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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 14:27 
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«Es ist ein anderes Gefühl, ein Derby zu gewinnen»

von E. Tedesco, Thun - Thun ist der Angstgegner, der Leader YB in der laufenden Meisterschaft bisher alle Punkte abtrotzte. Am Sonntag ist wieder Derbyzeit.

YB marschiert souverän durch die Meisterschaft. Aber der Leader hat einen Angstgegner in dieser Saison – und der kommt ausgerechnet aus demselben Kanton. Thun ist der einzige Super-Ligist, der YB in bisher zwei Duellen alle Zähler abgeluchst hat. Die Thuner könnten sogar im Meisterrennen das Zünglein an der Waage spielen. Wenn sie YB zum Beispiel ein drittes Mal ein Schnippchen schlagen und der FCB seine Direktduelle gegen YB für sich entscheiden würde.

«Irgendwo ist uns das schon bewusst, aber Basel und YB sollen den Titelkampf unter sich ausmachen. Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte machen», sagt Marvin Spielmann, der den ersten Saisonsieg (4:0) im letzten August im Stade de Suisse mit einem Doppelpack eingeleitet hatte.

Mit breiter Brust

Obwohl selber kein Berner (Spielmann kam am 23. Februar 1996 in Olten zur Welt), spürt der Stürmer die Vorfreude auf diese Kantonsduelle. «Das Derby ist immer speziell, es ist ein anderes Gefühl, dieses Spiel zu gewinnen. Man ist anders motiviert.»

Vor allem aber ist die Brust breiter, wenn man nach zwei Siegen beim Leader zu Gast ist. «In der aktuellen Meisterschaft konnten wir sie zweimal schlagen, aber YB ist souverän Erster in der Tabelle, und spielt aus meiner Sicht den besten Fussball in der Super League.» Natürlich gäben die Siege Selbstvertrauen. «Das heisst aber nicht, dass wir ein drittes Mal gewinnen werden. Wir wissen, dass YB extrem viel Qualität in seinen Reihen hat», sagt Spielmann mit Respekt vor der Aufgabe vom Sonntag. Aber wie sagt man? Aller guten Dinge sind drei.

YB-Mittelfeldspieler Leonardo Bertone über Angstgegner Thun

«Thun ist für alle Teams ein unbequemer Gegner. Wir haben in dieser Saison zwei von drei Niederlagen gegen sie kassiert, zuvor aber im Derby 14-mal in Folge nicht verloren. Es ist Zeit, dass wir die Bilanz wieder zu unseren Gunsten drehen. Ich pflege mit einigen Thunern einen freundschaftlichen Austausch. Mit Nuno da Silva, Francesco Ruberto und Moreno Costanzo treffe ich mich regelmässig zum Essen. Wir werden sehr konzentriert ans Werk gehen, weil wir hohe Ziele verfolgen. Wir wollen unbedingt den ersten Derbysieg in dieser Saison.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/14205504

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 14:29 
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Leader bittet zum Berner Derby

Gelingt YB die Revanche gegen Thun?

Zweimal hat YB gegen Thun in der Hinrunde auf die Kappe bekommen. Jetzt will der Leader Revanche! Verfolgen Sie das Berner Derby live ab 16 Uhr auf BLICK.

Schon merkwürdig. Da gewinnt eine Mannschaft gegen die andere seit Ewigkeiten nie mehr. So Thun gegen den grossen Bruder aus der Hauptstadt. Der letzte Sieg der Oberländer datierte vor der laufenden Saison vom 8. Dezember 2013. Siegtorschütze in der Stockhorn Arena damals: Christian Schneuwly. Bei YB standen mit Von Bergen, Wölfli und Bertone nur drei Spieler im Aufgebot, die auch aktuell noch im Team stehen. Dazu der heutige Sportchef Christoph Spycher.

Doch seit diesem 1:0 hingen aus Oberländer Sicht tiefschwarze Wolken über den Berner Derbys: 14 Spiele, 0 Thun-Siege! Und dann kommt die Saison 2017/18. Jene, in welcher alle spüren: Es kann die Saison von YB werden. Da wird man Thun im Stade de Suisse wohl auch bezwingen, nach einem makel­losen Start in die Saison mit drei Siegen aus drei Spielen, unter anderem gegen den FC Basel.

Doch das Drehbuch sieht etwas ganz anderes vor: Ein völlig verrücktes Spiel im Stade de Suisse, das YB macht. Doch die Tore schiessen die Gäste. Und stellen mit dem 4:0-Sieg den Spielverlauf total auf den Kopf. Es ist die einzige YB-Heimniederlage dieser Saison gegen ein Schweizer Team – die beiden weiteren gabs gegen ZSKA Moskau und Dynamo Kiew.
Okay, Betriebsunfall. Kann mal passieren. Nix veryoungboysen. Nur: In Thun spielt YB Anfang Dezember dann echt schwach, verliert folgerichtig 1:3. «Unsere verdienteste Niederlage», sagt Trainer Adi Hütter. Und Basel kann fortan wieder aus eigener Kraft Meister werden.

Ist da ein neuer Angstgegner geboren? Einer, der die Eier hat, die Berner hoch anzugehen? Der heutige Sonntag gibt die endgültige Antwort. Jedenfalls will bei YB jeder Rache nehmen für die beiden Schlappen. «Wir haben mit dem Sieg in Lausanne Teil eins der Revanchen erledigt. Jetzt folgt Teil zwei!», sagt Loris Benito. Eine unmissverständliche Ansage eines Fights bis aufs Blut! Zum Verständnis: In der Vorrunde verlor YB in Lausanne 1:2, trotz eines guten Spiels. Jetzt gibts einen 4:1-Erfolg im Waadtland. Die Revanche.

«Es tut immer noch weh»

«Das 0:4 tut immer noch weh», fügt Goalie Marco Wölfli hinzu. «Wir haben da etwas gutzu­machen!» Auch Guillaume Hoarau spricht von Revanche. Und das alles unmittelbar nach dem 4:1 in Lausanne. YB ist heiss auf das Derby! Auch wenn die Temperaturen am Sonntag um den Gefrierpunkt herum sein werden.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01185.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 14:32 
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HOPP YB !!! :clap:

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:37 
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FCB-Patzer mit Derby-Sieg genutzt

YB zieht im Meisterrennen auf acht Punkte davon!

Die Young Boys schlagen Thun im Berner Derby 3:1. Der Fluch ist gebrochen – und die Tabelle führt man nunmehr mit acht Zählern Vorsprung an.

Das Meisterrennen: Am Samstag lässt Basel zuhause gegen St. Gallen Federn, verliert 0:2. Die Young Boys schlagen daraus Profit, feiern den vierten Vollerfolg in Serie und ziehen in der Tabelle auf acht Punkte davon! Heisst auch: Basel kann nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden.

Das Spiel: Zweimal in dieser Saison entpuppte sich Thun, der kleine Bruder, als grosser YB-Spielverderber. Am 9. August deklassieren die Oberländer den Leader 4:0, am 3. Dezember siegen sie 3:1. Aller guten Dinge sind drei also? Mitnichten! Die Young Boys lassen sich diesmal nicht übertölpeln. Zielstrebig, dynamisch und mit der Extra-Portion Lust auf Revanche legt der Leader das Gerüst zum Dreier früh. Der Thuner Anschlusstreffer aus dem Nichts? Degradiert man im direkten Gegenzug zur Randnotiz. Souveräner gehts kaum.

Die Tore:

1:0, 23. Minute | Eine Mbabu-Flanke über rechts landet bei Assalé. Der Stürmer legt ins Zentrum ab für Guillaume Hoarau . Der erste Abschluss wird noch pariert, beim Nachschuss zappelt das Leder in den Maschen. «Air France» schlägt wieder zu!

2:0, 29. Minute | Sanogo schickt den schnellen Roger Assalé mit einem Zuckerpass in die Tiefe. Dieser schliesst aus halbrechter Position in den weiten Winkel ab. Trockenknochen das Ding!

2:1, 68. Minute | Spielmann schlägt nahe der Eckballfahne einfach mal eine Flanke ins Zentrum. Dort steht Denis Hediger , der die ganze YB-Abwehr mit einem Husarenstück verblüfft. Er lenkt den Ball herrlich mit der Hacke ins Tor ab. Danach verneigt er sich – zurecht!

3:1, 69. Minute | Die Antwort von Gelb-Schwarz folgt auf dem Fuss. Im direkten Gegenangriff kombinieren sich die YB-Angreifer durch die gegnerische Abwehr. Sulejmani bedient Guillaume Hoarau im Fünfer – Tor. Doppelpack!

Der Beste: Roger Assalé. Der Kleinste ist (neben Doppeltorschütze Hoarau) der Grösste. Der 1,67 m kleine Ivorer bereitet Hoaraus 1:0 vor, schiesst dann das vorentscheidende 2:0.

Der Schlechteste: Sandro Lauper. Der Thuner Verteidiger leitet mit einem Querschläger Hoaraus 1:0 ein.

So gehts weiter: Die Young Boys empfangen am Samstag (19 Uhr) den FC Sion. Thun gastiert am Sonntag (16 Uhr) in Luzern.

**********
YB – Thun 3:1 (2:0)

Stade de Suisse, 18'030 Zuschauer
SR: San

Tore: 23. Hoarau (Assalé) 1:0. 30. Assalé (Sanogo) 2:0. 68. Hediger (Spielmann) 2:1. 69. Hoarau (Sulejmani) 3:1.

Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos (verletzt) und Fassnacht (krank). Thun ohne Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Faivre, Schwizer und Sorger.

YB. Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Ngamaleu, Sow, Sanogo, Sulejmani; Assalé, Hoarau.

Thun. Nikolic; Sutter, Bürgy, Righetti; Facchinetti, Lauper, Hediger, Glarner; Costanzo; Spielmann, Tossetti.

Gelb. 25. Spielmann (Unsportlichkeit). 26. Ngamaleu (Foul). 36. Righetti (Foul). 86. Hediger (Foul). 87. Assalé (Foul). 91. Mbabu (Unsportlichkeit).

Auswechslungen.
YB. Schick (74. für Ngamaleu). Lotomba (85. für Sulejmani). Bertone (90. für Assalé).
Thun. Kablan (46. für Glarner). Hunziker (65. für Bürgy). Karlen (72. für Costanzo).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01185.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:39 
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Die Young Boys gewinnen das Kantonsderby

In einer mässigen Partie gewinnen die Young Boys gegen den FC Thun mit 3:1. Der Abstand auf den FC Basel beträgt nun acht Punkte.

Die Young Boys haben in der Winterpause keine nennenswerten Transfers getätigt. Dennoch haben sie auf das Frühlingspensum hin gleichsam einen neuen wertvollen Spieler erhalten: Guillaume Hoarau. Der Franzose scheint in den ersten Spielen der zweiten Saisonhälfte noch stärker zu sein als vor seinen Verletzungen, die ihn ab letztem April für den Rest des Jahres pausieren liessen oder - wenn er spielen konnte - deutlich schwächten. Mit dem Führungstor nach 23 Minuten bewies er seine zumindest für die Super League aussergewöhnlichen Qualitäten. Im Gedränge war er trotz seiner Grösse von 192 Zentimetern der Vifste. Obwohl alles schnell ging, bekam er mit, wie Thuns neuer Goalie Djordje Nikolic reagierte - und brachte einen Nachschuss sicher ins Tor.

Der einen guten Kopf kleinere Roger Assalé erzielte kurz darauf nach einer brillanten Schussverzögerung das 2:0. Das Duo Hoarau/Assalé könnte das aktuell beste Gespann in der Super League sein. Jean-Piere Nsame, der im Herbst ausgezeichnet spielte und regelmässig traf, muss in diesen Wochen zuschauen. Einen solchen Luxus können sich nicht alle leisten.

Die Thuner kamen nie in die Nähe einer Überraschung, wie sie ihnen besonders beim 4:0 im August gelungen war oder später beim 3:1 im Oberland. Trainer Marc Schneider sind die gelernten Stürmer ausgegangen. Simone Rapp zog nach Lausanne, Dejan Sorgic ist verletzt. So beorderte er Mattia Tosetti und Marvin Spielmann nach vorne, die ihre beste Wirkung auf den Flügeln entfalten. Die beiden hatten das 4:0 im August als Torschützen und Vorbereiter praktisch zu zweit fixiert. Auf den neuen Positionen kamen sie weniger zur Geltung.

20 Minuten lang konnten die Thuner YBs Spiel hemmen und stören. Nach dem klaren Rückstand waren sie nie in der Lage, Druck zu machen. Die Young Boys dagegen waren mehrere Male nahe an weiteren Toren. Der Unterschied im Leistungsvermögen der beiden Teams trat für einmal deutlich zutage. Die laue zweite Halbzeit bot nach 68 Minuten ein unterhaltsames Nullsummenspiel. Dennis Hediger erzielte mit einem akrobatischen Ablenker mit dem Absatz das Anschlusstor, das aus dem Nichts kam. Nach dem Anspiel dauerte es zehn Sekunden bis zum 3:1. Miralem Sulejmani hätte es erzielen können, aber er passte auf den noch günstiger stehenden Hoarau.

Telegramm Young Boys - Thun 3:1 (2:0) 18'030 Zuschauer. - SR San. - Tore: 23. Hoarau (Assalé) 1:0. 30. Assalé (Sanogo) 2:0. 68. Hediger (Spielmann) 2:1. 69. Hoarau (Sulejmani) 3:1. Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (74. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (85. Lotomba); Assalé (90. Bertone), Hoarau. Thun: Nikolic; Bürgy (65. Hunziker), Sutter, Righetti; Lauper; Glarner (46. Kablan), Hediger, Costanzo (72. Karlen), Facchinetti; Tosetti, Spielmann. Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos und Fassnacht (beide verletzt). Thun ohne Sorgic, Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Faivre und Schwizer (alle verletzt). Glarner verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 25. Spielmann (Foul), 26. Moumi Ngamaleu (Foul), 36. Righetti (Foul), 86. Hediger (Foul), 87. Assalé (Foul), 91. Mbabu (Ballwegschlagen).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17074663

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:42 
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Angstgegner Thun bezwungen - Leader YB baut Vorsprung auf 8 Punkte aus

- Erster Derby-Sieg in dieser Saison: Hoarau trifft beim 3:1 gegen Thun doppelt.
- YB baut seine Leader-Position aus und führt nun 8 Punkte vor Basel.
- Den einzigen Thun-Treffer erzielte Hediger sehenswert mit der Hacke.
- In den anderen Partien gewinnt Sion gegen Lausanne, Zürich und Luzern spielen remis.

Thun war in dieser Saison so etwas wie der Angstgegner von YB. Die Berner Oberländer gewannen die bisherigen 2 Aufeinandertreffen. Im 3. Duell gelang den Stadtbernern endlich der 1. Derby-Sieg. Der Leader der Super League setzte den Grundstein für den Erfolg bereits in den ersten 30 Minuten.

Guillaume Hoarau traf im Gewühl (23.) zum 1:0. Der Franzose scheiterte zuerst auf der Linie an Thun-Verteidiger Nicolas Bürgy, der Ball landete dann aber erneut beim Stürmer, der geschickt einnetzte. 7 Zeigerumdrehungen später erhöhte Roger Assalé auf 2:0. Nach einem Ballverlust der Thuner im Mittelfeld schloss der Ivorer den Konter mit seinem 9. Saisontreffer ab.

2 Schnelle Tore in Durchgang 2

Nach durchzogenen 45 Minuten fanden die Gäste in der 2. Halbzeit besser ins Spiel. Dennis Hediger erzielte sehenswert mit der Hacke (68.) den Anschlusstreffer. YB reagierte auf diesen Gegentreffer schneller, als die Thuner-Fans das «Vogel-Lisi» anstimmen konnten. Quasi mit dem Anstoss traf Hoarau nach Vorarbeit von Miralem Sulejmani zum 2. Mal. Der 33-Jährige hat in den letzten 3 Spielen 5 Tore erzielt.

YB profitiert von Basels Aussetzer

Da am Samstag der FC Basel zuhause gegen St. Gallen mit 0:2 verlor, bauen die Berner Young Boys ihren Vorsprung in der Tabelle auf 8 Punkte aus. Für das Team von Adi Hütter ist es der 4. Sieg in Folge.

Thun spürt Sion im Nacken

Für Thun hingegen wird die Luft im Tabellenkeller langsam dünn. Da Schlusslicht Sion gegen Lausanne gewann, beträgt der Vorsprung auf die Walliser nur noch 4 Punkte.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... punkte-aus

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:44 
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Kein Sieger im Letzigrund – YB marschiert weiter

Dwamena rettet dem FCZ einen Punkt gegen Luzern. YB baut die Tabellenführung aus und Sion schlägt Lausanne 3:1.

Hoarau ist definitiv zurück

Die Young Boys haben in der Winterpause keine nennenswerten Transfers getätigt. Dennoch haben sie auf das Frühlingspensum hin gleichsam einen neuen wertvollen Spieler erhalten: Guillaume Hoarau. Der Franzose scheint in den ersten Spielen der zweiten Saisonhälfte noch stärker zu sein als vor seinen Verletzungen, die ihn ab letztem April für den Rest des Jahres pausieren liessen oder - wenn er spielen konnte - deutlich schwächten. Mit dem Führungstor nach 23 Minuten bewies er seine zumindest für die Super League aussergewöhnlichen Qualitäten. Im Gedränge war er trotz seiner Grösse von 192 Zentimetern der Vifste. Obwohl alles schnell ging, bekam er mit, wie Thuns neuer Goalie Djordje Nikolic reagierte - und brachte einen Nachschuss sicher ins Tor.

Der einen guten Kopf kleinere Roger Assalé erzielte kurz darauf nach einer brillanten Schussverzögerung das 2:0. Das Duo Hoarau/Assalé könnte das aktuell beste Gespann in der Super League sein. Jean-Piere Nsame, der im Herbst ausgezeichnet spielte und regelmässig traf, muss in diesen Wochen zuschauen. Einen solchen Luxus können sich nicht alle leisten.

Chancenloses Thun

Die Thuner kamen nie in die Nähe einer Überraschung, wie sie ihnen besonders beim 4:0 im August gelungen war oder später beim 3:1 im Oberland. Trainer Marc Schneider sind die gelernten Stürmer ausgegangen. Simone Rapp zog nach Lausanne, Dejan Sorgic ist verletzt. So beorderte er Mattia Tosetti und Marvin Spielmann nach vorne, die ihre beste Wirkung auf den Flügeln entfalten. Die beiden hatten das 4:0 im August als Torschützen und Vorbereiter praktisch zu zweit fixiert. Auf den neuen Positionen kamen sie weniger zur Geltung.

20 Minuten lang konnten die Thuner YBs Spiel hemmen und stören. Nach dem klaren Rückstand waren sie nie in der Lage, Druck zu machen. Die Young Boys dagegen waren mehrere Male nahe an weiteren Toren. Der Unterschied im Leistungsvermögen der beiden Teams trat für einmal deutlich zutage.

Young Boys - Thun 3:1 (2:0)
18'030 Zuschauer. - SR San
Tore: 23. Hoarau (Assalé) 1:0. 30. Assalé (Sanogo) 2:0. 68. Hediger (Spielmann) 2:1. 69. Hoarau (Sulejmani) 3:1.
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (74. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (85. Lotomba); Assalé (90. Bertone), Hoarau.
Thun: Nikolic; Bürgy (65. Hunziker), Sutter, Righetti; Lauper; Glarner (46. Kablan), Hediger, Costanzo (72. Karlen), Facchinetti; Tosetti, Spielmann.
Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos und Fassnacht (beide verletzt). Thun ohne Sorgic, Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Faivre und Schwizer (alle verletzt). Glarner verletzt ausgeschieden.
Verwarnungen: 25. Spielmann (Foul), 26. Moumi Ngamaleu (Foul), 36. Righetti (Foul), 86. Hediger (Foul), 87. Assalé (Foul), 91. Mbabu (Ballwegschlagen).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/13454767

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:45 
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Marc Schneider erlebt wieder den Alltag

Trainer Marc Schneider ist nach der 1:3-Niederlage seiner Thuner Mannschaft im Kantonsduell in Bern von den Young Boys beeindruckt. «Wenn man hier gewinnen will, braucht man einen Supertag», sagt er.

Einen solchen Supertag hat Schneider mit seinen Leuten im Stade de Suisse in dieser Saison schon einmal erlebt. Es war am warmen Mittwochabend, 9. August, als die Thuner nicht wussten, wie ihnen geschah und sie schliesslich mit einem sensationellen Triumph, mit einem 4:0-Sieg, ins Oberland zurückreisten.

Schneider weiss nur zu gut, dass an dem denkwürdigen Abend für seine Mannschaft einfach alles zusammenpasste. In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften etwa gleich viele gute Chancen, aber es hiess aus der Sicht der Stadtberner schon 0:3.

An einem wesentlich kühleren Nachmittag, jenem des 18. Februar 2018, erlebte Marc Schneider die normale Realität. Das fussballerische Naturgesetz schreibt vor, dass sich die Mannschaft mit den höheren Fähigkeiten in der Regel durchsetzt. "Die ersten etwa 20 Minuten haben mir gefallen, wir haben wirklich gut angefangen", sagte der langjährige FCZ-Spieler. "Aber dann kam der Druck vom Gegner, und danach hatten wir es bis zur Pause nicht mehr im Griff. Wenn man hier eine Chance haben will, benötigt man eben einen Supertag, und man muss sehr effizient sein." Wie einst im August.

YB-Trainer Adi Hütter äussert sich unmittelbar nach den Spielen in der Regel positiv über die Leistungen seiner Mannschaft. Aber nach dem Berner Duell war dies nicht der Fall. "Über die ganzen 90 Minuten bin ich nicht zufrieden", sagte der Österreicher. "Wir haben es in der kompletten zweiten Halbzeit nicht verstanden, etwas aus unseren Möglichkeiten zu machen. Und wir waren in der Defensive immer anfällig."

Etwas aus seiner Sicht Erfreuliches hob Hütter dennoch hervor. Es war die prompte Reaktion nach dem Thuner Anschlusstor, als Guillaume Hoarau praktisch im Gegenzug das 3:1 erzielte. "Dies war für mich die Schlüsselszene im Match, der Knackpunkt. Es hat uns geholfen, denn wir hatten unsere beiden Niederlagen gegen Thun in dieser Saison noch im Hinterkopf."

Und im Allgemeinen konnte Adi Hütter feststellen: "Unsere Mannschaft hat Qualität und Selbstvertrauen. Wir haben eine Spielanlage, die uns jederzeit torgefährlich macht. Und wir haben auch die Spieler dazu."


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132223775

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:49 
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Young Boys - Thun 3:1

Young Boys gewinnen dank zwei Hoarau-Toren

Die Young Boys machen sich die Niederlage des FC Basel zunutze. Mit einem 3:1 gegen den FC Thun, gegen den sie im Herbst zweimal verloren hatten, bauen sie den Vorsprung auf acht Punkte aus.

Die Young Boys haben in der Winterpause keine nennenswerten Transfers getätigt. Dennoch haben sie auf das Frühlingspensum hin gleichsam einen neuen wertvollen Spieler erhalten: Guillaume Hoarau. Der Franzose scheint in den ersten Spielen der zweiten Saisonhälfte noch stärker zu sein als vor seinen Verletzungen, die ihn ab letztem April für den Rest des Jahres pausieren liessen oder - wenn er spielen konnte - deutlich schwächten. Mit dem Führungstor nach 23 Minuten bewies er seine zumindest für die Super League aussergewöhnlichen Qualitäten. Im Gedränge war er trotz seiner Grösse von 192 Zentimetern der Vifste. Obwohl alles schnell ging, bekam er mit, wie Thuns neuer Goalie Djordje Nikolic reagierte - und brachte einen Nachschuss sicher ins Tor.

Der einen Kopf kleinere Roger Assalé erzielte kurz darauf nach einer brillanten Schussverzögerung das 2:0. Das Duo Hoarau/Assalé könnte das aktuell beste Gespann in der Super League sein. Jean-Pierre Nsame, der im Herbst ausgezeichnet spielte und regelmässig traf, muss in diesen Wochen zuschauen. Einen solchen Luxus können sich nicht alle leisten.

Die Thuner kamen nie in die Nähe einer Überraschung, wie sie ihnen besonders beim 4:0 im August gelungen war oder später beim 3:1 im Oberland. Trainer Marc Schneider sind die gelernten Stürmer ausgegangen. Simone Rapp zog nach Lausanne, Dejan Sorgic ist verletzt. So beorderte er Mattia Tosetti und Marvin Spielmann nach vorne, die ihre beste Wirkung auf den Flügeln entfalten. Die beiden hatten das 4:0 im August als Torschützen und Vorbereiter praktisch zu zweit fixiert. Auf den neuen Positionen kamen sie weniger zur Geltung.

20 Minuten lang konnten die Thuner YBs Spiel hemmen und stören. Nach dem klaren Rückstand waren sie nie in der Lage, Druck zu machen. Die Young Boys dagegen waren mehrere Male nahe an weiteren Toren. Der Unterschied im Leistungsvermögen der beiden Teams trat für einmal deutlich zutage.

Die laue zweite Halbzeit bot nach 68 Minuten ein unterhaltsames Nullsummenspiel. Dennis Hediger erzielte mit einem akrobatischen Ablenker mit dem Absatz das Anschlusstor, das aus dem Nichts kam. Nach dem Anspiel dauerte es zehn Sekunden bis zum 3:1. Miralem Sulejmani hätte es erzielen können, aber er passte auf den noch günstiger stehenden Hoarau.
Telegramm

Young Boys - Thun 3:1 (2:0)

18'030 Zuschauer. - SR San. - Tore: 23. Hoarau (Assalé) 1:0. 30. Assalé (Sanogo) 2:0. 68. Hediger (Spielmann) 2:1. 69. Hoarau (Sulejmani) 3:1.

Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (74. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (85. Lotomba); Assalé (90. Bertone), Hoarau.

Thun: Nikolic; Bürgy (65. Hunziker), Sutter, Righetti; Lauper; Glarner (46. Kablan), Hediger, Costanzo (72. Karlen), Facchinetti; Tosetti, Spielmann.

Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos und Fassnacht (beide verletzt). Thun ohne Sorgic, Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Faivre und Schwizer (alle verletzt). Glarner verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 25. Spielmann (Foul), 26. Moumi Ngamaleu (Foul), 36. Righetti (Foul), 86. Hediger (Foul), 87. Assalé (Foul), 91. Mbabu (Ballwegschlagen).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132223265

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. Februar 2018, 21:51 
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YB-Noten: Erst Mühe, dann Klasse

Beim 3:1-Derbysieg zeigt YB keinen Kaltstart, spielt sich aber cool zum Sieg.

Marco Wölfli: Note 4,5
Bekam auch im dritten Spiel seit seiner Rückkehr als Nummer 1 nicht wirklich viel Arbeit. Eine gute Reaktion beim Versuch von Tosetti aus spitzem Winkel und ein sicherer Griff beim Distanzschuss von Bürgy.

Kevin Mbabu: Note 4
Liess defensiv nicht viel zu, schaltete sich auf der anderen Seite aber nicht so oft wie gewohnt in die Offensive ein. Seine Flanke vor dem 1:0 landet direkt beim Thuner Lauper, der mit einem Querschläger das Tor einleitet.

Kasim Nuhu: Note 4,5
Stark, wie er Spielmann in der ersten Halbzeit ein ums andere Mal stoppt. Bei Hedigers Kunstschuss, der zum 1:2 führt, kommt der Ghanaer dann zu spät. Sonst aber eine gute Vorstellung.

Steve von Bergen: Note 4
Abgesehen von einem (folgenlosen) Schnitzer, als er im Aufbau von Spielmanns Chance weit vorne stehend überlaufen wurde, eine solide Leistung.

Loris Benito: Note 4,5
Bereits nach zwölf Minuten mit einer tollen Flanke, bei der Assalé Mitspieler Ngamaleu hätte den Vortritt lassen sollen. Zu Beginn der aktivste Stadtberner, liess im zweiten Durchgang etwas nach.

Miralem Sulejmani: Note 4,5
In den vergangenen Wochen war der Serbe der Mann der Stunde bei YB – auch gegen Thun zeigte er eine ansprechende Leistung. Brauchte etwas Zeit, um ins Spiel zu kommen, dann aber mit einer ersten Möglichkeit und dem smarten Assist vor dem 3:1.

Sékou Sanogo: Note 5
Entschied das physisch hochstehende Duell im Mittelfeld gegen Dennis Hediger klar für sich. Konnte nur selten ohne Foul gestoppt werden. Klasse seine Zuspiele auf Mbabu vor dem 1:0 und Assalé vor dem 2:0.

Djibril Sow: Note 4
Leistete sich an der Seite von Sanogo den einen oder anderen Ballverlust. Aber auch er stark im Aufbau – und Ausgangspunkt der Kombination vor dem 1:0.

Nicolas Ngamaleu: Note 4,5
Zeigte sich abermals als guter ­Ersatz für den erkrankten Fassnacht. Erst muss er Assalé den Vortritt lassen, dann scheitert er mit einem Kopfball.

Roger Assalé: Note 5
Hatte einmal mehr die meisten Chancen aller YB-Offensivspieler. Etwas eigensinnig, als er Ngamaleu quasi eine Flanke abläuft. Sehr souverän, wie er den Steilpass von Sanogo verwandelt.

Guillaume Hoarau: Note 5,5
Fünf Tore in drei Spielen – Hoarau ist zurück in alter Hochform. Cool, wie er beim 1:0 noch zum Haken ansetzt. Und stark, wie er sein 3:1 selber einleitet.

Thorsten Schick: ohne Note
73. Minute für Ngamaleu.

Jordan Lotomba: ohne Note
85. Minute für Sulejmani.

Leonardo Bertone: ohne Note
90. Minute für Assalé.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11184732

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