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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:23 |
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13.02.2022  Zitat: Zwei Platzverweise, vier Tore, viel Spektakel – YB schlägt Basel und übernimmt Rang 2
YB – Basel 3:1
Die Young Boys schwingen sich in der Super League zum ersten Verfolger des FC Zürich auf. Die Berner setzen sich im Duell mit dem FC Basel auch dank zwischenzeitlicher nummerischer Überlegenheit daheim mit 3:1 durch.
Das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen den Meistern der letzten zwölf Jahre war von Anfang an intensiv, aber lange Zeit wenig spektakulär. Richtig Tempo nahm die Partie erst nach dem Platzverweis gegen Basels Innenverteidiger Wouter Burger nach einer guten Stunde auf. Mit einem Spieler mehr gelang YB der K.o.-Schlag innerhalb von zwei Minuten: In der 69. Minute traf Nicolas Moumi Ngamaleu nach einem Zusammenspiel am Basler Strafraumrand mit Jordan Siebatcheu und kurz darauf war es Siebatcheu selber, der das 3:1 erzielte.
Basel verlor zwischenzeitlich die Ordnung, nachdem mit Albian Hajdari ein weiterer junger Verteidiger für den ausgeschlossenen Burger in die Defensive eingegliedert werden musste. Zuvor hatte die FCB-Abwehr die Berner gut im Griff gehabt und sogar für das 1:0 gesorgt. Der in dieser Saison sehr dosiert eingesetzte Rechtsverteidiger Michael Lang erzielte nach dem ersten Eckball in der 22. Minute aus bester Position und ohne nennenswerte Gegenwehr das 1:0.
Die Young Boys waren nach dem Gegentreffer angeknockt, zumal etwas später die Verletztenliste um einen weiteren prominenten Namen länger wurde. Fabian Lustenberger musste angeschlagen vom Platz. Vincent Sierro brachte YB mit einem Sonntagsschuss aus gut 25 Metern sechs Minuten vor der Pause wieder auf Kurs. Lustenbergers nummerischer Ersatz, Ulisses Garcia, folgte derweil Burger in der 80. Minute mit der zweiten Gelben Karte vorzeitige in die Kabine. Die erst zweite Saisonniederlage in der Super League konnte Basel aber trotzdem nicht mehr verhindern.
Young Boys - Basel 3:1 (1:1) 31'120 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 22. Lang (Palacios) 0:1. 39. Sierro 1:1. 69. Moumi Ngamaleu (Siebatcheu) 2:1. 71. Siebatcheu (Rieder) 3:1. Young Boys: Racioppi; Maceiras (73. Blum), Lauper, Lustenberger (35. Garcia), Lefort; Moumi Ngamaleu, Rieder, Sierro, Sulejmani (73. Varga); Kanga (85. Amenda), Siebatcheu. Basel: Lindner; Lang (81. Tavares), Pelmard, Burger, Katterbach; Frei, Palacios; Ndoye (81. Males), Esposito (81. Fernandes), Millar; Tschalow (62. Hajdari). Bemerkungen: Young Boys ohne Zesiger (gesperrt), Mambimbi, Monteiro, Elia, Fassnacht, Maier, Petignat, von Ballmoos, Camara und Zbinden (alle verletzt). Basel ohne Xhaka (gesperrt), Kasami, Essiam, Padula und Petretta (alle verletzt). 60. Gelb-Rote Karte gegen Burger. 80. Gelb-Rote Karte gegen Garcia. Verwarnungen: 43. Lefort (Foul). 54. Burger (Foul). 55. Garcia (Foul). 78. Frei (Foul). https://www.watson.ch/sport/fussball/49 ... und-stream
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:25 |
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13.02.2022  Zitat: Nach Rückstand und Überzahl
YB gewinnt Knüller gegen den FCB
Wunderbarer Fussball-Nachmittag in Bern. Letztlich jubelt der Gastgeber: YB gewinnt den Knüller gegen den FCB.
Das Spiel
YB startet mit Feuer in die Partie, macht von Anfang an Druck, lässt die Gäste aus Basel kaum Luft holen. Doch mit dem Führungstreffer nach einem Standard kann sich der FCB aus der YB-Zange befreien. Danach ist die Partie ausgeglichen. Noch vor der Pause können die Berner ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel sieht Wouter Burger innerhalb sechs Minuten zweimal die Gelbe Karte – der FCB-Mann muss unter die Dusche. Nach dem Platzverweis sorgt YB mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten für die Vorentscheidung. In der Schlussphase fliegt auch der eingewechselte Ulisses Garcia mit Doppel-Gelb vom Platz – am Resultat können die Basler aber nichts mehr ändern.
YB zieht in der Tabelle am FCB vorbei und steht neu auf Platz 2. Die Tore
22. Lang 0:1, Matias Palacios zieht eine Ecke nahe ans Tor, YB-Keeper Anthony Racioppi bleibt im Kasten. Michael Lang sagt Danke und köpfelt ein.
39. Sierro 1:1, die FCB-Verteidiger bringen den Ball nicht aus der eigenen Zone, Vincent Sierro schnappt sich das Ding und haut es aus 25 Metern in die Maschen. FCB-Keeper Heinz Lindner ist noch dran, unhaltbar ist dieser Schuss nicht.
69. Ngamaleu 2:1, Siebatcheu lässt an der Strafraumgrenze gekonnt abprallen, Nicolas Moumi Ngamaleu hat Zeit und das Auge und trifft trocken per Flachschuss zur Führung.
71. Siebatcheu 3:1, Maceiras bringt den Ball in den Strafraum, erst haut Rieder über die Kugel, dann vollendet Jordan Siebatcheu. Das gab zu reden
Das YB-Lazarett. Innenverteidiger Camara bricht sich am Samstag im Training den linken Unterarm. Weil Zesiger gesperrt ist, muss Lauper statt im Mittelfeld in der Abwehr ran. Und dann fällt auch noch Captain Lustenberger nach 35 Minuten verletzt aus. Lefort rückt darauf von links ins Zentrum. Am Schluss darf auch noch der 18-jährige Innenverteidiger Aurèle Amenda ran.
Der Beste
Vincent Sierro. Der YB-Mittelfeldmann ist in die entscheidenden Szenen verwickelt. Erst erwischt er Torhüter Lindner beim 1:1 mit einem Weitschuss, dann hängt er clever gegen Burger ein, so dass dieser mit Gelb-Rot vom Platz fliegt. Der Schlechteste
Wouter Burger. Der junge FCB-Verteidiger bringt sich selbst mit einem groben Foul gegen Ngamaleu in die Bredouille. Gelb-belastet stellt er sich danach naiv Sierro in den Weg und muss vorzeitig unter die Dusche. So gehts weiter
Kommenden Samstag empfängt Basel Lausanne (20.30 Uhr), YB muss einen Tag später nach Zürich und trifft dort auf GC (16.30 Uhr).
YB – Basel 3:1 (1:1)
31’120 Fans (ausverkauft)
Tore: 22. Lang (Palacios) 0:1. 39. Sierro 1:1. 69. Ngamaleu (Siebatcheu) 2:1. 71. Siebatcheu (Rieder) 3:1.
Bemerkungen: YB ohne Zesiger (gesperrt), Von Ballmoos (rekonvaleszent/U21), Camara, Elia, Fassnacht, Mambimbi, Monteiro, Petignat, Maier und Zbinden (alle verletzt). Basel ohne Xhaka (gesperrt), Kasami, Essiam, Petretta und Padula (alle verletzt).
Einwechslungen: YB: Garcia (35. für Lustenberger), Blum (73. für Maceiras), Varga (73. für Sulejmani). Amenda (85. für Kanga).
Basel: Hajdari (62. für Tschalow). Fernandes (82. für Esposito), Tavares (82. für Lang), Males (82. für Ndoye).
Gelb: 43. Lefort, 54. Burger, 55. Garcia, 78. Frei (alle Foul).
Gelb-Rot: 60. Burger (Foul), 80. Garcia (Foul). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31691.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:25 |
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13.02.2022  Zitat: FCB-Rahmen über Gelb-Rot
«Der YB-Stürmer sucht das Foul»
YB gewinnt das Top-Spiel gegen den FC Basel mit 3:1. Laut dem FCB-Trainer Patrick Rahmen hatten die Bebbi bis zum Ausgleich alles im Griff und hadert mit einem Schiri-Entscheid. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 33539.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:28 |
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13.02.2022  Zitat: YB: 3:1-Heimsieg im Verfolger-Duell gegen den FC Basel
YB meldet sich im Meisterrennen zurück. Beim 3:1-Heimsieg gegen Basel sorgt der Platzverweis gegen FCB-Verteidiger Wouter Burger (20) für die Vorentscheidung.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Berner Young Boys bezwingen den FC Basel zuhause mit 3:1. - Damit rückt der Meister in der Tabelle auf Rang zwei vor. - Einziger Wermutstropfen: Captain Fabian Lustenberger muss verletzt ausgewechselt werden.
Meister YB holt einen immens wichtigen Sieg in der Super League. Die Berner gewinnen das Verfolger-Duell gegen den FCB zuhause mit 3:1.
Die Hausherren dominieren die Startphase. Basel kann sich nur selten aus der eigenen Hälfte lösen, überlebt die Berner Druckphase zu Beginn allerdings schadlos.
Lang trifft – Lustenberger muss verletzt raus
In der Folge zeigen sich die Bebbi selber in der Offensive – und wie! Mit dem ersten Corner bringt Lang (22') seine Farben in Führung.
Wenig später kommt es noch schlimmer: YB-Captain Lustenberger muss mit Prellungen an den Rippen und am Rücken nach einer halben Stunde ausgewechselt werden.
Die Verletzungshexe schlägt bei Gelb-Schwarz schon wieder zu. Kurz vor dem Spiel gibt der Club bekannt, dass auch Verteidiger Ali Camara (Armbruch) rund sechs Wochen ausfallen wird.
Lindner sieht beim 1:1 nicht gut aus
Die Young Boys lassen sich von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und gleichen noch vor der Pause aus. Sierro (39') trifft herrlich aus der Distanz zum 1:1.
FCB-Goalie Lindner sieht beim Gegentreffer unglücklich aus. Der Keeper nimmt den Ausgleich auf seine Kappe. «Den Schuss hätte ich halten müssen», so Lindner nach der Partie.
Torschütze Sierro meint: «Ich weiss nicht, ob er alles gesehen hat. Aber die letzten Spiele hat Lindner immer so viel pariert.»
Rieder: «Platzverweis dankend angenommen»
Nach dem Seitenwechsel nehmen beide Teams etwas Tempo raus. Für den ersten Aufreger sorgt FCB-Verteidiger Burger. Der Holländer sieht innert sechs Minuten zweimal Gelb und fliegt vom Platz. YB spielt von da an in Überzahl.
Und diese nützt die Wagner-Elf sogleich aus. Ngamaleu (69') und Siebatcheu (71') bringen YB mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten in Front.
Für Mittelfeldspieler Rieder ist der Platzverweis entscheidend. «Am Schluss des Tages kann man sagen, dass uns das sicher geholfen hat. Wir haben das dankend angenommen», so der Youngster.
Rund zehn Minuten vor Schluss sieht dann auch der eingewechselte Garcia zum zweiten Mal Gelb und muss vom Feld. Tore fallen bei zehn gegen zehn keine mehr.
FCB-Frei: Meisterschaft noch nicht abhaken
Durch den Sieg zieht YB an den Bebbi vorbei und übernimmt den zweiten Platz. Der Rückstand auf den FCZ beträgt sieben Punkte.
Basel rutscht auf Rang drei ab. Fabian Frei: «Wir haben es verpasst, mit einem Vorsprung in die Pause zu gehen.» Das Spiel sei nicht so schlecht gewesen. «Das macht den Frust nur noch grösser», so der Routinier.
Die Meisterschaft müsse man aber noch nicht abhaken. «Wir haben noch drei Direktbegegnungen gegen die Mannschaften, die vorne dabei sind.»
Die Zürcher spielen und 16.30 Uhr gegen Lugano und können die Tabellenführung wieder ausbauen. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-31 ... l-66107350
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 19:35 |
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13.02.2022  Zitat: Alles zum 1:3 gegen YB
Fabian Frei braucht nach dem Abpfiff ein Ventil
Die Basler zeigen eine der besten Leistungen der letzten Jahre in Bern – und verlieren trotzdem 1:3. YB nutzt den nutzt den Platzverweis gegen Burger eiskalt aus.
Vor dem Spiel(tag)
Das Spiel zwischen den Fans des FC Basel und der Young Boys fängt – leider – bereits am Samstagabend an. In der Berner Innenstadt kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fangruppen, die Polizei setzt Gummischrot ein, und es werden acht Personen festgenommen. Verletzte gibt es laut Informationen der Polizei keine.
Die Taktik
Patrick Rahmen schraubt für das Spiel gegen YB wieder etwas im Zentrum, wo ja zuletzt häufig nur ein klassischer Sechser vor der Abwehr agiert hat bei zwei etwas offensiver positionierten Nebenmännern. Dieses Mal teilen sich Fabian Frei und Matias Palacios die Arbeit vor der Kette, wobei der Spielaufbau besonders in der Anfangsphase oft über den Argentinier läuft, der sich dafür weit zurück- oder auf die Seite fallen lässt.
Umstellen muss Rahmen nach dem Platzverweis für Burger: Er bringt den jungen Albian Hajdari – und nicht Nasser Djiga – und wechselt dafür Stürmer Fjodor Tschalow aus. Und als auch die Berner nur noch zu zehnt sind, bringt der Basler Trainer mit Darian Males, Jeolson Fernandes und Tomas Tavares Schnelligkeit sowie Offensivgeister – allerdings zu spät.
Die erste Halbzeit
Die ersten Minuten verlaufen, wie man das inzwischen fast schon gewohnt ist: YB überrollt die Basler. Dieses Mal dauert die Dominanz der Berner aber nicht das ganze Spiel und nicht mal eine Viertelstunde – nach knapp zehn Minuten ist die Anfangsoffensive bereits wieder vorbei. Dann ist es, als hätte beim Gastgeber jemand den Stecker gezogen. Plötzlich können die Basler sich viel einfacher befreien und nach vorne kombinieren, und sie werden prompt mit dem 1:0 belohnt. Sie sind, insgesamt gesehen, sogar das bessere Team in dieser Hälfte.
Die zweite Halbzeit
Auch nach dem Seitenwechsel haben die Basler mehr von diesem Spiel. Doch dann sieht Wouter Burger für ein unnötig hartes Foul im Mittelfeld Gelb, wenig später Gelb-Rot, und entsprechend finden die Berner plötzlich Räume vor, die man dankend zu zwei Treffern ausnutzt. Zwar wird auch Garcia in der 80. Minute noch des Feldes verwiesen. Doch da steht es schon 1:3, und die Basler haben diese Partie längst verloren.
Der Knackpunkt
Wenig überraschend: der Platzverweis von Wouter Burger. «Das hat das Spiel in andere Bahnen gelenkt», sagt nach dem Schlusspfiff auch Patrick Rahmen und gibt zu bedenken, dass es aus seiner Sicht kein zwingender Platzverweis war. Ein Foul ja, das will der Trainer auch gar nicht bestreiten. Aber er ist der Meinung, dass Burger keine aktive Bewegung hin zu seinem Gegenspieler machte und Gelb darum zu hart ist. Klar ist allerdings auch, dass der FCB sein Tor auch mit zehn Spielern deutlich besser hätte verteidigen dürfen.
Der O-Ton
«Ich war nach dem Spiel gefrustet. Das musste raus, und es war ein gutes Ventil», sagte Fabian Frei einige Minuten nach dem Spiel, angesprochen auf die Szene unmittelbar nach dem Abpfiff. Da stand der Basler Captain nämlich an der Seite von Trainer Patrick Rahmen und war sichtlich bedient. Mit den Armen gestikulierte Frei wild, zeigte auf imaginäre Szenen auf dem Kunstrasen und liess all den Frust an seinem Trainer aus. Denn natürlich wussten sowohl Rahmen als auch Frei, dass an diesem Nachmittag deutlich mehr möglich gewesen wäre und der Abstand zum Leader aus Zürich noch weiter angewachsen ist.
Die Zwischenbilanz
Die Rückrunde ist für die Basler mit dem Sieg in Luzern eigentlich ganz gut gestartet. Aber nach drei Gegentoren gegen Sion und drei Gegentoren gegen die Young Boys hat man sich – wenn man es realistisch betrachtet – aus dem Meisterrennen verabschiedet. So weit will Patrick Rahmen zwar noch nicht gehen. Allerdings spricht auch er davon, dass es nun «extrem schwer» werde und man «von Spiel zu Spiel» schauen müsse. Rhetorisch klammert sich der FCB nach dem 1:3 in Bern also bereits an den letzten Strohhalm.
Das nächste Spiel
Am nächsten Wochenende empfangen die Basler den Tabellenletzten aus Lausanne. Alles andere als der erste Heimsieg seit Monaten wäre der nächste grosse Rückschritt und würde bedeuten, dass die Basler sich so langsam auch um den dritten Tabellenrang Sorgen machen müssten. Gegen Lausanne kehrt der gesperrte Taulant Xhaka zurück – und vielleicht ja auch einer oder gar zwei Neuzugänge, die David Degen angekündigt hat. Und natürlich steht dieses Duell bereits im Schatten der folgenden Begegnung. Am übernächsten Wochenende trifft der FCB dann nämlich auf den Leader aus Zürich.
Das Telegramm zum Spiel
BSC Young Boys – FC Basel 3:1 (1:1)
Stadion: Wankdorf. – Schiedsrichter Schnyder. – Zuschauer: 31’120.
Tore:
22. Lang 0:1 (Palacios schlägt von links einen Eckball in die Mitte. Dort steht Michael Lang im Fünfmeterraum goldrichtig und köpft platziert ins rechte Eck.)
39. Sierro 1:1. (Lang versucht zu klären. Die Kugel landet jedoch bei Sierro, der sich aus 25 Metern ein Herz fasst und den Ball mit dem Innenrist ins rechte Toreck zirkelt. Lindner ist zwar noch dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern.)
69. Ngamaleu 2:1. (Ngamaleu tankt sich durch und passt in den Strafraum zu Siebatcheu. Dieser lässt wieder auf Ngamaleu abtropfen, der kurz vor der Strafraumgrenze Lindner mit einem trockenen Flachschuss ins linke untere Eck keine Chance lässt.)
71. Siebatcheu 3:1. (Sulejmani passt zu Maceiras. Dessen Flanke von rechts landet beim freistehenden Rieder, der den Ball jedoch nicht recht trifft. Die Kugel springt zu Siebatcheu, der sie volley in die Maschen haut.)
Verwarnungen Young Boys
Gelb-Rote Karte: 80. Garcia (Foul an Ndoye). – Gelbe Karte: 43. Lefort (Foul an Ndoye).55. Garcia (Foul an Garcia).
Verwarnungen Basel
Gelb-Rote Karte: 60. Burger (Foul an Sierro). – 54. Burger (Foul an Ngamaleu). 78. Frei (Foul an Ngamaleu).
Bemerkungen
Basel ohne Xhaka (gesperrt), Padula (Knorpelschaden), Essiam (Entzündung im Oberschenkel), Petretta (Bänderverletzung und knöcherne Läsion an einem der Fusswurzelknochen im linken Fuss), Kasami (Rückenbeschwerden), Nikolic (kein Aufgebot).
Ersatz: Gebhardt; Djiga, Stocker, Lopez, Chipperfield. – 81. Lattenschuss Esposito. https://www.bazonline.ch/fabian-frei-br ... 6416629514
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 23:02 |
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13.02.2022  Zitat: Alle Tore und Highlights im Video:
Entschied dieser Platzverweis gegen Basels Burger den Spitzenkampf für YB?
YB landet im Verfolgerduell gegen den FCB einen eminent wichtigen Sieg. Viel zu reden gab dabei ein harter Platzverweis gegen Basels Wouter Burger. Alle Highlights im Video. https://www.20min.ch/video/entschied-di ... 6444665007
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 23:03 |
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13.02.2022  Zitat: Stimmen zum Verfolgerduell
FCB stellt die Schiri-Frage – Genugtuung bei YB
Der FCB hadert nach der Niederlage im «Klassiker» mit dem Unparteiischen. Bei YB überwiegt die innere Zufriedenheit.
Die wohl vorentscheidende Szene im Spitzenkampf zwischen YB und Basel ist schnell gefunden. Nach einer zuvor ausgeglichenen 2. Halbzeit brachte die gelb-rote Karte gegen Wouter Burger nach rund einer Stunde Basel aus dem Tritt. In Überzahl drehte YB auf und brachte sich mit einem Doppelschlag auf die Siegerstrasse.
Der Frust sass beim FCB nach der Niederlage im Wankdorf tief. Einer der Mitschuldigen für die erste Auswärtsniederlage der Saison sah Trainer Patrick Rahmen nach Spielschluss in Person von Schiedsrichter Urs Schnyder: «Burger macht keine Bewegung zum Spieler. Es ist ein Foul, aber für mich nie eine gelb-rote Karte.» Zur generellen Kritik an den Unparteiischen wollte Rahmen nicht ansetzen. Aber es sei einfach schade, wenn ein Match mit solch einer Qualität und Intensität so eine Wende erfährt.
Der Gefoulte sah das wenig überraschend anders. Von einer Strittigkeit der zweiten Verwarnung wollte der Torschütze zum 1:1 nichts wissen: «Ich bin vor ihm am Ball, er trifft mich und hat schon gelb», verteidigte Sierro den Entscheid von Schnyder.
Mit nur einem Sieg aus den letzten 7 Partien hat der FCB im Titelrennen einen weiteren herben Rückschlag erlitten. Ein sichtlich enttäuschter Fabian Frei nahm diese Tatsache nach Spielschluss mit einem Schulterzucken zur Kenntnis: «Das regt mich im Moment eigentlich am wenigsten auf.» Schlimmer sei die Art und Weise, wie Basel dieses Spiel verloren habe. Tatsächlich hielten die «Bebbi» verglichen mit den ersten beiden Saisonduellen eigentlich am besten mit. Im Gegensatz zu den Aufeinandertreffen in der Hinrunde gab es aber keine Punkte.
Verletzungssorgen bei YB
Bei den Young Boys war die Gefühlslage nach dem Spiel diametral anders, obwohl sich mit Mohamed Ali Camara (Armbruch im Abschlusstraining) und Fabian Lustenberger (angeschlagen ausgewechselt) zwei weitere Spieler in die ellenlange Verletztenliste eintrugen.
Angesichts der Umstände sprach YB-Trainer David Wagner sogar von einem seiner «grössten Siege». Seine Mannschaft habe nicht einmal das Aufgebot vollbekommen, zwei Spieler auf dem Matchblatt standen am Tag zuvor noch mit der U21 im Einsatz. Mit sichtlicher Genugtuung nahm der 50-Jährige «die grandiose Teamleistung» zur Kenntnis. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ung-bei-yb
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 23:05 |
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13.02.2022  Zitat: Foul entscheidet Knüller
«Kann damit nichts anfangen» – FCB-Frust nach Platzverweis gegen YB
Der FC Basel zeigt auswärts in Bern eine gute Partie bis Verteidiger Wouter Burger nach einem Foul vom Platz fliegt. Die spielentscheidende Szene sorgt für Gesprächsstoff.
Darum gehts
- Der FCB verliert im Knüller auswärts gegen YB mit 1:3. - Auf Seiten der Basler ärgert man sich über den spielentscheidenden Platzverweis. - Trotz Niederlage und zwölf Punkten Rückstand auf den FCZ sei der Meisterzug noch nicht abgefahren. - YB strotzt nach dem Sieg trotz zahlreichen Verletzten wieder vor Selbstvertrauen.
Patrick Rahmen ist nach der bitteren 1:3-Niederlage im Verfolgerduell gegen YB bedient. Der Basler Trainer braucht nicht lange zu überlegen, als er nach der spielentscheidenden Szene gefragt wird. In der 61. Minute läuft YB-Mittelfeldspieler Sierro vor dem Strafraum auf FCB-Verteidiger Burger auf, Schiedsrichter Schnyder entscheidet auf Foul und schickt den Niederländer mit Gelb-Rot unter die Dusche.
«Dass man da Foul pfeifen kann, o. k.» sagt Rahmen nach dem Spiel. «Aber da eine Gelbe Karte zu geben, damit kann ich nichts anfangen. Sierro sucht den Kontakt, nicht umgekehrt.» Ansonsten hätte der Schiedsrichter nicht so kleinlich gepfiffen. «Andere Leute werden das anders sehen, aber für mich ist das eine sehr harte Gelbe Karte», meinte der FCB-Trainer. In Unterzahl kassierten die Basler im Anschluss zwei Treffer innert weniger Sekunden. Rahmen: «Auch mit einem Mann weniger müssen wir das dann besser verteidigen.»
Die Enttäuschung nach der ersten Auswärtspleite in dieser Saison war bei den Baslern riesig. Besonders tief sass der Frust bei Fabian Frei. «Das war der beste Auftritt gegen YB in dieser Saison und trotzdem verlieren wir zum ersten Mal gegen sie», sagte der Mittelfeldspieler. «Da verliere ich lieber nach einer ganz schlechten und weiss dafür, dass wir es selber vergeben haben.»
FCB will Titel noch nicht abhaken
Eine Mitschuld an der Pleite gab sich FCB-Goalie Heinz Lindner. «Den Ball beim 1:1 muss ich halten, das ist mein Fehler», zeigte sich der Österreicher selbstkritisch. «Für den Rest der Saison bedeutet die Niederlage noch nicht allzu viel», antwortete Lindner auf die Frage, ob der Meisterzug mit nun zwölf Punkten Rückstand auf Leader FC Zürich abgefahren ist.
Auch Teamkollege Fabian Frei will den Titel noch nicht abschreiben. «Wir müssen die Meisterschaft noch nicht abhaken. Wir haben noch drei Direktduelle», sagte der stellvertretende FCB-Capitan. Und auch sein Trainer Patrick Rahmen erklärte: «Wir geben nicht auf, aber wissen, dass es sehr schwierig ist. Aktuell müssen wir aber nicht auf den FCZ schauen.»
«Grosser Sieg» für YB
Durch den Sieg im Direktduell zieht YB in der Tabelle am FCB vorbei, der Meister hat weiterhin zehn Punkte Rückstand auf den Leaderthron. Zu einem Zweikampf wollen die Berner das Rennen um den Meistertitel aber noch nicht erklären. «Wir schauen nicht nach rechts oder links, sondern nur auf uns», sagte YB-Youngster Fabian Rieder. «Ein Sieg in diesem Prestigeduell gegen den FCB gibt aber natürlich viel Selbstvertrauen, heute hatten wir vielleicht mal das Wettkampfglück auf unserer Seite.»
Von einem «ganz grossen Sieg» sprach YB-Trainer David Wagner. Nach den zahlreichen Verletzungen rückten für das Duell gegen den FCB sogar gleich zwei Spiele ins Kader, die am Vortag noch beim Testspiel der Berner U-21 auf dem Platz gestanden waren. «Ich bin nicht mal sicher, ob alle Spieler ihre Namen kannten», scherzte Wagner. https://www.20min.ch/story/kann-damit-n ... 5796171927
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 23:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.02.2022  Zitat: YB schlägt den FCB
Kapellmeister Wagner jubelt über «grössten Sieg» in Bern
3:1 gewinnt der Meister, führt in Überzahl die Entscheidung herbei. Die Young Boys bleiben nach der turbulenten Partie am FCZ dran – so gut es eben geht.
Wo schaut sie hin, die Fussballschweiz?
Nach Bern, wo der Zweite gegen den Dritten spielt, wo Sonne und ein volles Stadion locken, wo YB und der FC Basel ausmachen, wer für sich überhaupt noch beanspruchen darf, ein Teilnehmer dieses Titelrennens zu sein? Nach Zürich, wo der Erste gegen den Vierten spielt, wo der FCZ gegen Lugano weiter an seinem so lange fast unbemerkten Meisterstück bastelt?
Nun, dem Publikum wird die Entscheidung durch den frühen Anpfiff zwischen YB und Basel erleichtert. Und um 16 Uhr, als man in Bern nicht mehr und in Zürich noch nicht spielt, weiss man auch, wer sich aus diesem Titelrennen verabschiedet hat.
Es ist der FC Basel. 1:3 verliert er gegen YB. Es ist eine verdiente, logische Niederlage. Und wer bedenkt, aus was für einer Woche diese Young Boys kommen, wie sie, ohnehin ersatzgeschwächt, nach dem bitteren, peinlichen 3:3 in St. Gallen auch noch die Ausfälle von Christian Fassnacht (Bänderverletzung) und Mohamed Camara (Armbruch) verkraften und, um das Aufgebot vollzukriegen, zwei Nachwuchsspieler aufbieten mussten, der kann Trainer David Wagner irgendwie verstehen, wenn er sagt: «Das ist einer der grössten Siege, den ich mit YB feiern konnte.»
Der Deutsche hat mit diesem YB im Herbst immerhin Manchester United geschlagen, danach aber erlebte er einen Winter, in dem es für ihn tatsächlich nicht mehr viel zu feiern gab.
YB hat Speed – doch in Führung geht Basel
Dass seine Mannschaft einmal mehr gut loslegt, die grösseren Anteile, die stärkere Überzeugung hat als ihre Gegner, ist ein Muster, genauso wie die Tatsache, dass sie aus diesem guten Start nichts mitnimmt. YB hat Speed, hat, zum ersten Mal seit Dezember wieder von Beginn weg, einen pfiffigen Miralem Sulejmani, einen überraschend agilen Wilfried Kanga. Doch nach 20 Minuten führt der FCB.
Beim Kopfballtor von Michael Lang nach einem Eckball sehen weder YB-Captain Fabian Lustenberger noch Goalie Anthony Racioppi besonders gut aus. Eine Viertelstunde später liegt Lustenberger am Boden, muss wenig später mit Prellungen an Rippen und Rücken vom Feld. Ulisses Garcia ersetzt ihn, Jordan Lefort rückt ins Zentrum, bildet mit Sandro Lauper eine so kaum erprobte Innenverteidigung. Rückstand, Rückschlag, es ist ein heikler Moment für die Young Boys.
«Die Kapelle ist alles andere als voll – aber wir attackieren trotzdem.» YB-Trainer David Wagner
Es gibt diese Aussage von YB-Trainer Wagner, die über die Wintermonate hinweg zu einem Bonmot der Berner Frühlingsverheissung auf einen Aufschwung geworden ist. «Mit der vollen Kapelle» wolle man angreifen, sagte er zum Ende der Hinrunde, wohl wissend, dass sein Team gerade eine Halbserie mit überdurchschnittlich vielen Verletzungen hinter sich hatte. Sich im Vollbesitz der Kräfte des so lästig am Meisterthron rüttelnden FCZ entledigen, die Phrase war Musik in den Ohren der Fans – die findigsten unter ihnen bastelten gar ein kleines Lied daraus.
Den Young Boys geht es seit dem Start zur Rückrunde Ende Januar nicht so leicht von den Lippen. Das Pech ist ihnen treu geblieben, Camaras Armbruch ist die 18. Verletzung der laufenden Saison. «Die Kapelle ist alles andere als voll», sagt Wagner, «aber wir attackieren trotzdem.»
Erwähnen kann er das nach der Partie entspannt. Vincent Sierro trifft noch vor der Pause mit einem nicht ideal platzierten Schlenzer zum 1:1, auch nach Torwartproblemen steht es gewissermassen unentschieden.
Es wird deutlich, dass weder der FCB noch YB besonders eingespielt sind: Die Abstimmung ist mangelhaft, beide Defensiven sind verwundbar, um die Spielkultur steht es an diesem Nachmittag nicht allzu gut. Doch dann wird es immerhin turbulent.
Der FCB-Holländer Wouter Burger foult erst Nicolas Ngamaleu, wenig später steht er Sierro vor dem Strafraum im Weg. Schiedsrichter Urs Schnyder zückt zweimal Gelb, dazu Rot, Burger muss runter, YB hat Raum. «Die zweite Gelbe Karte ist sehr hart», klagt FCB-Trainer Patrick Rahmen.
YB-Neuling Kevin Varga, als eine der wenigen offensiven Alternativen auf der Berner Bank kurz vor dem Platzverweis schon an der Linie für die Einwechslung bereit, muss warten, Wagners nächster taktischer Zug heisst: abwarten. «Wir wollten Sulejmani mit seiner Ballsicherheit und dem neu gewonnenen Platz drinlassen.»
Es ist die richtige Entscheidung. Ngamaleu kommt durch die Mitte, spielt Doppelpass mit Jordan Siebatcheu, trifft zum 2:1. Und nur zwei Minuten später spielen sich Fabian Rieder und Sulejmani gut durch, von rechts flankt Maceiras, im Zentrum verpasst Rieder, nicht aber Siebatcheu – 3:1. Es sind die zehn YB-Minuten zum Glück.
«Der Rückstand, das ist eure Story»
Auch Garcia muss in der 81. Minute vom Feld, auch er mit Gelb-Rot, nach Foul an Dan Ndoye. Der fällige Freistoss von Sebastiano Esposito streicht über die Latte, und mit schwindenden Vorsprüngen in der Schlussphase hatten die Young Boys zuletzt ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Diesmal halten sie das Resultat, sie kontern, treffen aber nicht mehr.
Wo schaut sie hin, die Fussballschweiz?
Am späteren Nachmittag sieht sie in Zürich einen FCZ, der tut, was der FCZ derzeit halt so tut. Goalie Yanick Brecher hält beim Stand von 1:0 einen Penalty, wenig später steht es 2:0, dann 3:0. Der Abstand auf den neu ersten Verfolger YB beträgt zehn Punkte, das gab in der Super League noch nie jemand aus der Hand.
«Der Rückstand, das ist eure Story», sagte ein geschaffter, stimmlich angeschlagener Wagner im TV-Studio von Blue, «wir machen da schon lange nicht mehr mit.» Kapellmeister Wagner wird wissen, wann der Moment für die forscheren Töne wieder gekommen ist. Vielleicht in einem Monat, wenn der FCZ nach Bern kommt. Vielleicht aber auch einfach erst im Sommer, vor der nächsten Saison. https://www.bernerzeitung.ch/kapellmeis ... 4100125017
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shalako
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Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 23:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.02.2022  Zitat: Grosser Einsatz von Nicolas Ngamaleu
Zum Glück für YB ist er zurück
Trotz Kälteschock und Müdigkeit: Nicolas Ngamaleu wollte unbedingt gegen den FC Basel spielen. Der Trainer ist dankbar, die Mitspieler sind entzückt.
Es läuft bereits die Nachspielzeit, als ein Grossteil der 31’120 Fans nochmals von den Sitzen gerissen wird. Nicolas Ngamaleu narrt seinen Gegner, dribbelt sich durch, zieht aufs Tor – und schiesst knapp vorbei. Die Gelegenheit zum 4:1 ist zwar vorbei, aber der Eindruck bleibt: Zum Glück für YB ist Ngamaleu zurück.
Ganz selbstverständlich war das nämlich nicht, dass der Kameruner gegen den FC Basel auflaufen wird, schon gar nicht von Beginn an. Erst im Verlauf der Woche kam er vom Afrika-Cup zurück, und das auch nur, weil er explizit im Spitzenspiel dabei sein wollte. Vom Verein hätte er die Erlaubnis gehabt, länger bei seiner Familie zu bleiben, mehr Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, den er lange nicht mehr gesehen hat.
Mitspieler schwärmen von Ngamaleu
Doch Ngamaleu wollte mithelfen, ein Zeichen in Richtung Tabellenführer FC Zürich zu senden (was angesichts des 3:0-Sieges des Leaders gegen Lugano so mittelmässig gelang). Mithelfen, den FCB zu überholen und den Angriff auf die Spitze zu starten. Eine Geste, die Trainer David Wagner schätzt: «Ich bin wahnsinnig glücklich, dass er sich zur Verfügung gestellt hat.»
Und tatsächlich ist er den Young Boys sofort eine grosse Hilfe. Nach Spielschluss schwärmt Fabian Rieder von der Qualität seines Teamkollegen, dessen Dribblings: «Im Eins-gegen-eins ist er einfach unglaublich stark.» Gegen die Basler beweist er das immer wieder, trotz der extremen klimatischen Umstellung, vom Sommer Kameruns mitten in den Schweizer Winter. Vor allem aber trotz der sieben Spiele und über 500 Minuten, die er in den letzten vier Wochen absolvierte. Vincent Sierro, Torschütze zum 1:1, sagt: «Er war zwar noch ein bisschen müde, aber seine Stärke in der Offensive war heute extrem wichtig für uns.» Finden auch die Fans, nach dem Spiel wählen sie ihn zum besten Spieler der Partie.
Auch wenn Ngamaleu manchmal etwas zu verspielt wirkt, seine Aktionen haben fast immer einen Sinn. Wie seine Flanke beim Stand von 0:1, die Jordan Siebatcheu beinahe per Kopf zum Ausgleich veredelt. Oder sein Pass auf Sierro, der FCB-Verteidiger Wouter Burger rauslockt und zum Foul zwingt, das den Platzverweis für den Basler zur Folge hat. Oder natürlich in der 69. Minute. Als Ngamaleu in die Mitte zieht, Siebatcheu anspielt, dem Ball nachläuft, ihn zurückerhält und mit einem Schuss knapp hinter der Strafraumgrenze ins linke untere Eck trifft. Es ist so einer dieser zahlreichen Momente in diesem Spiel, bei denen sie im Wankdorf finden: Zum Glück ist Ngamaleu wieder zurück.
Der heimliche Matchwinner
Natürlich brauchte es an diesem Sonntagnachmittag aber auch noch ein paar Weitere, um nach dem 3:3 aus der Vorwoche in St. Gallen eine Reaktion zu zeigen. Angesichts des grossen Rückstandes auf die Tabellenspitze war das Match gegen Basel ja so etwas wie die letzte Chance. Da hilft es den Nerven natürlich nicht, dass die Young Boys trotz guter Startphase 0:1 in Rückstand geraten. Schon eher, dass Sierro kurz vor der Pause mal eben findet, er könnte es eigentlich auch mal wieder aus der Distanz probieren.
Es ist fraglich, ob der Ball wirklich unhaltbar ist, zweifelsohne ist es aber ein ansehnlicher Treffer. Sein schönster? «Ich habe schon ein paar schöne Tore erzielt», sollte der Walliser danach lachend sagen, dann aber anfügen: «In einem solch wichtigen Spiel freut man sich natürlich doppelt darüber, so dem Team helfen zu können.»
Und dieser Sierro ist seinem Team eine grosse Hilfe, dank seines Treffers und des von ihm herausgeholten Platzverweises ist er so etwas wie ein heimlicher Matchwinner. «Ich bin vor meinem Gegner am Ball, er trifft mich dann», so schildert der 26-Jährige die Aktion. Also eine klare Gelbe Karte, anders als FCB-Trainer Patrick Rahmen nach dem Spiel moniert? Sierro verweigert zwar eine klare Antwort, sagt jedoch: «Wenn er mich nicht foult, laufe ich wohl allein aufs Tor.»
Weniger erfreulich gestaltet sich dafür wieder die Personalsituation. Mohamed Camara wird mit einem Armbruch wochenlang fehlen, dazu ist nach seinem Platzverweis Ulisses Garcia gesperrt, und Fabian Lustenberger liess sich noch in der ersten Halbzeit mit einer Prellung auswechseln. Sie alle werden oder könnten kommenden Sonntag gegen die Grasshoppers ausfallen. Aber die Young Boys haben auch Glück, schliesslich ist Ngamaleu ja zurück. https://www.bernerzeitung.ch/zum-glueck ... 5950819418
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