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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 15. April 2025, 23:44 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. April 2025, 00:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.04.2025  Zitat: FC Zürich: Ist YB-Match ihr Schicksalsspiel, FCZ-Coach Moniz?
Am Montag entscheidet sich, ob der FC Zürich seinen Platz in den Top 6 halten kann. Wird die Partie für Trainer Ricardo Moniz zum Schicksalsspiel?
Das Wichtigste in Kürze
- Der FCZ braucht gegen YB sicher einen Punkt, um fix in die Top 6 zu kommen. - Trainer Ricardo Moniz ist positiv eingestellt, hofft auf die Rückkehr von Gbamin. - Seine persönliche Zukunft interessiere ihn nicht, er stehe voll hinter seinem Verein.
Nach dem 0:4 im Klassiker gegen den FCB wartet ein richtiges Finalspiel auf den FC Zürich. Am Ostermontag gilt auswärts gegen YB: Verlieren verboten!
Denn: Im Falle eines Nullers könnte der FCZ vom FCSG oder Lausanne überholt werden – und damit die Top 6 verpassen.
Damit wäre das grosse Saisonziel des Clubs verfehlt. Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein fragt deshalb Ricardo Moniz an der Pressekonferenz, ob die Partie für den Trainer zum Schicksalsspiel werden könnte.
«Also willst du wissen, ob ich entlassen werde, wenn wir verlieren? Ich finde das eine freche Frage», so der Niederländer. «Ich gehe immer vom Positiven aus, aber es ist dein gutes Recht, das zu fragen.»
Er habe beim FCZ vom ersten Spiel an Druck gehabt. Aber er sei positiv eingestellt und hoffe, lange beim Club zu bleiben. «Aber ob das so ist, musst du andere Leute fragen.»
Für Moniz ist klar: Mit einem Sieg gegen YB würde die Welt schon ganz anders aussehen. «Wir brauchen einen Punkt, aber auf ein Remis zu spielen, ist gefährlich. Wir müssen auf die drei Punkte gehen – gegen eine gute Mannschaft, die aber auch aus einer 0:5-Niederlage kommt.»
Positiv würde ihn eine Rückkehr von Jean-Philippe Gbamin stimmen. «Ich versuche, mehr Erfahrung aufzustellen. Das gibt mir die Hoffnung wie gegen GC, dort hatten wir viel Erfahrung und eine gute Balance.»
Moniz sagt klar: «Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel, wer die besseren Nerven hat, gewinnt. Darum will ich allen Druck vom Team wegnehmen – die Verantwortung ist immer beim Coach.»
FC Zürich nicht in den Top 6? Moniz: «Wäre eine Katastrophe»
Würde der FC Zürich am Montag die Top 6 verpassen, wäre das für Coach Moniz «eine Katastrophe. Wir hatten von Anfang den Anspruch und haben uns selber in Probleme gebracht.»
Moniz erklärt: «Wir hätten es viel früher entscheiden können, das ist unsere Schuld. Aber bei allem Respekt für YB: Wir können das noch klären.»
Schafft man den Sprung in die Top 6, hat man alles richtig gemacht – verpasst man sie, lief vieles falsch? «In meiner Gewinnermentalität bin ich auch dieser Meinung», bestätigt Moniz die Frage von Mischi Wettstein.
«Aber in unserem Konzept geht es auch darum, sich treu zu bleiben. Es ist eine Dualität. Ich muss diesen Prozess unter allen Umständen begleiten. Ich stehe hinter dem Verein, egal was passiert. Das ist mein Job, darum interessiert es mich nicht, was mit mir passiert.»
Das sei auch der FCZ: «Wir sind ein unabhängig denkender Verein, der Besitzerdruck ist bei YB.»
Also kann man sagen: Der Montag ist ein Scheisstag, weil alles an einem Spiel hängt? «Ja, da hast du recht», sagt Ricardo Moniz.
Anpfiff am Ostermontag in Bern gegen YB ist um 16.30 Uhr. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... z-66967581
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Sonntag 20. April 2025, 13:21 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC Zürich
Personelle Situation / Vorverkaufsstand
- Das Stadion Wankdorf ist ausverkauft. Sämtliche 31'500 Tickets wurden abgesetzt. - Verletzt sind: Benito, Janko, Monteiro, F. Conte, Seiler. - Gesperrt: Camara. - Von einer Sperre bedroht: Colley, Fassnacht, Imeri, Lakomy.
«Aufgeben ist für mich nie eine Option»
Michel Aebischer (28) errang mit YB vier Meistertitel und einen Cupsieg. Seit 2022 steht der 31-fache Nationalspieler bei Bologna in der Serie A unter Vertrag – und kommt nach einer Adduktorenoperation nicht mehr wie gewünscht zum Zug.
Michel, wie ist das Befinden? Mir geht es seit der Adduktorenoperation Ende Oktober körperlich deutlich besser als vorher. Ich kann endlich wieder schmerzfrei trainieren und spielen. Das war ein Jahr lang nicht mehr möglich gewesen. Gegen die Schmerzen halfen irgendwann auch keine Tabletten mehr, und das wirkte sich auch auf die psychische Verfassung aus. Darum sagte ich mir: So kann es nicht weitergehen. Ein Eingriff war unumgänglich. Er wirkte sich positiv auf die Lebensqualität aus.
Bist Du physisch wieder bei hundert Prozent? Ja, seit einigen Wochen schon. Leider komme ich bei Bologna nur wenig zum Einsatz. Dabei habe ich das Gefühl, dass meine Form stimmt und ich auf dem Serie-A-Niveau bestehen kann. Vor zwei Wochen spielte ich gegen Napoli wieder einmal durch und durfte mit der Leistung durchaus zufrieden sein. Aber in meiner Karriere gab es auch schon Phasen, in denen ich nicht oft zum Zug kam. Ich kämpfte mich stets ins Team zurück und bin zuversichtlich, dass mir das auch jetzt gelingt. Aufgeben ist für mich nie eine Option.
Mit dem FC Bologna bist Du erneut gut unterwegs. Wohin soll die Reise in dieser Saison führen? Aktuell belegen wir in der Serie A den fünften Platz, und natürlich streben wir einen Rang an, der zu einer Europacup-Teilnahme berechtigt. Die vergangene Saison mit der Qualifikation für die Champions League war überragend – es ist nicht leicht, einen solchen Erfolg zu bestätigen. Umso wertvoller wäre es, wenn wir 2025/26 wieder europäisch dabei sein könnten. Neben der Meisterschaft haben wir ausserdem noch die Aussicht, den Final des italienischen Cups zu erreichen. Das Hinspiel des Halbfinals gewannen wir auswärts gegen Empoli 3:0. Am 24. April wollen wir im Rückspiel in den Final einziehen.
Im Cup-Halbfinal steht auch YB, Dein vorheriger Klub. Die Mannschaft erlitt am letzten Sonntag eine schwere 0:5-Niederlage. Was macht das mit einem Spieler? Ich verlor mit YB in Luzern einmal im Cup 0:4 (6. März 2019, Red.), das war auch ziemlich heftig. Die Niederlage zwingt dich dazu, dich eingehend mit der Situation zu befassen, die eigene Leistung kritisch zu hinterfragen und intensiv zu überlegen, welche Schlüsse zu ziehen sind. Wichtig ist einfach, dass man eine rasche Reaktion zeigt.
Ist aus Deiner Sicht das Meisterrennen in der Schweiz entschieden? Der FC Basel hat sich mit sechs Punkten Vorsprung einen Vorteil erarbeitet. Trotzdem glaube ich nicht, dass die Entscheidung schon gefallen ist. Das Polster kann relativ schnell weg sein. Was YB angeht, muss man schon einmal zufrieden sein, nach diesem Saisonstart überhaupt so weit nach vorne gekommen zu sein. Und im Cup besteht die reelle Chance, einen Pokal zu gewinnen.
Der Vorteil des FC Zürich im Dreikampf
In der Championship Group ist noch ein Platz frei. Die Zürcher gehen mit drei Punkten Vorsprung auf Lausanne und St. Gallen in die entscheidende 33. Runde.
Der FC Zürich belegt nach 32 Spieltagen den 6. Platz, aber die Qualifikation für die Championship Group ist noch nicht fix. Vor der 33. Runde beträgt der Vorsprung auf Lausanne (7.) und St. Gallen (8.) je drei Punkte, aber die beiden Konkurrenten können eine bessere Tordifferenz vorweisen. Während der FCZ am Ostermontag gegen YB im Wankdorf antreten muss, trifft Lausanne daheim auf Lugano, und St. Gallen empfängt den FC Sion. Ende März besassen die Zürcher ein Polster von fünf Punkten auf Rang 7 – in jenem Monat hatten sie drei von vier Partien gewonnen. Der April allerdings verlief bislang noch ohne Sieg. Nach Unentschieden gegen Lausanne (2:2) und Winterthur (0:0) verlor die Mannschaft von Trainer Ricardo Moniz am vergangenen Samstag 0:4 im heimischen Letzigrund gegen Leader Basel. Yanick Brecher, Goalie und Captain des Teams (unten im Bild), schlug nach der Niederlage selbstkritische Töne an. Er sprach davon, dass naiv verteidigt worden sei. Und: «Ich weiss nicht, wann wir das letzte Mal eine so schlechte Halbzeit gespielt haben wie nun gegen Basel nach der Pause.» Für die Pfiffe des Publikums zeigte er Verständnis: «Die sind absolut gerechtfertigt.» Verzichten musste Zürich einmal mehr auf Juan José Perea. Der 25-jährige Kolumbianer, der mit sieben Treffern die interne Torschützenliste anführt, erlitt Anfang März einen Achillessehnenriss. Für den Rest der Saison steht der Stürmer nicht mehr zur Verfügung. In der Offensive zählt Steven Zuber zu den Hoffnungsträgern. Der 56-fache Nationalspieler, der im Januar 2025 von AEK Athen verpflichtet wurde und einen Vertrag bis Ende Saison 2025/26 unterzeichnete, erzielte bereits fünf Meisterschaftstore für seinen neuen Klub. In dieser Saison begegneten sich der FCZ und YB bereits dreimal. In der Super League trennten sich die zwei Teams einmal 2:2 und einmal 0:0. Ein weiteres Aufeinandertreffen gab es im Viertelfinal des Schweizer Cups: Ende Februar setzte sich Gelbschwarz in Zürich 3:2 durch. Zuber und Mariano Gomez brachten den Gastgeber zweimal in Führung, aber die Berner vermochten stets zu reagieren. Dank Toren von Filip Ugrinic, Zachary Athekame und Ebrima Colley zogen sie in den Halbfinal gegen Biel ein (Samstag, 26. April um 20:30 Uhr).
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 00:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.04.2025  Zitat: Vor FCZ-Schicksalsspiel
Strichkampf-Niederlage wäre für Moniz «eine Katastrophe»
Ricardo Moniz (60) ist eine der schillerndsten Figuren der Super League. Am Dienstag jährt sich seine Beförderung zum Cheftrainer des FC Zürich. Wird die Partie am Ostermontag gegen YB auch zum persönlichen Endspiel für den Holländer?
Für den FCZ kommts am Ostermontag zum Showdown. Gegen YB brauchen die Zürcher einen Punkt, um aus eigener Kraft den Fall unter den Strich zu verhindern. Bei einer Niederlage droht dem Klub, das von FCZ-Präsident Ancillo Canepa (71) im Januar ausgerufene Ziel, die Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase, vorzeitig zu verpassen.
Der High Noon im Wankdorf passt zum FCZ der Saison 2024/25. Sportlich befindet er sich auf einer Achterbahnfahrt. Platz 1 nach 14 Runden, Platz 8 nach 21 Runden, Platz 5 nach 26 Runden und nun ein Endspiel in Bern um Sein oder Nichtsein. Er passt aber auch zum Bild dieses Klubs, der sich seit Monaten im Umbruch befindet, Schlagzeile um Schlagzeile liefert und scheinbar nie zur Ruhe kommt.
«Diese Unruhe kommt oft von aussen», sagt Trainer Ricardo Moniz (60). «Allerdings zu Recht, weil immer etwas los ist.» Er sei ein Fussballfanatiker und würde sich lieber 24 Stunden um Fussball kümmern, als «um all den Scheiss neben dem Platz». Die Aussagen des Holländers sind ungefiltert, pointiert, direkt, als er sich am Gründonnerstag 25 Minuten der Presse stellt. Auch deshalb gehört er zu den schillerndsten Figuren dieser Liga, die weniger durch ihre sportliche Qualität als durch die Spannung und die vielen Nebenschauplätze für Unterhaltung sorgt.
Moniz selbst trägt seinen Teil zum Entertainment bei, vor allem in der Vorrunde. Mehrmals wechselt er Spieler ein und wenig später wieder aus, was im Schirmwurf des erzürnten Vaters von Labinot Bajrami im Cupspiel in Zug gipfelt. Einmal kommt es fast zu einem Handgemenge mit der gegnerischen Bank, dann blafft er Journalisten an oder er wird wegen beleidigender Aussagen gegen den Schiedsrichter für zwei Spiele gesperrt.
Schicksalsgemeinschaft mit Malenovic
363 Tage ist es her, dass das Ehepaar Canepa und Sportchef Milos Malenovic (40) dem Holländer die Verantwortung für die 1. Mannschaft übertragen haben. Droht ihm nun ausgerechnet zum Dienstjubiläum auch persönlich ein Endspiel? Moniz empfindet die Frage als «frech», weil «negativ behaftet», auch wenn die Situation für ihn nicht neu ist. Der FCZ ist sein dreizehnter Verein in den letzten 15 Jahren, die Mechanismen des Geschäfts kennt er. «Die Trainer sind in dieser Industrie anfällig, wenn du damit nicht umgehen kannst, bist du am falschen Ort.»
Zumindest Malenovic dürfte im Fall des Misserfolgs seinen Trainer stützen, denn die beiden bilden eine Art Schicksalsgemeinschaft. Im Oktober 2023 stösst Moniz als Leiter Spielentwicklung zum FCZ. Es ist einer der ersten Personalentscheide von Malenovic in offizieller Funktion als Sportchef. Mehrere Dutzend weitere folgen.
Die beiden kennen sich seit 2001, als sich ihre Wege bei GC erstmals kreuzten. Der damalige Junior Malenovic ist heute Moniz' Vorgesetzter, dem gerne vorgeworfen wird, sich zu sehr in die Belange des Trainers einzumischen. «Es liegt an mir, wie weit er gehen kann», sagt Moniz. Sie seien täglich im Austausch, oft aber nicht gleicher Meinung. «Man muss sich die Wahrheit sagen können. Das braucht es, um Erfolg zu haben.»
Seinen Chef lobt er als einen der besten seines Fachs. Malenovic sei mutig, risikofreudig, kompromisslos, aber auch kritikfähig, denn nicht jeder Transfer habe wie gewünscht funktioniert. Der Fall Benjamin Mendy lässt grüssen. 18 Abgänge stehen 13 Zuzügen allein in dieser Saison gegenüber, 40 Spieler sind bereits eingesetzt worden, darunter viele aus dem eigenen Nachwuchs. Bei der 0:4-Pleite gegen Basel stehen sieben Spieler im Einsatz, die 21 oder jünger sind. Der Schuss geht nach hinten los. Shaqiri und Co. schiessen den FCZ ab. «Es hätte auch 0:7 heissen können», so Moniz.
Zürcher High-Risk-Strategie
Es ist eine riskante Strategie, die der FCZ fährt und für die er am Ende mit dem Abrutschen unter den Strich die Zeche bezahlen könnte. Sie zielt darauf hin, mittelfristig mit hohen Transfereinnahmen das jährlich von den Canepas berappte strukturelle Defizit in Grenzen zu halten. Allein im Geschäftsjahr 2024 schoss das Präsidentenpaar 7,5 Millionen Franken ein.
«Ich wünsche den Canepas und Milos, dass dieses Projekt gelingt, denn für den FCZ und den Schweizer Fussball wäre es ein Durchbruch», sagt Moniz. Er selbst würde gerne Teil des Projekts bleiben und zeigt sich solidarisch. Entscheide wie die Suspendierung von Junior Ligue wegen disziplinarischer Verfehlungen schluckt er. Auch die Degradierung von Mirlind Kryeziu (28) oder Ifeanyi Mathew (28), die wegen ihrer auslaufenden Verträge auf dem Abstellgleis gelandet sind, trägt er mit und begründet sie mit sportlichen Kriterien. «Ich habe mich untergeordnet. Früher war ich kompromissloser.»
Und wenn der FCZ doch noch unter den Strich fallen würde? Nüchtern betrachtet, wäre der Rückschlag verkraftbar, denn der Meisterzug ist praktisch abgefahren, somit der Weg in eine europäische Gruppenphase ein weiter und beschwerlicher. Das hat der FCZ im letzten Sommer am eigenen Leib erfahren. Für Moniz wäre das Eintreten des Worst Case zwar «eine Katastrophe, die nicht unserem Anspruch entspricht und die wir selbst verschuldet haben», trotzdem plädiert er dafür, kühlen Kopf zu bewahren. «Stabile Vereine, die auf Kontinuität setzen, lassen sich nicht von Emotionen leiten.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 98987.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.04.2025  Zitat: YB schlägt FCZ
Selbst in der schweren Krise findet der Gegner Lob für den YB-Goalie
Die Young Boys gewinnen gegen die Zürcher 2:1 und schicken sie in die Abstiegsrunde. Marvin Keller überragt einmal mehr.
Zumindest Cedric Itten wird sich noch ein wenig an dieses Spiel erinnern. Es bringt dem YB-Stürmer nach langen und dunklen fünf Monaten die Erlösung. Sein 1:0 in der 12. Minute ist nichts weniger als sein erstes Tor seit Anfang Dezember. Für einen, der sich als Leistungsträger und im Nationalteam sieht, ist das eine Ewigkeit.
Der Treffer fällt so, dass es den Eindruck erweckt, als hätte FCZ-Goalie Yanick Brecher Mitleid mit Itten gehabt. Dessen Schuss ist zwar flach und wuchtig – und dennoch vor allem haltbar. Brecher lässt ihn zwischen seinen Beinen hindurch. Froh sei er über sein Tor, sagt Itten. Er ist kein Mann der grossen Worte.
Ansonsten bietet der Nachmittag im Wankdorf wenig Erbauliches. Dass das Stadion am Ostermontag trotz der letzten für YB so ernüchternden Wochen ausverkauft ist, gehört neben Ittens Treffer zum Beachtlichsten.
Gut, dass Rayan Raveloson tief in der Nachspielzeit fast das Kunststück schafft, sein Traumtor gegen Sion aus dem Februar zu toppen, soll nicht unerwähnt bleiben. In der eigenen Hälfte entschliesst sich der madagassische Mittelfeldspieler zu einem Dropkick, der Ball wird länger und länger, der aufgerückte Brecher ist geschlagen. Aber der Ball prallt vom Boden ein wenig zu hoch auf und fliegt knapp über die Latte.
2:1 gewinnen die Young Boys so gegen einen FCZ, dem lange wenig einfällt. Erst als ihre Lage schon fast aussichtslos ist, wird der Auftritt der Zürcher druckvoller. 0:2 liegen sie in Bern nach einer Stunde zurück. Und weil Lausanne und St. Gallen gleichzeitig führen und schliesslich gewinnen, stehen sie auf Rang 8 und damit in der Abstiegsrunde. Das muss für die Zürcher so unbefriedigend sein, wie es für Itten seine lange Durststrecke gewesen ist.
YB lädt den FCZ ein
Trotzdem kommt der FCZ beinahe noch zum Ausgleich. Weil ihm das Heimteam den Gefallen macht, stark abzubauen. «Dass wir es noch einmal spannend gemacht haben, können wir uns vorwerfen», sagt Itten. Die Young Boys brauchen ihren Goalie Marvin Keller. In der 94. Minute verhindert dieser den Ausgleich, indem er nach einer Slapstick-Einlage des eingewechselten YB-Verteidigers Abdu Conté den Aufsetzer von Umeh Emmanuel übers Tor lenkt.
Die Parade ist stark, aber sie ist nicht Kellers stärkste an diesem Nachmittag. Sein Reflex in der ersten Halbzeit beim Kopfball von Mariano Gómez ist schlicht grossartig. Eine «fantastische Form» attestiert Ricardo Moniz dem YB-Goalie. Ansonsten muss der FCZ-Trainer vorab Fragen zu seiner möglichen Entlassung über sich ergehen lassen.
Dass Keller einmal mehr stärkster Berner ist, sagt einiges über den Auftritt der Young Boys aus. Die erste Halbzeit ist noch einigermassen ansprechend, Christian Fassnacht erhöht kurz vor der Pause mit seinem schon 8. Saisontor auf 2:0. Und zwar in typischer Manier: Aus kurzer Distanz drückt er einen Flankenball von Darian Males über die Linie.
Zoukrou erinnert an Camara
Aber wie die Young Boys danach abbauen, darf ihnen schon ein wenig zu denken geben. Hanebüchen ist es gar, wie sie den Gegner zum Anschlusstreffer einladen. Tanguy Zoukrou heisst der Sünder. Der französische Innenverteidiger leistet sich einen Fehler, der an Mohamed Ali Camara erinnert. Zoukrou spielt im Strafraum einen haarsträubenden Querpass, Raveloson versucht noch zu retten, aber er foult dabei Bledian Krasniqi. Die VAR-Intervention ist gerechtfertigt. Steven Zuber verkürzt vom Penaltypunkt zum 1:2 (67. Minute), Keller ist auch an diesem Schuss noch dran.
So ist es vor allem das Resultat eine Reaktion auf den schwachen Auftritt gegen Yverdon und die desolate Leistung in der Vorwoche in Luzern. Mit diesen nahmen sich die Young Boys aus dem Meisterrennen. Zumal der FC Basel mittlerweile einen beachtlichen Lauf hat. Vom Titel mag Contini nicht sprechen, der Trainer gibt als Ziel Rang 2 aus. Dieser würde für die Qualifikation zur Champions League berechtigen. Es wäre ein guter Lohn für diese Saison.
YB – FCZ 2:1 (2:0)
Wankdorf. – 31’500 Zuschauende (ausverkauft)
Tore: 12. Itten 1:0. 44. Fassnacht 2:0. 67. Zuber 2:1 (Penalty).
YB: Keller; Athekame, Lauper, Zoukrou, Hadjam (72. Conté); Males (63. Imeri), Ugrinic, Raveloson, Virginius (82. Blum); Fassnacht (82. Lakomy), Itten (72. Bedia).
Bemerkungen: YB ohne Camara (gesperrt), Benito, Janko, Monteiro, F. Conte (verletzt). 61. Tor von Virginius aberkannt, weil zuvor der Ball im Aus war. https://www.bernerzeitung.ch/liveticker ... 8624431868
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.04.2025  Zitat: Zürich verliert gegen YB und fällt unter den Strich – Lausanne in der Championship Group
YB – Zürich
Der FC Zürich verpasst den angestrebten Punkt in Bern und verliert gegen Meister Young Boys 1:2. Damit muss der FCZ in die Relegationsrunde.
Kurz vor der Pause tat der Berner Stadionsprecher das, was meistens nur nach einem gehaltenen Penalty passiert: Er liess die Fans im ausverkauften Wankdorf den Namen von Goalie Marvin Keller skandieren. Dieser hatte soeben einen abgefälschten Schuss von Steven Zuber knapp über das Tor gelenkt. Doch nicht nur in dieser Szene verdiente sich Keller ein Sonderlob. Immer wieder war der 22-Jährige Endstation, nachdem die Zürcher nach gut einer halben Stunde ihre Offensivbemühungen intensiviert hatten.
Auch in der 67. Minute war Keller mit den Fingerspitzen am Ball, doch diesmal reichte es nicht: Zuber traf per Penalty zum 1:2-Anschlusstreffer und weckte bei den Gästen die Hoffnung auf den einen Punkt, der sie in die Meisterrunde gebracht hätte. Doch der Ausgleich sollte den zunehmend verzweifelt anrennenden Zürchern nicht mehr gelingen.
Damit wurde der FCZ auf der Zielgeraden zur Meisterrunde noch abgefangen. Zwei Punkte aus den letzten vier Runden waren zu wenig. Nachdem der FCZ in der vergangenen Saison noch die Europacup-Plätze erreicht hatte, stehen nun fünf bedeutungslose Runden an. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist zu gross, als dass die Zürcher plötzlich noch zittern müssten.
Die Young Boys hingegen zeigten eine Reaktion auf die bittere 0:5-Niederlage in Luzern. Dank Treffern von Cedric Itten und Christian Fassnacht, der bereits sein achtes Tor seit seiner Rückkehr erzielte, hält der Meister den Rückstand auf Leader Basel bei acht Punkten. Den FCB noch abzufangen, wird aus Berner Sicht die grosse Herausforderung in der bevorstehenden Meisterrunde sein. Zunächst kann sich YB den Einzug in den Cupfinal sichern, am kommenden Samstag spielen die Berner gegen den FC Biel.
Young Boys - Zürich 2:1 (2:0) 31'500 Zuschauer. - SR San. Tore: 12. Itten (Ugrinic) 1:0. 44. Fassnacht 2:0. 67. Zuber (Penalty) 2:1. Young Boys: Keller; Athekame, Zoukrou, Lauper, Hadjam (72. Abdu Conté); Raveloson, Ugrinic; Males (63. Imeri), Fassnacht (82. Lakomy), Virginius (82. Blum); Itten (73. Bedia). Zürich: Brecher; Kamberi, Vujevic, Gómez, Ligue; Rodrigo Conceição (46. Markelo; 91. Emmanuel), Gbamin, Krasniqi (75. Reichmuth); Ballet (46. Reverson), Zuber, Chouiar (89. Kryeziu). Verwarnungen: 47. Kamberi, 87. Chouiar. https://www.watson.ch/sport/fussball/79 ... tiegsrunde
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.04.2025  Zitat: YB schlägt den FC Zürich zuhause 2:1
Nach dem 0:5-Debakel gegen Luzern kann YB eine Reaktion zeigen. Im Wankdorf gibt es gegen den FC Zürich einen Heimsieg.
Das Wichtigste in Kürze
- Zuhause gegen den FC Zürich gewinnt YB 2:1. - Die Tore erzielen Cedric Itten und Christian Fasnacht. - Am Samstag bestreitet der BSC den Cup-Halbfinal gegen den FC Biel.
YB feiert am 33. Spieltag der Super League einen Heimsieg gegen den FC Zürich. Das Team von Giorgio Contini gewinnt 2:1.
Cedric Itten bringt die Berner mit einem strammen Schuss in der 12. Minute in Führung. Der YB-Stürmer erwischt FCZ-Goalie Yanick Brecher zwischen den Beinen. Auch in der Folge hat das Moniz-Team im Wankdorf Mühe.
YB ist am Drücker und darf vor der Pause nochmal jubeln: Christian Fassnacht verwertet in der 44. Minute eine Hereingabe von Darian Males.
In Halbzeit zwei gibt es vorerst kein Zürcher Aufbäumen, im Gegenteil: YB-Stürmer Virginius enteilt und trifft. Sein Tor wird vom VAR aber aberkannt, weil der Ball zuvor im Aus war.
Dann kommt der FCZ nach VAR-Interaktion zu einem Penalty. Steven Zuber verkürzt in der 67. Minute auf 1:2. Zu mehr kommen die Gäste aber nicht mehr – auch, weil Goalie Marvin Keller überragend hält.
Die Niederlage im Wankdorf bedeutet für den FCZ das Verpassen der Championship Group. Den sechsten Platz holt sich stattdessen Lausanne.
YB vor Cup-Halbfinal
Weil Basel gegen Yverdon gewinnt, bleibt der Rückstand der Berner auf den Leader weiterhin acht Punkte gross.
Die Championship Group und die Relegation Group starten am ersten Mai-Wochenende. Diesen Samstag steht für YB der Cup-Halbfinal in Biel an. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... 1-66971025
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.04.2025  Zitat: FC Zürich – Kamberi: «Haben Fan-Pfiffe definitiv verdient»
Dem FCZ wird das schlechtere Torverhältnis zum Verhängnis. Von der Niederlage der Zürcher in Bern profitiert Lausanne. Nun teilt sich die Liga auf.
Das Wichtigste in Kürze
- Lausanne schnappt dem FC Zürich den letzten Platz in den Top 6 weg. - Während die Zürcher bei YB 1:2 verlieren, gewinnen die Waadtländer gegen Lugano 2:0. - Der FC St.Gallen erfüllt gegen Sion (1:0) die Pflicht, hat aber das Nachsehen.
Der FC Zürich verpasst die Championship Group der Super League! Auswärts bei YB verlieren die Zürcher am letzten Spieltag vor der Aufteilung 1:2.
Lausanne gewinnt gleichzeitig sein Heimspiel gegen Lugano 2:0. Die Waadtländer sichern sich mit dem besseren Torverhältnis damit den letzten Platz in den Top 6.
Mit dem FC St.Gallen (1:0 gegen Sion) hat nach 33 Spieltagen ein drittes Team 47 Punkte auf dem Konto.
FCZ-Kamberi: «Jetzt spielst du um nichts»
«Ende Saison steht man in der Tabelle meistens dort, wo man es verdient», sagt FCZler Lindrit Kamberi im Nau.ch-Interview (Video oben). Man hätte in den letzten Spielen bereits mehr Punkte holen sollen, sagt der Verteidiger.
Gegen YB sei man nicht effizient genug gewesen. «Es ist bitter – jetzt spielst du um nichts.» Man müsse nun für die Fans spielen, denn «heute ist klar, dass sie uns auspfeifen, wir haben es auch definitiv verdient».
In der Relegation Group gehe es um nichts mehr. «Absteigen können wir ja nicht mehr. Wir müssen uns einfach von der besten Seite zeigen.»
«Heute war das Glück nicht auf unserer Seite», sagt Steven Zuber zu Nau.ch. Man habe die Chancen nicht genutzt und unnötige Tore kassiert. «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.»
Vorbei sei die Saison aber noch nicht: «Jetzt geht es vor allem um unseren Stolz.» Den Fans und dem Club müsse man etwas zurückgeben.
Schwacher FCZ verspielt sechsten Platz
Cedric Itten bringt YB mit einem strammen Schuss in der 12. Minute in Führung. Der YB-Stürmer erwischt FCZ-Goalie Yanick Brecher zwischen den Beinen. In der Folge hat das Moniz-Team im Wankdorf Mühe.
YB ist am Drücker und darf vor der Pause nochmal jubeln: Christian Fassnacht verwertet in der 44. Minute eine Hereingabe von Darian Males.
In Halbzeit zwei gibt es vorerst kein Zürcher Aufbäumen, im Gegenteil: YB-Stürmer Virginius enteilt und trifft. Sein Tor wird vom VAR aber aberkannt, weil der Ball zuvor im Aus war.
Dann kommt der FCZ nach VAR-Interaktion zu einem Penalty. Steven Zuber trifft in der 67. Minute und gibt seinem Team plötzlich wieder Hoffnung.
Der zweite Zürcher Treffer will aber nicht mehr folgen – es geht auf Tabellenplatz acht in die Relegation Group. «Es ist eine Katastrophe», sagt Bledian Krasniqi nach dem Spiel. Er verspüre «eine Leere und pure Enttäuschung».
Heisse Lausanner werden belohnt
Lausanne muss zuhause gegen Lugano gewinnen, um eine Chance auf die Championship Group aufrechtzuerhalten.
Im Heimspiel gegen die Tessiner macht das Team von Ludovic Magnin in der 27. Minute den ersten Schritt: Fousseni Diabaté verwandelt eine Flanke zum 1:0.
Nachdem Lugano den Ausgleich verpasst, schiesst Morgan Poaty per Weitschuss und via Pfosten das 2:0 für Lausanne.
Bei diesem Spielstand bleibt es bis zum Schluss. Lausanne überholt den FCZ und jubelt! https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... t-66971444
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.04.2025  Zitat: YB – Zürich 2:1
Trotz Schlussfurioso scheitert der FCZ in Bern
Der FC Zürich verpasst den angestrebten Punkt in Bern und verliert gegen Meister Young Boys 1:2. Damit muss der FCZ in die Relegationsrunde.
Kurz vor der Pause tat der Berner Stadionsprecher das, was meistens nur nach einem gehaltenen Penalty passiert: Er liess die Fans im ausverkauften Wankdorf den Namen von Goalie Marvin Keller skandieren. Dieser hatte soeben einen abgefälschten Schuss von Steven Zuber knapp über das Tor gelenkt. Doch nicht nur in dieser Szene verdiente sich Keller ein Sonderlob. Immer wieder war der 22-Jährige Endstation, nachdem die Zürcher nach gut einer halben Stunde ihre Offensivbemühungen intensiviert hatten.
Auch in der 67. Minute war Keller mit den Fingerspitzen am Ball, doch diesmal reichte es nicht: Zuber traf per Penalty zum 1:2-Anschlusstreffer und weckte bei den Gästen die Hoffnung auf den einen Punkt, der sie in die Meisterrunde gebracht hätte. Doch der Ausgleich sollte den zunehmend verzweifelt anrennenden Zürchern nicht mehr gelingen.
Damit wurde der FCZ auf der Zielgeraden zur Meisterrunde noch abgefangen. Zwei Punkte aus den letzten vier Runden waren zu wenig. Nachdem der FCZ in der vergangenen Saison noch die Europacup-Plätze erreicht hatte, stehen nun fünf bedeutungslose Runden an. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist zu gross, als dass die Zürcher plötzlich noch zittern müssten.
Die Young Boys hingegen zeigten eine Reaktion auf die bittere 0:5-Niederlage in Luzern. Dank Treffern von Cedric Itten und Christian Fassnacht, der bereits sein achtes Tor seit seiner Rückkehr erzielte, hält der Meister den Rückstand auf Leader Basel bei acht Punkten. Den FCB noch abzufangen, wird aus Berner Sicht die grosse Herausforderung in der bevorstehenden Meisterrunde sein. Zunächst kann sich YB den Einzug in den Cupfinal sichern, am kommenden Samstag spielen die Berner gegen den FC Biel.
Telegramm
Young Boys – Zürich 2:1 (2:0)
31'500 Zuschauer. – SR San. – Tore: 12. Itten (Ugrinic) 1:0. 44. Fassnacht 2:0. 67. Zuber (Penalty) 2:1.
Young Boys: Keller; Athekame, Zoukrou, Lauper, Hadjam (72. Abdu Conté); Raveloson, Ugrinic; Males (63. Imeri), Fassnacht (82. Lakomy), Virginius (82. Blum); Itten (73. Bedia).
Zürich: Brecher; Kamberi, Vujevic, Gómez, Ligue; Rodrigo Conceição (46. Markelo; 91. Emmanuel), Gbamin, Krasniqi (75. Reichmuth); Ballet (46. Reverson), Zuber, Chouiar (89. Kryeziu).
Bemerkungen: Verwarnungen: 47. Kamberi, 87. Chouiar. https://www.bluewin.ch/de/index/trotz-s ... 60950.html
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shalako
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Verfasst: Montag 21. April 2025, 19:35 |
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21.04.2025  Zitat: Young Boys schicken FC Zürich in die Abstiegsrunde
Der FC Zürich verpasst den angestrebten Punkt in Bern und verliert gegen Meister Young Boys 1:2. Damit muss der FCZ in die Relegationsrunde, die Berner können den Rückstand auf Basel halten.
Kurz vor der Pause tat der Berner Stadionsprecher das, was meistens nur nach einem gehaltenen Penalty passiert: Er liess die Fans im ausverkauften Wankdorf den Namen von Goalie Marvin Keller skandieren. Dieser hatte soeben einen abgefälschten Schuss von Steven Zuber knapp über das Tor gelenkt. Doch nicht nur in dieser Szene verdiente sich Keller ein Sonderlob. Immer wieder war der 22-Jährige Endstation, nachdem die Zürcher nach gut einer halben Stunde ihre Offensivbemühungen intensiviert hatten.
Auch in der 67. Minute war Keller mit den Fingerspitzen am Ball, doch diesmal reichte es nicht: Zuber traf per Penalty zum 1:2-Anschlusstreffer und weckte bei den Gästen die Hoffnung auf den einen Punkt, der sie in die Meisterrunde gebracht hätte. Doch der Ausgleich sollte den zunehmend verzweifelt anrennenden Zürchern nicht mehr gelingen.
Magere FCZ-Ausbeute
Damit wurde der FCZ auf der Zielgeraden zur Meisterrunde noch abgefangen. Zwei Punkte aus den letzten vier Runden waren zu wenig. Nachdem der FCZ in der vergangenen Saison noch die Europacup-Plätze erreicht hatte, stehen nun fünf bedeutungslose Runden an. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist zu gross, als dass die Zürcher plötzlich noch zittern müssten.
Die Young Boys hingegen zeigten eine Reaktion auf die bittere 0:5-Niederlage in Luzern. Dank Treffern von Cedric Itten und Christian Fassnacht, der bereits sein achtes Tor seit seiner Rückkehr erzielte, hält der Meister den Rückstand auf Leader Basel bei acht Punkten. Den FCB noch abzufangen, wird aus Berner Sicht die grosse Herausforderung in der bevorstehenden Meisterrunde sein. Zunächst kann sich YB den Einzug in den Cupfinal sichern, am kommenden Samstag spielen die Berner gegen den FC Biel.
Matchtelegramm
Young Boys - Zürich 2:1 (2:0)
31'500 Fans. - SR San.
Tore: 12. Itten (Ugrinic) 1:0. 44. Fassnacht 2:0. 67. Zuber (Penalty) 2:1.
Young Boys: Keller; Athekame, Zoukrou, Lauper, Hadjam (72. Abdu Conté); Raveloson, Ugrinic; Males (63. Imeri), Fassnacht (82. Lakomy), Virginius (82. Blum); Itten (73. Bedia).
Zürich: Brecher; Kamberi, Vujevic, Gómez, Ligue; Rodrigo Conceição (46. Markelo; 91. Emmanuel), Gbamin, Krasniqi (75. Reichmuth); Ballet (46. Reverson), Zuber, Chouiar (89. Kryeziu).
Bemerkungen: Verwarnungen: 47. Kamberi, 87. Chouiar. https://www.plattformj.ch/artikel/231798
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