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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Oktober 2020, 17:12 
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BSC Young Boys - CFR Cluj (Europa League)


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Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 10.12.2020
Zeit: 18:55 Uhr

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Webseiten CFR Cluj:
https://cfr1907.ro
https://www.transfermarkt.ch/cfr-cluj/s ... erein/7769
https://de.wikipedia.org/wiki/CFR_Cluj
https://en.wikipedia.org/wiki/CFR_Cluj
https://twitter.com/cfr_1907_cluj
https://www.facebook.com/cfr1907
https://www.instagram.com/cfrclujofficial/?hl=de
http://liberoguide.com/cfr-cluj
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr.-Const ... cu-Stadion


Forum CFR Cluj:


Statistiken / Vergleiche vs. CFR Cluj:
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3462377
https://www.football-lineups.com/team/C ... luj_Napoca
https://de.soccerway.com/teams/romania/ ... uj-sa/1824
https://de.soccerway.com/matches/2020/1 ... sa/3404121
https://de.soccerway.com/matches/2020/1 ... /head2head
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-young-boys/11
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,568.php
https://www.kicker.de/4686329/spielinfo ... n/cfr-cluj


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Dezember 2020, 09:22 
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08.12.2020

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Vor dem kapitalen Spiel gegen Cluj

Seoane bangt um seine YB-Stars

Die Hauptprobe vor dem Entscheidungsspiel in der Europa League gegen Cluj ist den Bernern geglückt. Sorgen muss man sich bei YB dennoch machen.

Technisch einwandfrei. Anders kann man den Treffer von Christian Fassnacht am Sonntag gegen Luzern nicht beschreiben. Nach einer Garcia-Flanke nimmt der Nati-Spieler den Ball per Volley. Trotz spitzem Winkel hat FCL-Goalie Marius Müller keine Abwehrchance.

Doch lange kann sich Fassnacht an diesem verschneiten Nachmittag nicht über das Tor freuen. Zwanzig Minuten nach seinem 2:0, zur Pause, muss der YB-Star nämlich verletzt raus. «Er hat sich bei der Penaltyszene wohl den Knöchel vertrampt», meint Trainer Gerry Seoane nach dem Spiel.

Auch Sierro hat sich verletzt

Der 3:2-Sieg in Luzern hat für die Berner seinen Preis. Schon nach acht Minuten hat Mittelfeldstratege Vincent Sierro verletzt vom Feld müssen. Seoane: «Das ist ein bitterer Nachgeschmack. Wir werden in den nächsten Tagen Untersuchungen durchführen und hoffen, dass es keine schlimmen Verletzungen sind. Bei Vincent sind es wohl muskuläre Probleme.»

Seoane bangt um seine Stars. Gegen Cluj kommenden Donnerstag werden ihm auch der gesperrte Ali Camara und der verletzte Captain Fabian Lustenberger fehlen.

Man habe in 32 Tagen 13 Spiele, betont Seoane. Auch deshalb hätten in Luzern Spieler wie beispielsweise Nicolas Bürgy ihre Chance bekommen. «Darum machen wir diese Rotationen. Damit wir sowohl mental wie auch physisch diese Frische mitbringen», so Seoane, der weiss, wie wichtig das Spiel am Donnerstag ist. Das sei «praktisch ein Final», sagt er.

Spycher hat Vertrauen

Sportchef Christoph Spycher siehts gelassen. Vor der Partie beim FCL sagt er ins «Blue»-Mikrofon zu den Ausfällen von Camara und Lustenberger: «Ich mache mir nicht grossartig Sorgen. Die anderen Innenverteidiger haben ihre Sache bisher gut gemacht. Wir sind immer gut damit gefahren, uns auf jene Spieler zu konzentrieren, die uns zur Verfügung stehen. Wir haben das absolute Vertrauen in Zesiger, Lefort oder Bürgy.»

Zur Erinnerung: Die Berner brauchen im Heimspiel gegen Cluj am Donnerstag mindestens ein Unentschieden, um der AS Roma in den Sechzehntelfinal der Europa League zu folgen. Nicht nur für YB ist dieses Weiterkommen von grosser Wichtigkeit. Es würde der Schweiz auch weitere Punkte im Uefa-Ranking bringen.

Die Hauptprobe in Luzern hat YB erfolgreich hinter sich gebracht. Nun werden die Daumen gedrückt, dass die Gelbschwarzen auch gegen die Rumänen jubeln werden. Mit oder ohne Fassnacht und Sierro.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 32870.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Dezember 2020, 22:17 
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09.12.2020

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YB in der Europa League

Am liebsten gleich das nächste Kapitel schreiben

Im Heimspiel gegen Cluj könnte YB Historisches erreichen. Ausgerechnet jetzt dünnt sich das Kader im Zentrum ein wenig aus.

In ihrer Vereinsgeschichte haben die Young Boys in den letzten Jahren gewichtige Kapitel geschrieben. Gerade haben sie in dem Zusammenhang ein Buch lanciert, es ist ein Band über den Gewinn des ersten Doubles seit 62 Jahren. Und der Club tut das just vor dem Spiel, in dem er der grossen Geschichte ein weiteres kleines Kapitel hinzufügen kann.

Im Februar 2015 bestritt YB in der Europa League den Sechzehntelfinal gegen Everton. In den beiden Duellen gegen den Club aus der Premier League blieb YB chancenlos, verlor schon zu Hause 1:4, in England 1:3. Romelu Lukaku, die mittlerweile in Italien ratternde Tormaschine, schoss YB allein mit fünf Treffern ab. Warum man das noch weiss?

Weil es bis heute das letzte Mal ist, dass YB im Europacup überwintert hat. Seither haben die Young Boys zwar fünfmal eine europäische Gruppenphase bestritten, sie sind aber nie unter den besten zwei Teams gelandet. Ein Punkt reicht ihnen im Heimspiel am Donnerstag gegen Cluj, um hinter der AS Roma in die nächste Runde einzuziehen.

Just zum wichtigsten Spiel der Vorrunde beklagt YB erstmals seit Wochen wieder eine kritische Anzahl an verletzten Spielern. Vincent Sierro zog sich im Spiel am Wochenende gegen Luzern einen Muskelriss zu und ist somit neben Sandro Lauper und Fabian Lustenberger einer von drei Spielern, denen zentrale Rollen im Aufbau zugedacht wären. «Wir sind im Zentrum nun etwas dünn besetzt», sagt Trainer Gerardo Seoane, «aber qualitativ nach wie vor gut.»

Martins ist zurück im Aufgebot

Mit Christopher Martins, der lange Wochen verletzt fehlte, steht gegen Cluj zwar ein Zentrumsspieler wieder im Aufgebot, für ihn kommt ein Einsatz über die volle Dauer aber noch zu früh, wie Seoane betont. Fraglich ist Flügelspieler Christian Fassnacht, der im Spiel in Luzern wüst mit dem Fuss umknickte, sich aber glücklicherweise keine schwere Bänderverletzung zuzog.

Vorwiegend statistisch gelitten hat in den vergangenen Tagen die defensive Stabilität der Young Boys. In den letzten zwei Spielen erhielt YB fünf Gegentore, darunter die drei beim 1:3 gegen die Roma. «Das gilt es gesondert zu betrachten», sagt Seoane. In Italien sei man auf einen sehr starken Gegner getroffen und habe die gewünschte Leistung nicht abgerufen. Und in der gesamten Meisterschaft, so verweist Seoane, hat YB erst zwei Treffer aus dem Spiel heraus erhalten – die restlichen drei waren Elfmeter.


https://www.bernerzeitung.ch/am-liebste ... 3815958070

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 00:59 
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Cluj hofft auf seinen neuen Trainer

Edward Iordanescu löste vor ein paar Tagen Dan Petrescu ab. Der rumänische Meister braucht gegen YB einen Sieg, um im Frühjahr noch in der Europa League dabei zu sein.

***

Als YB Ende Oktober bei Cluj ein 1:1 erreichte, stand beim Gegner noch Dan Petrescu an der Seitenlinie. Einen Monat später aber endete für den bald 53-Jährigen, der für Rumänien einst 95 Länderspiele bestritten hatte, seine Zeit als Trainer des Klubs aus Transsilvanien. Seine Nachfolge hat Edward Iordanescu angetreten, ein Mann mit einem berühmten Namen in seiner Heimat. Der 42-Jährige ist der Sohn von Anghel Iordanescu, der als rumänischer Nationalcoach drei Amtszeiten erlebte.

Unter Edward Iordanescu, der im Sommer 2018 bereits für ein paar Wochen im Amt als Trainer bei Cluj war, gewann die Mannschaft am Wochenende bei Politehnica Iasi 2:0 (siehe Video) und festigte den dritten Tabellenplatz nach zwölf Runden. Der Meister der vergangenen drei Jahre liegt derzeit sechs Punkte hinter Leader FCSB Bukarest (ehemals Steaua) und deren vier hinter Universitatea Craiova.

Geprägt wird die Mannschaft von viel Routine. Torhüter Cristian Balgradean ist 32, der brasilianische Verteidiger Paulo Vinicius 36, Stürmer Mario Rondon aus Venezuela 34, dazu kommt mit Ciprian Deac ein 34-jährige Nationalspieler, der am Wochenende in der Liga doppelt traf und als Motor des Teams gilt. Ausserdem ist da noch Captain Campora, der inzwischen 34 ist. Der Defensivspezialist kam 2011 aus Portugal nach Cluj, besitzt inzwischen auch die rumänische Staatsbürgerschaft und gab am 8. Oktober 2020 gegen Island seinen Einstand in der Nationalmannschaft seiner Wahlheimat Rumänien.

Cluj, das seit 2004 in der höchsten Liga des Landes dabei ist, gewann in seiner Geschichte sechs Meistertitel und viermal den Cup-Wettbewerb. Die Feroviarii («Eisenbahner») sicherten sich 2009 ihre erste Champions-League-Teilnahme und sorgten damals im ersten Gruppenspiel für Aufsehen mit einem 2:1-Sieg bei der AS Roma. Den Sprung in die Königsklasse schafften sie noch weitere zwei Male: 2010/11 (in der gleichen Gruppe wie der FC Basel) sowie 2012/13.

Für die Europa League 2020/21 qualifizierten sie sich dank Siegen gegen Djurgarden Stockholm sowie das finnische Team Kuopion PS. Der Start in die Gruppenphase gelang mit einem 2:0-Erfolg bei ZSKA Sofia. In den vier nächsten Partien kamen noch zwei Punkte dazu: beim 1:1 gegen YB und beim 0:0 gegen ZSKA Sofia. Damit ist die Ausgangslage klar: Cluj ist im Wankdorf auf einen Sieg angewiesen, wenn es europäisch überwintern will.





Viorel Moldovan: «YB hat mehr Qualität, aber...»

Der 48-jährige Rumäne Viorel Moldovan stürmte in seiner Aktivkarriere unter anderem für Xamax, GC und Servette. Seit August ist der 70-fache Nationalspieler Trainer bei Petrolul Ploiesti in der zweiten Liga seiner Heimat – am Donnerstag schaut er interessiert nach Bern.

***

Viorel Moldovan, welche Rolle spielt CFR Cluj derzeit in der Liga?
In den vergangenen drei Jahren dominierte die Mannschaft und verdiente sich dreimal in Folge den Meistertitel. Unter Trainer Dan Petrescu überzeugte sie weitgehend mit ihrer guten Organisation, mit Disziplin und defensiver Stabilität. Spektakulär war der Stil zwar nicht, eher pragmatisch. Dafür war Cluj nur schwer zu bezwingen. In dieser Saison häuften sich die Probleme, und büssen musste Petrescu mit der Entlassung vor ein paar Tagen (Nachfolger ist Edward Iordanescu, der Sohn des ehemaligen Nationaltrainer Anghel Iordanescu, die Red.). Ich glaube, das Ende eines Zyklus ist erreicht.

Wie ist die Situation generell im rumänischen Klubfussball?
Es gibt einige spannende Projekte. Unsere Liga ist interessant für ausländische Spieler, die sich hier präsentieren können. Aber viele Clubs sind gerade in Zeiten von Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Ausserdem beeinträchtigt das Virus den Spielbetrieb immer wieder. Die Situation ist in Rumänien wohl so wie in vielen anderen Ländern auch. Und derzeit gibt es in sportlicher Hinsicht keinen Verein wie Cluj in der jüngeren Vergangenheit, der mit beachtlicher Konstanz zu überzeugen vermag.

Sie sind seit August Trainer bei Petrolul Ploiesti. Wie läuft es?
Es ist eine relativ komplizierte Aufgabe. Ich musste eine komplett neue Mannschaft aufbauen, der Prozess ist im Gang. Es läuft ordentlich, am Samstag haben wir 3:0 gewonnen. Aber wir brauchen schon noch einige Zeit.

Bekommen Sie die?
Ich besitze einen Vertrag bis 2022. Aber wir müssen uns nichts vormachen: Ein Trainer sitzt quasi immer auf gepackten Koffern, er muss darauf gefasst sein, dass er früher gehen muss als erwartet… (lacht). Im Ernst: Er muss positive Resultate erzielen, sonst droht ihm das rasche Ende. Das ist unser Los. Auch wenn man uns eigentlich nicht immer dafür verantwortlich machen dürfte, wenn der Erfolg ausbleibt.

CFR Cluj trifft im letzten Gruppenspiel der Europa League auf YB. Wie beurteilen Sie die Ausgangslage?
YB ist in der Schweiz die Nummer 1, hat mit Gerardo Seoane einen sehr guten Trainer und ein Kader, das insgesamt über mehr Qualität verfügt als jenes von Cuj. Ich glaube, es wird für meine Landsleute eine sehr schwierige Aufgabe in Bern. Aber chancenlos sind sie nicht. Ein Trainerwechsel kann in einer Mannschft oft etwas auslösen. Ich bin gespannt auf die Partie.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 12:10 
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10.12.2020

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YB in der Europa League

Es geht um viel mehr als das blosse Weiterkommen

Punkte, Prämien, Prestige – die Partie gegen Cluj ist für YB von grosser Bedeutung, wie Episoden von vier Clubexponenten zeigen.

Gerardo Seoane: Die Besten als Anreiz
Sein Aufstieg ist der vielleicht steilste unter den Schweizer Fussballtrainern. Noch vor drei Jahren stieg Gerardo Seoane als Nothelfer im Abstiegskampf beim FC Luzern ein. Nach erfolgreicher Rückrunde kam der Ruf von Meister YB, Seoane folgte ihm, handelte sich damit auch Kritik ein. Er gewann zweimal die Meisterschaft und einmal den Cup. Er führte die Young Boys in die Champions League und in eine Europa-League-Gruppe, die an die Königsklasse erinnerte: gegen Porto, Feyenoord Rotterdam und die Glasgow Rangers. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage in den letzten beiden Jahren sprach Seoane erst jetzt von der K.-o.-Phase.

Am Mittwochmittag sitzt er vor dem letzten Gruppenspiel der Europa League gegen Cluj an der Pressekonferenz im Wankdorfstadion und sagt: «Wir haben uns das Weiterkommen als Ziel gesetzt und stehen jetzt vor einer tollen Prüfung.» Die Chancen, dass er mit den Young Boys zum ersten Mal im Europacup überwintert, stehen gut für ihn, den steil aufsteigenden Erfolgstrainer, dessen Vertrag kürzlich um zwei Jahre bis 2023 verlängert wurde.

Für ihn als Coach wäre so ein europäischer Frühling ein Schaufenster, auch wenn er seinen Karriereweg beständiger angelegt zu haben scheint, als ihm das manch einer nach dem raschen Abgang beim FC Luzern attestiert hat. Seoane hat erkannt, wie wichtig es ist, in einer Mannschaft stets neue Reize zu setzen. Als er 2018 das grosse Erbe von Adi Hütter antrat, versammelte er das Team hinter dem gemeinsamen Ziel Champions League. YB erreichte es – und spielte sich in diesem Flow zur besten Saison der Vereinsgeschichte. Nach den erfolgsgesättigten Jahren ist der Vorstoss in die K.-o.-Phase das neue Ziel. «Da spielen die Besten, das ist unser Anreiz», sagt Seoane. Und: «Jetzt wollen wir das packen.»

Jean-Pierre Nsame: Ein helleres Schaufenster

Im Sommer 2017 stiess Jean-Pierre Nsame von Servette zu YB, seither sind die Berner immer Meister geworden und ist seither die Grösse auf nationaler Ebene. Aber einmal im Europacup überwintern, das gab es seither nie. Und so sagt Nsame, mit YB immerhin schon dreissig internationale Spiele schwer: «Für mich ist diese Partie eine grosse Chance, etwas zu erreichen, worauf ich schon lange warte.»

Das kleine Finalspiel gegen Cluj ist für jeden Spieler bei YB auch dahingehend ein Höhepunkt, als ein Auftritt im europäischen Frühling in einem helleren Licht stattfindet als die Vergleiche in der Gruppenphase, gerade in der zweitklassigen Europa League. In Zeiten des durch die Pandemie etwas verebbten Transferflusses wäre ein K.-o.-Spiel im Europacup für einen Stürmer wie Nsame, dessen Anlagen eine Zukunft in einer grossen Liga versprechen, durchaus wertvoll. Der 27-Jährige sagt nach wie vor, dass für ihn bei einem Angebot mehr als nur das Geld stimmen müsse. Im Sommer verzichtete er auf einen Wechsel nach Russland, die Ablöse wäre für YB in der Höhe gewesen, die sich Sportchef Spycher bei Nsame vorstellt.

Nsame ist seit seinen 32 Ligatoren in der letzten Saison auf dem Radar vieler Clubs in Europa. Aber im volatilen Bietermarkt um gute Stürmer wäre ein Weiterkommen im Europacup eine grössere Bühne, zöge die Aufmerksamkeit von mehr Clubs auf sich. Und würde ihm womöglich Angebote einbringen, bei denen mehr als nur das Geld stimmt.

Christoph Spycher: Erfolg macht den Job einfacher

Erstaunt sei er gewesen, sagt Christoph Spycher, als er gesehen habe, wie das 0:3 in der Qualifikation zur Champions League bei Midtjylland teilweise bewertet worden sei. Der Sportchef verweist darauf, dass YB als einziger Schweizer Club zum fünften Mal in Folge im Europacup in der Gruppenphase vertreten sei. Und sagt: «Es ist auffallend, wie polemisch manchmal diskutiert und berichtet wird.»

Nur ist es auch so, dass YB 2015 gegen Everton letztmals in einem europäischen Sechzehntelfinal stand. Das soll sich heuer ändern, das haben die Berner vor der Gruppenphase kommuniziert, insofern würde eine Niederlage am Donnerstag gegen Cluj das Verfehlen eines Saisonziels bedeuten. Spycher sagt: «Wir haben eine gute Chance weiterzukommen. Diese gilt es unbedingt zu nutzen.»

«Jedes Tor, das Nsame schiesst, ist gut für ihn. Und gut für uns.»
YB-Sportchef Christoph Spycher

Der Einzug in den Sechzehntelfinal im Februar würde Prämien, Punkte in der Uefa-Fünfjahreswertung und Prestige einbringen. Die Strategie der Young Boys sieht vor, Spieler zu holen, sie zu entwickeln und dann mit Gewinn zu verkaufen. «Sportlicher Erfolg», sagt Spycher, «macht das einfacher.»

Allerdings möchte der Sportchef die Bedeutung von Partien im Europacup für die Leistungsbeurteilung nicht überbewerten. Jeder, der im europäischen Fussball arbeite, wisse, dass Seoane ein sehr guter Trainer sei. «Es geht nicht darum, dass er gegen Cluj etwas beweisen muss.» Und Jean-Pierre Nsames Werte seien so oder so beeindruckend. «Aber klar», sagt Spycher, «jedes Tor, das er schiesst, ist gut für ihn. Und gut für uns.»

Wanja Greuel: Der Zustupf wäre Gold wert

Die Qualifikation für die Gruppenphase brachte YB 7 Millionen Euro ein. Für die Siege gegen Sofia gab es je 570’000 Euro. Das Unentschieden gegen Cluj wurde mit 190’000 Euro vergütet. Sollten sich die Young Boys gegen Cluj mit einem Remis für den Sechzehntelfinal qualifizieren, kämen Prämien von gut einer Million Euro hinzu, bei einem Sieg wären es eineinhalb Millionen. Insgesamt hätten die Young Boys in dieser Kampagne rund 10 Millionen Euro verdient. Das ist wenig im Vergleich zu den Prämien, die in der Champions League ausgeschüttet werden. Und doch wäre der Zustupf in diesen Zeiten Gold wert. YB-CEO Wanja Greuel sagt: «Wir könnten das Geld sehr gut gebrauchen.»

In jedem Monat, in dem ohne Zuschauer gespielt wird, macht YB einen reinen Verlust von rund einer Million Franken, wobei die Umsatzeinbussen noch deutlich höher sind. Deshalb prüfen die Verantwortlichen, ob sie die A-fonds-perdu-Beiträge des Bundes beantragen möchten. Das Hilfspaket wurde letzte Woche von National- und Ständerat genehmigt, einzig Details müssen noch geklärt werden. Anders als im Vorschlag des Bundesrats vorgesehen soll nicht jeder Lohn über 148’200 Franken um 20 Prozent gekürzt werden, sondern der Schnitt dieser Gehälter. Eine Vorschrift, die für YB erfüllbar scheint.

Die Young Boys wiesen in der für die Unterstützungsgelder massgebenden Saison 2018/2019 in der Super League einen Zuschauerschnitt von knapp 26’000 aus, den höchsten schweizweit. Greuel rechnet damit, dass YB deshalb für jedes Geisterspiel seit der Partie Anfang Oktober gegen Vaduz, als erstmals und letztmals über 1000 Zuschauer zugelassen waren, mit knapp einer halben Million Franken entschädigt würde. Eine erhebliche Entlastung der Finanzen – auch wenn es etwa nur halb so viel ist, wie die Young Boys vor der Corona-Pandemie bei einem Heimspiel einnahmen, weil VIP-Tickets nicht entschädigungsberechtigt sind. Auch deshalb ist der Europacup als zusätzliche Geldquelle für YB enorm wichtig.

https://www.bernerzeitung.ch/es-geht-um ... 4168011597

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 12:12 
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10.12.2020

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YB-Goalie David von Ballmoos

«Meine Eltern wissen nicht, was ich verdiene»

Hält der Captain seinen Laden heute gegen Cluj dicht, ist YB durch. David von Ballmoos (25) über Hyperaktivität als Bub, das Landleben und seine Corona-Erfahrung als Infizierter.

David von Ballmoos, die Rechnung ist einfach: Bleiben Sie gegen Cluj ohne Gegentor, ist YB weiter...

David von Ballmoos: Man weiss allgemein, dass der Weg zum Erfolg in der Defensive liegt. Die letzten zwei Spiele mit fünf Gegentroren waren nicht das Gelbe vom Ei. Aber wir haben zuletzt oft bewiesen, dass wir zu Null spielen können.

Wenn man das Spiel in Rumänien gesehen hat und auch die anderen Spiele in dieser Gruppe, muss man zur Erkenntnis kommen: YB hat mehr Klasse als Cluj. Das Verpassen der Sechzehntelfinals wäre eine Riesenenttäuschung.

Klar. Schliesslich haben wir uns das zum Ziel gesetzt. Wir wollen auch an diesen Zielen gemessen werden. Wir haben uns diese Chance erarbeitet. Jetzt wollen wir sie nutzen.

Kann man dieses Spiel als das Spiel der Saison bezeichnen?

Wir haben schon viele Spiele der Saison gehabt... Das Spiel, das ansteht, ist das wichtigste. Also ist es das wichtigste Spiel...

Man hat bei Ihnen das Gefühl, Sie lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Woher kommt das?

Keine Ahnung. Im Innersten sieht es manchmal anders aus. Aber ich versuche, das so wenig wie möglich nach aussen zu bringen. Auch um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Wenn ich nervöser bin als sonst, einen schlechten Tag habe oder einen Fehler mache – man kann dennoch Präsenz markieren und, ja, sich cool zeigen.

Alles kann man aber nicht spielen. Das muss man irgendwo herhaben. Spielt da die Herkunft eine Rolle?
Ich habe mir das über die Jahre schon angeeignet. Aber ich bin auch sonst ein ruhiger Typ … geworden.

Geworden?
Ja. In der Jugend war ich nicht so ruhig. Da war ich eher laut. Es musste immer etwas gehen. Aber ich bin viel ruhiger geworden. Ich kann mich viel besser konzentrieren und bin mental enorm gewachsen.

Dieses Lautsein – wie hat sich das manifestiert?
Das war für meine Lehrer und meine Eltern anstrengend. Ich war hyperaktiv. Ich habe oft versucht, Grenzen auszuloten. Ich wollte wissen, was passiert, wenn ich noch einen Schritt weitergehe. Ich war immer anständig, aber extrem lebendig. Ich brauchte Sport, oder es musste sonst was laufen. Zu Hause herumsitzen kam nie in Frage.

Waren Sie auch als Teenager noch so?
Immer weniger. Der Sport hat mich stark gebunden. Dann kam die Lehre dazu. Da hatte ich ein ganz schönes Programm. So habe ich gelernt, meine Energie zu bündeln und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Wann war der Zeitpunkt, als Sie sagten: Ich setze voll auf Fussball?
Spät! Nach dem Lehrabschluss. Da hatte ich zwar schon einen Profivertrag unterschrieben, aber ich wollte meine Lehre als Landmaschinen-Mechaniker unbedingt abschliessen. Nachdem ich bestanden hatte, das war 2014, sagte ich mir: Okay, schauen wir nun, ob es reicht im Fussball.

War das eine Vorgabe des Elternhauses?
Sicher auch. Ich bin so erzogen worden. Aber es war auch mein Wunsch. Es war nie mein Traum, mit 15 nur auf Fussball zu setzen. Ich war realistisch genug zu wissen, dass alles schnell vorbei sein könnte.

Für einen vom Land kam es doch ohnehin nicht in Frage, einfach nur Fussballer zu sein. Ohne Lehre. Oder sind das Vorurteile?
Es gibt diese Vorurteile, ja. Aber für meine Eltern zum Beispiel war das am Anfang auch nicht nachvollziehbar, dass man davon leben kann. Weil das eine Welt ist, die man auf dem Land, wie bei uns in Heimiswil im Emmental, nicht im Detail kennt. Für meine Eltern war es etwas vollständig Neues. Sie haben sich aber riesig gefreut für mich, als ich diese Chance erhielt und sie auch packte.

Was sagen Ihre Eltern, wenn sie jetzt Ihren Lohn sehen?
Den kennt niemand.

Na ungefähr werden sie doch wissen, dass Sie nicht so schlecht verdienen …
Meine Eltern wissen nicht, was ich verdiene. Das ist ihnen aber auch nicht wichtig.

Sie haben einst gesagt, Sie hätten das Gefühl, das Misstrauen gegenüber Fussballern nehme zu. Weil die Leute nach wie vor glaubten, dass alle Millionen verdienen würden. Obwohl diese Zeitung im Mai aufgedeckt hat, was ein Super-League-Fussballer im Schnitt verdient: nicht ganz 14'000 Franken.
Das mit dem Misstrauen ist so. Ich habe das zuletzt wieder gespürt, als es hiess, wir müssten wegen der A-fonds-perdu-Beiträge unsere Löhne offenlegen. Dabei wäre mancher tatsächlich überrascht, was in der Super League effektiv bezahlt wird. Klar: Bei YB haben wir eine privilegierte Situation, wir haben Erfolg und verdienen gut. Aber es schmerzt, wenn man immer wieder mit diesen Vorurteilen konfrontiert wird. Dabei sind es ganz wenige, die weit über dem Durchschnitt entschädigt werden.

Sie sind aber bereit, auf einen Teil Ihres Lohns zu verzichten?
Natürlich. Es ist eine spezielle Zeit für alle. Da ist sicher jeder bereit, etwas zu machen in diese Richtung.

Vermissen Sie das Landleben?
Ich bin nicht der Typ, der das Stadtleben zwingend braucht. Wenn ich einmal eine Familie haben werde, sehe ich mich eher zurückgezogen leben. Bei meinen Eltern zu Hause ist es extrem schön. Dort ist noch heile Welt (lacht).

Hat Ihnen Ihre mentale Stärke auch für die Zeit der Isolation geholfen?
Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, als es schliesslich war. Ich hatte das Glück, dass ich mit meiner Freundin Sarina «eingesperrt» war.

War Sie auch positiv?
Sie ist nicht getestet worden, weil sie keinerlei Symptome hatte. Sie war in Quarantäne.

Dann durften Sie also keinen Kontakt haben.
Nein. Aber du weisst: Es ist jemand da. Man kann immer noch durch die Tür hindurch sprechen. Man hat nicht das Gefühl, ganz alleine zu sein. Denn zehn Tage ganz alleine im Zimmer, das ist schon brutal. So aber habe ich es relativ einfach überstanden. Auch dank vieler guter Freunde, die für mich einkaufen gegangen sind. Die haben auch geschaut, dass ich unterhalten werde. Einer hat mir sogar ein Programm zusammengestellt, damit ich nicht ganz «verdumme» …

Ein Programm? Welcher Art?
Weiterbildung im Bereich Immobilien.

Das war aber nicht Ihr Team­kollege Silvan Hefti, der einen Teil seines Geldes in Immobilien investiert hat?
(Lacht.) Nein. Das war niemand aus dem Fussball.

Haben Sie abwechslungsweise gekocht und dem anderen dann die Gerichte durch die Türe gereicht? Oder wie haben Sie das gemacht?
Sarina hat praktisch immer für mich gekocht.

Sie kochen aber auch gerne.
Ja, aber wenn man die Auflagen des BAG einhalten will, ist das kaum möglich.

Sie waren also nie in der Küche?
Nein.

Sie haben es also vorbildlich durchgezogen.
Ja. Sonst hätte es nichts gebracht.

Haben Sie Symptome gehabt?
Ja. Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Geschmacksverlust. Der Verlauf war eher mild. Es war bei mir wie eine stärkere Grippe. Die Symptome klangen nach zwei Tagen ab. Nach fünf, sechs Tagen war ich körperlich wieder komplett fit.

Wie lange hatten Sie keinen Geschmack?
Etwa drei Tage. Meine Freundin hat mir ein Curry gekocht – und ich habe das nicht gemerkt. Das war schon sehr komisch.

Karton?
Nein. Einfach nichts. Ich spürte bloss die Hitze.

Also war es völlig egal, ob es eine Himbeere, eine Bratwurst oder eine YB-Wurst war?
Ja. Bei mir war es so.

Was hat Sarina gekocht? Viel Fleisch, wie man das fast erwartet von jemandem vom Land?
Wir essen nicht extrem viel Fleisch. Sarina hat enorm abwechslungsreich gekocht. Sie hat aber auch trickreich versucht, mir vor allem jene Sachen zu kochen, die ich sonst nicht so gerne habe. Weil ich ja nichts schmeckte.

Was?
Sellerie zum Beispiel. Sie hats versucht. Und ich habe immer gesagt, es sei mega fein (lacht) …

Wissen Sie, wo Sie sich angesteckt haben.
Nein. Keine Ahnung.


Persönlich: David von Ballmoos

David von Ballmoos wird am 30. Dezember 1994 geboren und wächst auf einem Bauernhof in Heimiswil im Emmental auf. Auf der «Lueg» mit Blick auf die «Glungge», den Hof, welcher dank «Uli der Knecht» in die Schweizer Filmgeschichte einging. Der Keeper ist gelernter Landmaschinenmechaniker. 2013 unterschreibt er bei YB seinen ersten Profi-Vertrag. Nach einer Leihe zu Winterthur, wo er als bester Goalie der Challenge League ausgezeichnet wird, kehrt er nach Bern zurück und wird die Nummer 1 von YB. Der Goalie ist mit Freundin Sarina liiert.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31437.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 12:22 
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Showdown gegen Cluj: Ein Punkt, und YB kann sich im Frühling zeigen

Die Young Boys benötigen im letzten Gruppenspiel am Donnerstagabend ab 18:55 Uhr einen Punkt, um in der Europa League weiterzukommen. Die Berner spielen im Wankdorf gegen den rumänischen Meister Cluj.

Seit Gruppenphasen zum Europacup gehören, sind die Young Boys nicht die Schweizer Mannschaft, die typischerweise im Frühling in den K.o.-Runden mittut. Nur zweimal war es der Fall. 2010/11 scheiterten sie in den Sechzehntelfinals an Zenit St. Petersburg, 2014/15 ebenfalls in der ersten K.o.-Runde mit 1:3 und 1:4 an Everton.

Seither schieden sie dreimal nach den Gruppenspielen aus – zweimal in der Europa League, einmal in der Champions League. Gegenüber dem FC Basel, der in vielen Jahren zahlreiche beachtenswerte Erfolge im Europacup abgeliefert hat, haben die Berner einiges aufzuholen.

In den nationalen Ligen haben YB und Cluj, die Mannschaft aus der zweitgrössten Stadt Rumäniens, miteinander Schritt gehalten. Beide wurden ab 2018 dreimal in Serie Meister. Während YB auch jetzt wieder führt, liegt Cluj nach 12 Spielen als Dritter 6 Punkte hinter Leader FCSB, dem ehemaligen ruhmreichen Steaua Bukarest.

In den ersten fünf Runden der Gruppenphase war Cluj in der Offensive harmlos. Nach einem anfänglichen 2:0-Sieg bei CSKA Sofia erzielten die Rumänen nur noch ein Tor, nämlich beim 1:1 im unansehnlichen Spiel zu Hause gegen YB.

Achillesferse Innenverteidigung?

Bleibt Cluj auch in Bern harmlos, werden sich die aktuellen Schwierigkeiten der Young Boys in der Abwehr möglicherweise nicht auswirken. Trainer Gerardo Seoane kann für das entscheidende Spiel in der Hintermannschaft nicht aus dem Vollen schöpfen. Fabian Lustenberger ist verletzt, Ali Camara nach der Tätlichkeit und der Roten Karte im Spiel in Rom gesperrt.

Somit fehlt das Gespann der ersten Wahl in der Innenverteidigung. Es könnte die Achillesferse werden. Jordan Lefort und Nicolas Bürgy oder Cedric Zesiger dürften das Abwehrzentrum bilden. Silvan Hefti und Ulisses Garcia sind auf den Seiten gegeben.

Unter diesen Voraussetzungen dürfte sich Seoane für das in der Super League praktizierte 4-4-2 entscheiden. Die Liste der abwesenden Mittelfeldspieler ist noch. Es fehlen verletzungshalber Vincent Sierro, Kevin Spielmann, Sandro Lauper und möglicherweise auch Christian Fassnacht.

Dennoch kann Seoane eine kompetitive Linie antreten lassen: Miralem Sulejmani, David Aebischer, Shootingstar Fabian Rieder und Nicolas Moumi Ngamaleu, dazu als Alternative in der Mitte und links Gianluca Gaudino. Christopher Martins ist nach längerem Ausfall wieder im Aufgebot.

Für den Zwei-Mann-Sturm kann sich Seoane zwischen Meschack Elia und Felix Mambimbi als Sekundanten von Goalgetter Jean-Pierre Nsame entscheiden. Die Vorzüge des breiten und ausgeglichenen Kaders könnten den Young Boys gerade in dem wichtigen Match zupass kommen.

Die möglichen Aufstellungen

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Zesiger, Lefort, Garcia; Sulejmani, Rieder, Aebischer, Moumi Ngamaleu; Nsame, Elia.

Cluj: Balgradean; Susic, Manea, Burca, Camora; Rondon, Djokovic; Vinicius, Paun-Alexandru, Pereira; Debeljuh.

Bemerkungen: Young Boys ohne Camara (gesperrt), Lustenberger, Sierro, Spielmann und Petignat (alle verletzt). Fraglich: Fassnacht. Cluj ohne Chipciu (gesperrt), Omrani, Ben Youssef, Cestor und Hoban (alle verletzt).


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 91055.html

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YB vor dem Duell mit Cluj

Seoane: «Es wird kein Abwarten oder Taktieren geben»

Mit einem Punkt gegen Cluj überwintern die Young Boys in der Europa League. Das Ziel ist dennoch ein Sieg.

Die Ausgangslage für die Young Boys ist vor der letzten Partie in der Gruppe A gegen Cluj klar: Mit einem Punkt im Heimspiel gegen die Rumänen würden sich die Berner das Ticket für die Sechzehntelfinals sichern und erstmals seit der Saison 2014/15 europäisch überwintern. Eine Niederlage würde derweil das Out bedeuten.

«Das Spiel hat eine grosse Wichtigkeit für uns. Wir haben die Chance, in die K.o.-Phase einzuziehen. Dieses Ziel haben wir uns nach der Auslosung gesetzt», blickt Trainer Gerardo Seoane voraus. Nach der Vertragsverlängerung bis 2023 wäre das Weiterkommen für den Coach ein weiterer Höhepunkt in dieser Woche.

"Wir werden versuchen, druckvoll nach vorne zu spielen, den Gegner immer vor Probleme zu stellen."
Gerardo SeoaneTrainer Young Boys

Ein Ergebnis wie im Hinspiel in Cluj würde YB also reichen, um europäisch zu überwintern. Am 29. Oktober trennten sich die beiden Teams 1:1. Nach dem Führungstreffer durch die Gastgeber durch Mario Rondon in der 62. Minute glich Christian Fassnacht 7 Minuten später aus.

Von der komfortablen Ausgangslage lässt sich Seoane im Vorfeld der kapitalen Partie nicht blenden. «Wir werden das Spiel wie jedes andere Heimspiel angehen», stellt der 42-Jährige klar. «Wir werden versuchen, druckvoll nach vorne zu spielen, den Gegner immer vor Probleme zu stellen. Es wird kein Abwarten oder Taktieren geben.»

5 Gegentore in 2 Spielen kein Grund zur Sorge

Die Young Boys setzten sich am vergangenen Wochenende bei der Hauptprobe in der Super League mit 3:2 in Luzern durch. Nimmt man die EL-Partie vom letzten Donnerstag bei der AS Roma (1:3) dazu, kassierten die Berner in den letzten beiden Spielen 5 Tore. Zuvor liessen sie in 12 Pflichtspielen nur 6 Treffer zu. Ist das für Seoane ein Grund zur Sorge?

«Die Niederlage in Rom wissen wir einzuordnen, auswärts gegen einen sehr guten Gegner. In der Meisterschaft haben wir mit 5 Gegentoren die beste Defensive der Liga», beruhigt der Trainer. Auffallend ist, dass YB in der Super League 4 Tore nach stehenden Bällen kassiert hat. Seoane ist sich dessen bewusst: «Wir versuchen anzusprechen, wie es zu solchen Situationen kommt und Lösungen zu finden.»


Live-Hinweis

Verfolgen Sie entscheidende Gruppenspiel in der Europa League zwischen den Young Boys und Cluj am Donnerstag ab 18:40 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.


https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... eren-geben

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 12:57 
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Ein Punkt gegen Cluj und YB kann europäisch überwintern – trotz Verletzungssorgen

Die Young Boys benötigen im letzten Gruppenspiel am Donnerstagabend einen Punkt, um in der Europa League weiterzukommen. Die Berner spielen im Wankdorf gegen den rumänischen Meister Cluj.

Seit Gruppenphasen zum Europacup gehören, sind die Young Boys nicht die Schweizer Mannschaft, die typischerweise im Frühling in den K.o.-Runden mittut. Nur zweimal war es der Fall. 2010/11 scheiterten sie in den Sechzehntelfinals an Zenit St. Petersburg, 2014/15 ebenfalls in der ersten K.o.-Runde mit 1:3 und 1:4 an Everton.

Seither schieden sie dreimal nach den Gruppenspielen aus - zweimal in der Europa League, einmal in der Champions League. Gegenüber dem FC Basel, der in vielen Jahren zahlreiche beachtenswerte Erfolge im Europacup abgeliefert hat, haben die Berner einiges aufzuholen.

In den nationalen Ligen haben YB und Cluj, die Mannschaft aus der zweitgrössten Stadt Rumäniens, miteinander Schritt gehalten. Beide wurden ab 2018 dreimal in Serie Meister. Während YB auch jetzt wieder führt, liegt Cluj nach 12 Spielen als Dritter 6 Punkte hinter Leader FCSB, dem ehemals ruhmreichen Steaua Bukarest.

In den ersten fünf Runden der Gruppenphase war Cluj in der Offensive harmlos. Nach einem anfänglichen 2:0-Sieg bei CSKA Sofia erzielten die Rumänen nur noch ein Tor, nämlich beim 1:1 im unansehnlichen Spiel zuhause gegen YB.

Achillesferse Innenverteidigung

Bleibt Cluj auch in Bern harmlos, werden sich die aktuellen Schwierigkeiten der Young Boys in der Abwehr möglicherweise nicht auswirken. Trainer Gerardo Seoane kann für das entscheidende Spiel in der Hintermannschaft nicht aus dem Vollen schöpfen. Fabian Lustenberger ist verletzt, Ali Camara nach der Tätlichkeit und der Roten Karte im Spiel in Rom gesperrt.

Somit fehlt das Gespann der ersten Wahl in der Innenverteidigung. Es könnte die Achillesferse werden. Jordan Lefort und Nicolas Bürgy oder Cedric Zesiger dürften das Abwehrzentrum bilden. Silvan Hefti und Ulisses Garcia sind auf den Seiten gegeben.

Unter diesen Voraussetzungen dürfte sich Seoane für das in der Super League praktizierte 4-4-2 entscheiden. Die Liste der abwesenden Mittelfeldspieler ist lang. Es fehlen verletzungshalber Vincent Sierro, Marvin Spielmann, Sandro Lauper und möglicherweise auch Christian Fassnacht.

Dennoch kann Seoane eine kompetitive Linie antreten lassen: Miralem Sulejmani, Michel Aebischer, Shooting Star Fabian Rieder und Nicolas Moumi Ngamaleu, dazu als Alternative in der Mitte und links Gianluca Gaudino. Christopher Martins ist nach längerem Ausfall wieder im Aufgebot.


https://www.watson.ch/sport/fussball/86 ... berwintern

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Dezember 2020, 13:04 
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