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 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Juli 2022, 00:50 
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Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FK Liepaja (UECL - Q2)


Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 28. Juli 2022
Zeit: 20:00 Uhr

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Webseiten FK Liepaja:
https://fkliepaja.lv/lv
https://www.transfermarkt.de/fk-liepaja ... rein/43162
https://de.wikipedia.org/wiki/FK_Liep%C4%81ja
https://en.wikipedia.org/wiki/FK_Liep%C4%81ja
https://twitter.com/liepajafk
https://www.facebook.com/FKLiepaja
https://www.instagram.com/fkliepaja
https://en.wikipedia.org/wiki/Daugava_S ... ep%C4%81ja)


Forum FK Liepaja:


Statistiken / Vergleiche vs. FK Liepaja:
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3872619
https://www.football-lineups.com/team/L ... 23/fixture
https://de.soccerway.com/teams/latvia/liepja/27840
https://de.soccerway.com/matches/2022/0 ... ja/3799689
https://de.soccerway.com/matches/2022/0 ... /head2head
https://www.weltfussball.com/teams/bsc-young-boys/11
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,806.php
https://footystats.org/clubs/bsc-young-boys-94
https://footystats.org/europe/fk-liepaj ... -h2h-stats
https://www.kicker.de/fk-liepaja-gegen- ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2022, 21:29 
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Wohnort: In der Brauerei
Vorverkauf und personelle Situation

Für das Spiel YB - Liepaja wurden bis am Mittwochnachmittag 12'200 Tickets abgesetzt.

Rekonvaleszent/verletzt: Lauper, Maceiras, Ugrinic, Zbinden
Fraglich: Sierro


«Wir müssen weiter demütig bleiben»

Wilfried Kanga hat in den ersten zwei Super-League-Partien bereits dreimal getroffen. Der 24-jährige Stürmer spricht über den Auftakt – und weiss, was gegen Liepaja benötigt wird.

***

Wilfried, YB ist mit drei Siegen in die Saison gestartet. Worauf führst Du diese makellose Bilanz zurück?
Die Basis ist die intensive Arbeit in der Vorbereitung. Und mit Raphael Wicky haben wir einen Trainer, der uns seine klare Spielphilosophie unmissverständlich vermitteln kann. Bislang haben wir seine Ideen erfolgreich umgesetzt. So macht es natürlich Spass.

Du hast bereits wieder drei Tore erzielt.
Für mich ist es in der Meisterschaft eine Fortsetzung der vergangenen Saison, als ich in den letzten drei Partien traf. Ich fühle mich in einer guten Form, bin mir aber bewusst, dass mir die Tore nicht geschenkt werden. Ich muss dafür arbeiten, und dazu bin ich auch bereit.

Was ist für YB in dieser Saison möglich?
Wir haben einen sehr erfolgreichen Auftakt hinter uns. Doch davon lassen wir uns nicht blenden. Wir müssen weiter demütig bleiben und werden uns bestimmt nicht ausruhen. Aber sicher ist: In dieser Mannschaft steckt eine Menge Qualität. Und die neuen Spieler haben sich sehr schnell zurechtgefunden. Die Integration klappte so gut wie bei mir vor einem Jahr.

Der Konkurrenzkampf um die Plätze ist gross. Möchtest Du in der Haut von Trainer Raphael Wicky stecken?
Oh nein! (lacht) Es ist eine schwierige Aufgabe, sich jeweils festlegen zu müssen, wer spielt und wer auf der Bank sitzt. Aber ein Klub, der Ambitionen hat und Erfolge anstrebt, ist auf ein breites Kader angewiesen. Erst recht, wenn englische Wochen anstehen. Wobei ich es mag, alle drei oder vier Tage zu spielen: Ich liebe meinen Beruf, ich liebe den Wettkampf.

Nun geht es in der Qualifikation zur Conference League gegen Liepaja. Ist für YB ein Weiterkommen Pflicht?
Unabhängig vom Namen des Gegners und Wettbewerb, in dem wir engagiert sind: Ich will immer gewinnen. Das wollen auch meine Kollegen. Also ist klar, dass wir uns für die nächste Runde qualifizieren wollen. Dafür benötigen wir gegen Liepaja eine konzentrierte Leistung. Und wir müssen es schaffen, den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Auf jeden Fall werden wir Liepaja nicht unterschätzen.



Liepaja hofft auf den Coup

Der YB-Gegner aus Lettland tritt ausgeruht zum Rückspiel in der Qualifikation zur Conference League an: Das Meisterschaftsspiel vom Sonntag wurde verschoben.

***

Nach dem 0:1 am vergangenen Donnerstag gegen YB fiel die Bilanz von Tamaz Pertia zwiespältig aus. Der Trainer des FK Liepaja war enttäuscht über den Ausgang der Partie – aber er war insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Der 47-jährige Georgier kehrte Anfang Juni zum Klub zurück, bei dem er bereits von November 2016 bis Sommer 2018 angestellt gewesen war. Pertia gilt als überaus temperamentvoll und emotional. «Die Zuschauer und wir Medienleute mögen seine Art», sagt der lettische Fussballjournalist Mikhail Korolev, für den Pertia auch immer wieder für taktische Überraschungen gut ist.

Zur Verfügung steht dem Trainer ein Kader, zu dem mehrere Fussballer aus dem Ausland gehören. Der Brasilianer Dodo ist einer von ihnen, der 34-Jährige wechselte Anfang 2019 nach Lettland. Eine prägende Rolle spielt ein Einheimischer: Verteidiger Roberts Savalnieks. Der 29-jährige Captain ist sowohl bei Liepaja als auch in der Nationalmannschaft Stammspieler.

Der FK Liepaja, 2014 als Nachfolgeverein von Liepajas Metalurgs gegründet, gewann bislang einmal den Meistertitel (2015) und zweimal den Cup (2017 sowie 2020). Auf europäischer Ebene kam er bislang nicht über die zweite Qualifikationsrunde hinaus. Nun nehmen die Letten einen Anlauf gegen die Young Boys und bereiten sich für diese Aufgabe minutiös vor. Die ursprünglich auf Sonntag angesetzte Meisterschaftspartie des Tabellenvierten gegen Daugavpils wurde verschoben, um Kräfte für den Donnerstag zu sparen.

«Es wäre eine Sensation, wenn Liepaja eine Runde weiterkäme», sagt Mikhail Korolev, «zum einen muss jeder Spieler von Liepaja über sich hinauswachsen, zum anderen muss das Team darauf hoffen, dass YB nicht den besten Tag erwischt.» Korolev, der früher den heutigen YB-Chefscout Stéphane Chapuisat im Dress von Borussia Dortmund bewunderte, rechnet mit harter Gegenwehr von Liepaja. Aber er fügt auch an: «Trainer Tamaz Pertia ist ein Realist. Er weiss, dass Liepaja in diesem Duell der klare Aussenseiter ist.»


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 00:28 
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27.07.2022

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Start in die neue Fussball-Saison gelungen: Young Boys auch parat für europäisches Rückspiel gegen Lettland

Nach dem nahezu perfekten Saisonstart benötigen die Berner morgen zu Hause in der Conference-League-Qualifikation theoretisch nur ein Unentschieden, um eine Runde weiterzukommen. Wie zufrieden YB mit dem Saisonstart ist und wie sich die Stadtberner auf das morgige Rückspiel gegen Liepaja vorbereiten? TeleBärn hat nachgefragt.


https://www.telebaern.tv/news/start-in- ... -147288377

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 09:17 
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28.07.2022

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YB und Basel mit guter Ausgangslage vor Rückspielen

Nach der Quali-Enttäuschung beim FCZ können es YB und der FC Basel heute besser machen. Beide stehen vor lösbaren Aufgaben.

Das Wichtigste in Kürze

- YB trifft heute Donnerstag um 20 Uhr im Quali-Rückspiel auf den lettischen Club Liepaja.
- Um 21 Uhr spielt der FC Basel auswärts auf die Crusaders in Nordirland.
- Beide Teams haben das Hinspiel in der Conference-League-Quali gewonnen.

Die Young Boys und der FC Basel bestreiten heute Donnerstag das Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Conference League. Nach Siegen im Hinspiel vor einer Woche sind die Aussichten auf ein Weiterkommen für beide Schweizer Klubs gut.

YB spielt ab 20 Uhr im heimischen Wankdorf gegen den lettischen Vertreter Liepaja. Im Auswärtsspiel traf Christian Fassnacht per Kopf zum Endstand von 1:0.

Der FCB tritt ab 21 Uhr in Belfast gegen die nordirischen Crusaders an. Im «Joggeli» resultierte vor einer Woche ein 2:0-Sieg. Und dies trotz langer Unterzahl nach einem Platzverweis gegen Taulant Xhaka.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-un ... n-66231293

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 13:26 
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28.07.2022

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«Hatte immer gerne drei Spiele in der Woche»

Die Berner Young Boys vertreten die Schweizer Farben seit mehreren Jahren auf der internationalen Fussballbühne – dieses Jahr allerdings nicht in der Champions- sondern in der Conference-League. Läuft es dann in der Meisterschaft mal nicht so rund, wird schnell das Wort «Doppelbelastung» als Erklärungsversuch oder gar als Ausrede herangezogen. Etwas wovor man sich in Bern hüten möchte …

Ganze 31 Spieler stehen auf der Kaderliste des BSC Young Boys, so viele, wie sonst bei keinem Team in der Super League. In den ersten drei Pflichtspielen, zwei in der Meisterschaft und eines in der Conference-League-Qualifikation, standen dabei bereits 20 verschiedene Spieler auf dem Feld – es wird also schon früh in der Saison fleissig rotiert.

Auch im heutigen Rückspiel der zweiten Qualifrunde zu Hause gegen den lettischen Vertreter FK Lepaja wird YB-Coach Raphael Wicky voraussichtlich eine etwas andere Elf, als noch vergangenen Sonntag im Meisterschaftsspiel gegen den FC Sion (3:0-Sieg) auflaufen lassen. Obwohl sich die Belastung für die Spieler nach gerade Mal drei Spielen noch in Grenzen hält, erachtet es der Walliser als wichtig, auch eine gewisse Rotation über die gesamte Saison reinzubringen, wie er sagt.

Qual der Wahl?

Damit das auch klappt, haben die Verantwortlichen rund um den neuen Sportchef Steve von Bergen und dem Gesamtverantwortlichen Christoph Spycher in den Sommermonaten tolle Arbeit geleistet. Das Kader wurde deutlich vergrössert und vor allem auch auf den richtigen Positionen verstärkt. Neutrainer Wicky hat nun sozusagen jeweils die «Qual der Wahl», wie es so schön heisst. Darüber beklagen will er sich aber nicht, im Gegenteil: «Ich bin wirklich zufrieden und arbeite sehr gerne mit dem gesamten Team», sagt er.

Allzu viele Gedanken, welchen Spieler er jetzt an welchem Spieltag auf welcher Position aufstellt, will sich der 45-Jährige, vor dem wichtigen Rückspiel im Wankdorf-Stadion am Donnerstag um 20.00 Uhr aber nicht machen. Der Fokus liegt nämlich ganz klar auf dem Vorstoss in die dritte Qualifikationsrunde in der Conference League.

Um dabei noch kurz auf das Spiel einzugehen: Mit einem 1:0-Sieg im Rücken treten die Berner heute gegen die Letten an. Und wie schon vor einer Woche auswärts, erwartet Wicky auch dieses Mal ein Geduldsspiel. «Zumindest am Anfang werden sie vermutlich wieder tief stehen», sagt er. Den Fokus wolle er aber auf sein Team legen, wie die Floskel lautet, der sich schon so manch ein Trainer bediente. Er spricht von einem «konzentrierten und geduldigen» Spiel, das seine Mannschaft brauche. Und dann klappe es dann sicher auch mit dem Weiterkommen.

Die vielgenannte «Doppelbelastung»

Das ist das grosse Ziel des BSC YB, der, sollte das gelingen, weiterhin drei Spiele in der Woche bestreiten wird. Dabei wird in manchen Medien bereits, vor allem auch in Bezug auf die zum Saisonstart dürftigen Auftritte des FC Basel und des FC Zürich, deren Kader etwas kleiner ist als jenes in der Hauptstadt, von der «Doppelbelastung» gesprochen. Ein Wort, das wie eingangs erwähnt, immer mal wieder dann fällt, wenn es gerade nicht so läuft.

Dass es aber bereits nach drei Pflichtspielen, also einem Bruchteil der Saison, bereits Verwendung findet, ist doch etwas überrissen. Sieht auch der YB-Coach so: «Nein, aktuell ist das noch überhaupt kein Thema. Wenn ich an meine Zeit als aktiver Fussballer zurückdenke, hatte ich es übrigens immer gerne, wenn ich drei Spiele in der Woche hatte – den meisten Spielern geht es da wohl ähnlich», sagt er.

Dass das Wort «Doppelbelastung» im Verlaufe dieser Saison sicherlich auch bei den Young Boys fallen wird, ist wahrscheinlich. So auch zu Beginn dieser Spielzeit, doch Neutrainer Wicky verbindet es mit einem positiven Hintergedanken. «Es ist schlussendlich ja unser Ziel, dass wir europäisch und damit auch dreimal die Woche spielen können. Von daher sollten wir uns eigentlich nicht beklagen», hält er fest.

Jeder wie er will

Und damit hat er recht. Denn letztendlich steht es jedem Club, der sich für das internationale Fussballgeschäft qualifiziert hat, frei, was er damit anfängt.

Entweder man setzt alles darauf und lässt dafür in der Meisterschaft federn, man konzentriert sich auf den Ligabetrieb und nimmt das europäische Geschäft so nebenbei mit oder man versucht eben beides so gut es geht und «Doppelbelastung» hin oder her, unter einen Hut zu bringen. Dass das mit einem Kader von 31 Fussballern etwas einfacher ist, als mit weniger, das ist momentan wohl der grosse Vorteil des wiedererstarkten BSC Young Boys.

Und so bleibt nur zu hoffen, dass die Berner ihre Pflichtaufgabe heute Abend gegen FK Lepaja erfüllen, um dann auch im weiteren Saisonverlauf dreimal in der Woche auf dem Spielfeld zu stehen.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/201744/

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 13:28 
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Arturs Karasausks von Liepaja

Ein Ex-Wiler will den Young Boys ein Bein stellen

Der lettische Stürmer gastiert mit seinem Klub am Donnerstag im Wankdorf – und trifft dort auf einen alten Bekannten.

Trotz drückender Überlegenheit – YB dominierte die Statistik mit 23:1 Torschüssen und 11:2 Eckbällen – kamen die Berner in Liepaja nur zu einem 1:0-Sieg. Und den knappen Auswärtserfolg hätten die Gäste wohl gar verpasst, wenn einer etwas mehr Kaltblütigkeit bewiesen hätte: Arturs Karasausks.

Der lettische Stürmer, der auch schon für die Nationalmannschaft des baltischen Staates aufgelaufen ist, hatte in der 26. Minute die Führung auf dem Fuss und das leere Tor vor sich, verzog aber aus kürzester Distanz. Angesichts des knappen Schlussresultats dürfte ihn diese verpasste Gelegenheit im Hinspiel besonders geärgert haben.

Weltenbummler und Von-Ballmoos-Bezwinger

Doch Karasausks hat mit seinen 30 Jahren schon manchen Rückschlag erlebt und erfolgreich verdaut. In seiner langen Profikarriere machte er bisher nämlich in nicht weniger als sieben Ländern Halt – und lernte die verschiedenen Facetten des Fussballs kennen. 2016 fand er dabei nach kurzen Intermezzos in der Ukraine, Russland und Polen auch in die Schweiz zum FC Wil.

Für den Challenge-Ligisten absolvierte Karasausks 13 Spiele und markierte drei Tore. Sein letzter Treffer im Schweizer Unterhaus sollte dem 30-Jährigen gegen den FC Winterthur gelingen. Beim 5:1-Heimerfolg in der Herbstrunde traf der Lette zum zwischenzeitlichen 2:0. Bei den Eulachstädtern stand damals ein gewisser David von Ballmoos im Tor.

Karrieren im Gegensatz

Sechs Jahre später kreuzen sich die Wege des lettischen Stürmers und des Schweizer Goalies also erneut. Während Von Ballmoos nach Ende der Saison 16/17 in die Hauptstadt wechselte und dort seither das Tor hütete, verlief Karasausks Karriere weitaus turbulenter. Zwar gab dieser kurzzeitig ein torreiches Stelldichein beim derzeitigen Arbeitgeber, danach führte ihn sein Beruf aber unter anderem in den Westen Kasachstans und ins zypriotische Paphos. Erst in diesem Frühjahr fand der Stürmer erneut an die Ostseeküste Lettlands und gehört dort seither zum Stammpersonal.

Auch wenn der Werdegang der beiden Fussballer seither weder geografische noch sportliche Überschneidungen aufweist, dürfte Von Ballmoos vor dem Rückspiel im heimischen Wankdorf gewarnt sein. Nicht nur in der lettischen Liga bewies der zweifache Torschützenkönig seine Abschlussstärke, sondern auch an jenem Sonntagnachmittag vor 6 Jahren auf dem Wiler Bergholz.


https://www.srf.ch/sport/fussball/confe ... in-stellen

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 14:03 
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28.07.2022

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Rückspiel in Bern vs. Liepaja

YB ist kaum der KF Gjilani

Die Berner gehen in der 2. Qualifikationsrunde zur Conference League mit einem 1:0-Minipolster in die Reprise gegen Liepaja aus Lettland – kein Grund für schlotternde Knie.

Die Meriten des FK Liepaja auf Stufe Europacup sind überschaubar. Seit der Neugründung 2014 resultierten aus 22 Partien 8 Siege, bislang bedeutete stets spätestens die 2. Quali-Runde zur Europa League Endstation.

In dieser Saison nimmt der YB-Gegner zum 2. Mal in Folge auf Stufe Conference League Anlauf. Die Kampagne 2022/23 wurde am 7. Juli mit einem 0:1-Ausrutscher im Hinspiel beim KF Gjilani lanciert.

Mit einem 3:1 zuhause an der lettischen Ostseeküste glückte dem Landesmeister aus dem Jahr 2015 die Korrektur. Die identische Ausgangslage bzw. das gleiche Handicap wartet auf Liepaja nun am Donnerstag im Wankdorf.

Es harzte: 23 Torschüsse für 1 Treffer

Wie die Berner hat auch der kosovarische Vertreter die letzte Meisterschaft auf dem 3. Schlussrang beendet – und trotzdem verfügt «Gelb-Schwarz» über deutlich mehr Qualität sowie Stabilität als Gjilani. Entsprechend dürfte für die Balten kaum der nächste Umsturz drinliegen.

Die Young Boys hatten zwar vor Wochenfrist durchaus ihre Schwierigkeiten mit Liepaja, weil sie in erster Linie im Abschluss sündigten. So konnten sie die 23 Torschüsse letztlich nur in einen 1:0-Minsieg ummünzen.

Dann schon eher Parallelen zu Salzburg

Das Team von Trainer Raphael Wicky strotz nach dem makellosen Einstand mit 3 Siegen und einem Torverhältnis von 8:0 aus wettbewerbsübergreifend 3 Partien aber vor Selbstvertrauen. Deshalb wird YB für Liepaja wohl eher als Widersacher von einem Kaliber RB Salzburg denn Gjilani wahrgenommen.

Gegen den österreichischen Meister scheiterte der Aussenseiter vor 6 Jahren in der 2. Qualifikations-Runde zur Champions League mit einem – vertrauten – 0:1 im ersten Aufeinandertreffen und einem folgenden 0:2.

Kann YB Salzburg nacheifern, müssten bis zur Ankunft in der Conference-League-Gruppenphase zwei weitere Duelle überstanden werden. In der 3. Quali-Runde hiesse der Gegner KuPS Kuopio (Finnland) oder Milsami Orhei (Moldau). Auch sie gelten beide eher als Leichtgewichte im europäischen Fussball und trennten sich im Hinspiel 2:2.

Live-Hinweis

Sie können die beiden Schweizer Vertreter in ihren Rückspielen der 2. Quali-Runde zur Conference League wie folgt live und mit Ticker mitverfolgen:

YB - Liepaja ab 19:55 Uhr auf SRF info
Crusaders - FC Basel ab 20:55 Uhr zunächst im Web/in der Sport App und später ab 22:05 Uhr auf SRF zwei


https://www.srf.ch/sport/fussball/confe ... kf-gjilani

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 22:21 
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28.07.2022

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Ungeschlagener David von Ballmoos

Zuletzt die Nummer 8 der Liga – jetzt ist der YB-Goalie wieder Spitze

Seit 343 Minuten hat niemand mehr gegen David von Ballmoos getroffen. Und Liepaja wird die YB-Abwehr am Donnerstag im Conference-League-Rückspiel kaum vor Probleme stellen.

Natürlich reden jetzt alle von Wilfried Kanga. In fast jedem Spiel hat der 24-jährige Franzose getroffen: auf dem heimischen Plastik und in der Walliser Hitze sogar doppelt. Drei Tore in drei Partien. Das ist mal ein Anfang für einen Stürmer. Umso mehr, als die Konkurrenz im Berner Angriff gross ist. Kein anderer Verein in der Super League hat mehr Mittelstürmer im Kader als YB.

Nur gibt es einen anderen Mannschaftsteil, der eine fast noch beeindruckendere Statistik aufweist: Die YB-Abwehr hat noch keinen einzigen Gegentreffer zugelassen. In letzter Instanz hat das auch mit David von Ballmoos zu tun. Der Goalie und Vize-Captain lässt vor dem Gespräch ausrichten, dass es lieber nicht um ihn gehen solle. Dann sagt er: «Ich zähle keine Minuten. Aber es ist unheimlich schön, wenn nach dem Spiel auf der Anzeigetafel bei uns eine Null steht.»

Der Letzte, der gegen ihn getroffen hat, ist der heutige Teamkollege Filip Ugrinic, im vorletzten Spiel der letzten Saison. Seither ist von Ballmoos 343 Minuten lang unbezwungen geblieben, Nachspielzeiten nicht eingerechnet. Das ist die längste Serie in der Karriere des 27-Jährigen.

Wie kommt es, dass noch kein Abschluss gegen diese Young Boys unter ihrem neuen Trainer Raphael Wicky erfolgreich war? Von Ballmoos sagt: «Das Grundverständnis für den Mann vor, hinter und neben einem ist gestärkt worden. Wenn der Mann vor mir presst, dann weiss ich, was passieren muss. All diese Abläufe sind wieder intus. Und das hat viel mit Vertrauen zu tun.»

Gegen Marchesano schaut auch von Ballmoos nur noch zu

Drei Spiele sind zu wenig, um diese Abwehr zu beurteilen. Und bei aller Makellosigkeit in Sachen Gegentore: Das Team agierte längst nicht immer fehlerfrei. Gegen Zürich wirkten etwa die Innenverteidiger Fabian Lustenberger und Cédric Zesiger zuweilen unsicher.

Zwölf Bälle musste von Ballmoos bisher abwehren. Dazu gehörten Routineaufgaben; dazu gehörten aber auch die starke Reaktion gegen den Kopfball von Zürichs Lindrit Kamberi oder die Knieabwehr gegen Aiyegun Tosin; und dazu gehörte Glück, dass zum Beispiel Antonio Marchesano seinen Penalty über das Tor schoss. Da schaute auch von Ballmoos nur noch zu – und ballte die Fäuste.

Wicky hat in den ersten drei Spielen drei verschiedene Viererketten aufgestellt. Von allen gesunden Abwehrspielern warten nur Jordan Lefort und der 18-jährige Aurèle Amenda auf ihren ersten Einsatz. Quentin Maceiras ist verletzt.

Dass bei all der Rotation noch kein Gegentor gefallen ist, muss aus Berner Sicht beruhigend sein. Von Ballmoos sagt: «Die Breite unseres Kaders ist eine Stärke. Wir sind unberechenbar. Und der Gegner weiss, dass es keine Rolle spielt, wer bei uns auf dem Platz steht. Diese ersten Spiele geben unheimlich Selbstvertrauen. Vor allem, nachdem wir in der letzten Saison schwierige Phasen durchlebt haben.»

Drei Jahre lang war von Ballmoos der Super-League-Stammgoalie mit der besten Quote: In zwischen 41 und 48 Prozent aller Spiele kassierte er kein Tor. Dann kam die Saison 2021/22 und er war mit 14 Prozent noch die Nummer 8. YB musste 50 Gegentore hinnehmen. Das passierte den Bernern letztmals in der Saison 2013/14, als von Ballmoos 18-jährig und gerade von der U-21 in die erste Mannschaft aufgestiegen war.

Zehn Tage nach Liepaja folgt der echte Test: in Basel gegen den FCB

Nach den ersten drei Spielen der neuen Saison sagt der Goalie: «Ich sehe im Training jeden Tag die Freude am Spiel und die Selbstverständlichkeit, gepflegten Fussball spielen zu wollen. Wir wollen etwas bieten und sind nicht nur auf das Resultat aus, auch wenn das am Ende zählt. Die Art und Weise, wie es zustande kommt, ist uns auch wichtig.»

Die nächste Aufgabe heisst am Donnerstag im Wankdorf FK Liepaja. Rund 13’000 Menschen wollen sehen, wie YB die nächste Runde in der Conference-League-Qualifikation erreicht. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel reicht dazu bereits, wieder ohne Gegentor zu bleiben. Im ersten Vergleich schoss das lettische Team mit seinen bescheidenen Mitteln ein einziges Mal auf das Berner Tor.

Der echte Test für die YB-Abwehr und Goalie von Ballmoos folgt wohl zehn Tage später im Basler St.-Jakob-Park. Der FC Basel hat zuletzt gegen Servette schon mal gezeigt, wie abschlussfreudig er ist.

YB - Liepaja

So könnte YB spielen: von Ballmoos; Rüegg, Camara, Zesiger, Benito; Niasse; Fassnacht, Rieder, Ngamaleu; Nsame, Elia.
Es fehlen: Lauper, Maceiras (rekonvaleszent), Ugrinic (verletzt).
Fraglich: Sierro.


https://www.bernerzeitung.ch/zuletzt-di ... 1015882608

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 22:26 
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Conference League:

YB-Express rollt weiter – Berner schlagen Liepaja klar mit 3:0

Die Young Boys geben sich auch im Rückspiel der zweiten Quali-Runde zur Conference League keine Blösse und bezwingen den FK Liepaja im Wankdorf problemlos.

Der YB-Express rollt seit Saisonbeginn auf Hochtouren und tut dies im Rückspiel der Conference-League-Quali auch gegen FK Liepaja von Beginn weg. Schon nach knapp 45 Sekunden klatscht Liepaja-Verteidiger Hreljic ein Schuss von Ngamaleu an die Hand. Nsame lässt sich nicht zweimal bitten und bringt Gelb-Schwarz per Penalty mit 1:0 in Front.

Danach dominiert YB weiter, scheitert aber nach einem Freistoss von Rieder (19.) erst an der Latte und nach einer tollen Einzelleistung von Ngamaleu (24.) am Pfosten. Dazwischen verpasst Karasausks (21.) den Ausgleich für die Gäste. Es die einzige nennenswerte, aber riesengrosse Torchance der Letten in der ersten Halbzeit.

Niasse macht alles klar

Kurz vor dem Pausenpfiff werden die Berner für ihren Aufwand doch nochmal belohnt, als Nsame Rrudhani bedient und jener mit seinem ersten Treffer für den ehemaligen Serienmeister auf 2:0 erhöht. «Es ist wie ein Traum für mich», sagt der Ex-Aarauer nach seiner YB-Torpremiere zu 20 Minuten. Der Kosovare spielte letzte Saison noch in der Challenge League, nun glänzt er europäisch.

Nach dem Seitenwechsel lässt es die Wicky-Truppe etwas gemächlicher angehen, kann dank einem abgefälschten Schuss von Niasse (72.) aber noch auf 3:0 erhöhen.

In der Schlussphase bieten sich den Bernern sogar noch Chancen auf einen noch höheren Sieg, aber am Ende bleibt es bei den drei YB-Toren. Die Mannschaft von Raphael Wicky hat damit nach vier Pflichtspielen beeindruckende vier Siege auf dem Konto mit einem Torverhältnis von 11:0 Toren! «Es läuft noch nicht alles perfekt und wir dürfen uns von den Resultaten nicht zu sehr blenden lassen», meint Goalie von Ballmoos zu 20 Minuten nach der erneuten Gala seines Teams.

Weiter geht es in Finnland

In der dritten Quali-Runde der Conference League trifft YB nun auf Kuopion PS aus Finnland. Ebenfalls ein schlagbarer Gegner für Gelbschwarz, der sich momentan in einer beeindruckenden Frühform befindet.


https://www.20min.ch/story/yb-mit-pflic ... 3719637814

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2022, 22:33 
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3:0-Erfolg über Liepaja

Nsame leitet den Berner Pflichtsieg früh vom Punkt aus ein

- Die Young Boys feiern im Rückspiel der 2. Quali-Runde der Conference League einen souveränen 3:0-Sieg über Liepaja.
- Damit ziehen die Berner mit dem Gesamtskore von 4:0 in die 3. Runde ein, wo KuPS Kuopio (FIN) als Gegner wartet.
- Im Wankdorf sind Rückkehrer Jean-Pierre Nsame, Neuzugang Donat Rrudhani und Cheikh Niasse die Torschützen.
- Auch der FCB sichert sich in Belfast gegen die Crusaders mit einem Remis das Weiterkommen und trifft nun auf Bröndby (DEN).

73 Minuten hatte YB an der lettischen Küste gebraucht, um Liepajas Abwehr zu bezwingen. Im Rückspiel sollte es hingegen ganz schnell gehen: Bereits nach 48 Sekunden provozierte Nicolas Moumi Ngamaleu einen Penalty. Sein Abschluss sprang Liepaja-Verteidiger Kenan Hreljic an die Hand. Die Verantwortung übernahm Jean-Pierre Nsame, der in der 3. Minute souverän seinen ersten YB-Treffer seit der Rückkehr aus Venedig erzielte.

YB zweimal im Alu-Pech

Mit der frühen Führung im Rücken kontrollierten die Gastgeber die Partie und beklagten nach einem Freistoss von Fabian Rieder (19.) und einem Distanzversuch von Ngamaleu (24.) zwei Mal Pech, nachdem der Ball nur an die Latte respektive den Pfosten geklatscht war.

Zwischen den beiden Alu-Treffern der Berner sorgte wie bereits im Hinspiel Arturs Karasausks (21.) für erhöhten Puls bei den YB-Fans. Aber wie in Lettland scheiterte der Liepaja-Stürmer aus kürzester Distanz – dieses Mal nicht am eigenen Unvermögen, sondern am Fuss von Verteidiger Mohamed Ali Camara, der dem Ball in letzter Sekunde noch eine andere Richtung gegeben hatte.

Liepaja fehlt die Durchschlagskraft

Es war die einzige Situation, in welcher der 4. Berner Sieg ohne Gegentor im 4. Pflichtspiel der Saison kurzzeitig in Gefahr schien. Denn spätestens mit dem 2:0 von Aarau-Neuzugang Donat Rrudhani (41.) kurz vor der Pause räumte YB auch noch die letzten Zweifel über den Ausgang der einseitigen Partie aus.

Für den Schlusspunkt war schliesslich Cheikh Niasse besorgt, der sich in der 72. Minute nach einem abgefälschten Schuss ebenfalls noch in die Torschützenliste eintrug. Liepaja seinerseits vermochte die Berner auf Kunstrasen nicht mehr derart in Verlegenheit bringen, wie noch in der Heimat vor Wochenfrist.

Für YB geht es in den Norden

In der 3. Quali-Runde stellt sich den Hauptstädtern ein Klub in den Weg, der ebenfalls Gelb-Schwarz trägt: KuPS Kuopio. Der finnische Vizemeister empfängt die Berner zuerst zuhause (4.8.), eine Woche später (11.8.) steigt im Wankdorf das Rückspiel.


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