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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 11. Dezember 2019, 18:21 |
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11.12.2019  Zitat: Young Boys sind in Glasgow gelandet
Morgen Donnerstag spielt YB bei den Rangers ums Überwintern im europäischen Wettbewerb. Die Spieler sind am Mittwochnachmittag nach Schottland gereist.
Kurz vor 11.30 Uhr am Mittwoch ist die Maschine der Helvetic Airways mit der Mannschaft von YB im Belpmoos gestartet. Ihr Ziel: Das rund 1300 Kilometer entfernte Glasgow. Dort trifft der Schweizer Meister morgen Donnerstag um 21 Uhr auf die Glasgow Rangers. Es winkt die dritte Sechzehntelfinal-Qualifikation in der Europa League in der Vereinsgeschichte.
Dank «Hoffotograf» Thomas Hodel ist gewiss: Die Chartermaschine ist am frühen Nachmittag sicher auf schottischem Boden gelandet. «Die Stimmung ist ziemlich entspannt», sagt Christopher Martins gegenüber dem vereinseigenen Sender YB-TV, «wir sind fokussiert und wissen, was wir zu tun haben. Wir sind da, um drei Punkte zu holen und die Qualifikation zu schaffen.» Der Mittelfeldspieler ist seit November zurück von einer Verletzung – im Gegensatz zu Camara, Gaudino, Lauper, Lustenberger, Sierro und Sulejmani, die allesamt nicht mittun können.
«Die Atmosphäre wird schon hitzig sein», scheint sich Abwehrkante Frederik Sörensen auf den Auftritt im Ibrox-Stadion zu freuen. Er warnt aber auch: «Wir wissen, dass jedes Heimspiel ein Vorteil ist und die Stimmung da in Schottland immer überragend ist. Von daher erwarte eine andere Ausrichtung von den Rangers im Vergleich zum Hinspiel.» Wie es bei einem Glasgower Derby zwischen Rangers und Celtic im Stadion zugeht, können Sie in unserer Reportage nachlesen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20913319
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 00:25 |
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12.12.2019  Zitat: YB auf dem Weg zum alles entscheidenden Spiel in Glasgow
Heute Nachmittag ist YB für das letzte Europa-League-Spiel in Glasgow gelandet. Die Erinnerung ans Hinspiel scheint die Spieler sichtlich zu entspannen.
Das Wichtigste in Kürze
- Morgen Donnerstag trifft YB in der Europa League auf die Glasgow Rangers. - Für ein sicheres Weiterkommen brauchen die Young Boys einen Sieg. - Das Hinspiel konnten die Berner zu Hause 2:1 gewinnen.
Die Berner Young Boys sind heute Mittwoch zum alles entscheidenden Europa-League-Spiel nach Schottland aufgebrochen. Eine Runde vor Ende der Gruppenphase besteht für alle Mannschaften der Gruppe G noch die Chance auf ein Weiterkommen.
Das Team von Gerardo Seoane braucht gegen die Glasgow Rangers einen Sieg, um mit Sicherheit in den Sechzehntelfinals zu stehen. Keine leichte Aufgabe, denn in dieser EL-Saison verschenkten die Rangers zu Hause nicht einen Punkt.
Ein Unentschieden würde YB nur im Falle einer Niederlage des FC Portos zu Hause gegen Feyenoord genügen.
Im Oktober konnte YB das Heimspiel zu Hause nach einem 0:1-Rückstand in Extremis gewinnen. Christian Fassnacht erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer.
Morgen Donnerstag wird die Partie um 21 Uhr im Ibrox Stadium in Glasgow angepfiffen. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-au ... w-65626921
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 00:49 |
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11.12.2019  Zitat: «Es ist ein Endspiel»
So kommt YB auch ohne Sieg weiter
Das europäische Überwintern ist ein erklärtes Ziel von YB. Doch nach dem 1:2 gegen Porto braucht es in Glasgow gegen die Rangers eine Parforceleistung dafür.
Dieses Gegentor tat weh. So richtig! Denn das 1:2 durch Portos Aboubakar, womit YB vor zwei Wochen erstmals wieder seit über einem Jahr im Stade de Suisse verlor, bedeutet für die Berner in ihrer Wahnsinns-Europa-League-Gruppe:
- Um aus eigener Kraft die Sechzehntelfinals zu erreichen, muss YB gegen die Schotten gewinnen, die ihre beiden bisherigen Heimspiele siegreich und zu Null gestaltet haben. - Bei einer Niederlage ist YB draussen - Bei einem Unentschieden gibt es noch ein kleines Hintertürchen: Verliert Porto zuhause gegen Feyenoord Rotterdam, kommt YB weiter, weil es das Direktduell gegen die in diesem Fall punktgleichen Holländer mit vier gegen einen Punkt gewonnen hat.
«Es ist ein Endspiel»
Nur: Auf Feyenoord zu setzen ausgerechnet bei den heimstarken Portugiesen, wäre eine vermessene Wette. Da ist es doch besser auf die eigenen Stärken zu setzen und in Glasgow zu gewinnen.
«Es ist ein Endspiel», sagt Sportchef Christoph Spycher. «In welchem wir genau das erreichen können, was wir uns vorgenommen haben. Es ist eine grosse Herausforderung, klar, vor diesen Fans. Aber jeder Fussballer spielt doch lieber vor so einer Kulisse als an einem Ort, wo ihm niemand zuschaut...»
2400 YB-Fans reisen nach Glasgow
Und Gelbschwarz wird ja nicht ganz alleine sein gegen 47 500 schottische Fans. 2400 YB-Anhänger reisen ins Ibrox Stadium, um YB zu supporten. «Das ist genial», sagt Trainer Gerry Seoane. «Jetzt müssen wir bloss schauen, dass wir ihnen etwas bieten.»
Allerdings: In den letzten Spielen machte YB einen von den vielen Partien und dem verletzungsbedingt engen Kader ausgelaugten Eindruck. «Wir hatten zuletzt dadurch das eine oder andere nicht so gute Spiele. Deshalb müssen wir nochmals alle Energiereserven anzapfen», so Spycher. Vor allem jene im mentalen Bereich, mehr noch als im physischen.
Und wenn YB das schafft, sich unter den ersten Zwei zu behaupten, «dann ist das ein grosser Effort, denn diese Gruppe ist top», so Seoane. «Zumal wir eines bereits bewiesen haben: Wir sind auf Augenhöhe mit allen Gegnern.»
Und apropos Reserven: Die Glasgow Rangers haben nicht wie YB eine einzige Runde vor den Gruppenspielen gehabt. Die mussten sich durch alle vier Qualifikationsrunden kämpfen. Und stehen nun als eines von nur zwei Teams in der Gruppenphase, welches diese Parforceleistung geschafft hat. Das andere sind die Schweden von Malmö. «Nun wollen wir das, was im Juli gegen St. Joseph’s begann, zu Ende bringen», sagt Rangers-Coach Steven Gerrard.
PS1: St. Joseph's ist der Meister aus Gibraltar
PS2: Die Rangers haben ein Spiel mehr bestritten als YB diese Saison: 28.
PS3: YB-Besitzer Jöggi Rihs ist mit dem Team nach Glasgow gereist, was selten der Fall ist. Das unterstreicht die Brisanz dieses Spiels. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 60323.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:28 |
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12.12.2019  Zitat: Ärger für TV-Zuschauer
YB kämpft um K.o.-Ticket – und SRF zeigt FCB
Bei Basel gegen Trabzon ist der Mist geführt, YB spielt in Glasgow ums Überleben. Gleichwohl zeigt SRF das FCB-Spiel. Warum bloss?
Nein, ein Gassenfeger wirds nicht, wenn Basel heute Trabzonspor empfängt. Bloss 17'000 Tickets sind verkauft. Weils ein unattraktiver Gegner ist. Weil die Türken schon draussen und die Basler schon weiter sind. Und: Weil SRF das Spiel im Fernsehen überträgt. Warum also noch ums Verrecken ins kalte Joggeli pilgern?
Bei den Young Boys hingegen gehts im Ibrox-Park zu Glasgow ums Überleben, ein Sieg gegen die Rangers ist Pflicht, wollen die Berner nicht schon in der Gruppenphase die Segel streichen. Gleichwohl bringt SRF Basel statt YB. Warum bloss? «Weil der SRF das Livespiel in der Europa League nicht frei wählen darf», sagt SRF-Sportchef Roland Mägerle. Teleclub geniesse ein Erstwahlrecht, die Free-TV-Zuschauer gucken in die Röhre.
Das wird sich auch im neuen Jahr nicht ändern. Ausser YB fliegt gegen Glasgow raus. Dann wäre mit dem FCB bloss noch eine Mannschaft in der Europa League vertreten und SRF dürfte dieses Spiel dann übertragen. Dass deswegen am Leutschenbach heute alle den Glasgow Rangers die Daumen drücken, darf trotzdem bezweifelt werden. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 60726.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:30 |
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12.12.2019  Zitat: YB bleiben in der Europa League nicht mehr viele Optionen
Die Berner spielen am Donnerstag gegen die Glasgow Rangers für sich und für den Schweizer Klubfussball. Sie stehen unter schierem Erfolgszwang, wollen sie im Europacup überwintern und Punkte im Uefa-Ranking sammeln.
Der Flughafen Bern hat schon mächtige Stürme erlebt. Etwa 2018, als das Grounding einer regionalen Fluggesellschaft ihn in den Grundfesten erschütterte. Das Malheur fiel just in diejenige Phase, in der die nach langer Depression erstarkten Young Boys von Bern-Belp in Richtung Champions League abhoben. Derweil Bern-Belp unvermindert kriselt und Neuanfänge proklamiert, fliegt YB Ende 2019 weiter europäische Destinationen an. Die aufgesuchten Städte verkörpern im Moment nicht Champions, aber immerhin Europa League. Porto, Rotterdam – und jetzt zum Abschluss Glasgow.
YB ist zurück auf der Erde
Die von Verletzungssorgen geplagten Berner schwebten in dieser Saison lange über ihren Verhältnissen. Spiel für Spiel war so, als könnte ihnen nichts zustossen. Sie blieben im Flow und gerieten sogar in Erklärungsnot, wenn sie hätten Gründe vorbringen sollen. Doch zuletzt blieben andere Eindrücke haften. YB kam auf die Erde zurück. Auf die 1:2-Niederlage gegen Porto in der Europa League folgten die 0:3-Hypothek in Basel und am letzten Samstag der harzige 1:0-Erfolg gegen den FC Luzern. Das war eines der schwächsten YB-Spiele des Jahres.
Vor dem Hintergrund kann aus der YB-Optik nur von Vorteil sein, dass am Donnerstagabend nicht eine x-beliebige Prüfung ansteht, sondern ein Test, dessen Schwierigkeitsgrad ein Fussballer allein gewahr wird, wenn er vor dem Abschlusstraining ins Ibrox-Stadion einläuft. Gegen 50 000 Zuschauer werden zugegen sein, so ist das mit dem Glasgow Rangers FC. 2400 reisen aus Bern an. Die Ausgangslage des Schweizer Meisters lässt nicht viele Optionen. Höchstwahrscheinlich muss er in Glasgow gewinnen, wenn er europäisch überwintern will. Auf dem Spiel steht Geld. Für den ersten Gruppenrang stünden 1 Million Euro bereit, der Sieg in Glasgow gäbe 570 000 und der Vorstoss in die K.-o.-Phase 0,5 Millionen dazu.
Wichtige Punkte im Uefa-Ranking
Dazu wird um Uefa-Punkte gespielt, was der YB-Trainer Gerardo Seoane vor dem Match nicht unerwähnt lässt. Weil frühere Exploits des FC Basel aus der Wertung fallen, ist die Schweiz im Uefa-Ranking inzwischen auf den 20. Rang durchgereicht worden – hinter Länder wie Österreich, Dänemark, Tschechien, Schottland, Zypern, Griechenland, Serbien und Kroatien. Bleiben Schweizer Coups aus, ist absehbar, dass sich die Schweizer Klubs ab 2021 mit einer neuen Europacup-Stufe werden anfreunden müssen: Unterhalb der Champions und der Europa League wird die Europa Conference League zur helvetischen Heimat.
Aus regionaler und nationaler Sicht ist der Abschluss des YB-Jahres von nicht zu unterschätzender Bedeutung. In der Berner Delegation dabei ist auch der Geldgeber Hans-Ueli Rihs. Er ist zugänglich, gibt aber weiterhin keinerlei Interviews. «Vielleicht nach dem Titel-Hattrick», scherzt er. Vielleicht nie. Mit dem Lauf der Dinge ist er zufrieden. So viel lässt er sich entlocken. Es gab teure Zeiten für ihn und seinen verstorbenen Bruder Andy Rihs. Damals drohte dem Klub zwar nicht das Grounding, aber er war weit weg von einer Flughöhe und einem kleinen Final im Ibrox-Stadion.
Das Herz der Rangers ist unbeugsam
Es war 2012, als würde der Schweizer Fussball den FC Basel verstossen. Das Fass in Schottland war übervoll. Wegen finanzieller Ungereimtheiten und Steuerdelikten relegierte der schottische Fussballverband den im Zuge der Wirtschaftskrise ins Trudeln geratenen Glasgow Rangers FC in die vierte Spielklasse. Da nützten dem Grossklub Titel und Tradition nichts mehr. Der Sturz war ein tiefer Schnitt für den schottischen Fussball. Die Rangers weg? Das Undenkbare war real geworden.
Plötzlich spielte der Klub zum Beispiel Anfang 2013 in Annan Fussball, in einem Kleinstadion weit im Süden, zwischen ein paar Häusern im Nirgendwo. Die vierte Liga stand kopf, als die Rangers mit ihrem Fan-Tross anreisten. Annan hatte das Spiel des Jahrzehnts und musste Tickets kontingentieren. Zu Hause im Ibrox-Stadion spielten die Rangers nicht mehr das Glasgower Derby gegen Celtic, sondern gegen namenlose Amateurklubs. Das Herz der Rangers pochte unentwegt weiter: Immer kamen gegen 50 000 Zuschauer ins mitten von Backstein-Häusern gelegene Stadion Ibrox. Vierte Liga, na und? Damals dachte der Gast aus der Schweiz: «Das gibt’s doch nicht.»
Für den schottischen Fussball blieben die Folgen nicht aus. Ohne die Rangers sank der Zuschauerschnitt in der obersten Liga von 14 000 auf zeitweise unter 9000. Die Rangers brauchten für die Rückkehr ins Oberhaus ein Jahr länger als geplant. Der Zuschauerschnitt der Liga beträgt heute wieder 15 000. An der Tabellenspitze ist das, was so oft war. Celtic Glasgow, Glasgow Rangers, der Rest. Als wäre nichts gewesen. https://www.nzz.ch/sport/europa-league- ... ld.1527942
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:32 |
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12.12.2019  Zitat: Kapitales Spiel in Glasgow
Sörensen: «Müssen kämpfen, aber nicht kopflos attackieren»
YB spielt gegen die Glasgow Rangers ums Weiterkommen in der Europa League. Verteidiger Sörensen erwartet einen harten Kampf.
Die Berner sind noch nicht bereit, sich von der europäischen Bühne zu verabschieden. YB trifft am Donnerstagabend im kapitalen Gruppenspiel auswärts auf die Glasgow Rangers. «Wir brennen für diesen Match», sagt Verteidiger Frederik Sörensen.
Der Däne wechselte erst im August zum Schweizer Meister und avancierte sofort zu einem sicherem Wert in der Innenverteidigung. Eine stabile Defensive wird es in Glasgow brauchen. Denn die Berner ziehen nur in die EL-Sechzehntelfinals ein, ...
- ... wenn sie gegen die Rangers gewinnen (unabhängig vom Resultat Porto - Feyenoord). - ... wenn sie unentschieden spielen (nur bei Niederlage Porto).
2500 Berner Fans dabei
«Es wird ein harter Kampf. Aber wir dürfen nicht kopflos attackieren», sagt Sörensen. Geduld sei gefragt. «Wir haben 90 Minuten Zeit, das Spiel zu entscheiden.» Der 27-Jährige freut sich auf den Hexenkessel in Glasgow, in dem auch 2500 YB-Fans lärmen werden.
YB-Coach Gerardo Seoane erwartet ebenfalls eine kampfbetonte Partie. «Es wird sicher intensiv. Deshalb ist es wichtig, dass wir von Anfang an dagegenhalten und unsere offensiven Stärken auf den Platz bringen können.»
Eine Heimmacht
Das dürfte gegen die heimstarken Rangers aber äusserst schwierig werden. Das Team von Steven Gerrard ist auf der europäischen Bühne zuhause seit 15 Spielen ungeschlagen, 11 davon – inklusive alle diese Saison – haben die «Gers» gewonnen.
Gleichzeitig haben die Berner nur 1 ihrer letzten 20 Auswärtspartien im Europacup gewinnen können. Will Gelb-Schwarz aber weiterkommen und nicht auf das Resultat von Porto - Feyenoord schielen müssen, ist ein Sieg in Schottland Pflicht. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... ttackieren
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:35 |
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12.12.2019  Zitat: Mehr als nur ein grosses Spiel
YB tritt heute bei den Glasgow Rangers zu einer Art Europa-League-Endspiel an. Es geht auch um Millionen und Eigenwerbung.
Ein an grossen Spielen reiches 2019 hält für die Young Boys fast ganz zum Schluss noch einmal eine bedeutende Partie bereit. Heute treten sie bei den Glasgow Rangers zum Endspiel in der Europa-League-Gruppenphase an. Ein Punkt würde zum Weiterkommen reichen, sollte Feyenoord beim FC Porto gewinnen, doch das ist eher keine stabile Hochrechnung.
Mit einem Auswärtssieg steht YB sicher im Sechzehntelfinal. Es wäre ein versöhnliches Ende eines abwechslungsreichen Jahres – welches am Sonntag mit einem Sieg in Lugano mit dem Wintermeistertitel versüsst werden könnte.
Die Young Boys haben also innerhalb von weniger als 72 Stunden viel zu gewinnen – und einiges zu verlieren. Das gilt vor allem für die Begegnung im ausverkauften Ibrox-Stadion, welche für den verletzungsgepeinigten und müden Meister zur Unzeit kommt.
«Die Spieler haben oft bewiesen, mit schwierigen Umständen umgehen zu können», sagt Christoph Spycher. Deshalb ist der Sportchef überzeugt davon, dass YB vor über 50'000 Zuschauern nicht enttäuschen werde: «Die Mentalität des Teams ist bemerkenswert. Das hat man gerade in der Europa League regelmässig gesehen.»
Es geht um Millionenbeträge
Die Berner wollen gegen den alles andere als übermächtigen Gegner in stimmungsvoller Ambiance einen Coup realisieren. Für den Schweizer Fussball. Für den Verein. Aber auch für sich selber.
Es geht nämlich in Glasgow in vielerlei Hinsicht um richtig viel. Nicht nur um Prestige und Ruhm und Ehre. Sondern beispielsweise auch um das Uefa-Ranking, in dem die Schweiz abgerutscht ist. Die Young Boys wiederum haben sich in den letzten Jahren in der Clubrangliste kontinuierlich nach oben gearbeitet, derzeit stehen sie auf Platz 61.
Und ein weiterer Aufstieg ist möglich, zumal auf 2021 die schwache Saison 2015/2016 aus der Fünfjahreswertung fällt. Und je höher der Clubkoeffizient ist, umso besser stehen die Chancen, in den Qualifikationsrunden im Sommer gesetzt zu sein.
Das hört sich alles recht technisch an. Doch auch emotional gesehen wäre ein Erfolg bei den Rangers für YB jede Menge wert. Es wäre ein weiteres Ausrufezeichen eines seit drei Jahren florierenden Unternehmens, das auch neben dem Rasen viele löbliche Entscheidungen trifft. Die Rückkehr zum «Stadion Wankdorf» ist nur das jüngste Beispiel dafür.
Ein Überwintern im Europacup wäre sportlich reizvoll – und wirtschaftlich ohnehin. Allein für einen Sieg heute gäbe es von der Uefa 570'000 Euro. Als Gruppensieger käme eine Million Euro dazu, als Zweiter (was realistischer erscheint) die Hälfte, für das Erreichen der Sechzehntelfinals ebenfalls eine halbe Million.
Ein vielleicht erneut ausverkauftes Stade de Suisse würde in der nächsten Runde eine siebenstellige Summe einbringen, dazu gäbe es Bonuszahlungen von Sponsoren und die Möglichkeit, in der Europa League weitere Millionenbeträge zu erwirtschaften via Uefa-Gelder und Zuschauereinnahmen.
«Die Europa League ist reizvoller geworden», sagt Spycher. Weil die Heimspiele in der Gruppenphase gut besucht waren, dürfen die Young Boys aus dieser Europacupkampagne mit Gesamteinnahmen von gegen 10 Millionen Franken rechnen – und die Reise soll ja noch nicht zu Ende sein.
Im Sechzehntelfinal stehen bereits renommierte Vereine wie Inter Mailand, Ajax Amsterdam und Manchester United, aber auch Clubs in YB-Reichweite wie Braga, Alkmaar und Apoel Nikosia.
Bühne für Spieler und Coach
Ein Weiterkommen würde den Fussballern zudem helfen, auf kontinentaler Bühne weiter am Marktwert zu arbeiten. Europäische Auftritte sind ein finanzieller Treiber, weil viele Vereine und Agenten interessierte Beobachter sind. Und man traut ja dem halben YB-Kader zu, irgendwann in einer grossen Liga zu sein. «Diese Partien sind für die Spieler eine gute Bühne», sagt Spycher.
Besonders im Fokus stehen drei afrikanische Offensivspieler, die mit schon 26 Jahren in einem Alter sind, in dem es langsam eng werden könnte mit einem Wechsel in eine Topliga: Roger Assalé, Nicolas Ngamaleu und Jean- Pierre Nsame. Aber auch für mehrere andere Spieler bietet der heutige Abend die Gelegenheit, Eigenwerbung zu betreiben.
Nicht zuletzt gilt das für den Trainer. Gerardo Seoane wird von Vereinen aus vielen Ligen beobachtet, seine aussergewöhnlichen Sprachfähigkeiten reduzieren ihn nicht auf die Bundesliga, in der er längst einen ausgezeichneten Namen besitzt. So war er bei Berlin vor dieser Saison ein grosses Thema, zeigte aber kein Interesse.
Die wirtschaftlich mittlerweile prächtig aufgestellte Hertha beschäftigte sich auch vor wenigen Wochen nach der Entlassung Ante Covics mit Seoane. Wunschkandidat war der frühere Bayern-Trainer Niko Kovac, der abwinkte und in die Premier League gehen dürfte. Interimscoach Jürgen Klinsmann hört Ende Saison auf, und aus Berlin ist von seriösen Quellen zu vernehmen, dass Seoane bei der Hertha immer noch weit oben auf der Liste steht.
Eine Qualifikation heute würde dem Ruf des 41-jährigen, immer noch relativ jungen Trainers nicht schaden. «Ich lebe im Hier und Jetzt und fühle mich bei YB sehr wohl», sagt Seoane. «Wir gehen alle in die gleiche Richtung und haben gemeinsam tolle Aufgaben vor uns.» Und dann: «Meine Arbeit bei YB ist nicht zu Ende.»
Spychers Weg ist nicht fertig
Seoane plant seine Karriere klug, er wird nicht die nächsten zwanzig Jahren in Bern bleiben. Vielleicht nicht einmal die nächsten zwei. «Fussball ist ein sehr schnelllebiges Geschäft», sagt Spycher. «Doch Gerardo Seoane hat bewiesen, dass er den gemeinsam geplanten Weg weiter gehen will und nicht bei der erstbesten Gelegenheit abspringt.»
Das gilt auch für den bodenständigen Sportchef. Spycher war vor einem Jahr der absolute Wunschkandidat des Schweizerischen Fussballverbandes für die neu geschaffene Stelle des Supermanagers – die nun Pierluigi Tami mit etwas weniger Machtvolumen ausfüllt, als ursprünglich für eine Figur wie Spycher angedacht war.
Dieser blieb trotz sehr reizvollem Jobprofil beim SFV in der Nähe seines Wohnortes Muri bei YB und erklärte ebenfalls, seine Arbeit sei nicht beendet. Der 41-Jährige hat seinen Einfluss im Betrieb noch einmal erweitert, ist aber ein ausgesprochener Teamplayer geblieben.
«Wir haben ein Klima und ein Umfeld geschaffen, in dem man sich wohl fühlt», sagt Spycher. «Das müssen sich die Fussballer vor jedem Transfer ins Ausland überlegen. So wie bei uns wird es vielleicht nie mehr sein. Das haben einige erfahren.»
Yoric Ravet beim SC Freiburg, Yvon Mvogo bei RB Leipzig und auch Kevin Mbabu in Wolfsburg zum Beispiel bekleiden Reservistenrollen, ihre Karrieren sind teilweise heftig ins Stocken geraten.
Spycher hat seinen Vertrag Anfang Jahr bis 2022 verlängert. Dann wäre er knapp sechs Jahre im Amt – und wohl bereit für den nächsten Schritt. Auch aus familiären Gründen kommt ein Wechsel ins Ausland für den zweifachen Vater aktuell kaum infrage. Dabei erhielt der Berner schon Offerten aus der Bundesliga.
Vereine wie Schalke, Stuttgart, Hamburg oder zuletzt Köln befassten sich mit dem langjährigen Bundesligaspieler und früheren Captain Eintracht Frankfurts. «Ich konzentriere mich auf YB. Uns geht die Arbeit nicht aus», sagt er.
Sollten die Young Boys auch morgen noch in allen drei Wettbewerben engagiert sein, wird Spycher im Wintertransferfenster vorerst beide Hände voll zu tun haben, das Kader zusammenzuhalten. Das Ergebnis des heutigen Spiels in Glasgow hat auch einen grossen Einfluss auf die Zukunftsplanung bei YB.
Aufstellung
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Sörensen, Bürgy (Zesiger), Garcia; Aebischer, Martins; Assalé, Fassnacht, Ngamaleu; Nsame. – YB ohne: Lustenberger, Sierro, Camara, Lauper, Sulejmani, Gaudino (alle verletzt). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29635797
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 12:37 |
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12.12.2019  Zitat: Charaktertest im legendären Ibrox
YB darf im heutigen Endspiel bei den Glasgow Rangers auf Support von 2400 YB-Fans zählen – und auf einen etwas geknickten Gegner hoffen.
Die Geschichte steht am Eingang bereit. Edle Holzvertäfelungen, auf denen Rekorde für die Ewigkeit eingeritzt sind. Die Glasgow Rangers sind ein Verein von enormer Tradition, und das Ibrox-Stadion im gleichnamigen Quartier Glasgows ist am Mittwochabend für die Young Boys eine beeindruckende Empfangspforte für ein nächstes Kapitel Fussball auf der britischen Insel.
Dass in dieser Gruppe in der Europa League für die Young Boys noch am letzten Spieltag alles offensteht, kann man auf zwei Arten deuten. Zunächst einmal ist es erfreulich. Porto, Feyenoord und die Rangers sind keine Gegner, die man einfach so aus dem Weg räumt.
Aber weil sich YB in der Gruppe so gut verkauft hat, ist es auch ärgerlich, sind die Berner noch nicht qualifiziert. Mit einem Sieg gegen Porto, einem Erfolg in Rotterdam hätten sie der Partie heute den Endspielcharakter nehmen können.
Jetzt aber gilt: Nur der Sieg zählt (zumindest sehr wahrscheinlich). «Wir freuen uns auf dieses Endspiel, es ist ein Charaktertest für die junge Mannschaft», sagt Trainer Gerardo Seoane. Er muss sich für heute entscheiden, wie offensiv er sein Team aufstellen will, wie früh er das für ein Weiterkommen höchstwahrscheinlich benötigte Tor suchen will.
Spielt er von Beginn weg mit zwei Stürmern, was zuletzt gegen Basel (0:3) nicht sehr effektiv war? Oder ist es nur eine echte zentrale Spitze, wie beim 1:0 am letzten Samstag gegen Luzern? «Kopflos wollen wir nicht stürmen», sagt Seoane, «aber von Anfang an Akzente setzen.»
Im Ibrox ist YB schon einmal angetreten. 1977 trafen sie im Cupsiegercup auf die Rangers, verloren auswärts 0:1, spielten zu Hause dann 2:2. Die Rangers waren damals ein Topteam, 1972 gewannen sie den Wettbewerb. Mit Trainer Steven Gerrard sind sie auf dem langen Weg dorthin zurück.
Doch am Sonntag gab es für die Liverpool-Legende einen ziemlichen Rückschlag zu verkraften. 0:1 verloren die Rangers den Ligacup-Final gegen den grossen Rivalen Celtic im Hampden Park, nie und nimmer hätten sie dieses Spiel verlieren dürfen, sie waren besser, sie bekamen einen Penalty, und sie spielten die letzte halbe Stunde in personeller Überzahl.
Der triefende Gerrard
Fassunglos stand der triefende Gerrard im Dauerregen nach dem Schlusspfiff da. Den Penalty verschoss Torjäger Alfredo Morelos, die Überzahl blieb ohne Folgen, und so muss sich Gerrard auch am Mittwoch noch Fragen zum 419. Old Firm gefallen lassen.
«Wir hatten alle einen Tag frei, haben ein wenig durchgeatmet» sagt Gerrard. Noch im Anschluss an das Spiel hatte er das Offside, welches dem Celtic-Treffer durch Christopher Jullien nach einem Freistoss vorangegangen war, moniert und die Diskussion, ob auch die schottische Liga langsam über den VAR nachdenken müsse, angeregt.
Drei Tage nach dem Old Firm und einen Tag vor dem Spiel gegen YB geht es bei den Rangers fast ausschliesslich um das zurückliegende Derby. Dass die Vormachtstellung der Rangers in der ewigen Bilanz gegen den Rivalen zu kippen droht, ist ein Thema. 161 der 419 Duelle haben die Rangers gewonnen, 159 Celtic.
Und in der Meisterschaft, wo die Rangers zwei Punkte zurückliegen, könnte Celtic im Frühling den 51. Titel holen. 54 haben die Rangers, das ist Weltrekord. Sollte ihn ausgerechnet Celtic dereinst egalisieren, wäre das für sie ein Totalschaden.
Gerrard hätte am Sonntag zum Trainer werden können, der der in den letzten Jahren arg gebeutelten Anhängerschaft den ersten Titel seit dem Konkurs 2012 bringt. Die nächste Chance auf einen Titel bietet sich im «echten» schottischen Cup.
Oder mit einem sensationellen Lauf in der Europa League. Celtic ist vor dem letzten Gruppenspiel bei Cluj schon für die Sechzehntelfinals qualifiziert. Ein Old Firm auf europäischer Ebene, das gab es noch nie.
2400 Fans begleiten YB heute gegen die Rangers. Das ist die dritthöchste Zahl an Auswärtsfans, nach den Gastspielen in Manchester und Liverpool. Auf allen möglichen Wegen sind die Anhänger nach Glasgow gelangt, mit der Fähre von Frankreich her, viele via Edinburgh, das im Vorbeigehen durchaus eine Reise wert ist, andere über London und Mailand. Die britische Insel zieht an, und auch hier steht eine Geschichte bereit. YB muss sie nur noch schreiben.
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Sörensen, Bürgy (Zesiger), Garcia; Aebischer, Martins; Assalé, Fassnacht, Ngamaleu; Nsame. – YB ohne: Lustenberger, Sierro, Camara, Lauper, Sulejmani, Gaudino (alle verletzt).
Aufstellung
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Janko, Sörensen, Bürgy (Zesiger), Garcia; Aebischer, Martins; Assalé, Fassnacht, Ngamaleu; Nsame. – YB ohne: Lustenberger, Sierro, Camara, Lauper, Sulejmani, Gaudino (alle verletzt). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27257301
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 16:55 |
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12.12.2019  Zitat: EL-Showdown in Glasgow
Das sagt Spycher zum drohenden YB-Aus
Das Weiterkommen in Europa hängt für YB an einem seidenen Faden in der Kälte Schottlands. Doch was, wenn die Berner scheitern? Sportchef Christoph Spycher redet Klartext.
BLICK: YB hat das Ziel klar ausgegeben, europäisch überwintern zu wollen. Was würde es bedeuten, würde man scheitern? Christoph Spycher: Das wäre eine Enttäuschung. Auch wenn wir wussten, dass es in dieser Gruppe nicht einfach werden würde. Bisher haben wir es aber gut gemacht. Und nun haben wir im letzten Spiel die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Jetzt gilt es alle Energie auf den Platz zu bringen, damit das klappt. Nochmals: Es wäre eine Enttäuschung. Nicht mehr und nicht weniger.
Es wäre umso enttäuschender, weil man zwei Spieltage vor Schluss mit der Tabellenführung eine hervorragende Ausgangslage hatte. Ja, aber wir wussten vom Spielplan her schon, dass am Schluss das Heimspiel gegen Porto warten würde, die nominell stärkste Mannschaft in dieser Gruppe. Und das Auswärtsspiel bei den heimstarken Rangers. Also zwei schwere Aufgaben. Aber wir haben ja alles noch in den eigenen Füssen.
Aber das europäische Scheitern wäre schon schlimmer als in der heimischen Liga nur auf Platz zwei zu überwintern. Das könnte man bereits im ersten Rückrundenspiel gegen Basel korrigieren. Europa hingegen wäre vorbei.Grundsätzlich will man immer das Maximum: Europäisch und in der Super League auf Platz eins überwintern. Aber es bedeutet nicht das Ende der Welt, sollte es nicht klappen. Es braucht nun die Mobilisierung der letzten Kraftreserven in den letzten zwei Spielen.
Hätte ein Scheitern in Glasgow irgendwelche Konsequenzen? Wir werden kein Straflager durchführen... Es ist klar, dass es das Ziel ist. Doch wenn es nicht klappt, heisst es: sofort abhaken und weiter. Das war auch so, als wir in die Champions League wollten und dieses Ziel verpassten. Danach gings auch weiter. Das ist der Sport. Das ist der Fussball. Es geht immer weiter. Nicht europäisch, aber in der Meisterschaft, im Cup Wir hören ja nicht auf zu spielen. Aber nochmals: Wir wollen unbedingt weitere europäische Spiele. Deshalb wird die Mannschaft alles dafür geben.
Das meint BLICK Seoane unter Beobachtung
Ein Kommentar von BLICK-Fussballreporter Alain Kunz
Das lief ja alles wie geschmiert bislang in der jungen Trainerkarriere des Gerry Seoane.
Ein halbes Jahr Luzern, in dem er den FCL vom Regen ans Sonnenlicht von Platz drei coachte.
Dann setzte er sich ins gemachte Hütter-Nest von YB und führte dessen Vorarbeit mit viel Fingerspitzengefühl fort, sodass die Saison im zweiten Titel in Folge endete und zur Spielzeit der Rekorde wurde.
Doch vor allem: Seoane führte YB in die Champions League. Und dort zum ersten Sieg, ausgerechnet gegen das grosse Juventus Turin. Das 0:4-Cup-Out ihn Luzern konnte da nur ein Kollateralschaden sein.
Doch nun ist der Umbruch da, der im Jahr eins nach Hütter noch nicht eingetreten war. Seoane muss diesen orchestrieren. Seine erste grosse Herausforderung. Prompt verpasste YB die Champions League gegen das mittelmässige Roter Stern Belgrad. In der Meisterschaft gabs zwei Klatschen gegen Servette und Basel, aber immerhin blieb YB Leader.
In der Europa League vermochte man die exzellente Ausgangslage zu Hause gegen Porto nicht zu nutzen, verlor seit über einem Jahr erstmals wieder im Stade de Suisse. Und nun das Endspiel ausgerechnet bei den heimstarken Rangers.
Es ist das erklärte Ziel des Vereins, international zu überwintern. Misslingt dies YB, wäre das eine grosse Enttäuschung. Seoane hätte die internationalen Ziele in dieser Saison verpasst. Und stünde in Meisterschaft und Cup unter genauester Beobachtung. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 61028.html
_________________ For Ever
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Verfasst: Donnerstag 12. Dezember 2019, 17:00 |
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