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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Juli 2023, 22:49 
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Gelb-schwarze Badekulisse

YB-Fans bemalen fast alle Aare-Stägli – Stadt reicht Anzeige ein

In den letzten Wochen sind die Aare-Stägli zwischen Eichholz und Lorraine YB-farbig geworden. Die Stadt entfernt die Bemalung vorerst nicht.

Zwischen dem Eichholz und der Lorraine ist das Badevergnügen gelb-schwarz: YB-Fans haben in den letzten Wochen auf rund sechs Kilometern die meisten Aare-Stägli in den Vereinsfarben angemalt. YB-farbig sind unter anderem der denkmalgeschützte Aare-Einstieg beim Schönausteg, die neuen Treppen beim Eichholz und die Zugänge im Marzilibad. Das berichtet das SRF-Regionaljournal.

Hinter der Aktion steckt offenbar die Ostkurve. Diese nimmt zwar offiziell keine Stellung, aber in einer Mitteilung aus Fankreisen gegenüber SRF heisst es: «Es geht darum, die Stadt immer mehr in gelb-schwarz zu färben und damit den Verein zu repräsentieren»

Auf wenig Begeisterung stösst die Aktion bei der Stadt Bern – sie hat Anzeige eingereicht. Entfernen lassen will sie die Bemalungen aber vorerst nicht – man reagiere nur sofort, wenn Graffitis sexistische, ehrverletzende oder rassistische Inhalte hätten, sagt das zuständige Tiefbauamt gegenüber SRF. Es könne daher sein, dass die Treppen auch bis im Winter oder noch länger gelb-schwarz bleiben.
Auf dem Stägli vor der Dampfzentrale scheint die Farbe teilweise schon wieder abzublättern.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-fans-be ... 5039268014

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Juli 2023, 22:55 
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Meinungen gehen auseinander

Das sagen Berner zu den gelb-schwarz bemalten Aare-Stägli

Zahlreiche Zugänge zur Aare wurden in den YB-Vereinsfarben bemalt. Die Stadt freut sich nicht darüber – im Gegenteil. Sie hat Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Im Video sagen Bernerinnen und Berner, was sie von der Aktion halten.

Auf rund sechs Kilometern kommt man an der Aare nicht mehr an den YB-Vereinsfarben Gelb und Schwarz vorbei. Fans haben in den letzten Wochen dutzende Aare-Stägli zwischen dem Eichholz und der Lorraine entsprechend bemalt, darunter die Aare-Zugänge im Marzilibad oder der Aare-Einstieg beim Schönausteg, wie das SRF Regionaljournal Bern Freiburg Wallis berichtet.

Gegenüber SRF haben sich Fans aus der Ostkurve Bern zu den Schmierereien bekannt: «Es geht darum, die Stadt immer mehr in Gelbschwarz zu färben und damit den Verein zu repräsentieren». Eine offizielle Stellungnahme der Ostkurve gibt es aber nicht.

Stadt erstattet Anzeige

Die Stadt ist über die gelbschwarze Überraschung nicht erfreut. Sie hat Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Es gebe keinen YB-Bonus für die Fans, sagte Patric Schädeli, Leiter des Berner Tiefbauamtes, gegenüber SRF. Die Höhe des Sachschadens sei noch unklar.

Vorerst sollen die Graffitis noch bleiben. Eine sofortige Entfernung werde nur bei sexistischen, ehrverletzenden oder rassistischen Inhalten angeordnet, lässt das Tiefbauamt gegenüber SRF verlauten. So könne es sein, dass die Treppen längere Zeit gelb-schwarz bleiben.

YB mit ambivalenten Gefühlen

Bei YB selbst habe man die gelbschwarze Bemalung auch zur Kenntnis genommen – «mit einem Schmunzeln», wie YB-Sprecher Albert Staudenmann gegenüber BärnToday sagt. Schliesslich habe man Freude, wenn YB und die gelbschwarzen Farben in der Stadt präsent seien.

«Andererseits verstehen wir natürlich auch die Stimmen, die sagen, es sei doch gerade etwas zu viel davon.» Deshalb möchte man die Fans dazu aufrufen, YB in der Stadt Bern «nur mit legalen Aktionen in Szene zu setzen».


https://www.baerntoday.ch/bern/stadt-be ... -152364181

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Juli 2023, 22:50 
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Fazit zum Abschluss des Trainingslagers in Gstaad

YB-Sportchef Steve von Bergen und Trainer Raphael Wicky blicken zurück auf die vergangene Woche im Trainingslager in Gstaad.




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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Montag 10. Juli 2023, 22:46 
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YB-Sportchef Steve von Bergen

«Das würde unser ganzes System in Schwierigkeiten bringen»

Der Sportchef sagt, wieso er von Fassnacht ein Bekenntnis erwartet. Warum Nsame und Garcia wechseln könnten. Und weshalb er Rieder allenfalls nicht an den Meistbietenden verkauft.

Steve von Bergen, eines Ihrer ersten Ziele als Sportchef haben Sie nicht erreicht. Wissen Sie welches?

Meinen Sie, weil wir vor einem Jahr die Gruppenphase der Conference League verpassten?

Sie haben Christian Fassnacht gesagt, den Vertrag mit ihm zu verlängern, sei ein solches. Das ist Ihnen in Ihrem ersten Jahr als Sportchef nicht gelungen.

Es ist nach wie vor mein Ziel. Aber ob ich es erreiche, liegt nicht allein in meiner Hand. Christian ist ein enorm wichtiger Spieler. Er weiss um unseren Wunsch, mit ihm zu verlängern. Nun muss er herausfinden, was er will.

Also liebäugelt er immer noch mit einem Auslandtransfer?

Es sieht so aus. Aber es ist auch so, dass wir nicht ewig auf ihn warten können.

Wie meinen Sie das?

Wir müssen die Meisterschaft vorbereiten, die Zukunft planen. Wir müssen wissen, woran wir bei ihm sind. Im Leben kommt immer irgendwann der Moment, an dem man sich entscheiden muss. Der Ball ist jetzt bei ihm.

Fassnachts Vertrag läuft in einem Jahr aus, wie auch jener von weiteren wichtigen Spielern. Will YB mit deren Verkauf Geld verdienen, ist in dieser Transferperiode der Moment gekommen.

Die TV-Gelder in der Schweiz sind so niedrig, dass wir vor allem von den Transfer- sowie Sponsoring- und Zuschauereinnahmen leben – der Europacup ist ein Plus, mit dem wir nicht budgetieren. Wir werden es uns nicht erlauben, vier, fünf Spieler ablösefrei zu verlieren. Das würde unser ganzes System in Schwierigkeiten bringen. Das muss den Spielern bewusst sein.

Auch die Verträge von Mohamed Camara, Ulisses Garcia und Jean-Pierre Nsame laufen 2024 aus.

Wir sind mit allen im Gespräch.

Wie hoch schätzen Sie die Chance ein, dass diese Stützen über den Sommer hinaus in Bern bleiben?

Jeder Fall ist anders. Camara beispielsweise kommt aus einer schweren Verletzung zurück, da ist es klar, dass für ihn nicht zig Angebote vorliegen. Er ist für uns enorm wichtig, und wir wollen mit ihm verlängern.

«Will Nsame noch einmal den Schritt woanders hin wagen, dann ist jetzt der Zeitpunkt – und nicht mit 33.»

Wie sieht es bei den anderen aus?

Ulisses hat die Rückkehr ins Nationalteam geschafft. Auch er ist schon länger hier. Da ist es normal, spielt er mit dem Gedanken, noch einmal etwas Neues auszuprobieren. Und Jean-Pierre ist 30 und soeben wieder Torschützenkönig geworden. Will er noch einmal den Schritt woanders hin wagen, dann ist jetzt der Zeitpunkt – und nicht mit 33. Aber wir sind mit allen im Dialog und sehr froh, sind sie Spieler von YB.

Wie muss man sich solche Gespräche vorstellen?

Mir ist wichtig, die Meinung der Spieler zu erfahren. Hier im Trainingslager kann ich mit ihnen unter vier Augen reden, ohne Berater. Wir wollen keine Spieler, die nicht mehr bei YB sein wollen. Aber das ist bei allen, über die wir nun geredet haben, nicht der Fall. Dass sie vom Ausland träumen, von einer Topliga, ist verständlich.

Mit Saidy Janko holte YB vergangene Woche einen Rechtsverteidiger. Gibt es im Kader noch eine Baustelle?

Es wird weitere Veränderungen im Kader geben, die Transferperiode hat erst begonnen. Wir bereiten uns so vor, dass wir bei einem Abgang sofort reagieren können.

«Vielleicht bleibt Rieder sogar noch ein ganzes Jahr bei uns.»

Fabian Rieder steht immer noch bei YB unter Vertrag. Überrascht?

Nein, wie gesagt, der Markt kommt erst jetzt in Bewegung. Ausser vielleicht in Saudiarabien, da herrscht schon Vollbetrieb. Fabian muss sich bewusst sein, dass es dauern kann, bis es mit dem Transfer klappt. Vielleicht ist er zu Beginn der Meisterschaft am 23. Juli noch hier, vielleicht auch in sechs Monaten. Oder er bleibt sogar noch ein ganzes Jahr bei uns. Wir sind da sehr entspannt und auf alles vorbereitet.

Er und sein Berater sind allerdings der Meinung, dass es für seine Entwicklung am besten wäre, wenn er nun wechselt.

Ich habe erst gerade mit ihm telefoniert, Fabian ist gelassen. Aber es wäre für seine Karriere auch keine Katastrophe, würde er eine weitere Saison bei YB bleiben. Mit uns spielt er sicher europäisch und kann sich weiterentwickeln.

Von einer Katastrophe hat niemand geredet.

Uns ist allen klar, dass er bereit für den Schritt in eine Topliga ist. Aber dafür müssen einige Faktoren stimmen. Der richtige Club muss mit dem richtigen Projekt kommen, er ist zu gut, um in eine kleinere Liga zu wechseln. Fabian hat eine grosse Karriere vor sich, er muss nichts überhasten. Das weiss er.

Dann gab es für ihn zuletzt schon Angebote?

Das ist so. Er hatte Angebote, die aber nicht passten.

Der FC Basel hat für Andy Diouf 15 Millionen Euro erhalten. Wir nehmen an, für Rieder schwebt Ihnen ein ähnlicher Betrag vor?

Wir kommentieren keine Zahlen. Nur so viel: 2 Millionen Franken für Rieder sind zu wenig. (schmunzelt)

Sie hätten auch 8 Millionen Franken sagen können.

Sehen Sie, bei einem solchen Transfer muss vieles stimmen. Vielleicht kommt ein Verein, der uns viel Geld bietet, aber wir finden, es sei nicht der richtige Schritt für Fabian…

… und ein anderer Club bietet zwar eine Million weniger, präsentiert aber ein lukratives Projekt…

… dann lassen wir ihn vielleicht zum Verein ziehen, der weniger bietet. Wir wollen für Fabian nur das Beste. Macht er eine Riesenkarriere, ist das auch für YB wertvoll. Wir sind überzeugt, dass ihm das gelingen wird.

Aurèle Amenda hat an der U-21-EM einmal mehr auf sich aufmerksam gemacht. Wie oft werden Sie seinetwegen angerufen?

Er hat für einen Innenverteidiger ein sehr interessantes Profil: Jahrgang 2003, 194 Zentimeter gross, ein gutes Passspiel. Natürlich gibt es interessierte Vereine, aber Aurèle, sein Berater, sein Umfeld, YB – wir sind uns alle einig, dass er nicht bereit für den Schritt ins Ausland ist. Er muss sich bei YB einen Stammplatz erkämpfen, das ist vorerst das Beste für seine Entwicklung.

Was beeindruckend ist: Immer wenn Amenda die Chance erhält, nutzt er diese.

Er schlug sich im Cuphalbfinal in Basel hervorragend und überzeugte im Cupfinal. Noch vor einem Jahr fragten sich die Leute hier in Gstaad, wer dieser grosse Junge ist, der durch die Hotellobby spaziert. Nun steht er im Fokus. Im Fussball geht es manchmal sehr schnell. Aber es ist kein Thema, dass er uns diesen Sommer schon verlässt.

Vor einem Jahr kam Raphael Wicky als Trainer ohne Titelgewinn nach Bern. Nun ist er Doublesieger. Wie nehmen Sie ihn wahr?

Ich freute mich enorm für ihn. Vor einem Jahr gab es bei uns einige Fragezeichen, wir kamen aus einer Saison, in der wir nur Dritter geworden waren, nun erlebten wir diese emotionalen Erfolge, spielten oft im ausverkauften Wankdorf und haben mit 21’600 verkauften Saisonkarten einen neuen Rekord aufgestellt. Die Stimmung im Trainingslager ist jetzt eine entspanntere. Aber mit der Vergangenheit können wir uns nichts kaufen, es zählt die Gegenwart. Ich spüre bei uns allen eine grosse Lust, wieder solche Erfolge zu feiern. Die Feierlichkeiten sind kein Thema mehr. Raphael Wicky lebt das vor.

«Wir werden nicht 5, 6 Millionen für einen Spieler ausgeben, nur weil die Champions League zum Greifen nahe ist.»

Zwei Spiele trennen YB von der Champions League. Die Qualifikation könnte dem Club rund 30 Millionen Franken einbringen.

Schon wieder Zahlen. Sie scheinen Mathematik zu mögen.

Buchhaltung auch. Mit diesen Einnahmen würde YB den Vorsprung auf die nationale Konkurrenz ausbauen, die Schere in der Super League ginge noch weiter auf.

Die Qualifikation für die Gruppenphase ist ein Traum von uns. Und natürlich würde sie dem Club enorm viel bringen. Aber ich glaube nicht, dass die Lücke deshalb grösser würde. Lugano kann sich mittlerweile erstklassige Spieler leisten, Basel und andere Clubs investieren ebenfalls. Wir schweben nicht über allen, schon gar nicht werden wir 5, 6 Millionen für einen Spieler ausgeben, nur weil die Champions League zum Greifen nahe ist. Das ist nicht unsere Philosophie.

Sie sind seit einem Jahr YB-Sportchef. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf den Zusammenhalt im Team. Als Assistent von Interimstrainer Matteo Vanetta habe ich in den letzten Monaten der Saison 2021/2022 eine Mannschaft erlebt, die kaum etwas zusammen unternahm, eine, in der einige vor allem für sich schauten. Das war nicht mehr das YB, wie wir es wollen. Nun verfügen wir wieder über einen hervorragenden Teamgeist. Lukasz Lakomy hat mir gesagt, dass es sich anfühlt, als wäre er schon seit Jahren hier. Es ist toll, wie die Mannschaft neue Spieler aufnimmt.

Im September stösst Ihr Freund Raphaël Nuzzolo als Scout zu YB. War das Ihre Idee?

Ich bin mir bewusst, dass einige Leute das denken. Aber Chefscout Stéphane Chapuisat wünschte sich Unterstützung, er und Christoph Spycher hatten die Idee mit Nuzzolo. Und ich fand sie hervorragend.

Weshalb?

Nuzzolo ist fussballverrückt, er schaut ständig irgendwelche Spiele. Würde man ihn fragen, wie die Nummer 10 von Olympiakos Piräus heisst, er wüsste es. Fussball ist seine grosse Leidenschaft. Als Stéphane ihn anrief, musste er nicht lange überlegen.

Es gibt Schlimmeres, als nach dem Rücktritt Scout bei den Young Boys zu werden.

Er blieb dem Club nach seinem Abgang 2016 immer verbunden. In seiner Zeit als Spieler konnte er hier leider keinen Titel gewinnen. Das kann er hoffentlich bald nachholen.


https://www.bernerzeitung.ch/das-wuerde ... 3928947318

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Montag 10. Juli 2023, 23:00 
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YB-Fans hinterlassen 6 Kilometer lange Farbspur – Stadt hat keine Freude

Entlang der Aare tauchten etliche YB-Fan-Graffitis in Gelb und Schwarz auf. Die Stadt ist nicht erfreut und erstattet Anzeige gegen unbekannt.

Darum gehts:

- Unbekannte bemalten die Ein- und Ausstiegstreppen entlang der Aare in den YB-Vereinsfarben Gelb und Schwarz.
- Die bemalten Treppen ziehen sich kilometerweise von der Höhe Camping Eichholz bis in die Lorraine.
- Die Stadt ist wenig erfreut über die Malereien und erstattete Anzeige.
- Vorerst will sie die Graffitis jedoch noch nicht entfernen lassen.

Wer die letzten Wochen an der Aare entlang spazierte, wird sich gewundert haben, warum die «Aarestägli» in den Farben Gelb und Schwarz bemalt sind. Auf einer Länge von rund sechs Kilometern haben Unbekannte die Vereinsfarben des BSC YB für Fan-Graffitis genutzt.

Dutzende «Aarestägli» wurden zwischen dem Camping Eichholz und der Lorraine mutmasslich von der aktiven Fanszene, der Ostkurve, in den Vereinsfarben bemalt, wie das «SRF Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» berichtet. Damit soll der Verein repräsentiert werden, sagen Fans gegenüber «SRF». Die Ostkurve hat offiziell jedoch keine Stellungnahme abgegeben.

Anzeige erstattet, Graffitis nicht entfernt

Die Stadt Bern wird die Graffitis jedoch vorerst nicht entfernen lassen. Im Moment gäbe es andere Malereien, die im Fokus stehen würden. «Wir reagieren nur dann sofort, wenn Graffitis oder Bemalungen sexistische, ehrverletzende oder rassistische Inhalte haben. Oder wenn sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das ist hier nicht der Fall», sagt Patric Schädeli, der Leiter des Tiefbauamtes Bern, gegenüber dem SRF.

«Keinen YB-Bonus»

Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Klar ist jedoch: Die Stadt ist nicht erfreut. Sie hat deswegen eine Anzeige bei der Polizei eingereicht – gegen unbekannt. «Es gibt keinen YB-Bonus für die Fans», sagt Schädeli.

«Wir freuen uns sehr, dass YB von der Bevölkerung sehr breit unterstützt wird und die Farben Gelb-Schwarz vielerorts sichtbar sind», sagte YB-Sprecher Albert Staudenmann gegenüber «SRF». Er hält jedoch die Fans an, ihren Club künftig mit legalen Aktionen zu unterstützen.


https://www.20min.ch/story/yb-fans-bema ... 3481605542

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Montag 10. Juli 2023, 23:06 
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Umstrittene Reklame

Tabakwerbung im YB-Heft – wie passt das zusammen?

Dass YB in seinem vereinseigenen Magazin Tabakwerbung abdruckt, sorgt bei den Suchtexperten vom Blauen Kreuz für Stirnrunzeln. Schliesslich hat sich das Schweizer Stimmvolk erst vor einem Jahr gegen solche Werbung ausgesprochen. YB führt finanzielle Beweggründe an.

Wer das neueste Heft der Berner Young Boys, das «YB-MAG», liest, bekommt vor allem viel Inhalt zum Sport und zu den Teams von YB geboten. Was die Leserinnen und Leser auf der 83. Seite finden, mag hingegen den einen oder die andere in diesem sportlichen Kontext erstaunen: Tabakwerbung.

Werbeanzeigen wie diese werden künftig verboten sein. Das Schweizer Stimmvolk sprach sich vor gut einem Jahr für die Initiative «Kinder ohne Tabak» aus. Die Initiative verlangte ein Werbeverbot für Tabakreklame an Orten, an denen Kinder und Jugendliche sie sehen können. Erst kürzlich legte der Bundesrat seine Pläne zur Umsetzung vor: Unter anderem soll ab 2026 ein Tabak- und E-Zigaretten-Werbeverbot in gedruckten Medien gelten.

«Wir sind auf Werbeeinnahmen angewiesen»

Noch gilt aber kein Werbeverbot. Kritik an Tabakreklame gibt es trotzdem. In diesem konkreten Fall aus den Reihen der Suchtberatung. Namentlich von Ruedi Löffel. Der langjährige EVP-Politiker und heutige Bereichsleiter Prävention- und Gesundheitsförderung beim Blauen Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg richtet sich auf Twitter direkt an YB und fragt: «Habt ihr das wirklich nötig?»

Auf Anfrage, wie es dazu kommt, dass ein Magazin, in dem es um Sport geht, Tabakwerbung druckt, äussert sich die Medienstelle von YB wie folgt: «Wir können nachvollziehen, dass sich Leute an dieser Art von Werbung stören. Wir können Ihnen versichern, dass wir mit solchen Themen sehr sorgfältig umgehen. Gleichzeitig sind wir unbedingt auf Werbe- und Sponsoring-Einnahmen angewiesen, um dem Berner Fussball-Publikum erstklassigen Fussball bieten zu können.»

Weiter erklärt YB, dass der Club die Regeln, die in der Politik und in der Swiss Football League vorgegeben werden, einhält. Die Stellungnahme schliesst YB mit dem Satz: «Letzten Endes ist es jedoch jeder und jedem selbst überlassen, ob er zum Beispiel Alkohol oder Tabak konsumieren will oder nicht.»

Tabakwerbung im YB-Heft – wie passt das zusammen?

Dass YB in seinem vereinseigenen Magazin Tabakwerbung abdruckt, sorgt bei den Suchtexperten vom Blauen Kreuz für Stirnrunzeln. Schliesslich hat sich das Schweizer Stimmvolk erst vor einem Jahr gegen solche Werbung ausgesprochen. YB führt finanzielle Beweggründe an.

Wer das neueste Heft der Berner Young Boys, das «YB-MAG», liest, bekommt vor allem viel Inhalt zum Sport und zu den Teams von YB geboten. Was die Leserinnen und Leser auf der 83. Seite finden, mag hingegen den einen oder die andere in diesem sportlichen Kontext erstaunen: Tabakwerbung.

Werbeanzeigen wie diese werden künftig verboten sein. Das Schweizer Stimmvolk sprach sich vor gut einem Jahr für die Initiative «Kinder ohne Tabak» aus. Die Initiative verlangte ein Werbeverbot für Tabakreklame an Orten, an denen Kinder und Jugendliche sie sehen können. Erst kürzlich legte der Bundesrat seine Pläne zur Umsetzung vor: Unter anderem soll ab 2026 ein Tabak- und E-Zigaretten-Werbeverbot in gedruckten Medien gelten.

«Wir sind auf Werbeeinnahmen angewiesen»

Noch gilt aber kein Werbeverbot. Kritik an Tabakreklame gibt es trotzdem. In diesem konkreten Fall aus den Reihen der Suchtberatung. Namentlich von Ruedi Löffel. Der langjährige EVP-Politiker und heutige Bereichsleiter Prävention- und Gesundheitsförderung beim Blauen Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg richtet sich auf Twitter direkt an YB und fragt: «Habt ihr das wirklich nötig?»

Auf Anfrage, wie es dazu kommt, dass ein Magazin, in dem es um Sport geht, Tabakwerbung druckt, äussert sich die Medienstelle von YB wie folgt: «Wir können nachvollziehen, dass sich Leute an dieser Art von Werbung stören. Wir können Ihnen versichern, dass wir mit solchen Themen sehr sorgfältig umgehen. Gleichzeitig sind wir unbedingt auf Werbe- und Sponsoring-Einnahmen angewiesen, um dem Berner Fussball-Publikum erstklassigen Fussball bieten zu können.»

Weiter erklärt YB, dass der Club die Regeln, die in der Politik und in der Swiss Football League vorgegeben werden, einhält. Die Stellungnahme schliesst YB mit dem Satz: «Letzten Endes ist es jedoch jeder und jedem selbst überlassen, ob er zum Beispiel Alkohol oder Tabak konsumieren will oder nicht.»

Scharfe Kritik vom Suchtexperten

Für Ruedi Löffel ist die Werbung und Stellungnahme von YB unverständlich, wie er gegenüber BärnToday sagt: «Ein Fussball-Spitzenclub wie YB nimmt bei Kindern und Jugendlichen eine wichtige Vorbildrolle ein und trägt eine gesellschaftliche Mitverantwortung. Dazu gehört für mich ganz klar, dass auf Werbung für krankmachende Produkte zu verzichten ist.»

"Wer das Geld über seine Verantwortung stellt, hat etwas Grundsätzliches nicht begriffen. "
Ruedi Löffel

Auch dass YB vor allem den wirtschaftlichen Aspekt als Argument ins Feld führt, kann Löffel nicht nachvollziehen: «Wer das Geld über seine Verantwortung stellt, hat etwas Grundsätzliches nicht begriffen.» Und: «Ich bin mir sicher, dass es YB aus wirtschaftlicher Sicht schlicht nicht nötig hat, sich als Handlanger der Tabakindustrie zu betätigen.»


https://www.baerntoday.ch/bern/stadt-be ... -152366418

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 12. Juli 2023, 21:47 
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Weiss+Appetito neu auf dem Trikot-Ärmel von YB

Der Berner Baudienstleister Weiss+Appetito baut sein Engagement aus und verlängert den Vertrag als Premium Partner von YB langfristig.

Der BSC YB freut sich sehr, die Partnerschaft mit der Weiss+Appetito Gruppe auszubauen; der Vertrag auf Stufe Premium Partner wurde langfristig verlängert. Das Berner Traditionsunternehmen ist vielen YB-Fans bereits als Trikotsponsor aus den Jahren 2011 bis 2015 bekannt. Nun folgt eine Rückkehr auf die Shirts der 1. Mannschaft. So wird der Schriftzug ab sofort die beiden Ärmel zieren. Daneben wird das Unternehmen die YB-Spiele weiterhin auch für Kundenbindungsmassnahmen und zur Mitarbeitermotivation nutzen.

YB-CEO Wanja Greuel sagt: «Es ist eine wahre Freude. Unsere Zusammenarbeit mit Weiss+Appetito ist von höchster Professionalität geprägt. Diese nun noch intensivieren und nachhaltig verlängern zu dürfen, ist eine wunderbare Geschichte und von hohem Wert für unseren Club.»

Walter Daumann, CEO und VRP von Weiss+Appetito, meint zur Partnerschaft: «Ich freue mich riesig über unsere wiedererlangte Kooperation. War es doch damals auch meine Stimme, welche 2015 aus wirtschaftlichen Gründen für den verantwortungsvollen Rückzug stehen musste – Fehler korrigiert! YB ist heute nicht nur sportlich die unangefochtene Nr. 1 in der Schweiz, sondern für uns sucht auch die herausragende Qualität der Verantwortlichen des Clubs im Umgang mit Partnern, Mitgliedern und Fans seinesgleichen. Der YB-Fussball ist Vorzeigesport, Netzwerk und Kommunikationsdrehscheibe in der Schweiz und wir dürfen beide davon profitieren. Dafür bedanken wir uns.»




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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 22:59 
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Gabriele De Donno wechselt zum FC Schaffhausen

Der 21-jährige Offensivspieler Gabriele De Donno wechselt per sofort zum FC Schaffhausen, schreibt der Verein am Donnerstag in einer Medienmitteilung. De Donno durchlief die Juniorenabteilung der Berner Young Boys und kommt für zwei Jahre in die Munotstadt. «Gabriele ist ein schneller und körperlich robuster Aussenspieler, der unserem Trainerteam weitere Alternativen im Offensivspiel bieten wird», lässt sich Präsident Roland Klein aus der Medienmitteilung zitieren. Der 1.90m grosse ehemalige Schweizer Juniorennationalspieler kam zuletzt in der U21 der Young Boys in der Promotion League wie auch in der UEFA Youth League zum Einsatz. De Donno wird beim FCS die Trikotnummer 22 tragen.


https://www.shn.ch/sport/fussball/2023- ... haffhausen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 23:01 
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FIFA verteilt WM-Geld

Manchester City ist Spitzenreiter – auch der FC Wil macht Kasse

Der Weltfussballverband FIFA schüttet für die an die WM in Katar abgestellten Spieler umgerechnet 181 Millionen Franken an 440 Klubs aus. Auch sieben Schweizer Vereine erhalten einen Betrag.

Spielt ein Spieler an den Weltmeisterschaften, darf sich auch der Klub darüber freuen – finanziell zumindest. Die FIFA hat für die teilnehmenden Spieler an der WM in Katar umgerechnet 181 Millionen Franken ausbezahlt. Davon profitiert haben insgesamt 440 Klubs.

Am meisten Geld floss zu Champions-League-Sieger Manchester City, gefolgt vom FC Barcelona und Bayern München. Die Sky Blues kassierten rund 4 Millionen Franken.

Ein kleines Stück vom Kuchen kriegten die Schweizer Klubs ab. Meister YB erhält mit 874'000 Franken am meisten, gefolgt vom FC Basel (573'000 Franken) und Luzern (313'000 Franken). St. Gallen bekommt 190'000 Franken, Lugano und der FC Wil aus der Challenge League je 76'000 Franken. An Servette werden 63'000 Franken ausgeschüttet. Umgerechnet 9500 Franken wurden pro Spieler und Tag bezahlt.

Infantino: «Das Programm zeigt, wie sehr der Klub-Fussball von der WM profitiert»

«Das Programm zur Beteiligung von Klubs zeigt exemplarisch, wie sehr der Club-Fussball von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft profitiert», äusserte FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Mitteilung des Weltverbandes.

Bei den kommenden WM-Turnieren 2026 und 2030 wird sich die Zahlung des Weltverbandes an die Vereine auf jeweils 308 Millionen Franken erhöhen. Allerdings wird auch die Zahl der teilnehmenden Nationen bei der nächsten Endrunde in drei Jahren in den USA, Kanada und Mexiko von 32 auf 48 steigen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 12007.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 23:03 
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Neue Saison, neuer Modus

Darum kämpft nun die halbe Super League gegen den Abstieg

Verschiedene Phasen, verschiedene Gruppen, verschiedene Anzahl Heimspiele? Der neue Modus der Super League sorgt für Verwirrung. blue Sport bringt Licht ins Dunkel.

Die Ausgangslage

Die Super League besteht ab kommender Saison nicht mehr aus zehn, sondern aus zwölf Mannschaften. Neu mit dabei sind Yverdon, Lausanne-Sport und Lausanne-Ouchy. Sion spielt nach dem Abstieg dagegen nicht mehr in der obersten Schweizer Liga.

Erste Meisterschafts-Phase

Von insgesamt 38 Runden fallen deren 33 Spieltage in die erste Phase der Meisterschaft. In den ersten 22 Runden treten alle Teams je zweimal gegeneinander an (1x zuhause und 1x auswärts). Es folgen 11 Runden, wobei die eine Hälfte der Klubs 6, die andere Hälfte 5 Heimspiele austragen kann.

Nach 33 Spielen wird abgerechnet: Die Tabelle wird in zwei Gruppen mit je sechs Teams aufgeteilt. Die obere Hälfte formt die Championship Group und kämpft um den Meistertitel, die untere Hälfte heisst Relegation Group und spielt gegen den Abstieg. Wichtig: Alle Punkte, Tore, Verwarnungen, Spielsperren oder sonstigen statistischen Werte werden beibehalten.

Zweite Meisterschafts-Phase

Die zweite Phase umfasst noch 5 Runden pro Gruppe. Sowohl in der Championship Group als auch in der Relegation Group hat die Hälfte der Teams drei Heimspiele und somit eines mehr als die andere Hälfte. Im Idealfall dürfen jene Teams, die zwischen Runde 23 bis 33 auswärts spielten, gegen diese Gegner nun zuhause antreten. Falls das nicht möglich ist, soll das in der darauffolgenden Saison ausgeglichen werden.

Besonderheit

Rechnerisch ist es im neuen Modus möglich, dass die besten Teams der Relegation Group nach dem letzten Spieltag mehr Punkte auf dem Konto haben als Teams aus der Championship Group. Doch: Rangmässig können sie diese nicht mehr überholen. Das beste Team der Relegation Group bleibt also auf Schlussrang 7. Wer auf Schlussrang 11 steht, muss in die Barrage. Der 12.-Platzierte steigt direkt in die Challenge League ab.

Das sagt Philippe Guggisberg, Medienchef der Swiss Football League

«Wir haben grosse Erwartungen. Wir haben 12 Klubs in der Super League, das ist etwas Neues. Die Klubs haben das so gewünscht. Und wir haben einen Modus, den auch die Fans und die Medien so gewünscht haben. Wir freuen uns darauf.»

Und weiter: «Besondere Spannung bietet der Moment nach 33 Runden, wenn es darum geht, wer bei den Top 6 dabei ist. Dort erwarten wir sehr viel Spannung in den letzten Runden. Und natürlich auch im Kampf um den Meistertitel und gegen den Abstieg.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 10491.html

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