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 Betreff des Beitrags: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. Mai 2018, 23:55 
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Eigentlich mag ich die Diskussion gar nicht anreissen, aber es geht weiter mit YB, auch ohne Adi Hütter.

Was denk ihr wer könnte das schwierige Erbe übernehmen?


Zuletzt geändert von Hauptstadt am Freitag 18. Mai 2018, 19:44, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 09:49 
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Zitat:
Weiler, Koller, Celestini ...

Wer wird Hütters Nachfolger bei YB?

YB-Trainer Adi Hütter wechselt nach dem Cupfinal in die Bundesliga. Wer beerbt den Österreicher in Bern?

Nach drei Jahren YB geht Adi Hütter als Held. Als Meistertrainer. Gewinnt YB am 27. Mai gegen den FCZ im Cupfinal, sogar als Double-Trainer. Hütters Abgang dürfte die YB-Bosse nicht unvorbereitet treffen – zu dominant, zu attraktiv fegte er mit seiner Mannschaft durch die Liga.

Nur, wer soll nun in Hütters grosse Fussstapfen treten?

Weit oben auf der Liste müsste der Name von René Weiler stehen. Letzten September wurde der 44-Jährige beim RSC Anderlecht entlassen. Eine Saison zuvor führte er den belgischen Rekordmeister nach drei Jahren wieder zum Titel und in die Champions League.

Führt er auch YB in die Champions League?

Weiler ist zurzeit nicht der einzige grosse Name ohne Verein. Auch Marcel Koller ist seit November 2017 auf dem Markt. Der ehemalige St.-Gallen- und GC-Meistertrainer coachte zuletzt während sechs Jahren die österreichische Nationalmannschaft. Als er GC 2003 zum bislang letzten Mal zum Meister machte, war Spycher Leistungsträger im Mittelfeld.

Ohne Klub sind auch die beiden ehemaligen Basler Meistertrainer Urs Fischer (52) und Murat Yakin (43). Yakin wurde vor kurzem bei GC entlassen, Fischer verabschiedete sich letzten Sommer mit dem Double aus Basel und ist seither ohne Job. Beide wurden schon zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. Ein anderer, der diese Auszeichnung 2017 entgegennehmen durfte, ist Fabio Celestini. Der 42-Jährige wurde im April bei Lausanne entlassen. Er hatte die Waadtländer vor zwei Jahren in die Super League geführt.

Oder zaubert YB-Sportchef Christoph Spycher einen anderen Kandidaten aus dem Hut? Kontakte hat der frühere Captain von Hütters künftigem Klub Eintracht Frankfurt jedenfalls genug.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 86409.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 09:50 
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Wer folgt auf Adi Hütter?

YB braucht nicht den besten Trainer – sondern den Trainer, der am besten zu YB passt.

Adi Hütters Wechsel nach Deutschland ist keine Überraschung. Der YB-Trainer hat stets betont, dass es sein Ziel sei, in der Bundesliga arbeiten zu wollen. Er sagte im Herbst beispielsweise Werder Bremen ab, weil seine Arbeit in Bern noch nicht beendet war. Und weil er selbstbewusst genug war, auf bessere Angebote zu warten. Im kleinen Kreis sprach er von einem Top-8-Club, den er übernehmen möchte.

Nun ist der Zeitpunkt des Wechsels für Hütter perfekt. Er wurde in Österreich Meister und Pokalsieger mit Red Bull Salzburg. Er führte die Young Boys zur ersten Meisterschaft seit 1986 – und verlässt die Schweiz vielleicht ebenfalls als Doublesieger. Am 27. Mai im Cupfinal gegen den FCZ ist YB klar favorisiert. Was hätte Hütter noch mehr erreichen wollen? Natürlich wäre es reizvoll gewesen, YB erstmals in die Champions League zu führen – aber die Bundesliga ist in jeder Beziehung deutlich grösser, interessanter, wichtiger als die Super League.

Bloss ein Zwischenschritt?

Ein wenig überraschend mag vielleicht der neue Verein Hütters sein. Mit ein bisschen Geduld hätte er eventuell ein noch lukrativeres Angebot erhalten. Frankfurt hat zwar eine starke Saison absolviert, schwächelte aber zuletzt – und wurde Achter. Nun geht Eintracht-Coach Niko Kovac zu Bayern. Und hinterlässt eine grosse Lücke.

Ein Top-8-Vertreter ist die Eintracht jedoch nicht, bei schlechter platzierten Vereinen wie Wolfsburg und Gladbach sind die wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich besser. Doch Frankfurt ist ein Traditionsclub und in der smart geplanten Karriere Hütters genau der richtige nächste Arbeitgeber. Es würde keineswegs ­erstaunen, sollte der 48-Jährige in einigen Jahren zu einem noch prominenteren Club wechseln.

Die schwierige Suche

Für die Young Boys ist der Verlust Hütters schwierig aufzufangen. Wahrscheinlich trifft es den Meister sogar härter als die zu erwartenden Abgänge talentierter Fussballer wie Kasim Nuhu und Kevin Mbabu, Roger Assalé und Leonardo Bertone. Hütter ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit Sportchef Christoph Spycher in einem jahrelang sehr unruhigen Betrieb ein bemerkenswertes Leistungsdenken zu etablieren. Sein Team agierte grösstenteils offensiv, attraktiv, erfolgreich. Auch Hütter hinterlässt eine grosse Lücke.

Es ist die schwierige Aufgabe Spychers, aus den Dutzenden von Interessenten einen geeigneten Nachfolger Hütters zu finden. Als Meister sind die Young Boys eine äusserst attraktive Adresse geworden, die Perspektiven sind dank finanziellem und sportlichem Höhenflug erfreulich. Und auf dem Markt sind bemerkenswert viele in den letzten Jahren erfolgreiche Schweizer Trainer, denen man zutrauen würde, YB zu dirigieren.

Erwähnt seien Marcel Koller, Martin Schmidt, Urs Fischer, Murat Yakin, René Weiler und Fabio Celestini. Bei jedem dieser Kandidaten gibt es aber auch Vorbehalte. Der eine mag zu alt sein, der andere zu satt, der eine und andere passt nicht zu YB, der nächste soll kompliziert sein, der letzte spricht zu wenig gut Deutsch. Vielleicht verpflichtet YB auch erneut einen ausländischen Coach.

Wer hätte 2015 schon gedacht, dass sich Adi Hütter als Legende verabschieden wird? Es gibt in Deutschland und Österreich, Holland und Skandinavien prächtig ausgebildete Fussballlehrer. Spontan fällt einem Hannes Wolf ein. Der 37-Jährige leistete in Stuttgart fantastische Arbeit, führte den Club zurück in die Bundesliga, musste aber im Januar nach einer kleinen Ergebniskrise gehen – und wurde im März als «Trainer des Jahres 2017» in Deutschland ausgezeichnet. Wolf gilt als einer, der Talente formt und führt und über eine hohe Sozialkompetenz verfügt. Genau solche Qualitäten sind unter Christoph Spycher gefragt. Er muss nicht den besten Trainer engagieren – sondern jenen, der am besten zu YB passt.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/W ... y/22462162

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 16:28 
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Zitat:
Wird nun ein Deutscher der Nachfolger von Hütter?

von Fabian Ruch - Nach dem angekündigten Abgang von Adi Hütter dreht sich bei YB das Trainerkarussell.

Adi Hütters Wechsel nach Deutschland ist keine Überraschung. Der YB-Trainer hat stets betont, dass es sein Ziel sei, in der Bundesliga arbeiten zu wollen. Er sagte im Herbst beispielsweise Werder Bremen ab, weil seine Arbeit in Bern noch nicht beendet war. Und weil er selbstbewusst genug war, auf bessere Angebote zu warten. Im kleinen Kreis sprach er von einem Top-8-Club, den er übernehmen möchte.

Nun ist der Zeitpunkt des Wechsels für Hütter perfekt. Er wurde in Österreich Meister und Pokalsieger mit Red Bull Salzburg. Er führte die Young Boys zur ersten Meisterschaft seit 1986 – und verlässt die Schweiz vielleicht ebenfalls als Doublesieger. Am 27. Mai im Cupfinal gegen den FCZ ist YB klar favorisiert. Was hätte Hütter noch mehr erreichen wollen? Natürlich wäre es reizvoll gewesen, YB erstmals in die Champions League zu führen – aber die Bundesliga ist in jeder Beziehung deutlich grösser, interessanter, wichtiger als die Super League.

Bloss ein Zwischenschritt?

Ein wenig überraschend mag vielleicht der neue Verein Hütters sein. Mit ein bisschen Geduld hätte er eventuell ein noch lukrativeres Angebot erhalten. Frankfurt hat zwar eine starke Saison absolviert, schwächelte aber zuletzt – und wurde Achter. Nun geht Eintracht-Coach Niko Kovac zu Bayern. Und hinterlässt eine grosse Lücke.

Ein Top-8-Vertreter ist die Eintracht jedoch nicht, bei schlechter platzierten Vereinen wie Wolfsburg und Gladbach sind die wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich besser. Doch Frankfurt ist ein Traditionsclub und in der smart geplanten Karriere Hütters genau der richtige nächste Arbeitgeber. Es würde keineswegs ­erstaunen, sollte der 48-Jährige in einigen Jahren zu einem noch prominenteren Club wechseln.

Die schwierige Suche

Für die Young Boys ist der Verlust Hütters schwierig aufzufangen. Wahrscheinlich trifft es den Meister sogar härter als die zu erwartenden Abgänge talentierter Fussballer wie Kasim Nuhu und Kevin Mbabu, Roger Assalé und Leonardo Bertone. Hütter ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit Sportchef Christoph Spycher in einem jahrelang sehr unruhigen Betrieb ein bemerkenswertes Leistungsdenken zu etablieren. Sein Team agierte grösstenteils offensiv, attraktiv, erfolgreich. Auch Hütter hinterlässt eine grosse Lücke.

Es ist die schwierige Aufgabe Spychers, aus den Dutzenden von Interessenten einen geeigneten Nachfolger Hütters zu finden. Als Meister sind die Young Boys eine äusserst attraktive Adresse geworden, die Perspektiven sind dank finanziellem und sportlichem Höhenflug erfreulich. Und auf dem Markt sind bemerkenswert viele in den letzten Jahren erfolgreiche Schweizer Trainer, denen man zutrauen würde, YB zu dirigieren.

Erwähnt seien Marcel Koller, Martin Schmidt, Urs Fischer, Murat Yakin, René Weiler und Fabio Celestini. Bei jedem dieser Kandidaten gibt es aber auch Vorbehalte. Der eine mag zu alt sein, der andere zu satt, der eine und andere passt nicht zu YB, der nächste soll kompliziert sein, der letzte spricht zu wenig gut Deutsch. Vielleicht verpflichtet YB auch erneut einen ausländischen Coach.

Wer hätte 2015 schon gedacht, dass sich Adi Hütter als Legende verabschieden wird? Es gibt in Deutschland und Österreich, Holland und Skandinavien prächtig ausgebildete Fussballlehrer. Spontan fällt einem Hannes Wolf ein. Der 37-Jährige leistete in Stuttgart fantastische Arbeit, führte den Club zurück in die Bundesliga, musste aber im Januar nach einer kleinen Ergebniskrise gehen – und wurde im März als «Trainer des Jahres 2017» in Deutschland ausgezeichnet. Wolf gilt als einer, der Talente formt und führt und über eine hohe Sozialkompetenz verfügt. Genau solche Qualitäten sind unter Christoph Spycher gefragt. Er muss nicht den besten Trainer engagieren – sondern jenen, der am besten zu YB passt.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --16697720

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2018, 09:40 
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18.05.2018

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''WIE ICH CHRISTOPH SPYCHER KENNE, WILL ER SICH ZEIT NEHMEN''

Adi Hütter wird die Young Boys nach der Saison Richtung Frankfurt verlassen. Natürlich schiessen jetzt die Spekulationen, wer denn der Nachfolger beim Meister werden wird, so richtig hoch. Wir konnten mit Fabian Ruch von der Berner Zeitung ein Telefoninterview führen.

SPORT.CH: FABIAN RUCH, WIE ÜBERRASCHT WARST DU, ALS ES GESTERN IN DEN MEDIEN PLÖTZLICH HIESS, HÜTTER SEI VOR DEM ABSPRUNG?
Ruch: Ja eigentlich war ich nicht überrascht, weil es sich bereits angedeutet hatte, dass Adi Hütter seine Arbeit in Bern nach dem Meistertitel erledigt hat. Ausserdem hat er immer betont, dass er in die Bundesliga wechseln wolle. Mich hat jetzt nur überrascht, dass es jetzt so schnell gegangen ist. Ich hätte eher gedacht, dass es nach dem Cup-Final kommuniziert wird, dass Adi Hütter in die Bundesliga wechseln wird.

DA WURDE MAN EIN WENIG ÜBERRUMPELT, SO WIE WIR JOURNALISTEN JA AUCH. WIE UNGLÜCKLICH IST DIESER ZEITPUNKT NUN FÜR EINEN CLUB?
Was ich gehört habe, ist dass es zwischen Adi Hütter und Eintracht Frankfurt erst am Montag so richtig konkret wurde. Sie hatten nämlich noch mehrere Trainer-Kandidaten, mit welchen sie auch übers Wochenende noch geredet haben. Eigentlich wollten sich die Verantwortlichen von Frankfurt nochmals am Mittwochabend mit Adi Hütter treffen, doch die Entscheidung ist irgendwo in Frankfurt schon am Mittwochmorgen raus. Nachher nahm das Ganz natürlich eine Eigendynamik an, die man nicht mehr kontrollieren konnte. Für YB ist das insofern natürlich sehr unglücklich gewesen, da er bis dato nur seinen Sportchef und seinen Assistenten informiert hatte, dass es konkret wird. Die anderen Menschen haben es dann durch Push-Nachrichten diverser Medien erfahren und das war natürlich nicht im Sinn von Adi Hütter. Eigentlich wollte er am Donnerstagmorgen zuerst seine Spieler informieren und dann am Mittag eine Pressemitteilung herausgeben. Diesen Plan konnte man nicht mehr so umsetzen.

ES GIBT VERSCHIEDENSTE TRAINER-KANDIDATEN, DIE HERUMGEISTERN. ICH WERFE DIR NUN EINMAL EIN PAAR NAMEN ENTGEGEN, ZU DENEN DU DANN AUCH GLEICH WAS SAGEN KÖNNTEST... MARCEL KOLLER...
Er und Christoph Spycher wurden zusammen als Trainer und Spieler Meister. Für mich wäre er jedoch nicht die Ideallösung, weil er zuletzt Nationaltrainer von Österreich war und darum nicht täglich mit den Spielern zu tun hatte. Ausserdem ist er auch nicht mehr der Jüngste, trotzdem ist er ein sehr erfolgreicher und renommierter Trainer.

RENÉ WEILER...
Wahrscheinlich die Top-Lösung; er war nämlich erfolgreich, ist jung und dynamisch, er kann mit jungen Spielern arbeiten, ist intelligent und kann sich gut verkaufen. Vorbehalt bei ihm ist, dass er als einer gilt, welcher nicht unbedingt der Einfachste ist, aber YB legt sehr grossen Wert auf Harmonie und auf eine Wohlfühlmentalität. Er ist auch extrem selbstbewusst und darum weiss ich nicht, ob er in Bern perfekt ankommen wird. Er wäre aber eine gute Lösung.

HANNES WOLF, WELCHER IN DEUTSCHLAND "TRAINER DES JAHRES" WURDE UND MIT STUTTGART DAMALS AUFGESTIEGEN IST...
Wir haben das heute auch geschrieben, denn er ist ein Trainer, der passen würde. Ich kenne ihn zwar nicht sehr gut und schon gar nicht persönlich, aber rein vom Profil her könnte es passen. Er ist mit seinen 37 Jahren noch sehr jung, war erfolgreich im Nachwuchs und auch bei Stuttgart hat er erfolgreich gearbeitet. Er ist genau das, was YB eigentlich sucht; eben einer, welcher gern mit Jungen arbeitet und eine hohe Sozialkompetenz hat. Er ist ähnlich wie Adi Hütter, man kennt ihn in der Schweiz halt nicht so, doch es würde mich nicht überraschen, wenn so einer kommen würde. Andererseits habe ich trotzdem das Gefühl, dass eine Schweizer Lösung naheliegender wäre. Er wäre aber auf jeden Fall einer, welcher vom Profil her perfekt passen würde.

FABIO CELESTINI; SPRACHBARRIERE?
Ja genau, du sagst es. Er wäre ein interessanter Trainer, welcher sehr mutig und offensiv spielen lässt. Seine Spiele sind sehr technisch und er ist ein Kreativkopf. Ich glaube aber, dass er bei Lausanne mit seiner Art auch ein wenig gescheitert ist aber YB ist natürlich ein Topteam, bei welchem er seine Ideen auch umsetzen könnte. Aber wie du bereits angedeutet hast, muss der neue Trainer vermutlich schon sehr gut Deutsch sprechen können, denn das ist schon ihre Erkenntnis, dass man in Bern nun einmal Deutsch spricht. Ausserdem glaube ich, dass der Sprung von Lausanne zu YB für ihn noch zu gross wäre.

MARTIN SCHMIDT...
Ja er ist jetzt in der Bundesliga zweimal nicht so ehrenvoll, ich muss es so sagen, "gescheitert", wobei sein Abgang bei Wolfsburg schon etwas komisch war. Eigentlich ein interessanter Trainer und guter Motivator. In Mainz hat er am Anfang sehr gute Arbeit geleistet und er ist ein guter Typ, soweit ich beurteilen kann. Er wäre sicherlich interessant, doch die Frage bleibt, ob er überhaupt in die Schweiz zurückkommen will. YB ist eine gute Adresse, doch er war jetzt ein paar Jahre in der Bundesliga engagiert. Bei ihm würde ich sagen, dass er ein Aussenseiter ist.

EINER, GEGEN WELCHEN ES EIGENTLICH KEINE ARGUMENTE GIBT, AUSSER VIELLEICHT, DASS MAN IHM NACHSAGT, ER LASSE EINEN UNATTRAKTIVEN FUSSBALL SPIELEN; URS FISCHER. GIBT ES ARGUMENTE GEGEN IHN?
Ja du hast es schon gesagt; das ist das Einzige. Er hat bei Thun super gearbeitet und beim FC Basel hat er logischerweise sehr erfolgreich gearbeitet. Meister, Cupsieger, zweimal Meister, dann musste er gehen. Aber genau das, was man ihm in Basel vorgeworfen hat, ist auch das, was man bei YB eigentlich nicht will; nämlich dass er eher defensiv und resultatorientiert spielen lässt. Man hat Raphael Wicky zu Basel geholt, weil man mehr auf Jugend setzen will und mehr ein Ausbildungsclub sein will und das ist genau das, was YB auch will. Ich sage jedoch nicht, dass Urs Fischer das nicht kann; im Gegenteil, ich halte sehr viel von ihm als Trainer und er ist grundsätzlich ein sehr guter Trainer, allgemein die Trainer auf dem Markt sind sehr gut und es würde mich nicht überraschen, wenn er Trainer werden würde.

WAS ÜBERLEGT SICH DENN MOMENTAN PETER ZEIDLER? HAT ER VIELLEICHT EIN PAAR TAGE ZU FRÜH IN DER SCHWEIZ UNTERSCHRIEBEN? ER WÄRE JA PERFEKT ALS NACHFOLGER VON HÜTTER BEI YB...
Das ist eine sehr gute Überlegung. Vieles ist eine Timing-Frage und das Timing hat für Hütter und für Frankfurt nun einfach gepasst. Bei Zeidler glaub ich auch, das wäre einer gewesen der gepasst hätte. Er ist intelligent, perfekt zweisprachig Deutsch und Französisch und hat - soweit man das beurteilen kann - sogar in Sion gute Arbeit geleistet, was ja nicht selbstverständlich ist. Vielleicht war seine Unterschrift ein paar Tage zu früh, aber was heisst das schon, für ihn ist es in St.Gallen interessant und ob er bei YB Trainer geworden wäre, wissen wir auch nicht. Somit ist dies alles nur hypothetisch.

WENN DU HEUTE DEN UMSCHLAG SCHREIBEN MÜSSTEST MIT DEM NAMEN DES NÄCHSTEN TRAINERS DRIN, WER WIRD ES?
Dann würde er mit W anfangen und mit eiler aufhören...

WIE VIEL EILE HABEN DIE YOUNG BOYS UM EINEN NAMEN WIE WEILER ZU ENGAGIEREN?
Zuerst kommt jetzt mal noch das letzte Meisterschaftsspiel und dann der Cupfinal in 10 Tagen. Da sie in der nächsten Woche sicher etwas Ruhe wollen, wäre es nicht ganz ideal, wenn das Communiqué kommenden Woche rausgehen würde. Die meisten Name die wir diskutierten und gehört haben sind momentan arbeitslos, die könnten also heute unterschreiben und morgen vorgestellt werden, was dafür spricht, dass es schnell gehen könnte.

Heute haben sie wahrscheinlich angefangen Gespräche zu führen, denn so wie ich Christoph Spycher kenne, will er sich Zeit nehmen und ein paar Kandidaten näher kennenlernen, wenn er den Nachfolger nicht schon hat. Was wiederum dafür spricht, dass es lang gehen könnte. Es wird über die kommenden Tage sicher immer wieder Gerüchte in den Zeitungen haben, also geht es entweder sehr schnell oder bis nach dem Cupfinal, was ich mir persönlich nicht vorstellen kann.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2018, 09:43 
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Berner gehen Trainersuche mit Hochdruck an

Celestini ist in der YB-Pole-Position!

Die ersten Tage nach dem Hütter-Schock. Und bereits jetzt kristallisiert sich ein Favorit als neuer YB-Trainer heraus: Fabio Celestini.

Der Meistertrainer ist weg. Adi Hütter hat für drei Jahre bei Bundesligist Frankfurt unterschrieben. Es ist ein Abgang mit Ansage. Dennoch habe er, so YB-Sportchef Christoph Spycher, im Rücken von Hütter keine konkreten Gespräche aufgenommen. Muss er auch nicht. Erstens kann jemand anders vorsondiert haben und zweitens in nicht-konkreten Gesprächen.

Genau so soll es im Fall von Celestini gewesen sein, Schweizer Trainer des Jahres 2016. Ein informelles Gespräch nach der Entlassung des Waadtländers bei Lausanne am 19. April, seinem Klub des Herzens.

Denn YB will diesmal einen Coach, der die Sprache der Mehrheit des Teams spricht: Französisch. Da wird selbst der kleine Nachteil in Kauf genommen, dass Celestinis Deutsch eher rudimentär ist. Doch wer den ehrgeizigen Lausanner kennt, weiss, dass er alles daran setzen würde, diesen Zustand in kürzester Zeit zu verbessern.

Celestinis offensiver Fussball würde zu YB passen

Zudem versteht sich Celestini bestens mit Chefscout Stéphane Chapuisat und Gérard Castella, dem Nachwuchs-Ausbildungschef. Er spielte mit Sportchef Christoph Spycher in der Nati. Und er lässt einen offensiven Fussball spielen, der für ein Durchschnittsteam wie Lausanne einen zu hohen Harakiri-Faktor hatte. Bei einem Spitzenteam wie YB nicht. Die Fans würden es danken.

Spycher tendiert auf einen jungen Coach, wie ihn zum Beispiel der FCZ mit Ludovic Magnin hat. Mit seinen 42 Jahren passt Celestini auch hier ins Profil. Wie auch René Weiler (ex Anderlecht und Nürnberg), der wohl die Nummer zwei auf der Liste ist.

Hoch gehandelt wird auch Basels letzter Meistertrainer Urs Fischer. Allerdings vornehmlich im Verwaltungsrat, weniger bei den Technikern.

Spycher will schnell eine Lösung finden

Keine Chance soll Murat Yakin haben, obwohl er einst Wunschkandidat in Bern war. Das war zu Zeiten von Benno Oertig und gereicht Yakin nun eher zum Nach- denn zum Vorteil.

Marcel Koller seinerseits schielt mit einem Auge bestimmt auf den Posten als Nati-Coach, sollte Vladimir Petkovic nach der WM in Russland in den Klubfussball zurückkehren.

Oder kommt es zur Überraschung? Wie zum Beispiel Pierluigi Tami? Sicher ist eines: Es soll kein langes Tamtam geben: «Spycher: wir werden das mit Hochdruck angehen und relativ schnell eine Lösung haben.»

Seit Donnerstag hat YB einen neuen Mittelfeldspieler: Thuns Sandro Lauper hat wie erwartet unterschrieben. Für vier Jahre.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 90960.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachfolger von Adi Hütter?
 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2018, 10:23 
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Weile statt Eile bei der Suche nach Hütters Nachfolger

YB sucht einen Trainer. Das Berner Glück: Es gibt gute Kandidaten. Was die Wahl nicht einfacher macht.

Adi Hütter ist der einzige Super-League-Trainer, der vor 12 Monaten schon im Amt war. Das unterstreicht die Unruhe in der Liga, kaum ein Club arbeitet in Ruhe und mit Kontinuität, es fehlt an Konzepten und Geduld, oft führen sich Besitzer und Verantwortliche wie Lokalfürsten auf – was sie manchmal ja auch sind.

Und weil immer mehr gut ausgebildete Fussballlehrer auf den Markt kommen, sind so viele prominente Trainer mit gutem Ruf arbeitslos wie nie.

In der Schweiz zum Beispiel Marcel Koller (Meister mit St. Gallen und GC, Bundesliga-Erfahrung, österreichischer Nationaltrainer), Martin Schmidt (Bundesliga), Urs Fischer (Meister mit Basel), René Weiler (Meister mit Anderlecht in Belgien), Murat Yakin (Meister mit Basel), Uli Forte (Cupsieger mit GC und Zürich) und Fabio Celestini (Aufsteiger mit Lausanne).

Koller, die De-luxe-Lösung

Das ist eine gute Nachricht für die Young Boys, die wegen des Wechsels von Adi Hütter zu Frankfurt auf Trainersuche sind. Eine Schweizer Lösung wäre naheliegend. Andererseits gilt es, die Liste von rund 200 verfügbaren Coaches seriös abzuarbeiten. Wobei der Abgang Hütters YB ja nicht unvorbereitet traf.

Aus Vereinskreisen ist zu vernehmen, mit einer Entscheidung sei erst nach dem Cupfinal am 27. Mai gegen Zürich zu rechnen. Das ist möglicherweise ein wenig unangenehm, weil die Vorbereitungen auf das Pokalendspiel durch Spekulationen beeinträchtigt werden könnten.

YB bewegt gerade noch mehr als gewöhnlich, bei einer Umfrage dieser Zeitung im Internet, wer neuer Trainer der Young Boys werden soll, beteiligten sich rund 7500 Menschen. Am meisten Stimmen erhielt mit 24 Prozent Marcel Koller.

Er hat seine Klasse oft bewiesen, versteht sich mit Spycher nicht nur wegen des gemeinsamen Meistertitels 2003 mit GC gut, hat aber schon seit bald 9 Jahren und seinem Wirken in Bochum keinen Verein mehr betreut. Zudem ist er sehr teuer und bereits 57 – und damit eventuell nicht die ideale Besetzung, um die YB-Ausbildungsphilosophie zu tragen.

Martin Schmidt (14 Prozent) ist ein hervorragender Motivator und Kommunikator, seine Engagements in Mainz und vor allem zuletzt bei Wolfsburg endeten aber in den letzten 12 Monaten eher abrupt. Urs Fischer (12 Prozent) arbeitete bei Thun derart stark, dass er zu Basel wechseln durfte, wo er in 2 Jahren zwei Meistertitel und einen Cupsieg holte, vor einem Jahr aber trotz Doublegewinn gehen musste.

Ihm wurde vorgehalten, zu defensiv spielen zu lassen und zu ­resultatorientiert zu coachen – zudem habe er nicht so gut wie Nachfolger Raphael Wicky zur Idee gepasst, stärker auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Was, wenn es so wäre, nicht für einen Wechsel zu YB sprechen würde.

Weiler, die logische Lösung

René Weiler (11 Prozent) wiederum wäre die logische Lösung. Er ist intelligent, smart, gut ausgebildet, hat sich einen Namen als konsequenter, direkter, erfolgreicher Coach geschaffen. Er gilt ­jedoch als einer, der fast zu sehr von sich überzeugt ist. Wie Murat Yakin (6 Prozent), der bei YB mehrmals gehandelt worden war, wegen seiner Entourage und seiner Art aber nicht nach Bern passt. Im Stade de Suisse legt man grossen Wert auf Teamplayerfähig­keiten.

Fabio Celestini (5 Prozent) schliesslich wäre eine hochinteressante Wahl, er lässt Offensivfussball spielen. Doch er spricht nicht passabel Deutsch, zudem wäre der Schritt zum Meister wohl gar steil. Am zweitmeisten Stimmen erhielt übrigens der von dieser Zeitung vorgeschlagene Hannes Wolf (18 Prozent).

Deutschlands «Trainer des Jahres 2017» hatte bei Dortmund im Nachwuchs und später bei Stuttgart teilweise brillante Arbeit abgeliefert – und steht mit seinen 37 Jahren für die deutschen Trainertalente wie Julian Nagelsmann (30, Hoffenheim) und Domenico Tedesco (32, Schalke).

10 Prozent klickten übrigens «Egal, Hauptsache, er ist Österreicher!» an. Adi Hütter hinterlässt tiefe Spuren bei YB. Egal wer Nachfolger wird.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29573672

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:32 
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YB: Warten auf den Trainer

Wer der nächste YB-Trainer wird, ist noch offen. Derweil deutet sich der Abgang von Christian Fassnacht ab.

Young Boys Christoph Spycher ist nicht nur zu beneiden. Zwar geniesst auch der YB-Sportchef den Meistertitel und seine herrlichen Folgen, aber er ist gleichzeitig dabei, die nächste Saison zu planen. Mehr als die halbe Stammelf liebäugelt ja mit einem Transfer in eine Topliga.

Die besten Kräfte werden nicht zu halten sein. Aber auch Christian Fassnacht ist einem Wechsel nicht abgeneigt, er wird von Bundesligisten wie Frankfurt umworben. Am konkretesten ist das Interesse des abgestiegenen HSV. In Hamburg gehen die Medien davon aus, dass Fassnacht für rund 5 Millionen Franken Ablösesumme den HSV verstärken wird. «Wir können nicht alle Spieler verkaufen», sagt Spycher, «und entscheiden nach dem Cupfinal in aller Ruhe.»

Das gilt auch für die wichtigste Personalentscheidung. Spycher spricht mit den Trainerkandidaten, vor Mitte nächster Woche ist keine Entscheidung zu erwarten. «Es muss passen zwischen ihm und uns», sagt der Sportchef zum wichtigsten Kriterium.


https://www.bernerzeitung.ch/bernerzeit ... y/23180710

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 17:54 
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Beerbt Pierluigi Tami Adi Hütter bei YB?

Fabio Celestini galt lange Zeit als Kronfavorit auf die Nachfolge von Trainer Adi Hütter bei YB. Seit letzter Woche scheint sich die YB-Führung mit einem anderen Lösungsansatz auseinanderzusetzen.

Sportchef Christoph Spycher und Chefscout Stéphane Chapuisat arbeiten mit Hochdruck an der Nachfolge von Trainer Adi Hütter, der mit einem 3-Jahres-Vertrag zu Eintracht Frankfurt in die Bundesliga wechselt.

Lange galt ja Fabio Celestini, der am 19. April in Lausanne entlassen wurde, bei YB als Kronfavorit. In den letzten Tagen scheint sich die YB-Führung mit einem anderen Lösungsansatz auseinanderzusetzen: Pierluigi Tami. Der 56-jährige Tessiner ist Anfangs April in Lugano entlassen worden und könnte als Hütter-Nachfolger beim Meister vorgestellt werden. Zumindest verdichten sich Gerüchte.

Tami hat nach seinem erfolgreichen Engagement als U21-Nati-Trainer in den letzten Jahren bei GC und Lugano auch im Club-Fussball Fuss fassen können und sammelte mit den Zürchern und Tessinern auch Erfahrung im Europacup. Tami ist mehrsprachig, weiss als ehemaliger U-Nationaltrainer, wie man mit jungen Spielern arbeitet und verfügt über eine hohe Sozialkompetenz.

Noch ist nichts entschieden

Genau diese Qualität ist bei Spycher und auch bei Chapuisat gefragt. Denn der YB-Sportchef sagte zu 20 Minuten vor einer Woche schon, dass er «keinen Trainer will, der im Club Politik macht», sondern jenen, der am besten zu YB passe. Tami ist nicht als «Politiker» bekannt und einfacher zu führen, wie Celestini. Das habe dann auch gegen den Romand gesprochen.

Aber noch ist nichts unterschrieben und im Fussball kann sich immer noch etwas ändern, solange die Tinte auf dem Papier nicht trocken ist. Vielleicht überlegt es sich René Weiler (ex Anderlecht), auch ein Kandidat auf der YB-Liste, noch anders. Der saudi-arabische Erstligist Al Shabab Riad vermeldete zwar schon die Verpflichtung des Schweizers, Weiler aber auch ein Dementi.

Spycher sagt, dass vor dem Cupfinal am Sonntag gegen den FCZ sicher keine Entscheidung fallen würde. In nächsten Woche könnte die Trainersuche aber erledigt sein und kommuniziert werden. Mit Tami als neuen YB-Trainer?


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... --31540519

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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 17:55 
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Adi Hütter vor dem Abschied

Der YB-Trainer Adi Hütter hat am Sonntag sein letztes Spiel in Bern vor sich. Den Abschied möchte er verdrängen.

«Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft hungrig ist», sagt YB-Trainer Adi Hütter vor dem Cupfinal am Sonntag. Er glaube nicht daran, dass die Berner Young Boys satt seien. Satt von der Meisterfeier. Satt von all den Freuden und Festen, welche die Spieler in den vergangenen Wochen erlebt hätten. Man habe bei der Meisterfeier die Energie und die Freude aufgesaugt, welche die Fans der Mannschaft entgegengebracht hatten, sagt Hütter. Diese Energie gelte es nun mitzunehmen, in das letzte Spiel der Saison.

Die Mannschaft perfekt einstellen

Adi Hütter, der YB Richtung Eintracht Frankfurt verlässt, will vor dem Spiel gegen den FC Zürich keine grosse Wehmut aufkommen lassen. Es gelte, die Gefühle des Abschieds zu verdrängen und die Mannschaft perfekt auf den Cupfinal einzustellen, sagt Hütter. Es werde kein Kehraus-Spiel werden, beteuert Hütter. Obwohl unklar ist, wer aus der Mannschaft auch nächste Saison noch bei YB spielen wird. «Die Jungs wissen, dass sie in dieser Konstellation wahrscheinlich nicht mehr zusammenspielen werden», sagt Hütter. Und deswegen würden die Spieler jede Minute nutzen, um ihr gemeinsames Ziel - das Double - zu erreichen.


https://www.srf.ch/news/regional/bern-f ... m-abschied

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