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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 21:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: Die rotblaue Kadertiefe steht auf dem Prüfstand
Am Samstag beim Spiel gegen den BSC Young Boys (20.30 Uhr) wird sich zeigen, ob es Trainer Ciriaco Sforza bereits versteht, die Breite seines Spielerangebots gewinnbringend zu nutzen.
Gründe, um sich am Samstag als Aussenseiter zu sehen, gibt es für den FC Basel genug. Gegner ist der BSC Young Boys, der noch dazu zu Hause spielt, wo er fast immer gewinnt. Gegner ist die Nummer 1 der Schweiz, der Meister der vergangenen drei Spielzeiten. Und Gegner ist auch eine Mannschaft, die viel mehr Spielrhythmus aufweist als die Basler, die in sieben Wochen nur gerade zweimal spielten – und das innerhalb von drei Tagen.
Eine Basler Niederlage in Bern wäre also nur logisch. Erst recht, wenn man die Statistik berücksichtigt: Von den letzten zehn Pflichtspiel-Duellen mit YB, die im Wankdorf-Stadion ausgetragen wurden, hat der FCB tatsächlich deren acht verloren und nur zweimal ein Remis erreicht.
Nur: Dahinter darf sich der FC Basel, Ausgabe 2020/21, nicht mehr verstecken. Nicht nach den Ansagen, die Präsident Bernhard Burgener machte, als er vor der Saison vom Meistertitel sprach. Und auch nicht nach den Transfers, die man getätigt hat und die hier und dort zur Aussage führten, der FCB habe genug Qualität, um YB im Kampf um das Championat Paroli zu bieten: Mit Timm Klose und Pajtim Kasami kamen zwei potenzielle Schweizer Nationalspieler, dazu wurden inklusive Edon Zhegrova vier weitere Spieler verpflichtet, die man mit Blick auf ihr Alter oder ihren Werdegang nicht als Nachwuchskräfte bezeichnen kann.
Weil gleichzeitig nicht allzu viele Spieler abgegeben wurden, steht das Kader aktuell mit 30 Spielern da. Das sind sogar zwei Profis mehr, als YB aufweist – und das, obwohl die Berner im Gegensatz zu den Baslern noch international engagiert sind. An der Quantität wird es dem FCB in dieser Saison folglich nicht fehlen – und wie es um die Qualität steht, kann er am Samstag ein erstes Mal herausfinden: Mit Djordje Nikolic, Silvan Widmer und Jasper van der Werff werden drei Spieler infolge von Corona-Infektionen fehlen. Die ersten beiden Namen gehören genauso zu Sforzas bevorzugter Startelf, wie es wohl für Taulant Xhaka gelten würde, wäre er nicht schon seit August verletzt. Der Aggressiv-Leader dürfte in diesem Kalenderjahr nicht mehr zum Einsatz kommen, nachdem er bei der Genesung von seinem Innenband-Teilriss im rechten Knie einen neuerlichen Rückfall erlitten hat. Das sieht auch FCB-Trainer Ciriaco Sforza so, der sagt: «Das wird knapp werden.»
In Bern fehlen wird zudem auch Orges Bunjaku, der in dieser Saison meist Xhaka im defensiven Mittelfeld vertrat. Dies, während für Luca Zuffi und Yannick Marchand gemäss Sforza ein Einsatz nach langen Verletzungspausen noch zu früh käme.
«Die Abwehr stellt sich praktisch von alleine auf. Wir müssen sehen, wo wir stehen», sagt der Basler Trainer. Er weiss, dass er auch so eine Mannschaft mit klingenden Namen wie Kasami oder Klose, Fabian Frei oder Valentin Stocker aufstellen kann. Und er weiss zudem, dass es nach einem verhaltenen, noch nicht allzu punktreichen Saisonstart wichtig wäre, aus dem Wankdorf-Stadion Zählbares mitzunehmen, um so die eigenen Ansprüche zu unterstreichen. «Ich bin auch überzeugt, dass wir eine Mannschaft haben, die um den Titel kämpft, wenn alle fit und eingespielt sind.» Das jedoch ist so nicht der Fall, weswegen Sforza gleichzeitig vorsichtig ist: «Ja, wir wollen etwas holen. Aber wenn das nicht gelingt, dann ist das auch kein Grund, um vorzeitig das Handtuch zu werfen – dafür ist die Saison noch viel zu lang.» https://www.bernerzeitung.ch/die-rotbla ... 8624449274
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 21:33 |
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20.11.2020  Zitat: Sforza findet Berner Plastik positiv
«Auf Kunstrasen siehst du, wer kicken kann»
Vor dem Spitzenspiel gegen YB spricht FCB-Ciriaco Sforza (50) über die prekäre Personalsituation in der Defensive. Und er outet sich als Fan der Plastikunterlage im Wankdorf.
Es gibt Trainer, die suchen schon vor dem Spiel nach Ausreden für eine allfällige Pleite. Und dann gibts Ciriaco Sforza. Der nimmt sein Schicksal vor dem morgigen Spitzenkampf gegen YB an. Statt die Heimstärke des Meisters (seit 34 nationalen Spielen ungeschlagen) mit dem Kunstrasen zu erklären, sieht der FCB-Trainer den Berner Plastik positiv.
«Ich habe die Unterlage beim FC Wil erlebt. Auf Kunstrasen siehst du, wer Fussball spielen kann. Das ist sehr, sehr interessant, du kannst gute Sachen entwicklen, auch weil du auch im Winter immer darauf trainieren kannst», meint Sforza.
Auf die Frage, ob ihm der Geruch des Naturrasens nicht fehle, antwortet der ehemalige Bayern- Inter- und Kaiserslautern-Star: «Doch, der fehlt. Aber auch auf Kunstrasen kann man reingrätschen.»
Corona-Fälle beim FCB
Sorgen macht Sforza nicht die Unterlage im Wankdorf, sondern die Personalsituation in der Defensive. Rechtsverteidiger Silvan Widmer, Goalie Djordje Nikolic und Innenverteidiger Jasper van der Werff wurden positiv auf das Coronavirus getestet, für das Trio dürften Andrea Padula, Heinz Lindner und Timm Klose in die Startelf rücken.
Lindner nennt Sforza einen «Top-Mann mit viel Erfahrung», Klose ist für den FCB-Trainer «ein Mann, der die Jungen führen kann.» Beide seien Persönlichkeiten auf und neben dem Platz. Nur: Beide haben vor einer halben Ewigkeit ihr letztes Pflichtspiel absolviert. Lindner Ende Juni für Wehen-Wiesbaden. Klose Anfang September für Norwich.
Auch anderen FCB-Spielern fehlt die Praxis. Luca Zuffi und Yannick Marchand nehmen zwar wieder am Mannschaftstraining teil, für beide kommt das YB-Spiel aber zu früh. Taulant Xhaka wird den Baslern nach einer Knieverletzung noch länger fehlen. «Das Wichtigste bei Taulant ist, dass er gesund wir und glücklich, dann kann ihr spielen.» Möglich, dass der Mittelfeldterrier in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommt.
Jammern oder gar Ausreden suchen möchte Sforza deswegen aber nicht. https://www.blick.ch/sport/fussball/sfo ... 06151.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 21:34 |
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20.11.2020  Zitat: Seoane zur YB-Heimstärke
«Ein Zeichen von grosser Mentalität»
YB-Trainer Gerry Seoane spricht vor dem Spitzenspiel in der Super League gegen den FC Basel über die grosse Heimstärke seiner Mannschaft. Er erwartet trotz langer Ungeschlagenheit zuhause im Wankdorf ein enges Spiel. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 06152.html
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 23:17 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Die personelle Situation bei YBFür das Spiel gegen den FC Basel fallen bei YB die verletzten Spieler Sandro Lauper, Christopher Martins, Marvin Spielmann und Esteban Petignat aus. MatchprogrammUnser Matchprogramm zum Spiel YB - Basel gibt es in digitaler Form. https://issuu.com/bscyb1898/docs/20201121-yb-baselhttps://bit.ly/3kQlaOm%20Der Klassiker verspricht SpektakelIn letzter Zeit waren bei YB viele Leute damit beschäftigt, das Buch zur vergangenen Double-Saison fertigzustellen. Das Werk kann ab dem 1. Dezember online unter shop.bscyb.ch vorbestellt werden und liegt ab dem 10. Dezember vor. Es ist eine wahre Freude, die grossartigen Leistungen der Mannschaft in der längsten Spielzeit aller Zeiten nochmals in Bild und Text Revue passieren zu lassen – zwei Pokale inbegriffen. YB verstand es meisterhaft und cupsiegermässig, sich stets den neuen Herausforderungen zu stellen und die wechselnden Voraussetzungen immer zu akzeptieren. Auch am Samstag wird vieles nicht so sein wie gewünscht: Der Klassiker YB - Basel würde wahrscheinlich vor 31'120 Zuschauerinnen und Zuschauern über die Bühne gehen; nun muss er im Stadion Wankdorf unter Ausschluss der Öffentlichkeit steigen. Es ist immer wieder eine schwierige Prüfung für die Spieler, den "fehlenden Rahmen" auszublenden. Aber es ist nun mal leider so, wie es ist. Dass ein funktionierender Teamgeist diese Aufgabe erleichtert, liegt in der Natur der Sache. Gemeinsam geht alles einfacher, die YB-Spieler reden aus Erfahrung. Die Young Boys steigen mit der Ambition ins Spiel, die seit über zwei Jahren andauernde Serie ohne Heimniederlage in der Meisterschaft auszubauen. Ein Erfolgserlebnis würde der Mannschaft von Trainer Gerry Seoane zusätzlichen Schwung verleihen, zumal bis am 22. Dezember nicht weniger als zehn Ernstkämpfe (sieben in der Super League, drei in der Europa League) auf dem Programm stehen. Es wird sehr wichtig sein, die Belastung der Spieler gut zu steuern – Rotation ist angesagt. Die sportliche Führung hat das Kader genau für solche Phasen zusammengestellt – in der Hoffnung, dass YB national und international über eine längere Zeit sehr gefordert sein wird. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Konkurrenz im Kader sehr gross und auch in der Breite viel Qualität vorhanden ist. Liebe Leserinnen und Leser, die Rahmenbedingungen sind speziell, ein leeres Stadion Wankdorf während der Partie YB - Basel gibt ein trauriges Bild ab. Aber wir wollen es wie die Spieler handhaben und das Beste aus der Situation machen. Wir wünschen allen ein packendes Spiel! Michel Aebischer: «Das Aufgebot gibt mir Rückenwind»Michel Aebischer (23) weilte von Sonntag bis Dienstag bei der Nationalmannschaft. Das Nations-League-Spiel gegen die Ukrainer in Luzern wurde zwar abgesagt, aber der Mittelfeldspieler kehrte trotzdem mit einem positiven Gefühl nach Bern zurück. *** Michel, Du wurdest von Nationalcoach Vladimir Petkovic am Sonntag für das Länderspiel gegen die Ukraine nachnominiert - und am Dienstag wurde die Partie abgesagt. Wie erlebtest Du diese drei Tage? Am Sonntagmorgen erfuhr ich, dass ich zur Nationalmannschaft einrücken darf. Zuerst fuhr ich nach Basel, um einen Corona-Test zu machen, reiste weiter nach Luzern ins Teamhotel und musste dort in meinem Zimmer auf das Ergebnis warten. Als ich den Bescheid bekam, dass alles in Ordnung ist, durfte ich auch Kontakt mit den anderen Spielern haben. Danach trainierten wir am Montag, absolvierten am Dienstag noch eine Einheit, aber dann kam die Absage. Wie schwierig war es, die Konzentration hochzuhalten? Für mich war es ein Novum wie wohl für die meisten anderen auch. Während einiger Zeit herrschte Ungewissheit darüber, ob der Match angepfiffen werden kann oder eben nicht. Aber wir sind alle professionell genug unterwegs, um mit einer solchen Situation klarzukommen. Und ich kann von diesem Aufenthalt wieder einiges mitnehmen. Was konkret? Ein Aufgebot für die Nationalmannschaft stärkt das Selbstvertrauen. Ich konnte zweimal mit den besten Spielern der Schweiz trainieren, da kann ich immer profitieren, gerade auch für die nächsten Aufgaben mit YB gibt es Rückenwind. Der FC Basel ist am Samstag im Wankdorf zu Gast. Geht Dir bei dieser Affiche durch den Kopf, wie die Atmosphäre in normalen Zeiten wäre? Natürlich ist uns allen bewusst, dass eine Riesenstimmung herrschen würde und das Stadion wohl ausverkauft wäre. Aber es ist nicht das erste Mal, dass wir ohne Zuschauer auskommen müssen. So bedauerlich und traurig das ist: Es lässt sich derzeit nicht ändern. Machen wir einfach das Beste daraus. YB steht nach den ersten sechs Super-League-Partien bei fünf erzielten Toren. Wieso läuft es im Abschluss noch nicht wie gewünscht? Wir verzeichneten in Genf gegen Servette unzählige Torschüsse, gegen St. Gallen war das nicht anders. Trotzdem endeten beide Spiele 0:0. Es liegt an der Effizienz, und ich finde auch, dass wir nicht unbedingt Wettkampfglück gehabt haben. Aber Sorgen mache ich mir keine. Wir erarbeiten uns genügend Chancen. Wie lässt sich die Effizienz steigern? Mit harter Arbeit im Training. Und mit Unnachgiebigkeit. Wenn im Spiel eine Gelegenheit vergeben wird, müssen wir alle Energie in die nächste Aktion stecken. Irgendwann werden wir für die Bemühungen belohnt. Ich glaube, diese Mentalität zeichnet uns aus: Wir lassen uns nicht aus dem Gleichgewicht bringen und machen immer weiter. Was für ein Spiel erwartest Du gegen Basel? Es war gegen den FCB noch nie einfach, wir stellen uns auch diesmal auf eine umkämpfte Partie ein. Aber wenn wir mit unserer Überzeugung und unserem Tempo auftreten, können wir auch die Basler in Schwierigkeiten bringen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich.
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2020  Zitat: Wer stoppt diese Berner?
YB zuhause seit 34 Liga-Spielen ungeschlagen!
Seit 37 Spielen ist YB im Wankdorf ungeschlagen. Die Konkurrenz verneigt sich, klönt aber: Der Plastik… Der absolute Rekord gehört indes dem FC Basel.
Man schrieb den 6. Oktober 2018. An diesem Tag verstummt eine der grössten Stimmen aller Zeiten für immer: jene von Opernsängerin Montserrat Caballé. An diesem Abend lädt YB den FC Luzern im damaligen Stade de Suisse zum Casting auf Plastik. Und die Luzerner machen das ganz toll. YB geht zwar in der 80. Minute durch Nsame standesgemäss 2:1 in Führung. Doch in den letzten Minuten drehen Schulz und Knezevic das Ding. YB steht unter Schock!
Es ist die erste Liga-Pleite nach neun Siegen für den neuen Trainer Gerry Seoane. Was damals noch niemand ahnen konnte: Es sollte bis heute die letzte bleiben. Denn es ist das Spiel, das die nun 34 Matches andauernde Ungeschlagenheits-Serie der Berner einläutet. Denn seit damals, seit also 25 Monaten, haben sie zuhause nie mehr gegen nationale Konkurrenz verloren. Weder in der Meisterschaft, noch im Cup. Nimmt man die drei Pokalmatches dazu, die im Wankdorf ausgetragen wurden, sind es gar 37 Spiele. Darunter die gesamte letzte Spielzeit. Beeindruckend! Hefti früher Stammgast im Wankdorf
«Das spricht für den Verein und für die Mannschaft», kommentiert YB-Verteidiger Silvan Hefti die Serie. Den Grossteil erlebte er als Gegner, der die Hauptstadt gesenkten Hauptes verlassen musste. Mit St. Gallen hat er in dieser Zeit drei Mal verloren. «Man weiss es genau, wenn man hier einläuft: Es ist sehr schwierig zu punkten», beschreibt er die Stimmungslage vor Spielen auf dem Berner Kunstrasen.
Und jetzt, da er auf der anderen Seite steht? «YB hat ein grosses Selbstverständnis entwickelt. Was in Anbetracht dieser Serie nicht sehr erstaunlich ist. Und wir werden alles unternehmen, dass es so bleibt.»
Seoane seinerseits sagt: «Zusammen mit unseren Fans haben wir eine Riesenwucht auf den Platz gebracht. Nun haben wir das in der zuschauerfreien Zeit weiterführen können, was ich erstaunlich finde.» Was vielleicht doch auf den Kunstrasen als Hauptgrund hindeutet? Seoane sieht das nicht so: «Der Kunstrasen hilft. Aber das reicht nicht als Begründung. Das ist eine Zutat. Die Gründe sind unsere Spielweise, unsere Mentalität und das erlangte Selbstverständnis, zum Beispiel nach einem Rückstand allzeit reagieren zu können.»
Zwei Heimspiele hat YB in diesen 25 Monaten dennoch verloren. In der Europa-League-Gruppenphase gegen die Schwergewichte Porto (letzte Saison) und die AS Roma vor einem Monat, beide mit 1:2.
Längste Serie gehört noch den Baslern
Nun droht also, nachdem es beim 0:0 im letzten Spiel vor der Nati-Pause gegen St. Gallen fast Ungemach gegeben hätte, das Ende dieser Serie, wenn der FCB in Bern aufläuft. Allerdings: Den letzten Sieg auf dem Plastik holten die Bebbi vor viereinhalb Jahren, am 22. Mai. Die Basler warten also auch seit acht Spielen auf einen Sieg in Bern.
Dafür sind sie Inhaber der längsten Heim-Ungeschlagenheits-Serie der Schweizer Fussballgeschichte: 59 Spiele zwischen dem 8. März 2003 und dem 29. April 2006. Der Trainer? Die ganze Zeit über ein gewisser Christian Gross. Nimmt man allerdings den Cup hinzu, müssen acht Spiele gekappt werden, denn die Basler verloren am 18. Dezember 2005 den Cup-Achtelfinal gegen den FCZ spektakulär mit 3:4.
Verliert YB auch am Samstag nicht, können die Berner aufs Heim-Ungeschlagenheits-Treppchen steigen und mit GC gleichziehen, das mit einer Serie von 35 Spielen auf Platz drei steht. Runner-up ist übrigens Servette mit 43 niederlagenlosen Spielen auf der Charmilles in den 70er-Jahren. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 06075.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2020  Zitat: YB trotz Torgeiz Co-Leader vor dem Schlagerspiel gegen Basel
YB gegen Basel ist der Hit der 8. Runde in der Super League. Wenn nicht im letzten Moment schlechte Botschaften von Teams kommen, wird am Weekend erstmals seit sieben Wochen eine Vollrunde gespielt.
Die Coronavirus-Pandemie hat im Schweizer Profifussball vieles durcheinandergebracht. Nur in den ersten drei Runden der Meisterschaft fanden alle Spiele zu den vorgesehenen Terminen statt. In den Klubs freute man sich darauf, dass ab Anfang Oktober wieder in bis zu zwei Dritteln gefüllten Stadien würde gespielt werden können. Die Schutzmassnahmen aller Klubs wurden von den jeweiligen Kantonen genehmigt. Aber schon sehr rasch gingen die Billetschalter und die Stadioneingänge wieder zu – zuerst in Bern auf eine regierungsrätliche Verfügung, bald darauf in der ganzen Schweiz auf Geheiss des Bundesrats. Die Kosten für die Schutzkonzepte überstiegen hier und dort die Einnahmen aus den höchstens zwei Heimspielen, die die Klubs mit stattlichen Zuschauerzahlen durchführen konnten.
Ab der vierten Runde verunmöglichten Infektionen und Quarantäne-Massnahmen den Spielbetrieb nach Programm. In der 4. Runde musste ein Match (das mittlerweile nachgeholte Zürich – Basel) verschoben werden. In der 5. Runde fielen zwei, in der 6. Runde sogar vier Spiele aus. In der 7. Runde, dem letzten Umgang vor der November-Länderspielpause, mussten zwei weitere Spiele verlegt werden.
Da die Klubs sehr unterschiedlich stark von den Verschiebungen getroffen wurden, ist die Tabelle der Super League zurzeit so unübersichtlich wie nie zuvor. Der FC St. Gallen konnte bislang das volle Pensum von sieben Spielen absolvieren, während Servette und Sion erst viermal im Einsatz waren. Es ist ausnahmsweise sinnvoll, eine Rangliste nach Verlustpunkten zu erstellen. Diese sieht so aus: 1. Lugano und YB je 6 Verlustpunkte. 3. Lausanne 7. 4. Basel, Servette und Zürich je 8. 7. Sion 9. 8. St. Gallen 10. 9. Vaduz 13. 10. Luzern 16.
Wenn von jetzt an alles nach Programm läuft, werden bis zum 9. Dezember die verschobenen Spiele nachgeholt sein. Alle bis auf Lugano – YB. Dieser Match ist noch nicht neu angesetzt, weil die Berner in den folgenden drei Wochen jeweils am Donnerstag in der Europa League spielen. YB Co-Leader trotz Torflaute
In ihrer Meistersaison 2018/19, in der sie fast alle Rekorde der Super League brachen, erzielten Young Boys 99 Tore, 2,75 Tore pro Spiel. Es ist ein frappanter Unterschied zu den durchschnittlich 0,83 Toren der Berner in der laufenden Saison. Die Spitzenposition, die sie zusammen mit Lugano einnehmen, verdanken sie dem bislang vorzüglichen Defensivspiel. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane spielte viermal zu null und liess pro Match nur 0,33 Gegentore zu.
Der FC Basel muss am Samstagabend (20.30 Uhr) in Bern geschwächt antreten. Nebst etlichen verletzten Spielern, unter ihnen Taulant Xhaka, fehlen Silvan Widmer und Goalie Djordje Nikolic nach positiven Coronavirus-Tests. Nach dem viel beachteten Zuzug von Pajtim Kasami haben die Basler zweimal gespielt. Sie gewannen in St. Gallen, verloren aber in Zürich.
Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:
Luzern – Vaduz. – Samstag, 18.15 Uhr. – SR Jaccottet. – Absenzen: Lucas (gesperrt), Burch und Binous (beide verletzt); Wieser (verletzt). – Fraglich: Grether und Owusu; Gajic, Simani und Schmied. – Statistik: In ihren insgesamt elf Spielen haben Luzern und Vaduz noch keinen Sieg zustande gebracht. Es wird das Duell zwischen dem Zweitletzten und dem Letzten. Beiden ist zugutezuhalten, dass sie im Startprogramm hart gefordert wurden: beide mit Auswärtsspielen gegen Basel und YB und dem Heimspiel gegen St. Gallen. Die Vaduzer holten aus zwölf Duellen mit Luzern nur vier Punkte (durch vier Unentschieden), als sie ab 2014 vier Saisons lang in der Super League mittaten.
Young Boys – Basel (Duelle der letzten Saison: 1:1, 0:3, 2:0, 2:3). – Samstag, 20.30 Uhr. – SR San. – Absenzen: Martins, Spielmann, Lauper und Petignat (alle verletzt); Xhaka, Bunjaku, Zuffi, Marchand, Dimitriou (alle verletzt), Widmer, Nikolic und Van der Werff (alle krank/Quarantäne). – Statistik: Anders als in ihren drei Meistersaisons sind die Young Boys derzeit in Spiele mit wenig Toren involviert. Die Berner spielten dreimal 0:0, und die drei Siege bewerkstelligten sie mit insgesamt 5:2 Toren. Der Spielkalender und die verschobenen Partien wollen es, dass YB am Samstag im siebten Spiel zum fünften Mal im Wankdorf spielt, während die Basler zum vierten Mal in sechs Partien auswärts antreten. In der vergangenen Saison war Basel die einzige Super-League-Mannschaft, die es in den vier Spielen gegen die Young Boys auf eine positive Bilanz brachte (zwei Siege in Basel, je ein Remis und eine Niederlage in Bern). https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 69331.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2020  Zitat: YB-Captain im Interview
Lustenberger stellt Lohnverzicht in Aussicht
Er ist einer der Spitzenverdiener bei den Young Boys und überzeugt, dass kein YB-Spieler auf seinen vollen Lohn pochen wird. Vor dem Spiel gegen Basel sagt er, warum die Genugtuung nach Siegen noch grösser ist als vor Corona.
ie viele Corona-Tests haben Sie gemacht?
(überlegt) Rund 10. Die Uefa schreibt ja vor jedem Europacup-Spiel Tests vor. Dazu kamen noch einige, die YB für das ganze Team angeordnet hatte.
Folgte auf jedes negative Resultat grosse Erleichterung?
Ich fühlte mich stets fit, dennoch ist jeweils eine Anspannung vorhanden. Man weiss ja nie. Das Schönste ist, wenn die Nachricht kommt, dass alle im Team negativ sind. Das gab es bei uns zum Glück ja meistens.
Derweil mussten etliche andere Teams in der Super League in die Quarantäne. Waren die Spieler dort zu wenig vorsichtig?
Das kann ich nicht beurteilen. Unser Vorteil ist, dass wir oft getestet werden. Das kann verhindern, dass ein Spieler, der krank ist, aber keine Symptome hat, das Virus in die Mannschaft trägt.
Eine Quarantäne-Verordnung hätte für YB böse Folgen. Sie könnte gleichbedeutend mit einer Forfait-Niederlage und dem möglichen Ende der europäischen Träume sein. Verspüren Sie Druck, sich nicht anzustecken?
Natürlich. Und ich bin sehr vorsichtig, aber ich kann nicht völlig isoliert leben, eine Ansteckungsgefahr besteht einfach – gerade bei den aktuell hohen Zahlen. Ich habe drei Kinder, zwei davon sind im Schulalter. Die Kinder wollen mit ihren Freunden spielen. Umso wichtiger ist es, sie zu sensibilisieren und sich selbst an die Massnahmen zu halten.
Im Sommer sagten Sie aufgrund von Corona-Fällen und Geisterspielen, Sie wüssten nicht, ob es noch Sinn ergebe, weiterzuspielen. Wie sehen Sie es jetzt?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir haben uns daran gewöhnt, dass eine Partie verschoben werden muss, Spieler mit Corona fehlen, keine Zuschauer in den Stadien sind. Im Sommer war der Spielraum klein, weil bis Anfang August die Europacup-Teilnehmer der Uefa gemeldet werden mussten. Dieser Zeitdruck besteht nun nicht. Und ich habe mittlerweile keine Angst mehr, dass beim Gegner jemand infiziert sein und mich anstecken könnte. Ich finde gut, wird weitergespielt.
«Testländerspiele finde ich in dieser Zeit schon fragwürdig.»
Zuletzt war Länderspielpause mit Testpartien ohne sportlichen Wert. Ist es nicht stossend, werden während der Pandemie keine Abstriche gemacht?
Aus Sicht der Verbände ergaben die Spiele wohl Sinn, schliesslich bestehen Verträge mit Fernsehanstalten.
Und aus Sicht der Spieler?
Testländerspiele finde ich in dieser Zeit schon fragwürdig. Zumindest wenn diese dazu führen, dass eine Nationalmannschaft innert zehn Tagen drei Partien bestreitet. Aber mich betrifft das ja nicht: Ich hatte ein freies Wochenende. Das war Gold wert. (schmunzelt)
Der deutsche Weltmeister Toni Kroos kritisierte die Verbände und Wettbewerbe wie die Nations League und die damit verbundene Mehrzahl an Partien scharf. Er sagte, die Spieler seien die Marionetten der Fifa und Uefa. Warum organisieren sich die Profis nicht besser und lehnen sich dagegen auf?
Als ich bei Hertha Berlin unter Vertrag stand, gab es in Deutschland solche Bestrebungen. Aber das kam bei einigen Vereinen nicht gut an. Als Spieler ist man Arbeitnehmer, nicht Arbeitgeber. Man erhält seinen Lohn fürs Spielen. Deshalb ist die Hemmschwelle gross, sich zu wehren.
In der Schweiz gäbe es die Spielergewerkschaft SAFP. Sie ist offensichtlich kein Faktor.
Ich glaube, daran wird sich vorerst nichts ändern.
Was wünschen Sie sich denn?
Dass die TV-Partner, Liga- und Clubvertreter und die Spieler regelmässig gemeinsam an einen Tisch sitzen. Nicht, dass wir als Spieler den Spielplan diktieren, aber dass wir angehört werden. Das könnte Perspektiven eröffnen.
Der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, den Sport mit A-fonds-perdu-Beiträgen zu unterstützen. Eine Bedingung ist, dass die Spitzensaläre gekürzt werden. Sie als einer der Topverdiener bei YB wären davon betroffen. Wie sehen Sie den Entscheid?
Zuerst einmal ist es gut, wird die Not der Vereine anerkannt. Die Details des Entscheids kenne ich zu wenig. Sollte YB das Geld benötigen, wird der Club auf uns zukommen.
Ohne Einlenken könnten Sie als Spitzenverdiener verhindern, dass der Arbeitgeber Geld erhält.
Es könnte tatsächlich dazu führen, dass Druck auf Spieler ausgeübt wird. Aber bei YB sehe ich diese Gefahr nicht. Hier wird offen und fair diskutiert. Ich bin überzeugt: Wir würden eine Lösung finden, mit der alle leben könnten.
Im Mai willigten die YB-Spieler ein, auf Lohn zu verzichten, bis das Wankdorf wieder mit Zuschauern gefüllt werden kann. Wie haben Sie damals als Captain die Verhandlungen erlebt?
So, wie es sein sollte. Uns wurde aufgezeigt, wie die Situation ist. Und was nötig ist, um die Krise zu meistern. Als Spieler will man wissen, was mit dem Geld passiert, auf das man verzichtet. Wir ermöglichten zum Beispiel, dass die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle trotz Kurzarbeit den vollen Lohn erhielten. Das war für uns selbstverständlich. Es ist ein Geben und Nehmen: Wenn etwas ist, kann ich eine Whatsapp-Nachricht an unsere Sportadministration schreiben, und mir wird geholfen.
«Wir wollen ja auch unbedingt, dass der Club fortbestehen kann.»
Das klingt so, als wären Sie erneut bereit, auf Lohn zu verzichten.
Absolut. Ohnehin erhalten wir seit letztem Frühling nicht mehr die vollen Prämien; sie werden den Zuschauerzahlen angepasst. Das ist auch eine permanente Lohneinbusse. Wir wollen ja auch unbedingt, dass der Club fortbestehen kann. Dann ist es nötig, dass man in finanzieller Hinsicht einen Schritt zurück macht. Ich bin überzeugt: Sollte es notwendig sein, wird bei YB kein Spieler auf seinen vollen Fixlohn pochen.
Geisterspiele dürften noch während Monaten die Realität sein. Das mindert doch die Motivation.
Nein. Ich will unbedingt gewinnen, unabhängig davon, ob Zuschauer im Stadion sind oder nicht. Aber natürlich können Fans eine Extramotivation darstellen. Ich bin überzeugt, gegen die AS Roma hätten wir mit Publikum in der Schlussphase nicht verloren, gegen St. Gallen wäre uns der Siegtreffer gelungen. Bereits 1000 Zuschauer können einen Riesenunterschied machen.
Ohne Zuschauer verliert der Sport an Bedeutung und Ernsthaftigkeit. Einverstanden?
Das wirkt vielleicht so. Aber auf dem Platz ist es wie früher: Ein Sieg ist ein Sieg und nicht plötzlich weniger wert. Im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, dass die Genugtuung manchmal fast noch grösser ist, weil der Erfolg unter erschwerten Bedingungen zustande kam. Wir sind national daheim seit über zwei Jahren ungeschlagen, obwohl wir schon länger mit Zuschauerbeschränkungen spielen.
Ist unter diesen Umständen die Partie gegen den FC Basel überhaupt noch speziell?
In normalen Zeiten sehen wir, wenn wir im Mannschaftsbus die Papiermühlestrasse entlangfahren, am Strassenrand unzählige Fans, die mit Trikots und Schals auf dem Weg zum Wankdorf sind. Wir sehen den vollen Stadionvorplatz, Ausgelassenheit und Vorfreude, später das volle Stadion. Natürlich fehlt das alles. Trotzdem ist das Spiel gegen Basel speziell. Wenn der Schiedsrichter anpfeift, wird es niemandem an Motivation fehlen. https://www.bernerzeitung.ch/lustenberg ... 6875696275
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2020  Zitat: Vor YB - FCB
Lindners Premiere in Rotblau
Weil sich Djordje Nikolic in Isolation befindet, hütet Heinz Lindner am Samstag im Wankdorf erstmals das Tor des FC Basel.
71-mal hat Heinz Lindner in der Super League das Tor gehütet. Der Österreicher kennt die höchste Liga also bestens. Er tat dies im Dress des Grasshopper Club, mit dem er zum Ende seiner Zeit in Zürich in die Challenge League abstieg.
Inzwischen trägt der 30-Jährige jedoch Rotblau. Lindner ist als erfahrener Back-up für Djorjde Nikolic ans Rheinknie transferiert worden. Und hat bislang von der Ersatzbank aus mitverfolgt, wie sich der FCB durch diese von Covid-19 bestimmte Saison schleppt.
Am Samstag im Spiel bei den Young Boys ist aber alles anders. Weil Nikolic bei seinem Länderspiel-Zusammenzug mit Serbien positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, befindet sich die Basler Nummer 1 in Isolation. Folglich kommt Lindner im Wankdorf zu seiner rotblauen Premiere. Diese möchte er nutzen, um seine persönliche Bilanz gegen die Berner aufzubessern: Von acht Vergleichen mit YB hat Lindner als GC-Goalie deren sieben verloren und einmal remis gespielt … https://www.bazonline.ch/lindners-premi ... 7186464257
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2020  Zitat: Duell der Schwergewichte
YB im Klassiker gegen Basel mit besonderem Heim-Vorteil?
Die Young Boys empfangen am Samstag Basel im heimischen Wankdorf zum grossen Kräftemessen. Hilft der Gewohnheitsfaktor?
Der Spielkalender und die verschobenen Partien wollen es, dass YB am Samstag im 7. Spiel zum 5. Mal im heimischen Wankdorf auflaufen darf. Gegner Basel derweil tritt die 4. aus 6. Partien auswärts an. Die Berner haben alle ihre 3 Saisonsiege zu Hause eingefahren: Sie sind auf dem heimischen Kunstrasen derzeit also im Schuss.
Dass die beiden Liga-Grossgewichte heimstark sind, haben sie in der Vergangenheit oft gezeigt. In den Direktbegegnungen kam dies zuletzt besonders zutage: In den letzten 7 Pflichtspiel-Duellen gewann 5 Mal das Heimteam und nie der Gast (bei 2 Unentschieden).
"Wenn wir unser Spiel machen, holen wir die 3 Punkte." Autor: Christian FassnachtYB-Spieler
YB fehlen die Tore
In der vergangenen Saison war Basel allerdings die einzige Super-League-Mannschaft, die es in den 4 Spielen gegen die Young Boys auf eine positive Bilanz brachte (2 Siege in Basel, je ein Remis und eine Niederlage in Bern). «Es sind immer schwierige Spiele gegen Basel. Man geht sie auch anders an als andere Meisterschaftsspiele», sagte Christian Fassnacht im klubeigenen YB-TV.
Zuletzt hatte YB vor allem mit mangelnder Chancenauswertung zu kämpfen. So spielten die Berner dreimal 0:0, und die 3 Siege bewerkstelligten sie mit insgesamt 5:2 Toren. Das habe man gemäss Fassnacht nun aber im Training verbessert. Er ist sich sicher: «Wenn wir unser Spiel machen, holen wir die 3 Punkte.»
Geschwächte Basler Defensive
Bei den «Bebbi» dominieren die Personalsorgen: Neben 5 Verletzten (4 bei YB) müssen sie zusätzlich corona-bedingt auf Stammgoalie Djordje Nikolic sowie die Verteidiger Silvan Widmer und Jasper van der Werff verzichten.
Trotzdem wolle der FCB nach der Nationalmannschaftspause «sofort wieder zum Gewinnen zurückfinden», wie Captain Valentin Stocker im hauseigenen TV meinte. Sein Rezept: «Der Spass darf nicht vernachlässigt werden.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... im-vorteil
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. November 2020, 12:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2020  Zitat: Zahlen-Vergleich
FCB gegen YB: Der grosse Kampf um die Vorherrschaft im Schweizer Fussball
Am Samstag trifft der FC Basel auf den amtierenden Meister aus Bern. Die Young Boys konnten sich die letzten drei Saison mit dem Meistertitel schmücken und unterbrachen damit auch die Serie des FCB von acht Meisterschaften in Folge. Aber nicht nur deswegen ist diese Duell hochspannend.
Ein elfjähriges Kind kennt in der Schweiz nur zwei Fussballmeister: FCB und YB. Die beiden aktuell stärksten Klubs sind dem Rest der Liga seit 2009 stetig weiter enteilt. Zunächst der FCB mit acht Meistertiteln in Serie und zahlreichen internationalen Sternstunden. Dann YB, dass vor drei Jahren aus dem Basler Windschatten gebraust ist und bisher nicht wieder eingeholt wurde.
Der Meister hat den Vorteil, dass er international spielt. Dort kassiert er Uefa-Prämien und steigert den Marktwert seiner Spieler. Ab dieser Saison hat in der Schweiz nur noch der Meister eine Chance auf die Teilnahme an der Champions League. Der Zweite, der Dritte und der Cupsieger spielen wenn überhaupt nur noch in der drittklassigen Conference League. Wie viel Geld es dort zu gewinnen gibt, hat die Uefa noch nicht verkündet. Doch es wird deutlich weniger sein und der Wettbewerb wird für die teilnehmenden Spieler auch deutlich weniger marktwertsteigernd sein wie die Champions League.
Das bedeutet, dass die Kluft zwischen dem Schweizer Meister und dem Rest der Liga in den nächsten Jahren noch grösser werden wird. Vor allem dann, wenn es ein Verein mehrmals in Folge schaffen sollte, den Titel zu holen und von den angesprochenen Vorteilen zu profitieren. Auch darum bläst der FCB in dieser Saison besonders vehement zum Angriff auf YB. Und die Berner sind bemüht, diesen zu parieren. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/fcb- ... -139925255
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