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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:05 |
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27.05.2018  Zitat: FCZ-Frey erklärt Frust-Jubel gegen Hütter
«Vielleicht hätte YB mit mir das Double geholt»
Michi Frey bringt den FCZ mit einem Weitschuss-Hammer in Führung. Beim Jubeln lässt er seinen früheren Trainer Adi Hütter noch wissen, was er von ihm hält. Nach dem Spiel erklärt er seine Emotionen.
«Was soll ich da bloss sagen», sagt FCZ-Stürmer Michi Frey nach dem 2:1-Sieg im Cupfinal über seinen Ex-Klub YB ins SRF-Mikro.
Frey bringt die Zürcher auf Kurs, trifft schon in der 11. Minute zum 1:0 – und feiert nach Schlusspfiff ausgelassen mit seinen Kollegen.
Beim 1:0 aber rennt Frey jubelnd an seinem Ex-Trainer Adi Hütter vorbei, schreit ihm ins Gesicht.
Was hätte er Hütter sagen wollen?, wird Frey gefragt. Die trockene Antwort: «Vielleicht, dass wenn ich noch bei YB wäre, dass sie das Double geholt hätten.»
https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 26465.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:06 |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:08 |
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27.05.2018  Zitat: Polizei zieht positive Fanmarsch-Bilanz
Die Märsche der YB- und FCZ-Fans blieb grösstenteils friedlich. Dennoch kam es zu einigen Zwischenfällen.
Nicht nur die Trainer der beiden Cupfinalisten musste sich Gedanken über ihr sonntägliches Aufgebot machen. Auch die Berner Kantonspolizei musste sich über eine Aufstellung entscheiden, um eine friedliche Durchführung der Fanmärsche zum Stade de Suisse gewährleisten zu können. Dazu hat sie sich für ein Grossaufgebot entschieden, wie es in einer Medienmitteilung von Sonntagnachmittag heisst. «Die Anreise der Fangruppierungen sowie die beiden bewilligten Fanmärsche konnten ohne Konfrontation gewährleistet werden», bilanziert die Polizei.
Dennoch verliefen die Märsche nicht ohne Probleme. So kam es auf beiden Routen zu Behinderungen des privaten und öffentlichen Verkehrs. Zudem haben beide Fanlager pyrotechnisches Material wie auch Knallpetarden gezündet. «Dabei meldeten sich auch zwei unbeteiligte Personen wegen Verdachts auf Hörtraumatas», heisst es in der Medienmitteilung. Ausserdem gingen bei der Polizei mehrere Meldungen wegen öffentlichen Urinieren, Klebereien und Sprayereien sowie wegen Diebstähle in einem Tankstellenshop durch FCZ-Anhänger ein. Laut Polizei seien zudem bereits vor Beginn der Fanmärsche Fahrzeuge in der Stadionregion versprayt worden.
Beim Einlass in das Stade de Suisse kam es zudem zu einem Zwischenfall. Der Westeingang wurde durch die Polizei kurzzeitig geschlossen. Zwei Personen wurden im Zusammenhang mit Pyrotechnika und Übergriffen gegen das Sicherheitspersonal angehalten. Auch nach dem Spiel werde die Polizei präsent bleiben.
Während des Einlasses der Besucher in das Stadion musste der Westeingang des Stade de Suisse bei Ankunft des Zürcher Fanwalks aus Sicherheitsgründen durch die Einsatzkräfte kurzzeitig geschlossen werden. Zwei Personen wurden im Zusammenhang mit Pyrotechnika und Übergriffen gegen das Sicherheitspersonal angehalten. Die Polizei bleibt auch während und nach dem Fussballspiel rund um das Stade de Suisse und in der Stadt präsent. https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/16983215
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:09 |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:10 |
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27.05.2018  Zitat: YB verpasst das Double
Die Young Boys verlieren den Cupfinal gegen den FC Zürich mit 1:2. Aus dem ersten Double seit 60 Jahren wurde somit nichts.
Der FC Zürich belegt seine Cupfinal-Qualitäten ein weiteres Mal. Im elften Endspiel setzt sich der FCZ zum 10. Mal durch. In Bern besiegt der Aufsteiger den Meister Young Boys 2:1.
Für die Szenen mit Raffinesse und Emotionen war in den entscheidenden Phasen ausnahmslos der FC Zürich besorgt - mehrfach mittendrin, der frühere YB-Junior Michael Frey. Mit seinem 1:0 (11.) gab der bullige Angreifer früh den Tarif bekannt und die Richtung vor. Im Sog Freys legte der Aufsteiger von Minute zu Minute an Selbstvertrauen zu. Und selbst in Unterzahl liess er sich nicht mehr abdrängen - im Gegenteil: Antonio Marchesano schloss ein wunderbares Solo mit dem wegweisenden 2:0 (74.) ab.
Nach Sulejmanis Kopfballtor hatten die personell dezimierten Zürcher im Finish zwar noch ein paar heikle Situationen zu überstehen, mehr liessen sie nicht zu. Deshalb war der letzte Sprint eines unterhaltsamen Nachmittags Ludovic Magnin vorbehalten: In seiner ersten (halben) Saison als Chef stürmte er im Anzug euphorisiert vor die Kurve der FCZ-Anhänger und mit seinem Verein zum Triumph.
Während Wochen hatten die Young Boys ihren ersten Meistertitel seit 1986 zelebriert. Der Festmarathon hinterliess Spuren, anders ist der überaus laue Auftakt zum Endspiel im eigenen Stadion nicht zu interpretieren. Derweil der Aussenseiter sich sofort energisch Zutritt verschaffte, fehlte beim Champion die Spannung. In verschiedenen Rencontres hinterliess der FCZ einen kompromissloseren Eindruck. Der Meister hielt nicht Wort.
«In unserer letzten gemeinsamen Woche werden wir noch intensiver arbeiten und alles abrufen», hatte Adi Hütter im Vorfeld betont. Seine Botschaft verflüchtigte sich. Nach 101 teilweise hochklassigen Liga-Spielen mit 223 Treffern endete die Ära Hütters enttäuschend. YB blieb auf dem Weg zur vierten Cup-Final-Niederlage in Folge weitgehend emotionslos.
Winner Frey
Zum Winner avancierte gleichwohl ein gebürtiger Berner: Michael Frey. Der Stürmer ist während seiner Karriere selten einer Konfrontation ausgewichen - Mit- und Gegenspieler inklusive. Der 23-Jährige mit langer YB-Vergangenheit versteht sein Engagement als neuen Anlauf. In einem Klub, «der einen Namen hat, der etwas auslöst», wie er im letzten Sommer immer wieder betonte.
Beim FCZ löste er selber einiges aus. Er markierte in der Liga überdurchschnittlich viele Tore und sorgte auch neben dem Platz für Schlagzeilen. Mitte April wurde er wegen Meinungsverschiedenheiten vorübergehend suspendiert. Frey, an manchen Tagen der introvertierte Kunstmaler, dann aber wieder impulsiv und egozentrisch, reagierte im Stil des Champions auf die vorübergehende Verbannung: mit sechs Treffern in den letzten fünf Meisterschaftsrunden.
Und wie er das bisherige Highlight seiner Karriere prägte, war eindrücklich. Frey versorgte das Spiel der Zürcher mit Energie. Seine Kraft, sein Enthusiasmus, seine unangenehme Art setzte YB zu.
Magnins Siege und Ansagen
Ludovic Magnin fand einen Weg und Konsens mit Frey. Und der junge Coach löste auch andere Probleme ziemlich souverän. Trotz einer teilweise schwierigen, mehrheitlich unkonstanten Rückrunde erreichte er in der Liga Position 4 und führte Zürich im Knock-out-Wettbewerb zu zwei Siegen mit Strahlkraft: zuerst im Derby gegen GC, dann auf dem Terrain des Super-League-Dominators YB.
Der Romand mit engem Kontakt zum früheren Zürcher Meistercoach Lucien Favre ist keiner, der sich öffentlich zurückhält. Er träumt und denkt gross. «Ich habe höchstens Zweifel, wie lange es dauert, bis ich das Ergebnis der Arbeit sehe, bis die Spieler umsetzen, was ich verlange», sagte er vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Telegramm:
Zürich - Young Boys 2:1 (1:0) Stade de Suisse, Bern. - 30'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Jaccottet. Tor: 11. Frey (Brunner) 1:0. 74. Marchesano (Pa Modou) 2:0. 80. Sulejmani (Ngamaleu) 2:1.
Zürich: Brecher; Thelander, Brunner, Kryeziu; Rüegg, Palsson, Marchesano (78. Schönbächler), Domgjoni (46. Sarr), Pa Modou; Frey (92. Rodriguez), Winter.
Young Boys: Wölfli; Lotomba (46. Schick), Nuhu, Von Bergen, Benito (76. Ngamaleu); Fassnacht, Sanogo, Bertone, Sulejmani; Assalé (59. Nsame), Hoarau.
Bemerkungen: Zürich ohne Dwamena (gesperrt), Nef, Alesevic, Kempter, Maouche, Bangura und Schättin (alle verletzt), Young Boys ohne Mbabu (gesperrt) und Von Ballmoos (verletzt). 67. Gelb-Rote Karte Sarr (Foul). Verwarnungen:15. Nuhu (Foul). 24. Sanogo (Unsportlichkeit). 24. Frey (Unsportlichkeit). 59. Sarr (Foul). 83. Thelander (Foul). 89. Brecher (Zeitspiel). 93. Schick (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19196461
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:11 |
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27.05.2018  Zitat: «Mit mir hätte YB vielleicht das Double geholt»
Michael Frey wollte in diesem Stadion immer ein Held sein. Nun war er beim Cupfinal der perfekte Spielverderber.
Michi Frey, der Münsinger, der bei YB das Fussballspiel erlernte, im Stade de Suisse die erste Profi-Luft schnupperte und dabei stets davon träumte in diesem Stadion einmal einen Titel zu gewinnen, war beim Cupfinal 2018 die prägende Figur. Aber aus Berner Sicht leider auf der falschen Seite. Beim 1:0 jubelte er Adi Hütter, der ihn im letzten Sommer noch aus dem Kader strich, mitten ins Gesicht. Und auch beim Interview mit dem Schweizer Fernsehen hielt er sich nicht zurück.
«Mit mir hätte YB vielleicht das Double geholt», sagte er nach dem Spiel selbstbewusst ins Mikrofon. In den Sozialen Medien, wo er schon in den 90 Minuten zuvor einen schweren Stand hatte, brachte diese Aussage das Fass zum überlaufen.
Michi Frey hat sich eine Rückkehr zu YB, seinem Klub, wohl auf die nächsten Jahre mit diesem Auftritt verbaut. Aber er hatte in diesem Moment des Triumphs sowieso ganz anderes im Kopf. Im breiten Berndeutsch und erhobenen Zeigefinger diktierte er ins Mikrofon: «Jetzt weimr dr Pokau näh u när uf Züri so richtig go fyyre.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14735612
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.05.2018  Zitat: FCZ-Stürmer Michael Frey gab die Marschroute vor
Mentalität schlägt Qualität. Ludovic Magnin hat sich einige Male wiederholt. Und im Cupfinal mit dem FC Zürich gegen die Young Boys Recht behalten.
Kopf und Herz würden entscheiden, hatte der Trainer des FC Zürich prophezeit vor dem Cupfinal gegen Meister YB. Seine Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Drei Monate nach seinem Amtsantritt bescherte ihm seine Mannschaft den ersten Titel als Trainer einer Profimannschaft. Und einer, der wie prädestiniert ist für Spiele wie diese, stach besonders hervor: Michael Frey, der Berner in Zürcher Diensten, der Verstossene.
"Kopf und Begeisterung haben entschieden", befand Magnin nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft. Tatsächlich musste Adi Hütter in den 90 packenden Minuten feststellen: "Die Zürcher haben den Sieg mehr gewollt. Wir kriegten sie von der ersten Minute an nicht in den Griff."
In Unterzahl zitterte sich der Aussenseiter in den Schlussminuten über die Ziellinie. Es war knapp. Aber der FCZ war der verdiente Gewinner. Er wollte diesen Sieg mehr. Die Zürcher spielten mit mehr Emotionen. Die in fünfstelliger Zahl nach Bern marschierten FCZ-Fans übertönten die YB-Fans im Stade de Suisse mehrheitlich. Die Zürcher waren bis zum Platzverweis gegen den eingewechselten Sangoné Sarr wegen zweier Fouls innert acht Minuten besser. Sie waren energischer, zielstrebiger, entschlossener. Ohne Rücksicht warfen sie sich in diesem spektakulären Final, in dem YB den Heimvorteil auf dem Kunstrasen besass, in die Zweikämpfe.
Bestes Beispiel für die Zürcher Kampfbereitschaft und Entschlossenheit war Michael Frey. Ausgerechnet er. Aber auch: Wenig überraschend er. Die Eigenschaften des bulligen 1,89-Meter-Stürmers sind wie zugeschnitten auf Spiele wie dieses - dieses Kampfbetonte, die Emotionen, die Brecher-Eigenschaften. Die besondere Geschichte des in Bern verstossenen Münsingers spornte den 24-jährigen zusätzlich an. "Hier den Pokal in die Höhe zu stemmen, ist sehr speziell", meinte Frey. Und Magnin lobte: "Er hat so gespielt, wie man ihn kennt: Mit viel Herz."
In seinen Worten schwang eine gehörige Portion Genugtuung mit. Wie auch bei seinem Torjubel, dem entfesselten Sprint an YB-Trainer Adi Hütter vorbei, der provokanten Siegerfaust und dem provokanten Grinsen. Mit einem platzierten Flachschuss aus mehr als 20 Metern hatte er sein Team auf Siegkurs gebracht. Schon nach 92 Sekunden hatte sich ihm die erste Chance geboten. Mit guten Aktionen in der Defensive und und den Emotionen, die er ins Spiel brachte, unterstrich er seinen Wert auch in anderen Bereichen.
Unter Hütter war Frey vor einem Jahr ein Verstossener. Er, der sich nicht verbiegen lässt und bisweilen eher redet, bevor er denkt, passte nicht ins Schema. Der Wechsel des Ur-Berners zum FCZ kam überraschend. Man habe ihm signalisiert, dass er sich nach einer Alternative umsehen soll, erklärte Frey. Nun verkniff er sich nach Tagen des Schweigens eine Spitze Richtung YB nicht: "Vielleicht hätte YB mit mir das Double geholt." https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132616811
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.05.2018  Zitat: Auch beim FCZ war jemand ungenügend – so wurden die Spieler nach dem Cupfinal benotet
Der FC Zürich gewinnt im Cupfinal trotz 20-Minütiger Unterzahl gegen Meister YB. Was 1:0-Torschütze Michael Frey dazu zu sagen hat und wie die Protagonisten des Spiels benotet wurden:
Stimmen zum Cupfinal
Ludovic Magnin (Trainer FC Zürich): «Diese Mannschaft ist unglaublich. Heute lief vieles gegen uns, man hat es gesehen. Aber wir haben uns gewehrt, auch als wir nur noch zu zehnt waren. Die Mentalität ist eine Qualität dieser Mannschaft. Sie hat seit drei Monaten hart gearbeitet, und wir haben gesehen, dass man in einem Spiel viel erreichen kann. Über eine ganze Meisterschaft ist es schwieriger, aber in einem einzigen Spiel geht es manchmal auf. Ich danke dem Präsidenten und seiner Frau, dass sie mir, obwohl ich noch grün bin hinter den Ohren, die Chance gegeben haben, die erste Mannschaft zu übernehmen. Diesen Titel teile ich mit meinem Vorgänger Uli Forte, denn er hat diese Mannschaft in die Halbfinals gebracht. Ihm wünsche ich alles Gute.»
Michael Frey (FC Zürich/Torschütze zum 1:0): «Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Eben vor der Kurve habe ich noch geweint, aber jetzt bin ich schon wieder einigermassen gefasst. Es ist eine grosse Freude und jetzt wollen wir den Pokal nehmen und dann ab nach Zürich zur grossen Feier. Ich habe mir immer vorgestellt, in diesem Stadion einen Titel zu holen. Jetzt habe ich ihn - einfach in anderen Farben. Mein Jubel vor Adi Hütter? Ich wollte zeigen: Vielleicht hätte YB das Double geholt, wenn ich noch bei ihnen wäre.»
Adi Hütter (Trainer Young Boys): «Der FCZ hat den Sieg verdient. Er war eine Spur besser, er war griffiger. Ich bin traurig, dass ich von Bern weggehe, auch wenn ich mich auf die neue Herausforderung in Frankfurt freue. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Stadt und im Verein. Die Leute haben mich gemocht. Diese drei Jahre waren eine erfolgreiche Zeit. Wir haben vielen jungen Spielern die Möglichkeit gegeben, hier den nächsten Schritt zu machen. Ich habe viele Bilder im Kopf. Eines der schönsten war der Umzug durch die Stadt nach dem Titel. Es hat mich unglaublich bewegt zu sehen, was dieser Titel nach 32 Jahren den Menschen hier bedeutet hat.» https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132616125
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.05.2018  Zitat: Magnins Dank an Forte, Hütters Abgang mit Stil
Den 2:1-Triumph im Cup-Final gegen die Young Boys wertet der junge FCZ-Coach Ludovic Magnin als wichtiges Signal für die Zukunft aller Beteiligten.
Seit dem 20. Februar trägt Ludovic Magnin an der Seitenlinie die Verantwortung für die weitere sportliche Entwicklung beim FC Zürich. Sein Liga-Start verlief unauffällig, mit nur vier Siegen in 14 Partien erfüllte er die Ansprüche bislang nicht restlos. In seinem ersten Endspiel als Chef-Trainer hingegen performte der temperamentvolle Westschweizer auf Anhieb.
Zwei Jahre nach seinem Titelgewinn mit der U18 verhielt sich Magnin auf einem weitaus prominenteren Schauplatz generös: "Diesen Titel teile ich mit meinem Vorgänger Uli Forte, denn er hat diese Mannschaft in den Halbfinal gebracht." Und er weitete seine Gratulationstour aus: "Der Erfolg begann schon in der Geschäftsstelle und in unserer Akademie. Er ist wichtig für den ganzen Verein, für Herr und Frau Canepa, Thomi Bickel. Ich bin dankbar, dass sie Mut zeigten und mir die Chance gaben."
Derweil die Young Boys auch im 31. Anlauf seit dem letzten Erfolg 1987 keinen Weg zur Trophäe fanden, genügten Magnin 180 Cup-Minuten zur ersten Silverware seiner knapp halbjährigen Profi-Coach-Karriere. In einer ersten Aufarbeitung des intensiven Duells rückte Magnin die Mentalität seiner Equipe ins Zentrum: "Sie ist eine Qualität dieser Mannschaft." Sie habe seit drei Monaten hart gearbeitet und ihm vier Tage vor der letzten UEFA-Pro-Lizenz-Prüfung den Pokal ermöglicht.
Der 62-fache Nationalspieler und zweifache Bundesliga-Champion sah jenen dynamischen FCZ, der ihm vorschwebt. "Die Fans sollen wieder gern ins Stadion kommen", deponierte der Romand bereits kurz nach seinem persönlichen Aufstieg von der U21-Equipe an die Spitze der Super-League-Professionals. "Am Anfang fehlten die Ergebnisse, aber wir liessen uns nie vom Weg abbringen - das Herz und der Enthusiasmus waren grösser."
Von seinem früheren Mentor Lucien Favre bleibt ein Kompliment in guter Erinnerung: "Er arbeitete ausgesprochen seriös, in jedem Training gab er Vollgas - ein Super-Pro!" Die Klubspitze schätzt seine Courage, ohne doppelten Boden auf aufstrebende Talente zu setzen. Im Final gegen YB gehörte der 19-jährige Toni Domgjoni zur Startelf - ihn beförderte Magnin im Winter und forcierte ihn ohne Anlaufzeit.
Magnin hat mehr die Förderung der Jungen im Sinn. Er will die Big Player YB und Basel herausfordern. "Wir wollen ihnen Paroli bieten", so der 39-Jährige. Die Millionenprämie dank der direkten Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase sei hilfreich. "Das Kader wird verändert." Hütters Ende mit Stil
Im Lager der Enttäuschten bewahrte der scheidende Kopf des YB-Projekts die Contenance. Adi Hütter verabschiedete sich zwar mit einer bitteren Niederlage in Richtung Frankfurt, aber eben auch mit einer Menge Stil. "Der FCZ wollte den Sieg mehr. Ich bin enttäuscht, freue mich aber für den jungen Coach Ludovic Magnin."
Die Jubelgeste und den nachfolgenden Kommentar des früheren YB-Stürmers Michael Frey, der skorte und hinterher meinte, mit ihm hätten die Berner vermutlich das Double gewonnen, konterte Hütter gelassen: "Er war gut heute. Aber wir sind ohne Michael Frey Meister geworden." https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132616903
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shalako
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Verfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 20:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.05.2018  Zitat: Reto Nause zieht «vorsichtig positive Bilanz»
YB hat es gegen den FCZ verpasst, das Double zu holen und damit Berner Sportgeschichte zu schreiben. Wir waren vor dem Stadion, beim Public Viewing in der Stadt und bei den Fanmärschen dabei. https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/15582475
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