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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. April 2020, 13:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2020  Zitat: Der YB-CEO in der Corona-Krise«Dann geht es darum, ob wir überleben»
Wanja Greuel spricht über das Coronavirus und mögliche Lohnverzichte bei YB, Clubwerte und Horrorszenarien.
Unterschätzten auch Sie das Coronavirus?
Als unser Heimspiel gegen Zürich Ende Februar kurzfristig verschoben wurde, sagten viele, das sei völlig übertrieben. Ich war schon damals der Meinung, dass man den Leuten vom Gesundheitsamt, den Wissenschaftlern und Politikern vertrauen müsse. Aber klar: Auch ich hätte nicht gedacht, dass die Auswirkungen derart gewaltig sein werden.
Finden Sie es angemessen, legt man die Wirtschaft fast lahm?
Das ist eine grosse Frage, da kommt man schnell ins Philosophieren. Isoliert auf die Schweiz betrachtet, finde ich die Massnahmen sinnvoll. Aber die Diskussion, wie lange dieser Zustand anhalten soll, wird schwierig. Es drohen Millionen Arbeitslose auf der ganzen Welt, viele Betriebe gehen Konkurs, es gibt enorme psychische Konsequenzen.
Wie muss es weitergehen?
Meine Meinung spielt keine Rolle. Ich bin aber erstaunt, wenn ich sehe, wie viel Geld man weltweit verlieren wird. Damit hätte man in den letzten Jahrzehnten viele Probleme lösen können, für die sich kaum einer ernsthaft interessiert hat. Wie die Hungersnot, seit Jahren verhungert alle sieben Sekunden ein Kind. Das sind sehr komplizierte Debatten.
Was bedeutet die aktuelle Situation konkret für YB?
Wir haben für den gesamten Betrieb vorsorglich Kurzarbeit eingereicht. In welchem Ausmass das sein wird, ist wie vieles abhängig davon, wann wieder Fussball gespielt werden kann. Die Spieler wurden in der Liga auf null Prozent Arbeit gesetzt. Geschäftsleitung, Finanzabteilung und Medienbereich arbeiten noch voll, aber unter den 180 Vollzeitstellen, darunter etwa 100 Leute im Büro, hat es sehr viele, die derzeit kaum etwas zu tun haben. In den Sparten Events, Ticketing, Gastronomie zum Beispiel.
Wie viel verliert YB in einem Monat mit zwei Heimspielen, wenn der Betrieb ruht?
Wie bekannt ist, hatten wir 2018 einen Umsatz von 80 Millionen Franken. Daraus lässt sich einiges ableiten, ein tiefer siebenstelliger Betrag ist es mindestens.
«Ich mache mir grosse Sorgen um den Schweizer Clubfussball.» Wanja Greuel, YB-CEO
Was ist aus YB-Sicht am schlimmsten an der Krise?
Das gesamte Fussballsystem pausiert. Ich versuche immer, langfristig zu denken. Die Folgen für unser Geschäft sind in jeder Beziehung enorm, weil es lange dauern wird, bis sich die Wirtschaft erholt hat. Ich mache mir grosse Sorgen um den Schweizer Clubfussball. Wir bei YB haben seit 2017 dank starken Leistungen des Teams gut wirtschaften können und besitzen ein finanzielles Polster. Dauert die Pause aber monatelang, geraten auch wir in Schwierigkeiten.
Was wäre passiert, hätte das Coronavirus 2016, als es YB nach vielen Jahren mit hohen Millionenverlusten sehr schlecht ging, die Welt stillgelegt?
Daran möchte ich gar nicht denken. Dann hätten wir ein riesengrosses Problem gehabt. Aber was ist, wenn wir 2020 keine Spiele mehr austragen werden? Dann geht es auch für YB nur noch darum, ob wir überleben können. Solidarität ist nun auch im Fussball nötig und entscheidend, weil alle Clubs mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Alles ist miteinander verzahnt, die Wettbewerbe, der Transfermarkt, der Rahmenterminkalender. Es ist schön zu sehen, wie die Verbände Hand in Hand arbeiten.
Könnte sogar ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden?
Kurzfristig bestimmt, aber die Geschichte hat leider bewiesen, dass es immer Kriege gab und Unstimmigkeiten, deshalb glaube ich nicht, dass sich die Menschen gross verändern werden.
Fussballer europaweit verzichten auf viel Lohn. Was erwarten Sie von den YB-Spielern?
Vorerst nichts, weil es für uns der falsche Zeitpunkt ist. Letztlich muss das jeder Club selber entscheiden, in Absprache mit den Fussballern. Wir vertreten Werte bei YB, es geht um Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit, wir wollen kluge Entscheidungen treffen. Das tut man nicht mit populistischen Massnahmen. Zudem geht es uns auch so gut, weil die Fussballer so stark gespielt haben. Und was viele unterschätzen: Unsere Spieler haben stark leistungsbezogene Verträge unterschrieben…
… die bis zu 50 Prozent des Jahresverdienstes ausmachen…
… selbstverständlich äussern wir uns nicht über Vertragsinhalte. Wenn wir nicht spielen, verdienen sie weniger. Und es ist auf jeden Fall in einem guten Jahr mehr, als die meisten denken. Das zeigt auch, wie umsichtig unser Sportchef Christoph Spycher arbeitet.
Haben Sie schon entschieden, wie Sponsoren, VIP-Kunden und Dauerkartenbesitzer im Fall der zu erwartenden Geisterspiele entschädigt werden?
Es laufen viele Gespräche. Wir werden uns in allen Bereichen gemäss unseren Werten verhalten, das betrifft ja etwa auch die Kids Camps, die teilweise schon abgesagt werden mussten. Im Public Ticketing sind wir zu keiner Rückerstattung verpflichtet, weil das Coronavirus eine Art höhere Gewalt ist. Aber es ist doch klar, dass wir Erstattungen anbieten werden, wenn VIP-Gäste für 18 Heimspiele bezahlt haben, aber vielleicht nur 11 besuchen können.
Sie sind im Liga-Komitee und im Vorstand der ECA, einer Vereinigung der 200 grössten Vereine Europas. Wie nehmen Sie die Grundstimmung wahr?
Es wird gemeinschaftlich und kompetent vorgegangen. Alle wissen: Diese Krise betrifft jeden Club, es geht nur zusammen, in vielen Arbeitsgruppen wird an allen möglichen Szenarien gearbeitet. Was wenig hilft: Wenn Präsidenten und Clubbesitzer in der Öffentlichkeit vorpreschen. Es ist nie ideal, wenn man sich zu stark von den Emotionen leiten lässt. Und bei aller Liebe zum Fussball: Forderungen zu stellen halte ich für unangebracht, wenn weltweit so viele Menschen sterben oder arbeitslos werden.
«Ich glaube nicht, dass sich die Menschen gross verändern. Wanja Greuel, YB-CEO
Wie sieht Ihr realistisches Wunschszenario aus?
Die Super League besitzt nicht die wirtschaftliche Kraft wie die grossen Ligen. Dort kann man möglicherweise die Spieler alle drei Tage auf das Coronavirus testen lassen, man kann sie vielleicht auch in Hotels kasernieren und die Partien auf drei Plätzen austragen lassen. Es wäre wünschenswert, könnten wir Anfang Juni wieder spielen, dann hätten wir etwas mehr als zwei Monate Zeit, um die Saison zu beenden. Und im Idealfall wird es nur wenig Geisterspiele geben.
Ein Abbruch der Saison...
... ist das Horrorszenario. Entscheidend für uns ist, dass die aktuelle Saison unter allen Umständen zu Ende gespielt wird. Dann kann man an der nächsten Saison Änderungen vornehmen bis hin zu einer deutlich verkürzten Spielzeit. Ganz wichtig wird sein, dass sich alle an die Regeln halten, wenn wieder Fussball gespielt werden darf. Dass sich also auch die Fans nicht vor dem Stadion versammeln, sondern die Geisterspiele zu Hause schauen.
Sie gehen also auch davon aus, dass die Massnahmen bald wieder gelockert werden?
Vorerst geht es darum, alles so umzusetzen, wie es der Bundesrat verlangt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es sich die Länder noch lange leisten können, so viele Betriebe zu schliessen und zahlreichen Menschen die berufliche Existenz zu nehmen.
So weit ist es im Stade de Suisse noch nicht. Der Gewinn von YB betrug 2018 rund 17 Millionen Franken, letztes Jahr war er in ähnlicher Grössenordnung.
Wir haben uns in den letzten Jahren einen kleinen Vorsprung auf diese Krise erarbeitet. Wir sind wie ein Sportwagen, gut und schnell unterwegs. Aber wir dürfen den Motor nun nicht ausbauen. Es gibt einen passenden Spruch, der eigentlich immer im Leben gilt: Es geht nicht darum, die besten Karten zu haben – sondern darum, jene Karten, die man hat, bestmöglich zu spielen.
https://www.bernerzeitung.ch/dann-geht- ... SRtJpf1pRQ
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. April 2020, 21:32 |
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05.04.2020  Zitat: Cyber-Training mildert Social Distancing
Auch YB setzt auf virtuelle Nähe
Nach dem FC Bayern und Lausanne-Sport setzt nun auch YB auf Cyber-Training. Goalie David von Ballmoos: «Das macht viel mehr Spass als individuelles Training.»
In Zeiten von Social Distancing, eine Massnahme, die, so YB-Sportchef Christoph Spycher, gegen die Natur des Menschen gehe, versuchen Fussballklubs dennoch Nähe zu suchen. Und dies ausgerechnet virtuell, mit dem Konferenzprogramm Zoom.
Zwei- bis dreimal pro Woche sei das vorgesehen, so Von Ballmoos. Erstmals am letzten Donnerstag. Und der Goalie findet nur positive Worte über das, was die Bayern als Pioniere «Cyber-Training» genannt haben. «Es macht sicher mehr Spass, so zu trainieren als individuell. Es ist auch wichtig, korrigiert zu werden, wenn eine Übung nicht ganz korrekt gemacht wird. Während der Einheit sind wir auf stumm geschaltet, nur die Coaches können reden und werden gehört.»
Und da ist da noch die soziale Komponente, die auch bei Bayern festgestellt wurde. Nach der Einheit bleiben die Spieler per Video weiter verbunden. «Sie sprechen noch einige Zeit miteinander», sagt Dr. Holger Broich, der wissenschaftliche Leiter und Chef Fitness der Münchner. «Deshalb sind die Videotrainings-Konferenzen wichtige Gemeinschaftserlebnisse in dieser Zeit.»
Das sieht Von Ballmoos genau gleich: «Wir können jeweils alle zusammen vor und nach dem Training miteinander reden. Das tut gut. Es macht Spass, sich mit den Jungs ein wenig auszutauschen, ein bisschen zu quatschen, um auch wieder ein wenig Farbe in den Alltag zu bringen. Es war cool, wie viele Spieler nach dem Pflichtteil online geblieben sind.»
Und bei Bayern kommt auch der Spass nicht zu kurz. War es letzte Woche Bastian Schweinsteiger, der als Surprise Guest mitmachte, so mischte sich vor zwei Tagen Arjen Robben in die aktuelle Bayern-Mannschaft. Robben wirkte in seinem wie üblich knallengen Shirt total austrainiert, obwohl er die Fussballschuhe an den Nagel gehängt hat. Der Holländer ist nicht etwa deshalb so fit, weil er ein Comeback beim Deutschen Meister oder sonstwo plant, sondern weil er sich auf einen Marathon vorbereitet.
Auch in Lausanne ist man voll des Lobes über das Teamtraining im Homeoffice via Tablet. «Es hat viel Spass gemacht», sagt Trainer Giorgio Contini. «Dieses Gefühl hat gefehlt, dass man zum Training zusammenkommt, dass man miteinander reden kann und es gegenseitige Sprüche gibt.»
Und, man geht nullkommnull Risiko ein, weshalb der FC Bayern diese Art Training den Grüppcheneinheiten auf dem Trainingsgelände vorzieht, wie es andere Bundesligisten handhaben. «Wir versuchen auch hier Vorbild zu sein, weil ich das Gefühl habe, dass es immer noch Menschen gibt, die vielleicht nicht umfänglich verstanden haben, wie ernst die Lage ist», mahnt der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31519.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. April 2020, 21:36 |
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05.04.2020  Zitat: Spielen diese elf nochmals für ihre Clubs?
von Kay Voser - Etliche Verträge in der Super League laufen Ende Juni aus. Einigen Spielern droht ein Abgang durch die Hintertür. Andere wären ablösefrei zu haben.
Die Meisterschaft in der Super League ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Wann und ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist weiter unklar. Möglich sind viele Szenarien. Im Optimalfall könnte der Betrieb im Mai wieder aufgenommen und die Saison noch vor dem 30. Juni beendet werden. Denn dann laufen in der Super League insgesamt 86 Spielerverträge aus.
Während Sion-Präsident Christian Constantin aufgrund der Corona-Krise bereits vor Wochen mehrere Spieler fristlos entlassen hat, sind bei den anderen Clubs die Verhandlungen über neue Verträge ins Stocken geraten. Solange die Vereine nicht wissen, wie es weitergeht, werden die auslaufenden Kontrakte wohl kaum verlängert werden können. Unter den Spielern, welche im Sommer ohne Club dastehen könnten, sind einige Altstars, denen bei längerer Aussetzung der Meisterschaft ein Abgang durch die Hintertür drohen würde. Zudem wären einige vielversprechende Talente sowie etliche gestandene Grössen ablösefrei zu haben. Eine Auswahl:
Marco Wölfli (BSC Young Boys)
Seit 22 Jahren spielt der 37-jährige Goalie für YB. Am 26. Februar verkündete das Berner Urgestein seinen Rücktritt vom Profi-Fussball. Der Clublegenden-Status ist ihm gewiss. Und das nicht erst seit dem Gewinn der ersten Meisterschaft in 32 Jahren, als Marco Wölfli im Jahr 2018 den verletzten Stamm-Goalie David von Ballmoos in der kompletten Rückrunde vertreten hatte. Doch ob es dem 11-fachen Nationalspieler noch für ein Abschiedsspiel in der Super League reichen wird? Zu gönnen wäre es ihm. Seinen letzten Pflichtspieleinsatz bestritt Wölfli am 10. November beim 4:3-Heimsieg über St. Gallen.
Guillaume Hoarau (BSC Young Boys)
Dass Guillaume Hoarau Tore am Laufmeter schiessen kann, muss der mittlerweile 36-jährige Franzose gewiss nicht mehr beweisen. Doch die Young Boys haben seinen Nachfolger bereits in ihren Reihen: Jean-Pierre Nsame erzielte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend 24 Tore in 32 Spielen, während Hoarau seiner Form aus den letzten Spielzeiten hinterherhinkt. In der Super League gelangen dem Torschützenkönig 2018/19 in dieser Spielzeit lediglich zwei Treffer. Falls die Saison fortgesetzt wird, dürften noch einige Einsätze und Tore folgen. Doch ob die YB-Verantwortlichen seinen auslaufenden Vertrag verlängern wollen, darf bezweifelt werden. Schliesslich gehört Hoarau zu den absoluten Topverdienern der Liga.
Miralem Sulejmani (BSC Young Boys)
Die Berner haben den genialen Linksfuss Miralem Sulejmani in dieser Saison schmerzlich vermisst. Der 31-jährige Offensivmann fehlte verletzungsbedingt die komplette Hinrunde. Zudem zog sich Sulejmani Ende Februar erneut eine Muskelverletzung zu. Seine Qualitäten auf dem Platz sind unbestritten – solange er fit ist. Doch Sulejmanis Verletzungsanfälligkeit dürfte auch den YB-Bossen Sorgen bereiten. Eine Komponente, die wohl eine gewichtige Rolle bei der Entscheidung spielt, ob sein Vertrag verlängert werden sollte. Wie Hoarau zählt auch Sulejmani zu den Grossverdienern in der Super League. Durchaus denkbar, dass Sulejmani am 16. Februar in Lugano (1:2-Niederlage) bereits sein letztes Spiel für die Young Boys bestritten hat.
Kevin Bua (FC Basel)
Der pfeilschnelle Flügelspieler des FCB spielte eine vorzügliche Hinrunde, in welcher ihm in der Liga drei Tore und sechs Assist gelangen. Aus den letzten sieben Spielen verpasste Kevin Bua allerdings verletzungsbedingt deren vier. Wann und ob der 26-Jährige wieder für den FCB auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus.
Ricky van Wolfswinkel (FC Basel)
Der 31-jährige Goalgetter hat eine schwierige Zeit hinter sich. Anfang August letztes Jahres wurde bei Ricky van Wolfswinkel eine Arterienerweiterung im Gehirn diagnostiziert. Seitdem fiel van Wolfswinkel aus, bis er am 8. Februar beim Auswärtssieg gegen den FC Zürich sein zehnminütiges Comeback feierte. Danach musste der Holländer allerdings nach einer erneuten Untersuchung weitere vier Wochen pausieren. Als wäre dies noch nicht schlimm genug, läuft van Wolfswinkels Vertrag in diesem Sommer aus. Mit einer solchen Vorgeschichte wird es nicht einfach werden, einen neuen Arbeitgeber zu finden.
Zdravko Kuzmanovic (FC Basel)
Ähnliches wie für van Wolfswinkel gilt auch für Zdravko Kuzmanovic: Der 32-jährige Mittelfeldregisseur fällt seit Monaten aus. Im Oktober riss er sich erneut die Achillessehne – zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren. Die Zeichen standen schon zuvor mehrmals auf Abschied. Kuzmanovics auslaufender Vertrag dürfte deshalb wohl kaum verlängert werden.
Jordi Quintillà (FC St. Gallen)
Der defensive Mittelfeldspieler der Espen ist eine der ganz grossen Entdeckungen dieser Saison. Mit viel Ballgefühl und einem satten Schuss ausgestattet, gelangen dem 26-jährigen Spanier in dieser Saison neun Super-League-Tore und drei Assists. Zusammen mit Victor Ruiz bildet Quintillà das kongeniale Duo im St.Galler Mittelfeld. Bisher wurde sein Ende Juni auslaufender Vertrag noch nicht verlängert. Der Club besitzt jedoch eine leistungsorientierte Option auf ein weiteres Jahr – dabei verlängert sich Quintillàs Vertrag wohl ab einer gewissen Anzahl Spiele. Ob er diese schon erreicht hat oder noch erreichen kann? In jedem Fall dürfte der FC St.Gallen alles unternehmen, um den Linksfuss weiter an sich zu binden.
Boris Babic (FC St. Gallen)
Der 22-jährige Stürmer spielte eine bärenstarke Saison – bis er sich bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Luzern am 16. Februar das Kreuzband riss und wohl bis im August ausfallen wird. Im Juni läuft Babics Vertrag aus – bisher kam es noch zu keiner Einigung über eine Verlängerung. Es scheint jedoch augenscheinlich zu sein, dass die Ostschweizer ihren Shooting-Star behalten wollen. Zumal den Espen der Abgang ihres Topstürmers Ermedin Demirovic (neun Tore), dessen Leihvertrag mit Deportivo Alavés im Juni endet, droht. In 19 Super-League-Einsätzen diese Saison erzielte Babic sieben Treffer und verbuchte zwei Assists.
Pa Madou Jagne (FC Zürich)
Bereits vor Jahresfrist entschied die FCZ-Führung, den Vertrag mit dem Linksverteidiger Pa Madou auslaufen zu lassen. Bis Präsident Ancillo Canepa seinen ehemaligen Spieler zufälligerweise in der Schulthess-Klinik, wo sich Pa Madou fit halten durfte, traf. Daraufhin wurde ein Fitnesstest vereinbart, den der mittlerweile 30-jährige Gambier bestand. Pa Madou unterschrieb schliesslich doch noch einen neuen Vertrag. Ein Jahr später droht dem kräftigen Linksfuss wieder der Abschied. Pa Madou wusste, wie das gesamte Team, vor allem in der Rückrunde nicht zu überzeugen.
Koro Koné (Servette FC)
Der 30-jährige Stürmer war schon letzte Saison in der Challenge League brandgefährlich. In der Super League kam er zu Beginn der Spielzeit jedoch nicht richtig in Fahrt – mitunter wegen einer Schulterverletzung – ehe der Ivorer erneut aufblühte. In den letzten neun Spielen gelangen ihm sechs Tore, darunter ein Hattrick gegen den FCZ. Die Servettiens werden wohl alles daran setzten, ihren schnellen Angreifer zum Verbleib zu überreden.
Raphaël Nuzzolo (Xamax)
Raphaël Nuzzolo ist so etwas wie die Lebensversicherung von Xamax. Der 36-jährige Offensivspieler zeigt noch überhaupt keine Ermüdungserscheinungen. In dieser Saison erzielte er acht Super-League-Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Als sicher gilt, dass der treffsichere Topscorer der Neuenburger gerne noch ein weiteres Jahr anhängen würde. Xamax steckt allerdings in einer schwierigen Situation: Zum einen ist der Club akut abstiegsgefährdet, was die Planung für die kommende Saison nebst der Corona-Krise zusätzlich erschwert. Zum anderen drohen gleich 17 Spielerverträge auszulaufen. Darunter auch die Kontrakte der Leistungsträger Gaëtan Karlen (7 Saisontore) und Geoffroy Serey Dié. https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --19442056
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shalako
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Verfasst: Montag 6. April 2020, 12:57 |
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04.06.2020  Zitat: YB-CEO Greuel: «2016 hätten wir mit Corona ein Riesenproblem gehabt»
Der Schweizer Fussball wird vom Coronavirus schwer getroffen. Wanja Greuel, CEO von YB, spricht darüber, wann sein Club ums Überleben kämpfen müsste.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Super League hat den Spielbetrieb bis mindestens Ende April eingestellt. - Ob und wie die Meisterschaft dann fortgesetzt wird, steht noch in den Sternen. - YB-CEO Wanja Greuel hat sich zur Krise ausführlich geäussert.
Auch beim aktuellen Schweizer Meister YB wurde für die Krisenzeit Kurzarbeit angemeldet. «In welchem Ausmass das sein wird, ist wie vieles abhängig davon, wann wieder Fussball gespielt werden kann. Die Spieler wurden in der Liga auf null Prozent Arbeit gesetzt», so Wanja Greuel gegenüber der «Berner Zeitung».
Er versuche immer langfristig zu denken, sagt der CEO von YB weiter. «Ich mache mir grosse Sorgen um den Schweizer Clubfussball.» Man habe zwar seit 2017 gut gewirtschaftet und ein finanzielles Polster angelegt, aber: «dauert die Pause monatelang, kommen auch wir in Schwierigkeiten.»
Greuel: «Auch bei YB geht es ums überleben»
Vor den zwei Meistertiteln waren die Berner in Sachen Finanzen nicht gut aufgestellt. Eine Corona-Pandemie zu dieser Zeit hätte wohl fatale Folgen mit sich gebracht. «2016 hätten wir ein riesengrosses Problem gehabt», meint Greuel.
Aber auch in diesem Jahr könnte die Aussetzung des Spielbetriebs den Club in Existenzangst versetzen. Greuel meint: «Wenn wir 2020 keine Spiele mehr austragen werden, dann geht es auch für YB darum, überleben zu können.»
Solidarität sei auch im Fussball nötig und entscheidend. «Alle Vereine sind mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert. Alles ist miteinander verzahnt, die Wettbewerbe, der Transfermarkt, der Rahmenterminkalender. Es ist schön, zu sehen, wie die Verbände Hand in Hand arbeiten.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ce ... t-65688937
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shalako
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Verfasst: Dienstag 7. April 2020, 21:45 |
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05.04.2020  Zitat: Cyber-Training mildert Social Distancing
Auch YB setzt auf virtuelle Nähe
Nach dem FC Bayern und Lausanne-Sport setzt nun auch YB auf Cyber-Training. Goalie David von Ballmoos: «Das macht viel mehr Spass als individuelles Training.»
In Zeiten von Social Distancing, eine Massnahme, die, so YB-Sportchef Christoph Spycher, gegen die Natur des Menschen gehe, versuchen Fussballklubs dennoch Nähe zu suchen. Und dies ausgerechnet virtuell, mit dem Konferenzprogramm Zoom.
Zwei- bis dreimal pro Woche sei das vorgesehen, so Von Ballmoos. Erstmals am letzten Donnerstag. Und der Goalie findet nur positive Worte über das, was die Bayern als Pioniere «Cyber-Training» genannt haben. «Es macht sicher mehr Spass, so zu trainieren als individuell. Es ist auch wichtig, korrigiert zu werden, wenn eine Übung nicht ganz korrekt gemacht wird. Während der Einheit sind wir auf stumm geschaltet, nur die Coaches können reden und werden gehört.»
Und da ist da noch die soziale Komponente, die auch bei Bayern festgestellt wurde. Nach der Einheit bleiben die Spieler per Video weiter verbunden. «Sie sprechen noch einige Zeit miteinander», sagt Dr. Holger Broich, der wissenschaftliche Leiter und Chef Fitness der Münchner. «Deshalb sind die Videotrainings-Konferenzen wichtige Gemeinschaftserlebnisse in dieser Zeit.»
Das sieht Von Ballmoos genau gleich: «Wir können jeweils alle zusammen vor und nach dem Training miteinander reden. Das tut gut. Es macht Spass, sich mit den Jungs ein wenig auszutauschen, ein bisschen zu quatschen, um auch wieder ein wenig Farbe in den Alltag zu bringen. Es war cool, wie viele Spieler nach dem Pflichtteil online geblieben sind.»
Und bei Bayern kommt auch der Spass nicht zu kurz. War es letzte Woche Bastian Schweinsteiger, der als Surprise Guest mitmachte, so mischte sich vor zwei Tagen Arjen Robben in die aktuelle Bayern-Mannschaft. Robben wirkte in seinem wie üblich knallengen Shirt total austrainiert, obwohl er die Fussballschuhe an den Nagel gehängt hat. Der Holländer ist nicht etwa deshalb so fit, weil er ein Comeback beim Deutschen Meister oder sonstwo plant, sondern weil er sich auf einen Marathon vorbereitet.
Auch in Lausanne ist man voll des Lobes über das Teamtraining im Homeoffice via Tablet. «Es hat viel Spass gemacht», sagt Trainer Giorgio Contini. «Dieses Gefühl hat gefehlt, dass man zum Training zusammenkommt, dass man miteinander reden kann und es gegenseitige Sprüche gibt.»
Und, man geht nullkommnull Risiko ein, weshalb der FC Bayern diese Art Training den Grüppcheneinheiten auf dem Trainingsgelände vorzieht, wie es andere Bundesligisten handhaben. «Wir versuchen auch hier Vorbild zu sein, weil ich das Gefühl habe, dass es immer noch Menschen gibt, die vielleicht nicht umfänglich verstanden haben, wie ernst die Lage ist», mahnt der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31519.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. April 2020, 23:15 |
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07.04.2020  Zitat: Herr Staudenmann, wie geht es eigentlich den Spielern?
Wie überall auf der Welt, nicht nur im Fussball, steht auch beim BSC Young Boys die Welt still. Kein Training, die Spieler halten sich im Homeoffice fit. Coach Gerardo Seoane schreibt Trainingsprogramme und Sportchef Christoph Spycher nutzt die Zeit, um die nächste Saison zu planen.
Was macht Albert Staudenmann, seit zehn Jahren Kommunikationschef, Mitglied der sechsköpfigen YB-Geschäftsleitung und Vorsitzender des 22500 Mitglieder zählenden Vereins YB? Wie kommuniziert er mit «seinen» Spielern, dem Staff, dem Verwaltungsrat, der sportlichen Leitung um Chef Christoph Spycher und Trainer Gerardo Seoane?
Keine YB-Spiele, kein Training, gähnende Leere statt pulsierendes Leben im Stade de Suisse, der Rasen leer, die Beizen geschlossen, keine nervenden Journalisten – was machen Sie den ganzen Tag? Die YB-Kommunikationsabteilung hat nach wie vor einiges zu tun. Es gilt vor allem, die Kommunikation nach innen und nach aussen pflichtbewusst wahrzunehmen und die vielen Anfragen der Medienschaffenden zu bearbeiten.
Sie sagen, es träfen nach wie vor viele Medienanfragen ein … Ja, es zeigt sich auch in der CoronaKrise, dass YB die Leute bewegt und sich die Menschen für den Klub und ihre Exponenten interessieren. Die TV-Stationen und Zeitungen möchten Interviews, die Online-Portale wollen Informationen, die RadioStationen hätten für ihre Sendungen gerne Spieler zugeschaltet.
Wie kann man sich die Arbeit der YB-Geschäftsleitung in dieser Notsituation vorstellen? Bei uns wird Teamarbeit stets grossgeschrieben, was sich auch in dieser Zeit bewährt. Unter Führung von CEO Wanja Greuel findet ein intensiver Austausch statt. Es hat sich gezeigt, dass wir technisch sehr gut ausgerüstet sind und nun problemlos Homeoffice betreiben können, auch wenn dies eine grosse Umstellung bedeutet.
Man hat den Eindruck, YB sei derzeit auf allen Ebenen gut aufgestellt. Das kann ich nur unterstreichen. Das beginnt beim Verwaltungsrat, der seine Entscheide sorgfältig und sachlich zum Wohl von YB fällt, und führt über alle Mitarbeitenden, die dafür gesorgt haben, dass YB in den letzten Jahren Aussergewöhnliches erreichen konnte. Auf diesem Weg wollen wir nach der Corona-Krise weiterfahren.
Ihre Spieler zeigen auf der YB-Website, wie sie versuchen, die Zwangspause und die quälende Langeweile zu überbrücken und sich nicht als Teamplayer, sondern als Einzelkämpfer fit zu halten. Sie stehen im täglichen telefonischen Kontakt mit den Spielern: Wie ist deren Gemütslage? Es ist beeindruckend, wie es die Spieler verstehen, das Beste aus der Situation zu machen. Der gute Teamgeist, der die Mannschaft auszeichnet, trägt sie gemeinsam durch diese Zeit.
Was können Sportchef Christoph Spycher und Trainer Gerardo Seoane tun, damit die Spieler bereit sind, wenn es wieder losgeht und der Titel verteidigt werden soll. Die Lage ist auch deshalb besonders heikel und anspruchsvoll, weil niemand weiss, wann dies der Fall sein wird. Die Situation ist für alle schwierig. Aber Christoph Spycher versteht es glänzend, auch in den schwierigsten Momenten den Kontakt feinfühlig mit den Spielern zu pflegen. Bestes Beispiel dafür: Als feststand, dass Sandro Lauper nach seinem zweiten Kreuzbandriss in Innsbruck operiert werden würde, fuhr ihn der Sportchef ins Tirol. Gerardo Seoane versteht es ebenfalls beispielhaft, den Puls der Mannschaft zu spüren. Auch in der jetzigen Lage versucht er, gemeinsam mit seinen Trainerkollegen, ein bisschen Abwechslung in den Alltag zu bringen. In der letzten Woche wurde zum Beispiel eine Fitness-Einheit für die Spieler via Videoübertragung abgehalten. Die Spieler bekamen sich auf diese Weise als Mannschaft wieder einmal zu sehen und zu hören.
Sie sind auch Präsident des Vereins YB mit 22 500 Mitgliedern. Wie reagieren diese auf die fussballlose Zeit? Wir hätten am 23. März die Generalversammlung des Vereins BSC YB abhalten wollen, mussten diese aber auf einen noch unbestimmten Termin verschieben. Es ist auffallend und schön, wie viele Leute uns mitteilen, dass ihnen die YB-Spiele fehlen und sie dem Moment entgegenfiebern würden, bei dem sie die YB-Spieler wieder im Einsatz sehen können. https://baernerbaer.ch/sport/herr-staud ... -spielern/
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shalako
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Verfasst: Freitag 10. April 2020, 23:26 |
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10.04.2020  Zitat: Coronavirus: Stars von YB und FC Basel jetzt zum Schnäppchenpreis
Das Coronavirus drückt die Marktwerte der Spieler weltweit runter. Auch die Schweizer Super League ist von grossen Verlusten betroffen – besonders YB und Basel.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Super League verliert 50 Millionen Franken an Wert. - Besonders die Stars von YB und Basel müssen grosse Einbussen hinnehmen. - Auch die kleinen Vereine sind von den Marktwert-Abwertungen betroffen.
Wenn es um die Marktwerte von Fussballspielern geht, ist die Internetplatform von «Transfermarkt» das Mass aller Dinge.
Am Mittwoch hat das Portal ein grosses Update veröffentlicht. Die Auswirkungen des Coronavirus sind gigantisch.
Um insgesamt 9,22 Milliarden Euro werden die Spieler weltweit heruntergestuft. «Transfermarkt»-Gründer Matthias Seidel: «Es ist aktuell kaum vorstellbar, dass in absehbarer Zeit die Transferpreise weiter so ansteigen wie in den vergangenen Jahren.»
Die Schweizer Super League muss grosse Einbussen in Kauf nehmen. Total verlieren die Spieler der Liga 51 Millionen Franken an Wert. Am härtesten trifft es dabei YB und den FC Basel.
3,5 Millionen hat das Kader der Berner nun weniger wert. Stars wie Sulejmani, Nsame, Ngamaleu und Aebischer verlieren auf einen Schlag je eine siebenstellige Summe.
Auch Guillaume Hoarau (36) wird abgewertet. Sein Marktwert beläuft sich erstmals seit 2007 auf weniger als eine Million – alles nur wegen des Coronavirus!
Beim FCB, der insgesamt fast neun Millionen einbüsst, heisst der grosse Verlierer Jonas Omlin. Schalke 04, das ihn angeblich auf dem Wunschzettel hat, könnte ihn nun für rund fünf Millionen Franken verpflichten. Vorher war der Nati-Goalie über sechs Millionen wert.
Marktwertverluste der Super League in Schweizer Franken
1. BSC YB – 13,5 Millionen 2. FC Basel – 8,95 Millionen 3. FC Luzern – 5,25 Millionen 4. FC Zürich – 4,9 Millionen 5. FC Lugano – 3,8 Millionen 6. FC Thun – 3,75 Millionen 7. FC St.Gallen – 3,7 Millionen 8. Servette – 2,9 Millionen 9. FC Sion – 2,35 Millionen 10. Xamax – 2,2 Millionen https://www.nau.ch/sport/fussball/coron ... s-65691249
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. April 2020, 23:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.04.2020  Zitat: Corona-Effekt im Fanshop
YB-Anhänger kaufen Veloklingeln, FCSG-Fans Biergläser
Weil der Fussball in der Super League ruht, machen Fanshops Umsatzeinbussen. Kreativität ist nun gefragt.
Ohne die Krise hätte man beim FC St. Gallen momentan wohl viele Gründe zum Jubeln. Sportlich gesehen lief es schon lange nicht mehr so gut wie heuer. Auch beim Verkauf von Fanartikeln konnten die St. Galler zulegen.
Doch die Corona-Krise macht dem FCSG einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur sportlich, wie Fabian Witt, der den Verkauf der Merchandising-Artikel bei St. Gallen leitet, ausführt: «Wir hatten zugelegt und die Euphorie der Fans gespürt. Jetzt ist das abrupt gestoppt worden.»
Klubs und Fans sind kreativ
Auch die Young Boys mussten im Fanartikel-Bereich reagieren. Sie bieten nun eine Meister-Aktion an: Zum Meisterbuch gibt es gratis ein Meistershirt dazu. Merchandising-Leiter Jan Borgmann dazu: «In der momentanen Situation muss man kreativ sein.»
Auch die Fans zeigen sich kreativ. Statt den sonst so beliebten Trikots kaufen sie kleinere Artikel ein. Bei St. Gallen seien dies Biergläser und Caps, während YB-Fans Veloklingeln und Wanduhren gut brauchen konnten.
Wie die beiden Klubs den Online-Handel organisieren, hören Sie im Audio-Beitrag oben. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ierglaeser
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 22. April 2020, 23:58 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. April 2020, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.04.2020  Zitat: YB-CEO zu gescheiterter Reform
Greuel: «Es gibt keinen guten Modus für eine 12er-Liga»
Im Interview mit SRF nennt YB-CEO Wanja Greuel mögliche Gründe, weshalb die Liga-Reform in der Super League scheiterte.
Die 20 Klubs der beiden höchsten Schweizer Ligen konnten sich am Donnerstag nicht auf einen neuen Modus in der Super League ab der Saison 2021/22 einigen. Mit einem Stimmenverhältnis von 10:10 verpasste die 12er-Liga die geforderte Zweidrittelsmehrheit deutlich.
"Klubs wie Xamax und Lugano oder GC und Lausanne wünschen sich lieber mehr Vereine in der höchsten Liga, weil sie so grössere Chancen hätten, in der Super League mitzuwirken." Autor: Wanja GreuelCEO BSC YB
Im Lager des aktuellen Meisters ist man zufrieden mit dem Entscheid, beim Status Quo zu bleiben. YB hat sich gegen den «schottischen Modus» ausgesprochen. CEO Wanja Greuel nennt dafür 2 Hauptgründe:
- Wirtschaftlich negative Konsequenzen des neuen Modus - Ungleichheit bei Heim-/Auswärtsspielen wegen Teilung der Tabelle nach 33 Spieltagen (3 Runden)
Uneinigkeit ist erklärbar
Mit 10 Pro- und 10 Kontra-Stimmen war die Gespaltenheit zwischen den Profiklubs maximal. Für Greuel liegt die Erklärung dafür auf der Hand: «Verschiedene Interessen sind überall in der Gesellschaft vorhanden, nicht nur im Sport.»
Top-Klubs wie Basel und YB hätten andere Sorgen als zum Beispiel Xamax und Lugano (Super League) oder GC und Lausanne (Challenge League). «Letztere wünschen sich natürlich lieber mehr Vereine in der höchsten Liga, weil sie so grössere Chancen hätten, in der Super League mitzuwirken», meint der 42-jährige YB-Funktionär.
12er-Liga: Grundsätzlich ja, aber ...
Gleichzeitig unterstreicht Greuel, dass auch die Young Boys mit einer Super League bestehend aus 12 Klubs einverstanden wären. Das Problem sei nur – auch nach jahrelanger Prüfung verschiedener Varianten –, dass es keinen guten Modus für 12 Teams gäbe. «Wir haben alle Möglichkeiten sehr detailliert analysiert und dabei Fans, Medien und Sportchefs miteinbezogen. Das Ergebnis ist ganz einfach: Für 12 Teams gibt es keinen vernünftigen Modus. Punkt.»
Wie funktioniert der «schottische Modus»?
Eine 12er-Liga gemäss «schottischem Modus» hätte nach 33 Runden eine Teilung der Tabelle vorgesehen. Die oberen 6 Mannschaften hätten in 5 weiteren Runden den Meister ausgespielt, die unteren 6 Teams den Absteiger.
Dementsprechend glaubt Greuel auch nicht, dass der Zeitpunkt der Abstimmung mitten in der Corona-Krise eine wesentliche Rolle gespielt habe: «Klar, die Unsicherheit bei den Klubs ist aktuell gross. Entscheidend war das für das Abstimmungsergebnis aber nicht.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -12er-liga
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