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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:53 |
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23.10.2024  Zitat: 0:1-Niederlage gegen Inter
Der Genickschlag für YB folgt diesmal erst kurz vor Schluss
- Die Young Boys unterliegen in der Champions League Inter Mailand trotz starkem Auftritt mit 0:1. - Der Siegtreffer für die «Nerazzurri» fällt in der Nachspielzeit durch Marcus Thuram. - YB-Goalie David von Ballmoos pariert kurz nach der Pause vor 31'500 Fans in Bern einen Penalty. - Zur Übersicht der weiteren Partien vom Mittwoch geht es hier.
Nach zwei klaren Niederlagen zum Auftakt der Champions-League-Ligaphase gegen Aston Villa und Barcelona schien Meister YB zuhause gegen Inter Mailand auf bestem Weg zum ersten Punktgewinn. Doch in der Nachspielzeit war der Schweizer Meister hinten rechts – wo kurz zuvor Lewin Blum ausgewechselt worden war – gegen Lautaro Martinez und Federico Dimarco zu wenig aufmerksam. Die Flanke des ehemaligen Sion-Spielers bugsierte im Zentrum Marcus Thuram an zwei Verteidigern und Goalie David von Ballmoos vorbei ins Netz.
Den Bernern lief die Zeit für eine Reaktion davon. So bleibt das Team von Interimscoach Joël Magnin auch im 3. CL-Spiel ohne Tor und Punkte. Beides hätte sich gegen Inter ändern können. Und ein YB-Punktgewinn wäre nicht gestohlen gewesen.
Von Ballmoos ganz gross
Gewiss, die «Nerazzurri» kamen in Bern zu den besseren Chancen, doch zu Zählbarem kamen die Gäste lange Zeit nicht. Vor allem, weil der YB-Goalie einen Sahnetag einstrich:
- 31. Minute: Von Ballmoos macht sich nach herrlichem Zusammenspiel von Mehdi Taremi und Yann Bisseck ganz gross. - 48. Minute: Kaum ist die 2. Halbzeit angepfiffen, hält Jaouem Hadjam im Strafraum Denzel Dumfries zurück. Den fälligen Penalty von Marko Arnautovic pariert Von Ballmoos genauso wie den Nachschuss von Dumfries.
Dazu kam, dass auch YB mal wieder seine Klasse zeigte. Ein Team, das von Magnin im Vergleich zum letzten Meisterschaftssieg gegen Luzern auf 7 Positionen verändert worden war, hielt gegen Inter mit, spielte auf Augenhöhe und kam am Ende gar zu mehr Abschlüssen (20:19). Die Italiener schonten vor dem Duell mit Juventus in der Meisterschaft 7 Spieler und zeigten vor allem vor der Pause einen uninspirierten Auftritt.
Bei YB sorgte in der 1. Halbzeit insbesondere das Flügelspiel über Hadjams linke Seite einige Male für Gefahr. Gleich zwei Flanken mündeten in Kopfbällen von Alan Virginius und Lukasz Lakomy (22./25.). Am nächsten kam einem Treffer Joël Monteiro. Der Abschluss des Schweizer Internationalen klatschte nach einer guten Stunde jedoch nur an den Pfosten, Inter-Goalie Yann Sommer blieb nur die Rolle des Zuschauers.
So gehört zur Wahrheit des Abends am Ende eben auch, dass YB international auch nach dem Trainerwechsel von Patrick Rahmen zu Magnin am Ende mit leeren Händen dasteht.
So geht es weiter
Italienisch wird auch beim kommenden Spiel von YB gesprochen: Am Sonntag geht es ins Tessin nach Lugano. Den nächsten Auftritt in der «Königsklasse» hat YB am 6. November in Gelsenkirchen. Gegner ist dann das aufgrund des russischen Angriffs-Krieges im Exil spielende Schachtar Donezk. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... or-schluss
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:55 |
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23.10.2024  Zitat: Enttäuschung pur bei Akteuren
Bei YB bleiben am Ende nur Frust und Leere
Die Young Boys haben auch ihre 3. Champions-League-Partie verloren. Die Protagonisten hadern mit der Art und Weise.
Es hat erneut nicht sollen sein. Nach dem 0:3 gegen Aston Villa und dem 0:5 gegen den FC Barcelona setzte es am Mittwochabend für die Young Boys in der Champions League ein 0:1 gegen Inter Mailand ab. Wieder keine Punkte, wieder keine Tore.
Vor allem die Art und Weise der Niederlage machte nach dem Schlusspfiff den YB-Protagonisten zu schaffen. Der Super-League-Klub hatte im Wankdorf gegen den Serie-A-Vertreter ein starkes Spiel gezeigt, durch einen Gegentreffer in der 93. Minute resultierte jedoch trotzdem wieder eine Niederlage. Eine unverdiente Niederlage.
Von Ballmoos ringt nach Worten
Goalie David von Ballmoos fiel es in den Katakomben des Wankdorfs denn auch schwer, die richtigen Worte zu finden. Der 29-Jährige versuchte es dennoch: «In mir ist eine Leere. Wir zeigen 92 Minuten lang einen super Match und stehen am Ende mit leeren Händen da. Das tut weh.»
Der Schlussmann, der den Young Boys in der 48. Minute mit einem gehaltenen Penalty das 0:0 bewahrt hatte, probierte aller Enttäuschung zum Trotz, auch etwas Positives zu sehen. «Wir haben uns sehr gut präsentiert und das YB-Gesicht gezeigt. Wir konnten bestimmt vielen Leuten Freude bereiten – trotz dem Ergebnis», so Von Ballmoos.
Der Trainer bemängelt die Konsequenz im Abschluss
Auch bei Interims-Trainer Joël Magnin sass der Frust tief. «Wir hatten sehr viele positive Sachen in unserem Spiel. Aber am Ende ist die Enttäuschung trotzdem gross», gab der 53-Jährige nach seiner Champions-League-Premiere als Coach zu Protokoll.
Magnin vermisste bei seinem Team die Genauigkeit und Konsequenz im letzten Drittel. Er sagte: «Wenn man 19 Mal in den Abschluss geht, aber nur zwei Schüsse aufs Tor bringt, dann ist das international zu wenig. National übrigens auch.»
Benito versucht das Positive zu sehen
«Wenn wir morgen aufstehen und den Match analysieren, dann bin ich überzeugt, dass Worte wie Stolz, Mut oder Energie fallen werden», sagte Abwehrspieler Loris Benito. Man habe den Zuschauern das bieten können, was bei YB in der ersten Saisonhälfte etwas gefehlt habe. «Und deshalb», so Benito, «fühlt es sich morgen vielleicht gar nicht so fest wie eine Niederlage an.» https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -und-leere
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:03 |
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24.10.2024  Zitat: Blick-Reporter schätzt ein
«YB ist auf dem besten Weg zur alten Stärke zurück»
Blick-Reporter Alain Kunz schätzt die Situation nach der YB-Pleite gegen Inter Mailand ein. Dieses YB hat gefallen und sei nun auf dem richtigen Weg zurück zur alten Stärke. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54386.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:05 |
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24.10.2024  Zitat: «Emotional schwierig, so zu verlieren»: YB-Frust nach Inter-Pleite
Trotz einer starken Leistung gehen die Berner Young Boys gegen Inter als Verlierer vom Platz. Bei YB sieht man hinterher viel Positives. Inter-Goalie Yann Sommer freut sich über den Arbeitssieg.
Darum gehts
- YB verliert auch das dritte Spiel der diesjährigen Champions League. - Nach dem 0:1 gegen Inter sind die YB-Stars enttäuscht über das Resultat, aber zufrieden mit der Leistung. - Intergoalie Yann Sommer ist glücklich über den Arbeitsieg.
«Das war ein guter Besuch zuhause», freut sich Ex-Natigoalie Yann Sommer nach dem Last-Minute-Sieg mit Inter gegen YB. Das italienische Starensemble hatte gegen starke Berner einige Probleme und holte sich erst dank dem Tor Marcus Thurams in der 93. Minute den 1:0-Erfolg. «Am Ende war es ein hartes Stück Arbeit und ein wichtiger Sieg», betont der Schweizer in den Reihen der Nerazzurri.
Ganz anders die Gefühlslage beim Schweizer Meister. «Es ist gerade eine Leere in mir», beschreibt David von Ballmoos gegenüber SRF seine Emotionen. Eigentlich gebe es keinen Grund, hier Punkte abgegeben zu haben, doch nun stehe man wieder mit leeren Händen da. «Am Schluss bringen wir uns selbst um einen wohlverdienten Punkt», so der YB-Captain, der mit einem gehaltenen Penalty beinahe zum Helden des Abends avanciert wäre.
Magnin wollte den Sieg einwechseln
«Es ist unglaublich bitter», findet Sandro Lauper. «Wir hätten uns es erarbeitet, einen Punkt zu holen», so der Berner weiter. Teamkollege Lewin Blum pflichtete Lauper bei und meint: «Es lag mehr drin. Das haben wir alle gespürt». Dass sogar man bei YB in der Schlussphase der Partie eher auf Sieg statt auf das Halten des einen Punktes spielte, bestätigte auch Trainer Joël Magnin.
«In der Halbzeit haben wir gespürt, dass heute etwas drin liegt», erklärt Magnin. Deswegen habe er auch probiert mit offensiven Wechseln den «Lucky Punch» zu erzwingen. Pünktlich zur YB-Viertelstunde kam etwa Flügelflitzer Meschack Elia für Mittelfeldmann Lukasz Lakomy rein. «Leider ist es am Ende trotzdem auf die andere Seite gefallen», bedauert der Berner Coach.
«Emotional ist sehr schwierig, so zu verlieren», erklärt Magnin. Trotzdem gebe es auch viel Positives, auf dem man für die Zukunft aufbauen könne. Besonders auch, da im Vergleich zum Sieg gegen Luzern sieben neue Spieler in die Startelf rutschten. «Das war ein wichtiges Zeichen, dass jeder zeigt, was er kann», so der YB-Trainer über seine Rochaden, die am Ende trotz guter Leistung nicht zum Erfolg führten. https://www.20min.ch/story/champions-le ... -103207403
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:06 |
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24.10.2024  Zitat: Sommer-Kritik nach knappem Sieg gegen YB
«Wir haben zu viele Fehler gemacht»
YB verpasst in der Champions League knapp einen Punkt gegen Inter Mailand: In der 93. Minute kassierten die Berner das entscheidende 0:1. Für Aufheiterung sorgte Yann Sommer nach dem Spiel mit Geschenken aus der Inter-Kabine.
Zwei Minuten der Nachspielzeit fehlten YB, um einen sensationellen Punkt im Wankdorf einzufahren. Erst in der 93. Minute kassierten die Berner das entscheidende 0:1 gegen den italienischen Meister Inter Mailand. Entsprechend war die Stimmung im Anschluss bei den Gastgebern: «Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt, alles gegeben und es ist sehr frustrierend am Ende so zu verlieren», sagt Captain Loris Benito. Es sei schade, dass man nun mit leeren Händen dastehe.
Ganz mit leeren Händen gingen die YB-Profis aber nicht nach Hause. Dafür sorgte Inter-Goalie Yann Sommer, der nach der Partie mit einem Sack voll Trikots in die Berner Kabine ging. «Ich kenne doch ein paar Jungs bei YB, es war schön, sie wiederzusehen – auch ich wollte das Liibli tauschen», so der 35-Jährige. Sein Besuch in der Heimat war rundum erfolgreich. Sommer machte eine fehlerfreie Partie, behielt die weisse Weste ohne Gegentor und reist mit seinen Teamkollegen sowie drei Punkten im Sack zurück nach Mailand.
Sommer sieht Teamleistung kritisch
Dennoch ist der Inter-Torhüter nicht ganz zufrieden mit der gezeigten Leistung: «Wir haben schlussendlich zu viele Fehler gemacht, YB zu viele Räume gegeben und unsere Chancen nicht genutzt.» Die Berner hätten es ihnen schwer gemacht auf ihrem Rasen und seien aggressiv aufgetreten.
Auf ihrem Rasen? Ja, der Berner Kunstrasen wurde im Vorfeld der Champions-League-Partie einmal mehr zum Thema. Loris Benito verriet, dass sich Yann Sommer nach dem ungewohnten Terrain in Bern erkundigt habe. «Ich kenne den Rasen ja, aber es ist eine Umstellung, wenn man eine Zeit lang nicht mehr darauf gewesen ist», erklärt Sommer. Dies solle keineswegs eine Ausrede sein – aber: «Klar ist es ein kleiner Vorteil für den Gegner, der sich diesen Platz gewohnt ist.»
Nati-Pause nach Rücktritt: «Jetzt bin ich Fan»
Ungewohnt für den 35-Jährigen waren die letzten beiden Länderspielpausen. Nach seinem Rücktritt aus der Nati konnte er diese Zeit erstmals anders nutzen. «Ich habe es genossen, mehr Zeit mit der Familie zu haben und auch in dieser Zeit mal keinen Druck zu verspüren», so Sommer. Er habe aber mit der Schweizer Nationalmannschaft mitgefiebert. «Ich bin kein Mitspieler mehr, jetzt bin ich Fan.»
Die Länderspielpause nutzte Sommer zudem, um mit Michelle Hunziker ein Werbevideo für Schweiz Tourismus zu machen, welches für den italienischen Markt produziert wurde. Den Teamkollegen beim amtierenden italienischen Meister konnte er beim Kurzbesuch in Bern aber nichts zeigen: «Das hätte ich gerne gemacht, leider geht es aber nun zurück nach Mailand – vielleicht ein anderes Mal.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54732.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2024  Zitat: «Haben gezeigt, was sonst gefehlt hat» – trotz guter Ansätze herrscht bei YB der Frust vor
Bei den Young Boys sind sie sich nach der 0:1-Heimniederlage in der Champions League gegen Inter Mailand einig, dass mehr möglich gewesen wäre.
«Wir spürten, dass heute etwas zu holen ist», sagte YB-Trainer Joël Magnin stellvertretend. Deshalb wechselte er in der Schlussphase mit Meschack Elia und Cedric Itten zwei Stürmer ein. Sie hätten die Überraschung provozieren wollen, leider sei der Lucky Punch auf der anderen Seite gefallen, so Magnin. Das entscheidende 0:1 erzielte der eingewechselte französische Topstürmer Marcus Thuram in der 93. Minute.
Der Berner Aussenverteidiger Lewin Blum fand, «dass uns vieles gelungen ist. Wir spielten mutig, probierten mit viel Power vorne zu pressen. Diese Präsenz hat uns in letzter Zeit etwas gefehlt. Wir können sicher viel Positives mitnehmen, das uns pusht.»
Das sagt Trainer Joël Magnin: «Es war vieles positiv, aber am Ende ist die Enttäuschung gross, weil wir so kurz vor Schluss das Gegentor zu kassieren und da in meinen Augen zwei, drei Dinge nicht okay waren. Wir haben mutig gespielt, aber waren zu ineffizient. Wenn von 19 Schüssen nur zwei aufs Tor gehen, ist das zu wenig. Dennoch konnten wir gegen einen Topgegner bestehen und ihn zeitweise dominieren, das ist im Moment aber nur ein kleiner Schritt.»
Gute Ansätze
Innenverteidiger Sandro Lauper sagte zur Bemerkung, dass sie stolz darauf sein könnten, Inter Mailand an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben: «Ja, auf jeden Fall. Aber am Ende zählt das Resultat. Deshalb ist die Enttäuschung gross, so kurz nach dem Spiel. Wir hatten einen sehr guten Matchplan, den wir umsetzen konnten, liessen wenig zu. Zwar hatten wir etwas Glück beim Penalty (Marko Arnautovic scheiterte in der 48. Minute an David von Ballmoos) und der einen oder anderen Chance von Inter, dieses erarbeiteten wir uns jedoch.»
Dass die Berner angesichts der bisherigen Leistungen in der Super League – sie belegen nach zehn Runden mit nur zwei Siegen den drittletzten Platz – spielerisch noch nicht das gewünschte Niveau auf den Platz bringen konnten, ist für Lauper klar. «Wir hatten aber gute Ansätze, und auch das Kämpferische können wir sicher mitnehmen.»
Das sagt Captain Loris Benito: «Ich bin überzeugt, dass morgen bei der Analyse auch Wörter wie Stolz und Courage dabei sein werden. Wir waren energiereich und haben das Stadion mitgenommen. Wir konnten den Leuten zeigen, was in der ersten Saisonhälfte gefehlt hat. So fühlt es sich viel besser an, Fussball zu spielen.»
Noch ohne Tor
Wegen des späten Gegentreffers ist YB in der Champions League auch nach dem dritten Spiel weiter punktelos. Das Torverhältnis lautet 0:9. Allerdings trafen die Berner mit Aston Villa (0:3), dem FC Barcelona (0:5) und nun Inter auch auf die drei besten Gegner in der laufenden Ligaphase. «Nun kommen Teams, gegen die wir etwas offensiver auftreten können», ist Lauper überzeugt. Weiter geht es für den Schweizer Meister in der Königsklasse am 6. November in Gelsenkirchen gegen die ukrainische Equipe Schachtar Donezk.
YB-Goalie David von Ballmoos: «Es ist eine Leere in mir drin. 92 Minuten sind wir super im Match und jetzt stehen wir mit leeren Händen da.»
Während die Berner Spieler die nächste Niederlage kommentieren mussten, ist der Schweizer Goalie Yann Sommer mit Inter, das nun sieben Punkte auf dem Konto hat, auf Kurs. Sommer hat in der Champions League nach wie vor kein Gegentor kassiert. Für YB fand er lobende Worte: «Sie machten die Räume gut zu und waren sehr aggressiv. Das merkten wir, uns unterliefen viele Fehler. Darum bin ich sehr froh, wie es geendet hat.»
Sommer äusserte sich auch zu den Pausen, die er nun aufgrund des Rücktritts aus der Nationalmannschaft hat: «Ich genoss es sehr, mal keinen Druck und mehr Zeit für die Familie sowie für mich zu haben. Aber natürlich fieberte ich mit dem Team mit. Ich bin nun ein Fan.» https://www.watson.ch/sport/fussball/79 ... egen-inter
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2024  Zitat: Später Inter-Treffer mitten ins «gelb-schwarze» Herz
Die Young Boys verlieren auch das dritte Spiel in der laufenden Champions League Saison. Das Team von Trainer Joël Magnin kassiert gegen Inter Mailand nach aufopferungsvollem Kampf in der 92. Minute das entscheidende 0:1.
Der erste Punktgewinn von YB in der laufenden Kampagne der Königsklasse nach dem 0:3 gegen Aston Villa und dem 0:5 beim FC Barcelona wäre nicht gestohlen gewesen, obwohl sich Inter in der zweiten Halbzeit nach einem zuvor uninspirierten Auftritt verbessert präsentierte.
Die Berner zeigten eine aufopferungsvolle Leistung. Doch in der Nachspielzeit trafen die Gäste dank des eingewechselten Marcus Thuram doch noch. In der 48. Minute hatte YB-Goalie David von Ballmoos einen gut getretenen Penalty des Österreichers Marko Arnautovic pariert und danach auch den Nachschuss von Denzel Dumfries.
Auch das Heimteam kam zu Chancen. In der 60. Minute hatte es Pech, als Joel Monteiro mit einem Schuss von der Strafraumgrenze am Pfosten scheiterte. In der 84. Minute ging ein Abschluss von Darian Males knapp am Tor vorbei. So kassierte Inters Schweizer Goalie Yann Sommer auch im dritten Saisonspiel in der Champions League kein Gegentor.
Inter Mailand empfängt am Sonntag in der Serie A Juventus Turin, es ist das Duell des Zweiten gegen den Dritten. Von daher erstaunte es nicht, dass Trainer Simone Inzaghi einige Spieler zu Beginn schonte. Im Vergleich zur vorangegangenen Partie gegen die AS Roma nahm er in der Startelf sieben Änderungen vor. Beispielsweise sass der letztjährige Torschützenkönig der Serie A, Lautaro Martinez, bis zur 61. Minute auf der Ersatzbank. Der formstarke Thuram wurde erst in der 75. Minute eingewechselt. Verletzt fehlte unter anderen Spielmacher Hakan Calhanoglu.
Die «zweite» Reihe
Überraschenderweise setzte auch YB-Trainer Joël Magnin auf bloss vier Spieler vom Sonntag, als der Schweizer Meister gegen Luzern (2:1) erst zum zweiten Saisonsieg in der Super League kam. Die Aufstellungen sagen einiges aus über die aktuellen Prioritäten der beiden Teams, obwohl dies Magnin verständlicherweise in Abrede stellte.
Wie auch immer präsentierte sich die «zweite» Reihe der Berner auf der Höhe der Aufgabe. Zwar plätscherte die Partie zunächst dahin, jedoch merkten die Gastgeber rasch, dass die Italiener nicht zu 100 Prozent bei der Sache waren und etwas lustlos wirkten. YB wurde mutiger und nahm die Zuschauer mit. In der 22. und 25. Minute kamen Alan Virginius respektive Lukasz Lakomy nach jeweils einer Flanke von Jaouen Hadjam im Strafraum aus aussichtsreicher Position zum Kopfball, jedoch retteten Benjamin Pavard sowie Yann Bisseck.
Letzterer vergab in der 31. Minute die beste Chance von Inter in der ersten Halbzeit, auch in dieser Situation rettete von Ballmoos mirakulös. Wie die Mailänder in der ersten Hälfte weitgehend auftraten, zeigt die Tatsache, dass Sommer in den ersten 45 Minuten 41 Ballkontakte hatte. Inzaghi war an der Seitenlinie jedenfalls deutlich aktiver wie seine Spieler vor der Pause.
Nächster Gegner von YB in der Champions League ist am 6. November in Gelsenkirchen die ukrainische Equipe Schachtar Donezk. Dann sollte es klappen mit dem ersten Tor für die Berner in der Königsklasse.
Matchtelegramm BSC Young Boys – Inter Mailand
BSC Young Boys – Inter Mailand: 0:1 (0:0)
Ort: Stadion Wankdorf, Bern – 31'500 Fans. – SR Oliver.
Tor: 93. Thuram 0:1.
BSC Young Boys: von Ballmoos; Blum (86. Athekame), Lauper, Benito, Hadjam; Lakomy (77. Elia), Ugrinic; Virginius (59. Colley), Imeri (59. Males), Monteiro; Ganvoula (86. Itten).
Inter Mailand: Sommer; Pavard (77. Bastoni), de Vrij, Bisseck; Dumfries, Frattesi, Barella, Mkhitaryan (61. Zielinski), Carlos Augusto (54. Dimarco); Taremi (76. Thuram), Arnautovic (61. Lautaro Martínez).
Bemerkungen: 48. von Ballmoos hält Penalty von Arnautovic. Verwarnungen: 33. Hadjam, 35. Monteiro, 36. Dumfries, 36. Imeri, 81. Males, 87. Dimarco. https://www.plattformj.ch/artikel/226154
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:11 |
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24.10.2024  Zitat: YB mit guten Ansätzen, trotzdem viel Frust
Bei den Young Boys sind sie sich nach der 0:1-Heimniederlage in der Champions League gegen Inter Mailand einig, dass mehr möglich gewesen wäre.
«Wir spürten, dass heute etwas zu holen ist», sagte YB-Trainer Joël Magnin stellvertretend. Deshalb wechselte er in der Schlussphase mit Meschack Elia und Cedric Itten zwei Stürmer ein. Sie hätten die Überraschung provozieren wollen, leider sei der Lucky Punch auf der anderen Seite gefallen, so Magnin. Das entscheidende 0:1 erzielte der eingewechselte französische Topstürmer Marcus Thuram in der 93. Minute.
Der Berner Aussenverteidiger Lewin Blum fand, «dass uns vieles gelungen ist. Wir spielten mutig, probierten, mit viel Power vorne zu pressen. Diese Präsenz hat uns in letzter Zeit etwas gefehlt. Wir können sicher viel Positives mitnehmen, das uns pusht.»
Gute Ansätze
Innenverteidiger Sandro Lauper sagte zur Bemerkung, dass sie stolz darauf sein könnten, Inter Mailand an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben: «Ja, auf jeden Fall. Aber am Ende zählt das Resultat. Deshalb ist die Enttäuschung gross, so kurz nach dem Spiel. Wir hatten einen sehr guten Matchplan, den wir umsetzen konnten, liessen wenig zu. Zwar hatten wir etwas Glück beim Penalty (Marko Arnautovic scheiterte in der 48. Minute an David von Ballmoos) und der einen oder anderen Chance von Inter, dieses erarbeiteten wir uns jedoch.»
Dass die Berner angesichts der bisherigen Leistungen in der Super League – sie belegen nach zehn Runden mit nur zwei Siegen den drittletzten Platz – spielerisch noch nicht das gewünschte Niveau auf den Platz bringen konnten, ist für Lauper klar. «Wir hatten aber gute Ansätze, und auch das Kämpferische können wir sicher mitnehmen.»
Noch ohne Tor
Wegen des späten Gegentreffers ist YB in der Champions League auch nach dem dritten Spiel weiter punktelos. Das Torverhältnis lautet 0:9. Allerdings trafen die Berner mit Aston Villa (0:3), dem FC Barcelona (0:5) und nun Inter auch auf die drei besten Gegner in der laufenden Ligaphase. «Nun kommen Teams, gegen die wir etwas offensiver auftreten können», ist Lauper überzeugt. Weiter geht es für den Schweizer Meister in der Königsklasse am 6. November in Gelsenkirchen gegen die ukrainische Equipe Schachtar Donezk.
Während die Berner Spieler die nächste Niederlage kommentieren mussten, ist der Schweizer Goalie Yann Sommer mit Inter, das nun sieben Punkte auf dem Konto hat, auf Kurs. Sommer hat in der Champions League nach wie vor kein Gegentor kassiert. Für YB fand er lobende Worte: «Sie machten die Räume gut zu und waren sehr aggressiv. Das merkten wir, uns unterliefen viele Fehler. Darum bin ich sehr froh, wie es geendet hat.»
Sommer äusserte sich auch zu den Pausen, die er nun aufgrund des Rücktritts aus der Nationalmannschaft hat: «Ich genoss es sehr, mal keinen Druck und mehr Zeit für die Familie sowie für mich zu haben. Aber natürlich fieberte ich mit dem Team mit. Ich bin nun ein Fan.» https://www.plattformj.ch/artikel/226183
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:11 |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. Oktober 2024, 12:04 |
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24.10.2024  Zitat: Ein Schritt auf dem Weg ins Ausland?
Ritterschlag von Star-Trainer Inzaghi für Von Ballmoos
YB-Goalie David von Ballmoos wird für seine Leistung gegen Inter von Meistercoach und Champions-League-Finalist Simone Inzaghi geadelt.
Nein, gut sah David von Ballmoos nicht aus, als er SRF Red’ und Antwort stand. Bleich, nudelfertig, abgekämpft. Wer konnte es dem YB-Keeper verübeln? 92 Minuten und ein paar Zerquetschte heroisch gekämpft. Und dann kommt dieser Dimarco, bringt den vierten, fünften gefährlichen Ball seit seiner Einwechslung nach 54 Minuten zur Mitte. Thuram ist schneller als Benito. Der Ball flutscht Von Ballmoos aus wenigen Metern zwischen Handschuh und Oberschenkel rein. Ein ganz krummes Ding.
Die Sorte Tore, bei denen man als Goalie machtlos ist und sich doch mehr, viel mehr, ärgert als über einen Laserstrahl aus zehn Metern ins Lattenkreuz. Weil man am Ball dran ist. Weil man komisch aussieht. Ärger und Frust pur.
Leere ...
«Jetzt ist gerade eine Leere in mir drin. 92 Minuten bist du super im Match – und am Ende stehst du doch mit leeren Händen da. Das tut weh, wenn man sich am Schluss um diesen wohlverdienten Punkt bringt», sagt der Emmentaler. Doch so bitter es auch ist, dieses Gegentor in der Nachspielzeit – YB kann ganz viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen. «Wir haben uns sehr gut präsentiert und das YB-Gesicht gezeigt. Da haben sicher ganz viele Leute Freude gehabt, trotz des Ergebnisses. Das müssen wir am Donnerstag anschauen und mitnehmen.»
Und da ist auch die Leistung des Goalies. Über diese spricht er selber nicht. Wie er den alleine auf ihn laufenden Bisseck in Halbzeit 1 stoppt. Wie er gleich nach der Pause den Penalty von Arnautovic tief unten in der linken Ecke grossartig fischt, in der gleichen Szene gleich auch noch den Nachschuss von Dumfries zunichtemacht. Danach das minutenlange Zittern, weil gescheckt wird, ob sich Von Ballmoos nicht zu früh von der Linie bewegt hat. Mit dem positiven Ende für den Goalie. Auf der Uefa-Page schreiben sie: «Wie kann man eine Penalty-Parade besser machen? Indem man auch gleich den Nachschuss hält, so wie Von Ballmoos.»
Für Magnin stellt sich die Goalie-Frage nicht
Allzu viel Positives hat Von Ballmoos diese Saison noch nicht gehört. Inklusive Forderung, Marvin Keller zur Nummer 1 zu machen. Auch wenn YB sich ganz klar für die YB-Legende entschieden hat. Auch beide Trainer. Der geschasste Patrick Rahmen. Und der Neue, Joël Magnin. «Ich kenne David schon lange und weiss, was er kann», sagt Magnin. «Er hat das schon im Frühling, als wir Meister wurden, gezeigt. Nun auch in den beiden Spielen gegen Luzern und Inter. Für mich stellt sich die Frage nicht, wer im Tor steht. Auch, weil Dävu der Mannschaft mit seiner Persönlichkeit sehr viel bringt.»
Tönt fast so, wie wenn es aus der von YB an Keller zugesagten Spielzeit – vorderhand zumindest – nicht mehr viel wird. Was auch einer gewissen Logik nicht entbehrt.
Von Ballmoos hat Inzaghi imponiert
Doch auch das wird Von Ballmoos so schnell nicht trösten können. Vielleicht aber das Video der Pressekonferenz von Inter-Coach Simone Inzaghi nach dem Duselsieg. Da sagt der Mister, den sie in Mailand verehren (also wenn man Inter-Tifoso ist …), dass ihm an diesem Abend speziell der Torwart imponiert habe. «Ich hatte schon am Mittwochmorgen, als ich von einzelnen Spielern von YB sprach, unterstrichen, wie stark der Keeper zuletzt gewesen war.»
Ein Ritterschlag für den sechsfachen Meister, der seinen Vertrag bei YB vor genau einem Monat bis 2027 verlängert hat. Um den Bernern etwas zurückzugeben, denen er seine ganzen Erfolge verdankt, klar. Aber ebenso klar mit dem Hintergedanken, den Traum vom Ausland doch noch wahrzumachen. Für einen Keeper ist der auch mit 29 Jahren noch längst nicht ausgeträumt. Für einen enorm ehrgeizigen Mann wie Von Ballmoos sowieso nicht. Mit der Leistung gegen Inter und mit dem Ritterschlag durch Meistercoach und Champions-League-Finalist Inzaghi ist der bislang grösste Schritt gemacht worden. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 55603.html
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