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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Oktober 2023, 17:31 
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YB: Hier reisen Spieler und Staff zum CL-Kracher nach Belgrad

Für YB geht es am Mittwoch (21 Uhr) gegen Roter Stern um wichtige Punkte in der Champions League. Team und Staff sind mittlerweile in Belgrad angekommen.

Das Wichtigste in Kürze

- Spieler und Staff von YB sind am Dienstagnachmittag in Belgrad gelandet.
- Am Mittwoch (21 Uhr) treffen die Berner dort auf Roter Stern.
- Das Spiel dürfte vor ausverkaufter Kulisse stattfinden.

Der Countdown läuft – am Mittwoch (21 Uhr) steht für YB das zweite Champions-League-Spiel auf dem Programm. Die Berner treffen auswärts auf Roter Stern Belgrad.

Am Dienstag sind Spieler und Staff die Reise nach Serbien angetreten. Um 10.30 Uhr ist die Maschine ab Belp abgehoben. Kurz nach dem Mittag ist die Delegation vor Ort gelandet, wie Bilder auf dem Instagram-Kanal des Klubs zeigen.

Für das Team von Raphael Wicky steht jetzt noch das Abschlusstraining auf dem Programm. Morgen gilt es dann ernst. Serbischen Medien zufolge wird das Spiel wahrscheinlich ausverkauft sein. YB erwartet also ein Hexenkessel.

Sowieso geht es für Gelbschwarz in Belgrad – abgesehen von einer stolzen Summe Geld – um viel. In der Gruppe G dürfte Roter Stern die grösste Konkurrenz um Rang drei sein. Entsprechend wichtig ist die Direktbegegnung.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hi ... d-66620577

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Oktober 2023, 17:33 
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YB steht bereits vor einer Schlüsselpartie

«Ich glaube, dass wir gegen Roter Stern Belgrad eine gute Möglichkeit haben, die hinter uns zu lassen.» So optimistisch zeigte sich Cedric Itten gegenüber der Jungfrau Zeitung nach der Auslosung der Champions League Gruppenphase Ende August. Nun ist es Zeit, diesen Worten Taten folgen zu lassen.

Es ist erst der zweite Spieltag in der Königsklasse. Für YB ist es aber bereits jetzt eine entscheidende Partie, wenn es darum geht, international zu überwintern. Die Erwartungen sind in der Gruppe G klar verteilt. Manchester City und RB Leipzig gelten als Favoriten für die Plätze eins und zwei. Bleiben der BSC YB und Roter Stern Belgrad. Die beiden Klubs streiten sich Stand jetzt um den Titel «best of the rest.» Der dritte Platz berechtigt für die Teilnahme an der K.o.-Phase der Europa League, was für YB in dieser Gruppenkonstellation durchaus als Erfolg gewertet werden dürfte.

Der BSC will unbedingt die ersten Punkte

Die Equipe aus Bern wird sich in der zweiten Runde der Gruppenphase Chancen ausrechnen, ein positives Resultat zu erzielen. Der Schweizer Double-Sieger erledigte am Wochenende auswärts gegen GC die Pflicht, ohne zu glänzen. Im Letzigrund siegten die Berner dank eines Geniestreichs von Cedric Itten mit 0:1.

Eine solche Aktion des Topstürmers wäre am Mittwoch sicherlich erneut willkommen. Offensiv müssen die Berner im Umschaltspiel wach sein und die Chancen, die sich ergeben, effizient nutzen. Für die Defensive gilt: So lange wie möglich die Null halten. Ein Fussball-Klischee, das aber für diese Partie der Realität entspricht. Roter Stern ist vor heimischem Publikum ausserordentlich torgefährlich. In fünf Partien kommt die Mannschaft von Trainer Barak Bakhar auf ein Torverhältnis von 15:1.

Für die Young Boys ist es wichtig, in Serbien eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen. Gute Ansätze zeigten Wickys starke Männer bereits im ersten Spiel der Champions League gegen RB Leipzig, das mit 1:3 verloren ging. Nach einem frühen 0:1-Rückstand kämpfte man sich in einer sehr starken ersten Halbzeit wieder heran und ging mit 1:1 in die Pause. Im Endeffekt war die Klasse der RB-Spieler aber ein Ticken grösser. Xaver Schlager traf in der 73 Minute mit einem Weitschuss gegen den Berner Schlussmann Anthony Racioppi. Benjamin Sesko markierte in der Nachspielzeit nach einem Konter zum 1:3 Schlussstand.

Roter Stern Belgrad ist eine Heimmacht

Es kann gut sein, dass viele Schweizer Fussballfans nur wenig über Roter Stern Belgrad wissen. Doch der Sieger des Europapokals der Landesmeister von 1991, dem Vorgänger der Champions League, ist international erfahren und besonders zu Hause eine Macht. Der serbische Vertreter in der Gruppe G hat in den letzten 48 Heimspielen nur eine Niederlage zu verzeichnen. Ein 0:1 gegen die AS Monaco im September 2022. Eine Heimbilanz, die sich sehen lässt. 50'000 Fans finden im Stadion Rajko Mitic Platz und sorgen für eine unglaubliche Atmosphäre. In der heimischen Liga befindet sich Roter Stern aktuell auf dem dritten Platz. Am Wochenende konnte Belgrad die Heimpartie gegen FK Radnicki Nis mit 1:0 gewinnen.

YB hat Erfahrung mit Roter Stern

Die Young Boys und Belgrad treffen nicht das erste Mal aufeinander. Gewinnen konnte der BSC bis jetzt noch nicht. Bereits 2004 gab es in der Champions League Qualifikation die erste Begegnung. Im Heimspiel gab es ein 2:2 Unentschieden. Das Rückspiel ging aber mit 3:0 klar verloren. 2019, erneut in der Qualifikation für die Königsklasse, gab es zwei Remis. YB zog aber aufgrund der Auswärtstorregel den Kürzeren. Am Mittwoch um 21.00 Uhr geht es in die nächste Runde.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/214176

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Oktober 2023, 17:40 
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YB-Wicky vor Belgrad-Knüller

«Wir werden das Stadion nicht still kriegen»

Am Mittwochabend trifft YB im berüchtigten Marakana-Stadion in Belgrad auf Roter Stern. Ein Tag vor dem Champions-League-Kracher stellen Trainer Raphael Wicky und Verteidiger Ulisses Garcia den Fragen der Journalisten. Die PK gibts ab 17.30 Uhr live im Stream.

Fazit

Bei YB-Trainer Raphael Wicky und Verteidiger Ulisses Garcia überwiegt vor dem Champions-League-Knüller in Belgrad die Vorfreude. Man sei gut vorbereitet, habe den Gegner genau beobachtet und habe mit der Ausnahme des verletzten Kastriot Imeri sämtliche Spieler zur Verfügung. Das letzte Aufeinandertreffen von 2019 sei heute von keiner Relevanz mehr, beteuert Wicky. Damals schied YB in der Champions-League-Quali aufgrund der Auswärtstorregel in Belgrad aus.

Angesprochen auf die heissblütige Atmosphäre im Marakana meint Wicky: «Wir werden das Stadion nicht still kriegen.» Wichtig sei aber, aus dieser Kulisse positive Energie zu ziehen. Schliesslich würden es alle Fussballer bevorzugen, vor «50'000 tobenden Fans» zu spielen statt in einem leeren, leisen Stadion.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 04856.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Oktober 2023, 19:23 
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YB-Devise vor Spiel in Belgrad

Den Grundstein legen für das europäische Überwintern

Mit Roter Stern Belgrad trifft YB am 2. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase auf den nominell schwächsten Gegner.

6 Mal ist YB in der Gruppenphase der Champions League bisher auf fremdem Terrain angetreten. Von 18 möglichen Punkten holten die Berner dabei gerade einmal einen – im Dezember 2021 resultierte im Old Trafford ein überraschendes 1:1 gegen Manchester United.

Die Zeit ist reif für den ersten Auswärtserfolg von YB in der «Königsklasse». Umso mehr, als dass es ein sehr wichtiger wäre. Holt man bei Roter Stern Belgrad 3 Punkte, rückt das Ziel der Berner in der diesjährigen Europacup-Kampagne ein wesentliches Stück näher. «Wir haben immer gesagt, dass es unser Ziel und auch Anspruch ist, europäisch zu überwintern», sagt Trainer Raphael Wicky.

Direktduell um Rang 3

Sowohl YB als auch Roter Stern haben zum Auftakt der Gruppenphase gegen RB Leipzig respektive Manchester City wenig überraschend den Kürzeren gezogen. Das Ensemble aus Deutschland und der Titelverteidiger aus England gelten in der Gruppe G als haushohe Favoriten auf das Weiterkommen in der Champions League. Für YB und Roter Stern wäre bereits Rang 3 in dieser Gruppe ein Erfolg.

Entsprechend könnte bereits der 2. Gruppenspieltag für YB wegweisend sein. Die Aufgabe in Serbien ist für den Schweizer Meister knifflig. Nicht nur aufgrund des Geschehens auf dem Platz, sondern auch der hitzigen Ambiance im Rajko-Mitic-Stadion.

Kühle Köpfe sind gefragt

Über 50'000 Fans werden im «Marakana», wie die Heimstätte von Roter Stern auch genannt wird, mächtig Stimmung machen und möglicherweise so versuchen, die YB-Spieler einzuschüchtern. Aus Sicht der Berner gilt es deshalb, kühlen Kopf zu bewahren und den Fokus nicht zu verlieren. Für Trainer Wicky ein Schlüssel, um aus Belgrad etwas mitnehmen zu können: «Weil es so laut ist, werde ich kaum Einfluss nehmen können. Die Mannschaft muss sich somit noch mehr selber coachen als sonst schon.»

Weiter fordert der Coach von seinen Schützlingen, sich von den Gegnern und deren Fans nicht provozieren zu lassen und stattdessen positive Energie aus dem hitzigen Ambiente zu gewinnen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... berwintern

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 00:16 
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Roter Stern Belgrad - BSC Young Boys

oter Stern Belgrad - ein Klub mit grosser Ausstrahlung

Der serbische Serienmeister ist der zweite Gegner der Young Boys in der laufenden Gruppenphase der UEFA Champions League. Im Kader stehen mehrere afrikanische Spieler und zwei mit Vergangenheit beim FC Basel. Ein Trumpf von Roter Stern: das Heimpublikum.

Die Gruppenphase der UEFA Champions League eröffnete Roter Stern Belgrad in England gegen Manchester City und reizte den Titelverteidiger zumindest eine Halbzeit lang. Zur Pause führten die Serben dank eines Treffers von Osman Bukari, mussten sich danach aber der Wucht des prominenten Gegners beugen. 1:3 hiess es am Ende, aber der Auftritt war so vielversprechend, dass der Klub auf seiner eigenen Homepage schrieb: «Keine Punkte, aber jede Menge Stolz.»

Nun empfängt der serbische Meister der vergangenen sechs Jahre die Young Boys. Das heisst, es kommt zu einer Neuauflage des Duells, das es in den Playoffs der Saison 2019/20 bereits gegeben hat. Damals verpassten die Berner den Einzug in die Königsklasse aufgrund der Auswärtstorregelung, die vor vier Jahren noch Bestand hatte. Nach dem 2:2 im Wankdorf gab es in Belgrad ein 1:1.

Roter Stern - das ist ein Klub mit einer Ausstrahlung, die weit über die Landesgrenzen hinausgeht. Im Palmarès führt er als absolutes Highlight den Triumph im Europacup der Landesmeister 1991: Die Serben bezwangen Olympique Marseille im Final mit 5:3 im Penaltyschiessen.

Im aktuellen Kader bilden Cherif Ndiaye (Senegal), Jean-Philippe Krasso (Elfenbeinküste), Nasser Djiga (Burkina Faso), Osman Bukari (Ghana), Peter Olayinka (Nigeria), Kings Kangwa (Sambia) und Guelor Kanga (Gabun) eine stattliche afrikanische Fraktion. Dazu kommt eine Reihe weiterer Fussballer aus dem Ausland: Omri Glazer (Goalie aus Israel), In-Beom Hwang (Südkorea), Marko Stamenic (Neuseeland), Milos Degenek (Australien), Mirko Ivanic (Montenegro) und Aleksandar Dragovic (Österreich).

Letzterer ist in der Schweiz kein Unbekannter. Der derzeitige Captain von Roter Stern Belgrad stand von Februar 2011 bis Sommer 2013 beim FC Basel unter Vertrag. Ebenfalls Basler Vergangenheit hat Dijga, er wechselte Anfang September aus der Nordwestschweiz nach Belgrad.

Neu ist seit diesem Sommer der Trainer. Barak Bakhar heisst der 44-Jährige (unten im Bild), der aus Israel stammt und in den vergangenen drei Jahren Maccabi Haifa zu drei Meistertiteln in Folge geführt hatte - jenes Maccabi Haifa, gegen das sich YB in den Playoffs durchsetzte.

Nach der Auslosung der UEFA Champions League erklärte Aleksandar Dragovic: «Bei uns in Belgrad wird es für keinen Gegner einfach.» Die Heimat von Roter Stern ist das Stadion Rajko Mitic - seit 2014 heisst es so und ist benannt nach einer Klublegende. Viele nennen das Stadion in Anlehnung an das Maracana von Rio de Janeiro auch «Marakana», weil es früher mehr als 100’000 Zuschauende fasste und zu den grössten Spielstätten Europas gehörte. Die Kapazität beträgt heute noch 55’000 Plätze.

In die heimische Meisterschaft ist Roter Stern Belgrad mit sechs Siegen und zwei Niederlagen gestartet. «Wir haben zu viele Punkte abgegeben», sagte Barak Bakhar vergangene Woche und forderte einen Sieg gegen Radnicki Nis vor dem Duell mit YB. Die Hauptprobe glückte: Ein Treffer von Mirko Ivanic reichte für die drei Punkte - Ivanic ist einer der wenigen Spieler aus dem aktuellen Kader, der schon vor vier Jahren gegen YB dabei war.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 08:48 
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https://www.uefa.com/uefachampionsleagu ... oung-boys/


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 08:50 
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YB vor Spiel bei Roter Stern

Nur mit einer Absenz und ohne Angst

Trainer Raphael Wicky kann fast aus dem Vollen schöpfen. Derweil versucht der Gegner gar nicht erst, der Partie gegen die Young Boys die Bedeutung zu nehmen.

Als die Young Boys letztmals in Belgrad spielten, folgte auf die Enttäuschung der Ärger. 2019 war das, als sie im Playoff zur Champions League gegen Roter Stern nach einem 2:2 und einem 1:1 wegen der Auswärtstorregel ausschieden. Sie wollten so schnell wie möglich weg aus dem Stadion, aber die Rückfahrt ins Hotel war während fast einer Stunde nicht möglich, weil ihr Bus von jubelnden und provozierenden Fans blockiert wurde.

Ein solches Szenario dürfte den Bernern diesmal erspart bleiben, auch dann, wenn sie in Belgrad verlieren sollten. Damals ging es um den Einzug in die Königsklasse, jetzt geht es erst einmal darum, in der Gruppe G nicht den Anschluss zu verlieren.

Wollen die Young Boys ihr Ziel erreichen und europäisch überwintern, dann müssen sie gegen Roter Stern, den einzigen Gegner auf Augenhöhe, wohl die bessere Direktbilanz ausweisen. «Wir spielen daheim, wir müssen gewinnen», sagt auch Barak Bakha, der Trainer von Roter Stern. Er versucht am Dienstagnachmittag im Stadion Rajko Mitic gar nicht erst, der Partie die Bedeutung zu nehmen.

Der Israeli ist seit dieser Saison bei Roter Stern, er war zuvor für Maccabi Haifa tätig, den YB-Playoff-Gegner – selbst die Champions League ist eine kleine Welt. Er kam mit der Entourage von fünf Assistenten und der Empfehlung von sechs Meistertiteln aus seiner Heimat, je drei mit Hapoel Be’er Sheva und Maccabi. Natürlich habe er sich die Partien seines früheren Clubs gegen die Berner angesehen, sagt Bakha. Er schätzt YB als taktisch sowie physisch starkes Team ein.

Der serbische Serienmeister, mit dem früheren Basler Aleksandar Dragovic als Captain, ist verhältnismässig schwach in die Saison gestartet. Nach 8 Runden liegt er mit 4 Punkten Rückstand auf Erzrivale und Tabellenführer Partizan auf Rang 3. Ob dieses Spiel einen Wendepunkt darstellen könne, wird Bakha deshalb gefragt. Er sagt: «Es kann den Verlauf der Saison verändern.» Er meint zum Guten.

Insofern ist die Ausgangslage für die Teams nicht unähnlich. Beide haben ihre erste Partie in der Königsklasse gegen die Favoriten 1:3 verloren (YB gegen Leipzig, Roter Stern gegen Manchester City), beide sind mit ihren Darbietungen in der Liga nicht vollends zufrieden. Aber womöglich nur eine der beiden Mannschaften steht nach der Partie am Mittwochabend unter Zugzwang. «Wir sind hergekommen, um etwas mitzunehmen», sagt YB-Trainer Raphael Wicky.

Wieder mit Dreierkette?

YB ist am Dienstagvormittag ab Belp fast in Vollbesetzung angereist, einzig Kastriot Imeri fehlt verletzt. Wicky hat kürzlich angedeutet, dass er sich künftig vermehrt vorstellen könne, auf ein System mit defensiver Dreierkette zu setzen, wie er das im ersten Spiel der Königsklasse gegen Leipzig tat. Er verrät in Belgrad zwar betreffend die Aufstellung nichts, das tut er nie, aber die Abkehr vom üblichen 4-1-3-2 scheint wahrscheinlich. Zumal Loris Benito rechtzeitig fit geworden ist. Er könnte an der Seite von Mohamed Camara und Aurèle Amenda die Dreierkette bilden.

Für Filip Ugrinic und Darian Males ist es derweil eine ganz besondere Partie. Sie haben serbische Wurzeln. Males, YB-Offensivspieler, ist gar als Fan von Roter Stern aufgewachsen, er hat Freunde und Verwandte in Belgrad, solche, die ihn am Mittwoch überhaupt zum ersten Mal im Stadion spielen sehen. Er weiss, was YB für eine hitzige Stimmung erwarten wird, die serbischen Anhänger seien immer mit vollem Herzen dabei, sagt er. Und Wicky meint: «Wir werden das Stadion nicht still kriegen.» Wichtig sei aber, aus dieser Kulisse positive Energie zu ziehen.

Mit rund 45’000 Zuschauern dürfte die Partie annähernd ausverkauft sein – darunter: etwa 400 YB-Fans.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-vor-spi ... 7932248691

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 08:54 
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YB-Coach freut sich auf das Marakana

Wicky: «Wir müssen Energie aus der Atmosphäre schöpfen»

Vier Jahre ist es her, seit die Young Boys letztmals im Stadion Rajko Mitic aufgelaufen sind. Damals wie am Mittwoch werden sie nicht nur elf Mann gegen sich haben.

Der Spielertunnel von den Katakomben hinaus ins «Marakana» genannte Stadion gleicht mehr einer U-Bahn denn einem Spielertunnel. Graffiti an den grauen Betonwänden, dazu die Polizei in Kampfmontur. Dies kann durchaus einschüchternd wirken – muss es aber nicht. Zumindest, wenn es nach YB-Trainer Raphael Wicky geht.

«Das Stadion wirst du nicht still kriegen»

«Ich war 2019 noch nicht dabei, deshalb hat das Spiel von damals für mich keine Relevanz.» Klar sei, dass es hitzig und laut werde, dass jeder Einwurf und jede Grätsche von den Heimfans gefeiert würden. «Daraus müssen wir versuchen Energie zu gewinnen. Denn genau hierfür, für solche Spiele, trainiert man.» Die Emotionen soll seine Mannschaft im Griff haben, sich nicht provozieren lassen. Denn eines ist für den Trainer klar: «Das Stadion wirst du nicht still kriegen. Wir müssen unser Spiel machen, viel Mut und Glaube an den Tag legen.»

In der Verantwortung, die Mannschaft auf einen besonders hitzigen Match vorzubereiten, ist für einmal nicht der Trainer, sondern sind die erfahrenen Spieler. Einer, der bereits 2019 mit dabei war, ist Ulisses Garcia. Zwar kam der Aussenverteidiger im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation nicht zum Einsatz, die Stimmung aber hat auch er mitbekommen. «Hier herrscht schon eine besondere Atmosphäre. Aber wir Spieler lieben das.» Ausblenden könne man die 50'000 Fans nicht. Vielmehr sei es wichtig, kühlen Kopf zu bewahren und sich auf die eigene Leistung zu fokussieren. Etwas, das beim letzten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften nur halbwegs geglückt ist.

Wegweisendes Duell um Platz 3

Am Mittwochabend steht für beide Mannschaften einiges auf dem Spiel. Sowohl YB als auch Roter Stern haben ihre Auftaktpartie verloren. Allgemein wird ein Duell dieser beiden Mannschaften um den dritten Gruppenplatz erwartet. Umso wichtiger wäre es, mit einem positiven Resultat – sprich mindestens einem Punkt – aus der serbischen Hauptstadt abzureisen.

Für Wicky ändert die Tatsache, dass es in diesem Spiel wohl ums europäische Überwintern geht, nichts an seiner Herangehensweise. «Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. So auch am Mittwoch.» Personell kann der YB-Trainer, abgesehen vom verletzten Kastriot Imeri, aus dem Vollen schöpfen.

https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 12219.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 12:30 
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YB muss in Belgrad durch die Hölle

In diesem Spielertunnel «fällt dir das Herz fast in die Hose»

Psychologische Kriegsführung beginnt im Marakana schon in der Architektur. Mit dem elend langen Gang durch den Tunnel, der die Gäste auf den Platz führt.

Es ist absehbar. Schon nach Runde eins. YB verliert zu Hause gegen ein sackstarkes RB Leipzig. Roter Stern gegen die beste Mannschaft der Welt – auch wenn sich Manchester City lange Zeit die Zähne an den Serben ausbiss und das erste Tor erst nach der Halbzeit fiel – unter dem Strich war dieses 3:1 eine glasklare Sache – mit 70 Prozent Ballbesitz der Skyblues und einem Torschussverhältnis von 37 zu 3!

So also dürfte wohl klar sein: Es geht für YB im Marakana ums europäische Überwintern. Ums Weitermachen in der Europa League. Das erklärte Ziel von YB. «Das ist unsere Ambition», bekräftigt Coach Raphael Wicky. Und deshalb heisst es in Belgrad: Verlieren verboten!

Roter Stern hat personell mächtig zugelegt

Doch das Hindernis Roter Stern Ausgabe Jahrgang 2023 ist höher, als man in Bern denkt. «Unter dem neuen Trainer Barak Bahar ist Roter Stern disziplinierter geworden und die Spieler laufen mehr», so die Kurzanalyse von Spielerberater Zoran Rasic, Belgrader mit Schweizer Vergangenheit als Fussballer, der YB in der Planung des Trips geholfen hat. «Kommt hinzu, dass Spieler wie Jean-Philippe Krasso oder Aleksandar Dragovic zu Roter Stern gekommen sind, um Champions League zu spielen.»

Krasso ist ivorischer Nationalspieler mit Ligue-1-Vergangenheit und hat Angebote aus China und Saudi-Arabien ausgeschlagen. Dragovic kennt man in der Schweiz bestens. Als ehemaliger Basler (damals gewann der FCB noch Titel, weshalb sich die Gelegenheit ergab, einem Bundesrat nach einem Cupsieg den Hinterkopf zu tätscheln), aber auch aus der Bundesliga wie zum Beispiel Leverkusen, als der Pillenklub in der Europa League an YB scheiterte. «Und dann ist da noch der Montenegriner Mirko Ivanic, der wahrscheinlich beste Spieler im Team», sagt Rasic.

Dieser war 2019 schon dabei, als YB in den Königklassen-Playoffs an den Serben scheiterte: «Das war meine erste Saison. Jetzt bin ich besser.» Auf die Frage eines Journalisten, der die Blick-Story über den Panzerskandal von damals zu einer «Provokation seitens der Schweizer» verdrehte, geht Ivanic nicht ein: «Wir lesen keine Zeitungen. Also kann ich es auch nicht kommentieren.»

Tunnel musste verlängert werden

Doch bevor es zum ersten Duell auf dem Feld kommt, warten auf die YB-Spieler die hundert Schritte in die Pyro-Hölle. Der Gang durch den Tunnel, der von der Gästegarderobe, die sich ausserhalb des Stadionbauches befindet, aufs Feld des Marakana. Dort gehts zuerst direkt unter den «Delije» hindurch, den Tollkühnen, den Ultras von Roter Stern. Und um nicht direkt in deren Schlund zu landen, musste der Gang verlängert werden, bis zur Tartanbahn.

Goran Obradovic, der einstige Servette- und Sion-Star, kennt diesen Tunnel bestens. Er spielte viele Derbys mit Partizan Belgrad im Marakana gegen Roter Stern: «Es ist natürlich ein Unterschied, ob du wie die Spieler von YB aus diesem Tunnel kommst oder im Dress von Partizan. Bei den Derbys ist die Hälfte des Stadions für dich. Im Fall von YB hast du das ganze Stadion gegen dich.» Schüchtert der Gang ein? «Es ist vor allem die Länge des Tunnels, die den Druck auf einen Spieler mit jedem Schritt erhöht. Da fällt dir das Herz fast in die Hose.»

Einen Vorteil hat YB: Mit Captain Lustenberger, Janko, Garcia, Von Ballmoos und Nsame sowie den damals verletzten Lauper und Camara kennen sieben aktuelle YB-Akteure das heisse Stadion von Roter Stern aus dem Spiel von 2019. Lustenberger schildert den Gang durch die spezielle Hohle Gasse so, die immerhin nicht mehr wie früher mit Blut imitierender roter Farbe verschmiert ist, sondern mit netten Graffiti und schlichtem Weiss. Und vor dem Totenkopf muss man links abbiegen. «Der Tunnel ist sehr lang! Und wenn du rauskommst und dich bereits 50'000 erwarten und pfeifen, dann weisst du, was richtige Stimmung und aufgeheizte Atmosphäre bedeuten», sagt Lustenberger. Und weiter: «Sehr speziell, aber cool. Aber schon in Haifa war die Stimmung sehr enthusiastisch.»

Itten stellt sich auf viel Gegenwind ein

Nur noch 53'000 Fans dürfen heute ins Stadion, das in seiner Hochblüte rund 110'000 Zuschauer fasste. Weshalb man das Stadion Rajko Mitic, das zu Ehren des 2008 verstorbenen Helden von Roter Stern benannt ist, fast besser unter seinem inoffiziellen Zweitnamen kennt: Marakana. Analog zum brasilianischen Tempel in Rio.

Auch speziell: Die Stimmung ist feindlich! Denn das Heimteam macht sich nicht auf dem Platz warm. Einzig die Gäste werden den heissblütigen Fans zum Frass vorgeworfen. «Das ist etwas, das ich noch nie gesehen habe», sagt auch Cedric Itten, der immerhin schon die unfassbare Stimmung des Old Firm, des Glasgow-Derbys, miterlebt hat. «Das wird eine Situation sein, die man nicht kennt, wenn alle Fans dich auspfeifen und beleidigen. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass wir dort keine Freunde haben.»

Aber wie sagt Obradovic: Wenn man mal im Spiel ist, ist das alles nach ein paar Spielminuten weg. Und das war auch 2019 so, beim 1:1 von YB.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 07068.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2023, 12:32 
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YB – Serben warnen: «Roter Stern muss Augenmerk auf Elia richten»

Für YB steht in der Champions League gegen Roten Stern Belgrad Platz drei auf dem Spiel. In der Offensive hängt bei den Bernern vieles von Meschack Elia ab.

Das Wichtigste in Kürze

- YB spielt heute um 21 Uhr in der Champions League gegen Roten Stern Belgrad.
- Die Partie im Hexenkessel «Marakana» dürfte ausverkauft sein.
- Serbische Medien schätzen die Chancen des Heimteams gut ein.

Für YB geht es heute in der Champions League weiter. Die Berner treffen um 21 Uhr auswärts auf Roten Stern Belgrad. Angesichts der Heimstärke der Serben darf ein schwieriges Spiel erwartet werden.

Die Ausgangslage ist klar: Beide Teams kämpfen in der Gruppe G wohl um Platz drei. Diese Rangierung würde ein europäisches Überwintern garantieren.

Entsprechend wichtig ist die Direktbegegnung, wie auch ein Blick in die serbischen Medien zeigt. Das Online-Portal «Sportal» betitelt die Partie vom Mittwoch sogar als «Spiel des Jahres».

YB: Elia «schnell und schwer zu verteidigen»

Es seien nur noch wenige Tickets erhältlich. Man könne davon ausgehen, dass das Spiel gegen YB ausverkauft sein werde, heisst es. Rund 50'000 frenetische Fans werden das «Marakana» in einen Hexenkessel verwandeln.

«YB hat in diesem Sommer mit Fabian Rieder die Seele des Teams verloren. Das ist ein grosser Verlust», schreibt das Portal. Hinzu kämen die gewichtigen Abgänge von Cédric Zesiger und Christian Fassnacht.

Dennoch sei das Schweizer Team nicht zu unterschätzen. Roter Stern müsse «das Augenmerk auf Stürmer Meschack Elia richten». «Er war Torschütze gegen Leipzig und ist schnell. Er ist schwer zu verteidigen, wenn er direkt auf die Verteidiger losläuft.»

Dahinter werde im Mittelfeld wohl Filip Ugrinic auflaufen. «Ein Spieler mit guter Technik und einem hervorragenden Schuss.» Cheik Niasse und Sandro Lauper seien hingegen weniger gut am Ball. «Allerdings sind sie diszipliniert und haben grosse Lungen.»

Aus der Abwehr der Berner wird Mohamed Ali Camara herausgehoben. Er überzeuge mit einem imposanten Körperbau und sei mit einer Grösse über 1,90 Meter sehr kräftig.

Alles in allem sei Roter Stern Belgrad als Favorit anzusehen. YB sei womöglich sogar etwas schwächer als beim letzten Aufeinandertreffen 2019, heisst es weiter. Zur Erinnerung: Damals setzten sich die Serben in zwei Partien dank der Auswärtstorregel durch.

Für das erneute Duell gibt man sich deshalb zuversichtlich: «Das Marakana wartet darauf, die Young Boys zu verschlingen ...»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-se ... n-66619532

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