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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:17 |
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28.07.2024  Zitat: Erste Punkte für Maassen
3. Niederlage im 3. Spiel: YB geht gegen St. Gallen mit 0:4 unter
- Die Young Boys verlieren auch ihre 3. Super-League-Partie. In St. Gallen kassieren sie eine 0:4-Ohrfeige. - Für die St. Galler sind es im ersten Liga-Heimspiel unter Coach Enrico Maassen nach der Startniederlage bei Winterthur die ersten 3 Punkte. - Schon nach 20 Minuten führen die Ostschweizer gegen haarsträubend verteidigende Berner mit 2:0. - Im Parallelspiel am Sonntagnachmittag gewinnt der FCZ im Kantonsderby gegen Winterthur mit 4:2.
Schweizer Meister YB hat sich nach dem 1:3 bei Servette unter der Woche für das Gastspiel in St. Gallen viel vorgenommen. Schon vor dem Anpfiff im Kybunpark war allerdings klar gewesen, dass der erste Sieg alles andere als ein einfaches Unterfangen wird: Nur einmal in den letzten 7 Spielen in der Ostschweiz konnte YB 3 Punkte entführen.
Zudem hatten auch die ambitionierten St. Galler nach dem missglückten Start in Winterthur (0:1) etwas gutzumachen. Und genau so starteten die Akteure vom neuen Trainer Enrico Maassen ins Heimspiel vor vollen Rängen. Mit viel Tempo, Spielwitz und Mut. Belohnt wurde das mit 2 frühen Treffern.
YB von Beginn weg nicht bereit
Patrick Rahmens YB präsentierte sich derweil wie bei den Niederlagen gegen Sion (1:2) und Servette in der Defensive teils vogelwild – was sich insbesondere bei den 2 Gegentreffern nach nicht mal 20 Minuten zeigte:
- 9. Minute: Christian Witzig läuft und läuft, wird dabei auf der linken Seite nicht angegriffen. Mit seinem Pass zur Mitte findet er Chadrac Akolo, der keine Mühe hat, den Ball direkt im Berner Kasten zu versenken. - 18. Minute: Akolo schüttelt Gegenspieler Tanguy Zoukrou einfach ab, zieht los und bedient in der Mitte Stürmer Willem Geubbels mit einem traumhaften Aussenrist-Zuspiel. Der Franzose lässt sich vor David von Ballmoos nicht zweimal bitten.
Eine direkte Berner Antwort blieb aus. Nur einmal kurz vor der Pause wurde es vor dem Tor von Lawrence Ati Zigi gefährlich: Zuerst scheiterte Darian Males aus spitzem Winkel am Ghanaer, den Nachschuss setzte Meschack Elia an den linken Pfosten. Bereits eine Minute vor dem Halbzeitpfiff verschwand Trainer Rahmen angefressen in die Kabine.
St. Galler Schaulaufen
Wer eine Reaktion von YB im 2. Durchgang erwartet hatte, wurde enttäuscht – schon nach wenigen Minuten. Rahmen wechselte in der Pause zwar zweifach in der Defensive (Miguel Chaiwa für Cheikh Niasse und Jaouen Hadjam für Noah Persson), doch das brachte nichts. Ein erneuter St. Galler Doppelschlag – dieses Mal innert nur 4 Minuten – entschied das Spiel nach nicht mal 55 Minuten:
- 51. Minute: Geubbels hat nach einem Steilpass unglaublich viel Platz, weil Sandro Lauper nicht hinterherkommt. Nach dem Querpass des Stürmers muss Felix Mambimbi nur noch einschieben. Für Mambimbi, das ehemalige YB-Talent, ist es der Premierentreffer in Grünweiss. - 55. Minute: St. Gallen kombiniert sich wie im Training durch die YB-Hintermannschaft, die nach allen Regeln der Kunst in Einzelteile zerlegt wird. Witzig bewahrt vor Von Ballmoos Ruhe und schiebt lässig ein – 4:0!
Auf der anderen Seite wollte den Bernern nicht einmal der Ehrentreffer gelingen. Sinnbildlich für den gesamten YB-Auftritt: In der 67. Minute konnte Males im Strafraum ungestört abschliessen. Doch sein Abschluss flog klar zu hoch in die Zuschauerränge.
Historisch schlechter YB-Start
Für die Young Boys setzte es erstmals in der Super League überhaupt 0 Punkte in den ersten 3 Spielen ab. 3 Liga-Niederlagen in Folge gab es für die Berner zuletzt vor 10 Jahren. Ausserdem verlor Trainer Rahmen saisonübergreifend die letzten 10 Pflichtspiele.
So geht es weiter
Als nächstes steht für St. Gallen am Nationalfeiertag das Rückspiel in der Conference-League-Quali bei Tobol Kostanay an. Die Ostschweizer werden mit einem 4:1 im Rücken ab 18:00 Uhr im fernen Kasachstan gefordert sein. Für YB geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FC Zürich weiter. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -0-4-unter
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:18 |
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28.07.2024  Zitat: Nerven liegen komplett blank
YB-Goalie Von Ballmoos: «Als ganzes Team haben wir total versagt»
Der amtierende Meister YB hat einen historisch schlechten Saisonstart hinter sich. Dementsprechend ist die Stimmung.
Nein, so hat sich Schweizer Meister YB den Start in die neue Saison ganz sicher nicht vorgestellt. Nach der turbulenten letzten Saison, in der am Ende immerhin doch noch der Meistertitel herausschaute, sollte in der neuen Spielzeit alles wieder besser, ruhiger und vor allem attraktiver werden. Herausgekommen, so die Bilanz nach den ersten 3 Spielen, ist das Gegenteil.
Nach dem 0:4-Debakel in St. Gallen steht YB unter der Leitung des neuen Trainers Patrick Rahmen nach den ersten 3 Liga-Partien mit 0 Punkten am Tabellenende – bei einem vernichtenden Torverhältnis von 2:9. In der Super League ist es das erste Mal überhaupt, dass die Berner nach den ersten 3 Spielen keinen Zähler aufweisen. Ebenfalls eine Seltenheit: 3 YB-Niederlagen am Stück, was sich zuletzt vor 10 Jahren ereignete.
Von Ballmoos nimmt sich Hadjam vor
Dementsprechend präsentiert sich die Berner Gemütslage. Dass es um jene nicht gut bestellt ist, zeigte sich bereits während dem Spiel. Nach einem St. Galler Abschluss in der 82. Minute hielt es YB-Keeper David von Ballmoos nicht mehr aus. Kurzerhand marschierte er zu Teamkollege Jaouen Hadjam und knöpfte sich diesen vor. «Es war nichts Persönliches, sondern es ging um die Situation. Das war von mir in den Emotionen drin sicher nicht korrekt», entschuldigte sich der YB-Captain nach dem Spiel.
Doch Von Ballmoos, der an keinem der 4 Gegentore in St. Gallen eine Mitschuld trug, hatte allen Grund, von seinen (insbesondere defensiven) Vorderleuten frustriert zu sein. Mal für Mal liess sich YB von den flinken St. Gallern überlaufen. Dabei wussten die Berner, was auf sie zukommen wird: «Wir wussten um die hohe Intensität in St. Gallen. Wir wollten von Anfang an dagegenhalten, kamen aber gar nie in die Zweikämpfe», so Rahmen.
Trainer Rahmen ratlos
Der YB-Coach wirkte nach dem Spiel enttäuscht und ratlos. Offensichtlich fehlt es YB derzeit an allen Ecken und Enden. «Wir haben insgesamt keinen guten Job gemacht. Nun gilt es, an vielen Orten den Hebel anzusetzen. Gegen den FC Zürich müssen wir ein anderes Gesicht zeigen», äusserte sich Rahmen.
Mit dem Heimspiel gegen den FCZ, der nach 2 Spielen mit 6 Punkten dasteht, wartet am Sonntag eine weitere knifflige Aufgabe auf YB. In all dem Negativen versuchte Rahmen aber doch noch etwas Positives zu sehen: «Wir müssen alles hinterfragen. Ich habe solche Situationen schon erlebt, da kommt man nur gemeinsam heraus. Ich bin überzeugt, dass wir Lösungen finden», gab sich der 55-Jährige optimistisch. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... al-versagt
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:21 |
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28.07.2024  Zitat: Berner Horrorstart:
«Aus der Emotion raus»: YB-Captain geht Mitspieler an den Kragen
Null Punkte nach drei Spielen. YB ist miserabel in die neue Saison gestartet. Darum brennt in der Bundesstadt gehörig der Baum.
Darum gehts
- Die Young Boys stecken in der Krise. - Nach drei Spielen sind sie Tabellenletzter. - Für Trainer Patrick Rahmen war es die zehnte Pleite in Serie.
Nach 81 Minuten und vier Gegentoren hatte YB-Captain David von Ballmoos genug gesehen. Mal wieder liessen seine Vorderleute eine Topchance für die St. Galler zu und dann platzte dem Goalie die Hutschnur. Die Wut musste raus, dafür musste Teamkollege Jarouen Hadjam hinhalten.
Nach einem kurzen Sprint durch den Strafraum packte er den Aussenverteidiger am Kragen und geigte ihm gehörig die Meinung. «Das war aus der Emotion heraus. Es war sicherlich nicht persönlich», erklärte die Nummer 1 gegenüber blue seinen Ausbruch.
Sportchef mit klarer Ansage
Aber im gleichen Atemzug beschwichtige er. «Das war nicht korrekt von mir, aber wir haben es besprochen und es ist für beide bereits wieder vergessen.» Nichtsdestotrotz sind es Bilder, die zeigen, dass beim Meister derzeit nicht viel zusammenpasst. Zum ersten Mal in der Geschichte der Super League steht YB nach drei Spielen mit null Punkten da.
«Im Moment werden wir einfach sehr hart bestraft, das Glück des Tüchtigen fehlt uns», beschrieb der 29-Jährige das derzeitige Leistungstief seiner Mannschaft. In die gleiche Richtung, nur mit härteren Worten ging die Analyse von Sportchef Steve von Bergen. «Wir waren in jedem Bereich überfordert», brachte er es im Interview mit blue auf den Punkt.
Von Bergen schloss Transfer von Verteidiger aus
Eine Erklärung habe er derzeit nicht, aber die ganze Mannschaft sei nicht so ganz auf der Höhe, so der ehemalige Nati-Spieler. «Aber mit drei Niederlagen war es eine schwierige Woche für uns.» Die drei Pleiten zeigten vor allem Schwachstellen in der Defensive auf. Wird nun nachgerüstet?
«Wir verfallen jetzt nicht in Panik und verpflichten fünf neue Spieler in der nächsten Woche», so von Bergen. «Aber der Transfermarkt ist weiterhin offen. Es wird noch das ein oder andere passieren», versprach er. Gegenüber der Berner Zeitung schloss der YB-Sportchef zuletzt allerdings aus, noch einen Verteidiger zu holen.
Rahmen in Negativspirale
Man wolle zwar wegen der Verletzung von Neuzugang Conte noch einen Offensivspieler holen. «Aber es ist nicht geplant, noch einen Innenverteidiger zu holen, weil wir sonst in ein paar Wochen ein massives Überangebot hätten», erklärte von Bergen.
YB-Trainer Patrick Rahmen wartet derweil immer noch auf sein erstes Erfolgserlebnis in Bern. Das 0:4 in St. Gallen war saison- und clubübergreifend Rahmens zehnte Niederlage in Serie. Vor seinem Wechsel zu YB hatte er bereits seine sieben letzten Pflichtspiele mit Winterthur verloren. https://www.20min.ch/story/nach-horrors ... -103157330
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:24 |
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28.07.2024  Zitat: Historisch schlechter YB-Start
Der Meister wird von grün-weissem Tsunami überrollt
Drei Spiele, drei Niederlagen: So schlecht ist YB seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie in eine Saison gestartet. Der FC St. Gallen macht den Berner Horror-Start am Sonntagnachmittag perfekt.
Das Spiel
Was ist denn nur mit dem Meister los? Neo-Coach Patrick Rahmen und seine Young Boys legen einen historisch schlechten Saisonstart hin. Nach den Pleiten gegen Sion und Servette muss sich YB nun auch in St. Gallen geschlagen geben – und gleich mit 0:4!
In der Ostschweiz werden die Berner Opfer eines grün-weissen Tsunamis, der über das unsortierte YB-Kollektiv hinwegfegt und den Gast regelrecht in dessen Einzelteile zerlegt. Drei Niederlagen in den ersten drei Liga-Partien – das haben die Berner in ihrer Geschichte noch nie geschafft.
Angeführt vom brillant aufgelegten Offensivtrio Geubbels, Akolo und Witzig machen die St. Galler da weiter, wo sie gegen Tobol unter der Woche aufgehört haben – mit schnörkellosem Offensivfussball. Und vor allem mit dem Toreschiessen. Vier Stück sinds am Ende, erzielt in der Startphase und kurz nach der Pause. Und die Ausbeute hätte gar noch höher ausfallen können. Elektrisiert von der prächtigen Stimmung im Kybunpark sind die Espen während neunzig Minuten nach allen Regeln der Kunst überlegen, strahlen ständige Gefahr aus. Und erteilen dem Meister eine Lektion, die sich gewaschen hat.
Die Tore
10. Minute, Chadrac Akolo, 1:0: 14 Treffer erzielte Akolo in der letzten Saison, errang damit die geteilte Torschützenkrone. Gegen YB eröffnet er nun sein Tore-Konto 2024/25. Christian Witzig setzt über die linke Aussenbahn mit viel Entschlossenheit zu einem Vorstoss an, dringt in die Box ein und legt quer auf Akolo, der das Leder mit dem ersten Ballkontakt perfekt an David von Ballmoos vorbei ins Netz setzt.
19. Minute, Willem Geubbels, 2:0: Erst noch Torschütze, schwingt sich Akolo wenige Minuten später zum Vorlagengeber auf. Der Kongolese hat auf der linken Seite zu viel Platz, bedient den mitgelaufenen Geubbels mit einem perfekt dosierten Zuspiel – und dieser verwandelt in bester Torjäger-Manier.
51. Minute, Felix Mambimbi, 3:0: Ausgerechnet Ex-YB-Stürmer Felix Mambimbi, der über 100 Partien für die Berner bestritten hat, vergrössert das Gelb-Schwarze Malhör kurz nach Wiederanpfiff. Geubbels enteilt Lauper auf rechts, findet mit seinem Zuspiel Mambimbi – und der schiebt aus kurzer Distanz zu seinem allerersten Tor im FCSG-Dress ein.
55. Minute, Christian Witzig, 4:0: Und die furiosen Espen setzen noch einen drauf: Wieder ist Geubbels entscheidend beteiligt. Seinen Schnittstellenpass veredelt der ebenfalls glänzend aufgelegte Christian Witz vor den Augen von Nati-Assistenztrainer Giorgio Contini zum vierten Ostschweizer Treffer.
Die Stimmen (gegenüber Blue)
Steve von Bergen: «Wir waren in jedem Bereich überfordert, haben keine Reaktion zeigen können. Es ist eine schwierige Woche für uns mit drei Niederlagen, das ist Fakt. Eine Erklärung direkt nach dem Spiel haben wir nicht. Jeder von uns muss jetzt die richtigen Fragen stellen. Wir können nicht nur über die Innenverteidiger reden, wenn wir neun Tore in drei Spielen erhalten haben. Wir haben aktuell einfach allgemein Schwierigkeiten. Wir analysieren den Markt und werden sicher noch etwas machen. Aber wir verfallen nicht in Panik. Wir waren heute überall überfordert, das beginnt oben im Kopf. Es wird in den nächsten Tagen ernsthafte Gespräche geben.»
Sandro Lauper: «Es geht nicht darum, laut zu werden oder jemandem die Schuld in die Schuhe zu schieben. Nein, jetzt müssen wir zusammenstehen und ruhig bleiben. Dann sehen wir in Bern weiter. Es beginnt vorne bei den Stürmern und hört hinten bei uns auf. Wir sind diejenigen, die immer blöd aussehen am Schluss, die, die es noch auszubügeln versuchen. Es fehlt überall ein wenig – und das ist im Moment einfach zu viel.»
David von Ballmoos: «Die Aktion mit Hadjam entstand aus der Emotion heraus. Es hat jetzt halt gerade ihn getroffen, das war sicher nicht korrekt. Aber wir haben es bereits angeschaut und es ist für beide vergessen. Wir müssen noch näher zusammenrücken, wenn es schwierig wird. Wir werden aktuell brutal hart bestraft. Wir müssen uns das Glück des Tüchtigen wieder erarbeiten, für jeden Fehler kassieren wir aktuell ein Tor.»
Enrico Maassen: «Das war das dritte Spiel in Folge, das wir sehr gut gespielt haben. Es war in allen Spielen möglich, vier oder fünf Tore zu schiessen – das ist unser Mindset. Im Namen des Trainerteams habe ich beim Team Danke gesagt für den Einsatz, die Leidenschaft und den Fussball, den wir geboten haben. Das war ein toller Moment. Den nehmen wir jetzt mit.» «Wollte ein Zeichen setzen – Art und Weise war nicht korrekt»
Der Beste
Willem Geubbels. Was für eine Wasserverdrängung. Was für ein Auge. Welch Technik. Und dann macht er auch noch ein Tor. Sensationelles Spiel des Stürmers aus der Region Lyon.
Der Schlechteste
Bei solch einem kollektiven Kollaps wäre es völlig sinnbefreit, einen Einzelnen herauszupicken. Also: alle 15 Feldspieler, die sich an diesem rabenschwarzen Sonntag um die Ehre foutierten, das Dress des Meisters tragen zu dürfen.
Die Zuschauer
18'720 Fans verfolgen das FCSG-Furioso im Kybunpark.
Das gab zu reden I
Nach über 80 Minuten muss Ref Urs Schnyder zum ersten Mal Gelb zücken. Für ein taktisches Foul von Males. Das sagt alles über die Aggressivität, die YB in dieses Neo-Derby hineinbringt. Es gibt sie quasi nicht. St. Gallen hingegen kommt locker ohne viel Körpereinsatz aus.
Das gab zu reden II
Goalie und Captain David von Ballmos geht zehn Minuten vor Schluss auf seinen eigenen Mitspieler Jaouen Hadjam los, der in der Pause für Noah Persson gekommen war – und staucht diesen gnadenlos zusammen. Die Nerven liegen bei YB sowas von blank!
Das gab zu reden III
Trainer Enrico Maassen demütigt YB auch noch von der Seitenlinie, als er vor Ablauf einer Stunde einen Dreifach-Wechsel zwecks Schonung vornimmt. Man stelle sich das vor: Über eine halbe Stunde noch zu spielen, und ein gegnerischer Coach kann in einem Spiel gegen YB damit beginnen, wie in einem Trainingsspiel zu wechseln.
So gehts weiter
YB empfängt am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) den FCZ im Wankdorf. Die Espen hingegen sind bereits wieder am Donnerstag zum Conference-League-Quali-Rückspiel in Kasachstan gefordert (18.00 Uhr), ehe am Sonntag (14.15 Uhr) aus Auswärtsspiel in Lausanne ansteht. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 85864.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:25 |
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28.07.2024  Zitat: Meister YB nach der Demütigung in St. Gallen noch immer punktelos
Rahmen: «Ich werde Lösungen finden!»
Der Meister steht nach der dritten Schlappe im dritten Spiel punktelos am Tabellenende. Wer hätte das gedacht? Nun braucht Trainer Patrick Rahmen schnelle Lösungen und Sportchef Steve von Bergen schnelle Transfers.
Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind so unwahrscheinlich, dass man sie kaum glauben kann. Zum Beispiel, dass der hoch dotierte Meister YB, der über ein Vielfaches an Budget seiner Konkurrenz verfügt und dessen Meistermannschaft grosso modo zusammengeblieben ist, nach drei Runden punktlos dasteht. Etwas, das YB seit Einführung der Super League 2003 noch nie geschafft hat. Nun ist es passiert. Und es ist nicht einfach nur passiert. YB wird im Kybunpark zerfleddert und geschreddert.
Maassens Wechsel senden klare Zeichen aus
Nach nicht mal einer Stunde nimmt St.-Gallen-Trainer Enrico Maassen seine wichtigsten Kräfte zwecks Schonung vom Feld. Es ist ein demütigendes Zeichen in Richtung Berner. Es besagt: Hey, schaut her, wir können uns das leisten. Von Euch kommt eh keine Gefahr.
Und nun? «Näher zusammenrücken. Härter arbeiten. Vorwärtsschauen. Dann kommen unsere Qualitäten wieder zum Vorschein und wir aus diesem Loch», sagt Captain David von Ballmoos. Der Glaube sei definitiv noch da. Aber die Nerven liegen halt schon ein wenig blank. Von Ballmoos enerviert sich dermassen über die Ballverluste des eingewechselten Algeriers Jaouen Hadjam, dass er diesem im Strafraum nachsetzt, am Kragen packt und zusammenscheisst. «Das war in den Emotionen und nicht korrekt von mir», sagt der Emmentaler. «Ich habe das mit Jaouen gleich nach dem Spiel geklärt. Aber ich wollte mal ein Zeichen setzen.» Und weil das sowohl Trainer Patrick Rahmen wie auch Sportchef Steve von Bergen ebenso sahen, gibts keine Sanktion.
Rahmen hat seine zehn letzten Spiele verloren
Ein ganz besonderer Alptraum ist dieser Horrorstart vor allem für den neuen Trainer. Rahmen hatte zuletzt mit Winterthur wettbewerbsübergreifend die letzten sieben Spiele verloren. Und nun drei mit YB. Zehn Schlappen in Folge! Da muss einen doch eine Sinnkrise ereilen. «Meine Vorstellungen waren andere, klar. Aber dieses unbefriedigende Bild werden wir ändern!», sagt Rahmen kämpferisch. Was bleibt ihm auch anderes übrig? «Die Situation ist schwierig, aber ich werde Lösungen haben. Ich habe solche Situationen auch schon erlebt.»
Von Bergen: «Ich kenne wenige Leute, die bei einem null zu vier jubeln …»
Gefragt ist aber auch die sportliche Führung. Sportchef Steve von Bergen, der auf der Tribüne ob des Geschehens, das da seinen Lauf nahm, wie seine Kollegen von der Teppichetage so aussah, als ob der Leibhaftige hinter dem Quartett her wäre. «Ich kenne wenige Leute, die bei einem null zu vier jubeln …»
Auch der Sportchef ist gefordert mit den angekündigten Transfers. «Wir werden nicht in Panik verfallen und Spieler kaufen, um zu kaufen. Sondern nur Spieler holen, von deren Qualität wir überzeugt sind.» Man dürfe nicht erwarten, dass nächste Woche fünf Neue in der Kabine stehen würden. Aber eine neue Geisteshaltung. Und die ist gratis. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 88500.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:29 |
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28.07.2024  Zitat: FCSG zeigt YB, wo der grün-weisse Hammer hängt und siegt 4:0
Der FC St.Gallen hat beim ersten Heimspiel der Saison buchstäblich gezaubert. Mit einem 4:0 haben die Espen Meister YB gebodigt.
Momentan läuft bei YB so gut wie nichts zusammen. Ausser bei einer Aktion kurz vor der Pause, die mit einem Pfostenschuss von Meschack Elia endete, war Rahmens Truppe nie nahe dran, in den Match zurückzufinden nach den frühen Gegentoren durch Chadrac Akolo (9.) und Willem Geubbels (18.). Auch die Pausenansprache wirkte so wenig positiv wie die personellen Wechsel. Der nach 45 Minuten ins Spiel gekommene Linksverteidiger Jaouen Hadjam stand mit einem Ballverlust und einem Fehlpass am Ursprung der Gegentore durch Felix Mambimbi (51.) und Christian Witzig (55.), die früh die Frage nach dem Sieger beantworteten.
Vor allem die Abwehr von YB war ohne die verletzten Mohamed Camara und Loris Benito nie auf der Höhe. Sie wurde immer wieder überrascht durch Pässe in die Tiefe. Bis zum Pfostenschuss von Elia hätte St.Gallen mit mehr Effizienz auch 4:0 oder 5:0 führen können. Je länger das Spiel dauerte, desto offensichtlicher wurde die Verunsicherung in den Reihen von YB. Auch wenn die Saison noch sehr jung ist, drängt die Zeit. Korrekturen müssen nun schnell wirken, denn es geht für den Klub Schlag auf Schlag, nicht nur in der Liga, sondern in dreieinhalb Wochen auch in den Playoffs für die Champions League.
St.Gallen korrigierte derweil seinen schlechten Saisonstart mit der unglücklichen Niederlage in Winterthur am letzten Wochenende mit den beiden deutlichen Siegen im Europacup gegen die Kasachen von Tobol und gegen YB. 8:1 Tore in zwei Spielen und innerhalb von drei Tagen gelangen dem Team des neuen Trainers Enrico Maassen. Diese rasante St.Galler Entwicklung kann auch YB in diesem Moment ein bisschen Mut machen. https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/fcsg ... -158290391
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:33 |
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28.07.2024  Zitat: FC St.Gallen stürzt Meister YB mit 4:0-Gala noch tiefer in die Krise
Der FC St.Gallen verschärft die Situation beim angeschlagenen Meister YB weiter: Die Ostschweizer feiern ein 4:0-Torfestival vor heimischer Kulisse.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC St.Gallen fertigt YB mit 4:0 ab. - Akolo, Geubbels, Mambimbi und Witzig erzielen die Tore.
Der FC St.Gallen stürzt Titelverteidiger YB mit einer 4:0-Abfuhr ins Tal der Tränen: 0 Punkte und 2:9 Tore – das ist die Berner Horror-Bilanz der ersten acht Tage der neuen Saison. Die Ostschweizer finden unterdessen nach der Auftaktpleite gegen Winterthur zurück in die Erfolgsspur.
Momentan läuft bei YB so gut wie nichts zusammen. Ausser bei einer Aktion kurz vor der Pause, die mit einem Pfostenschuss von Meschack Elia endete. Ansonsten war Rahmens Truppe nie nahe dran, in den Match zurückzufinden.
FC St.Gallen bestraft die Fehler bei YB
Nach den frühen Gegentoren durch Chadrac Akolo und Willem Geubbels wirkten die Berner gebrochen. Und auch die Wechsel misslangen: Der zur Pause eingewechselte gekommene Linksverteidiger Jaouen Hadjam verursachte beide Gegentore nach dem Seitenwechsel.
Mit einem Ballverlust und einem Fehlpass stand er am Ursprung der Treffer durch Felix Mambimbi (51.) und Christian Witzig (55.), die früh die Frage nach dem Sieger beantworteten.
Vor allem die Abwehr von YB war ohne die verletzten Mohamed Camara und Loris Benito nie auf der Höhe. Sie wurde immer wieder überrascht durch Pässe in die Tiefe. Bis zum Pfostenschuss von Elia hätte St. Gallen mit mehr Effizienz auch 4:0 oder 5:0 führen können.
YB gegen St.Gallen nie wirklich auf Augenhöhe
Je länger das Spiel dauerte, desto offensichtlicher wurde die Verunsicherung in den Reihen von YB. Auch wenn die Saison noch sehr jung ist, drängt die Zeit. Korrekturen müssen nun schnell wirken.
Der FC St.Gallen korrigierte derweil seinen schlechten Saisonstart mit der unglücklichen Niederlage in Winterthur. Mit den beiden deutlichen Siegen im Europacup gegen die Kasachen von Tobol und gegen YB ist man wieder auf Kurs.
8:1 Tore in zwei Spielen und innerhalb von drei Tagen gelangen dem Team des neuen Trainers Enrico Maassen. Diese rasante St. Galler Entwicklung kann auch YB in diesem Moment ein bisschen Mut machen. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-st ... e-66803006
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:37 |
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28.07.2024  Zitat: St.Gallen schiesst den Meister ab – bei YB liegen die Nerven blank
Der Meister befindet sich nach der ersten Super-League-Woche bereits in der Krise. Die Young Boys verlieren auch das dritte Spiel der Saison. In St. Gallen gehen sie mit 0:4 unter.
0 Punkte und 2:9 Tore – das ist die Berner Horror-Bilanz der ersten acht Tage der neuen Saison. Noch schlimmer sieht es für den Trainer Patrick Rahmen persönlich aus, der im Sommer zu YB gestossen ist, nachdem er die Saison in Winterthur mit sieben Niederlagen in Folge beendet hatte. Der neue Mann auf der Trainerbank muss nun sein Team rasch auf Kurs bringen. Am kommenden Sonntag ist daheim der FC Zürich der Gegner. Vier Niederlagen in Folge gab es für YB in der Super League noch nie, drei Pleiten in Serie letztmals vor fast zehn Jahren.
Momentan läuft bei YB so gut wie nichts zusammen. Ausser bei einer Aktion kurz vor der Pause, die mit einem Pfostenschuss von Meschack Elia endete, war Rahmens Truppe nie nahe dran, in den Match zurückzufinden nach den frühen Gegentoren durch Chadrac Akolo (9.) und Willem Geubbels (18.). Auch die Pausenansprache wirkte so wenig positiv wie die personellen Wechsel. Der nach 45 Minuten ins Spiel gekommene Linksverteidiger Jaouen Hadjam stand mit einem Ballverlust und einem Fehlpass am Ursprung der Gegentore durch Felix Mambimbi (51.) und Christian Witzig (55.), die früh die Frage nach dem Sieger beantworteten.
Vor allem die Abwehr von YB war ohne die verletzten Mohamed Camara und Loris Benito nie auf der Höhe. Sie wurde immer wieder überrascht durch Pässe in die Tiefe. Bis zum Pfostenschuss von Elia hätte St. Gallen mit mehr Effizienz auch 4:0 oder 5:0 führen können. Je länger das Spiel dauerte, desto offensichtlicher wurde die Verunsicherung in den Reihen von YB. Auch wenn die Saison noch sehr jung ist, drängt die Zeit. Korrekturen müssen nun schnell wirken, denn es geht für den Klub Schlag auf Schlag, nicht nur in der Liga, sondern in dreieinhalb Wochen auch in den Playoffs für die Champions League.
St. Gallen korrigierte derweil seinen schlechten Saisonstart mit der unglücklichen Niederlage in Winterthur am letzten Wochenende mit den beiden deutlichen Siegen im Europacup gegen die Kasachen von Tobol und gegen YB. 8:1 Tore in zwei Spielen und innerhalb von drei Tagen gelangen dem Team des neuen Trainers Enrico Maassen. Diese rasante St. Galler Entwicklung kann auch YB in diesem Moment ein bisschen Mut machen.
Man of the Match: Willem Geubbels
«Stellvertretend für die auffälligen Angreifer beim FCSG. Legt 2Tore auf, erzielt dazu eines selbst. Top Einsatz.» (blue Sport Kommentator Beat Signer)
Telegramm
St.Gallen - Young Boys 4:0 (2:0)
18'720 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 9. Akolo (Witzig) 1:0. 18. Geubbels (Akolo) 2:0. 51. Mambimbi (Geubbels) 3:0. 55. Witzig (Geubbels) 4:0.
St.Gallen: Zigi; Schmidt (58. Faber), Diaby, Vallci, Okoroji; Quintillà; Görtler (58. Konietzke), Toma, Witzig (57. Ruiz); Geubbels (64. Cisse), Akolo (36. Mambimbi).
Young Boys: von Ballmoos; Blum (58. Athekame), Zoukrou, Lauper, Persson (46. Hadjam); Males, Niasse (46. Chaiwa), Ugrinic, Monteiro (76. Colley); Elia (58. Imeri), Itten.
Bemerkungen: Verwarnungen: 81. Males. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 02034.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2024  Zitat: Es fehlt bei YB überall ein bisschen
Die Young Boys stecken nach acht Tagen in der neuen Saison schon in der Krise. Mit Solidarität, einigen Korrekturen und vielleicht Verstärkung von ausserhalb will der Meister wieder auf Kurs kommen.
Wie angespannt die Nerven bei den Young Boys nach den ersten Minuten dieser Saison schon sind, zeigte sich gegen den FC St. Gallen in der zweiten Halbzeit: David von Ballmoos packte Jaouen Hadjam am Kragen und geigte ihm die Meinung. Der Captain erschien nach dem Match zum TV-Interview und erklärte seine Reaktion gegenüber dem in der Pause eingewechselten und sehr fehleranfälligen Verteidiger mit den angestauten Emotionen.
So verständlich der Ausbruch des Goalies angesichts der vergangenen Tage ist, so wenig hilfreich ist er. Von Ballmoos selber und auch Sandro Lauper erklärten gegenüber «blue», dass es nun ganz besonders wichtig sei, zusammenzustehen. Alle YB-Spieler verschwanden nach dem 0:4 rasch in die Kabine und hatten eine erste Aussprache. Dabei ging es noch nicht darum, die Fehler zu korrigieren, sondern vielmehr darum, einen ersten Schritt Richtung dafür nötige Mentalität zu machen.
Selbstkritik und Hoffnung
In den kommenden Tagen wird es ernste Einzelgespräche geben, wie Sportchef Steve von Bergen gegenüber «blue» sagte. Dass diese nicht unbedingt zum Erfolg führen, zeigt der Umstand, dass solche bereits nach dem verlorenen Match gegen Servette vom Mittwoch stattgefunden haben. Vier Tage nach dem 1:3 in Genf war in St. Gallen nichts besser. «Wir waren in allen Bereichen überfordert», urteilte von Bergen. Er habe dafür keine Erklärung.
Etwas detaillierter ging Lauper auf Fehlersuche. Der Innenverteidiger, der einer sehr unsicheren Abwehr vorsteht, meinte: «Es fehlt überall ein bisschen – und das ist einfach zuviel.» Man werde momentan für jeden Fehler extrem bestraft, ergänzte von Ballmoos. «Gefühlt führt jeder Fehler zu einem Tor.» In drei Partien liess die Abwehr neun Gegentore zu, das sind bereits über ein Viertel aller Treffer, die YB in der gesamten letzten Super-League-Saison zugelassen hat.
Etwas Hoffnung schöpft Lauper eben aus dieser letzten Saison, die längst nicht perfekt verlief. «Da verloren wir auch innerhalb von einer Woche dreimal», erinnert der Routinier an die Phase Ende Februar und Anfang März mit Pleiten gegen Servette und Zürich in der Liga sowie dem Cup-Out gegen Sion. Diese Serie mündete in der Entlassung von Coach Raphael Wicky.
«Wir holen nicht fünf Spieler»
Natürlich ist ein Trainerwechsel diesmal keine Option. Es ist am seit Anfang Saison in der Verantwortung stehenden Patrick Rahmen, Lösungen zu finden. Dass er selber eine Serie von nunmehr zehn Niederlagen am Stück (drei mit YB und sieben mit Winterthur) verdauen muss, hilft nicht. Personell könnten ihm die Rückkehrer Mohamed Ali Camara und Loris Benito helfen. Die Verteidiger werden im Verlauf der kommenden Wochen wieder einsatzbereit sein.
Bis dahin gilt es, die nötigen Korrekturen anzubringen, um die aktuell verfügbaren Spieler zu einer konkurrenzfähigen Mannschaft zu formen. Dafür steht bis zum nächsten Match am kommenden Sonntag daheim gegen Zürich eine ganze Woche zur Verfügung. Lauper findet, man müsse zu den Basics zurückfinden und «vielleicht nicht mehr in Schönheit sterben». Von Bergen verspricht, dass auf dem Transfermarkt etwas passieren wird. Er sagt aber auch, der Klub werde keinesfalls in Panik verfallen: «Wir holen nächste Woche nicht fünf neue Spieler.» https://www.bluewin.ch/de/index/es-fehl ... 02748.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Juli 2024, 21:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2024  Zitat: Meister YB von der Rolle: «Wir waren in jeden Bereich überfordert»
Die Young Boys bleiben beim FC St.Gallen chancenlos, verlieren gleich mit 0:4 und stehen nach drei Liga-Spielen noch ohne Punkte da. Für Trainer Patrick Rahmen ist es klubübergreifend gar die 10. Pleite in Serie. Entsprechend gross ist der Frust im Berner Lager.
Was ist nur mit dem Meister aus Bern los? In St.Gallen wird die Mannschaft von Patrick Rahmen von der ersten Sekunde an vorgeführt und bleibt über 90 Minuten chancenlos. Erstmals seit 2014 verliert YB drei Super-League-Partien in Folge. Und erstmals überhaupt stehen die Berner nach drei Super-League-Spielen noch ohne Punkte da. Und für den neuen Trainer Patrick Rahmen ist es klubübergreifend gar die zehnte Pleite in Folge.
Die Nerven scheinen bei den Bernern schon in der Schlussphase des dritten Saisonspiels blank zu liegen. Bestes Beispiel ist eine Szene mit David von Ballmoos, der kurzzeitig die Contenance verliert und sich Teamkollege Hadjam zur Brust nimmt.
Nachdem die YB-Mannschaft zuerst geschlossen in der Garderobe verschwindet, erklärt David von Ballmoos anschliessend im Interview mit blue Sport: «Das entstand in den Emotionen. Es hat jetzt ihn getroffen, das war sicher nicht korrekt in dieser Situation. Wir haben es schon angeschaut und für beide ist es vergessen.»
Für jeden Fehler ein Gegentor
Zum Vergessen ist für den YB-Goalie aber auch, wie die Berner Reaktion nach der schwachen ersten Hälfte ausfiel. «Wenn du so in die zweite Halbzeit startest, dann ist der Match vorbei», sagt Von Ballmoos. «Wir werden aktuell brutal hart bestraft. Logisch, wir machen nicht alles perfekt. Aber wir bekommen gefühlt für jeden Fehler ein Tor. Wir müssen uns das Glück des Tüchtigen auch wieder erarbeiten. Da kommen wir nur zusammen raus.»
Dem schliesst sich Sandro Lauper an. «Wir müssen zusammenstehen und zuerst mal ruhig sein und dann schauen wir in Bern weiter», sagt der 27-Jährige und macht klar, dass die zahlreichen Gegentore nicht nur auf die Verteidigung zurückzuführen sind. «Es fängt vorne bei den Stürmern an und hört bei uns hinten auf. Wir (Defensivspieler) sind die, die am Schluss blöd aussehen. Es fehlt überall ein wenig – und das ist im Moment einfach zu viel.»
Lauper erinnert aber auch daran, dass man in der vergangenen Spielzeit schon schwierige Phasen zu überstehen hatte. «Da sind wir auch rausgekommen. Nun gilt es, dort anzuknüpfen. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um zusammen zu reden und die Fehler zu analysieren.» Vielleicht habe die Misere zum Saisonstart gar etwas Positives. «Wir haben noch Zeit, um zu reagieren. Die Saison ist noch lang», sagt Lauper. «Wir müssen das Feld von hinten aufrollen.»
Von Bergen: «Wir verfallen nicht in Panik»
Deutliche Worte wählt auch Steve von Bergen. «Wir waren in jedem Bereich überfordert. Wir konnten keine Reaktion zeigen. Eine schwierige Woche für uns», macht der YB-Sportchef klar, hat dafür so kurz nach dem Schlusspfiff aber keine Erklärung. «Es ist klar, dass jeder von uns die richtigen Fragen stellen muss. Wir sind als Mannschaft in diese Situation gekommen und müssen als Mannschaft da raus.»
Es zudem einfach, jetzt über die Verteidiger zu sprechen. «Aber es ist nicht nur die eine oder andere Position. Wir machen allgemein nicht genug. Das muss jedem von uns bewusst zu sein», sagt von Bergen. «Es ist immer die gleiche Sache. Wenn du verlierst, redet man über Leadership. Aber am Schluss geht es nicht um ein, zwei oder drei Spieler, sondern um ein gesamtes Team.»
Aus diesem Grund kündigt der 41-Jährige in den kommenden Tagen viele Gespräche an – und auch einige personelle Nachbesserungen. «Wir sind am Analysieren, wir werden noch etwas tun», sagt Von Bergen mit Blick auf das noch offene Transferfenster. «Aber eins ist sicher: Wir verfallen nicht in Panik. Wir werden nicht in den nächsten Wochen fünf neue Spieler holen.» https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 02548.html
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