins Berner Wankdorf. Auf den riesigen Stadion-Displays werden sämtliche Spiele übertragen.

«Hier, wo auch sonst der Ball rollt und die Emotionen hochgehen, ist der beste Ort, um die WM mitzuerleben», wirbt Marianne Gut vom Stade de Suisse. Bis zu 4000 Fans können die Länderkämpfe täglich bei YB-Wurst und Bier im Stadionsektor D mitverfolgen.

Vorerst haben aber auf dem Spielfeld noch die Arbeiter ihren Auftritt: Sie haben den heiligen Rasen herausgerissen und legen eine mehrschichtige Unterlage, die vor dem Konzert von Bon Jovi am 30. Mai noch asphaltiert wird.

Sobald die Soft-Rocker mit ihrem Tross abgezogen sind, kann der neue Rasen aus Kunststoff verlegt werden. Er entspricht fast allen internationalen Reglementen. Nur für die Euro 08 muss er wieder einem Naturrasen weichen.

20min.ch


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. Mai 2006, 15:43 
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« Ich will Weltmeister werden »

Intterview von Alex Frei:

Drei Wochen vor WM- Beginn – ALEX FREI und sein grosses Ziel


VON PETER M. BIRRER UND THOMAS SCHIFFERLE


BIEL – BENKEN Noch ein letzter Tag daheim in Biel- Benken. Alex Frei fährt da vor, wo er als Schuljunge Fussball spielte. Er ist längst keine Dorfgrösse mehr, sondern ein Schweizer Hoffnungsträger: An der WM in Deutschland soll er gegen Frankreich, Togo und Südkorea die Tore zur Achtelfinal- Qualifikation schiessen. Aber er hat andere Ambitionen. Er hat den Final im Kopf. An den Füssen trägt er schon einmal die passenden Schuhe. « Goldene Schuhe, goldene Füsse » , scherzt er. Seit einer Woche ist er zurück aus Rennes. Er trainierte bis Donnerstag mit Kollegen aus dem WM- Aufgebot in Kerzers. Posierte am Freitag für einen Werbespot. Ging gestern in den Kraftraum. Und heute fährt er nach Bern zur Besammlung von Kuhns Kader.
Alex Frei, wie viele Tore schiessen Sie an der WM?

( lacht) Sie sollten doch wissen, dass ich nie eine Zahl sage.

Wieso nicht?

Weil das Unglück bringt. Man muss Holz anlangen ( klopft an den Tisch), gut spielen, die Leistung bringen. Dann kommt der Rest von allein.

Haben Sie sich persönlich für die WM etwas Besonderes vorgenommen?
Meine persönlichen Ziele sind sicher ein wenig anders als die der Mannschaft. Wenn man mich fragt, was mein Ziel sei, sage ich: Ich will Weltmeister werden. Ich gehe nicht an die WM, um einfach dabei zu sein, sondern ich will ambitioniert und zielorientiert sein. Ich will mit der Schweiz in Deutschland Weltmeister werden. Fertig.

Seit wann haben Sie dieses Ziel? Seit der Nacht von Istanbul?
Nein, das hat sich mit der Zeit entwickelt: diese Überzeugung, dass wir eine super Mannschaft haben, dass wir enormes Potenzial haben. An der Euro 04 hatte uns die Ambition noch ein wenig gefehlt, die letzte Überzeugung, dass wir Erfolg haben können, das galt auch für mich.

Weil die Mannschaft zufrieden war, nur schon dabei zu sein?

Wir sagten uns sicher: Es wäre schön, eine Runde weiter zu kommen. Das war auch unser Ziel. Aber wir waren nicht gross enttäuscht, als es anders herauskam. Sollte die Schweiz an der WM nicht weiterkommen, darf man schon enttäuscht sein.

Das heisst für Sie also, dass sich die Mannschaft seit der EM . . .

. . . enorm entwickelt hat.

In welcher Beziehung?

Junge Spieler sind nicht mehr nur jung, sie bringen auch ihre Leistung. Klar hatte Bernt Haas Verletzungspech, aber jetzt haben wir einen Philipp Degen, und der macht seine Arbeit mehr als gut. Auf fast jeder Position ist ein Junger nachgekommen, der nicht einfach nur dabei ist, sondern Stammspieler in seinem Klub ist und das erst noch im Ausland.

Sie denken an Senderos, an Barnetta.

Ja, aber ich denke auch an die gute Mischung von Jungen und Alten. Man vergisst einen Raphael Wicky zum Beispiel. Auch er bringt immer seine Leistung, obwohl er torungefährlich ist ( lacht). Er weiss das auch selbst, und er nimmt es mit Humor zur Kenntnis, wenn ich das sage. Viele Spieler haben einen Schritt vorwärts gemacht, und es gibt Leistungsträger, welche die Mannschaft führen wollen. Die Schweiz hat wirklich eine sehr gute Mannschaft zusammen.


« Dortmund ist ideal, um den nächsten Karriereschritt zu machen »


In welchem Bereich haben Sie seit 2004 am meisten Fortschritte gemacht?

Ich bin viel geduldiger geworden – geduldiger mit mir selbst, in meinen Entscheidungen, überlegter.

Können Sie ein Beispiel dafür geben?

Ich hatte in einer Saison 21 Tore in 28 Spielen erzielt und mich in Frankreich ein erstes Mal durchgesetzt. Danach glaubte ich, dass mir die grosse Fussballwelt offen steht. Dem war aber nicht so. Ich fuhr an die EM, es lief nicht nach Wunsch, ich schoss kein Tor, da wurde ich ungeduldig, und dann passierte, was eben noch passierte ( sein Spucken gegen den Engländer Gerrard) . . . Seither habe ich mich als Spieler und Mensch entwickelt. Ich habe gelernt, dass gute Transfers nicht von heute auf morgen gemacht werden.

Ein Jahr nach der EM wurden Sie Torschützenkönig mit Rennes. Erwarteten Sie da nicht, von anderen Klubs mit Angeboten überhäuft zu werden?

Zu diesem Thema führte ich viele Diskussionen. Ich will mich nicht herausstellen, aber wenn einer in 99 Spielen 49 Tore schiesst, dann muss mir keiner erzählen, dass der noch bei Stade Rennes « tschuttet » . Mir ist bewusst, dass mir irgendetwas fehlt. Ich weiss nicht was, aber irgendetwas fehlt, dass ich nicht bei einem europäischen Topklub bin. Aber Borussia Dortmund ist einer der Klubs, der ideal ist, um den nächsten Karriereschritt zu machen.

Ist der Transfer nach Dortmund schon klar?

Nein. Aber für mich schon.

Was ist das Problem? Die Ablösesumme?

Ja, ob Rennes mich gehen lässt oder nicht. Um so viel Geld geht es auch nicht.

Zurück nach Rennes wollen Sie aber nicht mehr?

Ich gehe einfach davon aus, dass ich nicht mehr zurückgehe.

Haben Sie die Wohnung schon aufgelöst?

Ja.

Seit wann sind Sie sich mit Dortmund einig?

Seit dem Moment, als Rennes mir einen « bon » , einen Gutschein, gab, um zu gehen. Seit März also.

Warum möchte Dortmund Sie verpflichten?

Wenn eine Mannschaft auf Konter spielt, ist sie nichts für mich. Aber wenn ein Klub mir sagt: Alex, wir brauchen jemanden, der Tore schiesst, der sich gut bewegt, der richtig läuft, dann passt das. Dortmund spielt einen attraktiven, offensiven Fussball. Dazu ist die Mannschaft auch verpflichtet, weil sie von 80 000 Zuschauern angefeuert wird. Ich weiss, dass Dortmund die richtige Wahl ist.

Welchen Spieler bekommt die Borussia mit Ihnen?

Zumindest einen, der alles gibt. Und der ab und zu noch das Glück hat, das Tor zu treffen.

Mit Ihrer Spielweise, um nicht zu sagen: mit Ihrer Arbeitsweise passen Sie bestens ins Ruhrgebiet?

Das ist für mich auch eine Überlegung gewesen, ja. Natürlich lege ich Wert auf Lebensqualität, aber eine Karriereplanung ist kein Wunschkonzert. Entweder kommt ein Angebot oder es kommt nicht. Um das Thema Transfer zu beenden: Ich würde gerne zu Dortmund gehen. Aber es ist nicht der einzige Klub, der an mir interessiert ist.

Sie hingegen sind nur an einem interessiert?

So ist es, ja. Vor der WM muss jetzt einfach ein Entscheid fallen.

Was haben Sie Rennes zu verdanken?

Ich werde nie vergessen, dass Rennes mir als kleinem Schweizer die Plattform bot, sich europäisch einen Namen zu machen. Es waren wirklich drei fantastische Jahre.

Auch wenn die erste Zeit unter Laszlo Bölöni nicht besonders einfach war?

Am Anfang sagte er noch jeden Tag: Ich sei nicht schnell, nicht kräftig, nicht sprungstark genug. Irgendwann hat man das genug gehört. Sonst fängt man noch an, es zu glauben. Jetzt vor dem letzten Spiel mit Rennes führte ich mit ihm ein langes Gespräch. Er sagte mir, dass er nach den ersten eineinhalb Monaten ( August 2003) keinen Pfifferling auf mich gesetzt habe. Damals sagte ich ihm: « Trainer, geben Sie mir drei Spiele, ich beweise Ihnen, was ich kann. » Er gab mir die drei Spiele, und ich packte die Chance. Jetzt hat er mir eingestanden: « J’ai perdu mon visage. » Er hat sein Gesicht verloren, weil er mich falsch eingeschätzt hatte.

In diesem Frühjahr fielen Sie wegen einer Schambeinoperation fast drei Monate lang aus. Wie fit sind Sie jetzt?

Das gewisse Etwas fehlt mir noch, der letzte Zwick, aber ich bin schon jetzt bei über 90 Prozent. Dass ich im letzten Meisterschaftsspiel mit Rennes zwei Tore schoss, ist nicht nur für mich selbst vor allem mental wichtig.

Es ist auch ein Weckruf für die anderen.

Für wen?

Es ist auch ein Weckruf für Herrn Kuhn, das darf ich sagen. Wenn er sieht, dass Alex Frei wieder Tore schiesst, kann er davon ausgehen, dass Alex Frei wieder fit ist. Es ist ein Weckruf für die anderen, die sagten: Ist es nicht ein Nachteil, dass der Frei verletzt war?

Sie sind der Stürmer, von dessen Toren das Nationalteam in erster Linie abhängig ist. Sie treffen allein so oft wie alle anderen im Aufgebot für die WM zusammen. Machen Sie sich Gedanken darüber?

Einerseits ist es ein Druck, der schön ist. Die Erwartungshaltung der Leute zeigt mir, dass meine Leistungen meistens gut sind oder sehr gut. Ich habe gelernt, damit umzugehen, das war in Rennes nicht anders als im Nationalteam. Wenn man neben all den Weltstars vom Pepsi- Plakat herunterlachen will, muss man auch ein wenig Druck ertragen.

Pepsi hat Sie im März in seine Weltauswahl aufgenommen . . .

. . . ja, neben Ronaldinho, Beckham, Henry, Raul, Lampard. Und ab dem Sommer geht es mit den Werbespots los. Die werden meistens auf Hawaii gemacht.

Das ist eine besondere Ehre.

Ich weiss, wo meine Wurzeln sind. Es ist doch fantastisch, dass ich es als Junior des FC Aesch auf dieses Plakat geschafft habe, dazu noch als erster Schweizer Fussballer. Aber eine Ehre? Ich weiss nicht, ob das eine Ehre ist, aber es macht mich sehr stolz.

Wenn man Weltmeister werden will – was braucht es dafür?

Enorm viel Glück, eine super Konstellation der Spiele, der Auslosung, Spieler, die über sich hinauswachsen, Spieler, von denen nicht erwartet wird, dass sie über sich hinauswachsen. Aber was wir am meisten brauchen, ist Glück. Wie die Griechen bei der EM brauchen wir den Dusel, dass der Ball genau dann ins Tor fällt, wenn es sein muss. Ich denke, für uns ist mit dieser Mannschaft sehr vieles möglich. Wir sind auch ein emotionelles Team.

Das heisst?

Je besser es uns läuft, desto besser werden wir. Das Barrage- Spiel in der Türkei hat uns enorm geholfen. Da haben wir einen sehr grossen Schritt vorwärts gemacht, vor allem im psychologischen Bereich.

Ist es nicht vermessen, den WMTitel als Ziel zu haben?

Wieso vermessen? Wenn ich Monopoly spiele, tue ich das, damit ich am meisten Geld auf der Seite habe – auch wenn es gegen meine Schwester oder meinen Bruder ist. Wenn ich jasse, will ich gewinnen. Das kann man als verbissen auslegen, aber es ist von klein auf meine Stärke gewesen, immer gewinnen zu wollen und zielorientiert zu sein. Ich will nicht nach Deutschland gehen, um den Ball zweimal zu jonglieren und nach drei Spielen wieder heimzufahren. Nein, ich stehe hin und sage: Ich will Weltmeister sein. Ich will auch ein wenig Leben in die Bude bringen.


« Wenn ich Nationaltrainer wäre, dann wäre Hakan vielleicht dabei »


Köbi Kuhn hat entschieden, auf Hakan Yakin zu verzichten. Verstehen Sie das?

Wir haben mit Herrn Kuhn einen Nationaltrainer, der die Spieler nominiert. Was er entscheidet, haben wir als Spieler mitzutragen. Wenn ich Nationaltrainer gewesen wäre, dann hätte ich vielleicht anders entschieden und wäre Hakan vielleicht dabei. Aber ich bin es nicht.

Herr Kuhn hat die 23 nominiert, von denen er das Gefühl hat, dass sie menschlich und fussballerisch miteinander auskommen.

Murat Yakin glaubt, dass Johann Vogel massgebliche Einwirkung auf die Nicht- Nomination seines Bruders gehabt haben soll.

Ich glaube das nicht. Ich habe mit beiden Yakins ein sehr gutes Verhältnis, und ich habe nie eine Ablehnung seitens anderer Spieler gespürt. Ich glaube auch, dass jene, die Yakin ablehnen, in zu geringer Anzahl wären, um Gewicht haben zu können. Wenn ich mit einem ein Problem habe, spreche ich das direkt an. Unter vier Augen. Dann ist das geregelt.

Ich gehe nicht mit allen 22 Nationalspielern in die Ferien, das ist ja logisch. Das Wichtigste ist doch, dass man mit dem Betreffenden redet, wenn man glaubt, mit ihm ein Problem zu haben.

Wie stehen Sie eigentlich zur Goaliefrage?

Ich verstehe diese Debatte nicht. Was soll das? Ich finde, man muss Pascal Zuberbühler mehr Respekt entgegenbringen. Wer so viele Titel gewonnen hat wie er in der Schweiz, der kann nicht schlecht sein. Zudem ist er ein Torhüter, der auf seine vielleicht eigene Art immer alles gibt. « Zubi » ist seit zwei Jahren der Goalie unserer Mannschaft. Er wird auch diese WM spielen.

Alex Frei, wer sind die grossen Favoriten auf den WM- Titel?

Brasilien, Argentinien, England, Italien, Deutschland.

Und die Schweiz?

( lacht) Ein Geheimfavorit.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Mai 2006, 16:48 
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24.05.2006

Ehrencodex nach olympischen Modell

(Si/dpa) Erstmals in der WM-Geschichte sind alle teilnehmenden Spieler und Funktionäre verpflichtet, eine Erklärung zur Einhaltung aller Regeln und Normen zu unterschreiben. Mit einem Ehrencodex will die FIFA die WM-Teilnehmer zu Fairplay anhalten.

Damit folgt die FIFA dem IOC-Modell, bei dem während der Eröffnungszeremonie Olympischer Spiele jeweils ein Athlet und ein Kampfrichter den Fairness-Eid für Athleten und Offizielle ablegt. Laut FIFA-Präsident und IOC-Mitglied Joseph Blatter ist die Erklärung eine Art Eid, mit dem sich alle Beteiligten zur Einhaltung ethischer Normen verpflichten.

«Alle Teilnehmer der WM, Spieler, Trainer, Sportdirektoren, offizielle Delegierte der Nationalmannschaften, Schiedsrichter und Assistenten werden ein Papier unterschreiben müssen», erklärte Blatter. Teil der Verpflichtung ist ein Wettverzicht, wonach sich auch die Familienangehörigen der WM-Teilnehmer an keinerlei Glücksspiel im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft beteiligen dürfen. Darüber hinaus erhält der Ehrenkodex die Verpflichtung gegen Rassismus, Doping und jede Art von Diskriminierung. Die umfassenden Erklärungen sind in vier Sprachen abgefasst und liegen allen 32 teilnehmenden Nationen bereits vor.

Bestärkt wurde Blatter in seinem Vorgehen durch den jüngsten Skandal im italienischen Fussball, in den führende Funktionäre und Schiedsrichter verwickelt sind. Zudem soll die Verpflichtungserklärung die neue Disziplinarregel der FIFA stützen, die für rassistische Ausschreitungen Punktabzüge für Mannschaften bis hin zum Ausschluss von Wettbewerben vorsieht.

quelle: http://www.hattrick.ch


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. Juni 2006, 17:12 
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WM-OK und FIFA: "98 bis 99 Prozent" der Karten sind verkauft
Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland haben der Weltverband FIFA und das deutsche Organisationskomitee 64 nahezu ausverkaufte WM-Spiele gemeldet. "Drei Millionen Karten sind verkauft und vor allem bezahlt. Das ist absolut positiv und entspricht einer Quote von 98 bis 99 Prozent", erklärte am Samstag auf einer Pressekonferenz in München der im WM-Ok für das Ticketing zuständige 1. Vize-Präsident Horst R. Schmidt.

Zwar gebe es zurzeit noch 11.000 so genannte Rückläufer, doch sei das WM-OK sehr zuversichtlich, auch dieses Kontingent über das Optionsprogramm an den Kunden zu bringen. Zuvor waren bereits 42.000 Karten ebenfalls nachträglich via Internet neu angeboten und abgesetzt worden. Schmidt: "Der Kartenverkauf über das Optionsprogramm hat sich bewährt, weil wir nun viel schneller auf potenzielle Kunden zurückgreifen können."

Berichte über Probleme bei der Personalisierung von Karten aus dem Hospitality-Programm konnte das WM-OK entkräften. Wenige Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni zwischen Deutschland und Costa Rica in München wurden letzte Schwierigkeiten beseitigt. Eine nahezu 100-prozentige Personalisierung der Tickets sei nach wie vor das Ziel.

Auch das Organisationskommission der FIFA unter Vorsitz von Lennart Johansson, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), zeigte sich sehr zufrieden. "Es handelt sich um eine extrem gut vorbereitetes Turnier. Es wurde fantastische Arbeit geleistet", lobte der Schwede. Auch in punkto Sicherheit konnte Johansson Entwarnung geben. Keines der 48 Vorrundenspiele wurde als so genanntes "Hochrisikospiel" eingestuft.

FIFA-Generalsekretär Urs Linsi gab zudem bekannt, dass alle Spieler, Offizielle, Trainer und Schiedsrichter analog zum Prozedere bei Olympischen Spielen einen Ehrenkodex unterschreiben müssen. Eine entsprechende Erklärung wird allen vorgelegt. Der Kodex fordert zu Fairplay, Kampf gegen Diskriminierung und Kampf gegen Doping auf. Außerdem beinhaltet er ein Wettverbot für alle Beteiligte.
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bund (DFB)


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. Juni 2006, 08:36 
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Brasilianische Stars wollen weniger reden


Königstein (dpa) - Brasiliens Stars sind allmählich genervt vom Medienauflauf vor der Fußball-Weltmeisterschaft und wollen ihre Interviews einschränken. Dies kündigte Abwehrspieler Roberto Carlos vor dem Nachmittagstraining in Königstein an.


«Wir sind jetzt 17 Tage zusammen und wir haben immer versucht, höflich und freundlich zu sein. Aber jetzt ist die Stunde des Wettkampfs gekommen», sagte der Profi von Real Madrid und erklärte: «Von Freitag an gibt es weniger Kontaktmöglichkeiten. Es ist gut, wenn einige von uns weniger sprechen müssen.»


Ballzauberer Ronaldinho blies ins gleiche Horn. «Wir haben uns jeden Tag gesehen. Es gibt einfach keinen Anlass mehr.» Bisher gab es eine tägliche Fragerunde von einer halben Stunde in der so genannten «Mixed Zone» vor dem Trainingsgelände. «Im Verein ist das anders, weil wir immer unterwegs sind und zwei Mal in der Woche spielen», beklagte sich der «Weltfußballer» von 2004 und 2005 vom FC Barcelona. «Deshalb reden wir dort nur nach dem Spiel mit der Presse.»


Bereits in der WM-Vorbereitung des fünfmaligen Weltmeisters in Weggis/Schweiz waren mehr als 700 Medienvertreter akkreditiert. Bei der WM in Deutschland werden bis zu 1000 Journalisten die Auftritte der Brasilianer mehr oder weniger regelmäßig verfolgen. In Königstein/Taunus, wo die Mannschaft von Trainer Carlos Alberto Parreira sich auf die erste Partie in Berlin gegen Kroatien vorbereitet, berichten mehrere hundert vom Training des WM-Favoriten. Nun haben die Profis bei Pressesprecher Rodrigo Paiva darauf gedrängt, lieber tägliche Pressekonferenzen mit zwei, drei Spielern anzusetzen.

***

Dieser Hype ist wirklich lächerlich... :roll:

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. Juni 2006, 08:48 
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Bund, 09.06.2006

Yakin reist mit

Der Weltfussballverband Fifa anerkennt die Verletzung Johan Vonlanthens und hiess den Antrag des Schweizerischen Fussballverbands gut, den verletzten Stürmer durch den YB-Spieler Hakan Yakin zu ersetzen.

Die Fifa liess in ihrem gestern kommunizierten Entscheid keine Zweifel offen: «Wir bestätigen, dass Johan Vonlanthen nicht fit genug ist, um an der WM 2006 spielen zu können, und dass er daher ersetzt werden sollte», heisst es im von Fifa-Generalsekretär Urs Linsi unterzeichneten Fax, den der Weltverband gestern Abend dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) zuschickte und der die Ersetzung Vonlanthens durch Yakin bestätigt. Die Fifa verliess sich dabei auf die Angaben des medizinischen Personals des SFV, die Vonlanthen am Pfingstmontag in einem an die Sportinformation gesendeten Fax angezweifelt hatte. «Der Riss im Muskel ist noch immer leicht sichtbar», erklärte Nati-Arzt Ruedi Roder gestern in Freienbach. Vonlanthen hatte sich am Montag einer MRI-Untersuchung unterzogen. Bei voller Belastung im Match sei die Gefahr, so Roder, sehr gross, dass die Verletzung erneut aufbreche und der Spieler dann gar für ein halbes Jahr ausfalle. Somit reist heute Donnerstag Hakan Yakin mit dem Team nach Deutschland ab.

Von den atmosphärischen Störungen, die Vonlanthen in den letzten Tagen verursacht hatte, war beim gestrigen letzten Training des Teams auf Schweizer Boden zumindest äusserlich nichts zu merken. Während sich Vonlanthen nicht mehr den Ärzten des Nationalteams anvertraut, bereiten dem Trio um Cuno Wetzel, Roland Grossen und Roder Philippe Senderos (Oberschenkelverhärtung) und Valon Behrami (Leistenbeschwerden) Arbeit. «Beide könnten jedoch spielen, wäre heute ein Match», sagte Roder. (si)

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Juni 2006, 09:02 
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Bluewin, 10.06.2006

Pfister vor Rücktritt als Togo-Coach

[Bild: Keystone] Paukenschlag beim Schweizer WM-Gruppengegner Togo: Trainer Otto Pfister ist vier Tage vor dem Auftaktspiel seiner Mannschaft gegen Südkorea wegen eines ungelösten Prämienstreits zurückgetreten. Der 68-jährige Deutsche mit Schweizer Wohnsitz hat das togolesische Mannschaftsquartier in Wangen im Allgäu am späten Freitagabend verlassen. Anzeige Anzeige

[si] - Das bestätigte Togos Mannschaftsarzt Joachim Schubert in der Nacht auf Samstag der deutschen Nachrichtenagentur dpa. "Otto Pfister hat mit Co-Trainer Piet Hamberg das Hotel um 22.20 Uhr verlassen. Es ist sehr schade, dass es auseinander gegangen ist, weil es eine gute Geschichte war, Togo und Otto Pfister", sagte Schubert. "Aber die Situation war für den Trainer nicht mehr tragbar."

Pfister hatte die Mannschaft erst Ende Februar übernommen, nachdem sein Vorgänger Stephen Keshi nach dem desaströsem Auftritt beim Afrika-Cup entlassen worden war. Wer Togo nun beim Auftaktspiel am Dienstag in Frankfurt am Main betreuen wird, ist völlig unklar. Am Freitag waren der togolesische Premierminister Edem Kodjo und Sportminister Ayouta Ouyenga eigens ins Allgäu gereist, um den seit Monaten anhaltenden Prämienstreit zu lösen. Die Spieler hatten seit dem Afrika-Cup im Januar die für die erstmalige WM-Qualifikation Togos versprochene Zahlung eingefordert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Juni 2006, 15:58 
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Wohnort: Bernensis
Die Resultate:

Gruppe A:

Fr. 09.06.06: Deutschland - Costa Rica 4:2
Fr. 09.06.06: Polen - Ecuador 0:2

Gruppe B:
Sa. 10.06.06: England - Paraguay 1:0
Sa. 10.06.06: Trinidad & Tobago - Schweden 0:0

Gruppe C:
Sa. 10.06.06: Argentinien - Elfenbeinküste 2:1


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Juni 2006, 13:25 
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Registriert: Dienstag 8. November 2005, 20:18
Beiträge: 907
Wohnort: Bärn
mex0r hat geschrieben:

Gruppe C:
Sa. 10.06.06: Argentinien - Elfenbeinküste 2:1


war ein sehr geiles Spiel...

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meetyourmeat


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