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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 22:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: YB: Da warens nur noch zwei
Und weg ist die vorzügliche Ausgangslage. Innerhalb von sieben Tagen hat YB den Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger Basel fast eingebüsst. Nach dem 1:1 gegen GC beträgt die Reserve nach 18 Runden noch zwei Punkte.
YB powerte, YB kam zu Chancen, YB drückte die Grasshoppers praktisch in den eigenen Strafraum zurück. Die Zürcher konnten sich während einer Viertelstunde kaum einmal aus der eigenen Platzhälfte lösen. Auf der rechten Seite preschte Kevin Mbabu zum x-ten Mal unwiderstehlich und mit hohem Tempo nach vorne.
Der 22-jährige Rechtsverteidiger umdribbelte mit dem Ball am Fuss gleich drei GC-Akteure und drosch den Ball unhaltbar unter die Latte.Die Viertelstunde nach der Pause war etwas vom Besten, was YB in diesem erfolgreichen Halbjahr gezeigt hat.
Doch am Ende fühlten sich die Berner nach dem 1:1 gegen die Grasshoppers, die zuvor zweimal verloren hatten und torlos geblieben waren, eben doch als Verlierer.
Miserable erste Halbzeit
Denn so berauschend die Gastgeber unmittelbar nach der Pause losstürmten, so schlecht waren sie vorher gewesen. «Die erste Halbzeit war schon fast eine Frechheit von uns. Wir waren elf Einzelspieler, GC hat uns ‹ausgekügelt›. So gewinnen wir keinen Blumentopf», sprach Christian Fassnacht Klartext. Eine deutliche Ansprache hatte in der Pause auch Adi Hütter gewählt.
«Ich war sauer», gab der Österreicher unumwunden zu. Dazu hatte der Trainer allen Grund. Nach der ungenügenden Leistung vor einer Woche im Derby gegen Thun (1:3) hatte sich sein Team im negativen Sinne noch gesteigert. Der Auftritt gegen die Zürcher war vor dem Seitenwechsel blamabel, auch wenn die Startminuten passabel waren. Einzig Mbabu war ein Aktivposten. Er muss von der Kollektivschelte ausgenommen werden.
«Wir verloren die Aggressivität. Dazu überraschte uns GC mit dem Führungstor», meinte Mbabu bei der Suche nach Gründen für die erste Halbzeit. Aber eigentlich war ein derart schlechter Auftritt für einen Leader unerklärlich. Zumal in Betracht gezogen werden musste, dass GC-Trainer Murat Yakin quasi eine Boygroup ohne eigentlichen Stürmer aufs Feld geschickt hatte.
Doch seine Jungen überzeugten: Nach einem Ballverlust der Berner – Roger Assalé war Thorsten Schick im Weg gestanden – bediente der 18-jährige Petar Pusic den 19-jährigen Nikola Sukacev. Und der Zürcher erzielte nach 35 Minuten in seinem ersten Super-League-Spiel gleich sein erstes Tor. «Der Einstand von Sukacev ist erfreulich. Schön, wenn man im eigenen Nachwuchs solche Spieler hat», sagte Yakin mit einem Lächeln.
In der zweiten Halbzeit gerieten seine Schützlinge indes arg ins Straucheln. Und dennoch fehlte wenig, und Yakin hätte mit den Hoppers drei Punkte aus Bern entführt. In der 90. Minute lenkte der eingewechselte Albion Avdijaj einen Freistoss an den Pfosten. «Wir können jedoch mit dem einen Punkt beim Leader zufrieden sein», meinte Yakin abschliessend.
Müde Young Boys
Dem hielt Hütter entgegen: «Mit dem Resultat kann ich nicht zufrieden sein.» Nach der fehlenden «Leidenschaft und Mentalität» vor der Pause hat dem YB-Trainer aber nachher die Reaktion mit dem «unglaublichen Powerplay» gefallen. Obwohl der Vorsprung auf Basel innerhalb einer Woche um fünf auf zwei Punkte geschrumpft ist, wollte Hütter nicht alles negativ sehen: «Fakt ist, dass wir bei Halbzeit der Saison Erster sind. Wir dürfen stolz sein. Dass wir den Atem von Basel im Nacken spüren, ist normal, schliesslich hat der FCB eine gute Mannschaft, die um den Titel mitspielt.»
«Fakt ist, dass wir bei Halbzeit der Saison Erster sind. Dass wir den Atem von Basel im Nacken spüren, ist normal, schliesslich hat der FCB eine gute Mannschaft, die um den Titel mitspielt.»YB-Trainer Adi Hütter
Und Mittelfeldspieler Fassnacht hielt fest: «Wir haben in dieser Woche einiges falsch gemacht. Das schmerzt. Aber wenn wir Ende Saison noch einen Punkt vorne liegen, ist das alles egal.»
Um das erreichen zu können, müssen sich die Berner in der Winterpause gut erholen. Selbst Dauerläufer Mbabu gestand: «Es war unser 32. Spiel. Persönlich habe ich in meiner Karriere in fünf Monaten noch nie 28 Partien bestritten. Ich bin schon etwas müde. Doch vor der Pause wollen wir zum Abschluss des Jahres mit einem Sieg in Luzern noch unbedingt unseren Vorsprung verteidigen.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14235725
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 22:48 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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eigentlich wäre yb nach dem punktgewinn wintermeister, wenn man davon ausgeht, dass dieser „titel“ nach dem heutigen abschluss der hinrunde vergeben wird. nächste woche beginnt mit dem auswärtsspiel gegen den fc luzern bereits die rückrunde.
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shalako
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Verfasst: Montag 11. Dezember 2017, 09:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2017  Zitat: Ein heftiger, aber kurzer Funkenregen
20 herausragende Minuten sind für YB beim 1:1 gegen GC zu wenig für einen Sieg. Basel ist weiter aufgerückt.
Am Ende drohten sie kurz noch mit ganz leeren Händen dazustehen. Es ging gegen den Schlusspfiff zu, als die Young Boys noch einmal wackelten und selbst um ihren Minimallohn, um den Punkt beim 1:1 gegen GC fürchten mussten. Die 20 packenden Minuten nach der Pause, diese erstaunliche Renaissance, bei der im strömenden Regen regelrecht die Funken sprühten, sie wäre umsonst gewesen, wenn Avdijai seinen Kopfball noch präziser und nicht am Pfosten platziert, wenn Sigurjonsson seinen Schuss nicht von Nuhu geblockt gesehen hätte.
Im Stade de Suisse wurde gestern ja offiziell die Hinrunde beschlossen, das Heimspiel gegen die Grasshoppers war für YB bereits der 18. Auftritt in der Meisterschaft. Weil aber im WM-Jahr 2018 die Zeit knapp ist, wird nächste Woche bereits die erste Runde der zweiten Halbserie gespielt, YB muss dann in Luzern antreten. Wenn man so will, sind die Young Boys also jetzt Wintermeister, mit zwei Punkten vor dem immer besser aufspielenden FC Basel. Das ist für sie eine schöne Momentaufnahme, sie haben die beste Hinrunde seit 2009 gespielt, als sie mit 41 Punkten als überlegener Leader in die Pause gingen. Jetzt sind es immerhin 37 Zähler, noch zwei mehr als der FC Basel, und ein Blick auf die Partie vor Wochenfrist in Thun (1:3) und auf jene gestern gegen GC offenbart eigentlich bereits, wo und wie sie zuletzt noch den einen oder anderen Punkt haben liegen lassen. «Doch deswegen», sagt Adi Hütter am Sonntagabend, «muss man jetzt nicht alles über den Haufen werfen.» Damit hat der YB-Trainer natürlich recht, doch die Lethargie, welche YB in Thun nie und gegen GC nur phasenweise abzulegen vermochte, ist ein schlechter Begleiter, wenn man nicht nur die Hinrunde, sondern auch das Jahr als Leader beschliessen will.
«Da war kein Plan, keine Idee»
Gestern Nachmittag blieben die Berner lange Zeit unerklärlich schwach. Wie in Thun fehlte Sanogo verletzt, dazu gesellte sich Sulejmani. Der gefährlichste Moment war im ersten Durchgang ein satter Schuss Mbabus, während hinten immer mal wieder die eine oder andere Unachtsamkeit für Unruhe sorgte. So wie nach 34 Minuten, als GC nach einem Missverständnis zwischen Assalé und Fassnacht konterte, Mbabu und Nuhu und Von Bergen grad allesamt zu spät kamen und schliesslich Sukacev fulminant vollstreckte. Nikola Sukacev, der 19-Jährige, der gestern zum ersten Mal überhaupt in der Super League auflief. Die Berner Passivität gab Hütter selber Rätsel auf – «da war kein Plan, keine Idee, da war weder ausreichend Tiefe noch genügend Breite im Spiel» – und vor allem liess sie ihn ziemlich angefressen zurück. «Ich war sauer und habe vieles vermisst, vor allem die Leidenschaft.»
Wer sich genau wie äusserte in der Pause, ist nicht überliefert, «wir müssen jetzt nicht ins Detail gehen», meinte Hütter. Aber wie seine Mannschaft danach losstürmte, ein regelrechtes Powerplay aufzog, den Gegner während Minuten kaum über die Mittellinie kommen liess, war so beeindruckend, dass man sich unweigerlich fragte, wie in aller Welt man in nur 15 Minuten aus einer behäbigen Truppe einen so unwiderstehlichen Leader formen kann. Von links und rechts zischten jetzt die Bälle in den Strafraum, mal rettete GC-Goalie Lindner stark gegen Aebischer, dann blieb Assalé hängen. Und immer wieder startete er, Kevin Mbabu, es war jetzt eine völlig entfesselte Vorstellung des Aussenläufers, immer wieder brach er durch, in seinem unnachahmlichen, brachialen Stil, auf den ersten Blick schwerfällig, doch am Ende eben doch leichtfüssig wie gestern kein anderer auf dem Platz. Und natürlich war es nach einer knappen Stunde er, der nach einem weiteren Slalomlauf den Ball zum längst überfälligen Ausgleich unter die Latte drosch und ob seiner grimmigen Konzentration schier das Jubeln vergass, direkt kehrt- und sich aufmachte zum 2:1, zum Sieg.
Der blieb YB nicht vergönnt, weil Fassnacht nur die Latte traf und sich GC aus der Umklammerung lösen konnte. 20 Minuten Powerfussball reichten YB nur zu einem Punkt. Zu Hause gegen GC sind das zwei verpasste Zähler, die im Fernduell mit dem FCB wertvoll gewesen wären. Aber wie das eigentlich aussehen könnte, mit dem Angriffsspiel der Young Boys, das weiss jetzt wieder, wer gestern zur richtigen Zeit dabei war. https://www.derbund.ch/sport/fussball/E ... y/28066680
_________________ For Ever
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Reconquista
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Verfasst: Montag 11. Dezember 2017, 10:47 |
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Registriert: Montag 30. Oktober 2017, 15:45 Beiträge: 3
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16'146 Zuschauer geben die Medien an - ich habe den Match im TV gesehen und die gähnend leeren Ränge gesehen - offensichtlich wollten sich die Leute vor Nässe schützen.
War jemand da? Ist diese derart hohe Zuschauerzahl glaubhaft? Oder zähl man da die zu Hause gebliebenen Jahreskarteninhaber mit?
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