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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:06 |
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12.12.2019  Zitat: Das Ausscheiden von YB ist eine Enttäuschung – und der Preis für die vielen Verletzten
Ein Kommentar von Sportredaktor Fabian Ruch zum Ausscheiden der Young Boys in der Europa League.
Die Europacup-Kampagne der Young Boys verlief in dieser Saison trotz einigen ansprechenden Leistungen enttäuschend. Die Champions League, das erste grosse Ziel, wurde mit zwei Unentschieden gegen das bescheidene Roter Stern Belgrad verspielt. Und das Überwintern in der Europa League, das zweite grosse Ziel, wurde gestern mit dem 1:1 bei den bescheidenen Glasgow Rangers verpasst. YB überzeugte am Donnerstag erneut nicht und ist nach anstrengenden Monaten seit längerer Zeit mit ziemlich leerem Tank unterwegs.
Das Ausscheiden der Young Boys aus der Europa League ist in Anbetracht der schwierigen Begleitumstände deshalb eine logische Konsequenz. Es ist ihnen in den letzten Wochen nicht mehr gelungen, die Absenzen der vielen verletzten Schlüsselspieler wegzustecken. Sie wirken seit Wochen müde und ausgepresst, blieben in der Super League aber auf Rang 1 – und in der Europa League dank den Heimsiegen im Herbst gegen die Glasgow Rangers (2:1) sowie Feyenoord Rotterdam (2:0) bis gestern aussichtsreich im Rennen.
YB hätte im November bereits bei Feyenoord (1:1) sowie gegen den FC Porto (1:2) einen bedeutenden Schritt Richtung Sechzehntelfinal realisieren können. Gestern war der Meister auf legendärer Bühne im ausverkauften Ibrox-Stadion lange Zeit in jeglicher Hinsicht überfordert, erst gegen Spielende steigerte er sich endlich.
Letztlich zahlen die Young Boys seit ein paar Wochen den Preis für die vielen abwesenden Schlüsselspieler in zentralen Positionen. Insbesondere Captain Fabian Lustenberger ist nicht zu ersetzen. Die Innenverteidiger Frederik Sörensen, Nicolas Bürgy und Cédric Zesiger leisten sich seit geraumer Zeit zu viele Fehler. Gestern patzten Sörensen und Bürgy vor dem Gegentor in der ersten Halbzeit schwer.
Und so bleibt YB ein möglicherweise reizvolles Treffen im Europa-League-Sechzehntelfinal gegen eine europäische Topmannschaft wie Inter Mailand verwehrt. Das Scheitern ist für die Young Boys schmerzhaft. Und es wird übermorgen in Lugano eine besondere Herausforderung für die ausgelaugte Mannschaft darstellen, den Wintermeistertitel mit einem Auswärtssieg zu sichern. Aber an interessanten Perspektiven mangelt es in der Rückrunde nicht. Es gilt, in der Super League den Titelhattrick anzupeilen – und im Cup den ersten Triumph seit 1987. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28829730
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:08 |
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12.12.2019  Zitat: Ein 1:1 zu wenig: Die Young Boys verpassen den Coup in Glasgow
YB spielt nach der Winterpause nicht mehr europäisch. Der Schweizer Meister ringt den Glasgow Rangers im letzten Gruppenspiel der Europa League ein 1:1 ab, verpasst den benötigten Sieg aber dennoch.
Am Ende wurde es doch noch dramatisch im Ibrox Stadium von Glasgow. Nach anfänglich deutlicher Unterlegenheit und langem Rückstand kamen die Young Boys in der 89. Minute aus dem Gewühl heraus durch ein Eigentor von Borna Barisic zum Ausgleich. Ein weiterer Treffer hätte den Bernern zum Vorstoss in die Sechzehntelfinals gereicht. Dieser wäre aber ein etwas gar guter Lohn für eine kämpferisch einwandfreie Leistung, aber spielerisch wenig glanzvolle Leistung gewesen.
Trotz der finalen Spannung fehlte YB einiges, um sich zwei Wochen nach der Heimniederlage gegen Porto doch noch in die K.o.-Phase zu hieven. Einen Sieg bei Schottlands heimstarkem Rekordmeister hätte die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane benötigt, oder ein Remis im Fall nicht zu erwartender Mithilfe von Feyenoord Rotterdam beim FC Porto im Parallelmatch der Gruppe in Form eines Auswärtssieges. Beides trat nicht ein. Porto setzte sich gegen Feyenoord 3:2 durch, und YB rang den zuhause im Europacup seit acht Jahren ungeschlagenen Rangers ein Remis ab, verpasste aber den Sieg. Mit einem groben Schnitzer servierten die Berner dem Gegner den Sieg quasi auf dem Silbertablett. Standesgemäss erzielte Alfredo Morelos nach einer halben Stunde den Treffer für die Schotten.
In Szene gesetzt vom Sturmpartner Ryan Kent schob Glasgows Torgarant alleine vor David von Ballmoos mühelos ein. Es war bereits der sechste Torerfolg in der Gruppenphase des 23-jährigen Kolumbianers, der auch beim 1:2 im ersten Duell erfolgreich gewesen war und in den vier Qualifikationsspielen achtmal getroffen hatte. Am Ursprung der für YB letztlich entscheidenden Szene stand ein Blackout von Nicolas Bürgy. Mit einem Ballverlust als letzter Mann legte dieser dem Gegner den Treffer im missglückten Spielaufbau praktisch auf. Abwehrkollege Frederik Sörensen konnte nicht mehr eingreifen.
Im zweitletzten Spiel vor der Winterpause stemmten sich die Young Boys mit aller Kraft gegen das drohende Aus. Nach schwacher erster zeigten sie eine ordentliche zweite Halbzeit. Ihre Müdigkeit hatten sie aber schon vor dem Seitenwechsel nicht kaschieren können. Geschwächt nach wie vor durch die Absenzen von Captain Fabian Lustenberger und fünf weiteren potenziellen Stammkräften, waren sie den Rangers zu lange zu deutlich unterlegen. Als Christian Fassnacht kurz vor dem Pausenpfiff bei der ersten Strafraumszene der Berner einen Kopfball nach Flanke von Nicolas Ngamaleu über das Tor setzte, waren sie mit dem 0:1-Zwischenstand noch gut bedient. Einmal hatte Von Ballmoos einen Schuss von Morelos pariert, später kam Joe Aribo zu einem gefährlichen Kopfball. Dazu blieben weitere Strafraumszenen vorerst ohne negative Folgen. Vor allem dank ihrem Keeper hielten sich Berner vor nicht ganz 50'000 Zuschauern im Regen von Glasgow zunächst schadlos. Zu spät kamen sie zum Ausgleich.
Telegramm und Ranglisten:
Glasgow Rangers - Young Boys 1:1 (1:0)
49'015 Zuschauer. - SR Brych (GER). - Tore: 30. Morelos (Kent) 1:0. 89. Barisic (Eigentor) 1:1.
Glasgow Rangers: McGregor; Tavernier, Katic, Goldson, Barisic; Kamara, Jack, Arfield; Aribo, Morelos, Kent (78. Ojo).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Martins (73. Mambimbi); Nsame (61. Hoarau), Assalé, Moumi Ngamaleu (61. Spielmann).
Bemerkungen: Glasgow Rangers ohne Helander, Davis und Jones (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani, Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt). 93. Gelb-rote Karte gegen Jack. Verwarnungen: 63. Jack (Foul), 87. Assalé (Foul).
Rangliste: 1. FC Porto* 10. 2. Glasgow Rangers* 9. 3. Young Boys 8. 4. Feyenoord Rotterdam 5. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136101891
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:10 |
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12.12.2019  Zitat: Die Schotten waren (fast) dicht – YB spielt in Glasgow nur Unentschieden und scheidet aus
Die Young Boys spielen nach der Winterpause nicht mehr europäisch. Der Schweizer Meister rang den Glasgow Rangers im letzten Gruppenspiel der Europa League ein 1:1 ab, verpasste den benötigten Sieg aber doch recht deutlich. Er schied als Gruppendritter aus.
Am Ende wurde es doch noch dramatisch im Ibrox Stadium von Glasgow. Nach anfänglich deutlicher Unterlegenheit und langem Rückstand kamen die Young Boys in der 89. Minute aus dem Gewühl heraus durch ein Eigentor von Borna Barisic zum Ausgleich. Ein weiterer Treffer hätte den Bernern zum Vorstoss in die Sechzehntelfinals gereicht. Dieser wäre aber ein etwas gar guter Lohn für eine kämpferisch einwandfreie Leistung, aber spielerisch wenig glanzvolle Leistung gewesen.
Trotz der finalen Spannung fehlte YB einiges, um sich zwei Wochen nach der Heimniederlage gegen Porto doch noch in die K.o.-Phase zu hieven. Einen Sieg bei Schottlands heimstarkem Rekordmeister hätte die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane benötigt, oder ein Remis im Fall nicht zu erwartender Mithilfe von Feyenoord Rotterdam beim FC Porto im Parallelmatch der Gruppe in Form eines Auswärtssieges. Beides trat nicht ein.
Im zweitletzten Spiel vor der Winterpause stemmten sich die Young Boys mit aller Kraft gegen das drohende Aus. Nach schwacher erster zeigten sie eine ordentliche zweite Halbzeit. Ihre Müdigkeit hatten sie aber schon vor dem Seitenwechsel nicht kaschieren können. Geschwächt nach wie vor durch die Absenzen von Captain Fabian Lustenberger und fünf weiteren potenziellen Stammkräften, waren sie den Rangers zu lange zu deutlich unterlegen.
Als Christian Fassnacht kurz vor dem Pausenpfiff bei der ersten Strafraumszene der Berner einen Kopfball nach Flanke von Nicolas Ngamaleu über das Tor setzte, waren sie mit dem 0:1-Zwischenstand noch gut bedient. Einmal hatte Von Ballmoos einen Schuss von Morelos pariert, später kam Joe Aribo zu einem gefährlichen Kopfball. Dazu blieben weitere Strafraumszenen vorerst ohne negative Folgen. Vor allem dank ihrem Keeper hielten sich Berner vor nicht ganz 50'000 Zuschauern im Regen von Glasgow zunächst schadlos. Zu spät kamen sie zum Ausgleich.
Glasgow Rangers - Young Boys 1:1 (1:0) 49'015 Zuschauer. - SR Brych (GER). Tore: 30. Morelos (Kent) 1:0. 89. Barisic (Eigentor) 1:1. Glasgow Rangers: McGregor; Tavernier, Katic, Goldson, Barisic; Kamara, Jack, Arfield; Aribo, Morelos, Kent (78. Ojo). Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Martins (73. Mambimbi); Nsame (61. Hoarau), Assalé, Moumi Ngamaleu (61. Spielmann). Bemerkungen: Glasgow Rangers ohne Helander, Davis und Jones (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani, Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt). 93. Gelb-rote Karte gegen Jack. Verwarnungen: 63. Jack (Foul), 87. Assalé (Foul). (sda) https://www.watson.ch/sport/fussball/89 ... -boys-live
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:13 |
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12.12.2019  Zitat: Wie das grosse und laute Ibrox-Theater die Grenzen aufzeigt – YB spielt nicht mehr europäisch
Die Young Boys erreichen in Schottland gegen die Glasgow Rangers spät ein 1:1-Remis, scheiden aber in der Europa League aus.
Schon ausserhalb des Ibrox Stadium sind die Geschichte, die Tradition, das Gewicht des lokalen Fussballklubs fast auf jeder Mauer präsent. Und im Innern scheint aus jeder Ritze der von Beton- und Holzwänden umrahmten engen Gänge Schweiss zu rinnen. Das fast immer mit 50 000 Zuschauern gefüllte ehrwürdige Auditorium Ibrox ist eine Bewährungsprobe, zumal für einen Schweizer Vertreter, der am Ende des Jahres nicht mehr voll bei Kräften ist und auf Tenöre verzichten muss.
Das alles wäre für YB trotzdem auszuhalten gewesen, weil bald ersichtlich wurde, dass auch der vom Publikum wellenartig ständig nach vorne getriebene Gegner nur mit Wasser kocht. Es wäre auch alles aufgegangen, obschon die mühselig ins Spiel findenden Berner kaum je den gegnerischen Strafraum erreichten. Doch wenn sich ein Missgeschick mit einem Unglück verkoppelt wie in der verhängnisvollen 30. Minute, wenn die Schleusen dergestalt geöffnet werden, wird die Aufgabe für den auf einen Erfolg angewiesenen Ibrox-Gast aus der Schweiz doppelt schwer. Wenn nicht sogar unlösbar.
Die YB-Jugend
YB ging mit einer deutlich jüngeren und unerfahreneren Equipe ins letzte Europa-League-Gruppenspiel als die Glasgow Rangers. Dem Berner Durchschnittsalter von 24,5 Jahren standen deren 26,5 gegenüber und den 172 Berner Uefa-Spielen deren 305. Die Differenz schlug sich in besagter 30. Minute nieder. Zuerst leistete sich der 24-jährige Verteidiger Nicolas Bürgy einen schlimmen Fehlpass, worauf die Aktion in die andere Richtung wuchtig Fahrt aufnahm. Kam dazu, dass sich Alfredo Morelos, der kolumbianische Topskorer der Rangers, mit einem Prellball zu seinen Gunsten gegen Frederik Sörensen durchsetzte und unvermittelt allein auf den YB-Goalie David von Ballmoos zurannte. Der bullige Morelos setzte das nächste europäische Ausrufezeichen, 1:0 – Ibrox erzitterte.
Von Ballmoos begab sich danach zu Bürgy und leistete dem Pechvogel inmitten des Spielfeldes kurz physisch Beistand. Kann vorkommen, wir lernen, weiter geht’s. Doch so einfach war das nicht, weil sich die Berner kaum einmal aus der eigenen Platzhälfte zu lösen vermochten und dem Widersacher zu oft hinterherliefen. Ein Tor kann immer irgendwie Tatsache werden, nach einem Corner, einem Missgeschick oder einem Handspiel im Strafraum. Aber das war jetzt nicht mehr die Rechnung, denn YB brauchte nunmehr 2 Tore für das Ziel, im Europacup zum dritten Mal in den letzten Jahren überwintern zu können. Das Ziel entrückte in weite Ferne. Die 2400 aus Bern angereisten Supporter warteten in diesem intensiven, aber nicht hochstehenden Match vergeblich auf einen Drehpunkt, der etwas Hoffnung hätte zurückgeben können.
Der zu späte Ausgleich zum 1:1
Die Young Boys waren zu geschwächt, mussten auf zu viel Erfahrung verzichten. Dieses Manko vermochten sie in der ersten Saisonhälfte national und international lange Zeit erstaunlich gut zu kaschieren. Aber der nasskalte Abend im Ibrox Stadium offenbarte schonungslos, dass ein Schweizer Klub unter solchen Umständen irgendwann an Grenzen stösst. YB wäre auf ein Wunder angewiesen gewesen. Oder auf eine Topleistung aus dem Nichts. Oder auf reichlich Wettkampfglück.
Von alldem gab’s wenig, obschon YB in der zweiten Halbzeit besseren Zugang zum Geschehen hatte und dem Torerfolg näherkam. Der YB-Trainer Gerardo Seoane brachte mit Marvin Spielmann, Guillaume Hoarau und Felix Mambimbi frische Offensivkräfte. Doch der Ausgleich fiel erst kurz vor Schluss, es war ein Eigentor, das die letzte Berner Hoffnung zurückbrachte. Doch die Hypothek aus der 30. Minute wog zu schwer.
Glasgow Rangers - Young Boys 1:1 (1:0). - 49 015 Zuschauer. - Tore: 30. Morelos (Kent) 1:0. 89. Barisic (Eigentor) 1:1. - Glasgow Rangers: McGregor; Tavernier, Katic, Goldson, Barisic; Kamara, Jack, Arfield; Aribo, Morelos, Kent (78. Ojo). - Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Sörensen, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Martins (73. Mambimbi); Nsame (61. Hoarau), Assalé, Moumi Ngamaleu (61. Spielmann). - Glasgow Rangers ohne Helander, Davis und Jones (alle verletzt). Young Boys ohne Lustenberger, Sierro, Sulejmani, Camara, Gaudino und Lauper (alle verletzt). 93. Gelb-rote Karte gegen Jack. Verwarnungen: 63. Jack (Foul), 87. Assalé (Foul). https://www.nzz.ch/sport/europa-league- ... ld.1528117
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:24 |
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12.12.2019  Zitat: YB scheitert nach Remis in Glasgow in der Europa-League-Gruppenphase
YB erkämpft sich bei den Glasgow Rangers ein 1:1-Unentschieden. Dennoch scheitern die Berner in der Europa-League-Gruppenphase.
Das Wichtigste in Kürze
- YB spielt auswärts bei den Glasgow Rangers 1:1-Unentschieden. - Damit scheitert der Schweizer Meister in die Europa-League-Gruppenphase. - Die Schotten erreichen zusammen mit Porto den Sechzehntelfinal.
In der ersten Halbzeit bekommen es die Berner zu spüren, wie schwierig es ist, im Ibrox-Stadium anzutreten. Die Glasgow Rangers zeigen ein Start-Furioso vor eigenem Anhang und spielen YB an eine Wand. Einziger Akteur bei den Gästen, der das Tempo mithalten kann, ist Goalie und Captain David von Ballmoos.
YB mit vielen Fehlern und keinen Chancen
In Minute 30 schenken die Young Boys den Schotten die 1:0-Führung. Zuerst spielt Nicolas Bürgy völlig unbedrängt einen katastrophalen Fehlpass. Dann kann sein Abwehrkollege Frederik Sörensen nicht klären und Rangers-Stürmer Alfredo Morelos schiebt dankend ein.
Auch im zweiten Durchgang geben die Hausherren das Tempo vor. Bei YB schleichen sich besonders im Aufbauspiel erschreckende Fehler ein und so kommt das Team von Seoane kaum zu Torchancen. Der Trainer reagiert und bringt Spielmann und Hoarau für die blass gebliebenen Nsame und Ngamaleu in die Partie.
Mehr Druck nach vorne, keine Tore
Mit den Einwechslungen bekommen die Berner etwas mehr Zugriff auf das Spiel. Sie kreieren einige gute Möglichkeiten, lassen aber die nötige Konsequenz vermissen. So verpassen es sowohl Fassnacht als auch Aebischer, den Ausgleich zu erzielen.
Kurz vor dem Ende keimt bei den Young Boys nach einem Eigentor der Rangers noch einmal Hoffnung auf. Es gelingt aber kein weiterer Treffer und so scheidet YB in der Europa League aus.
In einem torreichen Spiel gewinnt der FC Porto zuhause gegen Feyenoord Rotterdam mit 3:2. Damit qualifizieren sich die Portugiesen hinter den Glasgow Rangers für die K.o.-Phase der Europa League. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... e-65627549
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 01:25 |
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12.12.2019  Zitat: Berner erwachen zu spät
Rangers-Eigentor nützt nichts – YB scheidet aus
YB liefert in Glasgow eine Halbzeit lang eine schwache Leistung ab, gleicht spät noch aus, scheidet gleichwohl aus der Europa League aus. Das entbehrt nicht einer gewissen Logik.
Etwas hatte sich in den letzten Wochen abgezeichnet: Dass die YB-Spieler überspielt, ausgelaugt und müde sind Eine Mannschaft, die zu viele Spiele gemacht hat ohne grosse Rotationsmöglichkeit, weil die Verletztenliste permanent zu gross war. Damit konnte man sich in der Meisterschaft so knapp durchmogeln. Am Sonntag hat YB die Möglichkeit, gar Wintermeister zu werden.
In der Europa League gibts kein Durchmogeln. Da waren die Gegner einen Tick besser, grösser. Zuerst Porto, das von den Berner Fehlern profitierte und 2:1 im Stade de Suisse gewann. Im Nachhinhein die entscheidende Niederlage. Gestern die Rangers. Die haben diese Saison gar ein Spiel mehr in den Knochen als die Berner. Doch gegen Gegner von noch bescheidenerem Format als YB. Und sechs Langzeitvertletzte hatten die auch nicht.
Denn eine grosse Mannschaft ist das nicht, jene des grossen Stevie G., Gerrard, der Liverpool-Ikone. Fussball-Büzer, die aber ihr Handwerk mit derart viel Leidenschaft versehen, dass dies ausreicht, um selbst Porto und Feyenoord zu bodigen und sich für die Sechzehntelfinals zu qualifizieren.
Böser Patzer in Verteidigung
ymptomatisch, wie es dazu kommt: Nicolas Bürgy, gegen Luzern noch fehlerfrei, eben: Luzern... – passt genau auf Kent. Völlig unbedrängt. Dieser lanciert Morelos. Sörensen kann dazwischen gehen, schiesst bei seiner Intervention aber unbedarft den Kolumbianer an – notabene der einzige von höherem Niveau. Der zieht davon und sagt: «Muchos gracias amigos!».
Symptomatisch deshalb, weil es zwei monumentale Böcke der Innenverteidiger sind, die das Spiel in die ungünstigen Bahnen lenken. YB hat drei Innenverteidiger von Format. Lustenberger, Camara und Lauper. Doch die sind alle verletzt.
Immerhin: Halbzeit zwei ist deutlich besser. YB gleicht spät nach einem Energieanfall von Joker Mambimbi durch Fassnacht noch aus. Aber zum Siegtreffer, der zum Weiterkommen nötig gewesen wäre, reicht es nicht mehr. Dafür hat YB schlicht zu lange zu wenig getan
Spektakuläre Startphase in Porto
Es ist eine unglaubliche Partie, die in sich in Porto abspielt. Bei beiden Teams läuft die Tormaschinerie auf Hochtouren. Nach einer Viertelstunde führt Porto bereits mit 2:0. Feyenoord wird kalt geduscht. Holt jedoch umgehend zum Gegenschlag aus. In der 22. Minute ist das Spiel bereits wieder ausgeglichen. Daran hat das Heimteam aber gar keine Freude und sucht ein weiteres Mal vehement den Führungstreffer – und findet ihn rund zehn Minuten später durch Soares. Mit fünf Toren geht eine spektakuläre erste Halbzeit schliesslich zu Ende. In der zweiten Hälfte können die beiden Teams nicht mehr an ihren Elan von vor der Pause anknüpfen und somit geht diese verhältnismässig ruhig über die Bühne. Dank dem knappen Heimsieg qualifiziert sich Porto als zweites Team für die Sechzehntelfinals. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 61380.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 10:17 |
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13.12.2019  Zitat: Das Ausscheiden von YB ist eine Enttäuschung – und der Preis für die vielen Verletzten
Ein Kommentar von Sportredaktor Fabian Ruch zum Ausscheiden der Young Boys in der Europa League.
Die Europacup-Kampagne der Young Boys verlief in dieser Saison trotz einigen ansprechenden Leistungen enttäuschend. Die Champions League, das erste grosse Ziel, wurde mit zwei Unentschieden gegen das bescheidene Roter Stern Belgrad verspielt. Und das Überwintern in der Europa League, das zweite grosse Ziel, wurde gestern mit dem 1:1 bei den bescheidenen Glasgow Rangers verpasst. YB überzeugte am Donnerstag erneut nicht und ist nach anstrengenden Monaten seit längerer Zeit mit ziemlich leerem Tank unterwegs.
Das Ausscheiden der Young Boys aus der Europa League ist in Anbetracht der schwierigen Begleitumstände deshalb eine logische Konsequenz. Es ist ihnen in den letzten Wochen nicht mehr gelungen, die Absenzen der vielen verletzten Schlüsselspieler wegzustecken. Sie wirken seit Wochen müde und ausgepresst, blieben in der Super League aber auf Rang 1 – und in der Europa League dank den Heimsiegen im Herbst gegen die Glasgow Rangers (2:1) sowie Feyenoord Rotterdam (2:0) bis gestern aussichtsreich im Rennen.
YB hätte im November bereits bei Feyenoord (1:1) sowie gegen den FC Porto (1:2) einen bedeutenden Schritt Richtung Sechzehntelfinal realisieren können. Gestern war der Meister auf legendärer Bühne im ausverkauften Ibrox-Stadion lange Zeit in jeglicher Hinsicht überfordert, erst gegen Spielende steigerte er sich endlich.
Letztlich zahlen die Young Boys seit ein paar Wochen den Preis für die vielen abwesenden Schlüsselspieler in zentralen Positionen. Insbesondere Captain Fabian Lustenberger ist nicht zu ersetzen. Die Innenverteidiger Frederik Sörensen, Nicolas Bürgy und Cédric Zesiger leisten sich seit geraumer Zeit zu viele Fehler. Gestern patzten Sörensen und Bürgy vor dem Gegentor in der ersten Halbzeit schwer.
Und so bleibt YB ein möglicherweise reizvolles Treffen im Europa-League-Sechzehntelfinal gegen eine europäische Topmannschaft wie Inter Mailand verwehrt. Das Scheitern ist für die Young Boys schmerzhaft. Und es wird übermorgen in Lugano eine besondere Herausforderung für die ausgelaugte Mannschaft darstellen, den Wintermeistertitel mit einem Auswärtssieg zu sichern. Aber an interessanten Perspektiven mangelt es in der Rückrunde nicht. Es gilt, in der Super League den Titelhattrick anzupeilen – und im Cup den ersten Triumph seit 1987. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28829730
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 10:18 |
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13.12.2019  Zitat: YB-Noten: Glanzlos in Glasgow
YB lässt beim 1:1 gegen die Rangers Biss und Klasse vermissen - und leistet sich eklatante Abwehrfehler.
5,0 David von Ballmoos:Sieht immer und immer wieder Morelos auf sich zukommen, wehrt einmal, zweimal, dreimal ab, ist dann bei dessen 1:0 machtlos. Bewahrt sein Team wiederholt vor dem 0:2
3,5 Saidy Janko :Quirlig, aber zu aufgeregt auf rechts, lässt Barisic zu oft flanken. Etwas engagierter in Durchgang zwei.
2,0 Frederik Sörensen: Ist komplett überfordert mit dem Tempo von Morelos. Unglücklicher Prellball nach Bürgys Fehlpass, das muss er besser lösen. Auch später nie wirklich sattelfest.
3,5 Nicolas Bürgy: Bitterer Abend für den Belper: Spielt eigentlich ansprechend, gutes Kopfballspiel, umsichtig in der Abwehr. Aber sein fataler Fehlpass vor dem 0:1 auf Kent, der Morelos bedient, ist der Anfang vom YB-Ende.
3,0 Ulisses Garcia:Auch ihm geht es in der Startphase oft zu schnell, meist gegen Kamara. Traut sich dann auch mehr zu, bleibt aber glücklos.
3,5 Christian Fassnacht:Findet lange nicht ins Spiel. Hat dann die erste echte YB-Chance in der 63. Minute per Kopfball - und sorgt vor dem 1:1 für die nötige Unruhe in der Rangers-Abwehr.
3,0 Michel Aebischer: Der Freiburger zieht einen schwachen Abend ein. Muss sich ein ums andere Mal den Ball abluchsen lassen. Etwas verbessert im zweiten Durchgang.
4,5 Christopher Martins: Bester Berner. Bügelt den einen oder anderen Fehler aus, auch mal seinen eigenen. Der einzige bei YB, der dem Biss der Rangers etwas entgegenzusetzen hat. Muss früh vom Feld, was dem YB-Spiel nicht gut tut.
2,5 Nicolas Ngamaleu: Schwacher Start. Findet auch in der Folge nicht ins Spiel. Seoane nimmt ihn früh runter.
3,5 Roger Assalé: Gibt sich vorne Mühe, reibt sich auf, erhält aber kaum brauchbare Bälle.
3,0 Jean-Pierre Nsame: Muss sich oft zurückfallen lassen, versucht so, das YB-Angriffsspiel anzukurbeln. Ohne grossen Einfluss, muss früh raus.
4,0 Guillaume Hoarau: 61. für Nsame. Kann einige hohe Bälle für Assalé ablegen, lanciert dann Mambimbi vor dem Tor zum 1:1 sehenswert.
4,0 Marvin Spielmann: 61. für Ngamaleu. Probiert einiges, mit Distanzschuss.
Felix Mambimbi :73. für Martins. Flink, mit starker Aktion vor dem 1:1.
Noten: 6,0 herausragend; 5,0 gut; 4,0 solid; 3,0 ungenügend; 2,0 schlecht; 1,0 sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/doss ... y/15566677
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shalako
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 10:19 |
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13.12.2019  Zitat: Das meint BLICK zum YB-Trainer
Für Seoane hat das Europa-Aus keine Konsequenzen
Das Ausscheiden der Young Boys aus der Europa League ist eine Entttäuschung, mehr nicht, findet Fussball-Reporter Alain Kunz.
Aus, vorbei. YB spielt im neuen Jahr nicht europäisch. Gescheitert an einem mittelmässigen Gegner, den alles andere als unwiderstehlichen Glasgow Rangers.
Was bedeutet dieses Scheitern, während Dauerrivale Basel seine Gruppe souverän gewonnen hat? Sportchef Christoph Spycher hatte es klar eingeordnet. Es wäre eine Enttäuschung. Aber man würde die Jungs dennoch nicht in ein Straflager stecken.
Eine kleine Anspielung auf die Idee der Kasernierung des Teams von Napoli durch Präsident Aurelio De Laurentiis vor einem Monat, die in einer offenen Meuterei endete. Und Trainer Carlo Ancelotti doch nicht vor der Entlassung bewahrte, die ihm De Laurentiis nach der 4:0-Gala in der Champions League gegen Genk eröffnete.
YB ist weit weg von solchen chaotischen Zuständen. Konsequenzen hat das europäische Scheitern keine. Zu gut ist die Arbeit von Trainer Gerry Seoane.
Und doch: Es sind die ersten Rückschläge für den Mann, der letzte Saison einzig bei der 0:4-Cupklatsche in Luzern so richtig untendurch musste.
Ein 0:3 gegen Servette. Ein 0:3 bei Basel. Das Verpassen der Champions League gegen dasjenige Team, das sich danach als das wohl schwächste von allen 32 herausstellte. Und nun das Aus in der Gruppenphase der Europa League.
Zugegeben: Die Gruppe war stark. Überdurchschnittlich stark sogar. Selbst die Enttäuschung muss sich deshalb im Rahmen halten. Sie ist nur deshalb so gross, weil sich die Berner zwei Runden vor Schluss in die komfortable Lage brachten, aus zwei Spielen bloss noch einen Sieg zu brauchen, um weiterzukommen.
Daran ist YB zerschellt. Aber nicht gestern in Glasgow. Sondern vor allem zu Hause, gegen Porto. Da hat YB alles vergeben. Mit haarsträubenden Abwehrfehlern. Mit dem Pfostenschuss von Fassnacht kurz vor Schluss.
Aber ob die zweite Seoane-Spielzeit als sehr erfolgreich in die Annalen eingehen wird, dürfte ohnehin nicht daran gemessen werden, ob man die Europa-League-Gruppenphase übersteht. Sondern, ob YB einen Titel holt. Vorzugsweise die Meisterschaft.
Und weil die gegen einen ebenbürtigen FC Basel geholt werden muss, würde sie höher einzuschätzen sein als jene im ersten Seoane-Jahr. Europa-Out hin oder her. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 62227.html
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Verfasst: Freitag 13. Dezember 2019, 10:21 |
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13.12.2019  Zitat: YB-Trainer Seoane nach Europa-League-Aus schwer enttäuscht: «Muss mit den Spielern reden»
Die Young Boys verschlafen in Glasgow die erste Halbzeit und stemmen sich zu spät gegen das Aus in der Gruppenphase der Europa League. Trainer Gerardo Seoane verhehlt seine Enttäuschung nicht.
Zuerst gratulierte er dem Gegner artig zum Vorstoss in die K.o.-Phase. Aber schon im zweiten Satz brachte Gerardo Seoane seine Enttäuschung über das 1:1 bei den Glasgow Rangers zum Ausdruck, das für YB das Aus in der Gruppenphase bedeutete. «Ich bin enttäuscht – enttäuscht, dass wir nicht weitergekommen sind, aber auch darüber, wie wir in dieses Spiel gestartet sind. Die erste Halbzeit ist total an uns vorbeigegangen», sagte er.
Erklären konnte sich der YB-Trainer die anfängliche Leistung seiner Mannschaft unmittelbar nach dem Schlusspfiff nicht: «Ich muss mit den Spielern reden, um herauszufinden, was los war. 15, 20 Minuten lang haben wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden.» Seoane vermisste vor allem jene Tugenden, die vor der Partie gemeinhin herausgestrichen wurden: Engagement, Zweikampf-Stärke und Entschlossenheit.
Erneut leistete die YB-Hintermannschaft dem Gegner mit einem kapitalem Bock Beihilfe. Nach einer halben Stunde spielte Nicolas Bürgy einen haarsträubenden Fehlpass, Frederik Sörensen versäumte es, den Konter zu unterbinden.
Er habe in der Pause «in der nötigen Tonlage» auf die Mängel hingewiesen, erklärte Seoane. Die Berner steigerten sich dann auch. Das Bemühen war ersichtlich und YB nun öfter im Angriff, vor allem nach der Einwechslung der frischen Offensivkräfte Guillaume Hoarau, Marvin Spielmann und Felix Mambimbi. Zu mehr als dem späten Ausgleich, einem Eigentor des Glasgow-Verteidigers Borna Barisic in der 89. Minute, reichte es aber nicht. «Mit etwas mehr Ruhe und Cleverness wäre sogar noch der Sieg möglich gewesen», fand der Coach.
Es wäre aber ein zu guter Lohn für das Gebotene gewesen. Vor knapp 50'000 Zuschauern waren die Young Boys dem eigentlich nicht übermächtigen Gegner im Ibrox-Stadion nämlich eine Halbzeit lang böse unterlegen. Immer wieder rollten Angriffe auf das Tor von David von Ballmoos zu, kaum einmal war YB selber länger im Ballbesitz. Goalie und dem Unvermögen der Rangers war es zu verdanken, dass die Gäste nach den ersten 45 Minuten nur 0:1 zurücklagen.
Die lange Verletztenliste und Müdigkeit aufgrund der ausgedünnten Personallage – neben Captain Fabian Lustenberger fehlten fünf weitere Akteure mit Stammplatz-Potenzial seit Wochen – wollte Seoane nicht als Gründe für das Scheitern auf europäischer Bühne aufführen. Er habe gute Fortschritte gesehen bei den Spielern, die Mannschaft habe in vielen Partien gut funktioniert, befand er. Schliesslich gestand er aber doch: «Wir müssen einsehen, dass wir in dieser Konstellation nicht die Reife hatten, um in der Europa League weiterzukommen.» (pre/sda) https://www.watson.ch/sport/fussball/54 ... opa-league
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