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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:26 
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Kryeziu über Schuhwurf

«Ich weiss eigentlich gar nicht, was passiert ist»

Der FCZ und YB trennen sich 0:0. Für die Szene des Spiels sorgt Joël Monteiro mit seinem Frust-Schuhwurf nach nicht gegebenem Elfmeter. Dabei trifft der YB-Akteur Mirlind Kryeziu, der den Schuh nur gespürt hat.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 86271.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:27 
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FCZ – YB 0:0

Penalty oder nicht? Diese Szene führt zum Monteiro-Schuhwurf

In Zusammenarbeit mit Blue Sport präsentiert Blick die Highlights der Partie FC Zürich – YB (0:0).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 86219.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:30 
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Noch nicht das alte YB

Das Duell Leader gegen Meister endet ohne Tore: Der FC Zürich verpasst in der Schlussphase gegen dezimierte Berner das Siegtor knapp.

Die Partie hätte auf beide Seiten kippen können. Die Young Boys hatten ihre guten Momente, der FC Zürich ebenfalls. Unter dem Strich fehlte aber beiden Mannschaften die Genauigkeit und letzte Entschlossenheit, um sich die drei Punkte zu verdienen. Am Ende stand der FCZ dem Sieg näher. Juan Perea scheitert in der 89. Minute mit einem wuchtigen Kopfball am Pfosten.

Pereas Abschluss war der Höhepunkt der viertelstündigen Zürcher Überzahl, die Joël Monteiro den Gastgebern mit einer dummen Aktion ermöglicht hatte. Der YB-Stürmer regte sich über ein nicht gegebenes Foul in der 78. Minute dermassen auf, dass er den bei dieser Aktion verlorenen Schuh von sich warf und dabei Mirlind Kryeziu am Kopf traf. Monteiro erschrak über den Treffer genauso wie der Getroffene – so liess zumindest sein Gesichtsausdruck vermuten.

Monteiro verpasst Lucky-Punch

20 Minuten zuvor fehlte wenig und Monteiro wäre zum Matchwinner geworden. Der Schweizer Internationale scheiterte alleine vor FCZ-Keeper Yanick Brecher. Mit besserer Übersicht oder etwas mehr Altruismus hätte Monteiro den letzten Pass zu einem der zwei mitlaufenden Teamkollegen gespielt, anstatt selber abzuschliessen.

Es war die zweite von drei unglücklichen Aktionen des noch nicht komplett genesenen Schweizer Meisters. Die erste war das frühe verletzungsbedingte Out eines weiteren Verteidigers. Abdu Conté musste nach weniger als einer halben Stunde mit schmerzendem Knie vom Platz.

Auch mit der früh zwangsweise neu formierten Abwehr hatte YB etwas mehr vom Spiel, aber die eher weniger zwingenden Torchancen. Der FC Zürich traf kurz vor der Pause durch Mounir Chouiar schon ein erstes Mal die Torumrandung. Der Franzose hatte einen Freistoss schön über die Mauer gezirkelt.


Matchtelegramm

FC Zürich – BSC Young Boys

FC Zürich – BSC Young Boys 0:0

Ort: Stadion Letzigrund – 16'014 Fans. – SR Schnyder.

Zürich: Brecher; Gómez, Katic, Kryeziu; Rodrigo Conceição (65. Ballet), Krasniqi, Mathew, Okita (64. Emmanuel), Ligue (58. Tosic); Chouiar, Perea.

Young Boys: von Ballmoos; Athekame, Lauper, Benito, Abdu Conté (25. Blum); Monteiro, Lakomy, Ugrinic (83. Niasse), Virginius (62. Imeri); Elia (62. Colley), Itten (83. Ganvoula).

Bemerkungen: 79. Rote Karte gegen Monteiro (Tätlichkeit). Verwarnungen: 55. Rodrigo Conceição, 73. Imeri, 79. Ugrinic, 86. Colley.


https://www.plattformj.ch/artikel/226504/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:32 
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Schuhwurf-Eklat und umstrittener Elfer: «Mehr Penalty als keiner»

Es war nicht der Abend des Joël Monteiro. Zunächst wurde dem YB-Stürmer beim 0:0 gegen den FCZ ein umstrittener Penalty nicht gegeben, dann flog er kurze Zeit später vom Platz.

Darum gehts

- Die Young Boys ringen dem FC Zürich ein 0:0 ab.
- Zu reden gab eine Szene rund um YB-Angreifer Joël Monteiro.
- Zunächst sollte es Penalty für den Stürmer geben, dann flog er vom Platz.

In der 78. Minute im Spiel zwischen Meister YB und dem Leader FCZ im Letzigrund stiess Joël Monteiro in den Zürcher Sechzehner vor und ging kurz nach der Strafraumgrenze zu Boden. FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu soll ihm auf den Schuh getreten haben.

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Der Nati-Stürmer war vor Wut ausser sich und reklamierte heftig. In der Hitze des Gefechts warf er seinen Schuh in Richtung Schiri Urs Schnyder. Dumm nur, dass FCZ-Hüne Mirlind Kryeziu in der Flugbahn des Wurfgeschosses stand. Trotz fehlender Absicht seitens Monteiro nahm der Abwehr-Hüne das späte Berner Gastgeschenk dankend an.

Schiri-Experte sieht Diskussionspotenzial

«Ich spürte etwas am Kinn und als ich runter schaute, sah ich einen Schuh. Da war für mich klar, dass ich auch zu Boden gehe», beschrieb Kryeziu die Szene, die zum Platzverweis des Nati-Stürmers führte. Der Berner habe sich direkt entschuldigt, doch für ihn sei direkt klar gewesen, dass er zu Boden gehen müsse, so Kryeziu. Doch war der Ärger des Stürmers berechtigt?

Blue-Experte Rolf Fringer ging nach dem Spiel mit dem Gefoulten einig. «Für mich ist es viel mehr ein Penalty als kein Penalty», meinte der ehemalige Trainer. Es sei sehr viel Wohlwollen des Schiris gewesen, so Fringer. Schiri-Experte Pascal Erlacher stellte sich bei blue hinter seine Berufskollegen. «Aus der Sicht des VAR war es zu wenig, um einzugreifen. Darüber kann man aber diskutieren», so Erlacher.

Mirlind Kryeziu: «Gehört zu meinem Job»

Der vermeintliche Übeltäter Kryeziu räumte zwar ein, dass es einen Kontakt mit Monteiro gab, verwies aber darauf, dass dieser ausserhalb des Strafraums stattfand. «Dass ich ihn störe, gehört zu meinem Job», hängte der 27-Jährige schmunzelnd an. Verständlicherweise hatte YB-Captain Loris Benito da eine andere Meinung.

Gegenüber 20 Minuten sagte der 33-Jährige: «Es ist viel Kontakt da, im Moment des Fouls ist es für mich fast klar, dass es Foul ist.» Er habe aber auf den Check gewartet und sei darum ruhig geblieben. Dieser folgte dann beim nächsten Unterbruch und revidierte die Entscheidung von Schiri Urs Schnyder nicht. So blieb es beim 0:0 bis zum Schluss – trotz Überzahl des FCZ.


https://www.20min.ch/story/schuhwurf-vo ... -103213357

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:34 
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YB: Das sagt Trainer Magnin zu Monteiros Schuhwurf gegen FCZ

Der FCZ und YB trennen sich mit einem torlosen Unentschieden. Joël Magnin ist mit der Mentalität seiner Mannschaft zufrieden – nicht aber mit Joël Monteiro.

Das Wichtigste in Kürze

- YB belohnt sich für einen engagierten Auftritt beim Tabellenführer FCZ nur bedingt.
- Entsprechend gemischt fällt das Urteil von Trainer Joël Magnin nach dem 0:0 aus.
- Monteiro fliegt nach einem Schuhwurf vom Platz.

YB verpasst im Letzigrund die grosse Überraschung gegen Super-League-Leader FCZ und fährt zum Schluss nur mit einem Punkt nach Hause. Die Berner zeigen über weite Strecken eine starke Leistung, werden jedoch am Ende nicht belohnt. Entsprechend gemischt hört sich die Analyse von YB-Trainer Joël Magnin nach dem Spiel an.

Sie seien nach Zürich gekommen, um das Spiel zu gewinnen und das sei ihnen nicht gelungen. «Ich denke aber, man kann mit dem Punkt zufrieden sein. Wenn man das Spiel mit zehn Spielern beendet, ist es gegen den Leader natürlich sehr schwierig.»

Magnin zeigt sich mit der Mentalität seines Teams zufrieden. «Wir haben gegenüber unserem Auswärtsspiel in Lugano Fortschritte gemacht. Wir sind als Mannschaft aufgetreten – das ist für mich das Positive, das ich mitnehme.»

Spielerisch seien die ersten 25 Minuten gut gewesen, nachher habe Zürich ein bisschen mehr Ballbesitz gehabt. Zwischen den Linien habe man zu wenig Lösungen erarbeiten können – «das muss sich ändern.»

Was er aber mitnehme: «Es war eine komplette Mannschaft auf dem Platz.»

Trainer von YB: «Muss mit Monteiro sprechen»

Zum Platzverweis von Joel Monteiro meinte der Trainer von YB: «Ich habe die Szene noch nicht gesehen. Ich habe gehört, dass man vielleicht ein Foul pfeifen konnte.» Magnin stellte klar, dass er sich von Monteiro eine andere Reaktion gewünscht hätte.

«Es ist seit Saisonbeginn, ich weiss nicht, die wievielte Rote Karte. Wir arbeiten daran, aber wir hatten heute einen Rückfall. Es ist klar, dass es ein Thema bei uns ist, dass wir die Emotionen im Griff haben sollen. Er hatte sie in dieser Situation nicht im Griff, ich werde sicher mit ihm reden.»

FCZ-Trainer Ricardo Moniz hielt sich in seiner Analyse kurz und meinte: «Wir haben nicht gut angefangen – durch das Pressing vom Gegner und der individuellen Klasse kamen wir schnell unter Druck. Nach dreissig Minuten haben wir zwar besser gespielt, aber zu wenig Kreativität gezeigt.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... z-66855212

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:35 
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Blick-Schiriexperte Urs Meier schätzt ein

Muss YB vor dem Monteiro-Schuhwurf einen Penalty bekommen?

Hätte YB im Spiel gegen den FCZ (0:0) einen Penalty bekommen müssen? Ja, findet Blick-Schiedsrichter-Experte Urs Meier.

Es ist die Szene vor dem Schuhwurf-Skandal im Letzigrund: YB-Stürmer Joël Monteiro tankt sich Richtung Strafraum durch. FCZ-Hüne Mirlind Kryeziu versucht, ihn am Abschluss zu hindern. Alles okay, sagt Schiedsrichter Urs Schnyder. Und auch VAR Sven Wolfensberger greift nicht ein.

Für Blick-Schiedsrichter-Experte Urs Meier eine Fehlentscheidung: «Meiner Meinung nach ist das ein Elfmeter.» Meiers Begründung: «Das Foul passiert oben. Es ist das Halten und Stossen von Kryeziu. Und das hört im Strafraum auf. Es ist also ein Foul innerhalb des Strafraums. Da müsste der Video-Schiedsrichter eingreifen. Dazu muss Kryeziu Gelb sehen.»

Beim darauffolgenden Schuhwurf von Monteiro ist der Fall für Meier klar: «Da gibts nur eine Karte und die ist Rot – auch wenn es Monteiro leidtut. Der Verbandsrichter kann deshalb vielleicht Strafminderung walten lassen.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 87648.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 3. November 2024, 16:38 
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03.11.2024

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Schuhwurf des Nationalspielers Monteiro und Streik eines FCZ-Profis: Das Duell zwischen dem Leader Zürich und dem Meister YB wühlt auf

Die Young Boys erhalten beim 0:0 im Letzigrund erstmals in dieser Saison kein Gegentor. Joël Monteiro dürfte für seine Aktion lange gesperrt werden – es ist das vielleicht letzte Kapitel in einem turbulenten Jahr für den eingebürgerten Stürmer.

Und wenn man denkt, man habe schon alles gesehen im Fussball, sorgt Joël Monteiro für eine einzigartige Aktion. Der YB-Offensivspieler warf am Samstagabend in der Schlussphase des Spiels gegen den FC Zürich einen seiner Schuhe in Richtung Mirlind Kryeziu – und traf den FCZ-Verteidiger aus über zehn Metern Entfernung.

Kryeziu sagte dem TV-Sender Blue Sport: «Auf einmal spüre ich an der Schulter und am Kinn etwas. Dann schaue ich zu Boden und sehe einen Schuh.» Er nutzte die Gelegenheit zu einer theatralischen Einlage, die nicht notwendig gewesen wäre. Selten hat es in der Geschichte des Fussballs eine logischere rote Karte gegeben.

Der Schuhwerfer Monteiro dürfte lange gesperrt werden. Und wenn man möchte, könnte man behaupten, der Platzverweis sei ein Sinnbild für die kriselnden und nervösen Young Boys. In 13 Super-League-Partien wurden schon fünf ihrer Spieler des Feldes verwiesen. Monteiro gilt allerdings nicht als Hitzkopf, in zuvor 210 Pflichtspielen hat er keine rote Karte erhalten. Seine Handlung am Samstag beim 0:0 zwischen dem FCZ und YB war so spektakulär wie dämlich – aber sie war auch die Folge eines Fehlentscheids des Spielleiters.

Denn der Schuh lag als Wurfgeschoss nur deshalb so praktisch zur Verfügung, weil er zuvor in einem Zweikampf von Kryeziu von den Füssen des YB-Spielers getreten worden war. Es war ein klares Foul, das womöglich ausserhalb des Strafraums stattfand, aber vom Schiedsrichter Urs Schnyder seltsamerweise nicht geahndet wurde. Monteiros Frust führte zum Schuhwurf, wobei er sofort realisierte, was für eine Dummheit er da begangen hatte.

An guten Tagen ist Monteiro kaum zu bremsen

Joël Monteiro stand in diesem Jahr schon oft in den Schlagzeilen. Im Frühling galt er, der erst relativ spät und über Umwege den Durchbruch geschafft hatte, wegen starker Leistungen auf einmal sogar als Schweizer Sturmhoffnung für die EM. Der Nationaltrainer Murat Yakin hatte ihn mehrmals gelobt, er sagte über Monteiro: «Er bringt mit seiner Schnelligkeit, Kraft, Dynamik und Torgefährlichkeit ein interessantes Profil mit.» Als der gebürtige Portugiese dann kurz vor der Endrunde eingebürgert worden war, durfte er zwar ein paar Tage am Trainingscamp der Schweizer Auswahl teilnehmen, schaffte den Sprung ins EM-Kader jedoch nicht.

Unterdessen ist Monteiro nach zwei Kurzeinsätzen gegen Spanien (1:4) und Serbien (0:2) Schweizer Nationalspieler. Die Erwartungen an ihn sind gestiegen, er gilt aber immer noch als Fussballer, der im Abschluss zu wenig effizient ist – so treffsicher wie als Schuhwerfer ist er selten. In dieser Saison gelangen ihm vier Tore in der Liga, drei davon beim 4:1 in Winterthur. Und er erzielte zwei Tore im Hinspiel des Champions-League-Play-off gegen Galatasaray Istanbul (3:2).

An guten Tagen ist Monteiro kaum zu bremsen, kürzlich bewies er auch in der Champions League gegen Inter Mailand (0:1) mit einer starken Aktion seine Klasse und hatte Pech mit einem Pfostenschuss. In Zürich war er am Samstag der auffälligste Spieler auf dem Rasen, aber bei einer Gelegenheit zu eigensinnig.

Monteiro ist der einzige Spieler im YB-Kader, der in allen zwanzig Spielen in dieser Saison eingesetzt wurde. Mit 25 Jahren steht er vor einer interessanten Zukunft, aber fürs Erste hat er die personellen Sorgen seiner Young Boys verschärft. Diese werden von Verletzungen geplagt, es fallen unter anderem sechs Verteidiger aus. Immerhin wird Monteiro am Mittwoch in der Champions League in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk eingesetzt werden können.

Beim FCZ will der abwanderungswillige Condé nicht auf der Ersatzbank Platz nehmen

Beim 0:0 im Letzigrund standen die Young Boys dem Sieg lange näher als der FCZ, der vor Spielbeginn doppelt so viele Punkte auf dem Konto hatte. Und die Berner erhielten erstmals in dieser Saison kein Gegentor. Mit dem Interimstrainer Joël Magnin hat sich YB ein wenig stabilisiert, ohne gleich wieder wie ein Serienmeister aufzutreten. Der FCZ verteidigte mit dem Remis die Tabellenführung, war aber zu wenig überzeugend, um als Titelfavorit gehandelt zu werden. Aber wer ist das schon?

Jahrelang hiess das Motto in der Super League ja: Irgendein Team wird Zweiter werden. Das war in den acht Basler Meisterjahren so, zuletzt errangen die Young Boys sechs Titel in sieben Jahren. Wer letzte Saison Zweiter wurde: Lugano.

In der durchaus unterhaltsamen laufenden Saison lautet das Motto: Irgendein Team wird Erster werden. Lugano – oder doch Servette? Und warum nicht Basel oder der FCZ? Oder startet YB eine monumentale Aufholjagd? Vorstellbar ist fast alles. Praktisch nach jedem Spieltag steht ein anderes Team auf Rang 1. Diese Beliebigkeit sorgt für Spannung. Der FCZ hatte bereits vor drei Jahren unerwartet zum Höhenflug angesetzt, der am Ende zum sensationellen Titelgewinn führte.

Im FCZ ist erneut viel Energie vorhanden, positive und negative. Am Samstag weigerte sich der unzufriedene und abwanderungswillige Cheick Condé, der Chef im Mittelfeld, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen – und verfolgte das Spiel auf der Tribüne. Nach dem Match sagte der FCZ-Trainer Ricardo Moniz, er dulde dieses Verhalten nicht. «Cheick wollte nicht akzeptieren, dass er Ersatz ist. Er wurde laut und verliess die Kabine.»

Moniz gab Condé den Ratschlag, mit dieser Einstellung Tennisspieler zu werden – und sagte, er werde das Gespräch mit den Klubverantwortlichen suchen: «Das gibt knallharte Konsequenzen. Cheick hat sich selber aussortiert.»

Vor einem Jahr war der FCZ auch Leader

Die Lage im FCZ bleibt fragil. Und was womöglich vergessengeht angesichts der turbulenten Monate im Klub mit vielen personellen Wechseln auf allen Ebenen: Auch vor einem Jahr lag der FCZ – erneut überraschend – an der Tabellenspitze. Ende November gewann er zu Hause 3:1 gegen den Meister YB. Die NZZ schrieb von bester Unterhaltung und titelte: «Lauernde Katze schlägt stattlichen Hofhund: Der Sieg im Spitzenkampf könnte wegweisend sein für den nächsten Meister-Coup des FC Zürich».

Monteiro wurde damals erst in der Schlussphase eingewechselt. Und der YB-Trainer Raphael Wicky meinte nach der Niederlage trotzig: «Meine Mannschaft besitzt alle Waffen für das Meisterrennen im Frühling.» Während sich das mit dem Zürcher Meister-Coup als kolossale Fehlprognose erwies, behielt Wicky recht. Er wurde zwar Anfang März 2024 entlassen, obwohl YB auf Rang 1 stand. Aber Joël Monteiro war danach mit sechs Toren innerhalb von sechs Wochen unter dem Interimstrainer Magnin einer der Gründe für den erneuten Berner Titelgewinn.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/fcz-y ... ld.1855720

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 Beitrag Verfasst: Montag 4. November 2024, 12:05 
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04.11.2024

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Angreifer der Young Boys

Monteiro wird für seinen Schuhwurf zwei Spiele gesperrt

Im Spiel gegen den FCZ warf der Berner Offensivspieler frustriert seinen Schuh über Feld. Er traf den Zürcher Mirlind Kryeziu und sah für die Aktion die Rote Karte.

Es ist eine kuriose Szene, die für die Sperre von Joel Monteiro sorgen soll: Der YB-Angreifer wirft beim 0:0 der Berner gegen den FC Zürich nach einem vermeintlichen Foul an ihm frustriert seinen Schuh über das Feld – und trifft mit diesem eher unabsichtlich FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu, der danach zu Boden ging. Monteiro sah für die Aktion Rot.

Am Montag gab die Liga nun das Strafmass bekannt: Der 25-Jährige wird für eine «leichte Tätlichkeit» für zwei Spiele gesperrt. Somit verpasst Monteiro die Partie gegen den FC Lugano (10. November) und nach der Länderspielpause das Gastspiel beim FC Luzern (23. November).


https://www.bernerzeitung.ch/young-boys ... 9905210560

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