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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Schiri
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Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 12:44 |
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Registriert: Montag 26. April 2004, 11:04 Beiträge: 215 Wohnort: Bern
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Zitat:
He, he, gaaaaanz ruhig! Finde ich ziemlich doof, hier so auf verbale Kraftmeierei zu machen! Wir werden den Thunern auf dem Fussballplatz zeigen, wer die Hosen anhat. Aber sicher nicht neben den Platz! Nur Deppen schlagen sich!
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 12:50 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Berner Derby YB - Thun am 10. September 2005
Bis Freitagmittag sind an den Vorverkaufsstellen Tickets für das Spiel YB - Thun vom Samstag 10. September 2005 erhältlich. An der Verkaufsstelle Ryfflihof Bern, werden am Freitag und am Samstag vor dem Spiel noch bis Ladenschluss Karten verkauft
Der Family Corner im Sektor B sowie das Ticketkontingent für Personen mit SFV-Ausweis (Schiedsrichter, Trainer) sind ausverkauft.
Die Veranstalter bitten die Zuschauer rechtzeitig vor dem Spiel anzureisen. Die Kassen und das Stadion öffnen am Samstag zwei Stunden vor dem Spiel, um 17:30 Uhr.
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mex0r
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Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 15:09 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Meldung vom Dachverband:
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die yb-fans marschieren gemeinsam zum WANKDORF.
wir besammeln und um 16.00 Uhr beim Bahnhof um dann anschliessend gemütlich durch die stadt ins WANKDORF zu ziehen.
unterwegs sind die Beizen für bier + wurst besorgt.
HOPP yb
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Haribo
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Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 21:22 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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das si no zyte gsi, wo houzstange si mode gsi. 
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Warlock
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Verfasst: Freitag 9. September 2005, 09:25 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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Neue Gesichter am Derby
BERN - Spezielle Vorzeichen für das erste Berner Fussball-Derby der Saison. Thun hat im neuen Stade de Suisse Wankdorf dank den europäischen Auftritten nicht nur den besseren Zuschauerduchschnitt als YB, sondern auch die erfolgreichere Bilanz. Bei der morgigen Affiche werden die beiden Trainer "Bidu" Zaugg und "Longo" Schönenberger neue Gesichter präsentieren. João Paulo hat in zwei Testspielen zwei Treffer erzielt. Der neue YB-Stürmer dürfte zumindest zu einem Teileinsatz kommen. Gleiches gilt für die Zuzüge Grégory Duruz, Adriano Luis Spadoto und Alen Orman bei Thun. Fraglich sind bei den Oberländern dagegen Deumi, Gerber, Gonçalves und Goalie Jakupovic.
20minuten.ch
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weeder
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Verfasst: Freitag 9. September 2005, 11:30 |
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Registriert: Freitag 12. August 2005, 14:17 Beiträge: 44
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shalako
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Verfasst: Samstag 10. September 2005, 11:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 10.9.2005
Heimstadion für zwei Trainer
Heute spielt YB gegen den FC Thun (19.30 Uhr). Hans-Peter Zaugg und Urs Schönenberger haben sich einen Tag vor dem Spiel im Stadion getroffen. Die Trainer sprachen über das Derby, Transfers, Kritik und das Wankdorf.
Urs Schönenberger läuft auf dem Wankdorf-Vorplatz Richtung Stadionrestaurant. Rasch ertönen die ersten «Longo»-Sprechchöre. Sofort wird der Thun-Trainer von Jugendlichen umringt, er kritzelt Autogramme im Multipack auf ihre Leibchen. Wenig später betritt Schönenberger den Rasen im Stadion, wo der FC Thun seine fantastischen Erfolge gegen Dynamo Kiew und Malmö errungen hat. «Es ist ein geiles Stadion», sagt Schönenberger euphorisch. Er schaut mit verklärtem Blick ins weite Rund. Heute Abend wird er diesen Weg von den Katakomben zur Trainerbank wieder gehen. Doch diesmal ist er mit dem FC Thun nur zu Gast. «Das spielt keine Rolle, wir fühlen uns hier zu Hause», sagt er. Und: «Wenn wir hier spielen, geht die Post ab.» Man spürt, wie sich der Erfolgscoach hier im YB-Wohnzimmer wohl fühlt. «Das waren zwei unvergessliche Abende in der Champions-League-Qualifikation. Aber es geht immer weiter. Wir dürfen uns nicht ausruhen. Das wäre tödlich.»
Der angenehme Stress
Beim Gespräch auf der Tribüne ist Schönenberger relaxed. In der Hosentasche klingelt das Handy zwar alle fünf Minuten. Doch der Trainer findet, «dass sich der Stress in Grenzen hält». Natürlich kämen Journalisten aus ganz Europa ins Berner Oberland, um über das «Wunder von Thun» zu schreiben. «Aber das sind doch schöne Momente, die wir alle geniessen sollten», sagt Schönenberger. Nur einmal wird der blonde Riese ungehalten. Die Rede ist vom letzten Spiel in Yverdon (0:2), als Schönenberger nach der Niederlage dem Vorstand und dem Sportchef Werner Gerber die Schuld für die Niederlage gab. «Dabei bleibe ich. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Die Spieler und ich haben nach dem 3:0 gegen Malmö gedacht, wir hätten am Wochenende spielfrei, weil das Lachenstadion überflutet war. Aber einige bei uns wollten unbedingt spielen. Das war nach den Feierlichkeiten ein Fehler», sagt Schönenberger erregt. Der Trainer redet sich in Rage, er vergisst das Stadion, die Erfolge, das Hochgefühl. «Es ärgert mich, wenn ich kritisiert werde, ich sei nicht professionell genug gewesen.» Er wehrt sich deshalb gegen den Vorwurf, er hätte den Spielern niemals sagen dürfen, dass sie nach der Gala gegen Malmö die ganze Nacht durchfeiern dürften. «Das wäre doch überhaupt kein Problem gewesen, wenn wir das Spiel gegen Yverdon in den Herbst verlegt hätten», sagt Schönenberger.
Mittlerweile ist Hans-Peter Zaugg eingetroffen. Die Trainer begrüssen sich herzlich. «Wir waren bereits in der Innerschweiz Kantonsrivalen. Bidu war bei Luzern, ich bei Kriens. Später war ich dann sein Nachfolger beim FCL», erklärt der Thuner Fussballlehrer, während er zusammen mit Zaugg an einem Tisch auf dem Rasen sitzt. Dann verabschiedet sich Schönenberger. Er muss jetzt zurück nach Thun, das Abschlusstraining vor dem heutigen Derby beginnt in 45 Minuten.
Zaugg und der Ärger
Hans-Peter Zaugg bittet in sein Trainerbüro. Es ist im Bauch der Nationalarena gelegen. An einem Pinboard hängt die mögliche Aufstellung für den heutigen Clash mit dem frechen Kantonsrivalen. «Ich bin ein beinahe restlos glücklicher Trainer», sagt Zaugg, «denn wir haben keinen einzigen gesperrten oder verletzten Spieler.» Das sei eine seltene Situation im Business. Restlos glücklich wäre er aber nur, hätte man ihm nicht Gretar Steinsson kurzfristig nach Alkmaar transferiert. «Das ist hart für mich und fürs Team. Aber ich muss das akzeptieren», sagt Zaugg professionell. Innerlich aber kocht der YB-Trainer vor Wut, denn Steinsson besass noch einen Kontrakt bis 2007. Er wurde ohne Not verkauft. «Aber so läuft das Geschäft. Jeder Fussballer, der dreimal jonglieren kann, hat mindestens einen Berater. Die wollen möglichst viel Geld verdienen. Also muss der Spieler so oft wie möglich wechseln.» Zaugg hat nichts mehr vom isländischen Verteidiger gehört, seit er sich nach dem 1:0-Sieg in St. Gallen mit den Worten «bis bald» Richtung Nationalteam verabschiedet hatte. «Steinssons Abgang ist bitter, aber es ist die Realität in der Schweiz. Es hat immer derart viele Beobachter aus aller Welt bei unseren Spielen, dass wir jederzeit rechnen müssen, weitere Leistungsträger zu verlieren.»
Auch heute dürften zahlreiche Scouts im Wankdorf anwesend sein, wenn Zauggs YB auf Schönenbergers Thun trifft. «Für uns ist diese Partie eine grossartige Gelegenheit, Sympathien beim Publikum zurückzugewinnen», sagt Zaugg. Rund um die Stadioneröffnung sei nicht alles ideal verlaufen, auch die YB-Resultate seien teilweise ungenügend gewesen. «Wir haben aber zuletzt wieder zweimal gewonnen, diesen Schwung müssen wir ausnutzen», erklärt Zaugg, der gelassener als früher auftritt.
Sehr souverän war Zauggs Haltung vor wenigen Wochen gegenüber den Medien, als nach schwachen YB-Spielen auch seine Position in Frage gestellt wurde. Der scharf kritisierte Coach blieb ruhig und markierte auch nach den Siegen gegen Zürich und St. Gallen nicht das überlegene Grossmaul. «Ich kenne die Mechanismen des Geschäfts sehr genau», sagt Zaugg, «und die Kritik war ja gewiss nicht unberechtigt, weil unsere Leistungen nicht überragend waren.» Mühe habe er aber damit, wenn Journalisten, die nie mit ihm gesprochen haben und kaum YB-Spiele sehen, abschätzig über seine Arbeit schreiben. «Das ist unter der Gürtellinie. Aber eigentlich muss man mit diesen negativen Menschen viel Mitleid haben», sagt Zaugg. So sei halt teilweise auch die Mentalität in diesem Land. «Ich verstehe zum Beispiel nicht, wenn man dem FC Thun die tollen Erfolge nicht gönnt. Die Thuner dürfen in der Champions League spielen. Das ist doch wunderbar für die Schweiz.»
Fragen:
Wer gewinnt das Derby?
Wer ist am Ende der Saison besser? YB oder Thun?
Welches ist Ihr Wunschspieler beim Gegner?
Wie viele Zuschauer kommen ans Derby?
Wer hat heute ein Heimspiel?
Ist es ein Vorteil für YB, dass die Thuner den Arsenal-Match vom Mittwoch möglicherweise im Hinterkopf haben?
Werden die Thuner in dieser Saison weiterhin Mühe mit der ungewohnten Doppelbelastung haben?
Welcher Rechtsverteidiger wird mehr vermisst? Gretar Steinsson bei YB oder David Pallas bei Thun?
Was halten Sie vom gegnerischen Trainer?
Antworten Zaugg:
YB, weil wir unseren Aufwärtstrend bestätigen wollen.
Ganz klar wir. Wir wollen oben mitspielen, gleich hinter dem FC Basel. Ich traue aber auch dem FC Thun eine ganz starke Saison zu.
Es ist bekannt, dass ich Armand Deumi mag.
Ich hoffe auf über 25 000.
Das ist doch keine Frage. YB spielt im Wankdorf. Unsere Fans werden uns toll unterstützen, schliesslich ist es ihr Stadion.
Der Thun-Trainer sagt natürlich, dass die Spieler nicht an Arsenal denken. Das stimmt nicht. Für alle Thuner ist Arsenal das Highlight.
Natürlich. Aber das wäre für jedes Super-League-Team ein Problem. Wenn du drei Tage nach London, Amsterdam oder Prag in der Schweiz spielst, ist die Umstellung hart.
Ich als Trainer vermisse Steinsson. Pallas ist auch ein guter Spieler, sonst hätte er nicht zu Bochum wechseln können. Trotzdem war Steinsson wichtiger für uns als Pallas für Thun.
Longo ist ein angenehmer Mensch. Ich freue mich immer, ihn zu sehen. Und ich bin beeindruckt, welche Erfolge er mit Thun feiert.
Antworten Schönenberger:
Der FC Thun, weil wir die bessere Tagesform haben.
Das ist schwierig zu sagen. Wenn wir eine gute Saison spielen, YB aber am Ende weiter vorne platziert ist, akzeptiere ich das.
Francisco Neri.
29 000.
Natürlich wir. Immer wenn es mehr als 20 000 Zuschauer im Wankdorf hat, ist Thun beteiligt. Dann fühlen wir uns wohl …
Nein. Für uns zählt immer nur der nächste Match. Und die Affiche und die Ambiance sind beim Derby ebenfalls wunderbar.
Auch hier glaube ich, dass unsere Mannschaft einen guten Charakter hat und damit umgehen kann. Wir haben schon letzte Saison in den englischen Wochen sehr gut gespielt.
Der Abgang von Pallas schmerzt mich sehr. Er war ein Fixpunkt bei uns. Steinsson war noch nicht lange bei YB, und ich habe ihn zu wenig gesehen, um das richtig beurteilen zu können.
Ich kenne Bidu Zaugg schon lange. Er ist ein riesiger Fachmann und ein guter Typ. Deshalb tausche ich mich immer gerne mit ihm aus.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 10. September 2005, 12:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 10.9.2005
Schweiz oder Brasilien?
Die Young Boys verfügen für das Kantonalderby gegen Thun über zwei «Sturmlinien»
YB - Thun heute im Stade de Suisse: Das Interesse ist gross – das liegt auch an den Ober-ländern, die sich mit ihren Leistungen den Respekt des Stadtberner Publikums gesichert haben. Bei den Young Boys hat der Trainer ein paar personelle Probleme zu lösen.
Thomas Häberli und Carlos Varela – in dieser Besetzung war der YB-Angriff in den letzten beiden Spielen formiert. Es resultierten zwei Siege. Inzwischen haben die Stadtberner mit dem Brasilianer Joao Paulo einen weiteren Stürmer verpflichtet, der zusammen mit seinem Landsmann Francisco Neri eigentlich Stammspieler sein müsste . . . Also steht Trainer Hans-Peter Zaugg vor dem heutigen Derby gegen Thun vor der Frage: Soll er auf einen Schweizer oder einen brasilianischen Sturm setzen?
Zaugg hat sich schon vor einigen Tagen entschieden: Es gibt für ihn keinen Grund, dem zuletzt erfolgreichen Duo Häberli/Varela das Vertrauen zu entziehen. Allerdings: Im Laufe der Partie kann er dann auf Samba umschalten – sowohl Neuzuzug Joao Paulo als auch Neri sollen nach Möglichkeit noch zum Zuge kommen.
Bisher zu wenig Stürmertore
Die nominellen Angreifer der Gelb-Schwarzen schossen bisher erst fünf der zwölf YB-Tore. Diese Quote ist solange nicht von Belang, als die Goals von den nachrückenden Mittelfeldspielern erzielt werden. Seit er mit zwei nominellen Spitzen angreifen lässt, erwartet Zaugg aber von den Stürmern mehr Treffer. In Sachen Abschluss hat es zuletzt auch im Trainingsmatch gegen den Erstligisten Muttenz (3:2) nicht optimal geklappt: Häberli und Varela brachten trotz zahlreichen Chancen nur zwei, Joao Paulo und Neri in der zweiten Halbzeit nur einen Treffer zustande. Dennoch war Zaugg mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden: «Wir hätten zwar mehr Tore erzielen müssen, sind aber auf jeden Fall für den Match gegen Thun bereit.»
Die Partie gegen die Oberländer ist die erste in dieser Saison, die YB ohne den Fixstarter Gretar Steinsson bestreiten muss. Das heisst, die Abwehr muss neu formiert werden. Als Steinsson-Ersatz auf der Position rechts hinten bietet sich Adrian Eugster an, der vor knapp zwei Wochen um ein Haar nach Thun transferiert worden wäre. Nun winkt Eugster die Chance, sich wieder ins Fanionteam zu spielen – aber sicherheitshalber hat sich YB-Sportchef Marcel Hottiger auf dem Transfermarkt umgesehen: Er hat bestätigt, dass man am Juniorennationalspieler Mario Schönenberger (Wil) Interesse hat.
Opfer der Durststrecke
Auf der Position auf der rechten Abwehrseite könnte auch Gürkan Sermeter eingesetzt werden, der zuletzt meist nur auf der Ersatzbank sass. Er und Neri sind die prominentesten Opfer der kurzen Durststrecke (0:3 gegen GC, 0:0 gegen Aarau, 2:3 gegen Schaffhausen), welche die Stadtberner in den zwei letzten Runden (Siege gegen Zürich und St. Gallen) offenbar überwunden haben. Zaugg plädiert jedoch für Geduld: «Im neuen Stadion verfügen wir über ein grösseres Kader als bisher, wir trainieren auch unter professionelleren Bedingungen. Nun erwarte ich aber auch von den Spielern eine professionelle Einstellung: Wer einmal oder zweimal nicht spielt, muss das einfach akzeptieren.»
Dies gelingt nicht allen gleich gut wie etwa Gabriel Urdaneta, seines Zeichens Captain der Nationalmannschaft Venezuelas, die noch WM-Qualifikationschancen hat. Nach Häberli Anfang Saison hat nun auch Sermeter, dessen Vertrag noch fast zwei Jahre dauert, via Boulevardpresse zwei Tage vor einem wichtigen Spiel seinen Abgangsgelüsten Luft gemacht. Wenn er nicht zum Einsatz komme, wolle er weg . . . Urdaneta hingegen sitzt meist ohne Murren auf der Bank, wenn er aber gebraucht wird, erledigt er seine Aufgabe perfekt. «Ein Musterprofi», lobt der Trainer.
Thun-Gastspiel vor 20 000?
Zurück zum heutigen Spiel in Bern: Es geht für beide Teams keineswegs ums Prestige (die Frage, wer die Nummer 1 im Kanton ist, ist irrelevant), sondern nur um Punkte: YB benötigt deren drei, die Thuner wären wohl mit einem Zähler zufrieden – nähmen aber auch mehr . . . Eine spannende Sache also so kurz vor dem Champions-League-Debüt Thuns. Kommen auch die Zuschauer? Der YB-Sportchef rechnet mit 20 000 Fans. Die Stadionpforten öffnen um 17.30 Uhr – zwei Stunden vor Spielbeginn.
Programm. Samstag: Yverdon - FC Zürich. (18.30), YB - Thun (19.30). – Sonntag: Xamax - St. Gallen (14.30), Schaffhausen - Aarau (16.00), GC - Basel (16.15).
Rangliste (je 7 Spiele): 1. Basel 16. 2. Zürich 13 (19:12). 3. GC 13 (14:10). 4. YB 13 (12:8). 5. Thun 13 (12:10). 6. Schaffhausen 9. 7. St. Gallen 8. 8. Aarau 5. 9. Xamax 4 (8:14). 10. Yverdon 4 (6:14).
Bern-London-Düdingen
Auf den FC Thun wartet in den kommenden Wochen und Monaten ein Programm, das so nahrhaft wie genussreich ist. Meisterschaft, Champions League und Schweizer Cup sorgen dafür, dass die Berner Oberländer einigen so genannt englischen Wochen entgegen-blicken, in welchen sich die Partien im 3- bis 4-Tage-Rhythmus folgen. Die Fussballfans können sich dabei auf einige Leckerbissen freuen und die Thuner Fussballer auf eine Zeit mit vielen Spielen und entsprechend eher angenehmen Trainingseinheiten, in denen die Regeneration gross geschrieben sein wird. Dies veranlasste Trainer Urs Schönenberger vor kurzem zur Bemerkung, es gebe doch für einen Profifussballer nichts Schöneres als viele Partien. Dass die Thuner damit umzugehen wissen, haben sie im Frühjahr bewiesen, als sie aufgrund der zahlreichen Spielverschiebungen spielintensive Wochen erlebten. Beweisen müssen sie jedoch, dass sie trotz Champions League auch die nationalen Wettbewerbe im Blick behalten.
Thun in Bern, Kunz in England
Den Auftakt zum bevorstehenden spannenden Parcours bildet die Dreifachkombination mit den Auswärtsspielen in Bern gegen YB (Samstag, 19.30 Uhr), in London gegen Arsenal (Mittwoch, 20.45) und beim Erstligisten SC Düdingen, der sich am 18. September gegen Thun ein Cup-Fest erhofft.
Das Auswärtsspiel am Samstag gegen YB führt den FC Thun an jenen Ort zurück, an welchem er vor zwei Wochen mit der Champions-League-Qualifikation gegen Malmö den grössten Erfolg der Klubgeschichte gefeiert hat. Im Unterschied zum 23. August wird es dieses Mal unabhängig des Resultats für die Berner Oberländer kein Bad im Whirlpool geben – schliesslich sind sie nun Gast und (vorerst) nicht mehr Gastgeber. Ausserdem wird das Stadion kaum ausverkauft sein. Der Vorverkauf für das erste Berner Kantonalderby im Stade de Suisse ist trotz verheissungsvoller Ausgangslage – YB und Thun befinden sich punktgleich auf den Rängen 4 und 5 – schleppend angelaufen. Auf Hochtouren laufen hinter den Kulissen hingegen die Vorbereitungen für den Vorverkauf der Champions-League-Heimspiele des FC Thun, welcher am 19. September startet.
Heute nicht in Bern mit dabei sein wird Adrian Kunz. Schönenbergers Assistent hat erneut die Aufgabe, den nächsten Gegner auf europäischer Ebene zu beobachten. Dieses Mal reist Kunz in den Nordosten Englands, nach Middlesbrough, wo sich Arsenal beim Tabellenelften der Premier League zu behaupten hat.
Luft holen in Saas Fee
Die durch die WM-Qualifikation bedingte Meisterschaftspause haben die Thuner dazu genutzt, Luft für die kommenden Wochen zu holen und Blessuren auszukurieren. Ausserdem bestand genügend Zeit, die neu verpflichteten Spieler zu integrieren. Dies geschah erst während vier Tagen in Saas Fee, welche dem Schönenberger-Team ermöglichten, etwas von den hektischen Tagen Ende August Abstand zu gewinnen und die Ereignisse zu verarbeiten. Anschliessend kehrte Thun ins Lachen zurück – wo inzwischen auch das Warmwasser wieder funktioniert und der Champions-League-Klub auch Besuche von Medienvertretern aus Frankreich, Finnland und England hatte.gui
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Samstag 10. September 2005, 14:39 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zitat: Ganz klar wir. Wir wollen oben mitspielen, gleich hinter dem FC Basel.
Eine typische Zaugg antwort. 
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Der Boss
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Verfasst: Samstag 10. September 2005, 22:42 |
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Registriert: Samstag 15. Mai 2004, 12:08 Beiträge: 112
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Wo waren den die Thuner Fans heute abend, ja wo waren sie denn?
Wenn was enttäuschend war, dann der miserable Zuschaueraufmarsch aus Thun!
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