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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 23:52 
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«Wir hatten eine Chilbi»

Am Ende waren sie alle Sieger. Die Münsinger boten dem «grossen» YB beim 0:3 im Cupachtelfinal lange Paroli.

«Unser Wunsch ist mit YB als Gegner in Erfüllung gegangen. Das war eine super Chilbi – für die Fans wie für uns auf dem Platz», sagte Lukas Schenkel zufrieden. Nur ganz wenig trauerte Münsingens Innenverteidiger der verpassten Ausgleichschance nach dem 0:1 nach.

«Wir könnten das 1:1 erzielen, stattdessen kassieren wird postwendend das 0:2. Damit war die Sache gegessen.» Zuvor war jedoch lange nicht ersichtlich, dass die beiden Vereine drei Klassen trennen. «Wir hatten gut mitgehalten, agierten im Kollektiv stark und verfügten über einen Goalie, der uns lange im Spiel gehalten hat», meinte Schenkel.

Reflexstarker Karrer

In der Tat war Patrick Karrer überragend. Der 26-jährige FCM-Keeper parierte gleich mehrmals reflexstark und liess die YB-Stars verzweifeln. «Auf diesem Niveau und in diesem Wettbewerb war das sicher eines meiner besten Spiele», sagte Karrer. Als Spiel des Lebens wollte der Wirtschaftsstudent, der nebenbei noch als Kellner arbeitet, nicht verstanden wissen.

«Ich hatte die eine oder andere gute Aktion. Beim 0:2 von Assalé müsste ich aber höher stehen und früher angreifen, doch Assalé ist halt auch unglaublich schnell.» Insgesamt habe man gegenüber YB indes nicht viel zugelassen, meinte Karrer. «Erst ihre Einwechslungen brachten nochmals frischen Wind. Das erste Tor war dann Klasse.»

Sulejmani in Form

Dieses hatte Miralem Sulejmani erzielt; sechs Minuten nach seiner Einwechslung. «Ich bin glücklich, dass wir eine Runde weiter sind.» Der Serbe war auch mit sich zufrieden. «Ich hatte zuletzt in der Meisterschaft getroffen und jetzt wieder. So darf es weitergehen.» Der Joker sprach aber auch ein Lob an den Gegner aus: «Ich muss Münsingen ein Kompliment machen. Wir erwarteten ein schwieriges Spiel, aber nicht ein so schwieriges.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13186454

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 00:02 
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Diese YB-Fans marschieren nach Münsingen

BernEine kleine Gruppe hartgesottener YB-Fans nahm den Weg nach Münsingen zum Cupspiel zu Fuss auf sich. Mit dabei: viel Bier und ein mobiler Grill auf einem Leiterwagen.

Elf YB-Fans trafen sich am frühen Mittwochnachmittag in besonderer Mission am Egelsee. Vor ihnen lagen vier bis fünf Stunden Fussmarsch der Aare entlang bis zum Sportplatz Sandreutenen in Münsingen, wo um 19.30 Uhr das Cupspiel zwischen YB und dem FC Münsingen stattfindet.

Die Idee zum YB-Fanmarsch hatten Oli Jost und Nik Leuenberger, zwei eingefleischte Fans der Gelbschwarzen. Als bei der Auslosung Münsingen als Gegner feststand, war für die beiden klar: An diesen Match geht es zu Fuss.

Bratwürste und 96 Liter Bier

Sie organisierten ein Leiterwägeli, welches sie mit zahlreichen Clubsymbolen dekorierten. Das Wägeli soll unterwegs als mobile Versorgungsstation dienen. Neben einer Stereoanlage verfügt das Gefährt auch über einen Grill und jede Menge Proviant: Brot, zahlreiche Bratwürste, 12 Liter Wasser und 96 Liter Bier.

Einige Meter nach dem Start erwartete den YB-Tross bereits das erste Hindernis: Ein Auto blockierte das Trottoir und somit die Fussballfans. Gelassen machten sie den Falschparkierer ausfindig und setzten ihren Weg mit dem Bier in der Hand fort. Die Stimmung ist ausgelassen, man kennt sich.

6:1 oder 3:0 – obwohl die Tipps der treuen Fans bezüglich Resultat auseinandergehen, sind diese zuversichtlich, dass die Young Boys im Cup-Achtelfinal als Sieger vom Platz gehen. «Falls sie doch verlieren, müssen sie das Leiterwägeli nach Bern zurückschieben», lacht Jost.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/29758313

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 09:38 
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Alles im Griff

YB gewinnt im Cup-Achtelfinal 3:0 gegen den FC Münsingen. Das Spiel seiner Mannschaft weiss Adi Hütter nicht zu begeistern, der Rahmen der Veranstaltung dafür umso mehr.

Die Fussballer des FC Münsingen machen sich auf die Ehrenrunde. Sie holen sich wohlverdienten Applaus ab. Das Resultat ist deutlich, YB hat die Münsinger standesgemäss mit 3:0 geschlagen. Doch dieses klare Verdikt erzählt nicht die ganze Geschichte dieses Spiels.

Voller Vorfreude wird die Begegnung mit dem grossen Bruder im Aaretal erwartet. Die Tribünen sind aufgestellt, Gästesektor, Verpflegungsstände und Toiletten bereit. Mit der Erfahrung, die in den letzten Jahren gegen Basel und Sion gesammelt wurden, wird der Anlass organisiert. Auch der neue Publikumsrekord von 6113 Anwesenden auf der Sandreutenen scheint den FC Münsingen nicht aus der Ruhe zu bringen. Die Stimmung auf dem Sportplatz, der zwischen der Giessen und der Autobahn eingepfercht liegt, ist ausgezeichnet. Auch Adi Hütter äussert seine Begeisterung. «Der Rahmen hat mich beeindruckt. Es war ein spezielles Spiel. Als ich über das Spielfeld zur Ersatzbank ging, dachte ich, was das für eine tolle Kulisse sei.»

Neben dem Platz haben die Münsinger alles im Griff und auch auf dem Feld zeigen sie sich bestens vorbereitet. Der Erstligist macht YB das Leben schwer. So dauert es einige Zeit, bis die Young Boys ein erstes Mal in den gegnerischen Strafraum vorstossen. Nach einem Freistoss in der 12. Minute kommt Torhüter Patrick Karrer aber vor Moumi Ngamaleu an den Ball. Es ist nicht die einzige Gelegenheit für den Torhüter des FC Münsingen, sich auszuzeichnen. «Er hat uns im Spiel gehalten», hält Trainer Kurt Feuz später fest. Doch die Young Boys präsentieren sich alles andere als unwiderstehlich, und Münsingen auf der Gegenseite tritt mit viel Engagement und Kampflust an. So kommt auch der Underdog zu Gelegenheiten, etwa als von Ballmoos den Ball erst im Nachfassen vor dem Aktivposten Luca Lavorato greifen kann. Zur Pause steht es so 0:0.

Fans werfen sich in Pose

Nachdem sich die Young Boys nach dem Abpfiff von ihren Fans haben feiern lassen, machen sie sich auf Richtung Garderobe, geben auf dem Weg Interviews oder posieren für Fotos. So auch Miralem Sulejmani, neben dem sich zwei junge Fans in Pose werfen, während er den Medien Auskunft gibt. Nachdem er bereits gegen Luzern das entscheidende Tor erzielt hatte, war er auch in Münsingen wieder erfolgreich. Die Erleichterung im Stadion ist beinahe hörbar, als er nach einem wunderbaren Zuspiel von Sékou Sanogo in der 72. Minute das 1:0 für YB erzielt. Münsingen ist bissig aus der Garderobe gekommen, und so manche YB-Fans dürften sich schon kurz an unschöne Cupouts erinnert haben, als Adi Hütter Miralem Sulejmani und Roger Assalé einwechselt. Sieben Minuten später ist der stark aufspielende Karrer geschlagen. Die grosse Möglichkeit zum Ausgleich hat Münsingen auch noch, doch den Schuss von Max Dreier klärt Aebischer in extremis auf der Linie. Im Gegenzug erzielt Assalé das 2:0, und kurz darauf trifft auch noch Moumi Ngamaleu auf Zuspiel Sulejmanis.

Loris Benito, der sein Comeback nach Verletzungspause gibt, spricht von einem schwierigen Spiel und windet dem Gegner ein Kränzchen, betont aber auch die eigene Stärke. «Die Mannschaft, die wir haben, hat jetzt auch eine gewisse Erfahrung. Wir reagieren anders», begründet er, wieso YB geduldig blieb und am Ende alles klar machte. Ein ungefährdeter Sieg und doch: «Die Leistung hat mit über lange Zeit nicht so gut gefallen», gibt Trainer Hütter zu bedenken.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/a ... y/12231419

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 09:40 
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YB mit Mühe in den Viertelfinals

Münsingen hat YB alles abverlangt und das Achtelfinalspiel im Cup lange offengehalten. Am Schluss entschieden zwei Einwechslungen von YB-Coach Adi Hütter die Partie, YB gewann 3:0.

Als Münsingens Abwehrboss Antonius Dreier, ein Fels von einem Mann, der physisch durchaus mit den YB-Afrikanern mithalten kann, in der 33. Minute seinem Aussenverteidiger Patrick Strahm zur Hilfe eilt, kracht es.

Der deutsche Innenverteidiger grätscht an der Seitenlinie gegen Loris Benito so wuchtig und aggressiv, dass die Rasenziegel fliegen und der YB-Aussenspieler weinerlich zu lamentieren beginnt.

Doch Dreiers Tackling ist fair, äusserst hart zwar, aber absolut im Rahmen des Erlaubten. Sofort klatscht Strahm seinen Kollegen ab, schlägt ihm kumpelhaft auf die Brust. Es ist eine Szene, die sinnbildlich steht für die erste Halbzeit des Cupkrachers zwischen dem Erstligisten Münsingen und YB.

Die Gelb-Schwarzen bestimmen Rhythmus und Tempo, doch die Aaretaler werfen in ihrem Spiel des Lebens alles in die Waagschale, was ihnen zur Verfügung steht. Sie kämpfen, grätschen, rennen und setzen vereinzelt gar selber gefährliche Nadelstiche, schaffen es dank Passion und Kampfkraft, die YB-Abwehr beizeiten sogar in Verlegenheit zu bringen.

Chancen nach Cornern

Die besseren Chancen erspielen sich indes freilich doch die Stadtberner, zweimal vermag Münsingens Schlussmann Patrick Karrer nach Eckbällen die Führung der Young Boys mit letzter Kraft und tollen Reflexen zu vereiteln.

«Der FC Münsingen ist nicht umsonst ein Cupschreck, sie haben uns in der ersten Halbzeit mit ihrer kämpferisch sensationellen Leistung richtig wehgetan», sagt YB-Coach Adi Hütter nach der Partie.

Auch nach der Pause halten die Aaretaler zunächst hervorragend mit, setzen zwischen der 50. und der 53. Minute plötzlich selber mächtig Druck auf. Sandro Christen und Luca Lavorato, die beiden schnellen Flügel des FCM, prüfen YB-Torhüter David von Ballmoos, der indes nichts zulässt.

Und so verstreicht Minute um Minute, ohne dass YB so richtig zwingend wird. Manch einer der 6113 Zuschauer wittert bereits die Sensation, zumindest der Gang in die Verlängerung scheint keine Utopie mehr zu sein.

Bis sich YB-Coach Hütter in der 65. Minute entscheidet, einen Doppelwechsel vorzunehmen. «Die Wechsel haben das Spiel entschieden», erklärt Münsingen-Coach Kurt Feuz hinterher, trifft den Nagel damit auf den Kopf.

Tatsächlich bringen die eingewechselten Miralem Sulejmani und Roger Assalé so richtig Schwung in die YB-Angriffe, und weil die Kräfte der Aaretaler allmählich schwinden, kommt YB nun vermehrt zu Möglichkeiten.

Sulejmanis Geniestreich

Und so bricht Sulejmani nach einem feinen Doppelpass mit Sékou Sanogo nach 72 Minuten den Bann, hämmert den Ball trocken aus wenigen Metern ins Lattenkreuz.

Die Entscheidung? Mitnichten. In der 79. Minute trifft Münsingens Mittelfeldspieler Maximilian Dreier per Kopf beinahe zum Ausgleich, Michel Aebischer rettet auf der Linie. Erst nach dem Gegenzug atmet YB durch, nachdem Roger Assalé in seiner quirligen Art nach einem Konter die halbe FCM-Abwehr ausgetanzt und zum 2:0 vollendet hatte.

Nicolas Ngameleus 3:0 wenige Minuten später ist nicht mehr als eine Zugabe. «Es war ein tolles Fussballfest hier für die Fans aus der ganzen Region», sagen die beiden Coaches Hütter und Feuz nach dem Spiel unisono.

«Ich bin einfach froh, dass wir weitergekommen sind», erläutert Hütter und gratuliert Feuz nochmals zur starken Leistung seines Ensembles. Den Aaretalern gebührt viel Respekt, sie forderten YB alles ab und zeigten, wozu man mit Teamgeist, Willen und Passion fähig ist.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28290104

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 12:22 
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Ungerem Strich het sech d'Qualität de doch dure gsetzt. Isch bi YB die letschte Jahr nid immer säubschtverständlich gsi, umso erfreulicher si die erschte Cuprundine gäge Ungerklassigi verloffe.


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