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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Februar 2023, 19:43 
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FC Zürich - BSC Young Boys

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Stadion Letzigrund, Zürich
Samstag, 25. Februar 2023
Zeit: 20.30 Uhr


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Webseiten FC Zürich:
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Forum FC Zürich:
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Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
https://www.sfl.ch/klubs/detail/fc-zuer ... rt-facts-1
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http://www.football-lineups.com/team/FC_Zurich
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Februar 2023, 20:04 
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Auswärtsfahrt: FCZ

FC Zürich – BSC YB
Samstag, 25. Februar 2023
20:30 Uhr

Hinfahrt
Bern ab: 17:25 Uhr
Zürich-Altstetten an: 19:19 Uhr

Rückfahrt
Zürich-Altstetten ab: 22:59 Uhr
Bern an: 00:20 Uhr

Wir haben in Zusammenarbeit mit der Ostkurve und der Fanarbeit Bern die Auswärtsfahrtenregelung erarbeitet. Mit dem Einsteigen in den Extrazug wird diese akzeptiert.
Auswärtsfahrtenregelung Extrazug: https://gaeubschwarzsuechtig.ch/wp-cont ... trazug.pdf

Tickets Gästesektor
Tickets werden bis Samstagmittag im Fanshop erhältlich sein. Ein allfälliger Restbestand wird von der Fanarbeit im Extrazug verkauft.

Zugtickets
Die SBB hat auf diese Saison hin die Preise angepasst, neu gelten diese für jede Extrazugfahrt. Das GA bleibt wie immer gültig. Kosten: 29.- mit Halbtax resp. 58.- ohne


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. Februar 2023, 23:37 
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22.02.2023

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FC Zürich: Verteidiger Guerrero fällt mehrere Wochen aus

Rückschlag für den FC Zürich: Der Stadtclub muss wegen einer Syndesmoseband-Verletzung mehrere Wochen auf Verteidiger Adrian Guerrero (25) verzichten.

Das Wichtigste in Kürze

- FCZ-Verteidiger Adrian Guerrero fällt aus.
- Der 25-Jährige hat sich eine Verletzung am Syndesmoseband zugezogen.
- Zürich trifft am Samstag (20.30 Uhr) zuhause auf Leader YB.

Der FC Zürich muss mehrere Wochen auf Adrian Guerrero verzichten. Der Spanier zog sich im Derby gegen die Grasshoppers eine Verletzung am Syndesmoseband zu.

Der 25-Jährige war beim 2:1-Sieg des Meisters bereits nach 22 Minuten ausgewechselt worden.

Damit wird dem Meister in den nächsten Wochen ein Leistungsträger fehlen. Guerrero kam in dieser Saison in 21 Pflichtspielen zum Einsatz. Auf der linken Abwehrseite gehört er zum Stammpersonal.

Für die Zürcher geht es in der Super League am nächsten Samstag (20.30 Uhr) zuhause gegen den amtierenden Leader YB weiter.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... s-66427687

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 Beitrag Verfasst: Freitag 24. Februar 2023, 09:10 
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24.02.2023

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Dauerläufer Guerrero lange out

FCZ muss gegen YB den Unersetzbaren ersetzen

Einen Spieler mit ähnlichen Qualitäten wie Adrian Guerrero hat Meister Zürich nicht im Kader. Nun fehlt der Spanier wohl bis Ende März. Trainer Bo Henriksen braucht eine Notlösung.

Es ging mehr als eineinhalb Jahre gut. Doch nun fällt Adrian Guerrero (25) beim FCZ mehrere Wochen aus: Syndemosebandverletzung aus dem Derby. Zürich muss für den Hit am Samstag gegen Leader YB und die Wochen darauf den Unersetzbaren ersetzen, ein Backup für den Mann von der linken Aussenbahn existiert im Kader nicht.

FCZ-Trainer Bo Henriksen sagt: «Wie lange er wirklich fehlt, wird sich zeigen. Wir denken, dass er nach der Länderspielpause Ende März wieder spielen kann, hoffen aber auf eine frühere Rückkehr. Aber unersetzbar ist kein Spieler.»

Bisher spielte Dauerläufer Guerrero diese Saison in jeder Runde. In der Meister-Saison fehlte er nur einmal gesperrt und sass ein einziges Mal auf der Bank – interessanterweise gegen YB, als der defensivere Linksfuss Fidan Aliti (29) die Aussenbahn besetzt und Zürich in Bern prompt einen rauschenden Sieg auf dem Weg zum Titel einfährt.

Fix ist der Einsatz von Meister-Held Kryeziu
Die Lösung für Samstag gegen YB liegt mit Aliti also auf der Hand. Zumal der Kosovo-Basler auch im Derby aus der Dreierkette nach vorne rückte und den Spanier gut vertrat.

Aber Aliti ist kaum die Dauerlösung für die Guerrero-Absenz: Denn er ist in der Dreierkette gesetzt, hat vor allem defensive Qualitäten und nicht den enormen Vorwärtsdrang des Ex-Barca-Juniors. Henriksen: «Wir haben ein paar Optionen. Es kann ja auch ein Rechtsfuss links spielen.» Das wären dann Nikola Boranijasevic (30), Fabian Rohner (24) oder Selmin Hodza (19).

Der Trainer schliesst auch eine Systemumstellung nicht aus. Aber es ist unwahrscheinlich, dass Henriksen ein Viererketten-Experiment lanciert. Denn Meister-Held Mirlind Kryeziu (26), der den gesperrten Abwehrchef Nikola Katic (26) ersetzt, fühlt sich in der Dreierkette am wohlsten.

Zürich gegen YB ist eigentlich eine Spitzenpartie: Es sind die beiden besten Teams 2023, beide Teams sind seit Jahresbeginn ungeschlagen und haben in fünf Partien elf Punkte eingefahren. Henriksen: «Für mich ist das kein Topspiel. YB ist die klare Nummer 1, während wir in der Tabelle hinten stehen. Aber niemand ist unschlagbar.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 44871.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 24. Februar 2023, 16:12 
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FC Zürich - BSC Young Boys


Die personelle Situation bei YB

Bei YB fehlen die verletzten Von Ballmoos, Camara und Rüegg. Nsame, Rieder und Fassnacht sind fraglich.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 25. Februar 2023, 13:08 
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25.02.2023

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Meister gegen Leader: 0:4 ist der beste Resultattipp

Am Samstag empfängt im Duell der formstärksten Super-League-Teams Meister FCZ Leader YB.

Es läuft wieder beim amtierenden Meister: Der FCZ steht aktuell bei 4 Siegen aus den letzten 6 Partien – im letzten Herbst wäre das noch praktisch unvorstellbar gewesen.

In jenem Herbst haben die Zürcher auch an der scheinbar entscheidenden Stellschraube gedreht und Bo Henriksen als Trainer engagiert. Seit der Amtsübernahme des Dänen hat nur ein Team mehr Punkte als der FCZ (19) gesammelt: Natürlich YB (23).
Der St. Gallen-Sieg als Meister-Indiz?

Die Berner fliegen dem 5. Meistertitel seit der Saison 2017/18 förmlich entgegen. Auch sie stehen bei 4 Siegen aus den letzten 6 Partien und haben überhaupt erst einmal in dieser Super-League-Saison verloren: Am 4. September beim 1:2 in St. Gallen. Der Vorsprung von 13 Punkten auf den ersten Verfolger Servette ist ein komfortables, womöglich vorentscheidendes Polster.

Nicht nur nimmt sich der «Rest» im ausgeglichenen Tabellenfeld hinter den Young Boys gegenseitig die Punkte weg, der Liga-Krösus gewinnt auch jene schwierigen Spiele, die man in einer Meistersaison eben gewinnen muss. Jüngstes Beispiel: Beim 5:1-Sieg gegen St. Gallen dominierten die Ostschweizer die erste Halbzeit und wurden in der Folge trotzdem (zumindest resultatmässig) vorgeführt.

Beide Offensiven schwächeln im Direktduell

Bei beiden Teams gehört die Offensive zu den Aushängeschildern. YB-Trainer Raphael Wicky kann den besten Torschützen der Liga (Jean-Pierre Nsame, 13 Treffer) oder den zweitbesten (Cedric Itten, 11) oder natürlich gleich beide aufstellen. Nsame ist allerdings in den letzten 4 FCZ-Spielen torlos geblieben, Itten kommt in 14 Einsätzen gegen die Zürcher nur auf 2 Tore.

Aiyegun Tosin, die Tormaschine in der Henriksen-Truppe, hat derweil gegen YB mit 1 Tor aus 9 Duellen auch einen bescheidenen Leistungsausweis. Frischen Wind in die Zürcher Offensive brachte zuletzt die Neuverpflichtung Roko Simic – er geht unvoreingenommen in die Partie gegen die Berner.

Wie die Partie am Samstag im Letzigrund ausgehen wird, weiss natürlich niemand. Eine letzte Zahlenspielerei gibt aber immerhin eine gewisse Tendenz vor: 7 der letzten 20 Duelle endeten mit dem Resultat von 4:0, jedes Mal zugunsten von YB.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... sultattipp

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Februar 2023, 00:58 
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25.02.2023

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Mit dem Trainer Bo Henriksen ist der FCZ das zweitbeste Team der Super League. Der Aufschwung steht gegen YB auf dem Prüfstand

Auf einmal kann der lange Zeit schwer kriselnde FC Zürich sogar wieder vom Europacup träumen. Im Heimspiel gegen den souveränen Leader YB fehlt dem pragmatischen Trainer Bo Henriksen aber sein wichtigster Spieler, weil dieser gesperrt ist.

Am letzten Sonntag war es wieder einmal so weit. Der FC Zürich hatte soeben das Derby gegen GC 2:1 gewonnen – und der Trainer Bo Henriksen benutzte in seiner Analyse gewöhnungsbedürftige Sprachbilder.

Henriksen spricht schnell und gerne so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Er hat auch schon gesagt, dass er seine Fussballer liebe. Der 48-Jährige kann aber auch martialisch klingen, wenn er sagt, Spieler müssten füreinander sterben wollen auf dem Platz. Das ist sein Sinnbild für die Forderung nach Zusammenhalt, Leidenschaft, Einsatz.

Am Sonntag rutschte dem Dänen in einer ausführlichen Lobrede heraus, dass der Stürmer Roko Simic für das Team «töten» würde, was sich auf Englisch noch ein bisschen irritierender anhörte. Was Bo Henriksen meinte: Der 19-jährige Simic habe dem FC Zürich in der zweiten Halbzeit sofort dringend benötigte Energie, Kampfbereitschaft, Kraft und Unerschrockenheit verliehen. «In der ersten Halbzeit waren es Jungen gegen Männer. Darum habe ich Roko zur Pause eingewechselt.»

Und darum hatte Henriksen den Spielmacher Antonio Marchesano ausgewechselt. Simic stellte er ins Angriffszentrum zwischen die schnellen Aiyegun Tosin und Jonathan Okita. Ein emotional aufgeladener FCZ reagierte vehement auf den Rückstand und gewann das Derby dank zwei Toren von Tosin. Mit dem jungen Simic wurden die FCZ-Spieler zu Männern.

Rang 3 ist nur noch sechs Punkte entfernt

Seit rund viereinhalb Monaten steht Bo Henriksen beim FC Zürich an der Seitenlinie. Der Meister hat bekommen, was er wollte: einen motivierenden und motivierten Trainer, der das kriselnde Team sofort aufrichtet.

Henriksen mag zuweilen ein eigenartiges Vokabular benutzen, aber er ist kein Trainer wie Diego Simeone, der quasi mit dem Messer zwischen den Zähnen coacht. Henriksen spielt seine Rolle als «Gute-Laune-Bo» angemessen, im Gespräch ist er freundlich und humorvoll. Er legt Wert auf einen menschlichen Umgang und hat die Ambiance in der Kabine aufgehellt. «Er findet die richtigen Worte», sagt der Mittelfeldspieler Blerim Dzemaili. «Und er hat uns stabilisiert.»

Nach den für alle Beteiligten schwierigen Wochen mit dem Trainer Franco Foda hat sich die Verpflichtung von Henriksen als Glücksfall für den FCZ erwiesen. Der immer noch vereinslose Foda trat kürzlich an der Fasnacht in Graz als Joker verkleidet auf – nachdem er auch in der Kabine des FCZ eine Art Schreckensklima verbreitet hatte.

Mit Foda hatte der FC Zürich zwei Punkte in acht Ligaspielen geholt. Und als Henriksen übernahm, war die Bilanz mit zwei weiteren Unentschieden zunächst nicht wirklich wesentlich besser. Seitdem jedoch ist der FCZ das zweitbeste Team hinter dem souveränen Leader YB. In der «Bo-Henriksen-Tabelle» steht die Bilanz der Zürcher bei neunzehn Punkten aus elf Partien.

Das Torverhältnis von 13:11 belegt, wo Henriksen den Fokus legt: Es geht ihm nicht um Spektakel, sondern um Solidität. Er vollbringt keine taktischen Wunderdinge, will den Fussball nicht neu erfinden. Henriksen wechselt viel seltener System und Personal als sein Vorgänger. Der Däne hat Gefallen gefunden am 3-4-1-2-System und an einem rasanten Umschaltspiel.

Aus den letzten sechs Auftritten holte der FCZ wie YB vierzehn Punkte, im Jahr 2023 stehen die beiden Teams mit elf Punkten aus fünf Spielen ebenfalls gemeinsam an der Spitze. Henriksens Männer traten jedoch selten wie die zweitstärkste Mannschaft der Super League auf.

Womöglich sagt es mehr über das Niveau der Liga aus, als dieser lieb sein kann, wenn der FCZ seit Mitte Oktober die Ausbeute eines Spitzenteams hat. Beim 1:1 gegen Winterthur vor zwei Wochen oder in der ersten Halbzeit zuletzt gegen GC spielte er schwach und uninspiriert. Doch der FCZ punktet, er klettert nach oben, Rang 3 ist auf einmal nur noch sechs Punkte entfernt. Und wer ausser YB ist denn wirklich besser?

Die Beliebigkeit in der Super League eröffnet selbst diesem so desolat in die Saison gestarteten FC Zürich auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Und der Spielplan will es, dass es am Samstagabend im Letzigrund zum Treffen kommt zwischen dem alten und dem vermutlich neuen Meister. Henriksen sagt zur Affiche: «Für mich ist das kein Spitzenspiel. YB ist die klare Nummer 1, während wir in der Tabelle hinten stehen.»

Der Abwehrchef Katic ist die Symbolfigur in Henriksens Team

Der FCZ muss gegen YB auf zwei Leistungsträger verzichten. Der links aussen spielende Adrian Guerrero erlitt gegen GC eine Syndesmoseband-Verletzung, er fällt wochenlang aus. Und mit Nikola Katic fehlt der wichtigste Spieler in Henriksens Team gesperrt. Der kräftige Innenverteidiger wurde am 31. August von den Glasgow Rangers verpflichtet, um die wacklige Defensive zu stärken.

Ein paar Wochen später stand der zuvor angeschlagene Katic zur Verfügung. Er hat sich als harter und robuster Abwehrchef bewährt. Seit der 1 Meter 94 grosse Kroate im Zentrum der Defensive verteidigt, erhält der FCZ deutlich weniger Gegentore. Und bei den Anhängern erlangte Katic im Herbst beim 0:0 in Basel Kultstatus, als er stark am Kopf blutete, das Trikot mehrmals wechseln musste, trotz Turban und Schmerzen aber keinem Kopfballduell auswich.

Katic wurde zur Symbolfigur für Bo Henriksens Anspruch, auf dem Platz buchstäblich sein Leben zu lassen.


https://www.nzz.ch/sport/fc-zuerich-hei ... ld.1727650

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Februar 2023, 01:00 
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25.02.2023

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Nörgeln trotz Rang 1

Das grosse Paradox dieser YB-Saison

Die Young Boys führen die Tabelle komfortabel an. Wer sich aber durch das Fanforum und die Kommentarspalten liest, wähnt sich regelmässig in einer anderen Welt.

Wo bleibt bei YB nur der Esprit? So titelte diese Zeitung, als die Young Boys Mitte Oktober das letzte Mal beim FC Zürich gastiert hatten. Hinter ihnen lag ein torloses Unentschieden beim Tabellenletzten. Trainer Raphael Wicky sagte: «Es ist klar, dass das Gezeigte nicht unseren Ansprüchen entspricht.»

Seither haben die Young Boys in 10 Partien 22 Punkte geholt, sie haben gegen St. Gallen und Winterthur 5 Tore erzielt, sie trafen vierfach bei Lugano, dreifach gegen Basel und Luzern. Sie vergrösserten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze von 5 auf 13 Punkte.

Die Zahlen suggerieren eines: Dominanz. Nur, wer den Bernern zusieht, erhält oftmals einen anderen Eindruck. Bei den letzten drei Partien gegen Luzern, St. Gallen und Lugano kamen sie jeweils in etwa auf gleich viel Ballbesitz wie der Gegner und verzeichneten immer weniger Schüsse. Bestimmend waren ihre Auftritte nicht.

Nach dem 1:1 in Luzern sagte Wicky: «Fussballerisch waren wir nicht auf Topniveau». Und nach dem 1:1 im Wankdorf gegen Lugano: «Natürlich sind wir nicht zufrieden. Wir wollen besser spielen, mehr Chancen kreieren.» Als man den 45-jährigen Walliser unter der Woche mit den Aussagen konfrontiert, entgegnet er, nun streiche man die Negativbeispiele heraus. Und fügt an, dass sein Team seit der Winterpause in 5 Partien 14 Tore erzielt hat.

Verdikt «Angsthasenfussball»

Das stimmt. Und das macht diese Saison so ungewöhnlich: Die Young Boys laufen unbedrängt dem fünften Meistertitel in sechs Jahren entgegen, sie sind seit bald einem halben Jahr ungeschlagen. Ihr Zuschauerschnitt ist auf einem Allzeithoch, gerade eben stoppte der Club den Verkauf der Saisonkarten für die aktuelle Kampagne bei 20'340. Wer sich aber nach Partien durch das Fanforum und die Kommentarspalten liest, wähnt sich regelmässig in einer anderen Welt. Von «Angsthasenfussball» war da zuletzt die Schreibe, von der fehlenden Handschrift des Trainers.

Hier die komfortable Lage, da das teilweise Missfallen – es ist das grosse Paradox dieser YB-Saison.

Wicky sagt, er sei zufrieden, wie sich seine Mannschaft entwickle. Aber es gelte dranzubleiben, er spricht vom «langen Weg», der vor YB liege. Gegen Lugano störte ihn, dass seine Spieler kein Mittel gegen die Manndeckung des Gegners fanden. Eine Massnahme der Tessiner, welche die Young Boys überrascht hatte. Wickys Wunsch ist, dass sein Team dereinst so weit ist, dass es auf dem Platz selbst Lösungen generiert.

Und zum Ballbesitz sagt er, das sei eine Frage der Philosophie. «Mir ist nicht wichtig, möglichst viel Ballbesitz zu haben. Sondern, was wir damit machen.» Lange Bälle könnten dabei ein probates Mittel sein.

So scheint es nicht die Handschrift zu sein, die fehlt, sondern, dass diese bei Teilen der Fans nicht gut ankommt. Wicky muss damit leben, dass sein Team auch immer mit jenen von Adi Hütter und Gerardo Seoane verglichen wird. Das ist die Krux am Traumjob in Bern.

Nun also treten die Young Boys wieder beim FCZ an. Mitte Oktober war es das erste Ligaspiel unter Trainer Bo Henriksen, die Zürcher haben sich in dieser Zeit auf den achten Rang vorgekämpft und 18 Punkte gesammelt – nur 4 weniger als YB. Das kann vergessen gehen: Im Letzigrund treffen die formstärksten Teams aufeinander.


https://www.bernerzeitung.ch/das-grosse ... 3400703137

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Februar 2023, 01:02 
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Joker Fassnacht rettet YB einen Punkt

Unentschieden im Letzigrund: In einem in der zweiten Halbzeit attraktiven Spiel teilen sich der FCZ und YB die Punkte.

Gerechtes Unentschieden

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Fast ein wenig aus dem Nichts erzielt Okita für den FCZ kurz vor der Pause das 1:0 (40.). Zuvor hatten sich beide Teams kaum Chancen erspielt.

Ganz anders verlaufen die zweiten 45 Minuten. Zuerst hämmert der FCZ in der Person von Tosin den Ball von der linken Strafraumgrenze an die Latte (bei einem Treffer wäre ihm die Nomination zum Tor des Monats sicher gewesen), um dann in einen direkten Konter der Berner zu laufen. An dessen Ende schickt Rrudhani Monteiro in die Tiefe, der allen davonrennt und vor Brecher eiskalt den Ausgleich markiert (57.). Gerade mal 71 Sekunden nach Tosins Lattenknaller.

Als es eine Viertelstunde vor Schluss scheint, als würde sich der FCZ mit dem Punkt zufrieden geben, schlagen die Zürcher erneut zu. Auf Zuspiel des eingewechselten Dzemaili trifft auch der eingewechselte Rohner nur die Latte, doch Tosin steht da, wo ein Goalgetter in solchen Momenten steht – der FCZ geht wieder in Front (75.)

Aber auch YB-Trainer Raphael Wicky hat ein glückliches Händchen. Sein Joker erzielt in der 84. Minute den erneuten Ausgleich. Auf Zuspiel von Itten hämmert Fassnacht den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 ins Tor. Danach geht es drunter und drüber. Die beste Chance in der Schlussphase hat Itten, der mit einem Lob an Brecher scheitert. Und so bleibt es bei der alles in allem gerechten Punkteteilung.

Fazit des Spiels für die Optimisten unter uns: YB hat nach zweimaligem Rückstand noch einen Punkt geholt und ist in der Meisterschaft nun bereits seit 15 Spielen ungeschlagen. Und für die Pessimisten: Die Berner haben in den letzten vier Spielen drei Mal nur Unentschieden gespielt.

Bereits am Dienstag geht es für die Young Boys in der ausverkauften Stockhorn Arena weiter, wenn sie im Cup-Viertelfinal beim FC Thun gastieren.


https://www.bernerzeitung.ch/meister-ge ... 2898525267

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Februar 2023, 01:03 
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Super League:

FCZ – YB

Und am Schluss ist es doch fast wie immer

Lange Zeit können die Young Boys gegen den FC Zürich nicht überzeugen – und doch verpassen sie den Sieg nur knapp.

Rettet Christian Fassnacht den Young Boys einen Punkt – oder kostet er sie zwei? Nun, irgendwie ist es beides. 1:2 steht es aus Berner Sicht, als der Schweizer Nationalspieler eingewechselt wird (78.), sechs Minuten später erhält er den Ball von Cedric Itten, der kurz zuvor Mirlind Kryeziu mit einer Körpertäuschung ganz alt aussehen lässt, wird zunächst geblockt und trifft im zweiten Versuch dennoch zum 2:2.

Dann die 90. Minute, Cédric Zesiger flankt, Itten steigt zum Kopfball – wird aber im entscheidenden ­Moment von Teamkollege Fassnacht behindert. Also bleibt es trotz einer turbulenten Schlussphase beim Unentschieden.

Dabei beginnt alles noch ganz anders, viel gemächlicher. Obwohl die beiden formstärksten Teams des ­Kalenderjahres 2023 aufeinander treffen, ist ein grosser Teil der ersten Halbzeit so, wie es irgendwie zu ­befürchten war: langweilig. Das überrascht insofern nicht, da die Young Boys zwar die Tabelle deutlich anführen und dennoch in kaum einem Spiel restlos überzeugen können – und der FC Zürich unter Trainer Bo Henriksen merklich stabilisiert wurde, aber auch nicht gerade für Offensivfeuerwerke bekannt ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Berner am Dienstag beim FC Thun zum Cup-Viertelfinal antreten. Also lässt Raphael Wicky mit Christian Fassnacht, Fabian Rieder und Fabian Lustenberger drei Stammkräfte draussen, im Sturm erhält Joel Monteiro den Vorzug gegenüber Meschack Elia, der seine Sperre von vier Matches abgesessen hat. Unfreiwillig wird auch Jean-Pierre Nsame geschont, er fehlt krankheitsbedingt.

Was aber ganz besonders fehlt: überraschende Elemente. Im Verlauf der ersten Halbzeit kommt YB zwar auf 63 Prozent Ballbesitz, weiss ­damit aber herzlich wenig Sinnvolles anzufangen.

Die FCZ-Führung durch Okita als Initialzündung

Das Produkt sind viele lange Bälle, während die Zürcher auf ihre ­Chance warten. Tatsächlich bietet sich eine solche in der 40. Minute, Jonathan Okita nutzt sie zur Führung. Und das sogar noch ganz ansehnlich, zumindest in der Entstehung. Zuerst nimmt er einen langen Pass technisch ­anspruchsvoll aus der Luft, dann ­gerät der Ball auf Umwegen wieder zum FCZ-Stürmer, der von der Strafraumgrenze ohne grosse Bedrängnis aufs Tor schiessen kann. Immerhin, der Treffer ist so eine Art Initial­zündung für so etwas, was sich die Bezeichnung «Fussballspiel» immer mehr verdient. Nach der Pause wird YB mutiger, doch während die Berner anrennen, bieten sich den Zürchern Gelegenheiten. Zuerst scheitert Roko Simic an Anthony Racioppi, dann ­Aiyegun Tosin an der Latte.

Besonders bitter aus FCZ-Sicht: Unmittelbar nach Tosins Abschluss landet der Ball bei Ulisses Garcia, zwei Pässe später steht Monteiro alleine vor Brecher und erzielt den Ausgleich. Ein blitzsauberer Konter der Young Boys bei 0:1 Rückstand – die ganze Sache hat schon eine gewisse Ironie.

Vielleicht gehört das aber zur ­Geschichte dieser Partie, ebenso die Tatsache, dass der eingewechselte ­Fabian Rohner dann im YB-Strafraum zum Abschluss kommt, als die Berner das Gefühl vermitteln, die Partie mehr oder weniger im Griff zu haben. Zwar scheitert auch er an der Latte, doch Tosin reagiert schneller als alle anderen und erzielt die zwischen­zeitliche FCZ-Führung. Und das nur wenige Sekunden bis zum Beginn der YB-Viertelstunde – und ein paar ­Minuten vor der Einwechslung von Fassnacht.


https://www.bernerzeitung.ch/und-am-sch ... 7594994201

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