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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.06.2023  Zitat: YB: Trainer Raphael Wicky weiss, wie man Cup-Finals gewinnt
YB kann am Sonntag im Cup-Final gegen Lugano das dritte Double der Club-Geschichte holen. Hilft die Final-Erfahrung von Trainer Raphael Wicky (46) dabei?
Das Wichtigste in Kürze
- Am Sonntag um 14 Uhr steigt im Wankdorf der Cup-Final zwischen YB und Lugano. - Mit Coach Raphael Wicky haben die Berner viel Final-Erfahrung im Gepäck. - Der Walliser gewann als Spieler dreimal den Cup mit Sion und einmal mit Werder Bremen.
Raphael Wicky weiss, wie Cup-Finals gewonnen werden – zumindest als Spieler. Der Walliser ist dreifacher Cup-Sieger mit Sion und holte mit Bremen den DFB-Pokal. Am Sonntag will er YB als Trainer zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zum Double führen.
Es wäre für YB «erst» das dritte Double in der 125-jährigen Vereinshistorie. «Alleine dieser Umstand zeigt, wie schwierig es ist, Meisterschaft und Cup zu gewinnen», sagt Wicky zu «keystone-SDA». Natürlich ist der 46-Jährige optimistisch, die Partie gegen Lugano siegreich zu gestalten.
Denn Wicky hat erfolgreiche Erfahrungen gemacht. Zwischen 1995 und 1997 zieht der Walliser mit dem FC Sion dreimal in Folge in den Cup-Final ein. Stets steht der defensive Mittelfeldspieler in der Startaufstellung, stets gewinnt sein Team.
Als Sion 1996 gegen Servette 0:2 zurückliegt, geht Wicky voran. Der damals erst 19-Jährige, sonst eher keiner, der die ganz grosse Torgefahr ausstrahlt, trifft nach 67 Minuten zum Ausgleich. Am Ende siegt Sion 3:2.
Penalty-Treffer gegen Oliver Kahn und die Bayern
Und im Juni 1999 steht er mit Werder Bremen im Pokal-Endspiel gegen Bayern München. Im Penaltyschiessen tritt der 22-Jährige an und versenkt vor über 75'000 Zuschauern in Berling gegen FCB-Titan Oliver Kahn. Weil danach Effenberg und Matthäus scheitern, holen sich die Bremer den Pokal.
Mit Druck kann der Walliser also schon in jungen Jahren umgehen. Und er weiss auch heute, dass ein Final kein normales Spiel ist. Druck und Anspannung würden solche Partien prägen, deshalb seien sie in den seltensten Fällen schön anzuschauen.
«Die ganze Atmosphäre, das Drumherum, der Rummel. Das prallt an den Spielern nicht einfach so ab, sondern macht was mit ihnen.» Wicky hat das am eigenen Leib erfahren.
Doch auf die Vorbereitung für den Cup-Final hätten seine Endspiel-Erfahrungen keinen Einfluss gehabt. Zu weit weg seien die Geschehnisse, zu unterschiedlich seine Rollen.
Wicky: «Im Final musst du pragmatisch und effizient sein»
Damals war Wicky ein junger Spieler und Teil einer Mannschaft, heute ist er für das grosse Ganze bei YB verantwortlich. Er versucht aber natürlich, jene Tugenden, die ihn als Spieler ausgezeichnet haben, seinem Team mit auf den Weg zu geben: Einsatz, Willensstärke und die richtige Einstellung.
«In einem Final musst du pragmatisch und effizient sein, wenn du gewinnen willst.» Wer am Sonntag also ein Offensivspektakel von YB erwartet, der dürfte enttäuscht werden. Zu wichtig ist Wicky dieser Titel, als dass er ihn für eine attraktive Partie aufs Spiel setzen würde.
Wicky sagt, der Ausgang des Finals ändere nichts an der Tatsache einer «fantastischen» Saison. Doch trotzdem ist klar, welche Bedeutung das Spiel gegen Lugano hat: «Immer, wenn du einen Final verlierst, bist du enttäuscht. Ein Team wird das Spiel gewinnen, das andere nicht. Wir können Grosses erreichen, am Schluss spielt sich vieles im Kopf ab.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... t-66507455
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Juni 2023, 20:50 |
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05.06.2023  Zitat: Berner Coach in neuen Sphären
Jetzt fehlt YB-Trainer Wicky nur noch eines
Mit dem Double gehört Raphael Wicky nun zu den grossen YB-Trainern dieses Jahrtausends, schreibt Blick-Reporter Alain Kunz.
Mit dem (erst) achten Cupsieg ist Raphael Wicky unter die grossen YB-Trainer einzureihen. Im neuen Jahrtausend sind das nicht viele. Adi Hütter und Gerry Seoane. Dazu Marco Schällibaum. Zuvor Alex Mandziara und Albert Sing. Und nun eben: Wicky.
Für den Meistertitel alleine hat Wicky noch keine Aufnahme in dieser erlauchten Gilde finden dürfen, denn mit diesem Kader ist es nicht eine aussergewöhnliche Leistung, in einem Langzeit-Wettbewerb die Nase vorn zu haben.
Doch es nun auch im K.-o.-Wettbewerb geschafft zu haben, in welchem in jedem Spiel Endstation sein kann, zeigt, dass es Wicky gelang, das Team auch für grosse, einzelne Momente heisszumachen. Und das noch mit fünf Auswärtsspielen – der Cupfinal war das erste im Wankdorf. Und vor allem mit einem überzeugenden Auftritt im Halbfinal in Basel.
Nun fehlt nur noch eines: die Champions League! In der Europa League steht YB fix. Es kann also – vor allem dank des FC Basel und seinen vielen Koeffizient-Punkten – nicht nochmals dasselbe passieren wie letzte Saison, als Wicky eine europäische Gruppenphase verpasste. Ob Königsklasse oder nicht, entscheidet sich in zwei Spielen gegen einen machbaren Gegner. Egal, wie er heisst.
Das hat selbst David Wagner geschafft. Also darf man diesen Massstab bei Wicky erst recht anlegen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 37655.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Juni 2023, 00:59 |
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23.06.2023  Zitat: YB – Raphael Wicky: «Werden uns nicht weniger hohe Ziele stecken»
Double-Gewinner YB hat am Freitag den Trainingsbetrieb wiederaufgenommen. Noch hat es Trainer Raphael Wicky mit einer zusammengewürfelten Truppe zu tun.
Das Wichtigste in Kürze
- YB ist am Freitag in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. - Über Ziele wurde nicht gesprochen – sie seien aber nicht weniger hoch, so Trainer Wicky. - Wegen der kurzen Pause hätten die Spieler wohl nicht viel von ihrer Fitness verloren.
Nach einer sehr kurzen Sommerpause von rund zwei Wochen hat YB am Freitag mit dem Training begonnen. Die ersten Bälle wurden auf der Grossen Allmend gekickt.
«Wir hatten uns alle Ferien verdient», sagt Raphael Wicky nach der ersten Trainingseinheit im Club-Interview. Er schaue noch immer gerne auf die Meister- und Cup-Titel von vor wenigen Wochen zurück. «Es hat schon paar Tage gebraucht, um alles mal sacken zu lassen und zur Ruhe zu kommen.»
Viel mehr richtet sich der Blick des Wallisers nun aber nach vorne. Immerhin gilt es kommende Saison gleich zwei Titel zu verteidigen. «Jetzt geht es darum, dass wir die ersten zehn Tage hier in Bern gut arbeiten.»
YB wird «sehr gute Mannschaft haben»
Zu Beginn der Vorbereitung seien noch viele Nachwuchsspieler mit an Bord. «Ich hoffe, nächste Woche kann der ein oder andere einsteigen. Dann kommen die A-Nationalspieler anfangs Juli nach Gstaad mit ins Trainingslager.»
Auch wenn es noch ein paar Tage dauert, bis der Kader komplett ist – Raphael Wicky zeigt sich sehr zuversichtlich. «Ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben werden. Jetzt geht es darum, mit denen, die da sind, gut zu arbeiten.»
Den Fokus auf etwas Besonderes richten will der Trainer momentan nicht. Auch nicht auf die Physis, denn die Spieler sollten dank der sehr kurzen Sommerpause noch immer ziemlich fit sein. Man werde also von Beginn weg auch taktische Sachen besprechen und vor allem an der Philosophie und den Prinzipien arbeiten.
Beim ersten Training kein Thema waren die genauen Ziele für die kommende Saison. «Wir haben heute noch nicht über Ziele gesprochen. Aber es ist klar, dass wir uns nicht weniger hohe Ziele als letztes Jahr stecken werden.» Die Konkurrenz ist also gewarnt. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ra ... n-66526978
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Hauptstadt
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Verfasst: Montag 26. Juni 2023, 22:49 |
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Juli 2023, 23:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.07.2023  Zitat: Ein Jahr im Amt
YB-Trainer Wicky: «War ein schönes Jahr mit unglaublichen Emotionen»
Raphael Wicky ist am Samstag genau seit einem Jahr Trainer der Young Boys. Im Interview zieht der Walliser Bilanz zu seiner ersten Saison in Bern und verrät, was sein Schlüssel zum Erfolg ist.
BärnToday: Sie sind nun seit einem Jahr bei YB, haben Sie das schon realisiert?
Raphael Wicky: Realisiert habe ich es schon, aber es ist sehr schnell vorbeigegangen. Wir haben gerade noch mit dem Staff darüber diskutiert, dass wir schon wieder am Burkhalter-Cup sind und nach Gstaad ins Trainingslager gehen. Es war ein sehr schönes Jahr mit unglaublichen Emotionen.
Wenn Sie etwas herauspicken müssten, welches Ereignis in diesem Jahr mit YB war für Sie am schönsten?
Ein einziges herauszupicken, ist sehr schwierig. Wir haben natürlich mit dem Double Geschichte geschrieben. Diese Emotionen zu Hause im Stadion, mit den Fans, mit den Familien und mit den Spielern zusammen erleben zu können, war unvergesslich und fantastisch. Das kann man nicht auf einen Moment reduzieren. Aber natürlich, wenn man nach dem Luzern-Spiel vor ausverkauftem Haus Schweizer-Meister geworden ist und die Familie im Stadion hat – in meinem Fall meine Eltern und meine Schwiegereltern aus Los Angeles – und das mit den Fans und mit allen zusammen feiern kann, und wenn man sieht wie verbunden diese Stadt und der Club sind und wie alle sich freuen, dann ist das wirklich ein fantastischer Moment.
Sie können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Was ist Ihr Schlüssel zum Erfolg?
Einer der Schlüssel ist sicher der Zusammenhalt im Verein und dass es ein Miteinander ist. Das fängt von oben an. Die Zusammenarbeit mit Christoph Spycher, Steve von Bergen und seinem Team ist die Basis. Die Zusammenarbeit mit dem Staff und natürlich der Zusammenhalt in der Mannschaft, in der alle von Anfang an miteinander und füreinander gearbeitet haben. Ich glaube, das ist die Basis für eine erfolgreiche Gruppe. Dann kommt die Qualität, die wir haben. Wir haben sehr gute Spieler. Wir hatten an Heimspielen einen unglaublichen Zuschauerschnitt von 29'000 Zuschauern. Das trägt dazu bei, dass man sich fast unbesiegbar fühlt und nach vorne gepusht wird. Es gibt also nicht nur einen einzigen Schlüssel, sondern mehrere.
Welcher Moment in dieser Saison war vielleicht eher schwierig?
Wir haben ja zum Glück nicht so oft verloren und viele positive Momente gehabt. Aber es ist klar, dass es ein harter Moment war, als wir gegen Anderlecht, wo wir über zwei Spiele gesehen wahrscheinlich die bessere Mannschaft waren, im Penaltyschiessen herausgeflogen sind. Es ist nicht einfach, nach diesen negativen Emotionen wieder aufzustehen. Aber auch da hat der gesamte Verein und die Mannschaft super reagiert und drei Tage später in Winterthur 5:1 gewonnen.
Sie haben als Trainer ihre ersten Titel gewonnen. Wie stolz sind Sie darauf?
Sehr stolz und sehr glücklich. Stolz darf man auch sein, das dürfen alle, die daran gearbeitet haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass man Meister wird und es ist noch weniger selbstverständlich, dass man das Double holt. Das sieht man ja daran, dass wir es in 125 Jahren nur drei Mal geschafft haben. Also darf man darauf stolz sein und das bin ich auch. Und das nimmt uns auch niemand mehr. Es sind Momente und Emotionen, die wir nie vergessen werden. Aber jetzt sind wir in der Vorbereitung der neuen Saison. Da müssen wir uns wieder jeden Tag alles erarbeiten. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -152285919
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Juli 2023, 22:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.07.2023  Zitat: Wicky und Magnin im Duell
Einst Nati-Zimmerkollegen, heute Gegner
Zum Saisonstart in der Super League trifft am Sonntag Meister YB auf Aufsteiger Lausanne-Sport (16.30 Uhr). Das Duell bringt zwei Trainer zusammen, die viel miteinander erlebten.
Auf der einen Seite der Meister, auf der anderen Seite der Aufsteiger. Im Wankdorf findet am Sonntag auf den ersten Blick ein ungleiches Duell statt. Doch die beiden Trainer haben mehr gemeinsam, als man annehmen könnte. YB-Trainer Raphael Wicky (46) und Lausanne-Sport-Trainer Ludovic Magnin (44) waren langjährige Zimmerkollegen in der Nationalmannschaft.
«Ich freue mich immer, wenn ich Raphi sehe», sagt Magnin vor dem Saisonstart. «Wir sind gute Kumpel und haben zusammen vieles erlebt», fügt der Romand an. Seit letztem Sommer ist er wieder Trainer in der Schweiz, seinen Heimatklub Lausanne führte er zum direkten Wiederaufstieg.
Zimmerkollegen, Tischnachbarn, gute Kumpel
Auch Wicky schätzt die gemeinsamen Erlebnisse: «Wir haben zusammen wunderschöne Zeiten erlebt, die unvergesslich sind.» Ein Blick ins Archiv zeigt: Da gibt es die Bilder, wo Wicky und Magnin mit einer Zigarre gemeinsam die geglückte EM-Qualifikation im Jahr 2003 feiern. Oder die Schnappschüsse vom Abendessen mit der Nati, wo sie nebeneinander am Tisch sitzen und mit Trainer Köbi Kuhn (1943–2019) Witze reissen.
«Als wir in der Nati das Zimmer teilten, überliess mir Ludo jeweils die TV-Fernbedienung. Aber meistens haben wir geredet», erinnerte sich Wicky im Jahr 2018, als die beiden als Trainer in der Super League bereits zweimal aufeinandertrafen. Wicky trainierte damals den FCB, Magnin den FCZ. Beides waren damals ihre ersten Destinationen als Profi-Trainer. Auf U18-Stufe gab es mit den gleichen Klubs auch einige Aufeinandertreffen.
«Gegen Lausanne statt Ludo»
Die Duelle im Profibereich gingen immer klar aus. Im April 2018 gewann zuerst Wicky mit dem FCB gegen den FCZ 3:0, einen Monat später glückte Magnin mit dem FCZ die Revanche mit einem 4:1-Sieg. Und beim letzten Aufeinandertreffen im vergangenen Herbst im Cup besiegte YB den damaligen Challenge-Ligisten Lausanne 5:1.
Die klaren Resultate zeigen: Wenn sich Wicky und Magnin gegenüberstehen, schenken sie sich nichts. «Ich bin ich voll auf meine Mannschaft fokussiert», sagt Wicky und fügt gleich an: «Wir spielen gegen Lausanne – nicht gegen Ludo.» Aber vor dem Spiel sei es meistens schön, einander schnell Hallo zu sagen. Immerhin das muss drinliegen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 74029.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. August 2023, 22:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2023  Zitat: YB – Trainer Wicky: «Champions League unser Traum und unser Ziel»
Zwei Spiele trennen YB von der dritten Teilnahme an der CL-Gruppenphase. Am Montag ist der Meister nach Israel gereist, das Spiel steigt am Mittwoch um 21 Uhr.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Mittwoch um 21 Uhr Schweizer Zeit bestreitet YB das Hinspiel im CL-Playoff. - Gegen Maccabi Haifa erwartet die Berner ein Hexenkessel. - Das Rückspiel steigt eine Woche später am Dienstag um 21 Uhr im Wankdorf.
YB ist am Montagabend in Israel angekommen – nach einer etwas umständlichen Anreise. Weil die Boeing 737-500 weder in Belp starten, noch in Haifa landen könnte, musste ein Umweg in Kauf genommen werden. Der Meister flog mit der Chartermaschine deshalb von Payerne nach Tel Aviv und von dort mit dem Car nach Haifa.
«Wir reisen mit Überzeugung und Mut nach Israel», erklärt Trainer Raphael Wicky schon vor der Abreise. Denn es sei klar: «Die Champions League ist unser Ziel», so der Coach bei SRF. Es seien darum auch zwei extrem wichtige Spiele, die auf die Berner warten.
«Es wird überhaupt nicht einfach, im Playoff sind alles Topteams. Haifa hat eine erfahrene Mannschaft, die eingespielt ist. Zudem sind sie spielerisch stark, wenn man ihnen Zeit lässt», so Wicky weiter. YB wolle dem Gegner daher schnell Druck aufsetzen.
Im Sammy-Ofer-Stadion wird aber auch der Schweizer Meister Druck verspüren. Zwischen 25'000 und 30'000 Fans dürften für einen Hexenkessel sorgen. In der letztjährigen Gruppenphase der Champions League gelang Maccabi der einzige Sieg zuhause: Mit 2:0 wurde Juventus Turin bezwungen. Ansonsten blieb das Team gegen die Italiener, PSG und Benfica chancenlos.
«Maccabi ist ein starker Gegner, es wird ein Hexenkessel. Aber wir sind parat und gut eingestellt», sagt Stürmer Cedric Itten. Routinier Loris Benito ergänzt: «Das sind die schönsten Spiele für einen Fussballer.»
Und der Aargauer weiss, wovon er spricht: Benito war 2018 schon bei der ersten CL-Gruppenphase in der Berner Clubgeschichte dabei. Auch YB holte den einzigen Sieg damals übrigens in einem Heimspiel – ebenfalls gegen Juve. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... l-66580121
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. August 2023, 08:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2023  Zitat: Der YB-Trainer ist der erfolgreichste Schweizer Champions-League-Coach
Wickys Kampf gegen die Playoff-Dämonen
Raphael Wicky ist der erfolgreichste Schweizer Champions-League-Coach der Geschichte. Mit dieser Erfahrung im Kopf will er gegen Maccabi Haifa das bittere Playoff-Out vor einem Jahr vergessen machen.
Die letzte Saison war für YB-Trainer Raphael Wicky eine erfolgreiche. Er holte das erst zweite Double in der 125-jährigen Klubgeschichte. Aber sie hat einen Makel: YB war nicht international! Man scheiterte in den Playoffs zur Conference League im Penaltyschiessen an Anderlecht. Ein ganz bitterer Moment.
Diese Saison wird es diesen nicht geben, denn schlimmstenfalls steht YB in der Gruppenphase der Europa League. Und doch: Die Champions-League-Qualifikation ist das, was Wicky noch fehlt. Dann hätte er bereits nach nicht ganz 15 Monaten alles erreicht, was man erreichen kann. Oder fast. Man kann in der Königsklasse ja auch mal die Achtelfinals erreichen …
Wicky will sich einen Traum erfüllen
Hat das Spiel für ihn also den Charakter einer Revanche? Wenig überraschend sagt der Oberwalliser: «Nein. Es ist die Möglichkeit, die Chance, mir als Person einen Traum zu erfüllen, der auch der Traum von jedem Spieler ist.»
Es ist ein Traum, den Wicky als Trainer aber schon einmal gelebt hat. Und das äusserst intensiv! Unter ihm holten die Bebbi 2017 12 Punkte. Inklusive höchstem Schweizer Königsklassensieg aller Zeiten: 5:0 gegen das grosse Benfica Lissabon. Und auch im Estadio da Luz siegte der FCB. Dazu gabs je einen Erfolg gegen ZSKA Moskau und Manchester United.
Der Oberwalliser wird zum Philosophen
Kann Wicky heute noch von dieser Erfahrung zehren? «Alles im Leben hat mit Erfahrung zu tun», sagt er, und es mutet durchaus ein Stück weit philosophisch an. «Klar sind diese Erfahrungen deshalb sehr, sehr wertvoll. Aber wir waren damals direkt in der Gruppenphase drin, mussten uns also nicht qualifizieren. Die Champions League ist das höchste Niveau, das man als Spieler erreichen kann. Wir stehen an der Tür davor. Mit der Möglichkeit, uns zu belohnen, den Verein zu belohnen, die Fans zu belohnen.»
Sorgenfreier Coach
Sorgen irgendwelcher Art? «Ich habe ein sehr gutes und grosses Kader. Alle Spieler, die hier sind, sind gesund. Nein, ich habe nur Vorfreude.» Zuerst aber gibts noch ein, zwei Fragezeichen zu beantworten. Der Grossteil von Wickys Aufstellungsidee steht. «Aber es gibt noch ein, zwei Positionen, bei denen ich den letzten Eindruck abwarten will.»
Wicky hat die Qual der Wahl. Oder welche Beiden aus dem Stürmer-Quartett Nsame, Itten, Ganvoula und Elia würden sie ins Rennen schicken? Nicht evident. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 66853.html
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shalako
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Verfasst: Montag 28. August 2023, 20:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2023  Zitat: YB: Das sagt Trainer Wicky vor dem Playoff-Rückspiel gegen Haifa
YB kann im Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Maccabi Haifa personell aus dem Vollen schöpfen und wollen offensiv präsenter sein.
Das Wichtigste in Kürze
- YB winkt im Playoff-Rückspiel gegen Maccabi Haifa die Champions League. - In der Offensive sieht Trainer Raphael Wicky im Vergleich zum Hinspiel noch Potenzial. - Bei den Bernern sind Ulisses Garcia und Cheik Niasse wieder fit.
Nach dem torlosen Unentschieden im Hinspiel in Israel können die Berner Young Boys am Dienstag im heimischen Wankdorf die dritte Teilnahme an der Champions League nach 2018 und 2021 perfekt machen.
Dafür braucht der Schweizer Meister einen Sieg – nach 90 Minuten, nach Verlängerung oder im Penaltyschiessen.
Um gegen den israelischen Meister bestehen zu können, muss YB defensiv genauso konzentriert agieren wie am vergangenen Mittwoch. Auf der anderen Seite bedarf es offensiv einer deutlichen Leistungssteigerung. In Haifa brachten die Berner das Kunststück fertig, keinen einzigen Abschluss aufs Tor zu bringen.
Niasse und Garcia wieder dabei
«Wir hatten vier, fünf gute Torchancen, haben aber nicht die richtigen Entscheide getroffen oder waren technisch zu unsauber», konstatiert Raphael Wicky an der Pressekonferenz am Montag.
«Wir müssen offensiv klarer sein, bessere Entscheide im letzten Drittel treffen, genauer und konkreter agieren», so der YB-Trainer. Biete sich eine Chance, müsse man zuschlagen. «Auf diesem Niveau braucht es Effizienz, wenn du dich für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren willst.»
Genau dies ist das Ziel der Berner. «Wir haben die grosse Chance, uns einen Traum zu erfüllen. Dafür werden wir alles geben», so Wicky, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Nebst dem zuletzt kranken Cheikh Niasse gehört auch Ulisses Garcia wieder zum Kader.
Verlässt Rieder YB?
Immer noch in Bern und gegen Maccabi Haifa ebenfalls im Aufgebot ist Nationalspieler Fabian Rieder. Der Mittelfeldregisseur steht vor seinem womöglich letzten Spiel im YB-Dress.
Der 21-Jährige wird seit längerem mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht. Wurde erst die Bundesliga als mögliches Ziel genannt, deutete zuletzt vieles auf einen Wechsel zum französischen Erstligisten Stade Rennes hin.
Der ehemalige Klub von Alex Frei beendete die vergangene Saison auf Platz 4 und ist für die Europa League qualifiziert. YB wäre bei einer Niederlage am Dienstag also ein möglicher Gegner von Rennes.
Ein Sieg der Berner gegen Maccabi Haifa – und sie halten die besten Argumente in den Händen, um Rieder mindestens bis im Winter in den eigenen Reihen halten zu können. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... a-66585939
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. August 2023, 23:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2023  Zitat: Kommentar zum Champions-League-Coup in Bern
Wicky ist jetzt schon eine YB-Legende
Coach Raphael Wicky hat YB in die Champions League geführt. Und das erhebt ihn erhebt schon jetzt in den Stand einer Klublegende, meint Fussball-Reporter Alain Kunz.
Wow! Champions League! Man kann monieren, gegen einen Gegner wie Maccabi Haifa sei die Königsklasse fast Pflicht gewesen. Nein, ist es für einen Schweizer Klub nie! Champions und League. Diese beiden Worte haben nach wie vor eine Aura des Magischen. Eine Aura des Surrealen.
Und das geschafft zu haben, erhebt Trainer Raphael Wicky schon jetzt in den Stand einer Klublegende. Er ist nun Meister-Trainer, Cupsieger-Trainer und Champions-League-Trainer. Wie Gerry Seoane.
Natürlich war da das Scheitern an Anderlecht letzte Saison. Dummerweise in der Conference League, wo es kein Auffangnetz gibt. Und so gabs halt keinen europäischen Fussball in der ersten Saison des Oberwallisers.
Aber der Gegner damals war wirklich gut, ein Teil des Scheiterns unverschuldet. Denn es war nicht Wicky gewesen, der YB in der Liga nur auf Rang 3 geführt hatte. Sondern hauptsächlich sein Vor-Vorgänger David Wagner, der – Ironie des Schicksals – YB vor dem Niedergang noch schnell in die Königsklasse geführt hatte.
Und das Verrückte? Der Transfer von Fabian Rieder zu Rennes wird rund 15 Millionen einbringen. Die Champions League etwa 35. Ergibt einen Zustupf von 50 Millionen. Aber der Finanzvorsprung von YB auf die Konkurrenz ist derart gross, dass diese 50 Millionen nicht mal besonders erheblich sind. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 90654.html
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