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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 27. November 2017, 17:53 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 27. November 2017, 18:34 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug Thun - YB
Datum: Sonntag, 03. Dezember, 16:00 Uhr
Gegner: FC Thun
Hinfahrt: Bern ab: 14:08 Thun an: 14:28
Rückfahrt: Thun ab: 18:46 Bern an: 19:10
Grundsätzliches Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert: Auswärtsfahrtenordnung
Tickets Gästesektor Tickets für den Gästesektor können im YB Fanshop im Wankdorfcenter bezogen werden.
Ragazzi Berna Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 16:37 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Einstimmen mit Glühwein in ThunLiebe YB-Fans Für das wichtige Spiel am Sonntag in Thun treffen wir uns zum gemütlichen gemeinsamen Einstimmen ab 12:00 Uhr auf dem Mühleplatz in Thun. Auf eine gemeinsame Anreise wird verzichtet, wir reisen somit individuell an. Für Glühwein und Bier ist gesorgt. Zieht Euch warm an, erzählt es Euren Freunden und Bekannten weiter und kommt alle auf einen wärmenden Glühwein vorbei. Anschliessend werden wir gemeinsam Richtung Stadion laufen. Am Sonntag alle nach Thun! Hopp YB Ostkurve Bern 
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shalako
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Verfasst: Samstag 2. Dezember 2017, 13:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.12.2017  Zitat: «Das ist ein permanentes Abenteuer»
Seit 2009 ist Andres Gerber Sportchef beim FC Thun. Im Schatten der Grossclubs und notorisch klamm auf dem Transfermarkt ist das keine einfache Aufgabe.
Herr Gerber, müssen Sie manchmal lachen, wenn Sie Zeitung lesen? So oft lese ich sie nicht, aber warum meinen Sie?
Weil viele aufgeregt von den jungen Sportchefs Streller und Spycher berichten, während Sie vor bereits acht Jahren direkt vom Spielfeld in diese Funktion aufgestiegen sind. Das ist halt immer eine Frage der Wahrnehmung. Über uns etwa wird Jahr für Jahr gleich berichtet. Und durchaus auch positiv.
Aber kann man sagen, dass in der Arbeit von Christoph Spycher auch ein wenig Andres Gerber steckt? Schliesslich prägen den Höhenflug von YB auch Spieler mit, die Sie einst für Thun entdeckt haben. Klar, das kann man so sehen. Aber in unserer Branche schaut man sich jetzt nicht direkt etwas ab, sondern macht einfach seine Erfahrungen. Das gilt für Christoph Spycher, das galt und gilt noch immer für mich. Er ist intelligent, kennt sich aus und wirkt glaubwürdig. Er braucht sich nicht viel abzuschauen.
Ist ein starkes YB für Thun gut, schlecht oder schlicht nicht wichtig? Das ist nicht so wichtig für uns. Die Leute, die sich im Raum Bern für Fussball interessieren, haben Stellung bezogen. Viele waren für YB und blieben das auch, als der FC Thun in der Super League erschien. Das finde ich gut. Und doch kommt uns auch aus YB-Kreisen viel Wohlwollen entgegen. Die Leute sagen: «Ihr könnt immer gewinnen, einfach lieber nicht gegen YB.» Und im Oberland haben wir unsere Fanbasis . . . . . . wobei es auch im hintersten Simmental viele YB-Fans gibt . . . . . . klar, das leuchtet auch ein. Thun gibt es auf dieser Stufe seit 15 Jahren, YB seit über 100. Hinzu kommt, dass es bestimmt gerade einfacher ist, YB-Fan zu sein, als auch schon. Doch was wir als Allerletztes wollen, ist jammern. Sportlich blicken Sie nicht auf die einfachste Woche zurück: Cup-Out beim FCZ nach 3:1-Führung, null Punkte gegen St. Gallen nach starker Leistung. Was schmerzt mehr? Die Niederlage gegen St. Gallen. Weil die Meisterschaft die höhere Bedeutung hat, weil mit drei Punkten mehr in der Tabelle alles etwas anders aussähe. Das Aus im Cup ist vom Verlauf her enorm bitter. Aber das ist eine wichtige Erfahrung für die jungen Spieler. Das musst du mal erlebt haben. Ich merke, wie das Team Woche für Woche lernt, es tut sich enorm viel. Ich verstehe schon, dass das für die Fans sehr bitter war. Thun-Fan, das ist hardcore, da musst du tough sein.
Geniesst denn der FC Thun nicht mehr Kredit als etwa das grosse, aber lange titellose YB? Vielleicht in der Öffentlichkeit. Aber bei uns ist es nicht wie bei andern, wo du vielleicht ab und zu mal um einen Titel spielst und mal einen teuren, guten Namen verpflichtest und der Abstieg kein Thema ist. Hier geht es um die Existenz, um viele Arbeitsplätze, um eine ganze Juniorenabteilung. Das ist ein anderer Druck, das merke ich auch an mir selber.
Inwiefern? Eine gewisse Anspannung ist ständig spürbar. Ist das als Sportchef nicht bei fast jedem Club so? Ich denke, das hier ist eine andere Anspannung. Der FC Thun ist ein permanentes Abenteuer. Du musst hart, du musst stark sein. Es gibt immer wieder Enttäuschungen und Frust, und du musst dich dann hinstellen und dir möglichst nichts anmerken lassen. Das sind grosse Herausforderungen.
Wie auch die aktuelle Phase mit zehn Verletzten. Fragen Sie sich manchmal: Warum gerade wir? Wir dürfen nicht in die Opferrolle fallen und uns über den Spielplan, den Schiedsrichter, den Zuschauerrückgang beklagen. Der Trainer hätte es ja einfach, er könnte sagen: Wie soll ich mit diesen Absenzen einen Cup-Viertelfinal in Zürich gewinnen? Aber das wäre nicht typisch FC Thun.
Was man in dieser Situation ebenso wenig brauchen kann: eine Torhüterfrage. Nach den zwei groben Fehlern gegen St. Gallen wirkte Francesco Ruberto auch gegen Zürich nicht sattelfest. Die Diskussion ist jetzt da. Aber wir wollen Ruberto nun stärken, das ist jetzt das Beste für ihn und für uns. Er hat Schuldgefühle, steht im Fokus. Er muss jetzt unser Vertrauen spüren.
Verständlich, dass in dieser Situation der Trainer kein Thema ist. Hat ein Trainer in Thun eigentlich eine längere Gnadenfrist? Gegenüber Sion vielleicht schon (lacht). Aber die Mannschaft war zuletzt super eingestellt, hat Tore erzielt, die Leistungen stimmten über weite Strecken. Wir haben in der Vergangenheit auch schon bewiesen, dass wir handeln, wenn es nicht mehr stimmt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und sind nicht einfach nur liebe Mitspieler.
Vor einem Jahr sagte Präsident Markus Lüthi: «Unsere Lage ist so ernst wie nie zuvor.» Der Club stand kurz vor dem Konkurs. Heute ist die Situation sicher entspannter. Entspannter, ja. Aber von einer entspannten Lage sind wir noch weit weg.
Müssen Sie der Stadt das Darlehen von einer halben Million Franken eigentlich zurückzahlen? Ja, das ist so vereinbart.
Bald ist wieder Transferphase. Für Sie die Zeit der Existenzsicherung? Natürlich, ich bin schon am Planen, nicht nur für die Rückrunde, auch für nächste Saison. Spieler wie Tosetti, Rapp, Spielmann, Lauper – die stehen doch längst wieder in jedem Notizbuch. Aber so geht es allen Vereinen, ausser dass halt der FC Basel für seine Verkäufe mehr Geld bekommt. Wir sind einfach weiter hinten in der Nahrungskette. Kriens ärgert sich über Thun, wir über YB und die vielleicht über Freiburg.
Aber im Budget sind 1–2 Millionen Transfererlös fix eingeplant? Unser Ziel ist es, ohne diese Einkünfte zu budgetieren. An diesem Punkt sind wir jedoch noch nicht angelangt.
Rund um die ausufernden Ablösen wurde auch ein Transferfenster diskutiert, das vor dem ersten Spieltag schliesst. Das würden Sie bestimmt willkommen heissen? Die Phase wird dann vorher vielleicht noch etwas verrückter. Aber immerhin wäre sie kürzer. Und wenn die Saison schon angelaufen ist und du dann deinen Schlüsselspieler verlierst, ist es schon sehr unangenehm.
Sie sind seit bald zehn Jahren beim FC Thun. Haben Sie nie an einen Wechsel gedacht? Nur, wenn ich danach gefragt werde. Der Gedanke daran ist so weit weg.
Warum denn? Sie sind jetzt 44, Ihre Arbeit hat Begehrlichkeiten geweckt, gerade schlägt sich St. Gallen ohne Sportchef durch die Saison. Es gab schon Anfragen, es gibt immer wieder Gerüchte. Aber da habe ich noch nie lange überlegen müssen. Ich trage hier eine grosse Verantwortung, und es gefällt mir nach wie vor sehr gut.
Haben Sie einen Adventskalender? Nur den von meinen Kindern.
Wenn Sie einen hätten: Was wünschten Sie sich fürs erste Türchen? Ein Sieg gegen YB.
Und hinter dem letzten, sozusagen Ende Saison? Dass wir oben bleiben. Das ist existenziell. https://www.derbund.ch/sport/fussball/d ... y/20135614
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 2. Dezember 2017, 13:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.12.2017  Zitat: YB kann sich mit einem Sieg im Berner Derby vorzeitig den Wintermeistertitel sichern
Der BSC Young Boys trifft am Mittwoch im Rahmen der 17. Runde der Raiffeisen Super League im Berner Derby auf den FC Thun. Im Datacenter informiert euch sport.ch über Formstände, Verletzungen, Sperren, Direktbegegnungen, wagt eine Prognose und listet Wissenswertes zum Spiel auf.
Formstand
Der FC Thun kommt zuletzt nicht recht vom Fleck. Den Berner Oberländern droht nach nun mittlerweile seit drei sieglosen Spielen den Sturz ans Tabellenende. Im Cup folgte am Mittwochabend die nächste Enttäuschung. Bis zur 85. Minute war man gegen den FCZ auf Siegeskurs, gab aber den 3:1-Vorsprung innerhalb der letzten neun Minuten preis und verlor das Cupviertelfinal äusserst unglücklich mit 2:3. Ausgerechnet jetzt muss sich die Equipe von Marc Schneider mit dem grossen Kantonsrivalen messen. Immerhin hat Thun an das Berner Derby gute Erinnerungen: Im August deklassierte Thun YB im Stade de Suisse gleich mit 4:0!
Ganz anders sieht die Gefühlslage bei den Berner Young Boys aus. YB ist in der Raiffeisen Super League kaum zu bremsen und hat nach sechzehn Spieltagen bereits elf Siege auf dem Konto. Das Team von Adi Hütter gewinnt in dieser Saison auch Spiele, in denen sie nicht vollends überzeugen können. So gewann YB zuletzt in Lugano dank zwei späten Toren von den zwei Jokern Sulejmani und Schick. Auch im Cup ist YB dank dem 2:1-Sieg gegen St. Gallen eine Runde weiter und steht erstmals seit neun Jahren im Cup-Halbfinal.
Wissenswertes zum Spiel
- Mit einem Sieg gegen Thun würde YB vorzeitig als Wintermeister feststehen. Genau genommen sind sie das schon jetzt, denn der Wintermeistertitel wird in der Regel nach der Hälfte aller Spiele vergeben. In dieser Vorrunde wird der erste Spieltag der Rückrunde aber wegen der Weltmeisterschaft 2018 in den Dezember vorgezogen. Mit zwei Siegen aus den nächsten zwei Partien würden die Berner Young Boys übrigens ihre beste Punkteausbeute in einer RSL-Vorrunde aus der Saison 2009/10 unter Vladimir Petkovic übertrumpfen. - Die YB-Viertelstunde lebt wieder: Die Young Boys trafen in den letzten vier Spielen insgesamt fünfmal in den letzten fünfzehn Minuten. Beim letzten Sieg gegen Lugano netzten sie in der Schlussviertelstunde sogar doppelt ein. - In den Top sechs der Torschützenliste der Raiffeisen Super League finden sich fünf Spieler von den zwei Berner Klubs. Jean-Pierre Nsame (9), Simone Rapp (8), Roger Assalé (7), Marvin Spielmann (7) und Miralem Sulejmani (6) gehören allesamt zu den treffsichersten Akteuren der Liga.
Verletzungen und Sperren
BSC Young Boys: Seferi, Bertone (beide verletzt), Wölfli (krank)
FC Thun: Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Hunziker (alle verletzt), Faivre (krank)
Von Sperre bedroht
BSC Young Boys: Sanogo, Bertone, Assalé
FC Thun: Facchinetti, Tosetti
Im Fokus:
Guillaume Hoarau (BSC Young Boys): Im letzen Spiel gegen Lugano konnte der Franzose erstmals nach seiner Verletzung wieder eine volle Halbzeit absolvieren. Gegen Thun wird er nun seinen ersten Torerfolg seit Anfang August anstreben, im Berner Derby trifft Hoarau nämlich besonders gern - in acht Aufeinandertreffen gelangen dem Franzosen sieben Treffer. Nur gegen Sion trifft er häufiger (acht Tore). Zudem hat der 33-jährige bisher jedes Berner Derby, in dem er auflief, gewinnen können.
Letzte 5 Direktbegegnungen
- 09.08.2017: BSC Young Boys vs. FC Thun 0:4 (Super League) - 28.05.2017: FC Thun vs. BSC Young Boys 0:0 (Super League) - 04.03.2017: BSC Young Boys vs. FC Thun 3:2 (Super League) - 11.12.2016: FC Thun vs. BSC Young Boys 2:3 (Super League) - 06.08.2016: BSC Young Boys vs. FC Thun 4:1 (Super League)
Resultattipp der Redaktion
Der BSC Young Boys ist in der momentanen Form schlicht und einfach eine Nummer zu gross für den FC Thun. Der Tabellenführer revanchiert sich für die schmerzliche Niederlage im August und setzt sich im Berner Derby nach einer umkämpften Partie mit 3:1 durch. http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 2. Dezember 2017, 14:41 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Thun - YB, Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:00 Uhr
Verletzt: Bertone, Seferi.
Fraglich: Sanogo, Wölfli.
Gesperrt: Mbabu (4. gelbe Karte)
Der YB-Extrazug verlässt Bern um 14:08 Uhr.
Weitere Spiele der YB-Teams am Wochenende
Samstag, 2. Dezember 2017: 14:00 Uhr: YB U18 - Team Ticino (Wintercup / Neufeld) 14:00 Uhr: YB U16 - Team Ticino (Allmend) 14:00 Uhr: YB U15 - Team Ticino (Neufeld) 18:00 Uhr: YB-Frauen - Luzern (Allmend, Luzern)
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 02:03 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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von Ballmoos Benito-Nuhu-von Bergen-Lotomba Fassnacht-Sow-Aebischer-Sulejmani Assalé-Nsamé
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shalako
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2017  Zitat: Tiefe Stimme, hohe Ansprüche
YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame ist Torschützenleader der Liga, besitzt aber Steigerungspotenzial. Der 24-Jährige fordert viel von sich selbst.
Wenn er spricht, füllt der Klang seiner Stimme den Raum. Jean-Pierre Nsame sänge in einem Chor vermutlich auch unter den Bässen am tiefsten. Was der Kameruner sagt, hinterlässt Eindruck. Weil er in gewisser Weise mächtig klingt, vor allem aber, weil er primär eines ausstrahlt: Selbstvertrauen.
Der Analytiker
Nsame ist mit neun Toren bester Torschütze der Super League. Die Ausbeute könnte erheblich grösser sein, der YB-Stürmer lässt immer wieder auch beste Gelegenheiten aus. Am Donnerstag im Cupviertelfinal gegen St. Gallen (2:1) hätte er das Spiel bereits vor der Pause entscheiden können. «Ich bin auf der Suche nach der konstanten Perfektion», sagt der 24-Jährige.
Konstante Perfektion – im Fussballgeschäft sind viele der Ansicht, das perfekte Spiel gebe es nicht. Nsame meint nicht primär die Arbeit im Training, wenn er sagt, er strebe nach dem Maximum. Zu Hause in seiner Wohnung in Schönbühl betreibt er intensive Videoanalysen, verbringt Stunden vor dem Bildschirm. «Le travail», die Arbeit, stecke hinter dem Erfolg.
Die Young Boys eilen derzeit von Sieg zu Sieg; mal glanzvoll, mal weniger souverän. «Wir verteidigen als Einheit und greifen als Einheit an», sagt Nsame. Dabei profitiere das Team von den unterschiedlichen Charakteren. Im Angriff verfügt YB über den wieselflinken Roger Assalé, den erfahrenen und kopfballstarken Strafraumstürmer Guillaume Hoarau, der während seiner Verletzungspause als Mentor für die YB-Angreifer wirkte – und über Nsame. Der kräftige Mann ist mit 188 Zentimetern Körpergrösse ein ähnlicher Spielertyp wie Hoarau. Nsame widerspricht: «Ich suche eher die Räume als Guillaume, gehe gern öfter in die Tiefe.»
Lob für Rapp
Gross gewachsen ist auch Thuns Simone Rapp, der den Young Boys morgen im Derby gegenübersteht. «Es ist kein Zufall, dass er in dieser Saison so häufig getroffen hat», sagt Nsame über seinen ersten Verfolger im Torschützenklassement. «Rapp hat viel Selbstvertrauen und erntet jetzt die Früchte seiner Arbeit.»
Die beiden kennen sich vom Galaabend der Swiss Football League Anfang Jahr, als der damals bei Servette engagierte Nsame als bester Spieler der Challenge League ausgezeichnet wurde. In Genf hat die Karriere des Kameruners Fahrt aufgenommen, in 31 Spielen erzielte der Stürmer 23 Tore. «Ich bin ein sentimentaler Typ, der das Vertrauen meines Umfelds spüren muss, um alles für den Erfolg geben zu können.» Bei Servette wie bei YB scheint das der Fall zu sein.
Das emotionale Wiedersehen
Mit seinen Leistungen und Toren ist Jean-Pierre Nsame wesentlich am YB-Höhenflug beteiligt. Aber auch Kameruns Nationaltrainer Hugo Broos ist auf den 24-Jährigen aufmerksam geworden. Anfang September debütierte Nsame im WM-Qualifikationsspiel gegen Nigeria (1:1). Für den Spieler noch wichtiger war indes eine private Begegnung. Die Reise in sein Geburtsland ermöglichte Nsame das Wiedersehen mit seiner Mutter, die er zuvor 18 Jahre lang nicht gesehen hatte. Sehr emotional sei die Reise gewesen, sagt Nsame.
Als 6-Jähriger ist er von seiner Geburtsstadt Douala, gemeinsam mit seinem Vater und seiner jüngeren Schwester, nach Frankreich gezogen, im Grossraum Paris aufgewachsen und fussballerisch ausgebildet worden. Seine Familie lebt noch immer dort, auch Bruder Tristan, der ihm besonders nahesteht.
YB erlebt einen spielintensiven Herbst, hat mit Ausnahme der Nationalmannschaftspausen in jeder Woche zwei Spiele bestritten. Nsame totalisiert in seinem ersten Halbjahr in Bern so viele Einsätze wie in der gesamten letzten Saison bei Servette. Die «semaines anglaises», englische Wochen, gefallen Nsame. «Für mich ist das der Rhythmus eines Spitzenklubs.» Es überrascht nicht, nennt Nsame, auf die interessanteste europäische Liga angesprochen, die Premier League. Mit seinen physischen Voraussetzungen passt er am besten nach England. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21009739
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2017  Zitat: «Tore sind das Produkt der Arbeit»
Vor dem Derby am Sonntag gegen YB äussert sich Thuns Stürmer Simone Rapp auch zum schwierigen Job von Jean-Pierre Nsame.
Die Wunden sind verheilt: Mit zwei Stichen musste sich Simone Rapp am Mittwoch eine Platzwunde am Kopf nähen lassen. «Meine erste Kopfverletzung», sagt der Stürmer. Hat das schmerzhafte Cup-Aus beim FC Zürich (3:4) bei ihm auch eine Wunde im Herzen hinterlassen? «Nein, so dramatisch bin ich nicht. Aber natürlich schmerzt diese Niederlage.» 3:1 hatten die Thuner in der 85. Minute noch geführt, bevor alle Dämme gebrochen sind.
Die Niederlage hat auch die Fans verärgert. Das bekamen die Spieler zu spüren. «Ich kann den Frust verstehen. Wir waren so nahe am Sieg, dann klappte es doch nicht.» Warum weiss auch der Doppeltorschütze nicht so genau. «Ich bin nicht Psychiater. Aber es fehlten die letzten 10 Prozent an Überzeugung zu gewinnen. Es war ja nicht so, dass wir nach 30 Minuten 0:5 in Rückstand lagen und chancenlos waren.
Im Gegenteil: Wir haben gut gearbeitet und den FCZ 60 Minuten dominiert. Dann kam ein Blackout.» Der 25-jährige Tessiner spricht auch von der Angst vor dem Gewinnen. «Die kommt automatisch, wenn man als Team nicht oft siegt.» Das taten die Thuner in 16 Meisterschaftsspielen erst viermal.
Zwölf Saisontore
Die schlechte Tabellensituation mit dem vorletzten Platz liegt bestimmt nicht an Rapp. Der Stürmer ist in Form, trifft wie nie zuvor. 12 Tore hat er in dieser Saison schon erzielt (8 in der Liga, 4 im Cup). Ein Geheimnis dafür gebe es nicht, meint Rapp. Er achtet aber vermehrt auf seinen Körper. Gerade jetzt bei diesen Temperaturen müsse er aufpassen. Rapp wärmt sich deshalb vor einem Training oder Spiel länger auf als andere.
Die tägliche Arbeit ist für den 1,93 Meter grossen Rapp zentral. «Die Tore sind das Produkt der Arbeit, genau gleich wie für die Mannschaft die Punkte die Konsequenz der Leistung sind.» Dass er mit acht Meisterschaftstoren bereits eines mehr auf dem Konto hat als vor zwei Jahren in seiner ersten Super-League-Saison und nur eines weniger als letztes Jahr, kümmert ihn nicht. «Klar, ich bin Stürmer. Ich mache nichts lieber als Tore schiessen, das leugne ich nicht. Wenn mir Treffer gelingen, ist das ein schönes Gefühl. Doch die Punkte mit dem Team stehen über allem.»
Deshalb schaut sich Rapp die Torschützenliste der Super League nicht an. «Kollegen informieren mich darüber», meint er mit einem Lächeln. «Es kostet mich nur Energie, wenn ich mich damit beschäftige.» Momentan steht er auf Position 2, nur einen Treffer hinter Jean-Pierre Nsame. Am Sonntag trifft Rapp im Derby auf den YB-Stürmer. «Ich kenne ihn nicht persönlich», sagt Rapp.
«Aber er ist gut. Es ist nicht gerade der einfachste Job der Welt, sich bei YB als Spieler der Challenge League einen Stammplatz zu erarbeiten. Nsame hat seine Chance gepackt, das spricht für ihn.» Rapp weiss, wovon er spricht, schliesslich ist er im Sommer 2015 auch von Challenge-League-Klub Wohlen in die höchste Spielklasse gekommen. Nsame kam im Sommer von Servette zu YB.
Schwierige Situation
Während die Berner von Erfolg zu Erfolg eilen, müssen die Thuner einen Nackenschlag nach dem anderen einstecken. Das halbe Kader ist verletzt, gegen St. Gallen (1:2) gingen sie vor einer Woche nach zwei kapitalen Fehlgriffen von Goalie Francesco Ruberto leer aus, und am Mittwoch kassierten sie im Letzigrund 3 Gegentore in 9 Minuten. «Die Situation ist nicht einfach», gibt Rapp zu.
Davon, dass für die Oberländer die folgenden und letzten Partien des Jahres gegen Sion und Lugano wichtiger sind als das Derby, will er nichts wissen. «Wir wollen und können nicht weiter als bis zum nächsten Spiel gegen YB vorausschauen. Wir müssen ehrlich sein: Für uns ist jede Partie schwierig.»
Auch wenn Rapp das sagt, heisst das für ihn nicht, dass sich die Thuner im 2. Derby nach dem 4:0-Coup im August keine Chancen ausrechnen: «Wir müssen die gleiche solidarische Leistung wie gegen Zürich zeigen, aber nicht bloss während 60 sondern 90 Minuten.» https://www.bernerzeitung.ch/front-ober ... y/22017730
_________________ For Ever
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 12:21 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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