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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 29. August 2017, 18:35 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 8. September 2017, 21:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.09.2017  Zitat: Wiedersehen macht Freude – Gerndt zurück in Bern
Nach viereinhalb Jahren hat Alexander Gerndt YB im Sommer verlassen. Jetzt kehrt der Schwede am Sonntag mit Lugano ins Stade de Suisse zurück – und freut sich riesig.
Alexander Gerndt verneint, dass er YB im August kurz nach dem Saisonstart wegen der starken Konkurrenz im Sturm verlassen hat. «Daran lag es nicht. Konkurrenz gibt es in jedem Team – auch in Lugano. Ich hatte eine gute Zeit in Bern und wollte einfach etwas ändern», sagt der Schwede. Es habe auch andere Optionen gegeben. «Aber Lugano war für mich die richtige Entscheidung.»
Fakt ist, dass er im Team von Pierluigi Tami in der Hierarchie keinen Guillaume Hoarau oder Roger Assalé vor sich hat. Im Tessin ist er Stammspieler. Zuletzt entschied er mit einem Doppelpack die Partie gegen Thun (4:1). «Es geht nicht darum, wer die Tore schiesst, es geht darum, zu gewinnen», hält der 31-Jährige nach seinen ersten Torerfolgen für den neuen Klub fest.
Gerndt ist ein wichtiger Faktor, warum Lugano seit vier Partien ungeschlagen ist und in der Super League Rang fünf belegt. «Wir haben gute Spieler und einen guten Trainer», betont der Stürmer erneut den Wert des Kollektivs. Der Skandinavier hat sich in der Südschweiz problemlos eingelebt.
«Ich fühle mich gut.» Das sei aber auch in Bern so gewesen. «Ich habe nur gute Erinnerungen an YB. Das ist ein grosser Klub mit vielen netten Leuten.» Seit seiner Ankunft aus Utrecht im Februar 2013 hatte er in insgesamt 108 Pflichtspielen für die Berner 30 Tore erzielt.
Der YB-Pechvogel
Und dennoch hätte Gerndt durchaus auch Grund zum Klagen. Bei YB erlebte er die schlimmsten Verletzungen seiner Karriere. Im Februar 2014 wurde er von Basels Taulant Xhaka rüde gefoult: Ein Innenbandriss am Knöchel, ein gerissenes Syndesmose-Band sowie Knochenabsplitterungen zwangen ihn zu einer einjährigen Pause. Im Sommer 2015 erlitt er eine Oberschenkelprellung. Wegen Komplikationen des Blutergusses musste er notfallmässig operiert werden – die Pause dauerte zwei Monate.
Ein Jahr später erwischte es den Pechvogel erneut: Gegen Schachtar Donezk zog er sich Bänder- und Kapselverletzungen zu und musste sich am Knie operieren lassen. Er fiel erneut mehrere Monate aus und verpasste 23 Runden. Im vergangenen Frühling musste der Schwede nach einer Bänderverletzung erneut einen Monat pausieren.
«Ja, das stimmt, ich erlebte meine schlimmsten Verletzungen. Aber die können immer und überall passieren. Das gehört dazu. Diese schwierigen Zeiten muss man durchstehen können, jetzt sind diese für mich schon weit weg», sagt Gerndt.
Einladung folgt
Im Tessin hat Gerndt mit seiner Frau und den zwei Kindern – aus einer früheren Ehe hat er schon zwei ältere Kinder in Schweden – ein Appartement ausserhalb der Stadt bezogen. «Ich hoffe, ich kann dann mal ein paar YB-Kollegen einladen, wenn alles eingerichtet ist», meint Gerndt. Der grösste Teil sei bereits gezügelt, nur noch wenige Sachen würden sich in Bern befinden.
In Lugano zu Hause
Gerndt ist in Lugano definitiv angekommen. Seine Dublette gegen Thun war übrigens nichts Aussergewöhnliches. In den letzten vier Partien, in denen er klub- und saisonübergreifend getroffen hat, hat er sich stets als Doppeltorschütze feiern lassen. Ganz glücklich ist er dennoch nicht. «Unsere Leistungen waren oft besser als die Punkteausbeute. Wir könnten deshalb mehr als die acht Punkte auf dem Konto haben.» Klar, dass Gerndt auch am Sonntag mit Punkten zurück nach Lugano will.
Er wird erstmals seit seinem Abgang vor fast sechs Wochen wieder im Stade de Suisse auflaufen. «Ich komme ohne Bedenken und freue mich sehr auf die Rückkehr.» Nervös werde er wegen der speziellen Situation nicht sein, betont Gerndt. «Überhaupt nicht, warum auch. Ich will einfach das Spiel geniessen.» Nach dem Motto: Wiedersehen macht Freude. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19179044
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. September 2017, 21:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.09.2017  Zitat: Die «Mausetoten» mit neuer Energie
In den vergangenen Saisons war die Meisterschaft für die Young Boys jeweils bereits gelaufen, wenn die Mannschaft den Betrieb nach der ersten Länderspielpause im September wieder aufnahm. Diesmal ist das ganz anders. Die Berner sind punktemässig auf Augenhöhe mit Basel und liegen nur einen Punkt hinter dem kecken Aufsteiger FC Zürich. «Wir haben nach sechs Runden zwei Punkte mehr auf dem Konto als letztes Jahr, und vorne ist noch alles beisammen. Doch ganz zufrieden bin ich nicht», sagt Adi Hütter vor dem Start in den zweiten intensiven Block der Saison mit 7 Spielen innert 21 Tagen. Das 0:4 gegen Thun schmerzt den YB-Trainer noch immer, das 2:2 in St. Gallen hat ihm ebenfalls missfallen, vor allem der Auftritt nach der Pause, «auch wenn ich gesehen habe, dass meine Spieler mausetot waren, körperlich wie mental.»
«Super für YB»
Hütter gönnte jenen Spielern, die nicht international engagiert waren, danach eine eher lockere Woche, «um runterzufahren». Kaum erholen konnte sich jenes YB-Quartett, das in Afrika in der WM-Qualifikation engagiert war. Sanogo und Assalé mit der Elfenbeinküste, Nsamé und Neuverpflichtung Ngamaleu mit Kamerun. Alle vier kamen zumindest zu Teileinsätzen in ihren Nationalteams. Das sei «super für YB», sagt Hütter, auch wenn ihm diese Spieler bei der täglichen Arbeit fehlten und sie stattdessen strapaziöse Tage mit langen Reisen hinter sich haben. Gestern nun konnte der Coach erstmals wieder mit dem gesamten Kader trainieren, wobei ihm die Rückkehrer einen guten Eindruck machten.
Ehrung für Zakaria und Gerndt
Bis auf Seferi sind am Sonntag gegen Lugano alle Kaderspieler einsatzfähig, auch Guillaume Hoarau. Erstmals dabei sind die beiden Neuen: Nicolas Ngamaleu und Pedro Teixeira. Diese würden «gut ins Team passen», sagt der YB-Trainer. Den aus Altach geholten Stürmer beschreibt er als «sehr gut am Ball und schnell», den Nachwuchsnationalspieler, der von Xamax kam, «als jungen Spieler mit Potenzial und einem guten Näschen vor dem Tor», der aber noch am Anfang seiner Entwicklung stehe.
Zwei Spieler, die YB verlassen haben, werden am Sonntag geehrt. Alexander Gerndt, der mit Lugano erstmals ins Stade de Suisse zurückkehrt, und Denis Zakaria, der dafür bei Mönchengladbach gar einen freien Tag beziehen darf. Bei Geschenken vor dem Spiel soll es dann aber bleiben. Gegen Lugano will YB die Serie von zuletzt drei Spielen ohne Sieg in der Super League beenden.
Da am Sonntag «Kids Day» ist, wurden bereits 16'300 Tickets abgesetzt.
https://www.derbund.ch/sport/fussball/A ... y/22574764
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 9. September 2017, 21:29 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB - Lugano, Sonntag, 10. September 2017, 16:00 Uhr
Verletzt: Seferi.
Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag: 16'300 (davon 11'100 Jahreskarten).
Kids Day! Kinder unter 16 Jahren bezahlen nur fünf Franken Eintritt.
Vor dem Spiel werden Denis Zakaria (Mönchengladbach) und Alexander Gerndt (Lugano) von YB geehrt und offiziell verabschiedet.
Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.
Anreise- und Parking-Infos (Grafik)
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 20:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: Nsamé glänzt gegen Lugano
YB ist neuer Leader in der Super League
Die Young Boys grüssen nach dem 3:0 über Lugano neu von der Tabellenspitze. Doch bei den Bernern müssen gleich drei Leistungsträger verletzt ausgewechselt werden.
Das Spiel: Klare Sache in Bern: YB schickt Lugano mit einer 3:0-Packung zurück ins Tessin und löst den FCZ als neuen Leader in der Raiffeisen Super League ab. In der ersten Halbzeit deutet allerdings wenig auf den klaren Spielausgang hin. Die Gäste spielen gut mit, setzen immer wieder Nadelstiche. Trotz 0:1-Rückstand ist für Lugano zur Pause noch alles möglich. Doch Carlinhos erweist seinem Team 15 Sekunden (!) nach Wiederanpfiff einen Bärendienst, fliegt nach einem übermotivierten Einsteigen gegen Nuhu korrekterweise mit Gelb-Rot vom Platz. Danach ist die Luft draussen. YB spielt jetzt gefällig, nutzt die entstandenen Räume und kommt schliesslich zum wichtigen Dreier. Einziger Wermutstropfen für die Young Boys: Vor der Europa-League-Partie am Donnerstag gegen Partizan Belgrad müssen mit Hoarau, Benito und Bertone gleich drei Spieler verletzt vom Feld.
Die Tore: 1:0, 43. Minute – Nach einem YB-Corner von rechts herrscht Chaos im Lugano-Strafraum. Jean-Pierre Nsamé behält im Gewühl die Übersicht und versorgt die Kugel mit der Pike im Netz.
2:0, 66. Minute – Roger Assalé kombiniert sich mit YB-Neuerwerbung Nicolas Ngamaleu durch den gegnerischen Sechzehner und schiebt aus kurzer Distanz überlegt ein.
3:0, 70. Minute – Herrliche Ballstafette der Berner über mehrere Stationen: Fassnacht legt schliesslich auf Nsamé auf, der Lugano-Keeper David Da Costa mit einem satten Schuss keine Chance lässt.
Der Beste: Doppelpack-Nsamé. Zweimal der reaktionsschnellste. Das ist genau das Holz, aus dem wahre Goalgetter geschnitzt sind.
Der Schlechteste: Vladimir Golemic wird wohl selber Schüttelfrost bekommen, wenn er auf Video sieht, wie er YB-Neuling Ngalameu den Ball zum Assist beim 2:0 serviert.
Das gab zu reden: Nur 15 Sekunden braucht Carlinhos Junior nach der Pause, um vom Platz zu fliegen. Er hält Sohle voraus gegen Nuhu voll drauf. «So geht man nicht rein», sagt Ex-Weltklasse-Ref Urs Meier cool auf der Tribüne des Stade de Suisse. Egal, dass es am Schluss Nuhu ist, der den Brasilianer trifft. Man spürt schon da: Dieser Platzverweis dürfte wegweisend sein für den Rest des Spiels. Ist er dann auch.
So gehts weiter: Für die beiden Teams heisst es am Donnerstag Europa League! YB trifft zuhause auf Partizan Belgrad. Lugano muss nach Israel zu Beer Sheva. Nächstes Wochenende steht dann die 2. Runde im Helvetia Schweizer Cup an. Die Young Boys reisen am Sonntag, 17. September nach Basel zu Promotion-League-Klub BSC Old Boys. Lugano spielt gleichentags erneut in Bern, der Gegner heisst FC Köniz.
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YB – Lugano 3:0 (1:0)
20 800 Fans – Stade de Suisse – SR: San
Bemerkungen: YB ohne Seferi, Sow, Joss (verletzt). Lugano ohne Mariani, Jozinovic, Padalino, Culina, Daprelà, Guidotti, Manicone (verletzt).
Tore: 43. Nsamé (Sulejmani) 1:0. 66. Assalé (Ngalmaleu) 2:0. 70. Nsamé (Fassnacht, Assalé) 3:0.
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Sulejmani, Sanogo, Bertone, Fassnacht; Nsamé, Hoarau.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Crnigoj, Sabbatini, Ledesma, Vecsei, Mihajlovic; Carlinhos jr., Gerndt.
Einwechslungen: YB: Lotomba (27. für Benito). Assalé (46. für Hoarau). Ngamaleu (61. für Bertone). Lugano: Marzouk (54. für Vecsei). Piccinocchi (54. für Ledesma). Schäppi (74. für Gerndt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 89055.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: Zwei «Joker» und eine rote Karte bringen YB an die Tabellenspitze
Die Young Boys haben gegen Lugano eine Halbzeit lang Mühe. Danach spielt ihnen eine rote Karte in die Hände. Zumindest auf das Spiel bezogen, wirkten sich zwei Verletzungen positiv aus. YB löst den FC Zürich als Leader ab.
Nach 58 Minuten war das Wechselkontingent von Adi Hütter bereits erschöpft. Drei Verletzungen (Benito, Hoarau und Bertone) zwangen den YB-Trainer zu personellen Umstrukturierungen im Team. Negative Folgen hatte dies nicht. Die im Verlauf der zweiten Halbzeit neu ins Spiel gekommenen Afrikaner Roger Assalé und Nicolas Moumi Ngamaleu entschieden die Partie mit dem 2:0 in der 66. Minute – Ngamaleu als Assistgeber, Assalé als Torschütze.
Auf wackligen Beinen
Hütters Jubel dürfte ein Indiz dafür gewesen sein, wie gross die Erleichterung über den neuen Spielstand und über Assalés ersten Saisontreffer war. Denn der erste Berner Erfolg nach drei sieglosen Partien und der vierte Sieg ohne Gegentreffer war davor auf wackligen Beinen gestanden. Auch wenn es nicht so war, dass Lugano vehement auf das 1:1 drückte – eine Standardsituation hätte den Spielstand ausgleichen können.
Als sprichwörtlich erlösend erwies sich die gelb-rote Karte gegen Luganos Stürmer Carlinhos gut 20 Sekunden nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit. YB nützte in der Folge die entstandenen Räume, stürmte an – und nach dem 2:0 auch weiter. Vier Minuten später erzielte der Kameruner Jean-Pierre Nsamé, der sich davor durch viel Fleiss ausgezeichnet hatte, seinen zweiten Treffer des Tages. Er stand am Ende einer schnellen, direkten Kombination über drei Stationen in Luganos Strafraum. Für Nsamé war es der vierte Saisontreffer. Positive Serie Luganos unterbrochen
Lugano war mit dem 0:3, der ersten Niederlage nach vier Spielen, gut bedient. Im Gegensatz zu den beiden Auftritten der letzten Saison im Stade de Suisse, die jeweils 2:1 geendet hatten, konnten die Tessiner die Young Boys diesmal nicht düpieren.
Young Boys - Lugano 3:0 (1:0). 20 800 Zuschauer. – Schiedsrichter: San. – Tore: 43. Nsamé 1:0. 66. Assalé 2:0. 70. Nsamé 3:0. – Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito (27. Lotomba); Fassnacht, Bertone (61. Ngamaleu), Sanogo, Sulejmani; Hoarau (46. Assalé), Nsamé. – Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Sabbatini; Crnigoj, Ledesma (54. Piccinocchi), Vecsei (54. Marzouk), Mihajlovic; Carlinhos, Gerndt (74. Schäppi). – Young Boys ohne Seferi (verletzt), Joss und Sow (beide rekonvaleszent), Lugano ohne Culina, Guidotti, Jozinovic, Manicone, Mariani, Padalino (alle verletzt), Amuzie und Daprelà (Trainingsrückstand). 46. Gelb-Rote Karte gegen Carlinhos (Foul). Verwarnungen: 35. Carlinhos. 36. Von Bergen. 43. Vecsei. 58. Bertone. 83. Mbabu (alle wegen Fouls). https://www.nzz.ch/sport/young-boys-lug ... ld.1315461
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: Verletzungen überschatten YB-Sieg
Ohne Mühe besiegt YB dezimierte Luganesi 3:0, bezahlt die Tabellenführung aber teuer. Luzern macht gegen Thun einen 0:2-Rückstand wett.
Die Young Boys bekundeten gegen Lugano eine Halbzeit lang etwas Mühe. Danach spielte dem neuen Leader der Super League beim 3:0-Sieg eine Gelb-Rote Karte in die Hände. Zumindest auf das Spiel bezogen wirkten sich zwei Verletzungen positiv aus.
Nach 58 Minuten war das Wechselkontingent von Adi Hütter bereits erschöpft. Drei Verletzungen (Benito, Hoarau und Bertone) zwangen den YB-Trainer zu personellen Umstrukturierungen im Team. Negative Folgen hatte dies nicht. Die im Verlaufe der zweiten Halbzeit neu ins Spiel gekommenen Afrikaner Roger Assalé und Nicolas Moumi Ngamaleu entschieden die Partie mit dem 2:0 in der 66. Minute.
Hütters Jubel dürfte ein Indiz dafür gewesen sein, wie gross die Erleichterung über den neuen Spielstand und über Assalés ersten Treffer im YB-Dress war. Denn der erste Berner Sieg nach drei sieglosen Partien und der insgesamt vierte Erfolg der Saison ohne Gegentreffer war davor auf leicht wackligen Beinen gestanden. Auch wenn es nicht so war, dass Lugano vehement auf das 1:1 drückte, eine Standardsituation hätte den Spielstand ausgleichen können.
Carlinhos zweites Foul als entscheidende Szene
Als sprichwörtlich erlösend erwies sich die Gelb-Rote Karte gegen Luganos Stürmer Carlinhos, gut 20 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit. YB nützte in der Folge die entstandenen Räume, stürmte an - und nach dem 2:0 auch weiter.
Vier Minuten später erzielte der Kameruner Jean-Pierre Nsamé, der sich davor durch viel Fleiss ausgezeichnet hatte, seinen zweiten Treffer. Er stand am Ende einer schnellen, direkten Kombination über drei Stationen in Luganos Strafraum. Für Nsamé war es der 4. Saisontreffer.
Lugano war mit dem 0:3, der ersten Niederlage nach vier Spielen, gut bedient. Im Gegensatz zu den beiden Auftritten der letzten Saison im Stade de Suisse, die jeweils 2:1 geendet hatten, konnten die Tessiner die Young Boys diesmal nicht mehr düpieren.
Young Boys - Lugano 3:0 (1:0) 20'800 Zuschauer. - SR San. Tore: 43. Nsamé (Corner Sulejmani) 1:0. 66. Assalé (Ngamaleu) 2:0. 70. Nsamé (Fassnacht) 3:0. Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito (27. Lotomba); Fassnacht, Bertone (61. Ngamaleu), Sanogo, Sulejmani; Hoarau (46. Assalé), Nsamé. Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Sabbatini; Crnigoj, Ledesma (54. Piccinocchi), Vecsei (54. Marzouk), Mihajlovic; Carlinhos, Gerndt (74. Schäppi). Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt), Joss und Sow (beide rekonvaleszent), Lugano ohne Culina, Guidotti, Jozinovic, Manicone, Mariani, Padalino (alle verletzt), Amuzie und Daprelà (Trainingsrückstand). 46. Gelb-Rote Karte gegen Carlinhos (Foul). Verwarnungen: 35. Carlinhos. 36. Von Bergen. 43. Vecsei. 58. Bertone. 83. Mbabu (alle wegen Fouls). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28122395
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: YB zurück an der Tabellenspitze
Dank zwei Treffern von Jean-Pierre Nsamé und einem Tor von Roger Assalé gewinnt YB mit 3:0 gegen Lugano. Wir berichteten live.
YB kehrt nach dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Lugano an die Tabellenspitze der Super League zurück.
Gegen Ende einer ausgeglichenen ersten Halbzeit nutzte Jean-Pierre Nsamé kurz vor der Pause nach einem Eckball eine Unkonzentriertheit in der Lugano-Abwehr und verwertete zum 1:0 (43.). Sekunden nach der Pause sah Carlinhos seine zweite gelbe Karte. Für zehn Lugano-Spieler war die Aufgabe in Spiel dann zu anspruchsvoll. In der 66. Minute wurde Assalé vom kurz zuvor eingewechselten Ngamaleu schön freigespielt. Der Ivorer liess Da Costa keine Abwehr-Chance und traf zum 2:0. Den Schlusspunkt setzte vier Minuten später erneut Nsamé, der nach einer schönen Kombination von YB über die linke Seite eine Direktabnahme zum 3:0-Schlussresultat verwerten konnte.
Vor dem Spiel wurden mit Alex Gerndt und Denis Zakaria zwei YB-Spieler offiziell verabschiedet.
BSC YB-FC Lugano 3:0 (1:0) Stade de Suisse- 20'800 Zuschauer - SR San.
Tore: 43. Nsamé, 66. Assalé, 70. Nsamé.
BSC YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito (27. Lotomba); Fassnacht, Sanogo, Bertone (61. Ngamaleu), Sulejmani; Nsamé, Hoarau (46. Assalé).
FC Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Ledesma (54. Marzouk); Crnigoj, Vécsei (54. Piccinocchi), Sabbatini, Mihajlovic; Gerndt (74. Schäppi), Carlinhos.
Verwarnungen: 35. Carlinhos, 36. Von Bergen, 58. Bertone, 83. Mbabu (alle wegen Foul).
Platzverweis: 46. Carlinhos (zweite gelbe Karte nach Foul an Nuhu). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24903439
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: YB-Noten: Steigerung nach der Pause
Die Berner begannen gegen Lugano (3:0) zögerlich, spielten sich danach phasenweise in einen Rausch.
David von Ballmoos: Note 5 In der ersten Halbzeit stets zur Stelle, wenn es nötig war. Nach der Pause nicht mehr geprüft.
Kevin Mbabu: Note 5 Gewohnt viel Zug nach vorne. Aber mit weniger gefährlichen Hereingaben als auch schon.
Kasim Nuhu: Note 5 Starkes Zweikampfverhalten. Hatte den früheren Mitspieler Alexander Gerndt immer im Griff.
Steve von Bergen: Note 5 Der Captain überzeugte mit gutem Stellungsspiel und hielt die Abwehr zusammen, als Lugano seine beste und gefährlichste Phase hatte.
Loris Benito: Note 5 Musste schon nach 27 Minuten mit einem Bluterguss am Oberschenkel ausgewechselt werden. Bis dahin defensiv stabil und mit Drang nach vorne.
Christian Fassnacht: Note 4,5 Verschwand zwischendurch immer wieder etwas von der Bildfläche. Rückte nach Bertones Ausfall ins Zentrum und war Vorlagengeber beim 3:0.
Leonardo Bertone: Note 4,5 Lief gewohnt viel, solider Auftritt. Verletzte sich bei seiner Grätsche gegen Younes Marzouk selber durch einen Misstritt am Fussgelenk.
Sékou Sanogo: Note 5 Wirkte zuerst von den aggressiven Tessinern etwas überrumpelt. Mit Fortdauer der Partie dann wieder der gewohnte Chef im Mittelfeld. Der Neo-Nationalspieler der Elfenbeinküste fiel zudem mit zwei gefährlichen Schüssen auf.
Miralem Sulejmani: Note 5 Schlug den Corner, der zum 1:0 führte. Hatte selber mit seinen Abschlussversuchen jedoch kein Glück.
Guillaume Hoarau: Note 3 Nicht in Form, kein Zugriff aufs Spiel. Machte in der Pause wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel Roger Assalé Platz. Offiziell war die Auswechslung eine «Vorsichtsmassnahme».
Jean-Pierre Nsamé: Note 5,5 Der Matchwinner. Stand beim 1:0 goldrichtig und ebnete damit den Weg zum Sieg. War schon vorher mit einem Fallrückzieher aufgefallen, der knapp zu hoch geraten war. Erzielte dann noch das 3:0.
Jordan Lotomba: Note 5 27. Minute für Benito. Hatte keine Anlaufschwierigkeiten und setzte sich auch offensiv in Szene.
Roger Assalé: Note 5 46. Minute für Hoarau. Brachte viel Schwung und hätte eigentlich einen Penalty zugesprochen erhalten müssen, weil ihn Mihajlovic umgerissen hatte. Erzielte wenig später im siebten Einsatz sein erstes Saisontor doch noch.
N. Moumi Ngamaleu: Note 5,5 61. Minute für Bertone. Fügte sich ein, als wäre er schon lange dabei. Der Auftritt des YB-Debütanten gefiel dem Publikum.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19091181
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. September 2017, 21:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2017  Zitat: YB stürmt mit Afrika-Connection an die Spitze
YB bezwingt Lugano mit 3:0 und ist neuer Leader in der Super League. Matchwinner mit zwei Toren war Jean-Pierre Nsamé.
YB steht nach sieben Runden an der Spitze der Super League. Die Berner liegen nach dem 3:0 über Lugano nun einen Zähler vor dem FC Zürich und drei vor Basel. Für einmal hat YB damit einen Strauchler des FCB ausnützen können. Der Meister war am Samstag im St.-Jakob-Park überraschend Schlusslicht Lausanne mit 1:2 unterlegen. Der Aufsteiger FCZ hatte gegen St. Gallen (1:1) Punkte abgegeben.
Jean-Pierre Nsamé brachte YB kurz vor der Pause in Führung. Der von Servette gekommene Stürmer stand nach einem Corner von Miralem Sulejmani richtig und profitierte von der Verwirrung in der Lugano-Abwehr. Der Kameruner sicherte später mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 den Sieg endgültig.
«Ich bin sehr zufrieden, wir alle dürfen zufrieden sein», meinte der Matchwinner nach dem Spiel. «Wir haben getroffen, kein Tor erhalten und sind Leader. Das war ein perfekter Nachmittag.» Für Nsamé waren es im sechsten Spiel für YB die Tore drei und vier. Dazwischen hatte auch noch der nach der Pause für den angeschlagenen Guillaume Hoarau gekommene Roger Assalé zum ersten Mal in dieser Saison getroffen.
Die Nationalspieler aus Afrika
Der Ivorer Assalé profitierte dabei vom Zuspiel des kurz zuvor eingewechselten Nicolas Moumi Ngamaleu. Der von Altach übernommene Offensivspieler gab nach einer Stunde für den verletzten Leonardo Bertone ein auffälliges Debüt für die Berner. Ngamaleu hatte die vergangenen zwei Wochen wie Nsamé mit dem Nationalteam von Kamerun verbracht. «Wir haben uns vorher nicht gekannt», erzählte Nsamé. «Ich habe ihm etwas über YB berichtet, um ihm die Integration zu erleichtern. Er hat sich sofort gut eingefügt und auch mit Roger harmoniert», lobte Nsamé den Landsmann.
Wie die beiden Kameruner waren auch Sékou Sanogo und Assalé für die Elfenbeinküste mit ihrem Nationalteam im Einsatz gestanden und erst Ende Woche nach Bern zurückkehrt. Das Quartett hat die Reisestrapazen problemlos überstanden. Sanogo war mit Fortdauer der Partie der klare Chef im Mittelfeld, und vorne wirbelte nach einer Stunde das Trio Nsamé, Assalé und Ngamaleu. Mit Erfolg. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/25544184
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