 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2023, 21:04 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: Gelbschwarz boomt
YB bricht Rekord und verlost Cupfinal-Tickets
YB bricht einen Zuschauerrekord: Mit 523'751 Fans kamen so viele wie noch nie in der Geschichte des Schweizer Fussballs. Für den Cupfinal mussten die Tickets gar verlost werden!
Auch die schwache letzte Saison kann den Berner Fussballhunger nicht stoppen. Diese Spielzeit hat YB so viele Zuschauer im Wankdorf begrüssen dürfen wie noch nie: 523'751! Macht im Schnitt 29'097. Das sind ein paar weniger als der FC Basel in der Saison 2011/12 (29'775, nur 17 Heimspiele).
Auch der bisher höchste Schnitt über alle Klubs hinweg von 12'235 aus der Saison 2011/12 ist mit 13'172 pulverisiert worden. Total besuchten 2,37 Millionen Fans die 180 Super-League-Spiele. Dies vor allem dank YB – das Wankdorf war neunmal ausverkauft – und Aufsteiger Winterthur, das die Schützenwiese gar zwölfmal bis auf den letzten Platz füllte.
17'500 YB-Fans im Wankdorf
Weil YB die 20'000-Marke bei den Abonnenten längst geknackt hat (aktuell sind es 20'400), hiess das für den Cupfinal: Es hat mehr Dauerkarten-Interessenten als Tickets zur Verfügung stehen. Viel mehr! Denn die beiden Finalklubs erhielten (ursprünglich) je 13'000 Billette zugesprochen. Gleich nach dem Finaleinzug Anfang April kommunizierte YB, dass es deshalb zu einer Verlosung unter den Abonnenten kommen würde und alle übrigen YB-Fans in die Röhre gucken würden.
Diese Verlosung fand statt. Doch das Kontingent war zu klein, um alle Interessierten zu befriedigen. Weil aber Lugano sein Kontingent nicht ausschöpfen konnte, kamen 2000 Tickets aus dem Tessin sowie einige weitere vom SFV an YB. «Dieses Kontingent reichte dann aus, um all unsere Dauerkarten-Besitzer, die sich für Tickets interessiert hatten, zu befriedigen», meldet nun YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann. Total gingen gegen rund 17'500 Tickets nach Bern.
Lugano prüft Wohnsitz und Fantauglichkeit
Lugano seinerseits hat seine 11'500 Tickets fast schon romantisch im Sekretariat des Klubs im Cornaredo an die Frau und den Mann gebracht. Wobei nur Menschen mit Wohnsitz Tessin und im italienischsprachigen Teil von Graubünden Tickets erwerben durften. Lugano-Fans aus der übrigen Schweiz mussten ein Gesuch per Mail schreiben. Wobei geprüft wurde, dass man tatsächlich Lugano-Tifoso sei. Wie auch immer die Tessiner das anstellten …
Alle wollen an den Cupfinal
Für «neutrale» Fussballanhänger, die nicht YB-Abonnenten oder Lugano-Tifosi sind, war das jedenfalls die einzige Möglichkeit, an ein Ticket zu kommen. Das Stadion hätte man zwei- dreimal füllen können, weshalb man beim Fussballverband die Finalklubs bevorzugt bedient. «Die Nachfrage bei uns war enorm», so SFV-Kommunikationsdirektor Adrian Arnold.
Am Ende werden also 31'500 im Wankdorf sein. Und das Stadion wird in Händen von Gelbschwarz sein!
YB definitiv ohne Itten
Für YB-Stürmer Cédric Itten ist die Saison noch vor dem Cupfinal und den beiden Länderspielen gegen Andorra und Rumänien vorbei. Itten und YB wollen nach seiner Gehirnerschütterung nichts riskieren.
https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 24838.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2023, 21:11 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: Die Bilanz spricht für ihn
Mit Wicky kann für YB im Cupfinal gar nichts schief gehen
Raphael Wicky weiss, wie man Cupfinals gewinnt – zumindest als Spieler. Der Walliser ist dreifacher Cup-Sieger mit Sion und holte mit Bremen den DFB-Pokal. Am Sonntag will er die Young Boys als Trainer zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zum Double führen.
12. Juni 1999, Olympiastadion Berlin. Der junge Mann mit dem braunen Haarschopf legt sich den Ball auf den Penaltypunkt und schreitet strammen Schrittes rückwärts. Der Anlauf wird immer länger. Am Ende seiner Rückwärtsbewegung steht der vierte Schütze von Werder Bremen im deutschen Cupfinal gegen Bayern München am Sechzehner-Kreis. Genau wie die 75'841 Zuschauer fokussiert er den Ball.
Der Druck auf Raphael Wicky ist immens. Trifft der 22-Jährige nicht, können die Bayern mit dem nächsten Schützen alles klarmachen. Der Schiedsrichter pfeift, Wicky läuft an, verzögert leicht und schiesst den Ball in die linke obere Torecke. Oliver Kahn ist chancenlos. So eiskalt der Schütze den Penalty versenkt hat, so cool trottet er danach Kaugummi kauend zu seinen im Mittelkreis wartenden Mannschaftskollegen zurück. Bei den Bayern verschiessen danach erst Stefan Effenberg und dann Weltmeister Lothar Matthäus. Werder Bremen ist Pokalsieger.
Es winkt das dritte Double in 125 Jahren
24 Jahre sind seither vergangen. Wicky ist immer noch sportlich unterwegs, seine Haarpracht ist moderner geworden, statt Fussball- trägt er nun Laufschuhe und eine Brille. Er ist nicht mehr Spieler, sondern Trainer und steht mit seiner Mannschaft vor dem Gewinn des Doubles. Die Meisterschaft dominierten die Young Boys praktisch nach Belieben. Nun soll am Sonntag der zweite Schritt folgen.
Es wäre für YB «erst» das dritte Double in der 125-jährigen Vereinshistorie. «Alleine dieser Umstand zeigt, wie schwierig es ist, Meisterschaft und Cup zu gewinnen», sagt Wicky. Natürlich ist der 46-Jährige optimistisch, die Partie gegen Lugano siegreich zu gestalten. Doch er weiss aus eigener Erfahrung, dass ein Final kein normales Spiel ist. Druck und Anspannung würden solche Partien prägen, deshalb seien sie in den seltensten Fällen schön anzuschauen. «Die ganze Atmosphäre, das Drumherum, der Rummel, das prallt an den Spielern nicht einfach so ab, sondern macht was mit ihnen.» Wicky hat das am eigenen Leib erfahren.
Der dreifache Cup-Coup mit Sion
Zwischen 1995 und 1997 zieht der Walliser mit dem FC Sion dreimal in Folge in den Cupfinal ein. Stets steht der defensive Mittelfeldspieler in der Startaufstellung, stets gewinnt sein Team. Als Sion 1996 gegen Servette 0:2 zurückliegt, geht Wicki voran. Der damals erst 19-Jährige, sonst eher keiner, der die ganz grosse Torgefahr ausstrahlt, trifft in der 67. Minute zum Ausgleich. Am Ende siegt Sion 3:2.
Wicky sagt, dass die Spiele von damals in der Vorbereitung auf den Final vom Sonntag «keine Rolle spielen». Zu weit weg seien die Geschehnisse, zu unterschiedlich seine Rollen. Damals war Wicky ein junger Spieler und Teil einer Mannschaft, heute ist er für das grosse Ganze verantwortlich. Er versucht aber natürlich, jene Tugenden, die ihn als Spieler ausgezeichnet haben, seinem Team mit auf den Weg zu geben: Einsatz, Willensstärke und die richtige Einstellung.
Aus 30 Jahren im Profifussball weiss er: «In einem Final musst du pragmatisch und effizient sein, wenn du gewinnen willst.» Wer am Sonntag also ein Offensivspektakel von YB erwartet, der dürfte enttäuscht werden. Zu wichtig ist Wicky dieser Titel, als dass er ihn für eine attraktive Partie aufs Spiel setzen würde.
Ausgeglichene Final-Bilanz als Trainer
Der einstige Mittelfeldmotor, der als Spieler vier von fünf Cupfinals gewonnen hat, weiss, wie es sich als Trainer anfühlt, in einem Endspiel zu unterliegen. Vor vier Jahren verlor er mit der U17-Nationalmannschaft der USA im Final um den Gold Cup gegen Mexiko 1:2 nach Verlängerung. Es ist das Gegenstück zum Final im Schweizer Cup mit der U18 des FC Basel, in dem er die Mannschaft zum Sieg coachte. Wicky hat als Trainer in Finalspielen also eine ausgeglichene Bilanz. In welche Richtung das Pendel am Sonntag ausschlägt, wird sich zeigen.
Auch wenn Wicky sagt, der Ausgang des Finals ändere nichts an der Tatsache einer «fantastischen» Saison, wird im Gespräch klar, welche Bedeutung die Partie gegen Lugano für ihn hat: «Immer, wenn du einen Final verlierst, bist du enttäuscht. Ein Team wird das Spiel gewinnen, das andere nicht. Wir können Grosses erreichen. Am Schluss spielt sich vieles im Kopf ab.»
So wie vor 24 Jahren, als er im Penaltyschiessen gegen die Bayern die Nerven behielt. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 61220.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 07:55 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: 2. Titel in Serie für Lugano?
Mit 6 Zügen und der Cup-Statistik im Rücken zur Titelverteidigung
Mattia Croci-Torti möchte seine Siegesserie im Cup fortsetzen. Gegen Meister YB soll Lugano den 2. Titel in Serie holen.
Seit Mattia Croci-Torti an der Seitenlinie der Tessiner steht, blieben die Luganesi in den letzten 10 Cup-Partien ungeschlagen. Das gipfelte darin, dass Lugano 2021/22 den Titel gegen St. Gallen gewann. Ein Jahr später stehen die Tessiner wieder im Final.
In diesem treffen sie auf den unangefochtenen Meister aus Bern. Obwohl die «Bianconeri» sich in der Meisterschaft ebenfalls in bestechender Form befunden haben und die Cup-Hauptprobe gegen YB im zweitletzten Meisterschaftsspiel mit 2:0 für sich entscheiden konnten, wird die Aufgabe auf dem Kunstrasen im Wankdorf kein Kinderspiel werden. Das sieht auch Luganos Renato Steffen so: «Es ist natürlich immer schön gegen den Schweizer Meister zu gewinnen, aber bei Anpfiff ist das vergessen.»
Konter als Stärke fest verankert
Dass die Mannschaft von Lugano sich aber nicht verstecken muss, zeigte sich auch in der letzten Meisterschaftspartie gegen Zürich. Die Luganesi erspielten sich früh eine 2:0-Führung und hatten trotz diverser Rochaden in der Aufstellung kaum Schwierigkeiten, den Vorsprung zu verwalten.
Obwohl sie kurz vor Schluss etwas passiv agierten und zwei Gegentore hinnehmen mussten, konnten sie immer wieder gefährliche Konter fahren. Durch pure Willensstärke vollendete Renato Steffen einen solchen mit seinem Treffer in letzter Sekunde.
Motivationsspritze durch Fans
Auch im Final gegen die Young Boys wird die Konterstärke von Lugano von entscheidender Bedeutung sein. Es ist unwahrscheinlich, dass Croci-Torti sein bewährtes Spielsystem ändern wird. Heisst: YB hat den Ball, während Lugano auf Konter setzt.
Zusätzlichen Antrieb erhalten die Luganesi von ihren Fans, die normalerweise bei Auswärtsspielen nur spärlich vertreten sind. Diesmal werden sie jedoch mit sechs Extrazüge (zwei mehr als im Vorjahr) aus der Sonnenstube der Schweiz in die Hauptstadt fahren, um ihre Mannschaft anzufeuern.
Steffen trifft auf alte Liebe
Renato Steffen ist vor dem Spiel zusätzlich motiviert. Der 31-Jährige konnte seine Karriere bei YB so richtig lancieren: «Es ist immer etwas spezielles, gegen einen alten Verein zu spielen», so Steffen. Der Nationalspieler ist seit dieser Saison bei den Tessinern und übernimmt dort viel Verantwortung: «Ich sehe mich schon als einer der Leader.» https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... rteidigung
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 07:58 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: YB: Das sagen Imeri, Rieder und Lauper vor dem Cup-Final
YB könnte eine herausragende Saison am Sonntag (14 Uhr) mit dem Cup-Sieg krönen. Aber Achtung: Final-Gegner Lugano ist bestens in Form.
Das Wichtigste in Kürze
- YB winkt der achte Cup-Sieg und das dritte Double der Klub-Geschichte. - Die Spieler der Berner geben sich vor dem Final gegen Lugano hoch motiviert. - Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr im Wankdorf.
Holt YB das dritte Mal in der Vereinsgeschichte das Double? Am Sonntag bekommt es der Meister im Cup-Final mit Titelverteidiger Lugano zu tun.
Die Tessiner sind stark in Form. Nur ein einziges der letzten 19 Pflichtspiele haben sie verloren. Unter anderem haben sie die Hauptprobe gegen YB mit 2:0 gewonnen.
Imeri: «Haben noch eine Rechnung offen»
Dennoch gilt der Meister nach der überlegenen Saison im Endspiel als Favorit. Für Angreifer Kastriot Imeri wäre es der erste Cup-Titel überhaupt.
Der Genfer gibt sich kämpferisch: «Das letzte Spiel gegen Lugano haben wir verloren. Wir haben noch eine Rechnung offen und wollen das Double holen.» Das sagt Imeri in einem Interview, welches YB auf seiner Webseite veröffentlicht.
YB hält Spannung nach Meistertitel hoch
Sein Teamkollege Fabian Rieder könnte im Cup-Final zu seiner Dernière bei Gelbschwarz kommen. Der Youngster ist heiss umworben. Ein Wechsel im Sommer scheint wahrscheinlich.
Trotz frühzeitigem Meistertitel habe man die Spannung hochgehalten, bekräftigt der 21-Jährige. «Die Trainings werden sehr intensiv und hart geführt. Darum sind wir alle super eingestellt für Sonntag und sehr motiviert.»
Mittelfeldspieler Sandro Lauper stimmt Rieder zu. «Es wurde uns tagtäglich vom Staff und von ganz oben eingetrichtert, dass wir unbedingt dranbleiben müssen.»
Wie wichtig das sei, habe man 2018 gesehen, so Lauper. Damals gewinnt YB den Meistertitel vorzeitig, scheitert dann aber einige Wochen später im Cup-Final gegen den FCZ.
Dieses Szenario wollen die Berner am Sonntag unbedingt verhindern. Der Anpfiff des Endspiels erfolgt um 14 Uhr im Wankdorf. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... l-66507343
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 07:59 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: YB: Bern winkt bei Cup-Sieg eine Freinacht
Am Sonntag steigt in Bern der Cup-Final zwischen Meister YB und Titelverteidiger Lugano. Gewinnen die Berner, bleiben die Beizen in der Nacht auf Montag offen.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei einem Cup-Triumph von YB kommt es in Bern zu einer Freinacht. - Das teilt das Polizeiinspektorat der Stadt Bern am Freitag mit. - Nach dem Meisterpokal am Sonntag blieb es in der Stadt eher ruhig.
YB bietet sich am Sonntag die Chance zum Double. Im Cup-Final trifft man am Sonntag (14 Uhr) im Wankdorf auf Titelverteidiger Lugano.
Nach dem Überreichen des Meisterpokals blieb es vergangenen Sonntag ausserhalb des Stadions eher ruhig. Das könnte sich aber eine Woche später ändern.
Im Falle eines Sieges gibt es in Bern eine Freinacht, wie das Polizeiinspektorat der Stadt Bern am Freitag öffentlich macht. Die Gastgewerbebetriebe in der Gemeinde Bern dürften am 4. Juni damit uneingeschränkt geöffnet haben.
Beim allfälligen Cup-Sieg von YB würden sich – anders als noch am Sonntag – viele Fans auf dem Breitenrainplatz wiederfinden.
Das sich dort befindende Restaurant Barbiere wäre beim Double-Gewinn bis 3.30 Uhr geöffnet. Bei einer Niederlage jedoch nur bis 00.30 Uhr. https://www.nau.ch/ort/bern/yb-bern-win ... t-66508675
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: Steffen mischte Lugano auf
Nati-Star auf Geheim-Mission in der Garderobe
Der «eklige Siech» Renato Steffen brachte nach seiner Ankunft im Tessin erstmal mächtig Unruhe in die harmonische Lugano-Kabine – jetzt sorgt er wieder bei den Gegnern für rote Köpfe. Auch beim Ex-Team YB im Cupfinal?
Dass Nati-Flügel Renato Steffen (31) noch immer jede gegnerische Fankurve zum Kochen bringen kann, zeigte er vergangenes Wochenende in Zürich mit seinem provokativen Torjubel in Richtung FCZ-Fans nach seinem 3:2-Siegtreffer tief in der Nachspielzeit.
Diese Saison in Lugano hat gezeigt: Steffen hat sich in den vier Jahren beim VfL Wolfsburg nicht gross verändert. Wie schon in seiner Zeit bei YB oder dem FCB eckt er an. «Ein ekliger Siech, das will ich sein», sagte er kürzlich in einem Interview im Fussballmagazin «Zwölf».
Ein ekliger Siech, das war Steffen auch intern. So ist der Bundesliga-Rückkehrer bei seiner Ankunft quasi mit der Tür in die Lugano-Kabine gefallen. Er kritisierte die Arbeitsmoral seiner Mitspieler, fand, diese würden ihre Komfortzone nicht verlassen. Klar sorgt er mit seiner Kritik für Ärger und Wirbel – vor allem bei den arrivierten Mitspielern. Hinzu kommt, dass man zuletzt grosse Erfolge wie den Cupsieg gefeiert hatte – ohne Steffen. Zudem braucht er Anlaufzeit, der Bundesligaspieler schlägt auf dem Platz nicht sofort ein.
Steffen sorgte mit Interview im Tessin für Wirbel
Auch ein Interview, das er im vergangenen Jahr dem «Corriere del Ticino» gibt, schlägt hohe Wellen. Bevölkerung und Tifosi legen ihm seine Worte als Arroganz aus. Er habe zu viel zu schnell zu ändern versucht, räumt Steffen mittlerweile Fehler ein.
Eigentlich habe er aber nur getan, wofür er geholt wurde, heisst es im Klub. Bissig sein, ehrgeizig, auch unangenehm – das war die Geheim-Mission, mit der ihn die Klubführung in die Kabine schickte. Mittlerweile sind die Differenzen im Team ausgeräumt und Steffen liefert auch auf dem Feld ab: 7 Skorer-Punkte in den vergangenen 7 Partien. Steffen liefert ab. Neben Aliseda (23) ist er der Unterschiedsspieler in der Lugano-Offensive. Zeit habe er gebraucht, um anzukommen, und die anderen hätten Zeit gebraucht, um seinen Charakter zu verstehen, sagt Steffen am Donnerstag. «Ich bin nicht hierhergekommen, um meine Karriere ausklingen zu lassen! Ich bin nicht der Böse, sondern ich will nur das beste für jeden im Verein.»
«YB hat Qualität, aber wir können sie schlagen»
Es ist in Lugano mittlerweile so wie damals in Bern oder in Basel: Einen «ekligen Siech» wie Steffen hat man lieber im eigenen Team. Am Sonntag trifft er im Cupfinal auf YB. Ausgerechnet auf dem Berner Kunstrasen, wo Lugano YB seit sechs (!) Jahren nicht mehr bezwingen konnte. «Solche Statistiken sind da, um geändert zu werden», sagt Steffen und gibt sich zuversichtlich. «YB hat sehr viel Qualität, aber wir können sie schlagen. Ich hoffe, dass wir diese Super-Saison vergolden können.»
Eines ist gewiss: Steffen wird am Sonntag für mächtig Wirbel sorgen. Nicht in der Lugano-Kabine, sondern in der Berner Defensive. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 31690.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:03 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
03.06.2023  Zitat: Cupfinal: 90 Jahre Drama bei YB – Lugano
Wenn YB und Lugano aufeinandertreffen, geht's oft drunter und drüber – mit viel Wind, Schnee, merkwürdigen Schiris und zwei Stadionabbrüchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Cup-Final YB-Lugano vom Sonntag macht Nau.ch eine historische Rückblende. - Bei den Partien zwischen YB und Lugano ging es oft drunter und drüber. - Zum Beispiel mit Wetterkapriolen, Schiri-Skandalen und dem dümmsten Corner aller Zeiten.
Am Sonntag stehen sich um 14 Uhr Meister YB und Titelverteidiger FC Lugano im Cup-Final gegenüber. Die Begegnung zwischen den beiden Clubs in den letzten 90 Jahren immer wieder für Drama gesorgt.
Nau.ch hat einige denkwürdige Begegnungen zusammenstellt.
1933: Viel Wind und ein Racheakt
Oktober 1933: erstes Spiel zwischen YB und Lugano in der neugegründeten Nationalliga A. Ein böiger Wind im Wankdorf lässt «Hochbälle wie Raketen steigen», wie der «Bund» schreibt*.
Kurz nach der Pause schiebt Nati-Spieler Aldo Poretti gegen den «festgenagelten» YB-Hüter ein. Zur Strafe wird er bös gelegt. Er ist «zuerst etwas sturm, spielt dann aber unverletzt weiter». Per Penalty schaffen die Gelbschwarzen den Ausgleich und bleiben Leader.
1935: Nervöser Schiri
Fünf Zentimeter Schnee («die Angreifer kommen nicht rasch genug vorwärts») und ein schwacher Schiri sind diesmal die Begleitumstände beim 4:0-Heimsieg der Young Boys. «Der Schiedsrichter ist sehr nervös und gibt diverse Fehlentscheide, die von Publikum und Spielern nicht freundlich aufgenommen werden.»
1941/42: Nebel und Sägemehl
Meister Lugano und 14‘000 Zuschauer empfangen YB im Tessin – bei «typischem Londoner Nebel» und mit einem «reichlich mit Sägemehl ausgebesserten Spielfeld». Die Partie endet 1:1. Im Rückspiel 1942 gewinnen die Luganesi erstmals auf Berner Boden. «Auf echt südländische Art» und «wie der Wirbelwind sausen sie über das Feld und feuern aus allen Rohren». Sie drehen einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg, «wobei sich leider auch kleine Gehässigkeiten einschleichen».
1951: Stadionabbruch 1
Im Saisonschlussspiel im Juni 1951 siegt Aufsteiger YB zuhause 2:1 und überholt Lugano in der Tabelle (Rang 7). Danach wird die alte Tribüne des ersten Wankdorfstadions von 1925 abgebrochen – für das WM-Stadion 1954. In der NLA spielten damals vier Tessiner Clubs: Lugano Bellinzona, Vizemeister Chiasso und Locarno.
1956: Sing (39) muss ran
Oktober 1956: YB hat die ersten sechs Saisonspiele gewonnen, zwei davon mit 5:1. Nun kommt ein weiterer 5:1-Sieg gegen Lugano hinzu – es ist der Start zur Meister-Serie 1957 bis 1960.
Dabei sah es vor dem Spiel schlecht aus: Wegen Militärabsenzen muss Trainer Albert Sing, damals 39, im Sturm aushelfen. Er führt die Berner zusammen mit Geni Meier zu ungefährdeten zwei Punkten, die es damals für einen Sieg gab.
1958: «Ueli der Knecht» trifft
Hoher Schnee und viel Wind behindern drei Tage vor Weihnachten den Spielfluss. Luganos Hannes Schmidhauser, besser bekannt als Schauspieler («Ueli der Knecht»), trifft mit einem 30-Meter-Freistoss. Dank einer klassischen YB-Viertelstunde (Minute 87 und 90) drehen die Berner das Spiel: 3:1.
1964: Beinbruch im Schnee
Und wieder ist Dezember und wieder hat es viel Schnee. In der Nacht vor dem Spiel werden 20 Zentimeter weggeräumt, damit der Cup-Achtelfinal stattfinden kann. YB-Stürmerstar Geni Meier ist verletzt. Dafür können die zahlreichen Zuschauer den neu verpflichteten Holländer Bert Theunissen (später YB-Trainer) bewundern.
Er trifft per Kopf und führt YB zum 2:1-Sieg. Überschattet wird der Cup-Match vom Beinbruch des Lugano-Spielers Rodolfo Rezzonico. Im «Bund»-Spielbericht heisst es: «Wir wünschen dem Tessiner recht baldige und vollständige Genesung.»
1970: Tor per Bodycheck
Zu einem Schiri-Skandal kommt es beim Meisterschaftsspiel YB-Lugano im Oktober 1970. Schiedsrichter Marcel Schneuwly aus Fribourg verliert in der Schlussphase beim Stand von 2:2 die Kontrolle: Er toleriert eine Tätlichkeit des Lugano-Internationalen Rolf Blättler. Dieser schiesst kurz darauf in der 87. Minute den Führungstreffer. Das Publikum ist empört.
Jetzt hat YB etwas zu gut: Als Mittelstürmer Walter Müller in der letzten Minute Luganos Goalie-Legende Mario Prosperi mitsamt Ball ins Tor checkt, wertet dies Schneuwly als 3:3-Ausgleich. Der «Bund» schreibt, Schneuwly habe «das Endergebnis verfälscht», der Treffer Müller sei «fraglos unkorrekt» gewesen.
1993: Verwirrter SRF-Reporter beim Penaltyschiessen
Achtelfinal im Wankdorf: In der Verlängerung schiesst YB-Stürmer Mini Jakobsen den 1:1-Ausgleich, rennt über das ganze Feld und macht in der eigenen Platzhälfte einen Salto. Das Penaltyschiessen geht dann allerdings mit 4:5 verloren. «Ausgerechnet Captain Martin Weber war es, der den zehnten Elfmeterball in Richtung Papiermühlestrasse jagte.» Glück für Weber: Der SRF-Reporter, der beim Penaltyschiessen plötzlich live zugeschaltet wird, verwechselt die Mannschaften.
1998: Aufstieg und Prügel
Mit einem 2:1-Sieg steigt YB im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde im Cornaredo auf. Hinter der Haupttribüne verprügeln sich die militanten Fans. Die jahrelange Feindschaft stammte aus dem Eishockey.
Vier junge Berner supporten auf der Tribüne lautstark die Young Boys und riskieren, von den Zuschauern verprügelt zu werden. Nach ein paar Drohungen werden sie leiser. Gefeiert wird der Aufstieg dann im Stau auf der Autobahn mit einer Polonaise.
2001: Stadionabbruch 2
7. Juli 2001: Erstes NLA-Spiel von YB nach einem weiteren Aufstieg. Und das letzte im alten Wankdorf. Denn wieder wird das Stadion nach einem Lugano-Spiel abgebrochen, siehe 1951. Kugelstösser Werner Günthör kommt nach dem Abpfiff mit der ganz grossen Schaufel aufs Feld und startet den Abriss. Letzter YB-Torschütze beim 1:1 ist Reto Burri.
2006: Varela kann auch Tore
Viertelfinal in Lugano auf vereistem Terrain. Carlos Varela holt nicht nur die obligate Gelbe Karte, sondern schiesst YB mit zwei Toren innert sieben Minuten in den Halbfinal.
2019: Dümmster Corner aller Zeiten
Lugano drückt in letzter Minute auf den Sieg und wirft beim Corner alles nach vorne. Der Ball wird abgewehrt, YB kontert in eklatanter Überzahl und Jean-Pierre Nsame trifft zum Sieg.
2021: 3:0-Sieg vor viertem Titel
April 2021: YB könnte nach einer weiteren Corona-Saison den vierten Titel holen, sieben Runden vor Schluss. Als der Mannschaftscar losfährt, feiern die Fans auf der Strecke zwischen Hotel Ambassador und Stadion. Nsame schiesst im leeren Wankdorf alle drei Tore zum 3:0.
2021: YB-Out mit Ersatz-Goalie
Oktober 2021: Achtelfinal im Cornaredo. Goalie David von Ballmoos muss nach gehaltenem Penalty mit schwerer Schulterverletzung vom Platz. Sein Ersatz-Ersatz Abdullah Laidani, damals 18, wird bei Luganos Siegestreffer auf Höhe der Mittellinie überlaufen. https://www.nau.ch/sport/fussball/cupfi ... o-66504182
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:12 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: Cupfinal YB-Lugano
Dank Wicky und Nsame zum dritten Double der Vereinsgeschichte?
Am Sonntag spielen die Young Boys gegen den FC Lugano um den Cupsieg. Während die Berner bereits 16 Mal Meister wurden, wäre es erst der achte Cupsieg und der dritte Double-Gewinn in der Clubgeschichte. Die Hoffnung ruht dabei auch auf Trainer Raphael Wicky und Liga-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame.
Es ist bereits drei Jahre her, seit YB zum letzten Mal als Cupsieger feststand. Damals bezwangen die Young Boys den FC Basel mit 2:1 und beendeten im Cup eine 33-jährige Durststrecke. Damaliger Torschütze zum 1:1 – Jean-Pierre Nsame. Der 30-Jährige krönte sich in der Double-Saison 2019/20 erstmals zum Torschützenkönig der Super League.
Vor dem Cupfinal 2023 sind zwei Dinge gleich wie vor drei Jahren: Einerseits ist Nsame nach einer überzeugenden Saison erneut Liga-Torschützenkönig und andererseits könnte YB wieder das Double holen – etwas, das den Bernern in der 125-jährigen Vereinshistorie erst zweimal gelang.
Nsame könnte Saison vergolden
Jean-Pierre Nsame will am Sonntag nun dazu beitragen, aus einer guten YB-Saison eine sehr gute zu machen. Es ist durchaus möglich, dass der Kameruner, der die Young Boys 2018 zum ersten Meistertitel nach 32 Jahren Leidenszeit schoss, gegen Lugano das ein oder andere Tor beisteuern könnte.
Ein entscheidender Faktor für den zweiten Titel in dieser Saison dürfte auch Trainer Raphael Wicky sein. Der Walliser gewann als Spieler mit dem FC Sion von 1995 bis 1997 dreimal den Cup. Auch in Deutschland war er als Spieler im Pokal-Wettbewerb erfolgreich: Mit Werder Bremen siegte er 1999 im DFB-Pokal.
Wicky fokussiert sich auf sein Team
Im Interview mit BärnToday gibt sich Wicky demütig: «Wir wissen, dass wir gegen eine sehr gute Mannschaft spielen. Lugano hat in den letzten 19 Pflichtspielen nur eine Niederlage kassiert. Das spricht für ihre Qualität.» Seine Mannschaft habe aber auch viele Qualitäten, so der 46-Jährige. «Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken.»
Mit Lugano trifft YB auf den amtierenden Cupsieger. Die Tessiner deklassierten den FC St. Gallen vor einem Jahr gleich mit 4:1. Im Direktduell mit den Luganesi haben die Young Boys diese Saison knapp die Nase vorn. Zweimal siegte YB, einmal Lugano und einmal resultierte ein Unentschieden.
Fanmärsche und allfällige Freinacht
Die YB-Fans versammeln sich am Sonntag in der Innenstadt, um von dort aus via Kornhausbrücke und Viktoriaplatz zum Wankdorf zu laufen. Normalerweise führt der Fanmarsch der Berner Fans über den Aargauerstalden.
Die Fans des FC Lugano kommen mit Extrazügen beim Bahnhof Wankdorf an und gelangen von dort zum Stadion. Der Fanmarsch der Gästefans führt üblicherweise vom Bahnhof Bern über die Lorrainebrücke.
Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, macht sich keine Sorgen wegen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen. «Ich habe keine Bedenken, zumal es auch deutlich weniger Lugano- als YB-Fans hat.» Dies, weil Lugano schlichtweg das Ticket-Kontingent nicht ausgeschöpft hat und daher weniger Tessiner Fans anreisen werden.
Freinacht bei Cupsieg
Falls YB den Cupfinal gewinnt, gibt es in Bern wie nach dem entscheidenden Spiel um den Meistertitel eine Freinacht, wie Nause sagt: «Natürlich gibt es eine Freinacht. Das wäre das Double, darüber würden wir uns alle sehr freuen.» Freinacht bedeutet, dass die Gastgewerbebetriebe uneingeschränkt geöffnet bleiben dürfen. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -151799020
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:15 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.06.2023  Zitat: Das YB-Jahrzehnttalent brennt auf den Cupfinal
Rieders Abschiedsspiel vor dem Wechsel in die Bundesliga
Tickets gibt es ja längst nicht mehr. Also heisst es für alle Fans von Fabian Rieder: Cupfinal am TV schauen. Denn es wird der letzte Auftritt des Megatalents im YB-Dress sein.
Im Fall von Cédric Zesiger (24) weiss man es ja seit dem 3. Mai: Der Seeländer verlässt YB und wechselt in die Bundesliga zu Wolfsburg, wo er dummerweise eine Europacup-freie Saison vor sich hat. Und da sind wir schon beim Stichwort: Bundesliga!
Denn die Meisterschaft unseres nördlichen Nachbarn mit den Spieltag für Spieltag ausverkauften Stadien hat auch eine magische Anziehungskraft auf Fabian Rieder (21), das YB-Jahrzehnttalent. Er macht keinen Hehl daraus: «Die Bundesliga ist meine Lieblingsliga. Aber ich will mir den Weg in andere Ligen auch nicht verschliessen.» Zum Beispiel England. Da gabs im Winter konkretes Interesse aus der Premier League. Aber das war der falsche Zeitpunkt. Und, wie gesagt, Rieder zieht einen Wechsel nach Deutschland grundsätzlich vor.
Zwei Sätze über die Zukunft – und dann: «Wir werden sehen, was kommt. Jetzt will ich mich auf das Spiel vom Sonntag konzentrieren.»
Erwartete Ablösesumme: rund 13 Millionen Franken
Es kommt: der Cupfinal. Der letzte Auftritt des Jungen aus Koppigen BE, einem Dorf mit 2100 Einwohnern an der Grenze zum Kanton Solothurn. Es kommt jetzt nur noch darauf an, wer das beste Paket für alle bietet. Also für Spieler, Klub und Berater.
Da ist zum einen das Geld. Djibril Sow wechselte 2019 für 15 Millionen zu Eintracht Frankfurt. Rieder mag vielleicht eine Spur talentierter sein und ist jünger, als es Sow damals war. Und doch ist kaum zu erwarten, dass YB die 20 Millionen lösen kann, von denen man träumt. Realistischer erscheint eine Summe in der Grössenordnung von jener von Sow. Oder auch wenig darunter. «Aber bei zehn Millionen werden wir nicht schwach», hatte Christoph Spycher, der VR-Delegierte Sport, unlängst gesagt.
Nicht Bayern, nicht der BVB – die dahinter
Interessenten aus der Bundesliga sind da. Das bestätigt auch Rieders Agent Fabian von Matt: «Es gibt drei, vier Klubs aus der Bundesliga, die sich sehr für Fabian interessieren.» Konkret: Es sind nicht die ganz Grossen, nicht der FC Bayern und nicht der BVB. Das, so Von Matt, wäre zu früh, da würde man eine Stufe überspringen, was kontraproduktiv für die Karriereentwicklung sein könnte. Aber die zahlungsstarken Klubs gleich hinter den beiden Monstern. Also Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, Leverkusen oder Wolfsburg. Leipzig hingegen kommt von deren Philosophie her praktisch nicht infrage. Zuletzt gabs auch Gerüchte um Union Berlin. Es wäre der absolute Rekordtransfer der Eisernen und nur dank Champions-League-Millionen einigermassen im Bereich des Realistischen.
Für die grossen Ligen ist der Rieder-Transfer nicht einer, der den Bossen unmittelbar unter den Nägeln brennt. Der Mercato muss erst ins Rollen kommen, mit den Topshots. Ein Transfer dieser Dimension wird also in der zweiten Phase abgewickelt werden. «Noch im Juni, aber nicht in den nächsten Tagen», hofft Von Matt. Rieder selber wird nicht in die A-Nati einrücken, sondern in die U21, um die EM-Endrunde in Rumänien zu bestreiten. «Sofern die mich auch mitnehmen», hatte Rieder kurz vor der Kader-Bekanntgabe noch gescherzt …
In den Tagen vor dem ersten Spiel am 22. Juni ist also viel zeitlicher Raum für Diskussionen.
Das einmonatige Cupfinal-Trainingslager ist vorbei
Zurück zum Cupfinal. Es wird der erste sein für Fabian Rieder. Beim letzten, 2020, war er noch nicht dabei. «Da können wir Geschichte schreiben, wenn wir das dritte Mal in der Vereinsgeschichte das Double holen», ordnet der Mittelfeldspieler, der immer so cool wirkt, ein. Auch am Sonntag? «Ich denke, ein bisschen Nervosität wird da sein. Aber in Spielen, in denen es um alles geht, bin ich immer sehr heiss.» Und Luft nach oben hat Rieder auch, denn in den letzten Spielen war er nicht mehr derart dominant wie noch vor ein paar Monaten. «Nach dem Feststehen des Meistertitels war sicher ein gewisser Spannungsabfall bei uns festzustellen. Bei mir auch. Ich habe das Potenzial für bessere Leistungen. Dennoch haben wir es nicht schlecht gemacht.» Doch nun sei dieses durch einige Meisterschaftsspiele durchsetzte wochenlange Cupfinal-Traningscamp vorbei. Jetzt gilt es ernst.
Und Gegner Lugano hat einen Lauf. «Die sind seit zwei Monaten ungeschlagen, haben eine gute Struktur und immer einen klaren Plan», sagt Rieder voller Respekt über die Tessiner. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 29224.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 60 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |