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 Betreff des Beitrags: Re: Hansueli Rhis (YB-Investor)
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. April 2023, 00:11 
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Besitzer Rihs: «YB hat Reserven für drei Saisons erarbeitet»

In den letzten Jahren hat sich YB zur Nummer 1 unter den Schweizer Fussball-Clubs entwickelt. Das hat für finanzielle Reserven gesorgt, erklärt Hansueli Rihs.

Das Wichtigste in Kürze

- Heute um 20.15 Uhr bestreitet Tabellenführer YB den Cup-Halbfinal in Basel.
- Club-Besitzer Hansueli Rihs erklärt, man könnte auch drei miserable Saisons verkraften.
- In den letzten Jahren konnten durch Erfolge und Transfers Reserven erwirtschaftet werden.

In der Super League ist YB trotz der 1:2-Niederlage bei Servette unantastbar vorne. 15 Punkte beträgt der Vorsprung, der Titel ist zum Greifen nah. Und heute Abend können die Young Boys im Cup-Halbfinal in Basel einen grossen Schritt Richtung Double-Gewinn machen.

Doch auch wenn es den Bernern nächste Saison deutlich schlechter laufen sollte, müsste man sich um Gelb-Schwarz keine Sorgen machen. Denn die erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren hat ordentlich eingeschenkt. Das erklärt einer, der es wissen muss: Hansueli «Jöggi» Rihs.

«Können drei miserable Saisons überleben»

Seit 15 Jahren ist er bei YB am Ruder, lange Zeit zusammen mit seinem Bruder Andy (†75). Nach dessen Tod 2018 (kurz vor dem langersehnte Meistertitel) übernimmt er vor einem Jahr auch dessen Aktien. Und er erklärt kürzlich: «YB so viel Reserven erwirtschaftet, dass wir drei miserable Saisons überleben würden.»

Das sagt Rihs vor der Donatorenvereinigung des FC Wohlen, bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte. Der «Wohler Anzeiger» berichtet von dem Anlass, in dem «Jöggi» Rihs die jüngste Erfolgsgeschichte der Berner erklärt.

Einerseits brauche es einen Verwaltungsrat, der Transparenz schaffe und eine sportliche Führung mit viel Kompetenz und Bescheidenheit. Zudem müsse man den eigenen Nachwuchs behutsam einbauen und brauche Talente. «Diese sollen sich im YB-Nest entwickeln.»

Rihs schwärmt von YB – und ärgert sich über Infantino

Für die wirtschaftliche Stärke braucht es laut Rihs drei Säulen: Die Teilnahme an europäischen Wettbewerben, Transfergewinne und ein volles Stadion. Diese Faktoren sorgen für erwähnten Reserven. Allein letzte Saison erwirtschaftete YB 27 Millionen Franken aus Transfers und machte sieben Millionen Gewinn.

Während Rihs vor den Wohlen-Donatoren von seinen Young Boys schwärmt, ärgern ihn die Vorgänge im internationalen Fussball. «Was im Ausland abgeht, ist himmeltraurig», wird er vom «Wohler Anzeiger» zitiert.

Besonders Fifa-Präsident Gianni Infantino und dessen protzige Bilder mit den Scheichs hätten ihn an der WM in Katar geärgert. Die Hand werde er dem Walliser auch nie schütteln, so Rihs. Dafür wohl bald seinem YB-Captain Fabian Lustenberger. Die Frage ist nur, ob nach einem oder zwei Titelgewinnen in dieser Saison.


https://www.nau.ch/sport/fussball/besit ... t-66466274

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 Betreff des Beitrags: Re: Hansueli Rhis (YB-Investor)
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Mai 2023, 22:48 
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Hans-Ueli Rihs Tagebuch: Der 5:1-Sieg der Young Boys gegen Luzern am vergangenen Sonntag war erst der Anfang

Der 5:1-Sieg der Young Boys gegen Luzern am vergangenen Sonntag war der absolute Wahnsinn – und quasi das Tüpfelchen auf dem i auf dem Weg zum Meistertitel. Es ist das Resultat einer perfekten Teamleistung – von den Spielern über die Trainercrew bis hin zur Führungsetage. Obwohl es abgedroschen klingen mag, darf ich mit Fug und Recht sagen: Der BSC Young Boys funktioniert wie eine harmonische Familie. Jeder steht für den anderen ein. Jeder spielt seine Rolle mit Leidenschaft und grösstem Engagement. Sei es Trainer Raphael Wicky, Sportchef Steve von Bergen, Chefscout Stéphane Chapuisat oder Christoph Spycher, der Sportdelegierte im Verwaltungsrat.

Dass ich den Moment des 16. Meistertitels im Stadion erleben durfte, war nicht selbstverständlich. Eigentlich hätte die Mannschaft die entscheidenden Punkte schon fünf Tage zuvor in Zürich gegen die Grasshoppers holen können. Alle waren im Letzigrund: der ganze Verwaltungsrat, mein Sohn Stefan, rund 4500 Fans aus Bern. Nur ich war in Miami – und kam erst am Donnerstag nach Hause. Ich sagte mir, dass sie auch ohne mich gewinnen werden. Aber das stimmte nicht. Das 1:4 war eine schmerzliche Niederlage – gleichzeitig lieferte sie aber die Basis zur perfekten Dramaturgie. Schliesslich ist es immer schöner, den Titel zu Hause zu feiern: vor 31 500 Zuschauern im ausverkauften Wankdorf.

Wenn ich über YB spreche, kreisen meine Gedanken auch immer um meinen vor fünf Jahren verstorbenen Bruder Andy. Der Klub war unser gemeinsames Herzensprojekt – und wir lebten es nach dem Motto, das wir schon damals bei Phonak kultiviert hatten: «Ohni Lüt gaht nüt.»

Begeisterung und Leidenschaft für den Sport sind in Bern auf jedem Meter spürbar.

Es gehört zu meiner Führungs- und Unternehmensphilosophie, immer direkt mit den Menschen zu sprechen. Wenn ich nur noch über digitale Kanäle mit den Mitarbeitenden in Kontakt trete, geht vieles verloren. Deshalb verwende ich ganz bewusst kein Whatsapp. Ich rufe lieber an und bespreche ein Thema direkt. Ich denke, dass die Bedeutung des direkten Gesprächs heute zu oft verkannt wird.

Zurück ins Wankdorf und zur Meisterfeier. Alle erwiesen uns die Reverenz – auch Stadtpräsident Alec von Graffenried und Dölf Ogi. Im YB-Verwaltungsrat verkörpert Hanspeter Kienberger die Berner Seele perfekt – auch mit seinem wunderbaren Dialekt. Ich selber töne nicht wie ein Berner. Aber ich darf darauf hinweisen, dass mein Heimatort Meinisberg im schönen Berner Seeland ist – und dass mein Rufname «Jöggi» von meiner Berner Mutter stammt. Als ich als Kind mit meinen zwei älteren Schwestern und meinem grossen Bruder unterwegs war, bildete ich meistens das Schlusslicht. Meine Mutter rief dann: «Chum einisch, Hansjoggeler.» Seither bin ich «Jöggi».

Bern gilt zwar als Beamtenstadt – berechtigt oder nicht. Begeisterung und Leidenschaft für den Sport sind aber auf jedem Meter spürbar. Wenn ich mit dem Tram vom Bahnhof ins Wankdorf fahre, bedanken sich immer wieder wildfremde Menschen bei mir. Das ist ein wunderbares Gefühl – und die Bestätigung, dass wir vieles richtig machen. Wir versuchen, Menschlichkeit und hohe Leistungsbereitschaft zu vereinen.

Die Feier nach dem Sieg war erst der Anfang. Am nächsten Sonntag – am Tag nach dem Spiel in St. Gallen – zelebrieren wir den grossen Meisterumzug durch die Stadt. Vom Bundesplatz geht’s durch die Marktgasse zum Bärengraben und dann ins Stadion. Dort erwarten wir viele Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Das soll aber noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein. Am 4. Juni dürfen wir im Wankdorf zum Cup-Final gegen Lugano antreten. Es ist die grosse Chance, zum dritten Mal in der 125-jährigen Klubgeschichte das Double zu gewinnen. Ich bin mir sicher: Die Mannschaft ist extrem motiviert, auch diesen Pokal in die Höhe zu stemmen.

Mittel- und langfristig sind die Perspektiven ebenfalls sehr gut. Das Geschäftsjahr 2022 konnten wir mit einem Gewinn abschliessen. Damit wir in die Ausbildung und Weiterentwicklung von Talenten investieren und ein konkurrenzfähiges Kader zusammenstellen können, sind wir auf die Treue unserer Fans und Sponsoren sowie auf Zusatzerträge aus Spielertransfers und europäischen Wettbewerben angewiesen. Dies funktionierte in den vergangenen Jahren ausgezeichnet, und wir gehen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. So darf ich sagen: In der oft verrückten Welt des Spitzenfussballs ist der BSC Young Boys ein echtes Juwel.

Der Zürcher Unternehmer Hans-Ueli «Jöggi» Rihs, 79, ist Besitzer des BSC Young Boys. Sein Sohn Stefan sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat.


https://weltwoche.ch/daily/hans-ueli-ri ... er-anfang/

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 Betreff des Beitrags: Re: Hansueli Rhis (YB-Investor)
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2024, 00:04 
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YB-Besitzer Jöggi Rihs feierte seinen 80. Geburtstag

«Bei YB ziehen alle am gleichen Strick»

Im Jahr 2008 ist Jöggi Rihs bei YB eingestiegen und übernahm zusammen mit seinem 2018 verstorbenen Bruder Andy die Aktienmehrheit. Am 3. Januar 2024 feierte der Mann, der die Basis für die jüngsten YB-Erfolge gelegt hat und sich stets im Hintergrund bewegt, seinen 80. Geburtstag.

Die grossen Auftritte vor den TV-Kameras überlässt er lieber den Vertretern der operativen Leitung und den Spielern, «denn sie können kompetent Auskunft geben, nur sie kennen die Feinheiten dieses Geschäfts, bei uns herrscht eine speziell gute Kommunikation», sagte der Mann, der mit seinem Engagement die Erfolge der Young Boys erst möglich gemacht hat, im YB-Meisterbuch 2021.
Vor Jahresfrist übernahm Jöggi Rihs die Aktien seines vor sechs Jahren verstorbenen Bruders Andy und sicherte damit die langfristige Weiterentwicklung der Young Boys. «Was YB in den letzten Jahren geboten hat, ist eine Superleistung. Bei uns ziehen alle am gleichen Strick, allen geht es nur um die Sache und darum, alles zu tun, damit die Mannschaft auf dem Rasen die besten Rahmenbedingungen vorfindet», so Jöggi Rihs, dessen Sohn Stefan ebenfalls im Verwaltungsrat der Gelb-Schwarzen Einsitz hat. Die Zukunft der Young Boys liegt somit weiterhin in sicheren Händen. Der Familie Rihs ist die Förderung der junger Menschen und ihrer Vorbilder ein grosses Anliegen, auch deshalb hält sie YB die Treue.

Ein absoluter Glücksfall
Hanspeter Kienberger, seit 2012 Verwaltungsratspräsident des BSC Young Boys, äussert sich klar: «Für uns war und ist die Familie Rihs ein absoluter Glücksfall. Die Geduld und das Vertrauen, das Andy und Jöggi Rihs für unsere Arbeit zeigten, ist entscheidend für die jüngsten Erfolge. Jöggi und sein Sohn Stefan teilen auch die YB-Werte, die jeder Mitarbeitende mitträgt. Die einfachen Besitzverhältnisse und die reine Schweizer Lösung bilden die Garantie für Ruhe und Stabilität in unserem Unternehmen.»

Der erste Titel nach 32 Jahren

Nach Jahren grosser wirtschaftlicher Schwierigkeiten und fehlender Konstanz im sportlichen Bereich hatte sich 2018 mit dem ersten Meistertitel seit 32 Jahren die langjährige Aufbauarbeit bezahlt gemacht, dies nur wenige Tage nach Bruder Andys Tod Den Tag, an dem sich YB zum Meister krönte, den 28. April 2018, wird Jöggi Rihs nie vergessen. Er sass damals im Wankdorf und gab im Nachgang seinen Gedanken freien Lauf. «Diesem Spiel habe ich entgegengefiebert. Wir alle wussten, dass wir in Anbetracht des Punktevorsprungs an diesem Tag Meister werden können, doch eine Garantie gab es nicht. Die Dramaturgie des Spiels, die Art und Weise, wie der Sieg zustande kam, könnte man selbst in einem Kriminalroman nicht besser und spannender schreiben. Deshalb auch bleibt dieses Spiel für immer in Erinnerung. Der von Marco Wölfli gehaltene Penalty, das Siegestor von Jean-Pierre Nsame zwei Minuten vor Schluss, die grenzenlose Freude der Fans, das alles ist einfach unfassbar schön.»

Wie aus Hans-Ueli «Jöggi» wurde

Weshalb ein Mann mit stolzen 80 Jahren kurz und bündig von allen Jöggi genannt wird, dürfte sich schon mancher YB-Fan gefragt haben. Dieses Geheimnis hat Hans-Ueli Rihs im YB-Meisterbuch von 2021 selbst gelüftet. «Wir wuchsen in Aarwangen auf, die Eltern meiner Mutter – sie war eine grossartige Frau – führten eine Bäckerei. Ich war nach Madeleine, Susanne und Andy das jüngste von vier Kindern und lief als Knirps den drei Älteren immer hinterher, sozusagen als Hansjoggeli. Irgendeinmal wurde daraus Jöggi, ich habe noch heute weltweit das Patent auf diesen Namen.»

Die Freude mit den Fans teilen

Obwohl ihn das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» auf der Liste der reichsten Schweizer in den vordersten Positionen aufführt, ist Jöggi Rihs die Bescheidenheit in Person geblieben und hat den Bodenkontakt nie verloren. «Mein Lohn ist die Freude der YB-Fans, ich mag es, mit ihnen z’plöiderle», sagt Jöggi Rihs und lüftet auch das Geheimnis, wie seine Liebe zu YB entfacht worden ist. «Als Bub sympathisierte ich mit den Grasshoppers. Am liebsten sah ich YB – GC und ich erinnere mich noch gut an Heinz Schneiter, diesen wunderbaren Läufer, der mit dem Kopf und mit Köpfchen wunderschöne Tore erzielte. Der Schlüsselmoment war, als mir Andy 2005 sagte, dass er sich beim Stade de Suisse und bei YB engagieren werde. Wir reisten aus Frankreich zusammen zum Eröffnungsspiel an. Es war überwältigend, was sich da für Bern herauskristallisierte. Aber wir erkannten auch, dass nicht alles optimal funktionierte. 2008 brachten Andy und ich dann unser Engagement richtig zur Entfaltung.»

Auch mit 80 noch der mitfiebernde Fan

Am Samstag hat Jöggi Rihs im Kreise seiner Liebsten seinen 80. Geburtstag gefeiert. Wie stark sein Herz nach wie vor für YB schlägt und dass die Personen, mit denen er seit Jahren in Bern zusammenarbeitet und ihnen vertraut, zu seinem engsten Freundeskreis zählen, bewies die Tatsache, dass unter den geladenen Gästen eine ganze Reihe von YB-Mitarbeitenden mitfeiern durften.

PERSÖNLICH

Hans-Ueli Jöggi Rihs wurde am 3. Januar 1944 in Zürich geboren. Seine Jugend verbrachte er in Aarwangen mit drei Geschwistern. Zusammen mit seinem Bruder Andy und Beda Diethelm entwickelte Hans-Ueli Rihs das Unternehmen seines Vaters Ernst zum weltweit grössten Hörgerätehersteller Phonak (später umbenannt in Sonova). Hans-Ueli Rihs wurde 2008 über die U.F.M. Beteiligungs AG (später: Sport und Event Holding AG) Mitbesitzer des BSC Young Boys und des Stadions Wankdorf. Sein Bruder Andy war bereits seit 2004 finanziell bei YB engagiert gewesen. 2022 übernahm Hans-Ueli die Anteile der Familie seines verstorbenen Bruders Andy und wurde so alleiniger Besitzer von Stadion und Klub.


https://baernerbaer.ch/sport/bei-yb-zie ... hen-strick

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Oktober 2024, 21:40 
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Preis des Wirtschaftsverbands

YB-Besitzer Jöggi Rihs erhält Auszeichnung

Der Besitzer des Fussballclubs Young Boys und des Stadions Wankdorf wird mit dem HIV-Wirtschaftspreis des Berner Handels- und Industrievereins geehrt.

Hans-Ueli «Jöggi» Rihs bekomme die Auszeichnung für seinen «ausserordentlichen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Bern» überreicht, sagte der Präsident der HIV-Sektion Bern, Giorgio Albisetti, am Montag bei der Preisvergabe.

Der 80-Jährige habe YB mit Leidenschaft und Ausdauer zu einem nachhaltig erfolgreichen Unternehmen geformt. Davon profitiere die Wirtschaft in der Region Bern kräftig, seien es Gastronomie, Hotellerie oder Detailhandel, sagte Albisetti.

Zehn Jahre nach seinem Einstieg wurde YB 2018 erstmals seit 1986 Schweizer Meister. Seither kamen acht Titel und vier Teilnahmen in der Champions League hinzu. Die neuen Mittel daraus seien aber nicht wie anderswo «verspielt» worden, sagte Albisetti, sondern Rihs habe die langfristige Wirtschaftlichkeit des Clubs und damit die Wertschöpfung in der ganzen Region sichergestellt.

Weitere Millionen für Campus

Dass Jöggi Rihs mit YB an Bern glaube und in die sportliche Zukunft investieren wolle, habe sich diesen Frühling wieder gezeigt: Der geplante Campus mit acht Fussballfeldern, 2000-Plätze-Stadion und Dreifachsporthalle solle dem Breitensport offenstehen und koste YB einen zweistelligen Millionenbetrag.

Rihs zeigte sich «überrascht über die grosse Ehre». Auf die Frage, wie es als Zürcher sei, den Preis des HIV Bern zu erhalten, sagte Rihs, er habe, was viele nicht wüssten, Meinisberg bei Biel als Heimatort. Und seine Mutter stamme aus einer Bäckerfamilie in Aarwangen.

An die jungen Anwesenden im Saal gerichtet, sagte er, «wer als Jungunternehmerin oder Jungunternehmer etwas erreichen will, muss Leidenschaft haben. Denn nur wenn man das Leiden, das zum Unternehmertum gehört, mit Herzblut stillen kann, wird man erfolgreich sein.»

Rihs hatte seine berufliche Karriere in einem Orthopädieunternehmen gestartet und baute dann mit seinem Bruder Andy die Firma des Vaters über Jahre und Jahrzehnte zum grössten Hörgerätehersteller – Phonak, später Sonova – aus. Ihm gehört auch die Swiss Casinos Holding, welche unter anderem 31,5 Prozent der Anteile am Grand Casino Kursaal Bern besitzt.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-besitze ... 3081504709

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Oktober 2024, 21:41 
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Jöggi Rihs erhält den Berner HIV-Wirtschaftspreis

Die Sektion Bern des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern hat den Unternehmer und YB-Besitzer Hans-Ueli «Jöggi» Rihs mit dem Wirtschaftspreis 2024 ausgezeichnet. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Für Rihs zählten nicht Tage, Wochen oder Monate, sondern das gute Ergebnis am Ende, sagte Sektionspräsident Giorgio Albisetti gemäss Communiqué in seiner Laudatio.

Rihs stieg 2008 mit seinem mittlerweile verstorbenen Bruder Andy Rihs beim BSC Young Boys ein. Zehn Jahre später gewann YB nach 32 Jahren Durststrecke den Schweizer Meistertitel.

Jöggi Rihs kurble mit YB die Wirtschaft in Bern und der Region an. Im Zentrum seines Engagements stehe für Rihs immer die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Vereins, so Berner Sektion des HIV.

Rihs ist 80 Jahre alt und Zürcher mit Heimatort Meinisberg bei Biel. Seine wirtschaftliche Karriere startete er in der Orthopädie-Branche, bevor er mit seinem Bruder die Hörgerätefirma des Vaters (Phonak, heute Sonova) übernahm.


https://www.baerntoday.ch/bern/kanton-b ... -159124353

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 Betreff des Beitrags: Re: Hansueli Rhis (YB-Investor)
 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 20:03 
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YB: Besitzer Jöggi Rihs (80) erhält Auszeichnung

Unter Jöggi Rihs entwickelt sich YB in den letzten 16 Jahren zum Schweizer Vorzeigeclub. Jetzt erhält der 80-Jährige den HIV-Wirtschaftspreis.

Das Wichtigste in Kürze

- Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern zeichnet Jöggi Rihs aus.
- Der YB-Besitzer kurble die Wirtschaft in Bern und der ganzen Region kräftig an.

YB-BesitzerJöggi Rihs wird eine grosse Ehre zuteil: Der 80-Jährige wird am Montag mit dem HIV-Wirtschaftspreis ausgezeichnet. Dieser wird von der Sektion Bern des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern vergeben.

HIV-Präsident Giorgio Albisetti erklärt, Rihs kurble mit seinem Unternehmen die Wirtschaft in Bern und der ganzen Region kräftig an. Ob Gastro, Hotel oder Detailhandel – alle würden vom sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg von YB profitieren.

«Wir haben die Freude, einen Menschen zu ehren, für den nicht Tage, Wochen oder Monate das Entscheidende sind. Sondern das gute Ergebnis am Ende. Und dies kann dauern – manchmal sind es Jahre», so Abisetti.

«Dass ausgerechnet ich diesen Preis erhalte, damit habe ich nicht gerechnet. Aber es freut mich ungemein», erklärt Rihs beim Club-TV. «Mir geht es um YB und der Club ist mir sehr ans Herz gewachsen.»

Und mit einem Schmunzlen erklärt Rihs: «Es ist natürlich überraschend, dass ich als Zürcher diesen Preis erhalte. Aber eigentlich bin ich ja vom Heimatort her Berner: Der ist Meinisberg bei Biel.»

YB investiert unter Jöggi Rihs auch in Infrastruktur

Hans-Ueli «Jöggi» Rihs stieg 2008 mit seinem Bruder Andy (†75) bei den Bernern ein. 2012 wurden die beiden alleinige Besitzer des Clubs. 2018, kurz nach dem Tod seines Bruders, holt YB den ersten Meistertitel nach 32 Jahren.

Seither sind weitere Titel dazugekommen. Zudem investiert YB unter Rihs nicht nur in Beine – sondern auch in Steine. Der geplante Campus mit mehreren Fussballfeldern und einer Dreifachhalle wird auch dem Breitensport offenstehen. YB wird einen zweistelligen Millionenbetrag dafür aufwerfen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... g-66848753

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