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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 1. Februar 2021, 19:35 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 5. Februar 2021, 22:24 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel YB - LausanneDie personelle Situation bei YBVerletzte und rekonvaleszente Spieler: Martins, Petignat, Sierro, Spielmann, Maier Einsatz fraglich: Hefti Web-Version (ISSUU): https://issuu.com/bscyb1898/docs/202102 ... e_mp_issuuDownload (PDF): https://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/ ... MP_WEB.pdfJordy Siebatcheu: «Jean-Pierre Nsame gratulierte mir per SMS»Jordan Siebatcheu kommt immer besser in Fahrt. Beim 4:1 in Zürich erzielte er am Mittwoch seine Saisontore 5, 6 und 7. Der 24-Jährige fühlt sich bei YB überaus wohl. In Washington kam er zur Welt, in Frankreich wuchs er auf, seine Wurzeln hat er in Kamerun: Jordan «Jordy» Siebatcheu fühlt sich gleich drei Ländern eng verbunden. Der französisch-amerikanische Doppelbürger, Fan der englischen Premier League, ist seit September von Rennes an YB ausgeliehen. Wie es im Sommer weitergeht, ist noch offen. *** Jordan, sieben Tore in den letzten sechs Spielen: Welches Geheimnis steckt hinter dieser starken Bilanz? Ein Geheimnis gibt es nicht. Die tägliche Arbeit hat mich besser gemacht, und jetzt läuft es zum Glück auch gut. Als ich im September nach Bern kam, musste ich zuerst wieder in den Rhythmus kommen und meine Form finden, nachdem ich zuvor während Monaten nicht gespielt hatte und zudem positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Aber die Verantwortlichen bei YB gaben mir genügend Zeit, um mich kontinuierlich an mein gewohntes Niveau heranzutasten. Sie stellten einen Fahrplan auf, sie zeigten mir auf, welche Rolle sie sich für mich vorstellen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Jetzt scheinst Du wieder voller Selbstvertrauen zu sein. Das ist so. Ich fühlte mich nie unter Druck, weil ich stets das Vertrauen des Trainers und der Vereinsführung spürte. Mit den Einsatzminuten wuchs auch das Selbstvertrauen, der Spass am Fussball kehrte zurück. Ich bin zwar noch nicht so lange bei YB, aber ich fühle mich extrem wohl in dieser Gruppe und in diesem Klub. Deine ersten zwei Treffer hast Du vor Weihnachten beim 2:2 gegen Lugano erzielt. Gab es zuvor Momente, in denen Du ungeduldig wurdest, weil Dir länger kein Tor gelang? Ich zweifelte nicht an meinen Fähigkeiten, aber ein bisschen ungeduldig wurde ich, weil ich gerne mehr gespielt hätte. Aber das will natürlich jeder Profi. Der Coach redete viel mit mir, das half. Ihm war es wichtig, dass ich mich körperlich in eine Topverfassung bringe. Und dass ich mich immer in den Dienst der Mannschaft stelle, auch bei kurzen Einsätzen. Wir haben uns stets verstanden. Kanntest Du vor Deinem Transfer von Rennes zu YB die Super League? Das kann ich nicht behaupten. Aber es gibt einige Spieler, von denen ich wusste, dass sie in der Schweiz unter Vertrag stehen. Guillaume Hoarau ist natürlich einer, ihn verfolgte ich schon, als er noch bei Paris St-Germain war. Mit Grejohn Kyei von Servette habe ich seit unserer gemeinsamen Zeit im Nachwuchs von Reims Kontakt, von ihm erfuhr ich vieles über die Super League. Ich telefonierte mit Souleyman Doumbia, der bei GC war und den ich bei Rennes kennenlernte. Informationen erhielt ich zudem von Anatole Ngamukol, dem ehemaligen Stürmer von Thun und GC. Wie gehst Du mit der grossen Konkurrenz bei YB um? Das ist kein Problem, weil es sich um einen gesunden Konkurrenzkampf handelt. Als ich zu YB kam, wurde mir die Integration leicht gemacht. Jordan Lefort war einer, der mir extrem viel half, aber auch Jean-Pierre Nsame unterstützte mich enorm. Er erklärte mir, wie der Coach spielen möchte, was er von uns erwartet und vieles mehr. Auf dem Papier mag er ein Konkurrent sein, für mich ist er in erster Linie ein Teamkollege, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Nach meinen drei Toren gegen den FC Zürich am Mittwoch gratulierte er mir per SMS. Das sagt vieles über den Geist aus, der in dieser Gruppe herrscht. Der Zusammenhalt ist für mich einer der wichtigsten Faktoren, um Erfolg zu haben. Du bist von Rennes bis im Sommer an YB ausgeliehen. Weisst Du schon, wie es danach weitergeht? Das ist noch offen. Wir werden uns in den nächsten Wochen zusammensetzen und über die Zukunft reden. Was ich sicher sagen kann: Es hat sich für mich gelohnt, den Schritt zu YB zu machen. Ich entwickle mich hier weiter. Und sprachlich lerne ich auch dazu: Ich verstehe schon ein paar Brocken Schweizerdeutsch (lacht). Du bist erst 24-jährig. Wohin soll Deine Reise als Fussballer führen? Wenn ich wählen dürfte, wäre England meine bevorzugte Destination. Ich bin ein Fan der Premier League. Als Bub war ich ein Anhänger von Manchester United, ich bewunderte Spieler wie Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney, Ryan Giggs, Paul Scholes, Patrice Evra und wie sie alle hiessen. Daneben hatte ich ein grosses Vorbild: den Kameruner Samuel Eto’o. Er beeindruckte mich mit seinem Stil, seiner Ballbeherrschung und seiner Torgefahr. Lausanne sucht seine EffizienzDer Aufsteiger startete gut in die Saison, nun ist er seit vier Spielen ohne Sieg. *** Es war nicht so, dass Lausanne am Donnerstag gegen Basel eine schlechte Figur abgegeben hätte. Aber das Ende war so, dass Captain Stjepan Kukuruzovic (unten im Bild) sagen musste: «Es ist frustrierend. Wir halten sehr gut mit, erarbeiten uns Chancen, aber die Tore macht der Gegner.» Der Aufsteiger verlor gegen den FCB 1:3 und hat damit in seinen ersten drei Begegnungen im neuen Jahr einen Punkt geholt (1:1 bei Servette). Vor der kurzen Winterpause war Platz 2 für die Lausanner nur vier Zähler entfernt. Nun beträgt der Rückstand auf Basel bereits zehn Punkte. Im Abschluss tut sich die Mannschaft nicht einfach, in den vergangenen acht Partien erzielte sie insgesamt sechs Treffer. Für den Mangel an Effizienz gibt es auch Gründe. In der Aufstiegssaison 2019/20 bildeten Andi Zeqiri und Aldin Turkes ein überragendes Angriffsduo, die beiden erzielten 39 der 84 Tore der Romands. Nun ist der eine nicht mehr dabei, und der andere fällt länger verletzt aus: Zekiri bekam einen Vertrag bei Brighton & Hove Albion in der Premier League, Turkes befindet sich nach einem Kreuzbandriss, den er vor Weihnachten in Lugano erlitt, in der Rehabilitation. Turkes führt mit sechs Treffern immer noch Lausannes interne Torschützenliste an. Dahinter folgt Evann Guessand mit vier - der 19-jährige Franzose wurde Anfang Oktober von Partnerverein OGC Nice übernommen und ist ein sehr talentierter Stürmer. Das Team von Trainer Giorgio Contini belegt nach 17 Runden Rang 6. Allerdings ist das Polster dünn. Der FC Luzern auf Barrageplatz 9 hat nur vier Punkte weniger auf seinem Konto und ist mit zwei Partien im Rückstand. Lausanne trifft nun innert vier Tagen zweimal auswärts auf YB. Die erste Begegnung der Saison ging Ende November deutlich an den Meister, der sich in der allerersten Partie im neuen Lausanner Stade de la Tuilière 3:0 durchsetzte.
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. Februar 2021, 12:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.02.2021  Zitat: YB: Stern von Bebbi Urs Siegenthaler ging gegen Lausanne auf
YB trifft in der Liga jetzt zweimal auf Lausanne. 1974 gab es dieses Duell gleich dreimal in Folge. Der Basler Urs Siegenthaler kann ein Liedchen davon singen.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft am Sonntag (16 Uhr) und am Mittwoch (20.30 Uhr) zuhause auf Lausanne. - 1974 gewannen die Berner gleich alle drei Spiele in Folge gegen die Waadtländer. - Urs Siegenthaler wurde damals vom Verteidiger zum Stürmer umfunktioniert. - 2016 scheiterte Siegenthaler in Bern und musste unter dem Protest der Fans gehen.
YB spielt am Sonntag und drei Tage später am Mittwoch gegen Lausanne. Im Schweizer Fussball kommt eine solche Ballung sehr selten vor.
Gerade bei der Partie YB-Lausanne ist das anders. Im Herbst 1974 spielten die beiden Teams innerhalb von 19 Tagen sogar dreimal in Ernstkämpfen gegeneinander.
Möglich war dieser Dreier, weil die Viertelfinals des Schweizer Cups in Hin- und Rückspielen ausgetragen wurden. Und kurz darauf das Meisterschaftsspiel terminiert war.
YB gewann alle drei Spiele, obwohl schlecht in die Saison gestartet. Im Cup siegte YB in Lausanne mit 2:1, zuhause mit 4:2. In der Meisterschaft gab es zuhause einen 2:1-Erfolg.
Die drei Siege gegen Lausanne gaben den nötigen Schwung, um am Ende als Vizemeister hinter dem FCZ abzuschliessen.
Nostalgiker erinnern sich sicher noch an Goalie Walter Eichenberger und Vorstopper Martin Trümpler (später auch Trainer). Oder den dänischen Regisseur Jan Andersen und den Internationalen Hanspeter Schild.
Besonders eindrücklich im Herbst 1974 war aber, dass Verteidiger Urs Siegenthaler (Ex Basel) urplötzlich als Stürmer einschlug. Und mit seinem künstlichen Haarersatz (für den er in Zeitungs-Inseraten warb!) prächtige Kopfbälle ins gegnerische Netz setzte.
Beim 4:2 im Cup traf der Verteidiger gar doppelt. Die Zeitung «Der Bund» nannte Siegenthaler damals einen «Verlegenheits-Mittelstürmer».
Als Verwaltungsrat von YB grandios gescheitert
Der gleiche Siegenthaler scheiterte 2016 als YB-Verwaltungsrat und musste unter dem Protest der Fans gehen.
Der DFB-Chefscout von Jogi Löw sprach in einem TV-Beitrag davon, dass YB den FCB auf Jahre hinaus unmöglich angreifen könne. Damit war das Tischtuch endgültig zerschnitten.
Danach kam mit dem neuen Sportchef Christoph Spycher bekanntlich der grosse Umschwung mit bisher drei Meistertiteln. Diese traute Siegenthaler als Basler den Bernern nie zu. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-st ... f-65863891
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 01:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.02.2021  Zitat: FC Lausanne-Sport und Ineos
Ein Club zwischen roten Bullen und Gelbbauchunken
Seit dieser Saison trägt der FC Lausanne-Sport seine Heimspiele im Stade de la Tuilière aus. Das moderne Stadion steht für die grossen Pläne der Clubbesitzer.
Mit dem Bau eines neuen Fussballstadions sind ja immer auch Hoffnungen verknüpft. Die Hoffnung auf mehr Zuschauer, mehr «Kunden» in den Logen, mehr Einnahmen und mehr Erfolg. Was dann im Idealfall zu noch mehr Zuschauern, noch mehr Einnahmen und noch mehr Erfolg führen soll.
Beim FC Lausanne-Sport ist das nicht anders. Aber es gibt – gerade jetzt, wo eh keine Fans zugelassen sind – auch kleinere Ziele. Die Landschaftsarchitekten des Stade de la Tuilière wären zum Beispiel froh, wenn sich die selten gewordene Gelbbauchunke in den neu angelegten Biotopen vor dem Stadion ansiedelt.
Aber klar, der Club ist im November nicht in den Norden der Stadt gezogen, um dort die Flora und Fauna zu fördern. Nach 66 Jahren auf der Pontaise war der Umzug ins neue Stadion ein wichtiges Signal für die Zukunft. Der Marketingchef sprach damals vom Schritt in eine «neue Welt».
Der Austausch mit dem Partnerclub in Nizza
Die neue Welt des FC Lausanne-Sport existiert genau genommen schon seit Ende 2017, als der schweizerisch-britische Chemiekonzern Ineos den Club gekauft hat. Für Ineos-Besitzer Jim Ratcliffe – mehrere Milliarden schwer – war es die erste Investition im Sportbereich. Und für den FC Lausanne-Sport änderte sich mit dem Besitzerwechsel so ziemlich alles.
Das Konzept «Industriegigant kauft sich einen Club als Werbeinstrument» kennt man im Fussball spätestens seit Red Bull. Auch Ineos kann positive Schlagzeilen gebrauchen: Der Chemiekonzern wird bei der Herstellung von Plastik aus Rohstoffen immer wieder für die umstrittene Fracking-Methode kritisiert.
In sportlicher Hinsicht will man sich gar nicht gegen den RB-Vergleich sträuben, man erkennt das Konstrukt offen als Vorbild an. Und die Parallelen sind auffällig: Neben Lausanne-Sport besitzt man den OGC Nizza sowie eine Akademie in Abidjan. Der Kauf des FC Chelsea scheiterte vor einigen Jahren. Und die Verantwortlichen machen keinen grossen Hehl daraus, dass sie gerne einen weiteren europäischen Club erwerben würden.
Die Vorteile und Möglichkeiten liegen der direkten Lieferkette Abidjan-Lausanne-Nizza liegen auf der Hand. Im Bereich Scouting können die Clubs voneinander profitieren und auch in finanziellen Fragen. Bei Aspekten der Medienarbeit, der Werbeaktivitäten und auch im Bereich der medizinischen Unterstützung. Lausannes Giorgio Contini tauschte sich regelmässig mit dem ehemaligen Nizza-Trainer Patrick Vieira aus.
Nichts verdeutlicht die neuen Ansprüche besser als das Stade de la Tuilière: 12’000 Plätze, verglaste Front, grauer Beton, moderne Formen. Ein Stadion ohne den ganz grossen Protz. Den Grossteil der rund 90 Millionen Franken Kosten hat die Stadt Lausanne übernommen, den Rest zahlte Ineos und finanzierte Bildschirme, Beleuchtung oder die Innenausstattung.
Die Stadt ist zwar weiterhin Besitzerin, hat die Verwaltung aber an den Club abgegeben. Der Club kann das jüngste Stadion der Super League ohne schlechtes Gewissen als sein Zuhause bezeichnen.
Auf der Pontaise kamen in den letzten Saisons in der Super League rund 4000 Zuschauer zu den Heimspielen – dieser Durchschnitt soll sich idealerweise verdoppeln. Zusätzlich zu der Generation der alten Zuschauer sollen neue Gruppen für den Verein begeistert werden.
Sportlich bewegt sich der Club nach dem Aufstieg im letzten Sommer im breiten Mittelfeld der Liga. Aber man kann sich nach den gezeigten Leistungen schwer vorstellen, dass Lausanne noch in Gefahr gerät, abzusteigen. Der Club hat sein Kader neu geformt, Spieler wie Simone Rapp oder Christian Schneuwly aussortiert. Und verfolgt einen attraktiven spielerischen Ansatz.
Es ist der erste Schritt, um sich wieder in der Super League zu etablieren und einen Platz zu finden. Bei Ineos ist man sich bewusst, dass es aktuell noch grössere, wichtigere Clubs gibt, an erster Stelle YB und den FC Basel. Doch statt – wie kurz nach der Übernahme – horrende Spielerlöhne zu zahlen, will man sich nun auf die Entwicklung von Talenten fokussieren, die eines Tages wohl den Weg nach Nizza gehen.
Geht die lokale Identität verloren?
Neben all den Vorteilen, die das Engagement eines Milliardenunternehmens mit sich bringt, stellt sich aber auch die Frage, wie sich der Club in seiner Rolle als Puzzleteil im Ineos-Universum verändert. Kann man die regionale Identität wahren, wenn man zugleich in internationalen Dimensionen denkt? Hilft es, wenn der Präsident ebenfalls Ratcliffe heisst, nämlich Bob, und der Bruder des Ineos-Besitzers ist?
Im letzten Sommer wurde Sportchef Pablo Iglesias trotz des erreichten Aufstiegs entlassen und durch den Ivorer Souleymane Cissé ersetzt. Auch Scout Léonard Thurre, geboren in Lausanne, ist nicht mehr Teil des Clubs. Es heisst, die sportlichen Entscheidungen für die Ineos-Zweigstelle Lausanne treffe ohnehin längst Fussballdirektor Julien Fournier von Südfrankreich aus.
Bob Ratcliffe betont jeweils, wie wichtig die lokale Identität ist. Aber dass die Ineos-Clubs voneinander profitieren sollen. Der letzte Titel des Clubs liegt inzwischen über 20 Jahre zurück, 1999 gewann man den Schweizer Cup. Und dank den Besitzern stehen die Chancen auf eine Wiederholung so gut wie lange nicht.
Aber sehen das auch die Lausanne-Fans so, die noch immer auf das erste richtige Heimspiel im neuen Stade de la Tuilière warten? https://www.bernerzeitung.ch/ein-club-z ... 7446535286
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 13:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: Lausanne mit Mühe gegen YB
Meister gegen Aufsteiger: Auf dem Papier eine deutliche Sache
Am Sonntag kommt es in der Super League im Wankdorf zum Duell Young Boys - Lausanne-Sport – in der Vergangenheit eine Sache für die Berner.
Wenn YB in den letzten Jahren im heimischen Wankdorf auf Lausanne-Sport getroffen war, gingen die Spiele zugunsten des Liga-Dominators aus. Die letzten 7 Heimspiele gegen die Waadtländer gewannen die Young Boys allesamt und erzielten dabei im Schnitt 3,9 Treffer pro Partie.
Auch sonst spricht wenig für die Lausanner: Der Aufsteiger ist neben Servette als einziges Team im Jahr 2021 noch ohne Sieg, insgesamt wartet der Klub aus der Westschweiz seit 4 Spielen auf einen Dreier (2 Remis, 2 Niederlagen).
Zudem fehlt dem Aufsteiger Goalgetter Aldin Turkes schmerzlich. Der Mittelstürmer fällt nach einer schweren Knieverletzung lange aus. Ohne Turkes gewann Lausanne in dieser Saison noch keine Partie.
Meister in Topverfassung
Dazu kommt, dass die Young Boys so richtig im Schwung sind und nun bereits 8 Punkte Vorsprung auf Verfolger Basel haben. Das Team von Trainer Gerardo Seoane ist seit 7 Super-League-Partien ungeschlagen und marschiert vorne weg.
Lausanne-Trainer Giorgio Contini weist gegen die Young Boys eine schlechte Bilanz vor. Der frühere Coach von St. Gallen und Vaduz wartet seit 14 Pflichtspielen auf einen Sieg gegen die Berner. Seinen einzigen Vollerfolg gegen den 14-fachen Schweizer Meister feierte Contini beim 1:0-Auswärtssieg mit Vaduz im November 2014.
Falls Contini einen Sieg gegen den Branchenprimus der Liga einmal mehr verpassen sollte, bietet sich ihm und seinem Team bereits am Mittwoch die nächste Chance: YB empfängt Lausanne dann erneut im Wankdorf.
YB - Lausanne im Liveticker
Verfolgen Sie die Partie der 19. Super-League-Runde mit Anpfiff um 16:00 Uhr im Berner Wankdorf hier bei uns im Liveticker. In der Sendung «Super League – Goool» gibt es ab 18:05 Uhr auf SRF zwei die Zusammenfassung zum Spiel und die Aufarbeitung der kompletten Runde. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... iche-sache
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 19:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: Starke erste Hälfte reicht YB zum Sieg
Dreierpack! Nsame schiesst Lausanne ab
Nach 33 Minuten sieht es so aus, als würde Lausanne gegen YB böse unter die Räder geraten. 4:0, drei Treffer alleine durch Nsame. Doch in der zweiten Halbzeit zeigen die Westschweizer Charakter, schiessen noch zwei Tore und können die Niederlage erträglicher gestalten.
Das Spiel: Die Ausgangslage vor dem Spiel ist eigentlich klar: Meister gegen Aufsteiger – erster gegen den Tabellen-Siebten. Und genau so stellt sich das Geschehen auf dem Platz auch dar. YB will zeigen, wer Herr im Haus ist, vorne wirbelt Jean-Pierre Nsame, der nach seiner Rot-Sperre bis in die Haarspitzen motiviert zu sein scheint. Bereits nach elf Minuten trifft der Goalgetter zum 1:0, nur kurze Zeit später legt Fassnacht für YB nach.
Der Meister spielt sich in einen Rausch, in der Offensive scheint alles zu gelingen. Nach einem Foul an Nsame verwandelt selbiger den fälligen Elfmeter in der 24. Minute zum 3:0. Von Lausanne kommt nach vorne gar nichts, im Gegenteil. Rund eine halbe Stunde ist gerade mal gespielt, als Nsame zum dritten Mal trifft – die Entscheidung.
Denken alle. Denn während YB in der zweiten Halbzeit einige Stammkräfte schont (Fassnacht und Aebischer), ist Lausanne nicht gewillt, komplett unterzugehen. Schon kurz vor der Pause wechselt Gäste-Coach Contini gleich dreimal (!). Und die Westschweizer zeigen eine deutliche Reaktion: Nach einem Eckball trifft Verteidiger Flo zum 1:4. YB kann nicht mehr denselben Offensivdrang wie in der ersten Halbzeit entwickeln und ruht sich ein wenig auf dem Vorsprung aus. Debütant Outtara trifft in der 80. Minute zum Anschlusstreffer und sorgt nochmals für eine spannende Schlussphase. Zum Luckypunch kommen die Lausanner aber nicht mehr, es bleibt beim 4:2 für die Young Boys.
Die Tore:
11. Nsame 1:0: Aebischer wird mit einem tollen Schnittstellen-Pass bedient, spielt quer durch den Sechzehner auf den frei stehenden Nsame, der nur noch einschieben muss!
19. Fassnacht 2:0: Aebischer legt auf links rüber zu Lefort, der wiederum Fassnacht in der Strafraummitte bedient. Der Schweizer-Nationalspieler rutscht in den Ball rein und trifft zum 2:0!
24. Nsame 3:0: Monteiro trifft Nsame im Strafraum am Fuss, den fälligen Elfmeter verwandelt der Topscorer selbst.
33. Nsame 4:0: Nsame tanzt sich durch die Lausanner Hintermannschaft und trifft von der Strafraumgrenze ins Tor.
59. Flo 4:1: Eckball von der linken Seite, Verteidiger Flo köpft zum Anschlusstreffer ein.
78. Ouattara 4:2: Ngamaleu mit einem fatalen Fehlpass und der eingewechselte Outtara nutzt dies eiskalt aus.
Das gab zu reden: Fünf Offensivspieler gegen YB? Die Aufstellung von Trainer Giorgio Contini konnte beim Monster-Meister doch nicht gut gehen. Nach 41 Minuten korrigiert der Coach dies – und Lausanne gewinnt die restliche Spielzeit prompt mit 2:0…
Der Beste: Jean-Pierre «the scoring machine» Nsame, logo. Nach zwei Spielen, die er wegen seiner roten Karte in Vaduz von der Tribüne aus anschauen musste, sind Nachholbedarf und Torhunger riesig: Hattrick Nummer vier in der Super League!
Der Schlechteste: Elton Monteiro ist als Abwehrchef von Lausanne in der ersten halben Stunde heillos überfordert. Der Routinier verursacht zudem den Penalty zum 3:0 für YB.
So gehts weiter: Kurios: In drei Tagen treffen sich die beiden Teams bereits wieder, ebenfalls im Stade Suisse. Das Spiel aus der 16. Runde musste wegen Corona-Fällen im Umfeld der Westschweizer verschoben werden. Anpfiff am Mittwoch ist um 20:30.
YB – Lausanne 4:0
YB
Von Ballmoos; Maceiras, Camara, Lustenberger, Lefort; Fassnacht, Aebischer, Lauper, Sulejmani; Mambimbi, Nsame.
Lausanne
Diaw; Boranijasevic, Monteiro, Nanizayamo, Flo; Kukuruzovic; Bares, Puertas; Brazão, Guessand, Suzuki.
Wankdorf
0 Fans
SR: Tschudi
Tore:
11. Nsame (Aebischer, Lauper) 1:0
19. Fassnacht (Lefort) 2:0
24. Nsame (Foulpenalty) 3:0
33. Nsame (Lauper) 4:0
59. Flo (Puertas) 4:1
78. Ouattara 4:2
Einwechslungen:
YB:
Ngamaleu (46. für Fassnacht)
Gaudino (46. für Aebischer)
Zesiger (63. für Lefort)
Garcia (63. für Lustenberger)
Siebatcheu (71. für Sulejmani)
Lausanne:
Jenz (41. für Bares)
Ouattara (41. für Brazão)
Da Cunha (41. für Suzuki)
Mahou (69. für Boranijasevic)
Thomas (75. für Kukuruzovic)
Gelb: -
Bemerkungen:
YB ohne Martins, Sierro, Hefti, Spielmann, Petignat, Maier (verletzt) – Lausanne ohne Loosli, Geissmann, Zekhnini, Turkes, Falk, Zohouri (verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 33997.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 19:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: Auf den Siebatcheu-Hattrick folgt der Nsame-Hattrick
Die Young Boys bezwingen Lausanne-Sport 4:2. Rückkehrer Jean-Pierre Nsame glänzt mit drei Toren.
Zwei Spielsperren verbüsste Jean-Pierre Nsame wegen einer Tätlichkeit Ende Januar in Vaduz. Diese hat er abgesessen. Gegen Lausanne-Sport gab Nsame sein Comeback in der Startformation. Trainer Gerardo Seoane verzichtete dafür auf den Hattrick-Torschützen Jordan Siebatcheu vom FCZ-Spiel.
Was dieser kann, das kann ich auch, sagte sich der Rückkehrer. Nsame setzte in der ersten Halbzeit zur grossen Show an und buchte einen Hattrick. In der 11. Minute traf er zum 1:0. Nach 24 Minuten mit einem Foulpenalty zum 3:0 und in der 33. Minute zum 4:0. Das zwischenzeitliche 2:0 erzielte Christian Fassnacht nach 19 Minuten.
Für Lausanne war der Mist also bereits in der ersten Halbzeit gelaufen. Trainer Giorgio Contini versuchte zwar, nach 40 Minuten mit einem Dreierwechsel zu reagieren. Die gewünschte Reaktion blieb aber aus. Da YB in der zweiten Halbzeit etwas nachliess, witterten die Waadtländer doch noch ihre Chance. Zu mehr als den beiden Toren durch Flo (59. Minute) und Ouattara (78.) reichte es aber nicht. https://www.bernerzeitung.ch/schiesst-s ... 0549758213
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 19:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2021  Zitat: 4:2 – YB reicht gegen Lausanne eine gute Halbzeit
- Die Young Boys gewinnen gegen Aufsteiger Lausanne in der 19. Runde der Super League im Wankdorf 4:2. - Die Berner führen zur Halbzeit mit 4:0, baut danach aber stark ab. - Verfolger Basel gibt gegen Sion (2:2) Punkte ab, Servette schlägt Luzern zuhause mit 4:2.
Plötzlich kam in Bern doch noch etwas wie Spannung auf: Debütant Brahima Ouattara verkürzte für Lausanne-Sport in der 78. Minute auf 2:4. Dem Tor war ein Fehlpass von YBs Nicolas Ngamaleu vorausgegangen.
YB wirkte in der 2. Halbzeit wie ausgewechselt. Das Team von Gerardo Seoane überliess das Spielgeschehen den Gästen und wollte in erster Linie den Sieg über die Zeit bringen. Lausanne profitierte zweimal davon, zu mehr reichte es den Waadtländern aber nicht.
Dominante 1. Halbzeit von YB
Nach 45 Minuten hatte alles nach einem deutlichen Sieg für den Meister ausgesehen. YB dominierte nach Belieben und hätte jederzeit einen Gang höher schalten können. Diese Überlegenheit münzten die Berner in 4 Tore um:
- 1:0, 11. Minute: Michel Aebischer hat auf der rechten Seite viel Platz und bringt den Ball in den Strafraum zu Jean-Pierre Nsame, der sich durchsetzt und einnetzt. - 2:0, 19. Minute: Christian Fassnacht lanciert Jordan Lefort und läuft weiter in den Strafraum. Lefort spielt den Ball zurück auf ihn und der 27-Jährige trifft zum 4. Mal in dieser Saison. - 3:0, 23. Minute: Lausanne-Innenverteidiger Elton Monteiro kommt gegen Nsame im Strafraum zu spät – klarer Elfmeter. Der Gefoulte verwertet souverän. - 4:0, 33. Minute: Erneut zeigt sich Goalgetter Nsame gnadenlos vor dem gegnerischen Tor. Der Kameruner wird von Sandro Lauper lanciert und bezwingt LS-Goalie Mory Diaw mit einem guten Abschluss.
Nsame bei Rückkehr Matchwinner
YBs Mittelstürmer Nsame hatte zuletzt wegen einer Rotsperre für 2 Partien aussetzen müssen. Gegen Lausanne unterstrich er mit 3 Treffern jedoch sofort wieder seinen grossen Wert für das Seoane-Team.
Die Young Boys haben nun 10 Punkte Vorsprung auf Verfolger Basel. Lausanne hat als Siebter 4 Punkte Vorsprung auf Luzern, das den Barrage-Platz belegt.
So geht es weiter
Den Lausannern bietet sich bereits am Mittwoch die nächste Chance zur Revanche gegen den Meister: YB empfängt Lausanne dann erneut im Wankdorf.
Live-Hinweis
Die Affiche YB - Lausanne gibt es in der Super League bereits am nächsten Mittwoch wieder. Die Partie können Sie ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... e-halbzeit
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 20:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Sonntag 7. Februar 2021, 21:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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