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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 12:44 |
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29.08.2020  Zitat: Mission Titelverteidigung
Der FCB und die vielen Baustellen vor dem Cupfinal
Sforza-Vorstellung, Kunstrasen und Corona zum Trotz: Der FC Basel will den 3. Cuppokal im 4. Jahr an den Rhein holen.
Basel-Trainer Marcel Koller liess an der Medienkonferenz vor dem Cupfinal durchblicken, dass ihm klubintern zuletzt einiges missfallen hat. Im Hinblick auf das am Sonntag anstehende Endspiel in Bern gegen YB kritisierte er konkret die Präsentation des neuen Trainers vom Donnerstag. Corona-Fälle, Kunstrasen und schlechte YB-Bilanz
Positiv stimmen dürfte Koller die Rückkehr von Samuele Campo. Der Spielmacher verbrachte die letzten Tage in Quarantäne, nachdem er mit den positiv getesteten Arthur Cabral, Eric Ramires und Eray Cömert in den Ferien geweilt hatte. Das erkrankte Trio fehlt dem FCB nach wie vor, Campo darf wieder mittun, weil er 2 Tage früher aus den Ferien zurückkehrte.
Der Formstand passte zuletzt auch ohne das Quartett. Gegen Winterthur im Cup-Halbfinal bekundeten die Basler kaum Mühe und siegten souverän (6:1). YB hingegen tat sich in der Champions-League-Quali gegen Klaksvik (3:1) eher schwer.
Der Cupfinal bei SRF Sport
Die finale Partie der Fussball-Saison 2019/20 zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys können Sie am Sonntag ab 17:00 Uhr live im TV auf SRF zwei sowie in unserer Sport App mit Stream und Ticker verfolgen. Auch auf Radio SRF 3 sind Sie live mit dabei. Der Anpfiff zum 95. Cupfinal erfolgt um 17:30 Uhr.
«Ich weiss nicht, ob man die Form an diesen beiden Spielen ablesen kann», relativiert Koller, «YB ist zuhause immer sehr stark – gerade auf Kunstrasen.» Das zeigt auch der Blick ins Archiv: Der letzte FCB-Sieg in Bern gegen YB datiert vom 22. Mai 2016.
Ähnliche Vorzeichen wie 2019
Bereits im letzten Jahr gelang Rot-Blau die kleine Wiedergutmachung für den verpassten Meistertitel mit dem Cupsieg. Auch damals im Fokus: die Trainerfrage (trotz laufendem Vertrag).
Diese ist nun geklärt, auch wenn sie im Vorfeld des Endspiels für Misstöne sorgte. Koller wird nun ein weiteres und letztes Mal versuchen, seine Mannschaft auf ein wichtiges Spiel perfekt einzustellen. Er könnte so ein letztes Mal im Cup den Unruhen trotzen und wohl auch für sich selbst ein Stückchen Genugtuung erfahren. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... m-cupfinal
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 12:47 |
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29.08.2020  Zitat: Das erste Double seit 1958?
Die grosse Chance für YB auf Geschichte
Den Young Boys winkt im Cupfinal gegen Basel das erste Double seit 62 Jahren. Das wissen auch die Protagonisten.
Gut 2 Jahre, nachdem YB den ersten Meistertitel seit 32 Jahren geholt hat, bietet sich den Bernern am Sonntag im Cupfinal gegen den FC Basel die nächste Chance auf einen Eintrag in die Geschichtsbücher. «Eine Riesenchance», präzisiert Captain Fabian Lustenberger. Nicht nur könnten die Berner den ersten Cupsieg seit 33 Jahren holen, sondern auch das erste Double seit 1958.
"Wir wollen das Double holen. Für uns, für den Verein, für unsere Fans. Sie haben es verdient." Autor: Vincent Sierro
Wiedergutmachung nach 2018?
Die Chance ist in den Köpfen der Protagonisten präsent. «Es beschäftigt schon. Es ist eine riesige Chance, von der man nicht weiss, wann sie wiederkommt», sagt Lustenberger. Auch Vincent Sierro freut sich: «Wir wollen das Double holen. Für uns, für den Verein, für unsere Fans. Sie haben es verdient.»
«Es wäre unglaublich schön, etwas für die Geschichtsbücher. Und auch mal ein anderer Pokal», sagt Christian Fassnacht. Nicht nur für ihn, der nun 3 Mal in Folge den goldenen Meisterpokal stemmen durfte, wäre der Gewinn der silbernen Trophäe eine Erlösung. Denn: Vor 2 Jahren scheiterte YB im Final am FC Zürich, man verpasste das Double.
"Da haben wir wohl zu viel gefeiert, waren zu wenig fokussiert." Autor: Christian Fassnacht
«Da haben wir wohl zu viel gefeiert, waren zu wenig fokussiert», erinnert sich Fassnacht. Der Vorteil heuer: Meistertitel und Cupfinal liegen bedeutend weiter auseinander.
Der Cupfinal bei SRF Sport
Die finale Partie der Fussball-Saison 2019/20 zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys können Sie am Sonntag ab 17:00 Uhr live im TV auf SRF zwei sowie in unserer Sport App mit Stream und Ticker verfolgen. Auch auf Radio SRF 3 sind Sie live mit dabei. Der Anpfiff zum 95. Cupfinal erfolgt um 17:30 Uhr.
Kuriosum 1: Der Kalender
An eine Pause oder gar Ferien war für YB in dieser speziellen Saison gar nicht zu denken. Noch am Mittwoch hatte man mit dem neuen Kader mit der Champions-League-Qualifikation bereits die Saison 2020/21 eingeläutet – bevor die alte abgeschlossen wurde.
«Es ist schon ein bisschen lustig», meint Sierro. Und auch Trainer Gerardo Seoane pflichtet bei: «Selbstverständlich ist es eine kuriose Situation.» Der eine oder andere Spieler, der am Mittwoch bereits im Aufgebot stand, darf am Sonntag nicht mittun.
Kuriosum 2: Die Atmosphäre
Zusätzlich speziell: YB und Basel werden den Cupsieger im Wankdorf-Stadion vor leeren Rängen ausmachen. Gegen Ende der Meisterschaft habe man sich zwar fast etwas daran gewöhnt. «Aber es ist schon schade, ein Cupfinal ist etwas, was man sonst nicht erlebt», so Fassnacht.
Nichtsdestotrotz wollen sich die Berner voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Und allen kuriosen Umständen trotzen. Fassnacht dazu: «Den Cupfinal spielt man so oder so gerne, auch wenn es eine komische Situation ist.» https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... geschichte
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 13:59 |
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29.08.2020  Zitat: Cupfinal am Sonntag«Das letzte Tor wird Guillaume Hoarau schiessen»
YB-Anhänger Markus Stöckli aus Köniz war 1987 beim letzten Cupsieg im alten Wankdorf dabei. Zu einer Zeit, als noch Weissweinflaschen die Runde machten und die Fans in der Pause die Seiten wechselten.
Ein gelb-schwarzes Windrad steckt im Rasen, am Haus hängt die Meisterfahne, dahinter ist die Matchtag-Fahne. Am Briefkasten kleben YB-Logos. Sogar der frisch geschlüpfte Schwalbenschwanz flattert in den passenden Farben davon. In Markus Stöckli, der hier mit seiner Frau wohnt, schlägt seit 61 Jahren ein gelb-schwarzes Herz. Der Meisterfan ist nach drei Titeln in Folge weniger angespannt für den Cupfinal am Sonntag.
Doch es gab auch andere Zeiten. Noch heute verdreht er die Augen, wenn man ihn auf die Finalissimas anspricht, in denen YB 2008 und 2010 im letzten Spiel gegen Basel scheiterte. Angefangen hat alles damit, dass ihn sein Vater als 6-Jährigen ins alte Wankdorf mitnahm. Damals war YB Serienmeister. So war es ein Klacks, Klein-Markus mit dem YB-Virus anzustecken. Er selber spielte später in Firmenfussballteams, zuerst in Vevey bei Nestlé, später bei Hasler (Vorgänger der Ascom) und schliesslich bei Wander. Wegen der Sprache ging er ins Welschland, dies nützt ihm bis heute: Seine Frau Christine ist Bernjurassierin. Sie interessiert sich mehr für Schmetterlinge als für YB. Gerade zweimal schaffte sie es ins Stadion: an einen Ladys-Day und fürs Konzert von The Häberlis.
Ganz allein muss ihr Mann aber nicht an die Partien: Alle drei Kinder haben Saisonabos, Eliane (36) und Pascal (35) sitzen bei ihm im Sektor C, Thierry (28) hat einen eigenen Fanclub im Sektor D. Dort, in der Kurve, verkehrte der Vater nie, aber mitsingen ist für ihn Pflicht. Ans Singen erinnert er sich bestens, als YB letztmals den Cup gewinnen konnte. Das war 1987: «Die Stimmung war riesig, sensationell. Vor allem wegen der Servette-Fans, die Weisswein in Flaschen dabeihatten. Das durfte man früher noch.» Heute unvorstellbar. Genauso unvorstellbar ist der Seitenwechsel, den die Fans jeweils in der Pause mit ihren Mannschaften machten. Den Gang zur Toilette, mit dem man sich heutzutage die Pause vertreibt, den versuchte Stöckli damals im alten Stadion tunlichst zu vermeiden. Denn moderne Klos, das gab es nicht, erzählt er vielsagend.
Zum Final von 1987 kann Markus Stöckli nach einigem Überlegen alle Torschützen nennen und den Spielverlauf skizzieren. So akkurat wie einer seiner Kollegen, der sogar noch die jeweiligen Assists wisse, sei sein Wissen aber nicht. Geblieben ist ihm, dass die beiden Torschützen der Verlängerung schon im Teambus ihre Treffer vorausgesagt hätten. «Traurig war, dass das Wankdorf schon vor der Pokalübergabe praktisch leer gewesen ist», sagt er. Auch er sei beim Schlusspfiff heimgegangen, weil er zwei kleine Kinder zu Hause hatte. Ob er wirklich früh heimging? Seine Frau winkt ab: «Ich weiss nicht einmal mehr, dass er an den Match gegangen ist.» Beide lachen. Seit 43 Jahren kennen sie sich, seit 38 Jahren sind sie verheiratet, und seit 27 Jahren wohnen sie am Tulpenweg in Köniz. Eine Erinnerung ans alte Wankdorf hat Markus Stöckli mit seiner Tochter Eliane vom allerletzten Spiel mit heimgenommen: ein Stück Rasen, das heute im eigenen Rasen eingepflanzt ist.
Seit 1994 hat der Könizer ein YB-Abonnement, nach dem alten Wankdorf auch im Neufeld, seit dem Neubau im jetzigen Wankdorf. Gezahlt hat er auch die neue Dauerkarte, obwohl er die Spiele wegen des Coronavirus nicht vor Ort verfolgen kann. «Das fehlt mir halt schon extrem», gibt der Rentner zu. So schaut er die Spiele im Stadionbeizli Eleven oder im Restaurant Wander in Köniz. Dort wird er sich den Cupfinal vom Sonntag gegen den FC Basel anschauen, gemeinsam mit den Kollegen. «Wir werden gewinnen, ganz sicher. Ich tippe auf ein 3:1. Und das letzte Tor wird Guillaume Hoarau schiessen.» https://www.bernerzeitung.ch/das-letzte ... 8306103150
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 14:00 |
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29.08.2020  Zitat: Vor dem Cupfinal
Koller sauer wegen Sforza-Vorstellung
Marcel Koller (59) macht morgen mit Basel sein letztes Spiel. Und ist vor dem Cupfinal gegen YB mal so richtig angefressen!
Es ist ein Knüller am Sonntag Abend im Wankdorf. YB gegen Basel, das Duell der Giganten. Es ist das letzte Spiel nach beinahe 14 Monaten in dieser Saison.
Und einer ist nochmals so richtig sauer: Basel-Trainer Marcel Koller. Der sonst stets besonnene und bescheidene Coach kann nicht verstehen, dass man mit der Vorstellung seines Nachfolgers Ciriaco Sforza (50) nicht noch ein paar Tage bis nach dem Cupfinal gewartet hat.
Koller an der Pressekonferenz: «Ich habe mich gefragt: ‹Wie kann man diese Pressekonferenz abhalten vor einem solch wichtigen Spiel?› Aus meiner Sicht hätte man auch bis nächste Woche warten können, wenn alles vorüber ist. Aber okay, das hat man nicht gemacht. Das war's.»
«Man müsste uns einen Orden verleihen»
Man versuche hier, einen Cupfinal vorzubereiten. Doch die ewigen Störfeuer rund um den Klub stören den Trainer. Und er sagt: «Eigentlich müsste man uns einen Orden verleihen für das, was wir geleistet haben. Und für das, was wir ertragen und aushalten mussten.»
Koller tritt nach zwei Jahren ab. In der ersten Saison holte er Platz 2 und den Cupsieg. In der zweiten war es Rang 3, zudem erreichte er den Europa-League-Viertelfinal. Und nun hat er die Chance, mit einem weiteren Titel, dem Cupsieg, abzutreten. https://www.blick.ch/sport/fussball/vor ... 66826.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 14:03 |
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29.08.2020  Zitat: Dem Zirkus zum Trotz: Wie der FC Basel den Cupsieg holen will
Der FC Basel versinkt kurz vor dem Cupfinal im Chaos. Die wachsende Wut könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.
«Aber nur Fragen zum Cupfinal, zum anderen Zirkus sage ich nichts.» Diese Worte spricht Marcel Koller zum Schluss der Pressekonferenz des FC Basel im Hinblick auf das Endspiel vom Sonntag. Und wer es bis dahin noch nicht gemerkt hat: Der Noch-Trainer der Basler ist genervt. Entnervt. Ja, vielleicht trifft es das Wort «sauer» gar eher.
Verständlich, schliesslich zwingt ihn das Protokoll dazu, ein letztes Mal vor einem Spiel auf das Podium zu sitzen. Dabei hatte er keine Lust dazu, nachdem am Tag zuvor am selben Ort sein Nachfolger präsentiert worden war. Etwas, was Koller mit einem saftigen «ich habe mich gefragt, wieso das sein muss» quittiert. «Damit hätte man auch warten können, bis dieses so wichtige Spiel durch ist.» Denn dieses Spiel ist schliesslich der Cupfinal vom Sonntag, gegen keinen geringeren Gegner als den grossen Widersacher aus Bern, Meister YB.
Aber irgendwie hat man ja das Gefühl, dass dieses Spiel in Basel kaum jemanden interessiert. Zu viel ist in den letzten Wochen passiert. Der Verein zeigt Auflösungserscheinungen. Der Sportchef ist zurückgetreten. Der U21-Trainer ist weg. Ricky van Wolfswinkel wird ebenfalls gehen. Allesamt verkündeten sie ihre Abschiede via soziale oder traditionelle Medien – und überrumpelten den Klub damit.
Sforza schon in Basel – Koller unzufrieden
Das tat auch derjenige, der sich selber via Exklusiv-Interview im Boulevard ankündigte: Neo-Trainer Ciriaco Sforza. Der FCB weist mehr Facetten auf als der als FC Hollywood bezeichnete FC Bayern. Nicht nur, weil Sforza einst da kickte. Und auch nicht im positiven Sinn.
Ebendieser Sforza wurde am Donnerstag vorgestellt und sagte brav, dass er «der Mannschaft ein Kompliment ausspreche, und auch Marcel Koller, der viel Energie gebraucht hat». Sforza fügte an, man möge am Sonntag den Titel holen. Bis dahin möchte er nach eigener Aussage nicht stören. Doch in den Augen Kollers tat er genau das: Stören. Schliesslich ist es sein Abschiedsspiel, das 101., und das in einem Final. Es hätte eine schöne Geschichte werden können. Hätte.
Dass der 59-Jährige seinem Unmut nun so laut Luft macht, passt nicht zu ihm. Koller wahrte stets Contenance und Ruhe, zumindest in der Öffentlichkeit. Von den höchsten Angestellten glänzte er am meisten mit Professionalität und Souveränität. Jetzt, da sich sein Engagement dem Ende neigt, scheint er keine Lust mehr zu haben, das perfekte Bild zu wahren. Anders sind seine Äusserungen nicht zu verstehen. Und sein ungewohnt deutliches Selbstlob.
Koller würde sich einen Orden geben
Am Freitag sagte Koller, «dass ich nicht überheblich sein will. Aber man müsste uns einen Orden verleihen für alles, was wir ertragen und aushalten mussten.» Er spielt auf die sportlichen Abgänge an, die Abläufe im Joggeliturm und die Animositäten zwischen allem und jedem im Verein. Nur «das Team im Keller, wir da unten» halte noch zusammen und versuche das Maximum rauszuholen.
Man hat das Gefühl, dies sei der einzig positive Nebeneffekt, dass die Mannschaft und der Staff, deren Zusammenarbeit keinesfalls immer von Harmonie geprägt war, zusammengefunden haben. So ist es auch von den Spielern zu hören. Dass man nicht nur diesen Cupfinal gewinnen, sondern dies auch für den Coach schaffen möchte. Oder für Ricky van Wolfswinkel. Für jene Leute eben, die respektlos behandelt wurden und ein schöneres Ende verdient hätten.
Die Spieler selbst wollen sich zu den Störfeuern nicht äussern. Stellvertretend sagt Captain Valentin Stocker: «Für die Mannschaft geht es einzig um den Cupfinal. Alles andere will ich nicht ins Team tragen, das Drumherum geht uns nichts an.»
Dass sich die Mannschaft durch solche Dinge nicht ablenken lässt und in einem einzigen, entscheidenden Spiel liefern kann, hat sie in dieser Saison mehrfach eindrücklich bewiesen. Es wirkt gar viel mehr, als würden Spieler und Staff aus dem Zirkus, wie es Koller nennt, zusätzliche Kraft ziehen. So paradox es klingt. Der Wille und der Trotz waren lange nicht so gross. Es sind Brandbeschleuniger für das Feuer, welches es braucht, um als Underdog zu reüssieren und einer sportlich guten Saison die Krone aufzusetzen.
Ob all dieser Wut als Katalysator wirken Stockers Worte am Freitag fast wie eine Drohung: «Ich glaube daran, dass wir dazu imstande sind, zu gewinnen. Es wäre eine Genugtuung.» Für alle. Vor allem auch für Marcel Koller. https://www.watson.ch/sport/fussball/89 ... l-gewinnen
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 14:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2020  Zitat: «Sicher einen Schluck Alkohol»
So würden FCB-Widmer und YB-Lustenberger Cupsieg feiern
Silvan Widmer (27) weiss, wie man Cupsieger wird, Fabian Lustenberger (32) noch nicht. Der FCB-Verteidiger erklärt, wie er einen Titelgewinn feiern würde. Und der YB-Defensivmann verrät, wem er den Sieg widmen würde. Ring frei für den Cup-Schlagabtausch!
Der Cup-Held meiner Jugend
Silvan Widmer: In der Schweiz habe ich keine Erinnerungen an einen Helden, weil ich als Kind nie Fan eines Vereins war. Aber ich war immer ein grosser Bewunderer von Zinédine Zidane.
Fabian Lustenberger: Puuh! Wann hat der FC Luzern letztmals den Cup gewonnen? Das ist eine Frage … 1992? Da war ich vier. Also eher Jean-Michel Tchouga. Der hat uns 2007 in den Final geschossen und war schon zwei Jahre zuvor im Endspiel.
Meine schlimmste Cup-Pleite
Widmer: Das war in meinem ersten Jahr mit Udinese. Wir standen gegen die Fiorentina im Halbfinal und haben das Hinspiel zu Hause mit 2:1 gewonnen. Wären wir in den Final eingezogen, hätten wir uns automatisch für die Europa League qualifiziert. Aber wir verloren das Rückspiel mit 0:2. Bitter.
Lustenberger: Klar der 2007 mit 0:1 verlorene Final gegen Basel durch einen Penalty weit in der Nachspielzeit. Es ist bisher meine einzige Niederlage im Cup in der Schweiz. Mit Hertha bin ich zudem gegen einen Viertligisten rausgeflogen. Gegen wen? Habe ich vergessen …
Meine schönste Cupfeier
Widmer: Der Cupsieg mit dem FCB 2019 im Final gegen den FC Thun. Mein erster Titel. Das werde ich nie vergessen. Weil es keine einfache Saison war und wir am Ende trotzdem etwas zu feiern hatten. Ganz Basel hat sich gerngehabt, das war extrem schön für uns.
Lustenberger: Titel habe ich keinen gewonnen. Also sind es am ehesten der Finaleinzug 2007 und das Erreichen des Halbfinals mit Hertha 2016 nach einem Sieg gegen Heidenheim. Aber ist das eine Feier?
Mein bestes Cupspiel
Widmer: Der Halbfinal gegen Winterthur vom letzten Dienstag war sicher nicht schlecht. Und in der letzten Saison habe ich gegen denselben Gegner im Viertelfinal den Siegtreffer geschossen.
Lustenberger: Beim 2:0-Sieg in derselben Saison in Nürnberg.
Mein Highlight der Cupsaison 2019/20
Widmer: Der Viertelfinal gegen Lausanne. Es war das erste Spiel nach der Corona-Pause, sehr speziell für uns alle. Lausanne war ein starker Gegner, und ich habe in der Verlängerung den entscheidenden Treffer erzielt.
Lustenberger: Der Halbfinal gegen Sion in einem hart umkämpften Spiel. Oder soll ich mein Tor beim 11:2 gegen Freienbach nennen? Nein, doch eher das Sion-Spiel.
Faszination Cup in drei Worten
Widmer: Ich habe nur zwei – Hero oder Zero.
Lustenberger: Underdog. Titelchance. Unberechenbarkeit.
Dieses Ritual habe ich vor dem Cupfinal
Widmer: Ich lege das Handy früh weg, höre noch ein bisschen Musik, versuche mich ansonsten aber zu fokussieren.
Lustenberger: Kein spezielles. Ich habe aber immer die gleichen Abläufe beim Umziehen oder Einlaufen. Zum Beispiel, dass ich mich immer der Linie des 16ers entlang einlaufe und nichts mit dem Ball mache. Oder dass ich mich immer zuerst tapen lasse, bevor ich das Dress anziehe. Aber das ist weniger Aberglaube als Gewohnheit.
Mit dieser Musik mache ich mich für den Cupfinal heiss
Widmer: Am häufigsten höre ich House. Martin Garrix. Um mich aufzupushen.
Lustenberger: Das habe ich früher getan, jetzt nicht mehr. Ich höre alles, querbeet. Und in der Kabine läuft eh schon Musik. Ich kann gut damit leben, dass ich keiner bin, der die Musik auswählt. Die Jungs machen das schon gut.
So werde ich den Cupsieg feiern
Widmer: Wenn wir den Cup holen, dann würde ich sicher einen Schluck Alkohol trinken. Oder auch zwei. Zusammen mit meiner Frau.
Lustenberger: Der Situation angemessen. Mit Familie und Teamkollegen, also im engen Kreis.
Dieser Person werde ich den Cupsieg widmen
Widmer: Jedem einzelnen FCB-Fan, der nach der Corona-Pause nicht mehr ins Stadion kommen konnte. Aber auch meiner Frau, meiner Tochter und dem Baby, das wir im Januar erwarten.
Lustenberger: Mit Marco Wölfli und Guillaume Hoarau werden zwei Spieler nächste Saison nicht mehr dabei sein, die viel für den Klub geleistet haben. Ihnen würde ich den Sieg widmen.
Diesen Spieler vom Finalgegner hätte ich gerne in meinem Team
Widmer: YB hat viele gute Spieler, aber ich bin extrem zufrieden mit meiner Mannschaft und will keinen Spielertausch.
Lustenberger: Weil es ein guter Freund ist: Vali Stocker.
Die Stärken des Finalgegners sind ...
Widmer: Die Physis. Und sie schiessen extrem viele Tore. Auch die Standards sind stark.
Lustenberger: Das Team ist unglaublich erfahren, mit vielen Spielern, die international schon gezeigt haben, was sie können. Die haben schon eine gewisse Klasse!
Die Schwächen des Finalgegners sind ...
Widmer: Sie machen immer mal wieder Fehler im Spielaufbau, wenn man sie gut unter Druck setzt. Und sie sind verwundbar in der Defensive.
Lustenberger: Ich weiss nicht, ob das eine Schwäche ist von Basel: Aber wir spielen zu Hause auf dem Kunstrasen und haben darauf gute Erfahrungen gemacht. Wir haben ja in dieser Saison im Wankdorf einzig gegen Porto verloren.
Mein Resultat-Tipp
Widmer: 2:1 für uns.
Lustenberger: YB gewinnt. Alles andere ist egal. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 67085.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2020, 16:11 |
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29.08.2020  Zitat: Schweizer Cupfinal
Duell von zwei Welten und eine Chance für den Cup
Am Sonntag trifft der Meister YB auf den Basler Titelverteidiger, dessen Trainer Marcel Koller einen Orden fordert für alles, was er in den letzten zwei Jahren mitmachen musste.
Im Club de Bâle treffen sich Menschen, die es sich leisten können, für eine Mitgliedschaft 12’000 Franken zu bezahlen. Hier fädelt die Basler Elite Deals ein, bei Zigarren und Drinks, auf der Terrasse mit Blick auf den Rhein und die Mittlere Brücke. Beste Lage, diskret, Toilettenbrillen aus dunklem Massivholz. Der Fussballer Timm Klose ist Verwaltungsrat dieses Clubs; Bernhard Burgener, der Besitzer des FC Basel, sitzt dem Gremium vor. Hier hat er sich mit Ciriaco Sforza getroffen und ihn dann zum neuen Trainer gemacht.
Der Zweijahresvertrag für den Aargauer ist die vorerst letzte Episode des rastlosen Basler Fussballsommers. Erst ist Sportdirektor Ruedi Zbinden über die Medien zurückgetreten, dann kündigte U-21-Trainer Alex Frei, und zuletzt drang nach aussen, wie unschön die Trennung vom hoch angesehenen Stürmer Ricky van Wolfswinkel abgelaufen sein soll.
Immer war die Medienabteilung einen Schritt zu spät. Weil einige auf eigene Faust kommunizieren, hat sie teilweise die Kontrolle darüber verloren, wie der FCB gegen aussen wirkt.
Burgener sagt, dass man immer ein Haar in der Suppe finde. Das Haar ist dick und lang.
Trainer Marcel Koller hat in diesem FCB zwei Jahre lang gearbeitet. Er sagt: «Ich möchte nicht überheblich sein. Aber normalerweise müssten wir einen Orden erhalten für das, was wir geleistet haben – und für alles, was wir ertragen und aushalten mussten.» Die Muttenzerkurve fordert von Burgener und seinem CEO Roland Heri seit Wochen den Rücktritt. In der Stadt hängen Banderolen, auf denen steht: «S’Maass isch voll» oder «Zit zum Goo!».
70 Kilometer südlich lösen sie andere Aufgaben. Zum Beispiel muss der Materialwart der Young Boys wieder die alten Leibchen aus dem Schrank nehmen. Die Berner haben die neue Saison mit einem 3:1 gegen Klaksvik in der Champions-League-Qualifikation bereits begonnen. Am Sonntag spielen sie gegen den FC Basel um den Cupsieg, dann wieder im Trikot der Saison 2019/20.
Fraglich für den Final ist Guillaume Hoarau. Unlängst haben die Berner entschieden, sich von ihrer Überfigur zu verabschieden. Hoarau ist verletzungsanfällig und kostet viel Geld, deswegen stimmt für YB das Gesamtpaket nicht mehr. Sportchef Christoph Spycher sagt: «Guillaume liegt uns allen am Herzen. Aber wir müssen auch bei ihm kühl entscheiden. Das ist Teil unseres Erfolgsmodells. Und auf diesem Weg bleiben wir.»
Das Vorgehen sagt vieles aus über die Art, wie sie bei YB arbeiten. Wenn es nötig ist, entscheiden die nackten Fakten. Sie schaffen ein Arbeitsklima, in dem sogar der zweifache Meistertrainer Gerardo Seoane bleibt, obwohl ihn das Ausland wollte. Das hat auch mit dem engen Vertrauensverhältnis zu tun, das Seoane und Spycher pflegen.
Duell der Dominatoren
Am Sonntag stehen sich also zwei Welten gegenüber: Hier der unruhige Cup-Titelverteidiger, dort der besonnene Meister, der das erste Double seit 62 Jahren und den ersten Cupsieg seit 1987 anstrebt. Der Wettbewerb kämpft seit Jahren um Aufmerksamkeit. Und vielleicht tut es ihm gut, dass sich erstmals YB und Basel im Final gegenüberstehen, die Dominatoren der letzten Jahre.
YB weist seine Fans an, einen Cupsieg nicht im öffentlichen Raum zu feiern. Der FCB verzichtet bis am Freitag auf eine solche Meldung und appelliert an die Eigenverantwortung. Vielleicht halten die Basler einen Sieg aber auch für unwahrscheinlich. Marcel Koller sagt vor seinem Abschiedsspiel immerhin noch das: «Wenn wir gewinnen, dann trinken wir einen.» Wahrscheinlich träfe er sich dafür nicht im Club de Bâle mit Bernhard Burgener. https://www.tagesanzeiger.ch/duell-von- ... 6322160212
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. August 2020, 08:25 |
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29.08.2020  Zitat: Vier Endspiel-Niederlagen seit 1987
YB und der ewige Kampf gegen den Cup-Fluch
1987 wird YB letztmals Cupsieger. Viermal standen die Berner seither im Final. Viermal gingen sie gegen die Cup-Spezialisten aus Sion (13 Siege in 14 Finals) und Zürich (10 Siege in 11 Finals) leer aus. Das sagen Zeitzeugen.
1991, YB – Sion 2:3: Die Sion-Youngsters kehren den Match
Der Walliser Georges Bregy, der damals in Reihen der Berner zu den Verlierern gehörte, erinnert sich: «Unsere erste Halbzeit war hervorragend, wir gingen 2:0 in Führung. Ich selber habe aber schon nach fünf Minuten einen Muskelfaserriss erlitten, quälte mich bis zur Halbzeit durch und sagte Coach Martin Trümpler, dass es nicht mehr gehe.
Er meinte aber, ich solle auf die Zähne beissen, was ich auch tat, aber jeder Sprint fühlte sich an, wie wenn ich ein Messer in den Muskeln hätte. In der Pause kamen die beiden Sion-Youngsters Rey und Orlando rein. Dieser machte gleich nach Wiederanpfiff das 1:2. Da dachte ich schon: Jetzt wird die Hölle los sein. Und nach dem 2:2 wusste ich: Diesen Final gewinnen wir nicht mehr. So kam es denn auch.
Kurz darauf buchte Rey das Siegestor. Und ich fiel dann zwei Wochen aus. Am Sonntag? Ich erwarte ein offenes Spiel. Marcel Koller wird seine Jungs für seinen letzten Match sehr heiss machen. YB hat am Mittwoch viel Kraft gebraucht und viel Aufwand betreiben müssen, um Klaksvik zu schlagen. Spielerisch war nicht alles gut. Aber die Berner haben den Vorteil des eigenen, gewohnten Stadions und des Kunstrasens.»
2006, YB – Sion 4:6 n.P.: Der einzige Cupsieg eines Unterklassigen
Die Meisterschaft ist mittelmässig, YB liegt weit hinter Basel und dem FCZ. Der Cupsieg kann sie retten, doch es geht schon schlecht los, wie sich der damalige Trainer Gernot Rohr erinnert: «Da gabs dieses Störmanöver des Präsidenten von Sion der eine grosse Polemik machte um die Qualifikation unseres Spielers Everson und drohte Massnahmen zu ergreifen. Sion spielte dann unter Protest.
Wir haben uns im Weltmeister-Hotel der Deutschen von 1954 vorbereitet, dem Belvédère in Spiez, was wunderbar war. Doch die Ruhe wurde durch CC gestört. Das Spiel selber war spannend, es lief zuerst gut für uns, führten wir doch durch ein tolles Tor von Varela. Doch schon nach einer halben Stunde musste der leider viel zu früh verstorbene Steve Gohouri mit Rot vom Platz. Wir erhielten den Ausgleich, kämpften aber leidenschaftlich über eine Stunde mit einem Mann weniger.
Im Elfmeterschiessen waren wir dann die Unglücklicheren. Ich habe mit dem damaligen Sportchef Marcel Hottiger immer noch regelmässig Kontakt, verfolge YB nach wie vor. Zumal mit Guillaume Hoarau ein Spieler von La Réunion dabei ist, wo ich in La Saline-les-Bains ein kleines Hotel betreibe. Ich werde das Spiel am Sonntag jedenfalls schauen.»
2009, YB – Sion 2:3: Wieder ein 2:0 veryoungboyst
Mario Raimondi bucht das 2.0. Alles klar für YB - denkt man. Der heutige U15-Trainier und Best Buddy des abtretenden Marco Wölfli erinnert sich: «Alles war gut. Eine Zwei-Tore-Führung. Yapi trifft nur das Lattenkreuz. Auch der Anschlusstreffer der Walliser kurz vor der Pause änderte nichts daran: Wir waren sicher, das Ding nach Hause zu bringen.
Wir in Topform, eine Macht. Vorne steht Doumbia. Was soll da schon passieren? Doch nach dem 2:2 kippt das Spiel. Und dann harzt es so richtig. Irgendwie spürten wir, dass wir auch ein drittes Tor kassieren würden. Was dann prompt passierte. Nach dem Spiel waren wir zu Tode betrübt. Wir dachten alle: Das kann doch nicht wahr sein!
Ich war schon 2006 dabei. Doch die 2009er-Niederlage tat noch mehr weh. Ich hatte jedenfalls lange daran zu kauen. Und 2020? Ich bin sehr optimistisch. YB läuft es uns im Moment sehr gut, weshalb wir mit breiter Brust in dieses Spiel steigen können. Aber auf der anderen Seite steht nicht irgendein Gegner. Sondern der FC Basel. Und der verdient viel Respekt. Das hat auch der 6:1 gewonnene Halbfinal gegen Winterthur gezeigt.»
2018, YB – Zürich 1:2: Immer noch im Meisterrausch
So gerne hätte YB einen Monat nach dem Meistertitel auch den Cupsieg geholt. YB-Star Miralem Sulejmani hat erinnert sich an das 1:2 gegen den FCZ: «Es hat richtig wehgetan, denn wir wollten das Double unbedingt. Aber, Credit an den Gegner, Zürich war an diesem Tag richtig stark. Denn es hatte keinen grossen Einfluss, dass wir zuvor den Titel ausgiebig gefeiert hatten.
Das war fast vier Wochen her und wir hatten mehr als genug Zeit, uns auf dieses Spiel zu fokussieren. Es fehlte an diesem Tag einfach etwas. So auch nach meinem Anschlusstreffer in der 80. Minute. Es war noch genug Zeit, wir glaubten auch an den Ausgleich, aber es kam nichts mehr. Für mich war die Niederlage doppelt schmerzhaft, war doch eine 15-köpfige Delegation aus Belgrad mit Familie und Freunden eigens für dieses Spiel eingeflogen.
Es tat mir unendlich leid für sie. Nun aber soll das erste Double seit 1958 unbedingt her! Gegen den FC Basel, gegen es immer noch ein Tick spezieller ist als gegen andere Gegner. Ich habe das Double bereits einmal geholt, bei Benfica Lissabon. Da war es zusammen mit dem Ligacup sogar ein Triple. Das war traumhaft! Und diesen Traum will ich unbedingt nochmals erleben.»
So darf der Cupsieg gefeiert werden
Auch beim Cupfinal ist dieses Jahr alles anders. Feierlichkeiten? Gibts aufgrund der Corona-Restriktionen nur sehr beschränkt. Der Cupsieger hat einzig die paar Minuten nach Spielende Zeit, auf dem Rasen ausgelassen zu jubeln. Mehr liegt nicht drin. Die Stadt Bern vermeldet: Sollte YB den Titel gewinnen, werde die Mannschaft nicht in der Stadt erscheinen – um grössere Menschenansammlungen zu vermeiden. Überhaupt appelliert die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie an die Eigenverantwortung der Bevölkerung, die Distanzen und Hygieneregeln einzuhalten und «in kleineren Gruppen, verteilt auf die Stadt, das Spiel zu geniessen».
Auf Ereignisse wie am 31. Juli, als Fans den YB-Meistertitel feierten, sei man jetzt vorbereitet: «Sollte es in der Innenstadt wieder zu Menschenansammlungen kommen, namentlich in der Aarbergergasse, hat die Stadt Bern die Kantonspolizei Bern beauftragt, den Zugang erneut zu regulieren.»
Berner Gastgewerbebetriebe dürfen, wie schon während der Meisterschaft, den Cupfinal auf Bildschirmen auf bewilligten Aussenbestuhlungsflächen zeigen – «unter Einhaltung der notwenigen Schutzkonzepte» versteht sich. Es ist der einzige Weg für Fussballfans, die Partie in der Öffentlichkeit gemeinsam zu schauen. Aufgrund der Bestimmungen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) wurden keine Tickets öffentlich verost. https://www.blick.ch/sport/fussball/vie ... 67408.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. August 2020, 08:32 |
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30.08.2020  Zitat: Dem 33 Jahre alten Cup-Fluch endlich den Garaus machen: Young Boys wollen gegen den FC Basel den Titel
Nach dem Saisonstart 20/21 mit der Champions-League-Qualifikation und einem 3:1-Sieg über Klaksvik von den Färöer Inseln beenden die Young Boys am Sonntag die Spielzeit 19/20 mit dem Schweizer Cupfinal gegen den FC Basel.
Es hat schon jede Menge verschiedener Finalpaarungen gegeben, noch nie in 94 Austragungen des Schweizer Cups sind sich aber die Young Boys und der FC Basel in einem Endspiel begegnet. Eine erstaunliche Faktenlage, wo doch die beiden Vereine zusammengerechnet schon 36 Mal einen Final bestritten haben. Bei YB schauten dabei in 14 Einsätzen sechs Siege heraus, beim FCB in 22 Finals 13 Titel. Während Rotblau aber allein in diesem Jahrtausend acht Mal den Cup gewann, lechzt Gelbschwarz seit 33 Jahren nach einem Gewinn dieser Trophäe. Noch länger ist es her, nämlich 62 Jahre, seit die Berner letztmals das Double holten. Die Basler schafften dies seit 2002 bereits fünf Mal.
Wie in der Meisterschaft, in der die Young Boys 2018 nach 32 Jahren dem Warten auf den ersehnten Titel ein Ende setzen konnten, wollen sie nun in der letzten Partie der Saison 2019/20 auch im Cup die lange Durststrecke beenden. Kurios: Nachdem sie ihren dritten Meistertitel in Folge schon vor vier Wochen gefeiert hatten, begann für sie am Mittwoch mit der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League bereits die Saison 2020/21. Nach dem 3:1 gegen Klaksvik von den Färöer Inseln erfahren sie am Montag, gegen wen sie Mitte September in der 3. Runde anzutreten haben.
Ohne den nicht spielberechtigten Maceiras
Zuerst aber schliessen sie nun am Sonntag noch die alte Spielzeit ab mit Spielern wie Marco Wölfli und Guillaume Hoarau, die in der nächsten Saison nicht mehr dabei sind. Aber ohne Akteure wie dem vom FC Sion verpflichteten Quentin Maceiras und dem vom FC Thun geholten neuen Ersatzkeeper Guillaume Faivre. Beide sind im Cup nicht spielberechtigt.
Gestern Freitag aber standen alle, die nicht gerade wie Meschack Elias verletzt oder Roger Assalé in Quarantäne sind, im Training auf dem Kunstrasen des Wankdorfstadions: vier Torhüter, 21 Feldspieler. Bereits nicht mehr da waren indes Jordan Lotomba (Transfer zu Nice) sowie Saidy Janko und Frederik Sörensen, die nach Ausleihen beide zu ihren Klubs Porto und Köln zurückgekehrt sind.
Wölfli und Hoarau würdig verabschieden
Natürlich hat Cheftrainer Gerardo Seoane deswegen den Überblick nicht gleich verloren. Wie ihn auch die drei Fälle der positiv auf das Coronavirus getesteten Staffmitglieder - einer ist der ersten Mannschaft zugehörig, zwei arbeiten im Nachwuchs - nicht aus der Fassung bringen. Er hofft nun einfach, dass die bereits zu Lebzeiten zu Legenden avancierten Hoarau und Wölfli einen würdigen Abschluss ihrer YB-Zeit erleben. Weil wegen Corona unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt wird, sind die offiziellen Verabschiedungen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden. Gerade im Fall des langjährigen Goalgetters Hoarau, der gerne bei YB geblieben wäre, aber keinen neuen Vertrag erhielt, malt sich Seoane gerne ein Szenario aus, in welchem der Franzose als Joker das entscheidende Tor schiesst. Für die Startformation kommt er nach der mehrwöchigen Verletzungspause jedoch nicht infrage. https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... -138930760
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. August 2020, 08:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.08.2020  Zitat: Noch nie standen sich YB und Basel im Cup-Final gegenüber
Wer hätte das gedacht: Seit der Einführung des Schweizer Cups im Jahr 1925 standen sich der FC Basel und die Young Boys noch nie in einem Final gegenüber. Am kommenden Sonntag ist es nun soweit. Doch wer hält die besseren Trümpfe in den Händen?
Schon 36 Mal stand einer der beiden Klubs im Schweizer Cupfinal, zum Direktduell kam es aber noch nie. Während YB den Pokal letztmals im Jahr 1987 in die Höhe stemmen durfte, sind die Basler seit der Jahrtausendwende so etwas wie der Stammgast im Final (8 Siege, 3 Niederlagen). Am Sonntag tritt der FCB als amtierender Titelverteidiger an.
YB darf auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, zum dritten Mal in Serie haben die Berner den Meistertitel geholt. Auch der FC Basel hat trotz dem enttäuschenden dritten Platz in der Meisterschaft sportlich nicht versagt, immerhin erreichten die Bebbi die Viertelfinals der Europa League und nun könnten sie die Saison mit einem Cup-Sieg versöhnlich abschliessen.
Die Direktduelle in der Saison 2019/20
Von den vier Super-League-Duellen in dieser Saison konnte Basel seine beiden Heimspiele gewinnen. Im Wankdorf, dort wo auch der Final über die Bühne geht, holte der FCB aber «nur» einen Punkt.
▶ 22. September 2019: YB – Basel 1:1 ▶ 1. Dezember 2019: Basel – YB 3:0 ▶ 26. Januar 2020: YB – Basel 2:0 ▶ 11. Juli 2020: Basel – YB 3:2
Die letzten Cup-Duelle zwischen YB und Basel
2009 und 2018 trafen die beiden Teams jeweils im Halbfinal aufeinander. Zwei Mal gingen die Berner als Sieger vom Platz. Seither haben sich die beiden Kader allerdings stark verändert.
Was spricht für YB?
Bei Gelb-Schwarz herrscht Ruhe im Verein, die Spieler können sich voll und ganz auf das Geschehen auf dem Platz konzentrieren. Mit dem dritten Meistertitel in Serie hat YB eindrücklich unterstrichen, wer die aktuelle Nummer eins im Schweizer Fussball ist. Die Direktduelle haben aber auch gezeigt, dass der FCB an guten Tagen YB durchaus auf Augenhöhe begegnet. Die YB-Spieler werden alles in die Waagschale werfen, um erstmals seit 1958 das Double zu gewinnen.
Was spricht für Basel?
Die Basler sind die mit Abstand erfolgreichste Cup-Mannschaft der letzten Jahre, das dürfte in den Hinterköpfen der Spieler drin sein. Dass die Unruhen rund um den Verein die Spieler lähmen werden, ist in einem Final kaum zu befürchten. Mehrere FCB-Akteure wissen zudem, wie man einen Cup-Final gewinnt, sicherlich kein Nachteil. Zudem lechzen die FCB-Akteure nach einem Triumph, um eine durchzogene Saison doch noch mit einem Titel zu krönen.
Die letzten Eindrücke
Sowohl YB als auch Basel bestritten unter der Woche je einen Ernstkampf – beide taten dies erfolgreich. Basel fegte am Dienstag Winterthur im Cup-Halbfinal mit 6:1 vom Platz, während YB am Mittwoch mit einem 3:1-Sieg über Klaksvik (Färöer-Inseln) den Einzug in die 3. Runde der Champions-League-Qualifikation klarmachte. Beide Teams haben sich dabei nicht in absoluter Topform präsentiert, ihren Job aber letztendlich doch souverän erledigt. Angesichts der letzten Eindrücke, lässt sich kein Favorit eruieren. Klar ist eigentlich nur: Wer ein Tor mehr als der Gegner schiesst, der wird den Cup-Final gewinnen. Anpfiff ist um 17:30 Uhr, auf Bluewin können Sie das Spiel im Live-Ticker verfolgen. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 31391.html
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