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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 00:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2021  Zitat: «Kann nicht darüber lachen»
YB-Trainer Wagner schäumt nach Witz-Platzverweis
Bärenstarke Berner werden noch vor der Pause von Schiri Schärer gebremst. Der FCB ist aber zu müde, um Profit aus dem Fehlentscheid zu schlagen. Remis im Prestige-Duell.
Nein, David Wagner und Sandro Schärer haben sich gestern nach dem Spiel nicht noch zum gemütlichen Kafi-Schwatz in den Katakomben getroffen. Zu hässig ist der YB-Trainer nach dem 1:1 im Joggeli. Weil Quentin Maceiras noch vor der Pause die Ampelkarte sieht, werden die stark aufspielenden Berner noch vor dem Pausenpfiff gebremst.
«Schon die erste Gelbe Karte ist ein Witz, bei der zweiten konnte ich schon gar nicht mehr lachen», sagt Wagner.
Der Mann hat nicht Unrecht, Maceiras wird kurz vor dem Platzverweis selbst gefoult, prallt dann unglücklich mit Arthur Cabral zusammen, trifft ihn am Fuss. Nur zwei Minuten zuvor waren die beiden nach einer Rudelbildung aneinandergeraten und hatten eine Verwarnung kassiert. Ob Schärer ein Revanchefoul gewittert hat?
Der VAR bleibt nach dem Platzverweis jedenfalls stumm. Weil er bloss bei direkten Roten Karten eingreifen kann. Sehr zum Leidwesen von Wagner: «Wir haben eine wahnsinnig gute erste Halbzeit gespielt, hatten viel Intensität drin, haben hoch gepresst, Balleroberungen gehabt und so gut wie nichts zugelassen. Wir führen verdient, müssen höher führen und dann kommt der Schiri und stoppt uns abrupt.» Extrem ärgerlich seis, sagt Wagner. «Die Bilder sind eindeutig.»
Frei: «Zum Glück bin ich nicht der Schiri»
Auch Fabian Frei, der bei der zweiten Gelben in unmittelbarer Nähe steht und das Foul an Maceiras begeht, findet die Entscheidung hart. «Zum Glück bin ich nicht Schiedsrichter.» Dass YB in der ersten Halbzeit besser war, verneint der Thurgauer nicht. Dass man das schwere Spiel vom Donnerstag gegen Hammarby noch gespürt habe, ebenfalls nicht. Sieht auch sein Trainer so. «Das Spiel ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen, YB war frischer.»
Für Rahmen ists deshalb unverständlich, das die Swiss Football League (SFL) das Spitzenspiel ausgerechnet nach einer harten Europacup-Woche angesetzt hat. «Äusserst fragwürdig» sei das, so Rahmen. Aber er werde jetzt nicht anfangen zu jammern, das habe er zuvor auch nicht gemacht. Er sei froh, habe man einen Punkt mitgenommen. Auch weil man in der letzten Saison 31 Punkte Rückstand gehabt habe und die Favoritenrolle vor dem Spiel klar gewesen sei.
Dieser Rolle wird YB gerecht. Beeindruckend, mit welcher Dominanz die Berner ins Spiel starten, hochverdient in Führung gehen und dem Gegner kaum Luft zum Atmen lassen.
Selbst Basels Topskorer Arthur Cabral (16 Tore) bleibt blass, nur einmal kommt der Brasilianer gefährlich vors Tor. Aus dem Spiel heraus mag dem FCB nicht viel gelingen, der Ausgleich fällt nach einem direkt verwandelten Freistoss.
Obs vor dem Tor ein Foul gewesen sei, wird Wagner gefragt. «Ja, das wars.» Immerhin mit einer Schiri-Entscheidung ist der YB-Trainer einverstanden. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 89772.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 08:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2021  Zitat: YB-Trainer Wagner poltert nach «Witz»-Platzverweis: «Wurden von der 3. Partei gestoppt»
Meister YB dominiert das Super-League-Gipfeltreffen in Basel. Zumindest bis Schiedsrichter Sandro Schärer in die Hauptrolle schlüpft: Kurz vor der Pause schickt er YB-Verteidiger Quentin Maceiras mit Gelb-Rot in die Kabine. Zu Recht?
Für YB-Trainer David Wagner ist in der Schweiz noch vieles neu. Die Partie in Basel ist erst seine vierte in der Super League. Wahrscheinlich fühlt er sich verschaukelt an diesem Sonntagabend. Vielleicht denkt er: Wo bin ich hier nur gelandet? Denn eben hat der 49-jährige Deutsche jenen Schiedsrichter kennengelernt, über den man sagt, er sei der beste im Land. Deshalb die Frage: Machen Sie sich Sorgen um die Qualität der Schweizer Schiedsrichter? «Nein.»
Wagner bemüht sich, nicht allzu viel Polemik zu veranstalten. Aber den Ärger, den Zorn, kann er doch nicht vollständig verschleiern. «Es war alles angerichtet für einen Sieg», enerviert sich der YB-Trainer. «Doch das wurde uns genommen. Nicht wir selbst haben uns gestoppt und es war auch nicht der Gegner. Nein, wir wurden von der dritten Partei gestoppt.»
Gemeint ist Schiedsrichter Sandro Schärer. Und dann sagt Wagner noch: «Ich weiss, dass ich nicht mehr in England bin. Aber das ist zu hart. Fakt ist: Die erste gelbe Karte gegen Maceiras war ein Witz. Bei der zweiten konnte ich schon nicht mehr lachen.»
Was ist passiert? Nach einem Zweikampf zwischen Aebischer und Basels Sturmjuwel Esposito entscheidet Schärer auf Foul des YB-Mittelfeldmotors. Es ist «der Witz», von dem Wagner spricht, weil Aebischer «den Ball spielt». In der Folge kommt es zur Rudelbildung und zum Gerangel zwischen YB-Verteidiger Maceiras und FCB-Stürmer Cabral. Beide sehen gelb.
Nur zwei Minuten später, in der 43. Minute, spitzelt Maceiras vor Cabral den Ball weg, schlittert aber in den Brasilianer rein. Schärer entscheidet zur Verblüffung vieler auf Foul von Maceiras und zückt zum Entsetzen der Berner die gelb-rote Karte. Nicht sein einziger Fehlentscheid, aber sein krassester an diesem Sonntag in Basel, wo mit etwas mehr als 30'000 Zuschauern eine Stimmung herrschte, wie seit Dezember 2019 nie mehr.
Nimmt man die erste Halbzeit als Referenzwert, ist der Platzverweis gegen Maceiras matchentscheidend. Denn YB dominiert, ist frischer, spielt strukturierter. Der FCB kann nicht kaschieren, dass er zwei Tage weniger Regenerationszeit hatte. Erst Donnerstagnacht qualifizierte er sich in Stockholm für die Gruppenphase der Conference League.
YB indes durfte schon am Dienstag den Einzug in die Champions League feiern. Deshalb fragt FCB-Trainer Patrick Rahmen zu Recht: Ist es im Sinn des Schweizer Fussballs, wenn man das Gipfeltreffen am Ende einer mental und physisch äusserst anspruchsvollen Europacup-Woche ansetzt? Nein, ist es natürlich nicht. Erst recht, wenn man bedenkt, dass der FCB bereits sechs Europacup-Quali-Spiele in den Beinen hat.
Die Berner wollen diesen Vorteil nutzen. Schliesslich haben sie bei einem Spiel weniger schon sechs Punkte Rückstand auf den FCB. Aber es gelingt ihnen kaum, trotz höherer Intensität zwingende Möglichkeiten zu kreieren. Die Ausnahme sehen wir in der 20. Minute, als Siebatcheu nach famoser Vorarbeit von Ngamaleu und Elia nur noch einzuschieben braucht.
Aufgrund der klaren Überlegenheit vor dem Platzverweis stellt sich die Frage: Kann dieser FCB den Meister herausfordern? Ja. Denn gestern haben wir nicht den wahren FCB gesehen. Dafür waren die letzten Tage zu strapaziös. Sicher, YB ist erfahrener und in der Breite besser besetzt. Aber dieser FCB hat sich vorzüglich verstärkt. Er hat ein Team, das vielleicht sogar die besseren Perspektiven hat als YB. Oder: Die aufregenderen Individualisten.
Einen derart smarten, spielstarken Innenverteidiger wie Andy Pelmard hat man in der Schweiz noch selten gesehen. Und er ist erst 21. Oder Sebastiano Esposito. Wie der 19-jährige Italiener gegen YB den Freistoss zum 1:1 verwertete, – bereits sein vierter Treffer – war schlicht phänomenal. Ausserdem deutet alles darauf hin, dass Cabral, der gestern zwei Matchbälle vergab, in Basel bleiben wird. Kurz: Mit diesem FCB ist wieder zu rechnen. https://www.watson.ch/sport/fussball/68 ... atzverweis
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 10:21 |
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30.08.2021  Zitat: Die Rote Karte gegen YB
Schärers Entscheidung, Wagners Frust und der stumme VAR
Der Platzverweis gegen den YB-Verteidiger Quentin Maceiras verändert die Partie zwischen dem FC Basel und den Young Boys. Besonders die Berner hadern mit der Entscheidung.
Nach der 43. Minute ist das Spiel zwischen dem FC Basel und den Young Boys nicht mehr das gleiche. Schiedsrichter Sandro Schärer zeigt dem Berner Verteidiger Quentin Maceiras innerhalb von zwei Minuten zwei Gelbe Karten, was nichts anderes bedeutet als den zweiten YB-Platzverweis in dieser Saison.
Es ist eine diskutable Entscheidung. Maceiras wird im Laufduell mit Fabian Frei durch einen leichten Schubser aus dem Gleichgewicht gebracht, kommt dann noch vor Arthur Cabral an den Ball und spielt diesen. Erst danach trifft er den Brasilianer am Sprunggelenk. YB-Trainer David Wagner sagt nach dem Spiel: «Das ist einfach nicht in Ordnung. Das ist zu hart, was dort entschieden wurde. Und entsprechend ist das Spiel dann in eine andere Richtung gelaufen.»
Tatsächlich ist das Spiel in der zweiten Halbzeit ein anderes. Nicht mehr die Gäste dominieren die Partie, sondern der FC Basel. Und es stellt sich die Frage, wieso der Videoschiedsrichter nicht eingegriffen und Schärers Entscheidung revidiert hat. Die Erklärung ist jedoch ganz simpel: Der VAR darf in so einer Situation nicht intervenieren.
In den Regeln ist eindeutig festgehalten, dass der «Keller» sich zwar bei einer Roten Karte einschalten kann, nicht aber bei einer Gelb-Roten. Und so ist es am Sonntagabend, wie es schon früher war, als der Fussball noch ohne VAR auskommen durfte: Fans, Spieler und Trainer diskutieren über eine Situation, die dieses Spiel verändert hat. https://www.bazonline.ch/schaerers-ents ... 8420122144
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 10:23 |
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30.08.2021  Zitat: YB – Spycher: «Mehr darf ich nicht sagen, sonst kommt es nicht gut»
Der Witz-Platzverweis gegen YB ist der grosse Aufreger im Spitzenkampf gegen den FC Basel. Sogar Sportchef Christoph Spycher ist für einmal richtig sauer.
Das Wichtigste in Kürze
- YB und der FCB trennen sich 1:1, Maceiras wird in der ersten Halbzeit vom Platz gestellt. - Sportchef Christoph Spycher ist nach dem Spiel angefressen.
Christoph Spycher (43) ist ein besonnener Zeitgenosse. Der Baumeister des grossen Erfolges von YB der letzten Jahre ist kein Lautsprecher. Und gibt auch in sehr emotionalen Momenten stets ruhige und klare Interviews.
Nicht so am Sonntag in Basel! Nach dem 1:1 gegen den FCB ist Spycher sauer. Der Grund ist offensichtlich: Die überharte Gelb-Rote Karte gegen Verteidiger Quentin Maceiras kurz vor der Pause. Schiri Sandro Schärer stellt den YB-Spieler vom Platz.
«Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, in der ersten Halbzeit haben wir den FC Basel dominiert», so Spycher.
«Dann ist aber etwas passiert, was die Dynamik des Spiels komplett verändert hat. Weiter möchte ich mich nicht äussern», so der Sportchef von YB. «Alle die es gesehen haben, wissen, wovon ich spreche.»
Ob er trotzdem mit dem 1:1 leben kann? «Hätte die zweite Halbzeit nur mit der Steigerung des FCB zu tun, könnte ich damit leben.» Spycher spricht den Fehler – und Schiri Sandro Schärer – nicht direkt an. Er will wohl nicht noch für seine Kritik gebüsst werden.
«Mehr darf ich dazu nicht sagen, sonst kommt es nicht gut», so Spycher. Die Zeit, den Ärger zu verdauen, dürfte bald gekommen sein. Mit dem Ende des Transferfensters und der Nati-Pause dürfte auch der YB-Sportchef bald einmal durchatmen können. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sp ... t-65991820
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 10:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2021  Zitat: YB-Noten: Die Attraktion auf der Aussenbahn
Nicolas Ngamaleu bestätigt beim 1:1 in Basel seine ausgezeichnete Form. In dieser Verfassung zählt er zu den spektakulärsten Spielern der Liga.
David von Ballmoos – Note 4,5
Beim wunderbaren Freistoss von Sebastiano Esposito zum 1:1 ist von Ballmoos machtlos. Der 26-Jährige strahlt stets Sicherheit aus, auch wenn er sonst nie wirklich gefordert wird. Bekundet einmal Glück, als Kasami kurz vor der Pause mit einem Kopfball den Pfosten trifft.
Quentin Maceiras – Note 4
Über die rechte Seite läuft bei YB deutlicher weniger als über die linke. Bietet sich dem Aussenverteidiger aber die Möglichkeit, nach vorne zu stossen, ergreift er sie. Kommt einmal nach Ngamaleu-Flanke knapp zu spät. Erlebt dann unglückliche Minuten: Sieht innert kurzer Zeit zweimal die Gelbe Karte und wird des Feldes verwiesen, wobei vor allem die zweite in der 43. Minute sehr fragwürdig ist. Weil Maceiras einen Pass spielt und Cabral eigentlich bloss aus Zufall auf den Fuss tritt.
Mohamed Camara – Note 5
Wie schon in Budapest leistet sich der Innenverteidiger keinen Aussetzer. Nach fehlerhaften Wochen ist das in seinem Fall eine Erwähnung wert. Camara ist präsent und aufsässig und so ein wichtiger Faktor, dass YB auch mit einem Spieler weniger dem Gegner kaum etwas zugestehen muss.
Cédric Zesiger – Note 5
Erlebt gerade die beste Zeit seiner noch jungen Karriere. Am Freitag wurde er von Murat Yakin erstmals fürs Schweizer Nationalteam aufgeboten, am Sonntag agiert der 23-Jährige in seinem hundertsten Spiel in der Super League so überzeugend, wie er dies in den letzten Wochen immer tat. Robust und rustikal ist Zesiger ein äusserst unangenehmer Gegenspieler. Als er einmal etwas gar viel riskiert und Stocker zu profitieren scheint, grätscht der YB-Verteidiger dazwischen und macht seinen Fauxpas wett.
Ulisses Garcia – Note 4,5
Bildet die eine Hälfte des schwungvollen YB-Duos auf der linken Seite, das die Basler mit seiner Wucht Mal für Mal überfordert. Wobei Garcia den deutlich weniger auffälligen Part innehat. Nach dem Platzverweis muss der 25-Jährige seinen Fokus auf die Defensivarbeit legen, er erledigt diese fast tadellos.
Christian Fassnacht – Note 4
Wird vor dem Spiel mit einem Wechsel zu Werder Bremen in Verbindung gebracht. Startet dann weit weniger auffällig als andere seiner Mitspieler. Als sich ihm eine Chance bietet, kann FCB-Verteidiger Cömert nach einer halben Stunde Fassnachts Kopfball gerade noch ablenken. Setzt auch nach der Pause keine Akzente, was nicht erstaunt, muss er in Unterzahl doch viel nach hinten arbeiten. Der Offensivspieler absolvierte in den letzten Wochen ein grosses Pensum. Eine Pause erhält er dennoch nicht, er rückt wie Zesiger und Aebischer nun ins Nationalteam ein.
Michel Aebischer – Note 5
Erhält den Vorzug gegenüber Vincent Sierro. Zeigt, weshalb. Aebischer ist im zentralen Mittelfeld enorm präsent, er erobert Bälle und gestaltet die Gegenzüge, zum Beispiel indem er einen herrlichen Aussenristpass auf Elia spielt. Nach einer enorm auffälligen ersten Halbzeit ist Aebischer nach dem Seitenwechsel die Abnützung anzumerken. Kommt bei einer Chance Cabrals zu spät und wird bald darauf ausgewechselt. Insgesamt ist es aber ein starker Auftritt des 24-Jährigen.
Christopher Martins – Note 4,5
Wird kurz vor Schluss von seinem Trainer David Wagner bejubelt, weil er an der Seitenlinie mit einer Grätsche gegen Pelmard einen Basler Gegenangriff unterbindet. Es ist eine seiner auffälligeren Szenen: Martins agiert zuverlässig, er ist im defensiven Mittelfeld aber nicht so dominant wie zuletzt.
Nicolas Ngamaleu – Note 5,5
Dass Ngamaleu auf der linken Seite kaum zu stoppen ist, zeichnet sich schon nach zwei Minuten ab, als er Esposito den Ball klaut und dann Kasami entwischt. So geht das immer weiter, der YB-Flügel, der Kraft mit Eleganz verbindet, ist allgegenwärtig und so die andere Hälfte des Powerduos. Ngamaleu bereitet etliche Berner Chancen vor, geht selbst in den Abschluss und steht mit seinem Vorstoss auch am Ursprung des 1:0. Bleibt in Unterzahl der gefährlichste Berner, auch wenn er immer wieder fleissig in der Defensive aushilft. In dieser Form ist Ngamaleu eine Attraktion in der Super League.
Meschack Elia – Note 5
Erneut starker Auftritt des Wirbelwinds. Sorgt in der Anfangsphase fast im Minutentakt für Betrieb in der Basler Defensive. Elia erobert Bälle, geht in den Abschluss und legt beim 1:0 für Siebatcheu auf, weil er gegen Pelmard und Cömert nachsetzt. Schön auch, wie sich Elia bei Cömert nach einem Foul fast schon herzerwärmend entschuldigt. Erst als YB in Unterzahl agieren muss, kann Elia, nun alleiniger Stürmer, keine Akzente mehr setzen und wird nach 75 Minuten ausgewechselt.
Jordan Siebatcheu – Note 4,5
Bringt YB nach 20 Minuten in Führung, weil er dort steht, wo ein Torjäger stehen muss. Siebatcheu genügt es, sein Bein hinzuhalten, um das 1:0 zu erzielen. Es ist seine beste Szene, er wird einmal im letzten Moment von Kasami gestört, setzt einmal einen Kopfball zu hoch an. Muss zur Pause für Hefti weichen.
Silvan Hefti – Note 4,5
46. Minute für Siebatcheu. Kommt bei Unterzahl ins Spiel und hat damit keine leichte Aufgabe vor sich. Hefti erledigt diese aber vor allem in der Defensive einwandfrei. Bei seinen wenigen Vorstössen fehlt es dem Rechtsverteidiger an der zündenden Idee.
Felix Mambimbi – keine Benotung
75. Minute für Elia.
Vincent Sierro – keine Benotung
86. Minute für Fassnacht.
Sandro Lauper – keine Benotung
93. Minute für Aebischer.
Fabian Rieder – keine Benotung
93. Minute für Martins. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 5890820449
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 16:31 |
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30.08.2021  Zitat: Zum Schiri-Bock im Top-Spiel
Ein Witz, dass der VAR nicht eingreifen darf
YB hätte das Prestige-Duell im Joggeli wohl gewonnen, wenn Quentin Maceiras nicht vom Platz geflogen wäre. Ein Kommentar von Blick-Fussballreporter Stefan Kreis.
Klar, es ist hypothetisch zu fragen, wie das Spiel zwischen Basel und YB ausgegangen wäre, hätte der Berner Verteidiger Quentin Maceiras die Ampelkarte nicht gesehen.
Und doch spricht alles dafür, dass YB als klarer Sieger vom Feld gegangen wäre. Zu dominant agiert der Serienmeister in der ersten Halbzeit, zu hoch ist die Intensität im Berner Spiel, zu beeindruckend das Pressing.
Die Basler hingegen laufen nach der 120-minütigen Nervenschlacht vom Donnerstag gegen Hammarby auf dem Zahnfleisch, spüren die kürzere Erholungsphase, haben der enormen Physis des Meisters nicht viel entgegenzusetzen.
Auch nach dem Platzverweis wirken die Basler platt, holen aber trotzdem einen Punkt, weil von YB gegen vorne nichts mehr kommt. Und weil Esposito einen Geniestreich aus seinem Fuss zaubert.
Es ist ein Zähler, den der FCB Schiri Schärer zu verdanken hat. Und dem Reglement. Weil der Video-Schiedsrichter nur eingreifen darf, wenns um eine direkte Rote Karte geht, bei zwei Gelben Karten muss er schweigen.
Das ist ein schlechter Witz, weil eine solche Fehlentscheidung nicht nur ein Spiel, sondern eine ganze Meisterschaft entscheiden kann. Um so etwas zu verhindern, wurde der VAR einst eingeführt. Schwach, dass er seinen Zweck nicht erfüllen darf. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 90229.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 16:35 |
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30.08.2021  Zitat: YB-Zesiger vor Nati-Debüt
«Die schönste Woche meiner Karriere»
Erst schiesst er YB in die Königsklasse, dann bietet ihn Murat Yakin für die Nati auf: Cédric Zesiger (23) ist in Bern der Mann der Stunde. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 90186.html
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shalako
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Verfasst: Montag 30. August 2021, 21:54 |
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30.08.2021  Zitat: Fast wie verkehrte Welt
Erst 5 Punkte: YB powert und hadert
In der Super League macht die Konkurrenz, aber auch der Schiedsrichter dem Champions-League-Teilnehmer YB aktuell das Leben schwer.
Der zuletzt 4-fache Schweizer Meister YB steht aktuell für zwei Welten:
- Einerseits qualifizierte sich Gelb-Schwarz für die Champions League – nach 2018 erst zum 2. Mal in der Klubgeschichte. Die Berner mussten dafür 3 Quali-Duelle überstehen, schafften 4 Siege und 2 Remis aus 6 Partien.
- Andererseits sind die Young Boys noch nicht in der hiesigen Meisterschaft angekommen. 5 Punkte aus 4 Matches und der ungewohnte Tabellenrang 7 (bei 1 Minus-Spiel) zur Nationalteam-Pause sind eine dürftige Ausbeute. Nach dem erzitterten 4:3-Sieg zum Meisterschaftsauftakt bei Cupsieger Luzern fuhren sie aus 3 Partien nur 2 Punkte ein. Die letzte solche negative Mini-Serie liegt 4 Jahre zurück.
Ein Trostpflaster gibt es für YB: Denn hätten die Hauptstädter nach der Niederlage in Sitten 3 Wochen später in der Super League auch beim FC Basel verloren, wären sie einen erstaunlichen Rekord losgewesen. Seit April 2017 fingen sie in mittlerweile 155 Liga-Spielen nie zwei Pleiten de suite ein.
Doppel-Gelb als Dorn im Auge
Passend zu den beiden eingangs geschilderten YB-Welten hatte das 1:1 ausgegangene Spitzenspiel am Sonntag im St. Jakob-Park zwei komplett verschiedene Gesichter.
- YB dominierte die 1. Halbzeit, belohnte sich für einen überzeugenden Auftritt aber mit nur einem Tor. Entsprechend bilanzierte Basels Fabian Frei: «Sie waren am Anfang gut drauf und bewiesen, dass sie physisch eine Top-Mannschaft sind.» - Nach der Pause riss Herausforderer Basel die Partie an sich – dadurch begünstigt, dass er ab der 43. Minute nach einem harten Schiedsrichter-Verdikt mit einem Mann mehr agieren konnte (YB-Aussenverteidiger Quentin Maceiras kassierte innert 2 Minuten zweimal Gelb). Mittels sehenswertem Freistoss-Treffer erzielte Sebastiano Esposito den 1:1-Schlussstand.
Alle Beteiligte waren sich darüber einig, dass nach dem Platzverweis das Spitzenduell eine ganz neue Dynamik erfahren hat. Der Berner Goalie und Captain David von Ballmoos urteilte gegenüber SRF abgeklärt: «Hätten wir zu elft fertig spielen können, sähe es womöglich anders aus.»
Deutlichere Worte in der Nachbetrachtung fanden YB-Trainer David Wagner und -Sportchef Christoph Spycher gegenüber anderen Medien. Für beide löste den in ihren Augen ungerechtfertigte Ausschluss Maceiras' grosses Kopfschütteln aus.
Ihre Einschätzung ändert nichts daran, dass YB in der Super League aktuell noch Luft nach oben hat. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... und-hadert
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