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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 16:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: Wüste Szenen vor Rückspiel – YB- und Anderlecht-Anhänger geraten aneinander
Mehrere Dutzend Anhänger haben am Vorabend des Rückspiels in der Conference League zwischen Anderlecht und YB ein Restaurant in einer Brüsseler Fussgängerzone verwüstet. 23 Schweizer wurden festgenommen, ernsthaft verletzt wurde niemand.
Es sind erschreckende Bilder, die sich vor dem Aussenbereich des Restaurants Le Falstaff an der Place de la Bourse in Brüssel am Mittwochabend abspielen. Über 30 maskierte Männer sollen gemäss Aufzeichnungen von Überwachungskameras und Privatvideos Tische und Stühle durch das Fenster des Lokals geworfen haben. Es handelt sich um eine Konfrontation zwischen Anhängern von Anderlecht und YB, deren Teams heute Abend im Rahmen der Conference-League-Qualifikation aufeinandertreffen.
«Gestern Abend kurz vor 21:00 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern von Anderlecht und YB. Es handelte sich um Personen, die nicht zu erkennen waren, sie hatten eine Maske auf. Als die Polizei eingreifen wollte, sind sie weggelaufen», sagt Ilse Van de Keere von der Polizei Brüssel gegenüber der belgischen Zeitung «Bruzz». Bei dem Angriff soll es laut Zeugenaussagen keine Schwerverletzten gegeben haben. Der Schaden hingegen ist beträchtlich.
Augenzeugen berichten von schlimmen Ereignissen
Ein Zeuge, der sich am Mittwochabend kurz vor 21 Uhr in der Fussgängerzone in Brüssel befand, äusserte sich gegenüber der belgischen Zeitung «Sudinfo» zu den Szenen: «Es waren etwa 60 Leute, alle schwarz gekleidet und mit Kapuzen. Sie stürmten blitzschnell auf das Falstaff-Restaurant zu, aus welchem Grund auch immer.»
Eine Kellnerin, die zu dieser Zeit im beschädigten Lokal arbeitete, berichtet:
«Ich dachte, es sei ein Anschlag. Ich dachte sofort, dass einer von ihnen eine Waffe haben würde. Ich habe alles stehen und liegen lassen und bin nach oben gerannt, um Schutz zu suchen.»
Ein weiterer Augenzeuge erzählt: «Die Fans sahen die Gruppe auf sich zukommen. Also flüchteten sie ins Innere und schlossen die Türen hinter sich. Die Angreifer sassen draussen fest, also warfen sie Stühle gegen das Schaufenster. Die Tat hat nicht einmal zwei oder drei Minuten gedauert.»
Die Polizei erklärte anschliessend, dass es sich hierbei mutmasslich um eine Racheaktion der Anderlecht-Anhänger handelte, die im Hinspiel von Anhängern der Young Boys angegriffen worden waren, während diese auf der Terrasse einer Bar im Zentrum von Bern sassen.
23 Schweizer festgenommen
Am Mittwochabend besuchte der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close den Tatort. «In der Zwischenzeit wurde von der Polizei eine Untersuchung eingeleitet», so Polizeichef Jurgen de Landsheer. Gemäss dem Polizeichef sollen 23 Schweizer Staatsangehörige festgenommen worden sein, bei einigen wurden Waffen wie Schlagringe gefunden. Sie sollen so schnell wie möglich des Landes verwiesen werden.
Auch einige Anderlecht-Anhänger konnten anhand des Videomaterials identifiziert werden. Die Polizeipräsenz im Stadtzentrum wird am Donnerstag unabhängig des Vorfalls den ganzen Tag über verstärkt sein. (aargauerzeitung.ch) https://www.watson.ch/sport/fussball/25 ... rueckspiel
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 16:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: 23 Schweizer vor Conference-League-Spiel in Brüssel verhaftet
YB- und Anderlecht-Hooligans gehen aufeinander los
Wie schon beim Spiel YB-Anderlecht in Bern prügeln sich gewaltbereite Fussballfans auch im Vorfeld des Rückspiels in Brüssel. In einer Bar wurde grosser Schaden angerichtet.
Am Mittwochabend kam es in der Innenstadt der belgischen Hauptstadt Brüssel zu einem gewaltsamen Zusammenstoss zwischen gewaltbereiten Anderlecht- und YB-Fans. Überwachungs- und Augenzeugenvideos zeigen, wie die Hooligans bei einem Restaurant bei der Börse randalieren.
Laut dem belgischen Portal Bruzz ereignete sich der Zwischenfall kurz vor 21 Uhr im Vorfeld des Spiels Anderlecht-YB vom Donnerstagabend. Ein Augenzeuge erklärt gegenüber Sudinfo, er habe etwa 60 schwarz gekleidete Vermummte gesehen. «Sie stürmten blitzschnell auf das Restaurant Le Falstaff zu, aus welchem Grund auch immer.»
Laut der Brüsseler Polizei wurde im Restaurant grosser Schaden angerichtet. Wie das Portal VRT berichtet, wurden 23 Schweizer verhaftet. «Anhand der Kamerabilder konnten wir auch einige Anderlecht-Anhänger identifizieren», sagt Polizeichef Jurgen De Landsheer.
In der vergangenen Woche kam es bereits im Vorfeld des Hinspiels in Bern zu gewaltsamen Ausschreitungen. Einige belgische Fans waren bereits am Vorabend angereist und sassen in einer Bar, als plötzlich rund 50 maskierte YB-Fans auftauchten. «Sie warfen Stühle und Tische auf die gegnerischen Fans», berichtet ein Leserreporter gegenüber Blick. Anschliessend sei die Schlägerei in einer Bar weitergegangen.
Laut der Brüsseler Polizei ist es möglich, dass es sich beim Zwischenfall vom Mittwoch um eine Art Racheakt für den Vorfall von vergangener Woche handelt. https://www.blick.ch/ausland/23-schweiz ... 20376.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 16:58 |
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25.08.2022  Zitat: YB gegen Anderlecht: Chaoten verwüsten Restaurant in Brüssel
Am Mittwochabend haben sich in Brüssel vor dem Playoff-Rückspiel zwischen Anderlecht und YB unschöne Szenen abgespielt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Young Boys treffen heute um 20 Uhr auswärts auf den RSC Anderlecht. - Im Vorfeld der Partie kam es in Brüssel zu Scharmützeln. - YB distanziert sich in einer Stellungnahme von Gewalt und verurteilt die Vorfälle.
Gegen 500 YB-Fans sind heute beim Conference-League-Playoff-Rückspiel gegen Anderlecht in Brüssel vor Ort dabei. Der allergrösste Teil der Fans ist wie immer friedlich unterwegs.
Wie bereits vor dem Hinspiel in Bern sorgten gestern aber gemäss belgischen Medien erneut einige wenige Berner Chaoten für unschöne Szenen. Im Zentrum von Brüssel im Café «Falstatt» liefern sie sich laut «7sur7» eine wüste Schlägerei mit Anderlecht-Fans. Dabei seien 23 Schweizer festgenommen worden, heisst es.
Der Vorfall habe sich am Mittwochabend kurz vor 20.30 Uhr ereignet. Das Chaos im denkmalgeschützten Haus habe bei den Passanten für Panik gesorgt. «Ich dachte sofort, dass einer von ihnen eine Waffe hätte», wird ein Zeuge zitiert.
YB-Statement: «22 Fans mussten das Land per sofort verlassen»
Am Nachmittag hat sich auch YB zu den Vorfällen geäussert. «Weil es am Mittwochabend in der Innenstadt von Brüssel leider zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Fangruppierungen gekommen ist, nachdem YB-Fans in einer Bar von Vermummten angegriffen worden waren, hat die Polizei vor Ort Massnahmen ergriffen.» Auf polizeiliche Anweisungen mussten 22 YB-Fans das Land per sofort verlassen.
Und weiter: «Die Behörden erlauben es am Donnerstag nicht, dass sich die angereisten YB-Fans in Brüssel versammeln. Es gibt somit keinen offiziellen Treffpunkt der YB-Fans. Erkennbare YB-Fans, die sich in Brüssel aufhalten, werden von der Polizei eingesammelt und zum Stadion transportiert. Die YB-Fans, die mit Cars angereist sind, wurden bereits dorthin geleitet.»
Weiter erklären die Berner: «Der BSC Young Boys distanziert sich in aller Form von Gewalt, verurteilt die Randale vor dem Hin- und vor dem Rückspiel aufs Schärfste und bedauert die Unannehmlichkeiten für die mitgereisten Fans.»
Zoff bereits in Bern vor dem Hinspiel
Bereits vor dem Hinspiel in Bern haben Dutzende vermummte Chaoten aus Berner Kreisen gegnerische Fans angegriffen. Beim Angriff vor der Cuba-Bar beim Zytglogge kam ein grosser Sachschaden zustande. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ch ... l-66257481
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 22:42 |
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Schade, es wäre mehr dringelegen. Leider haben wir es im Hinspiel vergeben.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 22:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: Vor Conference-League-Rückspiel
YB-Fans in Brüsseler Bar attackiert – 23 Schweizer festgenommen
Anhänger des RSC Anderlecht griffen am Mittwochabend in Brüssel YB-Fans an – offenbar eine Retourkutsche für den Vorfall vor einer Woche in Bern.
Wüste Szenen am Mittwochabend in der Brasserie Le Falstaff in Brüssels Stadtzentrum. Wie mehrere belgische Medien berichten, gerieten in dem traditionsreichen Restaurant kurz vor 21 Uhr mehrere Dutzend Anhänger der Clubs RSC Anderlecht und BSC Young Boys aneinander. Die beiden Teams treffen am Donnerstagabend im Playoff-Rückspiel der Conference League aufeinander. Laut ersten Angaben der Polizei wurde niemand ernsthaft verletzt, doch die Brasserie hat einen hohen Sachschaden zu beklagen.
Laut Augenzeugen sollen rund 30 teils vermummte Anderlecht-Hooligans die im Restaurant verweilenden YB-Anhänger angegriffen haben. Videos auf Social Media zeigen, wie maskierte Personen Stühle und Tische durch die Fenster des Lokals werfen.
Eine Kellnerin schilderte gegenüber der belgischen Zeitung «Sudinfo» die Szene: «Ich dachte, es sei ein Anschlag. Ich dachte sofort, dass einer von ihnen eine Waffe haben würde. Ich habe alles stehen und liegen gelassen und bin nach oben gerannt, um Schutz zu suchen.» Ein weiterer Augenzeuge berichtet, der Angriff hätte nur zwei bis drei Minuten gedauert. Die Fenster seien eingeschlagen worden, weil die YB-Fans ins Innere des Lokals geflüchtet seien.
Bei der Aktion dürfte es sich um eine Vergeltungsaktion der Anderlecht-Hooligans gehandelt haben. Denn vor dem Hinspiel vor Wochenfrist waren es rund 40 YB-Hooligans, die Anhänger des RSC Anderlecht in Bern angriffen. Die Parallelen der beiden Aktionen sind frappant: Die belgischen Fans wurden ebenfalls in einer Bar unvermittelt von Vermummten mit Stühlen angegriffen. Die betroffene Cuba Bar in Bern rechnet mit einem Sachschaden bis zu 15’000 Franken.
Laut belgischen Medien kam im Nachgang der gewalttätigen Auseinandersetzung gar der Brüsseler Bürgermeister auf den Schauplatz. Gemäss dem Polizeichef Jurgen De Landsheer wurden zahlreiche Krawallmacher identifiziert und festgenommen – darunter 23 Schweizer Staatsangehörige. Einige von ihnen sollen Waffen wie Schlagringe auf sich getragen haben. Sie sollen nun so schnell wie möglich des Landes verwiesen werden. «Auf der Grundlage von Kamerabildern haben wir auch bereits einige Anderlecht-Fans identifizieren können», wird De Landsheer in belgischen Medien zitiert.
Der Vorfall hat die Polizei offenbar nervös gemacht. Laut einem Szenekenner vor Ort hat die Polizei den YB-Fans verboten, sich am Donnerstag im Stadtzentrum aufzuhalten. Wer angehalten wird, werde direkt vor den Gästesektor transportiert. https://www.bernerzeitung.ch/yb-fans-in ... 6568900085
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 22:56 |
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25.08.2022  Zitat: Das europäische Abenteuer endet
YB scheitert im Elfmeterschiessen an Anderlecht
Die Young Boys retten sich in Belgien ins Penaltyschiessen – und verpassen die Gruppenphase der Conference League doch. Wir berichteten live.
Fazit
Das Scheitern im Playoff zur Conference League ist natürlich ein herber Rückschlag für das Team von Raphael Wicky. Zwar gelang es YB dank dem Treffer von Elia den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen. Doch im Penaltyschiessen fehlte – wie schon einige Male während der Partie – die Präzision. Von vier YB-Schützen traf nur einer – das reicht auf europäischem Niveau schlicht nicht. So steht Anderlecht in der Gruppenphase der Conference League und die Young Boys sind nur noch in zwei Wettbewerben vertreten.
Weiter geht es für die Berner bereits am Sonntag in der Meisterschaft, wenn sie auswärts auf Aufsteiger Winterthur treffen. https://www.bernerzeitung.ch/entscheidu ... 6779628659
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 22:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: Conference-League-Qualifikation
YB erwacht jäh aus dem europäischen Traum
Die Young Boys gehen im Rückspiel bei Anderlecht in Führung. Mit der zweiten Halbzeit beginnt für sie die Leidenszeit, die dramatisch mit dem Ausscheiden nach Penaltyschiessen endet.
Das Netzt zappelt, der Lärmpegel erreicht im engen und lauten Lotto-Park von Brüssel ungeahnte Höhen. Es läuft die 88. Minute und der eingewechselte Stürmer Sebastiano Esposito, vergangene Saison beim FC Basel, hat das Heimteam soeben mit dem 1:1 auf die Zielgerade zur Gruppenphase der Conference League gebracht. Aber nur für eine Sekunde lang, dann wird er vom Schiedsrichter zurückgepfiffen: Esposito ist knapp im Offside gestanden. Die Young Boys können aufatmen und bald durchschnaufen, das Playoff-Rückspiel geht in die Verlängerung. Der Nackenschlag wird erst noch folgen, aber dazu gleich später.
Noch zu Beginn sind die Young Boys – wie im Hinspiel –deutlich öfter im Ballbesitz. Sie spielen äusserst körperbetont, manchmal auch an der Grenze des Erlaubten. Sinnbilder für ihren Auftritt sind die Innenverteidiger Mohamed Camara und Cédric Zesiger, die jeden Anderlecht-Spieler abräumen, der sich in ihre Nähe wagt.
Das setzt den Ton. Und hinterlässt beim Heimteam Eindruck. Es läuft die 26. Minute, als sich die Berner wieder einmal in der Hälfte der Gäste festgesetzt haben. Elia erhält auf der rechten Seite den Ball, nach einem Doppelpass mit Itten dringt er in den Strafraum ein und trifft mit der Fusspitze aus spitzem Winkel. Elia überrascht den Goalie Hendrik van Crombrugge und sich selber: Er hat jedenfalls vergessen, wie er jubeln will. 1:0, der Zug von YB-Trainer Raphael Wicky, Elia auf halbrechter Position in der Raute zu nominieren, ist aufgegangen.
Camara tut Anderlecht weh
Das Skore aus dem Hinspiel ist schon ausgeglichen. Zur Pause sind die Young Boys nach wie vor auf Kurs. Aber danach wacht der RSC Anderlecht allmählich auf. Auch weil ihm Cédric Itten in der 57. Minute den Gefallen macht, wie schon im Hinspiel einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht aufs Tor zu bringen.
Statt 2:0 zu führen, entgleitet den Young Boys nun die Kontrolle über die Partie. Und das Publikum ist jetzt voll da. Fabio Silva kommt im Strafraum an den Ball, sein Schuss aus der Drehung blockt Camara vor der Torlinie. Der YB-Innenverteidiger ist der fleischgewordene Albtraum der Belgier an diesem Abend, weil er oft richtig steht, sich fast keine Fehler erlaubt – und dazu stahlhart agiert.
Das hat ihm noch vor der Pause die Gelbe Karte eingebracht, das führt ihn nun nach einem erneut kernigen Foul nahe an den Platzverweis. Wicky reagiert, er bringt gerade noch rechtzeitig Lustenberger für Camara. Zudem ersetzen Nicolas Ngamaleu und Lewin Blum Filip Ugrinic und Kevin Rüegg. Den Sommerzugängen ist bis dahin anzumerken, dass sie, von Verletzungen etwas zurückgeworfen, Zeit benötigen, ihr Niveau zu erreichen.
So geht es in die Verlängerung. Das Heimteam bleibt tonangebend, auch wenn es wie YB nicht bereit ist, die Offensivbemühungen zu forcieren. Eine Chance bietet sich YB in den ersten fünfzehn Minuten der Überzeit. Fabian Rieder hat sie, sein Freistoss verfehlt das Tor. Es bleibt beim 1:1, die Teams wechseln die Seiten.
Imeri wird nicht zum Helden
Und jetzt wird es dramatisch: Erst gewähren die Gäste Anderlechts eingewechseltem Stürmer Benito Raman im Strafraum Platz. Dieser schiesst den Ball von der rechten Seite an den Pfosten (111.), dann darf YB schon in der Nachspielzeit der Verlängerung einen Freistoss an der Strafraumgrenze treten. Kastriot Imeri steht da, mittlerweile eingewechselt, doch er versucht, in seinem zweiten Teileinsatz für YB nicht zum Helden zu werden. Er überlässt den Ball Rrudhani. Und der sieht, wie sein Schuss abgefälscht und vom Goalie gerade noch pariert wird. Beinahe hätten sich die Young Boys in der letzten Sekunde das Weiterkommen gesichert. Freud und Leid liegen bei ihnen in Brüssel ganz nah beieinander.
Es geht ins Penaltyschiessen. Und nachdem die ersten beiden Schützen für ihre Teams getroffen haben, pariert YB-Goalie David von Ballmoos den Versuch von Mario Stroeykens. Rrudhani könnte die Gäste in Führung bringen, doch er verschiesst. Es ist der Anfang vom Ende.
Denn nach Rrudhani können auch Imeri und Lustenberger nicht treffen, die Anderlecht-Schützen sind erfolgreich. Ruckzuck – die Young Boys wachen jäh aus dem europäischen Traum auf. Im Lotto-Park erreicht der Geräuschpegel noch einmal ungeahnte Höhen. Und diesmal verstummt der Lärm nicht sofort wieder. Anderlecht feiert den Einzug in die Gruppenphase.
Derweil verpassen die Young Boys ein erstes Saisonziel – erstmals seit 2015 endet für sie die europäische Kampagne vorzeitig. Nach einer am Ende dramatischen Partie. Das müssen sie nun erst einmal verdauen. https://www.bernerzeitung.ch/yb-erwacht ... 5422336415
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: Penalty-Out! Bernern versagen die Nerven
YB verliert Elfer-Lotterie im Lotto Park
Keine Conference-League-Gruppenphase für YB: Im Penaltyschiessen zieht das Wicky-Team in Brüssel gegen Anderlecht den Kürzeren. Weil drei Schützen verschiessen.
Brüssel bebt! Die Anderlecht-Fans feiern nach Spielschluss ausgelassen den Sieg über YB – und den Einzug in die Conference-League-Gruppenphase. Während die Schweizer Akteure geknickt von dannen stapfen...
Das erste Berner Saisonziel ist nicht mehr erreichbar, die Europa-Träume sind ausgeträumt und die budgetierten Millionen bleiben aus. Out im Penaltyschiessen. Ganz bitter! YB verliert die Elfer-Lotterie im Lotto Park mit 1:3. Mit Donat Rrudhani, Kastriot Imeri und Fabian Lustenberger verschiessen gleich drei Berner! Nach einer intensiven, hitzigen Partie versagen am Schluss die Nerven.
Polizei-Grosseinsatz vor Anpfiff
Schon vor Anpfiff sind die Spannungen gross. Nachdem es bereits in Bern zu Zusammenstössen zwischen YB- und Anderlecht-Anhänger gekommen war, knallt es auch in Brüssel vor einem Restaurant, was einen Polizei-Grosseinsatz auslöst. Im Stadion dann liefern sich die Kurven ein ohrenbetäubendes Lärm-Duell. Auch Provokationen gibts auf den Rängen zuhauf.
Und auch sportlich ist die Nervosität zu spüren. Nicht nur bei YB. Der belgische Riesenapparat Anderlecht kann sich ein Quali-Aus nicht leisten. Die Belgier lassen nichts unversucht, laden gar sämtliche Jahreskartenbesitzer gratis zum Spiel ein, um es YB mit einem Hexenkessel von rund 20'000 Zuschauern noch schwieriger zu machen. Elia-Tor zu wenig
Und es nützt. YB steht trotz 1:0-Führung durch Meschak Elia in der 26. Minute am Ende mit leeren Händen da. Jean-Pierre Nsame (36.) und Cedric Itten (57.) verpassen es in der Folge, bei ihren guten Kopfball-Möglichkeiten nachzudoppeln. Das wird am Ende hart bestraft. Zunächst vermögen Cedric Zesiger und Ulisses Garcia noch mit jeweils starken Interventionen zu retten. In der 88. Minute aber wäre die Berner Hintermannschaft geschlagen gewesen: Esposito schockt die Wicky-Elf mit einem herrlichen Treffer, der allerdings wegen Abseits wieder aberkannt wird.
In der Verlängerung hat YB bei einem Raman-Pfostenschuss Glück. Im Penaltyschiessen ist dieses dann aber nicht mehr auf der Seite der Gäste. Weil Lustenberger seinen Elfer übers Tor haut, ist dieses über weite Strecken ausgeglichene Duell entschieden. Riesenjubel in Anderlecht! Es ist der Beginn einer grossen Party im Brüsseler Viertel. YB tritt derweil von der europäischen Bühne ab. Das erste Saisonziel? Bereits futsch.
Anderlecht – YB 3:1 n.P. / 0:1 n.V. (0:1)
Lotto Park, 20’000 Fans, SR: Serhiy Boiko (Ukr).
Tor: 26. Elia (Itten) 0:1.
Penaltys: Hoedt 1:0, Rieder 1:1, Stroeykens (verschiesst) 1:1, Rrudhani (verschiesst) 1:1, Sadiki 2:1, Imeri (verschiesst) 2:1. Esposito 3:1. Lustenberger (verschiesst) 3:1.
Anderlecht: Van Crombrugge; Debast, Hoedt, Delcroix; Murillo, Kana, Verschaeren (80. Stroeykens), Arnstad (46. Esposito), Amuzu (103. Sadiki); Refaelov (103. Abdulrazaq), Silva (89. Raman).
YB: Von Ballmoos; Rüegg (64. Blum), Camara (64. Lustenberger), Zesiger, Garcia (76. Benito); Niasse; Elia, Rieder, Ugrinic (64. Ngamaleu); Itten (113. Imeri), Nsame (91. Rrudhani).
Gelb: 39. Camara, 68. Garcia, 79. Silva 96. Lustenberger (alle Foul), 122. Olsson (Hands), 122. Hoedt (Unsportlichkeit).
Bemerkungen: 88. Tor von Esposito wegen Abseits aberkannt. Anderlecht ohne Trebel (verletzt) und Hadj (nicht im Aufgebot). YB ohne Fassnacht (verletzt), Mambimbi (krank), Lauper, Chaiwa (beide U21), Lefort und Maceiras (beide nicht im Aufgebot). https://www.blick.ch/sport/fussball/con ... 18490.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: Drei Schützen versagen! YB scheitert im Penaltyschiessen an Anderlecht
Bis ins Penaltyschiessen haben sich die Berner gekämpft. Dort treffen aber gleich drei Schützen nicht. Die Berner spielen also nicht in Europa.
Elf Partien hatte YB vor dem Rückspiel in Anderlecht in dieser Saison bestritten und nur eine verloren. Das war aber eben genau das Hinspiel gegen die Belgier in den Conference-League-Playoffs. So standen die Berner unter Druck, sie mussten das Blatt noch wenden. Zu Beginn war es aber der RSC, der Druck machte und keineswegs auf Resultathalten spielte. Zwingende Chancen kamen jedoch auf beiden Seiten in den ersten 20 Minuten nicht zustande.
Doch dann, in der 26. Minute, ging YB aus dem Nichts in Führung. Ausgerechnet Elia traf, der im Hinspiel das Gegentor mitverschuldet hatte. Elia spielte den Doppelpass mit Itten, stach von rechts in den Strafraum und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel ins Netz. Zehn Minuten später stieg Nsame nach einer Ecke von Rieder am höchsten und setzte seinen Kopfball nur ganz knapp über die Latte – das hätte das 2:0 sein können.
Der Pfosten muss retten
Nach der Pause kamen die Belgier aggressiv raus, drängten vehement auf den Ausgleich. YB schwamm ein ums andere Mal in der Defensive. Doch die Berner blieben vorerst ohne Gegentreffer. In der Schlussphase rannte Anderlecht mit vier Stürmern an und traf kurz vor Schluss durch den Ex-Basler Esposito. Doch der Treffer zählte wegen einer Offside-Position nicht. So retteten sich die Berner mit einigem Glück in die Verlängerung.
Aber auch da änderte sich das Bild nicht, Anderlecht war klar tonangebend. In den ersten 15 Minuten kam YB nur per Freistoss durch Rieder zu einer Chance, doch der Ball strich am Tor vorbei. In der 111. Minute war YB-Keeper von Ballmoos geschlagen, aber der Pfosten rettete. In der letzten Minute erhielt Imeri noch einen Freistoss, auch dieser wollte nicht rein, so musste das Penaltyschiessen entscheiden. Dort hatten die Belgier die besseren Nerven. Mit Rrudhani, Imeri und Lustenberger scheiterten gleich drei Berner, so ging die Lotterie klar verloren, YB verpasst die Conference-League-Millionen. https://www.20min.ch/story/schafft-yb-d ... 2245651368
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2022, 23:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2022  Zitat: YB scheitert in Belgien
Das Out erhöht den Berner Meister-Druck
YB verpasst in den Conference-League-Playoffs das erste Saisonziel. Ein Kommentar von Fussball-Reporter Marco Pescio.
Das ist bitter! Erstmals seit der Saison 2015/16, als YB unter Uli Forte in der Champions-League-Quali gegen Monaco unter ging (und danach auch den Sprung in die Europa League verpasste), sind die Berner nicht in einer Gruppenphase vertreten.
Klar, mit Belgiens Top-Klub Anderlecht hatte YB kein Playoff-Losglück. Doch wer in die Conference League will und mit dieser sogar budgetiert, muss auch fähig sein, in diese einzuziehen.
Mit rund sechs Millionen Franken Einnahmen hätte man bei YB gerechnet. Ein gehöriger Batzen, der sich im Brüsseler Lotto Park definitiv in Luft aufgelöst hat – und der ein grosses Loch in die Klubkasse reisst.
Immerhin: Aufgrund der letztjährigen Champions-League-Kampagne und der lukrativen Verkäufe von Jordan Siebatcheu und Wilfried Kanga in die Bundesliga hat YB beruhigende Reserven – respektive in dieser Saison schon früh grosse Einnahmen erwirtschaftet. In finanzieller Hinsicht trifft das Out den Hauptstadt-Verein nicht ganz so arg.
Trotzdem: Das neue, breit und prominent aufgestellte, ambitionierte YB ist in dieser Saison schon früh gescheitert. Es ist eine erste Niederlage für Trainer Raphael Wicky.
Das erste Saisonziel ist bereits verpasst! Das wird personelle Konsequenzen haben müssen. Nicht für den Coach. Aber für einige überzählige Spieler des Luxus-Kaders, der nun nur noch auf nationaler Ebene gebraucht wird. Und genau dort erhöht sich nun der Druck im Titelrennen. https://www.blick.ch/sport/fussball/con ... 21912.html
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