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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. September 2022, 16:55 
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Exklusiv: Bundesliga-Trio beobachtet YB-Sturmjuwel Nevin Triantafillidis

Im Nachwuchs des BSC Young Boys wirbelt mit Nevin Triantafillidis ein Stürmer den Juniorenbereich durcheinander. Trotz seines jungen Alters steht der begabte Youngster schon derart im Fokus, dass sich drei Bundesligisten um ihn bemühen.

Auf der Homepage des BSC Young Boys ist Nevin Triantafillidis im U17-Team gelistet. Dort ist er nur einer von 24 Namen, die aufgeführt und in der Saison 2022/23 dem Kontingent von Trainer Mario Raimondi angehörig sind. Triantafillidis ist aber weit mehr als nur ein Name.

Der 15-Jährige, Jahrgang 2006, hatte schon in der vorhergehenden Spielzeit durch starke Darbietungen auf sich aufmerksam gemacht. In der U16-Eliteliga war er mit 18 Toren Toptorjäger seines Teams. Und auch eine Alterststufe höher lässt sich Triantafillidis kaum stoppen. In der Vorbereitung auf die neue Saison sind für ihn vier Tore und zwei Assists dokumentiert.

Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und SC Freiburg scouten Nevin Triantafillidis

Triantafillidis´ grosses Talent ist inzwischen weit über die Schweizer Landesgrenze hinaus bekannt, und zwar ziemlich gut. Nach 4-4-2.ch-Informationen haben Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg längst Notiz von Triantafillidis genommen.

Konkret ist das Interesse von der Hertha sowie der Eintracht, die regelmässig Scouts zu den Berner Spielen entsenden, um sich nichts von dem entgehen zu lassen, was Triantafillidis zu bieten hat. Mit der Hertha sowie der Eintracht gab es sogar schon einen Austausch mit den jeweiligen Entscheidern der Nachwuchsleistungszentren.

Innerhalb der Juniorenbranche wird Triantafillidis mit Karim Benzema verglichen. Triantafillidis ist für sein Alter physisch schon sehr weit entwickelt und weiss, seinen Körper gut in Szene zu setzen. Zudem verfügt er über eine sehr gute Technik, die ihn im gegnerischen Strafraum immer wieder in gefährliche Abschlusspositionen bringt.

Der griechische Fussballverband hat vor Kurzem erstmals die Bereitschaft abgeklopft, ob es sich Triantafillidis vorstellen könne, für das Heimatland seines Vaters zu spielen. Darüber ist aber noch nichts entschieden. Triantafillidis könnte aufgrund seiner Wurzeln auch für die Schweiz oder Spanien auflaufen.

https://www.4-4-2.com/bundesliga/hertha ... tafillidis


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Montag 26. September 2022, 18:55 
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24.09.2022

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Kunstrasen ist ein Auslaufmodell

Rupft das Zeug endlich raus!

BE-Post-Schreiber Simon Wälti nimmt keinen Halm vor den Mund und äussert sich zu einem Tabuthema des bernischen Fussballs.

Liebe Young Boys

Jetzt wäre ein guter Moment, um das Zeug loszuwerden. Das nächste Heimspiel findet gemäss Wettspielkalender erst in zwei Wochen gegen St. Gallen statt. Da könnte man also, finde ich, endlich den Kunstrasen im Wankdorf entsorgen und wieder richtigen Rasen ausrollen, auch wenn das – wie es immer geheissen hat – Mehrkosten verursacht. Die Auswechslung müsste einfach «hurti» passieren. Aber wir Berner erledigen ja gern alles «hurti», oder nicht?

Ihr seht es ja selber ein: Euer CEO Wanja Greuel sagte im Interview mit dieser Zeitung, dass man irgendwann wieder auf Naturrasen spielen werde. Bisher sei er aber mit seinen Bemühungen gescheitert.

Liebe YB-Fussballerinnen und -baller, möchtet ihr nicht mit euren Stollen ins weiche Erdreich einsinken und Wurzeln und Würmer spüren? Wollt ihr ewig auf Granulat und Sondermüll herumrollen?

Einige machen gute Miene zum bösen Spiel und sondern Lippenbekenntnisse ab: «Die neuste Generation der Kunstrasen ermöglicht eine unnachahmliche Ballkontrolle und hochattraktive Spiele!» «Wie wunderbar und saftig leuchtet doch das Grün!»

Hin und her in der Vergangenheit

Es ist lange her, dass für den Bau des neuen Wankdorf-Stadions die Idee des Kunstrasens ins Spiel gebracht wurde. Man sagte damals, dass sich diese Art Rasen «rasant» entwickelt habe, es sei die Unterlage der Zukunft.

Seither ging es einige Male hin und her, liebe Young Boys, so mussten etwa für die Spiele der EM 2008 die Plastikhalme mit Naturrasen überdeckt werden. Später seid ihr für einige Jahre zum Naturrasen zurückgekehrt, aber erfolglos geblieben (vielleicht lag es am Trainer).

Das geht zu schnell, sagt ihr? Wir lassen mit uns reden: Zumindest auf den Frühling könnte die Umstellung bewerkstelligt werden. Eure Fans möchten endlich einen «richtigen» Titel holen, einen, dem nicht der Makel der Künstlichkeit anhaftet.

Zudem empfiehlt die EU-Kommission den Mitgliedsländern, Mikroplastik zu verbieten. Das Granulat, das für Kunstrasen benützt wird, würde darunterfallen. Das Granulat müsste gegen Stoffe wie Sand oder Kork ausgetauscht werden. Die Schweiz ist nicht in der EU, bei uns könnte man wohl auch Sägemehl ausstreuen.

Aber eben, liebe Young Boys, rupft das Zeug besser jetzt ganz raus! Nicht erst für die Frauen-EM 2025, denn Kunstrasen ist ein Auslaufmodell.

Liebe Young Boys, nun zum Einwand, es brauche den Kunstrasen, damit im Wankdorf regelmässig Konzerte durchgeführt werden könnten.

Im Juni 2023 etwa wollen die teutonischen Brachialrocker von Rammstein zweimal das Stadion in seinen Grundfesten erschüttern. Von mir aus kann die Truppe einen Bogen um Bern machen. Es wäre kein grosser Verlust für Musenfreunde.

Wie? Ihr sagt, man soll die Rockfans nicht «vertöiben»? Okay, aber bei Rammstein läuft es meist auf stumpfes Stampfen hinaus, was dem Rasen nicht zuträglich wäre.

Also, liebe Young Boys, zurück zu Mutter Natur! Und schafft schon mal einen guten Rasenmäher an.

Simon Wälti


https://www.bernerzeitung.ch/rupft-das- ... 9092510591

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2022, 01:01 
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Buch über Fussballkultur

Vom YB-Fanatiker zum Geschichtenerzähler in Buenos Aires

Lukas Lange ist in die argentinische Hauptstadt ausgewandert – und hat ein Buch über die dortige Fankultur geschrieben. Wann folgt jenes über YB?

Fussballfans gibt es viele. Einige sind verrückt. Lukas Lange ist einer von ihnen: ein YB-Fan, der sich seinem Club verschrieben hat und jahrelang kaum ein Spiel verpasste. Doch dann zog es ihn nach Buenos Aires, in die Hauptstadt der Fussballverrückten. Jetzt hat er ein Buch geschrieben über die kreative, leidenschaftliche, aber auch von Gewalt durchsetzte Fankultur in der argentinischen Hauptstadt.

«Fussballstadt Buenos Aires» ist eine Sammlung von Geschichten. Über entscheidende Spiele, über Auf- und Abstiege, von wilden Auswärtsfahrten, von Rivalität und Freundschaft, vom Leben eines Fussballfans. Und ganz nebenbei erfährt man so einiges über die jüngere Geschichte von Argentinien, das von Rezession und Inflation gebeutelt wurde – und vor allem über die Argentinierinnen und Argentinier.

Wir verabreden uns vor der alten Wankdorf-Uhr beim Stadion fürs Foto. Als YB-Medienbetreuer Stefan Stauffiger erfährt, dass wir uns vor der Wankdorf-Uhr mit Lukas Lange verabredet haben, kommt er vorbei, um dem alten Bekannten die Hand zu schütteln, wenn dieser gerade kurz in der Schweiz weilt. «Er kam schon als 12-Jähriger an die Auswärtsspiele, er war immer dabei», sagt Stauffiger, der früher als Fanbetreuer angestellt war. Sie kennen ihn hier alle. Lange ist ein Mensch, der sich von seiner Leidenschaft leiten lässt.

YB-Fan dank Ferienpass

Seit er im Sommer 1995 seinen ersten Match besuchte – YB schlug Lugano 3:1 – ist er Fan der Young Boys. So richtig erklären lässt sich das nicht. Dem Ferienpass sei Dank: Damit erhielten die Kinder damals Gratiseintritt im alten Wankdorf. Von da an rückte er seinen Eltern auf die Pelle. «Ich hatte dauernd ein Gstürm mit ihnen, weil ich ins Stadion wollte», sagt Lange. Seine Eltern führen seit 1983 den Teeladen in der Länggasse. Sie konnten herzlich wenig mit Fussball anfangen. Der Sport hatte in den 90ern ein mieses Image. Neonazis trieben sich in den Schweizer Fankurven herum, die Stadien waren leer und veraltet, die Bänke auf der Wankdorftribüne waren für ihr Splitterholz gefürchtet.

Er blieb hartnäckig. Ab 12 durfte er auch auf eigene Faust zu den Auswärtsspielen fahren in Städte, die nicht weiter als eine Stunde entfernt waren. Sein Leben drehte sich um seinen Club, spielte YB zu weit in der Ferne, wartete er am Radio auf Einschaltungen des Reporters. Wieso es Lukas Lange derart erwischte? Er erklärt es mit seinem Jahrgang, 1986, damals wurde YB Meister. Doch vielleicht hatte er die Gründlichkeit, mit der er sich bald mit dem Fussball beschäftigte, vom elterlichen Teeladen mitbekommen. Denn dort lebt die Ambition, den besten Tee der Welt aufzuspüren und im Geschäft zu verkaufen.

Die Auswärtsfahrten: Dort passieren die Geschichten, die die Fankurven zusammenschweissen. Besonders, wenn es ins Ausland geht. Wer seinem Club folgt, verschlägt es auch an Orte, die einem nie als Reisedestination in den Sinn kämen. Lange, der eine Lehre im Reisebüro absolviert, organisiert die Europacup-Reisen für die Fans.

Derweil wächst der Teehandel seiner Eltern – und plötzlich gibt es neben ausgesuchten Teespezialitäten und Zeremonien ein neues Bedürfnis: Teereisen. Lukas Lange organisiert diese und geht als Reiseleiter mit. Das tut er noch heute in einem kleinen Pensum – mit dem er sich sein Leben in Buenos Aires finanziert.

Er reiste auch privat viel – und seine Trips verband er immer mit Fussballspielen. «Für mich ist Fussball das einfachste Mittel, eine Kultur kennen zu lernen. Auf den Stehrängen sind die Menschen, wie sie sind.» Etwa im Iran. «Dort war es für mich nicht einfach, Zugang zu Einheimischen zu finden.» Er besuchte in Teheran ein Fussballspiel, im mit 100’000 Zuschauern gefüllten Stadion. «50’000 Rote, 50’000 Blaue. Das war eindrücklich.» Den grössten Fanatismus in Europa hat er in Griechenland erlebt, beim Derby in Thessaloniki. «Die sind total verrückt. In meiner Nähe sass ein Journalist, der wegen eines falsch gepfiffenen Einwurfes in der 6. Minute seinen Stuhl aufs Spielfeld werfen wollte.»

10 Spiele am Wochenende

Auch, weil Maradona ein Held seiner Kindheit war, zog es ihn immer wieder nach Südamerika. Mehrmals reiste er nach Buenos Aires, bevor er vor sieben Jahren hängen blieb. Wegen des Fussballs? «Es war sicher ein wichtiger Faktor», sagt er. Am Anfang gab er sich die volle Dröhnung. Im Grossraum Buenos Aires gibt es 67 Clubs. «An einem Spieltag kann man 10 Spiele schauen gehen, von Freitagnachmittag bis Dienstagabend.» Er war überwältigt von den stimmgewaltigen Fans auf den Rängen. Trompeten und Posaunen begleiten die Lieder. Dazu wird meist nicht geklatscht, sondern rhythmisch mit den Armen gewedelt. Das bringt den Vorteil, dass alle gleichzeitig singen. Das Klatschen führt wegen der Verzögerung des Schalls schnell zu Abweichungen, während das Armwedeln als optische Orientierung den Rhythmus zu halten hilft. Die Überfigur der Stadt ist natürlich noch immer Diego Maradona (1960–2020), seine Boca Juniors sind einer der fünf grossen Clubs der Stadt, neben Erzrivale River Plate, CA Independiente, Racing Club sowie San Lorenzo.

Jeder kennt einen Spruch

Letztgenannter Club hat es Lukas Lange angetan, nachdem er zunächst als neutraler Zuschauer viele Spiele verfolgt hatte. «Der Club hat die kreativsten Fans», sagt er. Man nennt sie «Escuela de Tablones», die «Schule der Stehränge». Sie haben die meisten Fangesänge eingeführt, die in den Stadien des Landes gesungen werden. Kürzlich hat ein Youtube-Fankanal einen Zusammenschnitt von 100 aktuellen Gesängen veröffentlicht. Das Kapitel über San Lorenzo ist nicht von ungefähr das längste im 240-seitigen Buch, doch Lange hat Geschichten der 30 wichtigsten Clubs der Stadt zusammengetragen. Viele hat er im Laufe der Jahre dank seiner intensiven Beschäftigung mit dem Fussball und den Barras Bravas erfahren, so werden die Ultras in Argentinien genannt. «Ich habe viel Halbwissen vergewissert und bin bei der Recherche auf neue Geschichten gestossen.» Natürlich erfahren wir auch die Hänseleien zwischen den Kurven, die im Leben der Stadt omnipräsent sind. «Selbst eine Person, die von sich sagt, sie habe nichts mit Fussball am Hut, kennt in Buenos Aires zu jedem Verein den passenden Spruch.» In Anspielung auf die Inflation heisst es: «Todo sube menos Ferro» – alles steigt, ausser Ferro – womit der Club Ferro Carril Oeste gemeint ist, der seit 2000 vergeblich versucht, wieder in die Primera División aufzusteigen. Im Buch erfährt man auch, dass die Menschen in Argentinien bei jeder Gelegenheit ein Asado veranstalten, also ein eigentliches Grillgelage. Dazu macht gerne Fernet-Cola in abgeschnittenen PET-Flaschen die Runde. Wir erfahren – als eines von tausend Details im Buch –, dass die Fernfahrer den päpstlich nicht anerkannten Heiligen Gauchito Gil anbeten, der also auch für Auswärtsfahrten wichtig ist.

Wobei, mit den Auswärtsspielen ist es so eine Sache. Die Fansektoren bleiben seit einigen Jahren geschlossen. Denn der argentinische Fussball hat ein grösseres Gewaltproblem. Die Barras Bravas haben teils mafiaähnliche Strukturen. In Fan-Ausschreitungen gibt es auch immer wieder Tote. Auch bei Auseinandersetzungen innerhalb der Kurve. Vor zwei Wochen starb im Spitzenspiel der argentinischen zweiten Liga zwischen San Martin aus Tucuman und Belgrano de Cordoba ein Fan. Er wurde auf dem Weg ins Stadion erschossen.

Das Niveau ist tiefer

Nachdem er zu Beginn einfach nur begeistert war von der reichen Fankultur, sah Lukas Lange bald auch die Schattenseiten. «Der Fussball spiegelt die sozialen Probleme.» Das Niveau der Spiele sei auch vergleichsweise schlecht. «In Argentinien wird gespielt wie in der Schweiz vor 20 Jahren.» Das Problem: Die besten Spieler zieht es nach Europa.

Im Frühling reist Lange jeweils für ein paar Wochen nach Bern zurück – und besucht dann wieder die Spiele von YB. Ist die vergleichbar gesittete Kurve nicht ein Kulturschock für ihn? «Nein. Das ist was völlig anderes für mich. Meine Leidenschaft für YB lässt sich auch nicht mit meiner Unterstützung für San Lorenzo vergleichen», sagt er. Er mag die unterschiedlichen Stadionerlebnisse gar nicht werten.

Und wie entwickelt sich der Schweizer Fussball? «Das gefällt mir gar nicht», sagt er. Er hofft auf grossen Widerstand gegen die Repression der Politik (angedacht ist auch in der Schweiz die Schliessung der Gästekurven) und gegen den neuen Modus, der nächstes Jahr eingeführt werden soll – inklusive Playoffs. Auch die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich gibt ihm zu denken, auch wenn YB derzeit davon profitiert.

Weitere Buchpläne

Letztlich schlägt dann doch keine argentinische Fussballeuphorie seine Liebe zu den Berner Young Boys. Als Nächstes schwebt ihm – neben ein paar Teereisen – ein Buch über die ganze argentinische Fussballwelt vor. Oder gar eines über ganz Südamerika. Geschichten hat er genug.

Er wüsste auch noch viele Geschichten über YB zu erzählen. In einem Buch? «Das wäre schon ein Traum», sagt Lukas Lange.

Lukas Lange: «Fussballstadt Buenos Aires». Culturcon, 240 Seiten.


https://www.derbund.ch/vom-yb-fanatiker ... 2839032200

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2022, 23:59 
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shalako hat geschrieben:
03.10.2022

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Buch über Fussballkultur

Vom YB-Fanatiker zum Geschichtenerzähler in Buenos Aires

Lukas Lange ist in die argentinische Hauptstadt ausgewandert – und hat ein Buch über die dortige Fankultur geschrieben. Wann folgt jenes über YB?

Fussballfans gibt es viele. Einige sind verrückt. Lukas Lange ist einer von ihnen: ein YB-Fan, der sich seinem Club verschrieben hat und jahrelang kaum ein Spiel verpasste. Doch dann zog es ihn nach Buenos Aires, in die Hauptstadt der Fussballverrückten. Jetzt hat er ein Buch geschrieben über die kreative, leidenschaftliche, aber auch von Gewalt durchsetzte Fankultur in der argentinischen Hauptstadt.

«Fussballstadt Buenos Aires» ist eine Sammlung von Geschichten. Über entscheidende Spiele, über Auf- und Abstiege, von wilden Auswärtsfahrten, von Rivalität und Freundschaft, vom Leben eines Fussballfans. Und ganz nebenbei erfährt man so einiges über die jüngere Geschichte von Argentinien, das von Rezession und Inflation gebeutelt wurde – und vor allem über die Argentinierinnen und Argentinier.

Wir verabreden uns vor der alten Wankdorf-Uhr beim Stadion fürs Foto. Als YB-Medienbetreuer Stefan Stauffiger erfährt, dass wir uns vor der Wankdorf-Uhr mit Lukas Lange verabredet haben, kommt er vorbei, um dem alten Bekannten die Hand zu schütteln, wenn dieser gerade kurz in der Schweiz weilt. «Er kam schon als 12-Jähriger an die Auswärtsspiele, er war immer dabei», sagt Stauffiger, der früher als Fanbetreuer angestellt war. Sie kennen ihn hier alle. Lange ist ein Mensch, der sich von seiner Leidenschaft leiten lässt.

YB-Fan dank Ferienpass

Seit er im Sommer 1995 seinen ersten Match besuchte – YB schlug Lugano 3:1 – ist er Fan der Young Boys. So richtig erklären lässt sich das nicht. Dem Ferienpass sei Dank: Damit erhielten die Kinder damals Gratiseintritt im alten Wankdorf. Von da an rückte er seinen Eltern auf die Pelle. «Ich hatte dauernd ein Gstürm mit ihnen, weil ich ins Stadion wollte», sagt Lange. Seine Eltern führen seit 1983 den Teeladen in der Länggasse. Sie konnten herzlich wenig mit Fussball anfangen. Der Sport hatte in den 90ern ein mieses Image. Neonazis trieben sich in den Schweizer Fankurven herum, die Stadien waren leer und veraltet, die Bänke auf der Wankdorftribüne waren für ihr Splitterholz gefürchtet.

Er blieb hartnäckig. Ab 12 durfte er auch auf eigene Faust zu den Auswärtsspielen fahren in Städte, die nicht weiter als eine Stunde entfernt waren. Sein Leben drehte sich um seinen Club, spielte YB zu weit in der Ferne, wartete er am Radio auf Einschaltungen des Reporters. Wieso es Lukas Lange derart erwischte? Er erklärt es mit seinem Jahrgang, 1986, damals wurde YB Meister. Doch vielleicht hatte er die Gründlichkeit, mit der er sich bald mit dem Fussball beschäftigte, vom elterlichen Teeladen mitbekommen. Denn dort lebt die Ambition, den besten Tee der Welt aufzuspüren und im Geschäft zu verkaufen.

Die Auswärtsfahrten: Dort passieren die Geschichten, die die Fankurven zusammenschweissen. Besonders, wenn es ins Ausland geht. Wer seinem Club folgt, verschlägt es auch an Orte, die einem nie als Reisedestination in den Sinn kämen. Lange, der eine Lehre im Reisebüro absolviert, organisiert die Europacup-Reisen für die Fans.

Derweil wächst der Teehandel seiner Eltern – und plötzlich gibt es neben ausgesuchten Teespezialitäten und Zeremonien ein neues Bedürfnis: Teereisen. Lukas Lange organisiert diese und geht als Reiseleiter mit. Das tut er noch heute in einem kleinen Pensum – mit dem er sich sein Leben in Buenos Aires finanziert.

Er reiste auch privat viel – und seine Trips verband er immer mit Fussballspielen. «Für mich ist Fussball das einfachste Mittel, eine Kultur kennen zu lernen. Auf den Stehrängen sind die Menschen, wie sie sind.» Etwa im Iran. «Dort war es für mich nicht einfach, Zugang zu Einheimischen zu finden.» Er besuchte in Teheran ein Fussballspiel, im mit 100’000 Zuschauern gefüllten Stadion. «50’000 Rote, 50’000 Blaue. Das war eindrücklich.» Den grössten Fanatismus in Europa hat er in Griechenland erlebt, beim Derby in Thessaloniki. «Die sind total verrückt. In meiner Nähe sass ein Journalist, der wegen eines falsch gepfiffenen Einwurfes in der 6. Minute seinen Stuhl aufs Spielfeld werfen wollte.»

10 Spiele am Wochenende

Auch, weil Maradona ein Held seiner Kindheit war, zog es ihn immer wieder nach Südamerika. Mehrmals reiste er nach Buenos Aires, bevor er vor sieben Jahren hängen blieb. Wegen des Fussballs? «Es war sicher ein wichtiger Faktor», sagt er. Am Anfang gab er sich die volle Dröhnung. Im Grossraum Buenos Aires gibt es 67 Clubs. «An einem Spieltag kann man 10 Spiele schauen gehen, von Freitagnachmittag bis Dienstagabend.» Er war überwältigt von den stimmgewaltigen Fans auf den Rängen. Trompeten und Posaunen begleiten die Lieder. Dazu wird meist nicht geklatscht, sondern rhythmisch mit den Armen gewedelt. Das bringt den Vorteil, dass alle gleichzeitig singen. Das Klatschen führt wegen der Verzögerung des Schalls schnell zu Abweichungen, während das Armwedeln als optische Orientierung den Rhythmus zu halten hilft. Die Überfigur der Stadt ist natürlich noch immer Diego Maradona (1960–2020), seine Boca Juniors sind einer der fünf grossen Clubs der Stadt, neben Erzrivale River Plate, CA Independiente, Racing Club sowie San Lorenzo.

Jeder kennt einen Spruch

Letztgenannter Club hat es Lukas Lange angetan, nachdem er zunächst als neutraler Zuschauer viele Spiele verfolgt hatte. «Der Club hat die kreativsten Fans», sagt er. Man nennt sie «Escuela de Tablones», die «Schule der Stehränge». Sie haben die meisten Fangesänge eingeführt, die in den Stadien des Landes gesungen werden. Kürzlich hat ein Youtube-Fankanal einen Zusammenschnitt von 100 aktuellen Gesängen veröffentlicht. Das Kapitel über San Lorenzo ist nicht von ungefähr das längste im 240-seitigen Buch, doch Lange hat Geschichten der 30 wichtigsten Clubs der Stadt zusammengetragen. Viele hat er im Laufe der Jahre dank seiner intensiven Beschäftigung mit dem Fussball und den Barras Bravas erfahren, so werden die Ultras in Argentinien genannt. «Ich habe viel Halbwissen vergewissert und bin bei der Recherche auf neue Geschichten gestossen.» Natürlich erfahren wir auch die Hänseleien zwischen den Kurven, die im Leben der Stadt omnipräsent sind. «Selbst eine Person, die von sich sagt, sie habe nichts mit Fussball am Hut, kennt in Buenos Aires zu jedem Verein den passenden Spruch.» In Anspielung auf die Inflation heisst es: «Todo sube menos Ferro» – alles steigt, ausser Ferro – womit der Club Ferro Carril Oeste gemeint ist, der seit 2000 vergeblich versucht, wieder in die Primera División aufzusteigen. Im Buch erfährt man auch, dass die Menschen in Argentinien bei jeder Gelegenheit ein Asado veranstalten, also ein eigentliches Grillgelage. Dazu macht gerne Fernet-Cola in abgeschnittenen PET-Flaschen die Runde. Wir erfahren – als eines von tausend Details im Buch –, dass die Fernfahrer den päpstlich nicht anerkannten Heiligen Gauchito Gil anbeten, der also auch für Auswärtsfahrten wichtig ist.

Wobei, mit den Auswärtsspielen ist es so eine Sache. Die Fansektoren bleiben seit einigen Jahren geschlossen. Denn der argentinische Fussball hat ein grösseres Gewaltproblem. Die Barras Bravas haben teils mafiaähnliche Strukturen. In Fan-Ausschreitungen gibt es auch immer wieder Tote. Auch bei Auseinandersetzungen innerhalb der Kurve. Vor zwei Wochen starb im Spitzenspiel der argentinischen zweiten Liga zwischen San Martin aus Tucuman und Belgrano de Cordoba ein Fan. Er wurde auf dem Weg ins Stadion erschossen.

Das Niveau ist tiefer

Nachdem er zu Beginn einfach nur begeistert war von der reichen Fankultur, sah Lukas Lange bald auch die Schattenseiten. «Der Fussball spiegelt die sozialen Probleme.» Das Niveau der Spiele sei auch vergleichsweise schlecht. «In Argentinien wird gespielt wie in der Schweiz vor 20 Jahren.» Das Problem: Die besten Spieler zieht es nach Europa.

Im Frühling reist Lange jeweils für ein paar Wochen nach Bern zurück – und besucht dann wieder die Spiele von YB. Ist die vergleichbar gesittete Kurve nicht ein Kulturschock für ihn? «Nein. Das ist was völlig anderes für mich. Meine Leidenschaft für YB lässt sich auch nicht mit meiner Unterstützung für San Lorenzo vergleichen», sagt er. Er mag die unterschiedlichen Stadionerlebnisse gar nicht werten.

Und wie entwickelt sich der Schweizer Fussball? «Das gefällt mir gar nicht», sagt er. Er hofft auf grossen Widerstand gegen die Repression der Politik (angedacht ist auch in der Schweiz die Schliessung der Gästekurven) und gegen den neuen Modus, der nächstes Jahr eingeführt werden soll – inklusive Playoffs. Auch die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich gibt ihm zu denken, auch wenn YB derzeit davon profitiert.

Weitere Buchpläne

Letztlich schlägt dann doch keine argentinische Fussballeuphorie seine Liebe zu den Berner Young Boys. Als Nächstes schwebt ihm – neben ein paar Teereisen – ein Buch über die ganze argentinische Fussballwelt vor. Oder gar eines über ganz Südamerika. Geschichten hat er genug.

Er wüsste auch noch viele Geschichten über YB zu erzählen. In einem Buch? «Das wäre schon ein Traum», sagt Lukas Lange.

Lukas Lange: «Fussballstadt Buenos Aires». Culturcon, 240 Seiten.


https://www.derbund.ch/vom-yb-fanatiker ... 2839032200



Passt zum Bund Bericht.

https://www.turus.net/sport/fussball/11 ... lange.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 00:10 
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Bandenwerbung gegen Cyberdefense

Seit diesem Jahr verteidigt der BSC Young Boys mit Acronis gegen Cyberangreifer. Der Anbieter setzt vermehrt auf Sportvereine als Zugpferde und bezahlt YB für den Einsatz der Produkte.
Verteidigung ist für den 15-maligen Schweizer Meister BSC YB zwar auch auf dem Fussballplatz wichtig, aber immer öfter auch im virtuellen Raum. "Cyberattacken auf uns finden statt, immer wieder", sagt Reto Steffen, Chief Digital Officer des Vereins. Geschützt werden müssten einerseits die persönlichen Daten von Fans, Spielern und Mitarbeitenden, aber andererseits auch wichtige Systeme wie Ticketing oder Merchandising, so Steffen.

Die Berner Young Boys setzen dabei zusätzlich zur Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Smart Dynamics auf die Services von Acronis. Wie das zustande kam, darin sind sich YB und Acronis nicht ganz einig: "Acronis ist auf uns zugekommen", sagt Steffen. Cyril Schmid, Schweiz-Chef bei Acronis, sieht es umgekehrt: "YB hat uns kontaktiert, zunächst wegen eines möglichen Sponsorings."

20% fliesst in Cash an YB, 80% in Form von Werbeflächen

So oder so fliesst kein Geld von YB zu Acronis. Der Sportclub ist Teil des "Team Up"-Programms des Herstellers, in dessen Rahmen Acronis gezielt nach Sportvereinen sucht, die attraktive Werbeträger für die Produkte sind. "Da wir kein Sponsoring machen, versuchen wir so, Sportvereine mit unseren Cybersecurity-Diensten zu unterstützen und etwas zurückzuerhalten", erklärt Schmid. Welches Volumen der Deal wert ist, will keines der beteiligten Unternehmen verraten. Reto Steffen von YB sagt nur: "Rund 20% des Volumens fliesst Cash in unsere Kassen, 80% stellen wir in Form von Werbeflächen zur Verfügung." Der Deal gilt laut Steffen zunächst für 3 Jahre, mit Option auf Verlängerung.

YB ist der erste Schweizer Fussballverein, der mit Acronis zusammenarbeitet. Daneben ist der Handballverein Kadetten Schaffhausen, an dessen Ort Acronis seinen Hauptsitz hat, eine Zusammenarbeit mit dem Anbieter eingegangen. Wie uns Cyril Schmid erklärt, sucht Acronis aktiv nach Sportvereinen und will die Top-2 pro Land je Sportart für sich gewinnen, beispielsweise im Fussball, Rugby, E-Sport, Handball oder Eishockey. Werde ein Verein gefunden, würden die Modalitäten ausgehandelt und anschliessend ein lokaler Partner gesucht, der die Umsetzung übernimmt und damit quasi auch sämtliche Kosten trägt. "Es muss vom Partner und vom Sportclub her passen", sagt Schmid.

Wegen geopolitischer Situation genauer hinsehen

Im Falle der Zusammenarbeit mit YB ist der Berner Dienstleister Backup One dafür zuständig. Dieser hat den Auftrag CEO Tobias Undeutsch zufolge aus Loyalität als Berner Unternehmen zu YB übernommen und während der Projektphase zwei Techniker für je eine Woche dafür abgestellt. Der Aufwand sei überschaubar und problemlos machbar gewesen. Im Gegenzug erhält auch Backup One Präsenz im Stadion und anderen Werbeflächen YBs.

Ein lokaler Partner war auch Bedingung von YB. "Ohne einen Ansprechpartner vor Ort wären wir den Deal nicht eingegangen", sagt Reto Steffen. Weil man damit aber nicht viele Werbeeinnahmen generiere, habe man das Paket sehr detailliert analysiert. Angesprochen auf die aktuelle geopolitische Situation mit dem Krieg Russlands in der Ukraine sagt Steffen, dass er das Gesellschaftskonstrukt von Acronis nicht genau kenne. Beim Vertragsabschluss sei die Situation noch eine andere gewesen. "Heute würden wir noch kritischer hinsehen." Nicht wegen der Firma, sondern wegen der geopolitischen Situation. Da spiele es keine Rolle, ob es sich um ein chinesisches oder russisches Unternehmen handle.


https://www.inside-it.ch/bandenwerbung- ... e-20221007

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Oktober 2022, 12:46 
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Schweizer Fans protestieren vereint gegen Playoffs

Die Schweizer Fussballfans protestieren weiter gegen die Modus-Änderung. In Aarau, Bern und Zürich kam es zu Protesten der Kurven.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Modus-Änderung im Schweizer Fussball und die Playoffs sorgen weiter für Unmut.
- In mehreren Stadien protestierten die Fans, teils vereint, gegen die Neuerung.
- Im Wankdorf legte die Fankurve ihre Argumente auf einem Flyer ausführlich dar.

In diesem Jahr wird in der Schweiz zum – zumindest vorerst – letzten Mal ein Fussball-Meister auf herkömmlichem Weg ermittelt: Wer nach 36 Spielen am meisten Punkte hat, bekommt den Pokal. Ab nächster Saison treten der Erste und Zweite nach 32 Spielen in Best-of-three-Playoffs gegeneinander an. Auch die Europapokal-Teilnehmer werden so bestimmt. Bereits als die Liga diese Pläne vorgestellt hatte, gab es Proteste, seit dem definitiven Beschluss sind sie kaum abgeebbt.

So wurde auch am Samstag in Zürich bei GC gegen Sion, in Bern bei YB gegen St.Gallen und auch in der Challenge League beim Spiel zwischen den Aufstiegskandidaten Aarau und Thun protestiert.

Im Letzigrund und im Brügglifeld zeigten die Fans ein Banner, mit dem sie ihren Unmut über den neuen Modus kundtaten. «Wer Fussball liebt, der hasst die Playoffs», teilten die GC-Anhänger mit. «Nein zu Playoffs», gaben die Aarauer klar und deutlich zu verstehen.

Im Wankdorf informierte die Fankurve mit einem Flyer über die Playoffs und legte ausführlich dar, weshalb sie sie ablehnt: So würden die Vereine Geld verlieren, da es weniger Heimspiele und wegen der kurzfristigen Spielansetzung weniger Zuschauer geben werde. Der Meister wird nicht mehr für kontinuierlich gute Leistungen über die gesamte Saison belohnt, sondern anhand einer Momentaufnahme gekürt.

Dasselbe gelte auch bei der Ermittlung der Teilnehmer der europäischen Wettbewerbe. Dadurch werde die Schweiz nicht mehr von den besten Teams vertreten, der Uefa-Koeffizient werde einbrechen, prognostiziert die Berner Ostkurve. Als Folge erhalte die Schweiz weniger Startplätze im Europapokal, wodurch die Attraktivität der Liga leiden werde. Zusammenfassend sei es ein «unsinniger Modus».

Während des Spiels hielten die Fans dann den roten Flyer hoch und zeigten den Playoffs die Rote Karte. Zeitgleich teilten der St.Galler und der Berner Anhang vereint die Meinung zum neuen Modus mit.


https://www.nau.ch/sport/fussball/schwe ... s-66299571

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Oktober 2022, 19:38 
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Nach viralem Tiktok-Video durfte er endlich an einen YB-Match

Der Traum des fischenden Ukraine-Flüchtlings (12) wurde wahr

Der Ukrainer Timur (12), der am Vierwaldstättersee fischte, begeisterte das Netz. Was damals noch nicht bekannt war: Timur ist ein grosser YB-Fan. Dank eines weiteren Videos konnte er nun seinen Lieblingsklub zum ersten Mal live spielen sehen.

Das Video des ukrainischen Flüchtlings Timur (12) ging durch die Decke: Der Bub, der Ende September am Vierwaldstättersee in Luzern fischend auf Tiktok zu sehen war, wurde über Nacht zum Internet-Star. Das Video knackte auf der Social-Media-Plattform in Kürze die sieben Millionen-Marke.

Strassenfotograf Davide Nestola (30) aus dem Kanton Freiburg hatte das Video gedreht. Vor Kurzem enthüllte er in einem weiteren Video auf Instagram, was er seinen Followern bisher vorenthalten hatte: Timur hatte ihm bei ihrem ersten Treffen am See seinen grössten Traum verraten!

«Als ich ihn fragte, ob er Fischer werden wollte, verneinte er und erzählte mir, dass er davon träume, Fussballer zu werden», so Nestola zu Blick. Als der Fotograf von ihm wissen wollte, welcher sein Lieblingsklub sei, dachte er, er hätte sich verhört. «Timur entpuppte sich als riesiger YB-Fan!». Sein grösster Traum sei es, eines Tages für die Berner Young Boys zu spielen.

Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer

Daraufhin wandte sich Nestola an seine Follower: «Nachdem ihr alle das Video von Timur gesehen habt, möchte ich mit euch teilen, was er wirklich im Leben machen möchte.»

Er forderte seine Follower auf, in den Kommentaren die Young Boys zu markieren. «Ich wollte es Timur unbedingt ermöglichen, an einen YB-Match zu gehen», so der Fotograf zu Blick. «Mein Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer und Hunderte Menschen markierten den Fussballkub!»

Einen Tag später meldete sich YB persönlich beim Fotografen. «Als ich am nächsten Morgen Tiktok öffnete, explodierte unser Postfach», so Darja Geiser (28), welche in der Unternehmenskommunikation des Klubs arbeitet, zu Blick. Für YB sei es sofort klar gewesen, dass man Timur und den Fotografen an den nächsten YB-Match einladen möchte. Der Klub sicherte ihnen Tickets für das Spiel vom letzten Samstag Young Boys gegen den FC St. Gallen zu.

Timur sei «aus allen Wolken gefallen», als ihm Davide die Botschaft übermittelte. Auch seine beiden Brüder und sein Vater durften ihn ins Stadion begleiten.

«Timurs leuchtende Augen werde ich nie vergessen»

Im Stadion Wankdorf angekommen, seien sie von Darja Geiser in Empfang genommen worden: «Timur und seine Brüder erhielten einen YB-Schal, den alle Spielern unterschrieben hatten», berichtet Nestola.

Voller Stolz habe er diesen während des Matchs in die Höhe gehalten. «Timur strahlte über beide Ohren und feuerte die Young Boys voller Begeisterung an.» Und das mit Erfolg: YB gewann das Spiel gegen St. Gallen 2:1. Geiser ist vom Erlebnis gerührt: «Timurs leuchtende Augen werde ich nie vergessen.»


https://www.blick.ch/schweiz/nach-viral ... 56434.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Oktober 2022, 15:17 
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Proteste im Wankdorf

YB-Fans zeigen der Liga die Rote Karte

Künftig soll in der Super League mit Playoffs gespielt werden. Jetzt wehren sich die YB-Fans. Auch Sicherheitsdirektor Reto Nause ist angesäuert.

Schon auswärts in Luzern vor zwei Wochen protestierten die mitgereisten YB-Fans mit einem Banner: «Vernunft beweisen, Playoffs überdenken.» Sie äusserten damit ihren Unmut über die geplante Modusänderung, welche die Swiss Football League (SFL) im Frühling beschlossen hatte. Ab nächster Saison wird die Super League um zwei Teams aufgestockt. Nach 22 Runden werden die Teams in zwei Gruppen aufgeteilt: Diejenigen mit weniger Punkten spielen in der Abstiegsrunde, die Teams in der oberen Hälfte um den Meisterpokal. (Wie künftig in der Super League gespielt werden soll, lesen Sie hier.)

An der ausserordentlichen Generalversammlung im Mai stimmten die Clubs ab. Diejenigen, die im jetzigen Spielmodus reelle Chancen auf den Titel und Europacup-Plätze haben, waren dagegen. So auch YB-Vertreter Christoph Spycher. Eine Mehrheit der kleineren Clubs befürwortete derweil den neuen Modus.

Am letzten Samstag vor der Partie gegen den FC St. Gallen wurde der Fanprotest aufs ganze Wankdorf ausgeweitet. Nicht mehr nur die organisierten Fans, auch alle anderen Sektoren und sogar die gegnerischen Fans machten mit. Zum Anpfiff zeigten sie mit roten A4-Blättern dem SFV die Rote Karte. Für einmal waren sich die YB-Fans und die mitgereisten FC-St. Gallen-Anhänger einig und skandierten abwechselnd: «Scheiss Playoffs, scheiss Playoffs.»

Die Swiss Football League (SFL) beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit einem Moduswechsel. Meistens verschwanden die Ideen so schnell, wie sie aufgetaucht waren. Nicht so dieses Mal, fiel auch Luca Nicolai auf. Er ist seit 2008 Vorstandsmitglied im Fanlokal Halbzeit im Breitenrainquartier. «Als kurz vor der GV im Mai von einer Änderung des Spielmodus die Rede war, ging plötzlich alles rassig. Das klingt verdächtig nach einem Schnellschuss.» Er tut diesen Entscheid als Affekthandlung ab, die ohne Alternative und ohne Zustimmung der Fans gefällt worden sei.

Bei Fussballspielen der Super League ist auch Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause gefordert. «Die Modusänderung würde eine permanente Finalissima erzeugen», sagt der Mitte-Gemeinderat. Playoff-Spiele würden deutlich mehr Emotionen als ein einfaches Meisterschaftsspiel mit sich bringen. Diese Erfahrungen machte er mit Eishockeypartien, wo bereits seit 1986 im Playoff-Modus gespielt wird, aber deutlich weniger Polizeipräsenz nötig ist. «Beim SC Bern fährt die Kantonspolizei seit vier bis fünf Jahren nur die Grundversorgung hoch.» Vergleichen könne man die Sportarten nicht.

Steuerzahlende beruhigt Nause mit dem vorhandenen Abgeltungsmodell: Die Sicherheitskosten sind an effektiv geleistete Arbeitsstunden gekoppelt und würden mit YB abgerechnet. Die Rechnung könne man nicht auf einzelne Partien herunterbrechen und werde einmal pro Jahr gemacht. «Eine grosse Rolle spielt, ob YB in der Champions League ist. Und auf wen sie dort treffen», sagt er.

Gleiches gelte auch in der Super League: Anstatt zweimal pro Saison würde YB bis zu sechsmal die gleiche Mannschaft empfangen, Cupspiele sind da noch nicht einmal eingerechnet.

«Die Situation wäre unberechenbar. Und es ist für die Polizei eine Herausforderung, mit wenig Vorlauf ein entsprechendes Aufgebot zu planen», sagt Reto Nause. Gerade in Bern, wo allwöchentlich Demonstrationen, sonstige Veranstaltungen oder Staatsbesuche stattfinden. «Wir sind noch immer Bewilligungsbehörde und für die reibungslosen Abläufe verantwortlich.»

Reto Nause betont sein oberstes Ziel: die Fans im Perimeter Wankdorf Bahnhof zum Stadion zu begleiten. «Wir wollen möglichst keine Fanmärsche durch die Stadt. Das bringt unnötiges Risiko mit sich.»

Wie die Fans war auch die Kantonspolizei im Vorfeld bei den Diskussionen nicht involviert. «Planen wir Behörden Änderungen, dann wollen immer alle eingeladen sein und mitreden. Wir haben aus den Medien von der Modusänderung erfahren», empört sich der Sicherheitsdirektor.

Lukas Meier von der Berner Fanarbeit ist etwas diplomatischer, aber auch er ist irritiert über das Vorpreschen. «Das Vorgehen ist absolut befremdend. Sicherheitsaspekte und der Dialog wurden immer betont. Und jetzt kommt dieser einseitige Entscheid aus heiterem Himmel, der weitreichende Konsequenzen hat», sagt Meier.

Zwar wirke der Entscheid der Mitglieder der Generalversammlung auf Papier demokratisch, jedoch sei dieser in einer Blase gefällt worden. «Alle Schweizer Fankurven sind geschlossen dagegen. Auch die meisten Anhänger und Zuschauer, mit denen ich geredet habe, unterstützen diese Änderung nicht.»

Ihm sei bewusst, dass es nicht nur in der Super League zuletzt oft an Spannung gemangelt habe. In Deutschland wird mit dem FC Bayern München das ewig gleiche Team Meister, auch in der Schweiz sei es schon spannender gewesen. «Es ist immer schwieriger für die Kleinen, an die Honigtöpfe zu kommen.» Aber mit den Playoffs künstlich Spannung erzeugen zu wollen, findet er stossend.

Zurück ins Fanlokal Halbzeit: Luca Nicolai hat sich mit diversen Modusänderungen auseinandergesetzt. Wenn es unbedingt ein neuer Modus sein müsste, wäre ihm die schottische Variante am sympathischsten. Dort spielen Teams dreimal gegeneinander. Die Final- und Abstiegsrunden werden auf ein Minimum reduziert, und am Schluss ist der Erste Meister, die Teams dahinter spielen europäisch ohne Playoffs.

Doch auch da: «Ein Team spielt somit zweimal auswärts, das Losglück entscheidet also doch auch mit», gibt er zu bedenken. Der sportliche Wettbewerb müsse immer über die ganze Spielzeit im Vordergrund stehen. «Dabei muss jedes Spiel gegen jeden Gegner gleich viel zählen», sagt Nicolai.

Dachverband ruft zum Podium

Die Brisanz zeigt sich auch mit einer Medienmitteilung des Fandachverbands Ostkurve, der ausnahmsweise Stellung bezieht: Er kritisiert die Unattraktivität der ersten 22 Runden im neuen Modus. Und wirft Fragen auf: «Sind die Playoffs effektiv ein finanzieller Mehrwert für die Vereine? Sind Playoffs mit Leistungssport zu vereinbaren? Diese Fragen wollen sie am kommenden Montag in einer Podiumsdiskussion im Wankdorfstadion klären.

Die SFL begründe die Playoffs mit Planungssicherheiten und wirtschaftlichen Interessen, so Luca Nicolai vom Fanlokal Halbzeit. Dabei gehe es den meisten CEOs der Clubs schlicht um die Events und das Verkaufen von Werbung. Nicolai bilanziert: «Wir werden diese Entscheidung nicht einfach so hinnehmen. Wir kämpfen weiter.»

Podiumsdiskussion zur geplanten Ligareform: Montag, 17. Oktober, Valiant Lounge im Wankdorf. Ab 19 Uhr Türöffnung. Gäste: YB-CEO Wanja Greuel, Fanarbeiter Lukas Meier, Mämä Sykora vom Fussballmagazin «Zwölf» und ein Vertreter der Ostkurve. Eintritt frei.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-fans-ze ... 3677831455

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2022/2023
 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. Oktober 2022, 08:37 
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Wie gut YB wirklich ist

Die Tabelle lügt eben doch ein wenig

Die Young Boys führen die Super League komfortabel an. Doch was ist dran am latenten Gefühl, dass mit diesem Kader mehr drin liegen müsste?

Auf den ersten Blick gibt es an den Young Boys nichts zu bemängeln. Sie haben nach zehn Spieltagen am meisten Tore erzielt und am wenigsten erhalten. Sie führen die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an. Einzig das Aus im Europacup trübt die Bilanz unter Trainer Raphael Wicky. Und doch ist da bei Partien der Berner oft das latente Gefühl, dass mit diesem Kader, der enormes spielerisches Potenzial besitzt, mehr drin liegen müsste.

Was ist dran an diesem Eindruck? Eine Spurensuche mit Zahlen und Einschätzungen von Super-League-Experte Dennis Hediger.

YB steht besser da als erwartet

Die Lage der Young Boys ist auch deshalb so komfortabel, weil es die Konkurrenz meisterhaft versteht, sich gegenseitig ein Bein zu stellen. Basel etwa ist unter Trainer Alex Frei immer noch nicht auf Touren gekommen. Zudem sind in dieser Saison mehr Partien für als gegen YB gelaufen – anders als in der Vorsaison. Das belegt das statistische Modell der «erwartbaren Tore». Dieses stellt die Wahrscheinlichkeit dar, einen Treffer zu erzielen. Er ist ein Indiz dafür, ob Resultate die Spielstärke eines Teams abbilden. YB hat sowohl mehr Treffer erzielt (24 statt 21) als erwartet wie auch weniger erhalten (6 statt 11).

Das machen die Young Boys gut

Sie war der Schwachpunkt der letzten Saison: die Defensive. Fünfzig Gegentore kassierte YB in der Super League und damit deutlich zu viel. Klar, anders als seine Vorgänger, muss Wicky wegen Verletzungen die Abwehr nicht andauernd umstellen. Und doch würde es zu kurz greifen, dies als einzigen Grund für die wieder erlangte Stabilität zu nennen.

Für die Beständigkeit gibt es verschiedene Faktoren. «YB geht in der Zone eins sehr wenig Risiko ein», sagt Hediger, der die U-18 des FC Basel trainiert und für den Bezahlsender Blue Partien analysiert. Das heisst, im Zweifelsfall wird der Ball aus der Defensivzone lang gespielt, das gegnerische Pressing kann so umgangen werden. Die Gefahr ist kleiner, dem Gegner den Ball zu überlassen, während die Defensive entblösst ist. Diese Gefahr wurde beim 2:1 gegen St. Gallen deutlich. Da fiel das Gegentor, nachdem Fabian Rieder tief in der eigenen Hälfte den Ball verloren hatte.

Zudem verrät ein Blick in die Datenbank der Scoutingplattform Instat, dass das YB-Pressing ligaweit am effizientesten ist. Das habe auch mit dem von Wicky implementierten 4-4-2-System mit Mittelfeldraute zu tun, sagt Hediger. Diese Formation eignet sich für ein aggressives Pressing, weil sie erlaubt, den Gegner unabhängig des Systems auf dem gesamten Feld rasch Mann gegen Mann unter Druck zu setzen. Bei einer Dreierkette kann der Zehner hochschieben, bei einer Viererkette decken die Achter die Aussenverteidiger ab. Und muss der Gegner dann lang spielen, gewinnen die Berner Defensivkräfte dank ihrer Zweikampfstärke in der Regel die Duelle.

Und dann ist da noch ein weiterer Punkt, den Hediger hervorhebt: die Einstellung der YB-Spieler. «Die Intensität ist hoch. Jeder ist wieder bereit, fürs Team zu arbeiten. Die Offensivspieler legen weite Wege zurück, um rechtzeitig in die Defensivorganisation zu kommen.» Der 36-Jährige denkt gerade auch an Zugänge wie Cedric Itten und Filip Ugrinic, die er als Mentalitätsspieler bezeichnet. «Es ist offensichtlich, dass YB in dieser Hinsicht Steigerungspotenzial erkannt und sich dementsprechend auf dem Transfermarkt verstärkt hat.»

Hier hat YB Luft nach oben

Es ist bezeichnend, muss Captain Fabian Lustenberger auf die Frage, welches die beste Leistung von YB in dieser Saison war, länger überlegen. Berauschend waren die Auftritte der Young Boys selten und höchstens phasenweise.

Das steht im Gegensatz zu dem, was Wicky vor Saisonbeginn vorschwebte. Da sprach er von einem attraktiven, offensiven, dominanten Fussball. Die Young Boys haben zwar nach Basel am meisten Ballbesitz (55 Prozent), und doch scheinen sie die Gegner kaum je erdrücken zu können.

Hier wirken sich die Nachteile der vorhin beschriebenen Spielweise aus: Wer den Ball öfter lang schlägt, nimmt in Kauf, diesen nicht monopolisieren zu können. Zumal viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte Breite im eigenen Spiel bedingt, weil ansonsten die Anspielstationen fehlen und kaum vertikale Räume entstehen.

Wicky verlangt zwar von seinen Mittelfeldspielern, dass sie die Raute auch mal verlassen und auf die Seite ausweichen. Dafür braucht es aber längere Ballbesitzphasen, damit entweder die Aussenverteidiger oder die Achter Zeit haben, die gewünschten Aussenräume zu besetzen. «Ich kann mir vorstellen, dass Wicky erst eine solide Basis schaffen wollte», sagt Hediger, «und nun nach und nach versuchen wird, weitere Ansätze ins Offensivspiel zu implementieren.» Was dem früheren Thuner Captain gefällt: die Kreativität und die Bewegungen im und rund um den Strafraum. Beispielhaft: Jean-Pierre Nsames 1:0 gegen St. Gallen, das nach einer wunderbaren Direktkombination über mehrere Stationen fiel – und übrigens in der eigenen Zone eingeleitet wurde.

Es sind so keine guten Neuigkeiten für die Konkurrenz: YB hat noch Steigerungspotenzial.


https://www.bernerzeitung.ch/die-tabell ... 7964077109

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Oktober 2022, 23:34 
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