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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 22. April 2019, 23:28 |
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22.04.2019  Zitat: Seoanes Bekenntnis zu den Young Boys
Die Young Boys verlieren in der ausverkauften Maladière vor Tausenden YB-Fans gegen Xamax 0:1 und erzielen erstmals seit 60 Spielen kein Tor in der Super League. Im Fokus steht aber der Trainer.
Gerardo Seoane steht in den Katakomben der Maladière in Neuenburg und zupft am Ärmel seines weissen Hemdes. Der YB-Trainer wirkt leicht nervös, obwohl er erwartet hat, dass wahrscheinlich eher er als das sportlich relativ unbedeutende Spiel seiner Mannschaft im Fokus stehen würde.
In den letzten Tagen waren Gerüchte über einen Abgang des Meistertrainers in Umlauf geraten. Ein deutsches Boulevardblatt hatte den 40-Jährigen als Topfavorit auf den frei werdenden Job bei Hertha Berlin ins Spiel gebracht. An Berns Stammtischen begannen die Diskussionen: Würden die Young Boys nach nur einem Jahr schon wieder einen Trainer suchen müssen? Käme ein Abgang für Seoane nach nur anderthalb Jahren in der Super League nicht zu früh? Und vor allem: Wer würde die Arbeit des amtierenden Trainer des Jahres fortführen?
Wertschätzung und Freude
Seoane richtet sein blaues Sakko und sagt einen Satz, den er an diesem Sonntagabend mehrmals in die Mikrofone diktieren wird. «Es ist eine grosse Wertschätzung und Ehre für den ganzen Verein, dass unsere Arbeit Interesse aus der Bundesliga weckt.» Seoane ist keiner, der sich in den Fokus rücken will. Und eigentlich kommentiert er auch keine Gerüchte. In den letzten Tagen habe es aber eine Dynamik angenommen, dass er sich nun entschlossen habe, Klarheit zu schaffen über seine Zukunft.
Und die liegt in Bern. «Für mich war immer klar, dass ich hier bleibe. Ich bin hier am richtigen Ort», sagt Seoane und spricht von den Herausforderungen, die ihn bei YB noch erwarten, in der Meisterschaft, im Cup, aber auch in der Champions League, welche die Young Boys im August zum zweiten Mal erreichen können. «Ich freue mich auf die nächste Saison.»
Wechselgesang vom Schiff
Seoanes Bekenntnis zu YB ist die Nachricht des Tages. An einem Nachmittag, der ganz viele Geschichten bereithält. Mehrere Tausend YB-Fans verwandeln die Maladière in die temporäre Heimstätte des Meisters. Und bei der Anreise beweisen sie meisterliche Kreativität. Eine Gruppe reist von Cudrefin her mit dem Schiff an. Als der kleine Kahn vor dem Ufer Neuenburgs durchtuckert, stimmen die Berner einen Wechselgesang mit den Freunden der Young Boys an, die sich im Café des Amis am Seeufer auf den Match einstimmen.
Die Fans wissen, dass sich ihre Mannschaft auf Abschiedstournee befindet, dass im Sommer mehrere Leistungsträger ins Ausland wechseln werden und jetzt nur noch wenige Partien bleiben, um das Team zu sehen, das für die zwei erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte verantwortlich ist. Kevin Mbabu sitzt in Neuenburg auf der Tribüne. Die Verhandlungen zu seinem Transfer nach Wolfsburg sind fortgeschritten, Sportchef Christoph Spycher will kurz vor Bekanntgabe des Wechsels, der YB etwa 10 Millionen Franken einbringen dürfte, nicht riskieren, dass sich der Rechtsverteidiger verletzt.
Mbabu sieht, wie sich seine Teamkollegen schwertun gegen den bissigen Aufsteiger, wie sie sich nur wenige Chancen herausspielen und im Abschluss meist umständlich agieren. Als Kemal Ademi Xamax kurz nach seiner Einwechslung in der 73. Minute in Führung bringt, bleibt den Bernern genügend Zeit, der Partie eine Wende zu geben, wie sie es in dieser Saison schon oft gemacht haben. Doch Mbabu sieht kein spätes Comeback.
Erstmals seit 60 Super-League-Partien oder dem 19. August 2017 bleiben die Young Boys ohne Tor, verlieren zum zweiten Mal in dieser Saison. Ein Stimmungskiller? Mitnichten. Als die Partie fertig ist, feiern die Berner Fans minutenlang den ehemaligen YB-Flügel Raphaël Nuzzolo, der mit Xamax nun neun Punkte Vorsprung hat auf einen direkten Abstiegsplatz. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29869100
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shalako
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Verfasst: Montag 22. April 2019, 23:30 |
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22.04.2019  Zitat: Wechsel zu Wolfsburg – Mbabu fehlt gegen Xamax
Kevin Mbabu steht gegen Xamax nicht im YB-Aufgebot. Ein Transfer des Verteidigers scheint nur noch eine Frage der Zeit.
Auch wenn das deutsche Fussballmagazin «Kicker» den Transfer von Kevin Mbabu zum Bundesligisten VfL Wolfsburg schon als perfekt meldet, noch liegt keine offizielle Bestätigung vor. Lange dürfte die Vollzugsmeldung aber wohl nicht mehr auf sich warten lassen: Die Young Boys verzichten beim heutigen Auswärtsspiel in Neuenburg jedenfalls schon auf die Dienste des 24-jährigen Rechtsverteidigers.
Kevin steht vor finalen Vertragsverhandlungen», lässt YB-Sportchef Christoph Spycher vor dem Spiel via Twitter verkünden. «Er hätte auch gegen Xamax spielen wollen, aber wir erachten es als richtige Massnahme, in zu schützen.» Im Raum steht eine Ablöse um die zehn Millionen Franken. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20191579
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shalako
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Verfasst: Montag 22. April 2019, 23:32 |
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22.04.2019  Zitat: YB-Noten: Ideenlos in der Festhütte
Die Young Boys bleiben bei Xamax erstmals seit 60 Spielen ohne Tor.
David von Ballmoos: Note 4,5 Lange kaum gefordert, aber trotzdem wachsam. Beim Gegentor bleibt der Emmentaler chancenlos.
Mohamed Camara: Note 3,5 Der Gambier agiert gewohnt rustikal in der Abwehr, verliert aber den entscheidenden Zweikampf gegen Ademi vor dem 0:1.
Steve von Bergen: Note 4,5 In seinem letzten Spiel im Stadion seines Heimatvereins ist der Captain sichtlich motiviert, grätscht, dirigiert und bügelt Fehler aus. Liefert sich einige Zweikämpfe mit Raphaël Nuzzolo. Er kann seinen Freund vor dem Gegentor jedoch nicht am Pass hindern.
Loris Benito: Note 4,0 Erneut Teil der Dreierkette. Einige gute Flanken, die für Gefahr sorgen, aber insgesamt wenig Durchschlagskraft.
Thorsten Schick: Note 4,5 Erhält eine Einsatzmöglichkeit auf seiner angestammten Position am Flügel. Einige gute Vorlagen.
Sandro Lauper: Note 4,0 Kann nur sehr selten zeigen, über welch feinen Fuss er verfügt.
Michel Aebischer: Note 4,0 Auch der Freiburger sieht sich im Mittelfeld harter Gegenwehr gegenüber und kann selten für kreative Momente sorgen.
Ulisses Garcia: Note 3,5 Am Flügel wirkt er bisweilen verloren, setzt sich wie Pendant Schick selten durch.
Roger Assalé: Note 4,5 Ist bemüht, dribbelt, kämpft und legt einige Male auf für die Teamkollegen, wie er es in den letzten Wochen vermehrt gemacht hat. Verpasst in der ersten Halbzeit eine Hereingabe knapp und wird auch nicht mit einem Assist belohnt.
Guillaume Hoarau: Note 4,5 Dem Topskorer bieten sich mehrere Chancen, sein Torkonto weiter zu äufnen. Scheitert einmal mit einem frechen Hackentrick und sieht ein andermal seinen Schuss von Kamber geblockt.
Jean-Pierre Nsame: Note 3,5 Zu Beginn Mühe mit der Abstimmung im 3-4-3-System. Bleibt blass.
Christian Fassnacht: Note 4,0 64. Minute für Garcia. Bringt neuen Schwung, kommt kurz nach seiner Einwechslung zu einer guten Möglichkeit, kann die Flanke von Benito jedoch nicht Richtung Tor bringen.
Djibril Sow: Note 4,0 67. Minute für Lauper. Auch der Zürcher kann dem Spiel nicht die Ideen verleihen wie in den letzten Wochen oft. Bleibt hängen und tut sich schwer.
Gianluca Gaudino 78. Minute für Aebischer.
Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29027534
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shalako
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Verfasst: Montag 22. April 2019, 23:34 |
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22.04.2019  Zitat: Meister YB verliert bei Xamax Neuchâtel
Die Maladière in Neuenburg wird von YB-Fans in Gelbschwarz gehüllt. In einem unterhaltsamen Spiel setzt sich das abstiegsgefährdete Xamax mit 1:0 durch.
Das Wichtigste in Kürze
- Xamax gewinnt gegen YB mit 1:0. - Während die Berner bereits Meister sind, kämpfen die Neuenburger gegen den Abstieg. - Dank Sieg liegen die Neuenburger nun 9 Punkte vor GC und dem Barrage-Platz. - Trost für YB: Seoane bleibt Trainer bei den Bernern.
Bittere News für GC: Nach dem Sieg von Xamax über Meister YB liegen die Zürcher 9 Punkte hinter den Neuenburgern. Der Niedergang in die Zweitklassigkeit scheint für das Team von Uli Forte beinahe besiegelt. Nächsten Samstag (19 Uhr) kommt es auf der Maladière zum Direktduell zwischen den beiden Abstiegskandidaten.
YB dominant, Xamax mit den grossen Torchancen
Die Young Boys sind zwar in der Anfangsphase bemüht, Xamax hat aber die besseren Chancen. Die grösste Möglichkeit vergibt Pickel in der 17. Minute, nachdem Topskorer Raphaël Nuzzolo ihm den Ball mustergültig querlegt. Spielerisch ist es aber der Meister aus Bern, der die Partie in der gelbschwarz-gehüllten Maladière dominiert.
Tore sind aber in der ersten Halbzeit Fehlanzeige und so gehen die beiden Mannschaften mit einem 0:0 in die Kabinen.
In Durchgang zwei legen die Hausherren los wie die Feuerwehr und kommen innert weniger Minuten gleich zu drei Topchancen. Die grösste hat Nuzzolo, der von Pululu lanciert wird und das Leder aus bester Abschlussposition über den Kasten hämmert.
Auch die Gäste haben danach gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Zuerst scheitert aber Hoarau mit dem Absatz an Goalie Walthert, Und in der 69. Minute verpasst der eingewechselte Fassnacht das 1:0 nach einer Benito-Massflanke. Wer die Tore nicht macht...
Und dann brechen in Neuenburg plötzlich alle Dämme. In Minute 70 wird Kemal Ademi eingewechselt. Drei Minuten später wird er von Nuzzolo lanciert, lässt Camara hinter sich und trifft zur vielumjubelten Führung für Xamax Neuchâtel.
Die Xamaxiens rühren nach der Führung steinharten Beton an. Man zieht sich weit in die eigene Hälfte zurück und möchte die Führung um jeden Preis über die Zeit retten. Die Young Boys rennen vehement an und haben in der Schlussphase einige gute Ausgleichs-Chancen. Es fällt aber kein weiterer Treffer und somit gewinnt Xamax sensationell dank einem Tor von Ademi mit 1:0!
Für YB geht damit eine beeindruckende Serie zu Ende. Die Berner haben seit dem 0:0 gegen den FCZ am 19. August 2017 in jedem ihrer 60 Super League Spiele mindestens ein Tor erzielt. Ausgerechnet gegen Xamax, das die meisten Gegentore der Liga kassiert hat, bringt man keinen Treffer zu Stande.
Seoane bleibt YB-Trainer
Ein Trost gibt es für die YB-Fans nach dem Spiel. Gerry Seoane bestätigt nach dem Spiel gegenüber SRF: «Ich bleibe bei YB.» Der 40-Jährige gibt zu, einige Anfragen aus dem Ausland erhalten zu haben.
Es sei schön, wenn sein Name bei europäischen Klubs genannt werden. Seoane rechtfertigt seinen Verbleibt: «Ich fühle mich unglaublich wohl bei YB. https://www.nau.ch/sport/fussball/meist ... l-65511917
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shalako
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Verfasst: Montag 22. April 2019, 23:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.04.2019  Zitat: Henchoz: «On savait qu’il fallait être presque parfait»
Au moment de savourer les trois points fêtés contre YB, le coach de Xamax, Stéphane Henchoz, demeurait aussi réaliste.
Ainsi donc NE Xamax a réussi à infliger au champion de Suisse sa deuxième défaite de l’exercice, ce que seul le FC Lucerne était parvenu à réaliser cette saison en championnat (3-2 le 6 octobre à Berne).
En battant une équipe qui avait dominé la Juventus en Ligue des champions en décembre passé, le club neuchâtelois a aussi mis fin à une incroyable série, celle d’une formation bernoise qui avait toujours inscrit au moins un but lors de ses 60 derniers matches de Super League, soit depuis le 19 août 2017 (0-0 à Zurich).
Seoane lucide
Beau joueur, Gerardo Seoane a été le premier à reconnaître les mérites neuchâtelois. «Dès le coup d’envoi, convenait-il, on ne s’est pas trouvé à l’aise. On n’a pas été capable de trouver des solutions. Par la suite, on a aussi manqué d’efficacité.» Le coach d’YB a toutefois tenu à relativiser la portée de l’échec. «On a réussi une série extraordinaire de 60 matches de championnat en marquant chaque fois au moins à une reprise. Pour évoluer encore, il faut se demander pourquoi l’on n’a pas été assez bon.» Sans doute la très compréhensive dépression du champion y a-t-il contribué
Mais la réponse se trouve aussi du côté de NE Xamax, livrant une performance de haut vol pour contenir les offensives bernoises. Ce n’est pas un hasard si YB a tiré 16 corners à 4 et frappé 18 fois au but. Sans réussite.
Clubs zurichois menacés
«Si l’on voulait avoir une petite chance aujourd'hui, analysait Stéphane Henchoz, on savait qu’il fallait être presque parfait, ce que l’on a essayé d’être. On pensait pouvoir se créer deux occasions par mi-temps. On a réussi à en convertir une…»
Si le succès de Xamax doit aujourd’hui constituer un terrible coup d’assommoir pour les deux clubs zurichois – GC parce qu’il se retrouve distancé en étant relégué à neuf points et le FCZ parce qu’il sent désormais le souffle neuchâtelois dans son dos -, il ne change pas fondamentalement la situation aux yeux de son technicien. Quoique…
«C’est extraordinaire de battre la meilleure équipe du pays mais on est toujours barragiste aujourd’hui, lâchait Henchoz. Le seul avantage, c’est que l’on peut regarder le classement des deux côtés, vers le bas et vers le haut.»
S’il s’impose samedi contre Grasshopper, Xamax assurerait déjà sans doute définitivement sa place de barragiste. Un match que Xamax abordera sans son buteur Kemal Ademi. Averti suite à son strip-tease du lundi de Pâques (il avait ôté son maillot après sa réussite), le No 99 sera suspendu. «On ne peut pas lui en vouloir d'avoir été victime de ses émotions», conclut Henchoz (vidéo ci-dessous). https://www.lematin.ch/sports/football/ ... y/28378089
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 08:03 |
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25.04.2019  Zitat: Emotionen und Geschenke auf der Maladière
Steve von Bergen über das letzte Spiel gegen seinen Heimatverein Xamax.
Als Steve von Bergen irgendwann Ende März nach vielen Gesprächen mit Familie und Freunden zum Entschluss kam, Ende Saison zurückzutreten, begann für ihn die Abschiedstournee durch die Schweizer Fussballstadien. Das letzte Mal gegen St. Gallen spielen, das letzte Mal gegen Thun, das letzte Mal in Luzern. Als der 35-Jährige seine Pläne am 11. April publik machte, wurde auch der Öffentlichkeit bewusst, dass sich von Bergen nur noch rund sechs Wochen die Fussballschuhe schnüren wird, dass nach 19 Jahren eine grosse Karriere zu Ende gehen wird.
Drei Tage später, als die Young Boys als alter neuer Meister nach Zürich reisten, feierten die Fans ihren Captain nach Spielschluss minutenlang, ebenso, als das Team nach der Rückkehr nach Bern im Stade de Suisse die Meisterparty startete. Von Bergen war sichtlich gerührt, als er das Mikrofon ergriff und ein paar Worte an die Fans richtete.
Nicht jedes letzte Spiel wird in den nächsten Wochen gleich emotional sein für den Neuenburger, dasjenige am Sonntag gegen seinen Jugendclub Xamax war es dafür aber ganz besonders. Vor dem Spiel überreichte ihm Xamax-Präsident Christian Binggeli ein eingerahmtes Trikot, nach der Partie skandierten die einheimischen Fans seinen Namen.
Von Bergen steht nicht gern im Mittelpunkt. Das entspricht nicht seinem Naturell, nach dem er stets das Kollektiv in den Fokus rückt. Am Sonntag kommt er jedoch nicht darum herum, über die spezielle Bedeutung dieser Partie zu sprechen, darüber, dass er als kleiner Junge immer den Traum hegte, einst für Xamax zu spielen, und dass er in seiner Karriere mehr erreicht habe, als er sich hätte erträumen können.
«Hier hat alles angefangen. Es war schon sehr emotional, hier ein letztes Mal zu spielen», sagte von Bergen, der sich trotz aller Verbundenheit nicht über den 1:0-Erfolg und die wichtigen Punkte im Abstiegskampf für Xamax freuen mochte. «Jetzt bin ich noch Captain von YB, und dass wir verloren und zum ersten Mal nach 60 Spielen kein Tor geschossen haben, ist schade. Aber es musste einmal kommen.»
Als von Bergen das sagt, spricht wenige Meter daneben sein Freund Raphaël Nuzzolo darüber, wie mühsam Xamax für alle Gegner zu spielen sei. Von Bergen schaut rüber und sagt mit einem Schmunzeln: «Aber am meisten nervt mich, dass mir Nuzz nun das ganze Leben wird unter die Nase reiben können, dass er das letzte Spiel gegen mich gewonnen hat.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29623282
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