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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 00:42 |
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01.03.2022  Zitat: Rückschlag im Meisterrennen – enttäuschendes YB verliert gegen Servette
Für den Meister aus YB setzt es im Auswärtsspiel gegen Servette eine Niederlage. Die Berner waren in der Offensive viel zu ungenau.
Nach vier Monaten Verletzungspause kehrte David von Ballmoos am Dienstagabend in den Kasten der Berner Young Boys zurück. Für den Schweizer Meister war ein Sieg gegen Servette eigentlich Pflicht, um weiter im Kampf mit dem FCZ um den Meistertitel mitmischen zu können.
Beinahe wäre YB nach einer Minute in Führung gegangen, doch Jordan Siebatcheu verpasste ein Kanga-Zuspiel nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite machten es die Gastgeber besser als der Schweizer Meister. Assist-König Miroslav Stevanovic brachte den Ball in die Mitte, dort kam Alex Schalk angerauscht und verwandelte eiskalt.
Keine Reaktion der Berner
Wer eine Reaktion der Berner erwartete, der lag falsch. Die Genfer verteidigten konsequent und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche. Einzig Goalie von Ballmoos schien in der Defensive auf hohem Level zu agieren. Er verhinderte mehrfach einen Gegentreffer. Besonders schön zum Anschauen: Seine Flugeinlage bei einem Distanzkracher von Nati-Spieler Kastriot Imeri. Nach vorne gelang YB im ersten Abschnitt kaum was und so ging es mit einem knappen Rückstand zur Pause.
Nach dem Pausentee war YB zu Beginn das aktivere Team, doch die Chancen blieben Mangelware. Beinahe wäre Servette allerdings ein weiteres Tor gelungen, doch Nicolas Vouilloz köpfte das Spielgerät nach einem Imeri-Corner an den Querbalken. Trainer David Wagner versuchte es mit einem Dreierwechsel in der 60. Spielminute, doch auch dieser Wechsel verpuffte.
Viele Fehlpässe
Die Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne blieben ein grosses Problem. Auf Twitter fragte sich ein YB-Fan gar: «Sind mal vier Pässe hintereinander angekommen?» Die Minuten verstrichen, sinnbildlich für das YB-Spiel: Felix Mambimbi haute den Ball nach einem Foulspiel an Imeri frustriert weg und sah die Gelbe Karte.
In der 87. Spielminute hatte Vincent Sierro aber noch den Ausgleich auf dem Kopf. Sein Versuch war aber deutlich zu unplatziert und stellte Servette-Goalie Frick vor keine Probleme. Mehr war auch nicht mehr drin. Die Grenats brachten den Sieg ohne grossen Probleme über die Zeit.
Stimmen zum Spiel:
Cedric Zesiger: «Von der Leistung her war die zweite Halbzeit gut. Wir brachten einfach kein Tor zustande. Wir hatten unsere Chancen, hatten viele stehende Bälle und liessen den Ball gut zirkulieren. Schlussendlich zählen die Tore und die haben wir heute nicht gemacht. Darum gehen wir heute mit leeren Händen nach Hause. Wir haben in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen getroffen.»
Moritz Bauer (Servette): Der Sieg tut sehr gut. In den letzten Spielen waren die Resultate nicht immer den Leistungen entsprechend. Heute sind wir sehr zufrieden mit den drei Punkten. In den letzten Spielen hatten wir etwas Mühe mit der Chancenauswertung und in der Defensive Tore hergeschenkt. Heute war es umgekehrt: Wir waren sehr effizient. In der zweiten Halbzeit dann eine sehr reife Leistung in der Defensive.
Alex Schalk (Servette): «Wir haben heute kompakt verteidigt. Unser Ziel war viel zu laufen und arbeiten füreinander. Wir haben das sehr gut gemacht.»
Fabian Lustenberger: «Wir haben dagegen gehalten und haben alles versucht den Ausgleich zu schaffen. Wir haben einfach zu wenige gute Chancen herausgespielt. Aber den Kampf haben wir angenommen. Wir waren teilweise einfach auch zu unkonzentriert. Es zieht sich durch die ganze Saison, dass uns die Selbstverständlichkeit fehlt in der Verteidigung und vor dem Tor. Wir hoffen klar nicht, dass Zürich gewinnt morgen. Wir müssen aber zuerst unsere Aufgaben machen und nicht auf Zürich schauen. Heute haben wir das nicht geschafft. Wir haben am Samstag gegen Luzern wieder die Chance.» https://www.20min.ch/story/die-berner-w ... 0501600610
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 00:48 |
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01.03.2022  Zitat: Bittere YB-Pleite in Genf
Berner Titelträume schwinden dahin
Die Young Boys zeigen sich am Dienstag gegen Servette zu zaghaft und müssen eine herbe Enttäuschung einstecken. Der Rückstand auf den FCZ beträgt mit einem Spiel mehr 10 Punkte.
Das Spiel
Die Ausgangslage im Stade de Genève ist klar: YB muss gewinnen, um am FCZ-Meisterexpress dran zu bleiben. Doch die Berner scheinen davon nichts mitgekriegt zu haben. Anders ist der verhaltene Auftritt nicht zu erklären. Zwar gehört den Young Boys die erste Top-Chance. Doch Jordan Siebatcheu vergibt sie in der 1. Minute. Praktisch im Gegenzug gehen die Genfer durch Alex Schalk in Führung. Wer dann das grosse Aufbäumen der Berner erwartet, bleibt enttäuscht. Chancen sind auf beiden Seiten Mangelware. Nur ein stark getretener Freistoss des Genfers Kastriot Imeri aus gut 30 Metern lässt die Zuschauer aufspringen.
Auch in der zweiten Halbzeit ist von YB nur wenig zu sehen. Eine Reaktion bleibt aus. Servette-Goalie Jeremy Frick wird kaum gefordert. Auf der Gegenseite scheitern die Grenats an der Latte. Nach gut einer Stunde reagiert David Wagner. Er bringt drei Neue. Doch auch das ändert nichts. YB bleiben ohne Plan und sind ungefährlich. Die Angriffe enden regelmässig vor dem Elfmeterraum. Und so rinnt die Zeit davon. Servette hält hinten die Null und fährt einen wichtigen Sieg ein. Das Stade de Genève bleibt somit ein hartes Pflaster für YB. Aus den letzten 6 Spielen in Genf resultiert bloss ein Sieg. Die Tore
3. Alex Schalk | Fabian Rieder bringt den Ball nicht aus dem Sechzehner weg, da die Genfer vehement nachsetzen. Der Ball landet bei Stevanovic und der legt ihn mustergültig für Schalk in die Mitte, der mühelos vollendet.
Der Beste
Das Mittelfeld gehört Servette. Und wer das Mittelfeld beherrscht, gewinnt oft das Spiel. Hauptfigur ist das Genfer Metronom Timothy Cognat.
Der Schlechteste
Derart viele Fehler wie in Halbzeit eins hat man bei Fabian Lustenberger im YB-Dress noch nie gesehen. Und wenn der Leithammel einen derart schwarzen Tag einzieht …
Das gab zu Reden
YB-Keeper und Vizecaptain David von Ballmoos ist zurück. Vier lange Monate nach seiner Schulterluxation und -operation. Fast leitet er nach 58 Sekunden das Berner Führungstor ein. Doch es kommt anders. Und das Von-Ballmoos-Comeback wird vielleicht zum Sinnbild der verlorenen Meisterschaft.
So gehts weiter
Schon am Wochenende geht es für die beiden Mannschaften weiter. Am Samstag trifft YB im Wankdorf auf den FC Luzern. Servette reist am Sonntag nach Zürich und kriegt es im Letzigrund mit GC zu tun.
Servette – YB 1:0 (1:0)
Servette: Frick; Diallo, Vouilloz, Sasso, Clichy; Douline; Stevanovic, Cognat, Imeri, Schalk; Bedia.
YB: Von Ballmoos; Blum, Lustenberger, Zesiger, Garcia; Mambimbi, Rieder, Sierro, Ngamaleu; Siebatcheu, Kanga.
Stade de Genève, 5242 Fans, SR: Schnyder (5)
Tor: 3. Schalk (Stevanovic, Bedia) 1:0.
Einwechslungen Servette: Bauer (61. für Diallo), Antunes (73. für Schalk), Rodelin (73. für Bedia), Cespedes (90. für Cognat), Valls (90. für Imeri).
Einwechslungen YB: Lauper (61. für Rieder), Fernandes (61. für Ngamaleu), Elia (61. für Siebatcheu), Lefort (71. für Garcia), Varga (80. für Blum).
Gelb: 30. Diallo. 32 Douline (beide Foul). 82. Mambimbi (Unsportlichkeit).
Bemerkungen: Servette ohne Rouiller, Fofana, Sawadogo (verletzt). – YB ohne Fassnacht, Maceiras, Sulejmani, Camara, Petignat, Monteiro (verletzt). – 52. Latten-Kopfball Vouilloz. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 79062.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 10:22 |
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02.03.2022  Zitat: YB – von Ballmoos: «Hätte mir Comeback anders vorgestellt»
YB kassiert gegen Servette eine 0:1-Pleite. Der FCZ könnte heute auf 13 Punkte davonziehen. Goalie von Ballmoos kam nach langer Pause zu seinem Comeback.
Das Wichtigste in Kürze
- Servette schlägt YB in Runde 24 der Super League mit 1:0. - Für Goalie David von Ballmoos war es die erste Partie nach vier Monaten Verletzungs-Pause. - Heute trifft Leader Zürich auswärts auf Luzern (20.30 Uhr).
Eigentlich ein schöner Tag für David von Ballmoos. Der Goalie von YB gibt gestern in Genf sein Comeback. Der 27-Jährige musste zuvor wegen seiner Schulterverletzung unters Messer und fiel vier Monate aus.
Die Liga-Rückkehr geht aber resultatmässig schief. YB taucht gegen Servette mit 0:1.
«Klar hätte ich mir mein Comeback anders vorgestellt. Aber es geht nicht um mich persönlich, sondern darum, dass YB die Punkte holt. Und das ist uns heute nicht gelungen», sagt von Ballmoos nach der Partie zu «SRF».
Der Titel könnte damit spätestens heute in weite Ferne rücken. Zürich ist am Abend (20.30 Uhr) in Luzern zu Gast und könnte den Vorsprung auf 13 Punkte ausbauen.
Der vierfache Meister-Goalie kommentiert: «Wir schauen nicht auf Zürich, sondern auf uns.»
Vorwürfe könne er seiner Mannschaft keine machen. «Mit dem Resultat können wir nicht zufrieden sein – eigentlich haben wir aber kein schlechtes Spiel gemacht. Wir haben gekämpft und alles versucht. Dass sie mit der ersten Chance das 1:0 machen, ist etwas sinnbildlich für unsere Situation.»
Heute drücken die Berner dem FCL noch die Daumen. Das sieht am nächsten Samstag dann schon anders aus.
Luzern ist der nächste YB-Gegner, die Innerschweizer sind um 18 Uhr im Wankdorf zu Gast. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-vo ... t-66120673
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 12:15 |
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02.03.2022  Zitat: Nach dem 0:1 bei Servette
Die Ideenlosigkeit von YB hat ihre Vorgeschichte
Die Auftritte gleichen sich, die Probleme sind oft dieselben: Der Auftritt in Genf ist der vorläufige Tiefpunkt einer negativen Entwicklung bei den Young Boys.
David von Ballmoos macht am Dienstagabend einen hilflosen Eindruck. Es ist noch keine Minute gespielt beim Auswärtsspiel in Genf, der YB-Goalie hat den Ball am Fuss, findet keine Anspielstation. Eine Bewegung mit dem Fuss, folgt der Pass? Nein, doch nicht. Jetzt vielleicht? Auch nicht. Dann schlägt er einen langen Ball, Servettes Verteidiger Vincent Sasso verschätzt sich komplett, Wilfried Kanga hat die grosse Möglichkeit zum 1:0. Er nutzt sie nicht, eine bessere kommt für YB auch nicht mehr. Bezeichnend: Die mit Abstand grösste YB-Chance der Partie war ein Zufallsprodukt.
Die Berner Niederlage in Genf steht stellvertretend für eine Entwicklung, die sich in den fünf Wochen seit Rückrundenbeginn akzentuiert hat. In der Hinrunde spielten die Young Boys noch viel öfter in bekanntem Masse dominant, viele Punktverluste kamen unglücklich zustande, in der Regel war fehlende Effizienz der Grund, dazu kam viel Verletzungspech in einer mit drei Wettbewerben anstrengenden Hinserie.
Und dann nur noch 18 statt 33 Partien? Auch deshalb waren sie im Januar beim Serienmeister zuversichtlich, den Titel ein weiteres Mal verteidigen zu können. Sechs Runden später ist von dieser Zuversicht kaum mehr etwas übrig.
In diesem Jahr noch nie restlos überzeugt
Zu schlecht waren die Auftritte im Jahr 2022. Es begann mit einem glückhaften 1:0-Erfolg zu Hause gegen Lugano, es ging weiter mit einem 3:3 in St. Gallen, bei dem YB eine eher schmeichelhafte 3:0-Führung verspielte. Beim 3:1-Sieg gegen den FC Basel kaschierte das Resultat, dass es im dritten Saisonduell die schwächste Leistung gegen den vermeintlichen Titelkonkurrenten war. Der Auftritt beim 2:2 gegen GC geriet ebenso uninspiriert; den FC Sion bezwang YB zuletzt zwar ohne Probleme, aber auch ohne Glanz. Die Berner Ideenlosigkeit in Genf hat eine Vorgeschichte.
Nicht zum ersten Mal muss David Wagner danach feststellen: «Das war nicht gut von uns.» Der YB-Trainer präzisiert: «Offensiv sind wir nicht in gefährliche Räume gekommen, und defensiv muss man sagen, dass der Gegner bessere Chancen hatte als wir.» So entstand der Mix aus fehlender Durchschlagskraft vorne und ungenügender Stabilität hinten – einer, der seit dem Jahreswechsel augenfällig oft angemischt wurde.
Noch im vergangenen Herbst sind die YB-Probleme anderswo zu verorten: Im anspruchsvollen Programm bekunden die Young Boys Mühe mit dem Toreschiessen, lassen mal trotz über 20 Torschüssen einen Sieg liegen, bringen sich auch in der Champions League oft trotz guter Auftritte um den Lohn, weil sie ihre Chancen liegen lassen. Das passiert ihnen im neuen Jahr nicht mehr. 12 Tore sind es in sechs Rückrundenspielen, YB trat offensiv zwar effizienter, aber auch viel weniger, zuletzt gar nicht mehr in Erscheinung.
Lustenbergers Ernüchterung
Und wer genau in die für die Berner so frustrierende Genfer Nacht hineinlauscht, kann feststellen, wie die Hoffnung im Meisterrennen auch bei den Young Boys selber einer gewissen Ernüchterung gewichen ist. «Uns fehlt das Selbstverständnis, das uns über Jahre hinweg auszeichnete», sagt Captain Fabian Lustenberger. Und: «YB hat fast vier Jahre lang auf konstant hohem Niveau gespielt, das kann nicht ewig so weitergehen, das ist menschlich. Vergangene Saison haben wir in 36 Runden zweimal verloren, aktuell haben wir diese Konstanz nicht drin.»
Was Lustenberger auch meint, aber nicht sagt: In dieser Verfassung muss YB gar nicht auf den FCZ schauen. Sondern sich mit dem eigenen Fussball beschäftigen. Oder wie es Trainer Wagner sagt: «Besser Fussball spielen, die gefährlichen Räume besser bespielen.» https://www.bernerzeitung.ch/die-ideenl ... 6595554853
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 17:59 |
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02.03.2022  Zitat: Enttäuschter YB-Sierro
«Wir erwarten mehr von uns»
Die Berner Young Boys verlieren gegen Servette 0:1. Der Rückstand auf den FCZ beträgt nun 13 Punkte. Die Enttäuschung ist gross, so auch beim Mittelfeldspieler Vincent Sierro. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 82201.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 18:01 |
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02.03.2022  Zitat: Desolater Start und Servette-Blitztor sorgen für YB-Pleite in Genf
Ein Treffer machte den Unterschied zwischen Servette und YB aus. Alex Schalk sorgte mit seinem Tor in der dritten Spielminute für den Heimsieg der Grenats. Alle Highlights im Video https://www.20min.ch/video/desolater-st ... 0096675265
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 18:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2022  Zitat: YB-Noten: Da hilft auch die Rückkehr des Goalies nicht mehr
David von Ballmoos überzeugt bei seinem Comeback – aber bis auf den jungen Lewin Blum lassen ihn seine Mitspieler im Stich.
David von Ballmoos – Note 5
Kommt vier Monate nach seiner Schulterverletzung zu seinem Comeback. Obwohl von Ballmoos nach nicht einmal drei Minuten bereits bezwungen wird, ist er der vielleicht beste Berner des Abends. Gegen Chris Beda rettet er reaktionsschnell, beim Freistoss von Kastriot Imeri fliegt er spektakulär. Vor dem 0:1 leitet er sogar die gefährlichste YB-Chance ein. Viel mehr kann man von einem Torhüter kaum erwarten – und dennoch bleibt ihm am Schluss nur der Frust.
Lewin Blum – Note 5
Ist neben seinem Goalie der einzige Lichtblick des Berner Abends. In der Defensive wehrt er sich nach Kräften, vorne versucht er mit seinen Flanken immerhin für so etwas wie Gefahr zu sorgen. Muss in der 80. Minute durch Kevin Varga ersetzt.
Cédric Zesiger – Note 4,5
Beginnt solid, lässt sich dann aber von den Nachlässigkeiten seiner Mitspieler anstecken. Versucht nach der Pause mit einem Weitschuss ein Zeichen zu setzen, der Ball fliegt aber drüber – vielleicht kommt die Message bei seinen Teamkollegen deshalb nicht an.
Fabian Lustenberger – Note 3
Erwischt einen bemerkenswert schwachen Abend. Ungewohnt fehlerhaft im Passspiel und völlig überfordert mit Servette-Stürmer Beda. Gleich zweimal verliert er als letzter Spieler den Ball, hat aber jeweils Glück, dass seine Teamkollegen ausbügeln können.
Ulisses Garcia – Note 3,5
Vielleicht war es der Plan von David Wagner, Nicolas Ngamaleu auf die Seite von Garcia zu bringen, damit der Aussenverteidiger seinen Offensivdrang ausleben kann. Sollte dem so sein – dann ist dieses Vorhaben gründlich misslungen. Garcia ist vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt, gut möglich, dass er deshalb im Spiel nach vorne immer mindestens einen Schritt zu spät ist. In der 70. Minute wird er für Jordan Lefort ausgewechselt.
Nicolas Ngamaleu – Note 3
Meist beginnt Ngamaleu auf dem rechten Flügel, gegen Servette kommt er vornehmlich über links. Das zeigt so viel Wirkung, dass er kurz vor der Pause mit Felix Mambimbi die Seite wechseln muss – und in der 61. Minute ausgewechselt wird. Der Kameruner wirkt in seinem 39. Spiel der Saison ausgelaugt.
Vincent Sierro – Note 3,5
Der Walliser hat das Talent, mit seinen Standards auch dann für Gefahr zu sorgen, wenn es spielerisch nicht so läuft. An diesem Dienstagabend gelingt ihm nicht einmal das, praktisch alle seine Flanken sind eine leichte Beute für Servette-Goalie Jérémy Frick.
Fabian Rieder – Note 3,5
Gegen Sion am Samstag war Rieder noch überragend, in Genf hat er Pech, dass sein Ballverlust am eigenen Strafraum zum entscheidenden 0:1 führt. Im Spiel nach vorne ist er einer der wenigen, die wirkliche Bemühungen zeigen. Dennoch wird er von Wilfried Kanga zusammengefaltet, als sein Steilpass zu kurz gerät – oder sein Schuss kurz vor der Pause zu schwach ist und in den Armen von Frick landet. In der 61. Minute wird der 20-Jährige durch Sandro Lauper ersetzt.
Felix Mambimbi – Note 3,5
In der 81. Minute hat er endgültig genug. Soeben wurde Mambimbi von Imeri fast schon lächerlich gemacht, den Tanz des Genfer Talents unterbindet er mit einem Foul. Danach entlädt sich sein Frust, in dem er den Ball weg drischt. Es könnte mitgespielt haben, dass der begabte Offensivspieler erneut eine Chance nicht nutzen kann. Zu wenig vielversprechende Aktionen gelingen dem 21-Jährigen.
Wilfried Kanga – Note 3
Er hätte die Partie in viel angenehmere Bahnen lenken können, doch sein Querpass auf Sturmpartner Jordan Siebatcheu ist trotz bester Ausgangslage zu ungenau. Nach dieser Grosschance in der ersten Spielminute fällt der Franzose eigentlich nur noch dann auf, wenn er Mitspieler Rieder anmotzt.
Jordan Siebatcheu – Note 3,5
Hätte es verdient gehabt, dass Kangas Zuspiel auf ihn angekommen wäre, schliesslich leitete er von Ballmoos’ langen Ball gekonnt auf Kanga weiter und lief danach gut in Position. Danach taucht er ab und ist nur noch selten zu sehen – beispielsweise in der 61. Minute, als er das Spielfeld verlässt und für ihn Meschack Elia kommt.
Meschack Elia – Note 3,5
61. Minute für Jordan Siebatcheu. Nur einmal kann er seine Schnelligkeit ausspielen, seine Hereingabe findet Kanga, dessen Schuss aber geblockt wird. Ansonsten reiht sich der Kongolese mit seiner Leistung artig ins Gefüge seiner harmlosen Teamkollegen ein.
Sandro Lauper – Note 4
61. Minute für Fabian Rieder. Er soll wohl den defensiveren Part des Mittelfeld-Duos geben, sodass Vincent Sierro etwas offensiver agieren kann. Zwar gelingt das mehrheitlich, ein entscheidender Impuls kann aber auch Lauper nicht geben.
Edimilson Fernandes – Note 3,5
61. Minute für Nicolas Ngamaleu. Fällt vor allem durch Ballverluste auf. Nur ganz am Schluss ist mal eine Flanke von Fernandes gefährlich, doch Sierros Kopfball aus vielversprechender Position landet in den Armen von Frick.
Jordan Lefort – keine Bewertung
70. Minute für Ulisses Garcia.
Kevin Varga – keine Bewertung
80. Minute für Lewin Blum. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 5571216603
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 18:04 |
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02.03.2022  Zitat: YB-Trainer David Wagner
«Der Platz war nicht gut – aber das zählt nicht als Ausrede»
Herber Rückschlag für YB im Meisterschaftsrennen. Die Berner verlieren gegen Servette mit 0:1. Ein enttäuschter David Wagner analysiert nach dem Spiel die Fehler seiner Mannschaft. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 82236.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 18:06 |
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02.03.2022  Zitat: «Leistung hat gestimmt» oder «keine gute Leistung»? Darum wackelt Wagners Stuhl bei YB
Die Berner Young Boys verlieren auswärts bei Servette mit 0:1. Während der Rückstand auf Leader FCZ weiter anzuwachsen droht, gerät Trainer David Wagner immer mehr unter Druck.
Wer nach der 0:1-Niederlage der Young Boys bei Servette auf die Aussagen der Berner achtete, konnte die Ansätze für die Probleme beim amtierenden Schweizer Meister erkennen. Es herrscht eine gewisse Uneinigkeit.
Goalie David von Ballmoos, der nach einer längeren Verletzungspause sein Comeback feierte, sah grundsätzlich ein gutes Spiel seiner Mannschaft: «Die Leistung hat gestimmt. Wir haben gut gekämpft, das hat jeder gesehen. Am Ende kreierten wir einfach zu wenige zwingende Torchancen und kassierten zu einfach ein Tor.»
Trainer David Wagner betonte dagegen mehrfach, dass YB schlicht nicht überzeugt habe. «Die Niederlage war verdient. Es war kein gutes Spiel von uns. Gerade offensiv war es keine gute Leistung. Wir waren heute einfach nicht gut», erklärte der 50-jährige Deutsche beim Schweizer Fernsehen.
Dass der Trainer seine Mannschaft kritisiert, überrascht nicht. Er steht unter Druck. Bei einem grossen Teil der YB-Fans ist Wagner längst in Ungnade gefallen. Und auch die Klubführung dürfte nicht restlos zufrieden sein. Mit der Niederlage in Genf droht der Rückstand auf Leader Zürich auf bis zu 13 Punkte anzuwachsen. Der Meistertitel ist nur noch mit einem fast perfekten Schlussspurt möglich.
Die Ansprüche bei den Young Boys sind nach vier Meistertiteln in Serie natürlich andere. Doch es scheint, als hätte es zwischen Wagner und seinen Spielern nie richtig Klick gemacht. Als würde die Mannschaft die Ideen und Vorstellungen Wagners auch nach über acht Monaten nicht richtig verstehen und umsetzen können – die unterschiedlichen Ansichten im Interview stehen stellvertretend dafür. Zu oft konnte die eigentlich sehr talentierte Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen.
Natürlich könnte man auch mit dem Finger auf die Verletzungshexe zeigen. Schliesslich hat YB mit Mohamed Camara, Christian Fassnacht, Quentin Maceiras oder Miralem Sulejmani gewichtige Ausfälle zu beklagen. Doch die Vereinsführung hat darauf reagiert und sich mit den Verpflichtungen von Kevin Varga, Edimilson Fernandes und Cheikh Niasse abgesichert.
Genügend Qualität wäre in der Mannschaft immer noch vorhanden. Das zeigt sich daran, dass in Genf Sandro Lauper, Meschack Elia, Varga oder Fernandes vorerst nur auf der Bank sassen. Doch es gelingt den Young Boys unter Wagner nicht, diese konstant auszuspielen. Ist es zu einfach, die Schuld einfach dem Trainer zuzuschieben? Möglicherweise, aber er ist nunmal das schwächste Glied eines Fussballklubs.
David Wagner sagt: «Wir müssen am Samstag gegen Luzern wieder besser Fussball spielen.» Wenn das nicht gelingt, droht Wagners Amtszeit in Bern vorzeitig zu enden. https://www.watson.ch/sport/analyse/433 ... uhl-bei-yb
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 2. März 2022, 18:09 |
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02.03.2022  Zitat: 5. Saisonniederlage für YB
Ist Wagner noch der richtige Coach für YB?
Die Titelträume von YB schwinden. Und wenn der FCZ in Luzern gewinnt, sind sie nur noch Schall und Rauch. In einer Analyse der Gründe gelangt man schnell zu einem Namen: David Wagner.
Wie dominant konnte dieses YB doch einst auftreten. Erstmals in der ersten Titelsaison unter Adi Hütter 2017/18. Und dann in allen drei Spielzeiten unter Gerry Seoane. Da wurde gepowert. Da war das Selbstverständnis riesig. Als Gelbschwarz auf den Platz kam, gabs nur eines: Domination total! Der Gegner zitterte. Und er wurde derart erdrückt, bis die Tore fast schon als Zwangsläufigkeit fielen. Eine wunderbare Angriffsmaschinerie mit Wucht und Power.
Ein Haufen Zauderer
Und heute? Zuhause klappt das noch einigermassen. Aber maximal einigermassen. Und auswärts gar nicht! Da ist YB bloss noch ein Haufen von Zauderern. Gegen St. Gallen und GC führt man zwar bis in die Nachspielzeit, kassiert aber in beiden Spielen noch den Ausgleich. Und in Genf steht dann eine völlig verunsicherte Truppe auf dem Platz, die weder Wucht noch Selbstverständnis hat. Am Ende des Tages stehen eine Torchance nach 58 Sekunden, eine kurz vor Schluss und eine halbe in der Mitte des Spiels. Wars das wirklich? Und sprechen wir da wirklich von YB? Ja, das ist so.
Die Hypothek handelt sich YB in der Vorrunde ein
Schon nach der Vorrunde handelt sich YB eine Acht-Punkte-Hypothek auf den FCZ ein. Daran knabbert der Meister noch immer. Und zerschellt daran. Die Rückrunde ist also nur eine Folge der völlig missglückten Vorrunde. Und diese liefert man ab, obwohl im Sommer kein einziger Spieler mit Ausnahme von Reservist Gianluca Gaudino ging!
Der neue Trainer David Wagner hatte also dieselbe Mannschaft zur Verfügung wie sein Vorgänger. Sicher: Nsame und Lustenberger waren lange Zeit verletzt. Das spürte man. Aber das alleine erklärt den immensen Rückstand nicht. Vielmehr scheitert Wagner daran, seinen Spielern das YB-Gen einzupflanzen. Weshalb die DNA nicht mehr dieselbe ist. Obwohl mit der Champions League und den Punktgewinnen gegen Atalanta Bergamo und Manchester United die Brust hätte sehr breit sein müssen. Doch auch da wählt Wagner zweimal die falsche Taktik.
Fehler in der Champions League ...
Gegen Villarreal stellt sich Wagners Dreierabwehr als Schiffbruch-Taktik heraus. Und im letzten Spiel fehlt bei einem schwachen Manchester United B der Mut, bedingungslos nach vorne zu spielen. Mit einem Sieg hätte YB europäisch überwintert. Es war eine historische Chance …
Und auch in der Meisterschaft ist man kaum in der Lage, Widerstände wie am Dienstag einen mangelhaften Rasen und eine sehr frühe Servette-Führung zu überwinden. YB blieben nach Schalks 1:0 noch 90 Minuten netto. Es blieb beim verkrampften Bemühen etwas Gescheites zu kreieren.
Fragen über Fragen
So musste Wagner zum x-ten Mal analysieren: «Das war ein schlechtes Spiel. Wir hatten viel zu wenig Durchschlagkraft. Und defensiv haben wir auch zu viele Optionen hergegeben.» Erklären kann er diese Leistung nicht. Aber es gibt schon Gründe für diesen rätselhaften Auftritt. Die Fragen dazu: Warum lässt Wagner erneut die beiden nicht kompatiblen Türme Kanga und Siebatcheu vorne spielen, obwohl Mambimbi und Elia wieder fit sind? Warum wechselt er nach miserablen ersten 45 Minuten nicht schon in der Pause rigoros, obwohl Optionen vorhanden waren, und warum sind seine Wechsel sehr oft statisch? Warum bringt er die Neuverpflichtungen Niasse (nie) und Varga (kaum)? Warum spielt Edimilson Fernandes am rechten Flügel, was sicher nicht seine Topposition ist?
Gewinnt der FCZ in Luzern, ist die Meisterschaft futsch. Und YB kann mit der Analyse beginnen, ob Wagner für die neue Saison der richtige Trainer ist. Zweifel sind erlaubt. Die Meinung der Fans ist gemacht. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 83277.html
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