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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 25. Januar 2025, 22:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.01.2025  Zitat: YB-Keller ruft über Rasen aus
«Tragisch – da kann man nicht Fussball spielen»
YB und GC trennen sich 0:0. Für die Hoppers stellt der Punktgewinn gegen den Meister ein grosser Erfolg dar, für YB einen herben Dämpfer.
Das Spiel
Auch in Spiel drei unter Neo-Trainer Giorgio Contini klappts nicht. YB bleibt erneut ohne Sieg. Und noch schlimmer: Zum dritten Mal in Folge ohne Tor. Mit dem 0:0 gegen GC kann sich der Meister gar noch glücklich schätzen, denn die Hoppers sind besser, dem Tor mehrfach näher als YB. Die Berner spielen insbesondere in der zweiten Halbzeit erschreckend harmlos. Torschüsse bis zur 96. Minute: null!
Immerhin kommt im Letzi YB-Goalie Marvin Keller auf Betriebstemperatur. Die neue Nummer eins taucht in der 48. Minute in die richtige Ecke ab und hält den Elfmeter von Adama Bojang, der nach dem Spiel auf dem Rasen weinen muss, weil er die goldene Gelegenheit vergeben hat. Genau zwanzig Minuten danach zeichnet sich Keller wieder aus – ein heimtückischer Schuss von GC-Stürmer Bryan Lasme pariert er stark. Und kurz vor Schluss hext er noch gegen Veron Lupi.
So rettet der 22-Jährige YB den einen Punkt und lässt GC verzweifeln. Während das 0:0 für YB ein Dämpfer darstellt, ist es für GC ein Erfolg: Unter Trainer Tomas Oral sind die Zürcher nach wie vor ungeschlagen.
Die Tore
Fehlanzeige!
Die Stimmen
Matchwinner Marvin Keller gegenüber blue, an was es gelegen hat, dass YB den ersten Torschuss tief in der zweiten Hälfte bewerkstelligt hat: «An allem. Wir haben ganz klar zu wenig Biss und zu wenig Überzeugung an den Tag gelegt. Waren zu wenig konkret. Ich bin sehr enttäuscht über das Resultat. Das müssen wir analysieren und dann verbessern.» Auch über den Letzi-Rasen, der immer mal wieder Thema ist, äussert sich der YB-Schlussmann: «Man muss auch sagen, dass es ein sehr schlechter Platz war für beide Mannschaften. Tragisch. Man konnte fast nicht spielen darauf.» Als Ausrede will er das aber nicht gelten lassen. «Das ist keine Ausrede, doch es verhindert einen sauberen Spielfluss für beide Mannschaften. Man hat gesehen, dass es kein herausragendes Spiel war von beiden.»
GC-Mittelfeldspieler Tim Meyer: «Drei Punkte wären möglich gewesen. Hinten haben wir wieder nicht viel zugelassen, das ist sehr wichtig. Leider haben wir die Chance mit dem Penalty vergeben, aber das wird uns in den kommenden Partien gelingen.»
Der Beste
Klar, man könnte Marvin Keller nehmen, für den gehaltenen Elfer. Aber der war von Bojang so sackschwach geschossen. Also: Schiri Luca Piccolo. Der souveränste Mann auf dem Platz!
Der Schlechteste
Vielleicht muss jemand Adama Bojang erklären, dass das Ziel eines Penaltys ist, den Ball ins Tor zu schiessen. Und nicht eine Rückgabe zu produzieren.
Das gab zu reden
Kwadwo Duah auf der Tribüne! Der Ex-YBler war bei Ludogorez Rasgrad Ende Jahr bloss noch Reservist. Aber ein Transfer zeichnet sich da kaum ab. Ganz anders als in den Fällen Meschack Elia und Cheikh Niasse. Die beiden sind für Transfergespräche für dieses Spiel von YB freigestellt worden.
Die Schiris
Tadellose Leistung von Ref Luca Piccolo und VAR Sven Wolfensberger. Siehe «Der Beste».
Die Fans
Gerade mal 5135 Fans verlieren sich im Letzigrund. Das schaut dann so aus: anständig gefüllte Fansektoren. Die Mitte der Haupttribüne recht gut gefüllt. Ein paar Versprengte auf der Gegentribüne. Das wars. Immerhin: Die beiden Fanlager singen 90 MInuten lang. Danke!
So gehts weiter
Am Samstag in einer Woche trifft GC auswärts auf Servette (20.30 Uhr), YB spielt am gleichen Tag gegen Lausanne. Erst gehts unter der Woche aber noch gegen Roter Stern Belgrad. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 26934.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. Januar 2025, 01:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.01.2025  Zitat: «Müssen das Glück erzwingen»
Totaler YB-Frust – auch im dritten Contini-Spiel kein Tor
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen in Gelb-Schwarz. Nach dem 0:0 bei GC hat YB unter Giorgio Contini nach wie vor null Tore erzielt! Platz 6 ist kein Selbstläufer.
So stellt man sich frischen Schwung mit neuen Besen nicht vor: drei Spiele, keines gewonnen, null Tore. Tönt miserabel. Das war es nicht immer. Zumindest gegen Winterthur und in Glasgow. Aber das, was Meister YB auf den miserablen Letzigrund-Rasen bringt, ist herzlich wenig bis gar nichts.
Eine erste Halbzeit zum Vergessen – von beiden Teams. Und eine zweite, nach der man froh sein musste, selbst diesen klitzekleinen Punkt nicht noch aus der Hand gegeben zu haben. «Wir hatten uns vorgenommen, mit zwei Siegen zu starten», sagt denn auch Stürmer Cedric Itten. Das habe nicht geklappt. Und nach den beiden Nullnummern gegen Winterthur und GC liegt YB immer noch deutlich unter dem Strich.
Hoppers-Goalie Hammel arbeitslos
GC hätte den Sieg sogar eher verdient gehabt. Die Hoppers hatten mehr Chancen, YB-Goalie Marvin Keller mehr zu tun. Er muss einen Penalty entschärfen, notabene wie in Glasgow gegen Celtic. Nur ist es diesmal ein Kinderspiel, weil GC-Stürmer Adama Bojang eine Rückgabe mit einem Elfmeter verwechselt. Dann muss Keller gegen Lasme, Veron Lupi und Abels ernsthaft eingreifen. Justin Hammel im GC-Tor hingegen hatte keinen Schuss zu halten. Keinen! Man beschaue sich dazu die Torschussstatistik. Die sagt alles!
«Es ist bitter», sagt denn auch Captain Amir Abrashi. «Wenn wir den Penalty machen und 1:0 in Führung gehen, gewinnen wir auch das Spiel in unserer Verfassung.» Wie die beiden in Basel und Sion, wo die Hoppers Duselsiege holten. Aussenverteidiger Benno Schmitz fügt hinzu: «Wir wissen, wo wir herkommen. Der Punkt geht in Ordnung. Auch wenn wir gerne deren drei mitgenommen hätten.»
Abrashi: «Ligaerhalt wie ein Meistertitel»
GC ist damit unter Tomas Oral auch nach sechs (!) Ligaspielen ungeschlagen. Die Tendenz stimmt. «Da findet eine echte Entwicklung statt», so Abrashi. «Mittlerweile hauen alle, die spielen, alles raus. So muss es sein.» Und der Coach fügt hinzu, ein Hauptziel sei gewesen, das Wir-Gefühl zu stärken. Das sei gelungen.
Strichdiskussionen führt Abrashi keine. Und Oral ist glasklar zu diesem Thema: «Ich wäre ein Spinner, würde ich nicht einzig den Ligaerhalt in den Mund nehmen. Wenn wir die Klasse halten, ist das wie ein Meistertitel.» Wie wahr seine Worte sind, zeigte sich beim Resultat aus dem Parallelspiel.
Aber YB ... Quo vadis, liebe Berner? «Wir sind in einer Phase, in der wir hundert Mal schiessen – und der Ball fällt nicht rein», analysiert Captain Loris Benito. «So heisst es: Arbeiten, weitermachen – und das Glück erzwingen.» Sind also zwei Torchancen gefühlte 100-mal aufs Tor schiessen? «Es gibt so Phasen. Wenn wir den Sack 50-mal flanken müssen, machen wir das 50-mal. Irgendwann fällt er dann rein.»
Man habe die ganze Saison schon von einer Serie gesprochen, die man starten wolle, so Benito. «Das waren jetzt zwei Spiele, die dazu geeignet gewesen wären. Wir haben es nicht geschafft.» Stimmt aber nicht ganz. Die Berner haben definitiv eine Serie gestartet. Sogar deren zwei. Eine Unentschieden-Serie und eine Torlos-Serie. Beide halten nun zwei Spiele an. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 29494.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. Januar 2025, 01:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Montag 27. Januar 2025, 00:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.01.2025  Zitat: GC punktet mit Kollektiv – YB bleibt unter Ansprüchen
Keine Tore zwischen GC und YB! Während die Hoppers unter Tomas Oral ungeschlagen bleiben, enttäuschen die Berner mit ihrer Harmlosigkeit vor dem Tor.
Das Wichtigste in Kürze
- GC und YB trennen sich 0:0, die Hoppers verschiessen dabei sogar einen Penalty. - YB wartet unter Giorgio Contini weiter auf das erste Tor.
Auch im dritten Spiel unter Giorgio Contini bleibt YB ohne Torerfolg. Das 0:0 gegen GC ist die zweite Liga-Nullnummer in Serie – die geplante Aufholjagd startet nicht.
Dafür bleiben die Hoppers auch im sechsten Liga-Spiel unter Tomas Oral unbesiegt. Hier kommen die Noten zum Spiel.
GC hat diesen Punkt sicher hochverdient. Die Hoppers sind jedoch zu wenig effizient und kaltblütig im Abschuss, deshalb reicht es nicht für den Sieg.
Der «Höhepunkt»: Ein hochnäsig getretener (und versiebter) Penalty von Bojang, kurz nach der Pause.
Weil Giotto Morandi, der Elfmeterschütze vom Dienst, kurzfristig verletzt ausfällt, ist Sonny Kittel für Standards verantwortlich. Er überlässt Bojang die Verwantwortung – und der scheitert mit dem schwach getretenen Penalty an YB-Goalie Kelller.
Doch GC hat weitere Chancen auf den Sieg: Der eingewechselten Stürmer Lasme scheitert an Keller. Danach vergeben auch Abels und Lupi ihre Torchancen. Bei GC darf man die Leistung im Kollektiv unterstreichen, angeführt von Captain Amir Abrashi.
Was wäre mit den zwei kurzfristig ausgefallenen Kreativspielern möglich gewesen? Neben Morandi fehlt auch der kranke Tsiy Ndenge.
Die positive Bilanz unter Trainer Tomas Oral geht weiter: Sechs Spiele, zehn Punkte! In dieser Form sind nächste Woche auch in Genf bei Servette Punkte möglich!
Trainer Contini bringt es auf den Punkt: «Diese Leistung war unbefriedigend, die Effizienz und die Intensität reichen nicht.»
Wenn Goalie Marvin Keller der mit Abstand beste Spieler bei YB ist, ist relativ viel gesagt. Zudem hält er mit seinem gehaltenen Penalty gegen Bojang wenigstens den einen Punkt fest.
Auch wenn nicht klar ist, wie YB auf den allfälligen Rückstand reagiert hätte. Aber: Zwei gehaltene Elfer in einer Woche – Top-Job, Chapeau Marvin!
Andere YB-Kollegen müssen ihre Darbietung kritisch analysieren, allen voran Alan Virginius. Das war nix! Sein Trainer Contini sah das wohl auch so, darum muss der Franzose in der Pause raus.
Erschwerend kommt hinzu: Virginius kassiert zuvor einen Ball am Kopf, muss behandelt werden. Der Angreifer klagt danach über Kopfschmerzen.
Der Auftritt von Jaouen Hadjam ist wie so oft zwischen schwach und gut. In der Summer aber eben zu wenig.
Kastriot Imeri hat in der ersten Halbzeit noch einige gute Momente. Nach der Pause wird sein Auftritt aber ein dünnes Lüftchen. Filip Ugrinic kann es besser, das weiss er selber – und das gilt für die meisten seiner Mitspieler.
An diesem Abend in Zürich flutschte es einfach nicht. Wenn man Chancen, wie die von Hajdam vor der Pause oder den Kopfball von Ganoula nicht macht: Da muss man sich nicht wundern, wenn man ohne Sieg heimfährt.
Was es braucht, ist ein Erfolgserlebnis und Tore – danach könnte der Knoten platzen. Die nächste Chance bietet sich am Mittwoch zuhause: YB trifft zum Champions-League-Abschluss auf Roter Stern Belgrad. Viel Glück! https://www.nau.ch/sport/fussball/gc-pu ... n-66898860
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shalako
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Verfasst: Montag 27. Januar 2025, 01:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.01.2025  Zitat: YB mit nächster Nullnummer – Benito: «Es ist eine von diesen Phasen»
YB bleibt auch im zweiten Liga-Spiel unter Giorgio Contini offensiv harmlos. Die Berner zittern sich auswärts bei GC zu einem 0:0-Remis.
Das Wichtigste in Kürze
- YB kommt auch im dritten Pflichtspiel unter Giorgio Contini nicht in Fahrt. - Wie gegen Winterthur reicht es auch auswärts bei GC nur zu einem 0:0-Remis. - Marvin Keller hält den Punktgewinn im Letzigrund mit einer Elfmeter-Parade fest.
Wie schon beim Jahres-Auftakt gegen Winterthur endet auch das zweite Liga-Spiel von YB unter Giorgio Contini mit einem 0:0-Remis. Der kriselnde Meister zittert sich im Direktduell mit Tabellennachbar GC auswärts im Letzigrund zu einer Nullnummer. Marvin Keller wird mit einem gehaltenen Elfmeter dabei noch zum Retter für die Berner.
«Die letzten vier Tage waren für mich nervenaufreibend», ärgert sich Captain Loris Benito, der den Elfmeter verursacht hatte. «Es ist natürlich nicht meine Intention, ihn am Kopf zu treffen. Er hat dann gemerkt, dass er am Kopf getroffen wurde, und sich entschieden, zu Boden zu gehen.»
Sein Torhüter Marvin Keller rettet Benito aber mit seiner Parade den Abend. «Ich bin froh, dass Marvin so eine Super-Woche hat und den hält», erklärt der YB-Captain. «Es ist eine von den Phasen, wo man sich fragt, wie oft man aufs Tor schiessen muss, bis er reingeht. Wenn er dann mal reingeht, können wir vielleicht etwas starten.»
Auch bei Teamkollege Cedric Itten sitzt der Frust nach der nächsten torlosen YB-Partie tief. «Es war ein Platz, der nicht einfach zu bespielen war», sucht der Angreifer nach einer Erklärung. «Aber das ist etwas, woran wir arbeiten müssen. Dass wir die ein, zwei Chancen, die wir heute hatten, auch verwerten.»
YB bleibt weiter in der Formkrise
Auf beiden Seiten gibt es Absenzen – bei YB fehlen Meschack Elia und Cheikh Niasse wegen Transfer-Gesprächen. Bei den Hoppers fallen Giotto Morandi und Tsiy Ndenge erkrankt aus. Dennoch erwischen die Hoppers den besseren Start, Maurin verfehlt per Fallrückzieher das Tor knapp. Auf der Gegenseite verpasst Zoukrou eine Eckball-Hereingabe von Imeri.
Mit Fortdauer der ersten Halbzeit wird YB dann besser – obwohl GC die erste Torchance vorfindet. Neo-Stammkeeper Keller muss bei einem Kopfball von Bojang nach knapp einer halben Stunde eingreifen. Es bleibt der einzige Torschuss in Hälfte eins. Nahe kommt nur noch Hadjam, der die YB-Führung aus kurzer Distanz kurz vor der Pause vergibt.
Keller rettet YB mit Elfmeter-Parade
Unmittelbar ach dem Seitenwechsel haben die Hoppers dann die ganz grosse Chance: Benito greift Irankunda im Strafraum ungeschickt ins Gesicht, Bojang tritt zum folgenden Elfmeter an. Der Versuch fällt aber zu zentral aus, Keller hat keine Mühe, den Elfmeter zu parieren. Auf der Gegenseite verfehlt Ugrinic mit einem Distanzschuss.
Insgesamt wirkt der Penalty-Schreck aber wie ein Weckruf für YB. Die Berner sind nach dem verhinderten Rückstand viel besser im Spiel und machen Druck nach vorne. Der zur Pause eingewechselte Ganvoula erweist sich als Aktivposten im Angriffsspiel des Meisters. Bei GC ist es der ebenfalls eingewechselte Lasme, der Keller zu einer Parade zwingt.
In der Schlussphase drücken die Berner auf den Siegtreffer, finden aber in der Offensive keine Lösungen. GC kann sich nur hin und wieder durch Entlastungsangriffe befreien. Am Ende will aber kein Treffer fallen – es bleibt bei der Nullnummer in Zürich.
GC-Captain Amir Abrashi trauert zwei verlorenen Punkten nach. «Wenn wir den Penalty machen und 1:0 führen – in unserer aktuellen Verfassung gewinnen wir das Spiel. Da müssen wir effizienter werden, dass wir solche Situationen für uns nutzen. Dieser Penalty war sehr matchentscheidend.»
Auch Nikolas Muci ärgert sich über die liegengelassene Chance vom Elfmeterpunkt. «Derjenige, der den Penalty schiesst, hat den meisten Mut in der Mannschaft. Adama hat leider verschossen, aber das passiert im Fussball. Wir kämpfen alle füreinander, wir rennen und wollen uns jeden Punkt erkämpfen.»
Und auch Benno Schmitz ist überzeugt – wenn der Elfmeter sitzt, gewinnt GC das Spiel. «Das war vielleicht so der Knackpunkt, aber im Endeffekt war es dann doch gerecht.» Die Absenzen von Morandi und Ndenge habe man ausgeglichen. «Dass es sehr wichtige Spieler für uns sind, ist keine Frage – aber wir haben es im Kollektiv gut gelöst.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-mi ... n-66898980
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shalako
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Verfasst: Montag 27. Januar 2025, 01:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.01.2025  Zitat: Nach dem dritten YB-Spiel ohne Tor unter dem neuen Coach
Hats jemals einen Contini-Effekt gegeben?
Nach dem 0:0 von YB bei GC: Ist der Contini-Effekt bereits verpufft? Nein, die Fragestellung ist falsch: Hat es überhaupt einen Contini-Effekt gegeben?
Der Auftritt ist lahm. Man hat zwar viel Ballbesitz, 62 Prozent. Viel mehr als GC. Man schliesst viel öfters ab. Anzahl Schüsse: 24 für YB, 11 für GC. Doch was schaut heraus? Zwei klare Chancen. Eine für Hadjam, der den Ball auf dem falschen Fuss hat. Eine für Ganvoula, der das Tor per Kopf auch verfehlt. Apropos Tor verfehlen: Darin sind die Berner Meister. Vor der Nachspielzeit lautet die Anzahl der Schüsse aufs Tor: null! Bis Joker und Debütant Raveloson doch noch einen (harmlosen) Schuss auf den Kasten von Justin Hammel bringt.
Bankrotterklärung
Unter dem Strich ist die Leistung eine Bankrotterklärung. Das mag hart tönen, trifft aber den Nagel auf den Kopf. Da sind weder Ausreden über schlechten Platz noch sonst welche zulässig. Der Auftritt gegen Winterthur beim ersten 0:0 war okay. Es gab viele Chancen. Der Auftritt im Celtic Park war nach einer ersten Halbzeit, in der man an die Wand gespielt wurde, nach der Pause okay. Aufopferungsvoll. Am Ende gabs nur mit viel Pech keinen Punkt dort, wo fast niemand punktet. Aber das gestern im Letzigrund?
Unter Joël Magnin hatte man noch alle Heimspiele gewonnen. Das hat Contini gegen Winti verpasst. In den letzten neun Magnin-Spielen hat YB immer getroffen. Unter Contini in drei Spielen nie. Und da ist eben die beängstigende Zahl von nur zwei Chancen in Zürich. Derweil Contini von «vielen» Chancen spricht. «Das habe ich über beide Spiele gemeint», sagt der Winterhurer. «Am Samstag warens weniger …»
Es hätten auch drei Spiele ohne Punkt seinen können – meint Contini
Und die Alptraum-Bilanz von null Toren? Hätte er sich sowas erträumen können, als er den Job antrat? Contini schlagfertig: «Es hätte auch der totale Alptraum sein können von null Punkten und nicht nur null Toren …»
So oder so: Es wird ein steiniger Weg sein, der YB über den Strich bringen soll. «Ich bin kein Träumer», sagt Contini. «Ich weiss genau, wie schwierig diese Liga ist. Aber das Spiel gegen GC war eine Enttäuschung.» Nun spricht der Coach Klartext. «Ich bin sonst nach aussen diplomatisch und positiv. Aber hier habe ich Kritik angebracht. Denn wir haben eine Leistung abgerufen, bei der nicht alles zufriedenstellend war.»
Nun das Spiel gegen die Schande – und Lausanne
Gegen Winti und GC zwei Punkte. Nun gehts gegen Roter Stern am Mittwoch gegen die Schande einer Champions-League-Kampagne ohne Punkt in acht Spielen. Und danach muss YB nach Lausanne, wo die Trauben derzeit hoch hängen. Die nächste Woche wird für YB die Weichen stellen. Und die Frage nach dem Contini-Effekt beantworten.
Derweil arbeiten die Wettbüros auf Hochtouren: Wer macht das erste Contini-Tor für YB? https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 29768.html
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shalako
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Verfasst: Montag 27. Januar 2025, 01:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.01.2025  Zitat: YB: Woher kommt die Torflaute, Giorgio Contini?
YB und GC trennen sich 0:0. Bei den Bernern fehlt auch im dritten Spiel unter Giorgio Contini ein Tor. Tomas Oral ist sich der verpassten GC-Chance bewusst.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verpasst bei GC den ersten Sieg und das erste Tor im neuen Jahr. - Trainer Giorgio Contini spricht nach dem nächsten torlosen Auftritt über die Flaute. - GC-Trainer Tomas Oral weiss, dass für sein Team mehr möglich gewesen wäre.
YB muss sich bei GC mit einem 0:0 und einem Punkt begnügen. Die Berner profitieren einmal mehr von Goalie Marvin Keller, der am Samstag einen Penalty der Hoppers hält.
Am Ende steht der Meister aber wieder ohne Sieg da. Zudem gelingt dem BSC auch im dritten Pflichtspiel unter Giorgio Contini kein Treffer.
Nau.ch fragt den YB-Trainer deshalb: wieso die Tor-Flaute?
«Wenn der Stürmer kein Tor schiesst, dann fehlt ihm das Selbstvertrauen», meint Contini. «Wir kriegen Chancen – das ist schon mal gut.» Unter der Woche müsse man an der Auswertung ansprechen und trainieren, da sei man dran.
«Es geht um Beharrlichkeit. Wir Trainer sind für die Unterstützung der Spieler da.» Am Ende müsse es mit den Toren aber am Wochenende klappen – «darauf warten wir noch».
Die zuletzt zwei Unentschieden in der Liga erklärt sich Contini mit der fehlenden Effizienz gegen Winterthur und einem «sehr guten» GC.
Er habe nie gedacht, dass YB jetzt einfach durchmarschieren könne, so Contini. «Es hat schon Gründe, weshalb wir da sind, wo wir sind.» Das Potenzial sei jedenfalls vorhanden.
GC noch immer «auf Intensivstation», aber …
Bei GC ist man mit dem Punkt gegen YB zufrieden. «Ich habe richtig Respekt vor der heutigen Aufgabe gehabt, weil ich gesehen habe, wozu der Gegner imstande ist», sagt Trainer Tomas Oral.
Dennoch weiss der Deutsche auch, dass für GC sogar mehr möglich gewesen wäre. Wenn man den Elfmeter genutzt hätte, hätte man von YB noch mehr Räume gekriegt.
Aber: «Wir sind demütig und wissen, wo wir herkommen», betont der GC-Trainer. Als er seinen Job im November angetreten habe, sei GC auf der Intensivstation gewesen. «Jetzt sind wir halt wach, vorher haben wir geschlafen.»
Für YB geht es am Mittwoch (21 Uhr) mit dem letzten Champions-League-Spiel weiter. Im Wankdorf empfangen die Berner Roter Stern Belgrad. In der Super League wartet am Samstag (18 Uhr) dann das Auswärtsspiel in Lausanne.
GC ist am Samstag (20.30 Uhr) bei Servette zu Gast. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wo ... i-66898859
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shalako
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Verfasst: Montag 27. Januar 2025, 01:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.01.2025  Zitat: «Es fehlt nur noch, dass sie die Leibchen und Telefonnummern tauschen»
blue Sport Experte Alex Frei geht nach dem 0:0 gegen GC hart ins Gericht mit den YB-Spielern. Auch die Klub-Führung beäugt er kritisch.
Alex Frei geht schon in seiner Halbzeit-Analyse hart ins Gericht mit dem amtierenden Meister. «Ich bin ein bisschen überrascht von YB. Ich war der Erste, der auch hier im Studio gesagt hat, dass YB eine Aufholjagd startet. Nach anderthalb Spielen (unter Contini; A.d.Red.) muss ich sagen: Ich weiss nicht, wo die Aufholjagd stattfinden soll.» Denn Frei sieht lauter Baustellen.
Nach zwei Spielen – drei sind es, wenn man das Champions-League-Spiel gegen Celtic (0:1) dazuzählt – ist Frei noch ratloser als zuvor. Dem blue Sport Experten ist es ein Dorn im Auge, dass man den YB-Spielern nach dem 0:0 gegen GC die Enttäuschung nicht ansieht. «Ich meine damit nicht, dass man Flaschen herumwerfen muss oder was auch immer. Aber ein bisschen mehr Ehrgeiz an den Tag legen …»
Als YB-Spieler dürfe man nicht zufrieden sein, wenn man nach einer Nullnummer gegen Winterthur auch gegen GC 0:0 spiele. «Fehlt noch, dass sie die Leibchen tauschen und die Telefonnummern und ruf mich doch an und weiss nicht was», spottet Frei. Ihm sei das alles zu harmonisch für die Situation, in der die Berner stecken würden.
«Was mir fehlt, ist der unbändige Wille, ein Spiel gewinnen zu wollen», so Frei. Es müsse ja nicht dieser «krankhafte Ehrgeiz» sein, «aber ein bisschen mehr Emotionen», gefolgt von einem langgezogenen «biiiitte».
Spätestens nach dem Lausanne-Spiel müsse man eine knallharte Analyse machen. «Hat man das Transferfenster richtig genutzt? Hat man die Kaderzusammenstellung richtig gemacht? Weil irgendwann beim dritten Trainer innerhalb von einer Saison wird es schwierig, immer dem Trainer die Schuld zu geben. Kann man machen, aber ich sage einfach, dass man durchaus auch die Spieler endlich mal mehr in die Verantwortung nehmen sollte.» https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 35130.html
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