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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 17:57 
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Vielleicht ist es so einfach, wie der YB-Coach Joël Magnin andeutet: Vielleicht fehlt den Bernern nur Xherdan Shaqiri. Oder Renato Steffen

Der Serienmeister verschafft sich mit dem 3:2 gegen den FC Basel etwas Luft. Doch der Wankelmut des Teams muss die Klubchefs zur Vorsicht mahnen.

Ein anderer Trainer hätte diesen Match schöngeredet. Doch Fabio Celestini neigt nach der 2:3-Niederlage des FC Basel am Mittwochabend in Bern zu übertriebener Selbstkritik. Er wirkt zerknirscht, hadernd. So war er schon als Spieler. Celestini hat wenig gefallen. Andere hätten das andere Ende der Skala bemüht und von «Werbung für den Schweizer Fussball» schwadroniert. Andere hätten womöglich als Argument den Namen Xherdan Shaqiri erwähnt.

Die Momentaufnahme legt – wie zuletzt schon der 6:1-Sieg in Winterthur – nahe, dass das eintreffen könnte, was sich die Verantwortlichen vom teuren Engagement des 33-Jährigen erhoffen: dass Shaqiri mithilft, eine Mannschaft, die in der letzten Saison zuvor unvorstellbare Tiefen erreicht hat, wieder auf einem Niveau zu verorten, das den Ansprüchen des FC Basel gerecht wird.

Shaqiri ist in Bern Ballhalter, Passgeber, Torvorbereiter, ständige Anspielstation; er versteckt sich nicht, wird oft gefoult, reklamiert, verwirft die Hände, zeigt gewisse Allüren – und wird deswegen auch verwarnt. Aber gut zu wissen für Celestini, dass die Flanken- und Freistossbälle des 125-fachen Nationalspielers nichts an Raffinement verloren haben.

Die Vorhersage ist nicht gewagt: Shaqiri wird im FC Basel noch das eine oder andere Tor einleiten.

Shaqiri ist ein Bonus für die Super League

Er will sich und anderen nach der Zeit in den fernen USA noch etwas beweisen und schlägt mit der Hand an eine Wand, als er nach dem Match im Wankdorf in die Kabine geht. Da ist Energie. Wird er noch fitter und bleibt er fit, ist Shaqiri ein Gewinn. Für Basel. Für die Super League.

Das Spiel zwischen den zwei ökonomischen Kolossen im hiesigen Fussball, zwischen den zwei erfolgreichsten Klubs, die seit 2010 mit einer Ausnahme alle Meistertitel errungen haben, kann sich sehenlassen. Nicht nur wegen Shaqiri, der dem Publikum vor Augen führt, wie schnell sich einer wie er in einem Schweizer Ligaspiel herausheben kann. Neben Shaqiri ist zu erkennen, dass man David Degen, dem umtriebigen Zampano des FC Basel, allerhand vorwerfen kann, aber nicht das Gespür für gute Fussballer. Woher die auch immer stammen, was er mit ihnen im An- und Verkauf auch immer beabsichtigt.

Das rege Treiben Degens hat den Klub zur gleichen Zeit vor einem Jahr ans Tabellenende geführt. Timo Schultz war der Trainer, danach Heiko Vogel – es wurde immer noch schlechter. Erst Celestini stabilisierte das Team, in kleinen Schritten zwar, aber immerhin. Jetzt darf sich Basel wieder nach oben orientieren.

YB hat Widerstandskraft – anders als Basel 2023

Auch YB hat in der Meisterschaft einen ungeahnten Absturz hinter sich, wobei dieser wegen der Qualifikation für die Champions League relativiert werden muss. Der knappe Erfolg gegen Basel ist ein stärkeres Lebenszeichen als die letzten zwei in der argumentativen Not teilweise überschätzten Heimspiele gegen Luzern (2:1) und Inter Mailand (0:1). YB hat bereits ein paar Punkte mehr als der FC Basel vor einem Jahr als Tabellenletzter.

Aber YB ist nicht so richtig zu trauen, weil die Mannschaft auch nach dem Trainerwechsel von Patrick Rahmen zu Joël Magnin die Fragezeichen nicht unkenntlich macht.

Fragezeichen zur Hierarchie, zur Struktur, zu (möglichen) Führungsspielern. Überall blitzt immer wieder etwas auf, zum Beispiel Schnelligkeit, aber da ist kein Kern, keine Relaisstation, keine Konstanz, zu viel Gleich- und Wankelmut, da hebt sich wenig ab. Tauscht der Trainer Spieler aus, verändert sich nichts.

Nach dem Match gegen Basel wird der YB-Trainer Joël Magnin gefragt, wie solche Kontraste möglich seien. Am letzten Sonntag der Rückschlag mit dem 0:2 in Lugano und ein angefressener Captain Loris Benito, der seinem Unmut öffentlich Luft verschafft. Jetzt drei Tore gegen Basel und YB-Spieler, die von «Energie auf dem Rasen» reden. Warum dieser Unterschied? «Ich kann mir das nicht erklären», sagt Magnin, der bis jetzt von einem Spiel zum nächsten jeweils die halbe Mannschaft verändert und damit zum YB-Bild der Beliebigkeit beiträgt.

Der YB-Coach Joël Magnin denkt an Steffen

Auf Nachfrage beginnt Magnin nicht von Shaqiri zu schwärmen, sondern vom demnächst ebenfalls 33-jährigen Nationalspieler Renato Steffen. Er ist wie Shaqiri ein Rückkehrer in die Super League, wie Shaqiri ebenfalls ein Gewinn. Magnin sagt: «Steffen ist fast 33, spielt am Donnerstag in Tschechien Europacup, landet irgendwann am Morgen in Mailand und sprintet am Sonntag danach gegen uns auf dem Rasen an der Seitenlinie rauf und runter.» So sagt das Magnin ein paar Tage nach dem für ihn bitteren Spiel in Lugano. Er fragt: «Warum ist das bei uns nicht möglich? Das verstehe ich nicht.»

Christoph Spycher, der Spiritus Rector im Klub, fährt voller Fragen im Kopf nach Hause. Der Sportchef Steve von Bergen muss sich zügeln, damit er nicht Dinge sagt, die er später bereut. Der Scout Stéphane Chapuisat lächelt gequält sein Lächeln. Im Trainer-Staff wird zum Rätselraten gebeten. Und auch der Interimstrainer Magnin hat keine Antwort. Zumindest im öffentlichen Diskurs nicht.

Vielleicht ist es einfacher, als man denkt. Vielleicht fehlt YB einfach Xherdan Shaqiri. Oder Renato Steffen.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/ist-e ... ld.1855299

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 17:59 
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«Gibt nichts Schöneres als einen Sieg gegen Basel»

Mit dem 3:2 gegen den FC Basel ist den Young Boys der langersehnte Befreiungsschlag gelungen. Die YB-Spieler zeigten sich nach der Partie sichtlich erleichtert. Was Loris Benito, Sandro Lauper und Cedric Itten zum Match und zur Leistung ihres Teams sagten, siehst du im Video.


https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -159210135

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 18:00 
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YB: Flitzer ergattert Niasse-Trikot – und lässt sich dafür feiern!

Nach dem 3:2-Sieg gegen Basel stürmt ein Fan von YB aufs Spielfeld und schnappt sich ein Spielertrikot. Dafür lässt er sich dann von der Ostkurve feiern.

Das Wichtigste in Kürze

- Ein Flitzer hat im Wankdorf ein YB-Trikot von Cheikh Niasse ergattert.
- Für die Aktion lässt er sich feiern – ihm droht aber eine saftige Strafe.

Dank drei Toren in der zweiten Halbzeit feiert YB gegen den FC Basel einen wichtigen Heimsieg. Mit den drei Punkten bleiben die Berner in Reichweite der Top 6.

Nach dem Schlusspfiff ist der Erleichterung im Wankdorf bei Spielern und Fans gross. Fast zu gross: Ein Anhänger lässt es sich nicht entgehen, an den Sicherheitskräften vorbei aufs Spielfeld zu stürmen. Und sich dort ein Trikot zu holen!

Mit dem Souvenir in der Hand wird der Mann vom Platz geführt. Währenddessen lässt er sich von den Fans der Ostkurve für die Aktion feiern.

Für YB geht es kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim FCZ weiter (18 Uhr). Gewinnen die Berner, liegen sie noch neun Punkte hinter den Zürchern.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fl ... n-66854077

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 18:03 
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Nach 2:3 in Bern

Dieses Eigentor passt zu Mohamed Drägers Zeit in Basel

Der Aussenverteidiger kommt gegen die Young Boys erstmals in dieser Saison zum Einsatz und wird dabei zur tragischen FCB-Figur.

In Kürze:

- Dräger verursacht in Bern ein entscheidendes Eigentor zugunsten der Young Boys.
- Der Verteidiger wollte nach Hüftverletzung Spielzeit und Vertrauen von Celestini gewinnen.
- Ein Konkurrenzkampf mit Mendes und Rüegg erschwert seinen Stammplatz beim FC Basel.
- Trotz Vertrag bis 2026 bleibt Dräger nur die Rolle des Jokers oder Ersatzspielers.

Es ist ein Totalaussetzer, wie er im Leben eines Fussballers vorkommen kann. Es ist aber auch ein Totalaussetzer, den sich kein Fussballer dieser Welt wünscht. 81 Minuten sind im Berner Wankdorf gespielt, die überlegenen Young Boys drücken auf die 2:1-Führung, der FC Basel wehrt sich in der YB-Viertelstunde weiter tapfer. Dann kommt es eben zu jener Szene, die im Nachgang zur Basler 2:3-Niederlage beim Meister Gesprächsthema Nummer 1 ist.

Der Berner Lewin Blum darf unbedrängt eine Flanke weit in den Basler Strafraum schlagen, vorbei an Freund und Feind. Der Ball ist lange in der Luft – und wenn ihn keiner mehr berührt, landet er ein paar Meter neben dem Tor von Marwin Hitz. Doch da steht im Fünfmeterraum verlassen und allein Mohamed Dräger. Und der Tunesier drischt den Ball bei seinem beabsichtigten Befreiungsschlag wuchtig und für den FCB-Goalie unhaltbar über die Torlinie. 2:1 für YB.

Das Entsetzen bei Basel ist mindestens so gross wie der Jubel auf Berner Seite. Und Mohamed Dräger? Der steht im Basler Tor, beugt seinen Oberkörper gen Boden – so, als wolle er in diesem Augenblick nur eines: im Boden versinken. Es ist ein Eigentor, das Drägers Zeit in Basel widerspiegelt.

In Tests ja, in Liga nein

Denn den Kurzeinsatz in Bern hat der 28-Jährige gewiss nicht so gewollt. Es war die Möglichkeit, sich bei Fabio Celestini für kommende Aufgaben aufzudrängen, da Dräger in dieser Saison sein Können bislang noch keine einzige Minute in einem Pflichtspiel hat zeigen dürfen. Er spielt in den Tests gegen den SC Freiburg oder den VfR Kleinhüningen, nicht aber in der Liga gegen St. Gallen oder Winterthur.

Das hat zwei Gründe. Als der Nationalspieler in der letzten Spielzeit mit seinem Treffer gegen Lausanne-Ouchy mithilft, dass der FCB sich vorzeitig den Klassenerhalt sichert, verletzt er sich an der Sehne seiner Hüfte. Das war am 14. Mai, also vor über fünf Monaten. Seither hinkt er dem Fahrplan stets hinterher. Als er sich zuletzt fit und für einen Einsatz bereit meldet, hat Celestini seine Formation längst gefunden.

Der andere Grund, weshalb der Aussenverteidiger in der internen Hierarchie noch weiter nach hinten gerutscht ist, ist der Konkurrenzkampf auf seiner Position. Die Ausgangslage für Dräger ist eine ganz andere als im August 2023, da er von Nottingham Forest zu Rotblau stiess.

Vertrag bis 2026

Damals wurde er mit einem Vertrag bis Sommer 2026 nicht nur als Ersatz für Sergio Lopez geholt, der wegen eines Kreuzbandrisses lange ausfiel. Sondern auch, um den schwach in die Saison gestarteten Michael Lang zu konkurrieren. Dräger, mit guten Eindrücken aus seiner ersten Schweizer Zeit beim FC Luzern und WM-Einsätzen in Katar zu Basel gekommen, sollte am Rheinknie also eine tragende Rolle einnehmen. Ein Muskelfaserriss im Dezember zwang ihn jedoch zu einer zweimonatigen Pause, nach der er nie mehr in die Gänge kam. Richtig angekommen ist der Defensivspieler in Basel bis heute nicht.

Daran dürfte sich so rasch kaum etwas ändern. Denn inzwischen heissen seine Teamkollegen, die ebenso auf rechts verteidigen Joe Mendes und Kevin Rüegg. Ersterer ist von Braga ausgeliehen und in der Viererkette gesetzt, Letzterer noch immer verletzt. Rüegg, der in der letzten Saison nach Dräger zu Basel stiess, wurde vom FCB im Sommer fix von Hellas Verona übernommen, was für Drägers Perspektiven am Rheinknie auch keine gute Botschaft gewesen ist.

Für Dräger hat es derzeit also nur Platz auf der Ersatzbank – unabhängig davon, ob Celestini ein System mit drei oder vier Verteidigern spielen lässt. Bleibt ihm also maximal die Rolle des Jokers. Wie am Mittwoch in Bern, als Celestini nach 76 Minuten Dräger für den ausgepowerten und mit Gelb vorbelasteten Mendes auf den Berner Plastikrasen schickte.

Im Nachhinein kann man sich auch fragen, weshalb Celestini beim Stand von 1:1 und in einer solch heiklen Spielphase einem Akteur das Vertrauen schenkte, der über keine Spielpraxis verfügt. Doch der Basler Trainer wollte einen Aussenverteidiger für einen Aussenverteidiger bringen. Da konnte die Wahl nur auf Mohamed Dräger fallen.

Was danach geschah, ist hinlänglich bekannt: Blums Flanke und Drägers Volleyabnahme. Eine Aktion, die Mohamed Dräger für einmal wieder ins Rampenlicht rückt. Auch wenn sich der Tunesier sein Comeback gewiss ganz anders vorgestellt hat.


https://www.bazonline.ch/das-eigentor-v ... 4069806741

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 18:04 
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FCB verliert weiterhin in Bern

… und dann kommt Mohamed Dräger

Mit einem Eigentor lenkt der Rechtsverteidiger des FC Basel das Spiel in die Bahnen der Young Boys – und der FCB verliert 2:3.

In Kürze:

- Mohamed Dräger erzielt ein wegweisendes Eigentor nach Einwechslung im Spiel gegen YB.
- FC Basel ging durch Anton Kades Kontertor frühzeitig in Führung.
- Ein weiteres Eigentor von Basel besiegelt die fünfte Meisterschaftsniederlage.
- Die Positiv-Tendenz der Basler nach drei Siegen wird vorerst gestoppt.

Er hat in dieser Saison zuerst verletzt gefehlt. Dann ist er zu keinem Einsatz gekommen. Bis zu dieser 76. Minute in Bern, als Fabio Celestini sich dazu entscheidet, Mohamed Dräger trotz fehlender Spielpraxis in einem heissen Match gegen den BSC Young Boys einzuwechseln. Joe Mendes ist verwarnt und ausgepowert.

Es vergehen fünf Minuten, bis sich der Entscheid von FCB-Trainer Fabio Celestini als folgenschwer erweist. 1:1 steht es, da YB-Rechtsverteidiger Lewin Blum viel Zeit zum Flanken erhält. Er zieht sie scharf. Aber auch so, dass sie an den Köpfen der Gelbschwarzen und Rotblauen vorbeizischt. Dorthin, wo Mohamed Dräger reinläuft und den Ball freistehend mit dem Fuss so trifft, dass er am chancenlosen FCB-Goalie Marwin Hitz vorbei ins eigene Tor anstatt irgendwo ins Nirgendwo fliegt.

YB hat bis dahin mehr vom Spiel gehabt. YB hat aber auch gezeigt, dass man auf den letzten Metern nicht mehr so stilsicher ist wie in den Meisterjahren. Und YB hat auch gezeigt, dass man in dieser bisher missratenen Super-League-Saison anfällig ist. Dann etwa, als der FCB mit einem Gegenstoss durch Anton Kade mit 1:0 in Führung gegangen war (19.). Oder auch, als Romario Baro nach einer Cornerflanke Xherdan Shaqiris den Ball per Kopf an die Lattenunterkante spediert hatte.

Nun aber steht es dank Filip Ugrinic und Mohamed Drägers Eigentor 2:1 für die Berner. Und erhalten sie spät, was sie aufgrund ihrer Druckphasen vor und vor allem nach dem ersten Basler Treffer schon früher hätten erhalten können: den Raum für schnelle Gegenstösse. Es vergehen weitere fünf Minuten, da bei einem dieser Konter Alan Virginius schneller ist als Dominik Schmid und dessen knapp abgewehrter Schuss Leon Barisic im Duett mit YB-Angreifer Ebrima Colley zum nächsten Basler Eigentor über die Linie bugsiert.

Der FC Basel müht sich. Er kommt dank eines Schmid-Kopfballs nach Shaqiri-Freistossflanke umgehend zum Anschlusstreffer. Und hat bis zum Abpfiff seine wohl insgesamt beste Phase in dieser Partie. Aber ein weiteres Tor fällt nicht mehr.

Damit kassieren die Basler die fünfte Niederlage in dieser Meisterschaft und ist ihre jüngste Positiv-Tendenz nach zuvor drei Siegen in Serie fürs erste gebremst. Ob die Kurve damit einen regelrechten Knick erleidet, wird sich am Samstag zeigen, wenn der FC Winterthur im St.-Jakob-Park zu Gast ist.

Klar ist: Ein Punkt wäre in Bern möglich gewesen. Vielleicht sogar der erste Sieg bei YB seit achteinhalb Jahren. Aber am Ende steht ein Resultat, das in Ordnung geht und dem FC Basel inklusive Cup die 16. Niederlage bei YB aus den vergangenen 19 Besuchen beschert. Nur dreimal gab es immerhin ein Remis.

Also eigentlich nichts anderes als «business as usual». Doch in Bern wird man dieses Resultat nach schwierigen Wochen so deuten, dass man sich davon den berühmten «Befreiungschlag» für Gelbschwarz erhofft.

Und Mohamed Dräger? Ihn wird man nach dieser Partie trösten müssen.


https://www.bazonline.ch/mohamed-draege ... 0290154033

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 18:07 
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31.10.2024

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YB - Benito: «Es fühlt sich momentan an wie im Europa-Park»

YB zeigt gegen den FCB ein ganz anderes Gesicht als noch gegen Lugano und gewinnt verdient mit 3:2. Captain Loris Benito lobt seine Teamkollegen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB feiert gegen den FC Basel einen 3:2-Heimsieg.
- Zur Pause liegen die Berner trotz Chancen-Wucher noch mit 0:1 hinten.
- In der spektakulären Schlussphase dreht die Magnin-Elf die Partie.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Lugano (0:2) fand YB-Captain Loris Benito deutliche Worte. Der Routinier bemängelte im Interview nach der Partie die Einstellung einiger seiner Teamkollegen.

Im Heimspiel gegen den FC Basel zeigen die Berner eine klare Reaktion. YB ist von Beginn weg das bessere Team. Zunächst mangelt es lediglich an der Chancenauswertung.

Auf der anderen Seite machen es die Bebbi besser. Sie gehen mit der ersten richtigen Möglichkeit sogleich in Führung, die bis zur Pause anhält.

Nach dem Seitenwechsel gelingt Gelbschwarz dann schliesslich die Reaktion. Ugrinic gleicht nach einer guten Stunde aus. Zwei FCB-Eigentore ebnen in der Folge den Weg zum Sieg. Der Anschlusstreffer durch Schmid hat keine Auswirkungen mehr auf die Punktverteilung.

Erneut stellt sich Captain Benito nach der Partie den Medien. Er könne dieses Mal nur lobende Worte an die Mannschaft richten, sagt der Verteidiger im SRF-Interview.

«Fühlt sich an wie im Europa-Park»

«Der Team-Spirit war da. Es fühlt sich momentan gerade ein bisschen an wie im Europa-Park – es geht rauf und runter. Es macht aber trotz allem einfach Spass mit dieser Mannschaft», betont Benito.

Angesprochen auf seine Kritik nach dem Lugano-Spiel meint er: «Wir müssen ehrlich miteinander sein und Tacheles reden.» Es bringe nichts, leere Worte wiederzugeben. «Ich will Dinge ansprechen und direkt sein. Nur so geht es vorwärts.»

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt YB nicht. Bereits am Samstag (18 Uhr) geht es mit dem Auswärtsspiel gegen den FCZ weiter.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... k-66853977

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YB: Sandro Lauper und Lukasz Lakomy stechen heraus!

YB gewinnt den Kracher gegen den FC Basel mit 3:2. Unter Joël Magnin (53) haben einige Spieler ihre Chance genutzt – darunter der Pole Lukasz Lakomy (23).

Das Wichtigste in Kürze

- Gegen Basel holen sich Filip Ugrinic, Sandro Lauper und Lukasz Lakomy gute Noten ab.
- Der polnische Mittelfeldspieler scheint seine Chance unter Joël Magnin zu nutzen.
- Am Samstag trifft Meister YB auswärts auf Leader FCZ (18 Uhr).

Die Freude nach dem Schlusspfiff ist gross: Mit dem 3:2 gegen den FC Basel feiert YB seinen zweiten Heimsieg in der Super League. Die Berner können dabei auch erstmals in dieser Saison siegreich auf einen Rückstand reagieren.

Für Interimstrainer Joël Magnin ist es der zweite Dreier im vierten Spiel. Gegen den FCL bringt er mit seinem Team den ersten Heimsieg ins Trockene.

Zu Hause gegen Inter gelingt zudem eine starke Leistung, die am Ende nicht belohnt wird. Nur das 0:2 in Lugano trübt die bisherige Bilanz des letztjährigen Interims-Meistertrainers.

Auffällig: Der 53-Jährige wirbelt seine Startformationen regelmässig durch. «Ich habe meinen Spielern gesagt, dass ich auf jeden einzelnen zähle», sagt er nach seinem zweiten Amtsantritt in diesem Jahr. «Jeder Spieler soll zeigen können, was er draufhat. Denn ich bin von jedem Spieler in dieser Mannschaft überzeugt.»

Erste Gewinner bei YB: Sandro Lauper und Lukasz Lakomy

Nach den ersten vier Spielen kristallisiert sich heraus: Einige Spieler haben diese Chance durchaus genützt. Zum Beispiel Mittelfeldspieler Sandro Lauper (28), der aufgrund des Berner Verletzungspechs in der Innenverteidigung eingesetzt wird.

Schon beim 0:1 gegen Inter überzeugt er im Duo mit Loris Benito. Und auch gegen FCB-Stürmer Kevin Carlos zeigt er eine starke Leistung. Einziger Makel: YB kassiert erneut zwei Gegentore und hat nach zwölf Runden die zweitschwächste Defensive. Dies ist aber nur bedingt auf die Innenverteidigung zurückzuführen, die mit Benito und Lauper stabiler wirkt.

Deutlich überraschender als die Leistungen von Lauper sind aber die Auftritte von Lukasz Lakomy. Der Pole wechselte letzte Saison als Nachfolger von Fabian Rieder nach Bern.

Zum erhofften Leistungsträger wurde er aber noch nicht. Auch wenn seine einzigen beiden Treffer die Berner in Genf und Winterthur zum Sieg führten.

Lakomy überzeugt YB-Mittelfeld neben Ugrinic

In dieser Saison muss Lakomy nach zwei Teileinsätzen zu Beginn unten durch. Eine Verletzung bremst ihn zudem lange aus. Unter Joël Magnin erhält er eine Bewährungschance – und die scheint er zu nutzen.

Nach einem Jokereinsatz gegen Luzern steht er gegen Inter Mailand in der Startelf und überzeugt. Bei der Niederlage in Lugano kommt er zur Pause rein und ist zumindest einer der auffälligeren Akteure. Doch am Mittwoch gegen den FC Basel zeigt der 23-Jährige einen bärenstarken Auftritt.

Lakomy verrichtet viel Defensivarbeit, führt harte Zweikämpfe. Dass er dabei nicht verwarnt wird, sorgt vor allem bei FCB-Star Xherdan Shaqiri für Ärger. Zusammen mit Ugrinic hat Lakomy das Zentrum gegen das Basler Trio Avdullahu/Baro/Shaqiri im Griff.

Doch auch in der Offensive setzt er Akzente: Ein Abschluss landet am Querbalken, ein zweiter wird von Marwin Hitz pariert.

Zwar wird Filip Ugrinic am Ende von den Fans zum «Best Player» gewählt. Doch auch der omnipräsente Pole hätte die Ehrung verdient gehabt.

Mausert sich Lakomy bei YB jetzt zum wichtigen Eckpfeiler?

Stellt sich die Frage: Ist Lukasz Lakomy die Lösung im Berner Mittelfeld? Dem Kader fehlt seit längerem ein starker Sechser, der auch für die physischen Akzente sorgen kann. So wie es bei YB einst Sekou Sanogo oder Christopher Martins taten.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sa ... s-66854401

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