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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 10:57 
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«YB wird Meister»

FCZ-Trainer Uli Forte trifft heute auf Tabellenführer YB. Ein spezielles Spiel für ihn, der schon zu wissen glaubt, wer das Meisterrennen macht.

Uli Forte erinnert sich noch ganz genau an das letzte Mal, als er im Stade de Suisse an der Seitenlinie stand. Damals, Ende Juli 2015 war er noch Trainer bei YB, dem Gegner vom Sonntag. In der Champions-League-Qualifikation war Monaco zu Gast in Bern. «Wir hätten in Führung gehen können, Kubo trifft den Pfosten, Hoarau köpfelt knapp daneben…», sinniert Forte heute.

Es wurde nichts, das Spiel verlor YB 1:3, und es war der Anfang vom Ende von Fortes Zeit in Bern. Nach drei Unentschieden in Serie in der Super League und dem klar verlorenen Rückspiel in Monaco musste er gehen. Von einer Revanche will Forte aber nicht sprechen, wenn er am Sonntag mit dem FC Zürich im Stade de Suisse gastiert. Schliesslich seien viele seiner ehemaligen Mitarbeiter gar nicht mehr dabei, und er habe in Bern auch viele Freunde gefunden. Vor allem dank der Heirat mit einer Bernerin.

Zürich als Aussenseiter

Ein Spitzenspiel wird es auch ohne Rachegedanken, der Tabellenführer gegen den Dritten, die beste Offensive der Liga empfängt die stärkste Defensive. 33 erzielte Tore stehen 14 Gegentoren gegenüber. Forte zollt dem Gegner vom Sonntag höchsten Respekt, schiebt seiner Mannschaft die Rolle des Aussenseiters zu. Denn für ihn ist schon lange klar: «YB wird Meister.»

Der Trainer zeigt sich beeindruckt vom Kader der Young Boys. «Es läuft auch ohne Hoarau hervorragend, das macht sie zum klaren Titelfavoriten», sagt er. Guillaume Hoarau war in den letzten drei Saisons jeweils der beste YB-Torschütze. Nun ist er aber wegen einer Oberschenkelverletzung schon länger zum Zusehen gezwungen. Die Tore bei YB schiessen derweil andere: Jean-Pierre Nsame zu Beispiel, der schon neunmal traf. Dazu kommen Roger Assalé (6 Tore) und Christian Fassnacht (5 Tore).

Auf Holz klopfen

Gegen den in seinen Augen zukünftigen Meister kann Forte auf seine ganze Mannschaft zählen, zufrieden berichtet er, dass bei den Langzeitverletzten keine neuen dazu gekommen sind während der Länderspielpause. Dabei klopft er auf den Tisch, wie er es fast immer tut, wenn er von Verletzungen spricht.

Und es gibt noch mehr Positives aus der medizinischen Abteilung: Mirlind Krezyiu konnte nach seinem Kreuzbandriss vom April eine Halbzeit bei der U-21 mittun. Forte hofft, dass er den Verteidiger im Januar wieder voll einsetzen kann.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/Y ... y/12253617

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 11:22 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 13:29 
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Erstmalige Rückkehr ins Stade de Suisse

Extra-Tisch für FCZ-Trainer Forte

Verblüffend: Seit seiner Entlassung in Bern vor über zwei Jahren ist Trainer Uli Forte nie mehr im Stade de Suisse angetreten. Jetzt ist es bei seiner Rückkehr mit Zürich gleich ein Spitzenkampf.

Erstmals seit seiner Entlassung bei YB im August 2015 steht Trainer Uli Forte (43) wieder im Stade de Suisse an der Seitenlinie: Bei YB-Gegner FCZ im Topspiel der Runde. Forte sagt: «YB wird Meister. Sie sind sogar ohne Hoarau überragend. Wir können aber etwas holen, wenn wir uns im Gegensatz zum Spiel in Sion für unseren Aufwand mit Toren belohnen.»

Obwohl Forte die Entlassung nie verstehen wird («Wir hatten drei Remis in der Liga und sind in der Champions-League-Quali gegen Topteam Monaco ausgeschieden»), misst er die Zeit bei YB nicht. «Bern war eine Toperfahrung, ich habe in dieser Zeit eine tolle Familie und super Freunde gewonnen», sagt Forte, der mit seiner Caroline auch eine Bernerin geheiratet hat.

Jetzt tritt der FCZ-Coach erstmals in der Heimat seiner Frau an – was im VIP-Bereich des Stadions Auswirkungen hat! Gleich für 21 Personen wurde für die Freunde und Familie ein grosser Tisch reserviert. Forte: «Mal schauen, wer am Forte-Tisch für YB und wer für Zürich ist!»

Forte liess vor dem Kracher in Bern sein Team nur für eine Einheit auf dem Kunstrasen trainieren. «Das reicht. Die Spieler sind technisch gut genug ausgebildet, um den Wechsel auf den Kunstrasen problemlos zu bewältigen», schildert Forte.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 15429.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 20:32 
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YB dreht das Spiel gegen den FCZ

Die Young Boys kommen zum fünften Heimsieg in Folge und verteidigen dank dem 2:1 gegen den FC Zürich den Vorsprung an der Tabellenspitze. Den Siegtreffer erzielt Roger Assalé in der 84. Minute.

Vom Meistertitel, dem ersten seit 1986, will bei den Young Boys verständlicherweise niemand reden. Es sind erst 15 Runden gespielt, und der FC Basel liegt lediglich sieben Punkte zurück. Doch festzuhalten ist, dass die Berner nach dem 1:1 beim Meister vor der Länderspiel-Pause auch am Sonntagnachmittag gegen den FC Zürich eine gewisse Reife zum Ausdruck brachten. Dank einer Tempoerhöhung in den letzten 20 Minuten holte sich der Gastgeber noch die drei Punkte gegen resolut defensiv eingestellte Zürcher.

Bis zur 70. Minute kontrollierte der FCZ den Berner Angriff ohne grössere Probleme und hielt das Chancenverhältnis zwischen den beiden Mannschaften etwa im Gleichgewicht. Nach dem von Miralem Sulejmani verwerteten Penalty in der 36. Minute zum 1:1, blieben die Gastgeber trotz viel Ballbesitz lange Zeit ohne Wirkung. Dann begann mit der Einwechslung von Nicolas Moumi Ngamaleu in der 70. Minute die Schlussoffensive der Young Boys. FCZ-Keeper Andris Vanins hielt zweimal stark, bevor das 2:1 fiel.

Beim Siegtreffer war der 33-jährige Lette machtlos. Nach einem Freistoss köpfelte der im Verlauf der Partie immer stärker werdende Aussenverteidiger Kevin Mbabu den Ball aufs Tor und in Richtung Vanins, der aber vom intelligenten Ablenker von Assalé überrascht wurde. Der Treffer belohnte den Leader für seine Bemühungen gegen die dicht gestaffelte Zürcher Defensive. Er konnte sich dann nochmals steigern, als die Gefahr der Genügsamkeit gross war und liess sich auch von der verletzungsbedingten Auswechslung von Captain Steve von Bergen nicht aus der Fassung bringen. Dieser schied in der 59. Minute in seinem 300. Super-League-Spiel mit Rückenbeschwerden aus.

Weder Von Bergen noch die anderen Berner Verteidiger wurden oft in Bedrängnis gebracht. Die von Trainer Uli Forte geforderten Zürcher Nadelstiche blieben grösstenteils aus. Das 1:0 in der 34. Minute fiel durch ein Eigentor von Jean-Pierre Nsame. An vorderste FCZ-Front kämpfte der ehemalige YB-Stürmer Michael Frey glücklos. Der sehr gut in die Saison gestartete Aufsteiger tut sich seit einigen Wochen schwerer. In den letzten vier Spielen gab es nur zwei Punkte.

Young Boys - Zürich 2:1 (1:1)

20'800 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 34. Nsame (Eigentor) 0:1. 36. Sulejmani 1:1. 84. Nsame (Assalé) 2:1.

Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen (57. Wüthrich), Lotomba; Fassnacht (69. Moumi Ngamaleu), Sow, Sanogo, Sulejmani, Nsame (81. Hoarau), Assalé.

Zürich: Vanins; Brunner, Bangura, Thelander; Winter (85. Rodriguez), Rüegg, Palsson, Pa Modou; Sarr; Dwamena (81. Odey), Frey (81. Koné).

Bemerkungen: Young Boys ohne Bertone und Seferi (beide verletzt). Zürich ohne Alesevic, Kempter, Marchesano und Schönbächler (alle verletzt). Verwarnungen: 7. Frey. 24. Thelander. 32. Lotomba. 60. Brunner. 68. Palsson. 74. Nuhu (alle Foul).


https://www.nzz.ch/sport/yb-fc-zuerich-ld.1329909

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 20:34 
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YB gewinnt auch gegen den FCZ

YB kann sich weiter an der Spitze behaupten. Nach dem 2:1-Sieg im Spitzenspiel gegen Uli Fortes Zürich festigt das Team von Adi Hütter den Leaderthron. Wir berichteten live.

Die Young Boys gewinnen den Spitzenkampf gegen den FCZ

Die Young Boys liegen auch nach der 15. Runde weiterhin mit sieben Punkten vor Basel an der Spitze der Super League. Die Berner gewinnen das Spitzenspiel zuhause gegen Zürich verdient mit 2:1.

YB kämpfte, YB drückte, YB erspielte sich Chancen - und wurde für seine Bemühungen spät belohnt. Roger Assalé lenkte in der 84. Minute einen Kopfball von Kevin Mbabu mit der Fussspitze entscheidend ab und schoss mit seinem 7. Saisontor das 2:1. Der Sieg der Berner war verdient. Vor Assalés Treffer hatten Miralem Sulejmani, Jean-Pierre Nsame und Assalé erstklassige Chancen ausgelassen. Der FCZ war in der 34. Minute nach einem Eigentor Nsames in Führung gegangen, zwei Minuten später gelang dem Team von Adi Hütter dank eines verwandelten Foulpenaltys von Sulejmani aber umgehend der Ausgleich.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21370380

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 20:35 
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YB wahrt 7-Punkte-Vorsprung auf FCB

Assalé erlöst die Berner spät

YB bleibt souveräner Leader der Super League! Die Berner ringen den FCZ nach 0:1-Rückstand verdient mit 2:1 nieder. Der Siegtreffer gelingt Roger Assalé in der Schlussphase.

Das Spiel: YB gegen Zürich. Erster gegen Dritter. Beste Offensive gegen beste Defensive der Liga. Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen steigen die Berner in diesen Spitzenkampf. Die Forte-Truppe wird hinten eingeschnürt, hat Glück, dass Assalé (5.) und Fassnacht (18.) ihre Kopfbälle nicht platzieren können. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Wie die Jungfrau zum Kind kommt der FCZ zur Führung – YB schlägt aber unmittelbar zurück. Der Berner Einbahnfussball kommt zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas ins Stocken. Dann aber vergeben Sulejmani (70.), Joker Ngamaleu mit der ersten Ballberührung (70.), Assalé (72.) und wieder Sulejmani (77.) gleich vierfach. Trainer Hütter bringt Hoarau und nur Sekunden nach dessen Einwechslung schiesst Assalé den Berner Anhang auf Fussballwolke sieben. 2:1. 7-Punkte-Vorsprung auf den FCB gewahrt.

Die Tore:
0:1. 34. Minute | Eigentor! YB-Topskorer Jean-Pierre Nsame im falschen Film. Eine seltene FCZ-Ecke spitzelt er am ersten Pfosten unhaltbar für seinen Keeper Von Ballmoos ins eigene Netz.

1:1, 36. Minute | Komplett-Aussetzer von Cédric Brunner. Unnötig, wie er YB-Wirbelwind Assalé im Sechzehner von den Beinen tackelt. Jaccottet kann nicht anders als auf den Punkt zeigen, Sulejmani ist für den schnellen Ausgleich besorgt.

2:1, 84. Minute | Mbabu steigt nach einem Freistoss am höchsten, Assalé lenkt die Kugel kurz bevor Vanins zugreifen kann ins Netz. PS: Kein Abseits!

Der Beste:
Kevin Mbabu. Unermüdlich beackert er die rechte Seite. Eine gute Hereingabe nach der anderen ist das Resultat. Und der entscheidende Kopfball als Zugabe bei Assalés Siegtor.

Der Schlechteste:
Rasmus Thelander. Diesmal nicht so stark. Fehleranfällig. Auch bei Mbabus Kopfball vor Assalés Tor nicht im Bild.

Das gab zu reden:
Tag der Comebacks in Bern! Zum ersten Mal seit seiner Entlassung vor zweieinhalb Jahren taucht Uli Forte wieder im Stade de Suisse auf. Als FCZ-Trainer. In der Schlussphase wechselt Adi Hütter den lange verletzten YB-Leithammel Hoarau ein. Und: Michi Frey läuft erstmals im FCZ-Dres in seiner alten Heimat auf, scheint übermotiviert. Erstaunlich, dass sein Ellenbogen-Einsatz gegen Sulejmani (39.) ohne Folgen bleibt.

Statistik:
Die YB-Zahl des Tages? 7. So viel beträgt der Vorsprung auf Erzrivale und ersten Verfolger FC Basel auch nach der 15. Runde.

So gehts weiter:
Die Berner tanzen am Donnerstag wieder auf der europäischen Bühne: In der «Hölle von Belgrad» müssen gegen Partizan unbedingt Punkte her, will man nicht in der Europa-League-Gruppenphase hängen bleiben. In der Super League muss YB in einer Woche bei Lugano ran, Zürich empfängt Lausanne.

**********

YB - FCZ 2:1 (1:1)

Stade de Suisse, 20'800 Fans. SR: Jacottet.

Aufstellungen:
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani; Nsame, Assalé.
FCZ: Vanins; Thelander, Bangura, Brunner; Winter, Rüegg, Palsson, Sarr, Pa Modou; Frey, Dwamena.

Einwechslungen:
YB: Wüthrich (57. für Von Bergen), Ngamaleu (69. für Fassnacht), Hoarau (82. für Nsame).
FCZ: Odey (81. für Dwamena), Koné (81. für Frey), Rodriguez (85. für Winter).

Verwarnungen:
7. Frey. 24. Thelander. 32. Lotomba. 61. Brunner. 67. Palsson. 74. Nuhu (alle Foul).

Bemerkungen:
YB ohne Bertone, Seferi (verletzt).
FCZ ohne Alesevic, Marchesano, Maouche, Kempter, Schönbächler, Voser (verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 19866.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 20:37 
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19.11.2017

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Assalé Matchwinner bei YB-Sieg

YB gewinnt zuhause gegen Zürich mit 2:1. Das Siegtor erzielte Roger Assalé in der 84. Minute.

- Leader YB behält den 7-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Basel.
- Uli Forte verliert bei seiner Rückkehr nach Bern.
- Hier finden Sie die Berichte zu GC - Thun und Lausanne - Luzern.

Die ersten Tore der Partie fielen innerhalb von zwei Minuten. Der FCZ ging nach einem Eckball in der 34. Minute in Führung. Das Tor schoss jedoch nicht ein Zürcher, sondern YB-Spieler Jean-Pierre Nsame. Der Stürmer lenkte den Ball unglücklich an seinem Torhüter David von Ballmoos vorbei.

YB reagierte postwendend: Roger Assalé wurde von Cedric Brunner im Strafraum gefoult, der Elfmeterpfiff war die logische Konsequenz. Miralem Sulejmani übernahm die Verantwortung und traf in der 36. Minute zum Ausgleich.

Das 1:1 zur Pause war eher überraschend. Die Gäste kamen ausser beim Tor kaum einmal in die gegnerische Hälfte. Ganz im Gegenteil zum Heimteam: Die Berner hätten vor dem 0:1 durch Assalé und Christian Fassnacht in Führung gehen können.

YB mit Steigerungslauf

Zu Beginn der 2. Halbzeit hatte der FCZ seine beste Phase. Dennoch schaffte es das Team von Uli Forte nicht, ein Tor zu erzielen. Der Trainer musste bei seiner Rückkehr nach Bern zuschauen, wie YB immer stärker wurde.

Der Leader erspielte sich ab der 70. Minute Chancen im Minutentakt. Zuerst scheiterten Sulejmani und Assalé an Andris Vanins, dann sah auch Nsame seinen Kopfball vom FCZ-Schlussmann pariert. Die Offensivbemühungen wurden am Ende doch belohnt: Assalé lenkte in der 84. Minute den Kopfball von Kevin Mbabu zum Siegtreffer ins Tor. Mitjubeln konnte auch Rückkehrer Guillaume Hoarau, der drei Minuten zuvor eingewechselt worden war.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ei-yb-sieg

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 21:37 
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«Wenn du solche Spiele gewinnt, wirst du Meister»

Die Young Boys zaubern gegen den FC Zürich nicht und gewinnen dennoch. Dass sie sich den Sieg erarbeitet haben, ist ein weiterer Beweise der neuen Reife von YB.

"Wenn du solche Spiele gewinnst, wirst du Meister", meinte Uli Forte. Der Trainer des FC Zürich machte bereits vor der Niederlage bei den Young Boys mehrmals klar, dass für ihn die Berner der Favorit auf den Titel sind. Am Sonntagnachmittag wurde seine Überzeugung bloss bestätigt. Nicht etwa, weil YB eine Glanzleistung zeigte, sondern weil es auf jene Eigenschaften zurückgriff, die einen Meister (auch) ausmachen.

Natürlich nahm Fortes Pendant Adi Hütter das Wort "Meister" nicht in den Mund. Die Saison ist dafür zu jung, der ärgste Gegner zu erfahren und die Vergangenheit von YB zu durchzogen, um sich dermassen zu exponieren. Und doch liess der Österreicher durchblicken, dass er seinem Team Grosses zutraut, eben auch weil es nicht nur dann gewinnt, wenn alles gut läuft, sondern sich den Schwierigkeiten stellt. Sowohl vor zwei Wochen in Basel (1:1) als auch gegen Zürich holte es nach Rückstand noch Zählbares.
Ein Arbeitssieg sei das 2:1 gegen den FCZ gewesen, urteilte Hütter. "Wir benötigten viel Geduld. Bis zum Schluss haben wir daran geglaubt, gewinnen zu können." Die Gastgeber waren in der Lage, das Tempo in den letzten 20 Minuten nochmals zu erhöhen und wurden in der 84. Minute mit dem 2:1-Siegtreffer von Roger Assalé belohnt. Sie übten Druck aus, ohne sich selber in Bedrängnis zu bringen und das obwohl mit Steve von Bergen der Abwehrchef in der zweiten Halbzeit angeschlagen ausfiel. "Wir strahlen eine gewisse Stabilität aus", bemerkte Hütter.

Genügsamkeit, die in den letzten Jahren in gewissen Partien bei den Young Boys auch schon zu erkennen war, zeigt die aktuelle Mannschaft nicht. Sie tut, was nötig ist, um zu gewinnen. Eine Willensleistung, nannte Djibril Sow den Sieg gegen seinen ehemaligen Klub. Zweimal hat YB in der laufenden Meisterschaft verloren, gegen Thun mit 0:4 und in Lausanne mit 1:2. Womöglich gerade die richtige Dosis Enttäuschungen, um den Boden nicht unter den Füssen zu verlieren. "Keiner denkt schon an den Meistertitel", versicherte Sow.

Nach zwei Spitzenspielen folgen für die Young Boys nun drei Partien mit anderer Ausgangslage: im Cup gegen St. Gallen, aber vor allem in der Meisterschaft in Lugano und Thun, wo Hütters Truppe bestätigen muss, dass die Zeiten des "Veryoungboysen", des leichtfertigen Verspielen von Vorteilen, der Vergangenheit angehören.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131921494

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. November 2017, 23:15 
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«Wenn du so spielst, ist der Titel sehr wahrscheinlich»

von E. Tedesco, Bern - YB-Stürmer Roger Assalé crasht mit seinem Siegtreffer die Party in der Loge von FCZ-Trainer Uli Forte. Der sieht in YB den neuen Meister.

Seit seiner Zeit heisst: Seit seiner Entlassung im August 2015. Für den heutigen FCZ-Trainer war es darum die erste Rückkehr ins Stade de Suisse. In Bern sind in diesen zwei Jahren viele Spieler gekommen und gegangen. Eine turbulente Zeit mit Auf- und Abstieg hat auch Forte hinter sich. Und er hat in der Zwischenzeit eine Bernerin geheiratet. Diese Konstellation war speziell genug, um für den Spitzenkampf eine Loge für Familie und Freunde zu mieten.

Die Forte-Familie auf Partykurs

Nach rund einer halben Stunde war die lustige Runde auf Partykurs, denn der FCZ ging überraschend durch ein Eigentor von Jean-Pierre Nsame (34.) in Führung. Die Zürcher Herrlichkeit hielt aber nur zwei Minuten an. Cédric Brunner kam gegen den schnellen Roger Assalé im eigenen Strafraum viel zu spät. «Das war doof verteidigt von mir», so der Zürcher später dazu. Dumm und fatal: Miralem Sulejmani (36.) liess sich vom Penaltypunkt nicht lange bitten, traf mit Glück zum 1:1-Ausgleich und YB war wieder im Spiel. Wenn auch noch ohne Wirkung.

«Wir haben unsere Taktik, hoch pressen und angreifen, für YB umgestellt, denn man hat in der Vergangenheit gesehen, was passiert, wenn man in Bern versucht, locker mitzuspielen. Die Gegner mussten mit 1:5-, 1:6- und 0:3-Niederlagen heimreisen. Darum haben wir YB den Ballbesitz überlassen», so Forte zur defensiven Einstellung seiner Mannschaft im Stade de Suisse.

Assalé wurde zum Partykiller

Das Konzept der kompakten Defensive schien beim FCZ aufzugehen. Trotz mehr Ballbesitz (61:39 Prozent) blieb YB lange Zeit ohne Wirkung. «Wir haben auch nach der Pause gut verteidigt und die Räume eng gemacht. Es haben nur wenige Minuten für einen Punktgewinn gefehlt», so der FCZ-Trainer weiter.

«84 Minuten ist unsere Taktik sehr gut aufgegangen. In der ersten Halbzeit besser als nach der Pause», so Forte. «Leider hat uns ein ruhender Ball am Ende das Genick gebrochen.» Roger Assalé (84.) traf nach einer Vorlage von Kevin Mbabu zum 2:1 für die Berner und wurde nach Fortes eigenen Worten zum «Partykiller» in der VIP-Loge seiner Familie und Freunde.

Am Ende mussten Forte und der FCZ mit leeren Händen nach Zürich zurückkehren. Für den Aufsteiger war es das vierte Spiel ohne Sieg (2 Remis, 2 Niederlagen). Der FCZ ist auf den 4. Tabellenrang abgerutscht und musste sich – nach dem 2:0-Sieg gegen Thun – auch vom Stadtrivalen GC überholen lassen. YB hingegen gibt dem FCB die Pace vor und hält weiter die Distanz zum rotblauen Verfolger.


Guillaume Hoarau ist zurück

Seit dem 10. September hat Guillaume Hoarau kein Spiel mehr gemacht. Am Sonntag gab der Stürmer sein Comeback.

Guillaume Hoarau, wie hat sich der Moment der Einwechslung angefühlt?
Es war ein grosser Moment und richtig cool! Ich habe mich heute richtig amüsiert.

Wie fühlen Sie sich nach dem Kurzeinsatz?
Sehr gut, aber natürlich habe ich gemerkt, dass ich lange nicht gespielt habe. Ich muss jetzt Schritt für Schritt versuchen, wieder meine Form zu finden.

Auf YB warten in den nächsten 4 Wochen 8 Spiele. Sind Sie bereit für die letzte Etappe von 2017?
Es gibt noch viel Arbeit für mich, aber wie ich einmal gesagt habe: Ich gehe nicht, bevor wir mit YB etwas gewonnen haben. Dieses Jahr haben wir bereits einen guten Teil des Weges geschafft.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/20776497

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 Beitrag Verfasst: Montag 20. November 2017, 09:00 
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20.11.2017

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YB gewinnt gegen viele Widerstände

YB setzt den ­Höhenflug fort. Im Spitzenspiel gegen einen sehr defen­siven, sehr rustikalen FC Zürich siegen die Young Boys dank des späten Tores von Roger ­Assalé 2:1.

Die Young Boys machen nach der Länderspielpause genau gleich weiter, wie sie vor der Länderspielpause aufgehört haben – mit einer reifen Leistung im Spitzenkampf. In Basel erzielten sie in der Schlussphase den verdienten 1:1-Ausgleich, es war ein starkes Signal an den grössten Rivalen.

Zwei Wochen später gelingt ihnen am Sonntag gegen Zürich in der Schlussphase das verdiente 2:1-Siegtor, es ist ein wertvolles Signal an einen – nun ja – Verfolger, der mittlerweile elf Punkte hinter dem souveränen Leader liegt. Und erneut darf das Fazit gezogen werden: Dieses YB ist anders als früher. Stabiler, souveräner, selbstbewusster.

Nsame kann auch Eigentore

Denn erneut läuft die Begegnung alles andere als ideal für die Young Boys. Und wieder bestehen sie den Mentalitätstest. Basel legte am Samstag mit einem 5:1 gegen Sion vor, und bereits nach kurzer Spieldauer ist gegen Zürich klar, welche Kompetenz YB besonders benötigt: Geduld.

Der FCZ setzt auf eine sehr defensive Ausrichtung, man darf von einem 5-3-2-System ausgehen, wobei alle Akteure mit defensiven Aufgaben betraut sind. Die Zürcher kämpfen beherzt, sie grätschen, rennen, verteidigen, sie agieren hart, kompromisslos, destruktiv. Der frühere YB-Stürmer Michael Frey hätte sich über eine zweite Verwarnung nicht beklagen können.

Die Young Boys müssen viele Widerstände überwinden. Zumal der Gegner nach etwas mehr als einer halben Stunde überraschend das Führungstor erzielt. Wobei es angemessener wäre, von einem Geschenk zu schreiben. Jean-Pierre Nsame, mit neun Saisontoren bester Super-League-Torschütze, spediert den Ball nach einem FCZ-Eckball präzis via Innenpfosten ins eigene Tor.

Geschockt reagiert YB nicht, im Gegenteil, keine zwei Minuten später steht es 1:1. Cédric Brunner vermag den agilen Roger Assalé im Zürcher Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen, Miralem Sulejmani verwandelt den Elfmeter – nicht unbedingt stilsicher – zum Ausgleich.

Die starke Schlussphase

Im intensiven Abnützungskampf wehrt sich der FCZ rustikal, mit dem 1:1 erreicht er zur Halbzeit ein Teilziel. Ein bisschen erstaunt die vorsichtige Spielweise des Aufsteigers, schliesslich könnte er mit einem Sieg bis auf fünf Zähler an YB heranrücken. Immerhin gelingt es den Zürchern, das junge Berner Team leicht einzuschüchtern. Nach der Pause schleichen sich bei den Young Boys Fehler ein, ihr Auftritt ist fahrig, bis Mitte der zweiten Hälfte fällt ihnen nicht mehr viel Konstruktives ein.

In der 70. Minute allerdings läutet YB mit einer Doppelchance die beeindruckende Schlussoffensive ein. Sulejmani und der eingewechselte Nicolas Ngamaleu vergeben zwar wie nach ihnen einige Teamkollegen – doch die Gastgeber bleiben hartnäckig, sie drängen den FCZ wieder weit zurück. Und werden für ihre Anstrengungen spät belohnt.

Der unermüdliche Flankenläufer Kevin Mbabu holt auf der Grundlinie einen Freistoss heraus, den der smarte Stratege Djibril Sow elegant in die Mitte befördert – und Mbabus Kopfball lenkt der überragende Assalé raffiniert zum 2:1 ab.

Schlüsselspiel in drei Tagen

Die YB-Festwochen laufen also munter weiter. Mit prächtig gelaunter Belegschaft. Guillaume Hoarau, der in der Schlussphase nach längerer Verletzungspause ein ordentliches Comeback gab, findet es einfach nur «cool». Assalé meint, es mache grossen Spass in dieser Mannschaft.

Goalie David von Ballmoos sagt, er habe es genossen, seinen Kollegen beim Sturmlauf zuzuschauen. Djibril Sow freut sich über den «ausgezeichneten Teamgeist und die Leidenschaft» bei YB. Und Miralem Sulejmani, der am Freitag zum zweiten Mal Vater wurde, erwähnt die Stabilität als Hauptgrund für den Berner Höhenflug. Selbstverständlich vergessen die Protagonisten nicht, demütig zu bleiben. «Wir haben noch gar nichts gewonnen und müssen unbedingt fokussiert bleiben», fordert Sulejmani.

Am Donnerstag tritt YB in Sulejmanis Heimat Belgrad gegen dessen Juniorenklub Partizan zum Schlüsselspiel in der Europa League an. Es ist fast schade für die Young Boys, können sie die Herrlichkeit und den 7-Punkte-Vorsprung auf Basel nicht stärker geniessen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27868584

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