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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. Mai 2017, 15:16 
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FC Sion - BSC Young Boys

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Stade de Tourbillon, Sion
Sonntag, 7. Mai 2017
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://www.fcsion-online.ch
http://1909.ch
http://www.ultras-sion.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
http://fr-fr.facebook.com/pages/FC-Sion/128099090117
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html

Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258

Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-sion
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/2700598
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-sion
http://de.soccerway.com/matches/2017/05 ... rn/2243333
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1820


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. Mai 2017, 18:57 
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Extrazug nach Sion

Sonntag, 7. Mai 2017 um 16:00 in Sion

Hinfahrt:
Bern ab: 12:38
Sion an: 14:41

Rückfahrt:
Sion ab: 18:41
Bern an: 21:12

Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern gelöst werden

Auf dem Extrazug werden Getränke zu fairen Preisen verkauft. Mineralwasser gibt es gratis für alle.

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert

Tickets Gästesektor
Tickets können im Extrazug bei der Fanarbeit Bern bezogen werden.

Ragazzi Berna
Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Mai 2017, 14:43 
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04.05.2017

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Gleiche Trainer, gleiches Theater

Beim FC Sion, der am Sonntag YB empfängt, sind in den letzten 10 Jahren 32Trainer tätig gewesen. Warum schenkt Präsident Christian Constantin oft einst von ihm entlassenen Coachs das Vertrauen?

Jeder hat eine zweite Chance verdient. Und wenn es dann immer noch nicht funktioniert, bleibt meistens ein weiteres Hintertürchen offen. So läuft das beim FC Sion, seit Christian Constantin als Alleinherrscher auftritt. In seinen zwei Amtszeiten (1992 bis 1997, 2003 bis heute) hat der Präsident 44 Trainerwechsel vollzogen. Das ist eindrücklich und wohl kaum zu überbieten. Aber noch skurriler ist die Tatsache, dass 13 Coachs zwei- oder gar dreimal bei den Wallisern tätig gewesen sind (siehe Tabelle).

Von A(ndrey) bis Z(ermatten) waren sie fast alle da. Kultfiguren wie Gilbert Gress, einstige Stars wie Gennaro Gattuso, Vulkane wie Marco Schällibaum, Professoren wie Uli Stielike, Ausbildner wie Pierre-André Schürmann, Choleriker wie Gabet Chapuisat. Funktioniert hat es eigentlich nie, auch wenn Sion in Constantins Ära siebenmal den Cup gewonnen hat.

Die wenigsten Trainer haben eine Saison lang durchgehalten, nicht einer durfte 2 Jahre am Stück bleiben. «Sind die Resultate nicht so, wie ich es erwarte, dann muss ich handeln», sagt Constantin, der selber dreimal interimistisch an der Seitenlinie gestanden ist. Den oft geäusserten Vorwurf, er mache mit seiner fehlenden Geduld vieles kaputt, mag er nicht mehr hören. «Die Frage ist, wie man Geduld definiert. Marco Schällibaum wollte ich nach fünf Tagen entlassen. Aber ich wartete lange zu.» Ach ja: Schällibaum blieb 45 Tage im Amt.

«Das weiss doch jedes Kind»

Constantin wechselt Trainer wie Kleinkinder den Schnuller, längst dürfte er einen zweistelligen Millionenbetrag an Abfindungen ­gezahlt haben. Stellen sich die Fragen, weshalb er oft auf Übungsleiter zurückgreift, die er schon einmal in die Wüste schickte. Und weshalb die Geschassten mir nichts dir nichts wieder angekrochen kommen. Laurent Roussey ist einer von ihnen, der Franzose wurde im Herbst 2013 gerade einmal anderthalb Jahre nach seiner Entlassung aufs Neue (natürlich kurzfristig) engagiert.

In der Phase dazwischen hatten wahnsinnigerweise zehn Trainer ihr Glück versucht. Insofern erstaunt es, spricht Roussey im Zusammenhang mit Constantin von einem Ehrenmann. «Er hat sich stets korrekt verhalten, noch heute haben wir regelmässig Kontakt.» Wer den Trainerjob in Sion annehme, setze sich auf einen Schleudersitz. «Aber man weiss mehr als sonst wo, woran man ist. Nur eine Person hat das Sagen, es gibt kein Hintendurchgetratsche. Du weisst bald einmal: Verlieren wir, musst du gehen. Das passiert nicht Knall auf Fall wie in anderen Vereinen.» Roussey meint, Constantin benötige Leute um sich, die er kenne, Leute, welche sich von den speziellen Rahmenbedingungen nicht abschrecken liessen. «Ich bin ehrlich: Ruft er mich morgen an, gehe ich ein drittes Mal hin.»

Bereits dreimal in Sion tätig gewesen ist Didier Tholot. Es gebe nicht 1000 lukrative Trainerjobs in der Schweiz, sagt der einstige YB-Stürmer, «wenn mich ein Topklub will, dann sage ich nicht Nein». Selbst nach der dritten Freistellung sei er nicht im Stolz verletzt gewesen, schliesslich sei das Fussballbusiness nicht mit der Privatwirtschaft vergleichbar. «Christian wird sich nie ändern. Er verzichtet auf Kontinuität. Aber das weiss doch mittlerweile jedes Kind. Und jeder Coach weiss, worauf er sich in Sion einlässt – inklusive guten Lohns.»

Tholot sagt, er verstehe deshalb das Gejammer einiger Berufskollegen nicht, wenn diese sich etwa über Constantins öffentlich gestellte Ultimaten beschwerten. Er bezeichnet den Vereinsvorsitzenden im positiven Sinn als aus dem Raster fallenden Zeitgenossen. «Einmal hat er mich angerufen und um fussballerischen Rat gefragt. Das war drei Tage, nachdem er mich entlassen hatte. So läuft das bei ihm. Er will keinen Krieg.»

«Vom Regen in die Traufe»

Natürlich gibt es hin und wieder auch in Sitten Trennungskrach. Umberto Barberis, der 1993 und 2008 engagiert wurde, sagt, er werde nie mehr ein Wort über den Präsidenten verlieren. Der Sittener liess sich ein zweites Mal verpflichten, weil er arbeitslos gewesen war. «Ich kam vom Regen in die Traufe. In Sion arbeiten immer wieder die gleichen Trainer – und es gibt immer wieder das gleiche Theater.» Unter den Coachs wird, zumindest gegen aussen, aber vorwiegend positiv über Constantin gesprochen. Jochen Dries meint, dieser neige zwar zu nicht durchdachten Hauruck­aktionen. «Aber er besitzt Klasse, serviert die Leute nicht einfach ab. Deshalb kommen sie wieder.» In Sion laufe es nicht wie in anderen Vereinen. «Das weiss Christian. Darum entscheidet er sich für Trainer, die mit seiner ungewöhnlichen Einstellung vertraut sind.»

«Im Wallis ist der Trainer nicht so wichtig, wie er sein sollte. Es gibt ihn nur, weil der Verband das verlangt.»
Jochen Dries


Kritiker monieren, Sion brauche einen Sportchef, weil Constantin über ein zu kleines Beziehungsnetz verfüge. Was Dries verneint. Er sagt: «Im Wallis ist der Trainer nicht so wichtig, wie er sein sollte. Es gibt ihn nur, weil der Verband das so verlangt. Die Entscheidungen aber trifft fast immer jemand anderes.»

«Bei mir ist ein Monat lange»

Christian Constantin selbst hält fest, er werde seine Vorgehensweise nicht mehr ändern. Doch ist es nicht seltsam, einen Coach zu engagieren, nachdem man ihn zweimal für untauglich befunden hat? Es gebe nicht nur gute und schlechte Trainer, sondern auch solche für eine bestimmte Aufgabe, für einen bestimmten Moment, sagt der 60-Jährige. «Männer werden im Alter besser, das ist ein Fakt. Und sie kommen gerne zurück, weil sie mir eins auswischen wollen. Sie wollen zeigen, dass ich keine Ahnung habe, dass ich mich getäuscht habe.»

Seit der Beurlaubung Peter Zeidlers geniesst Sébastien Fournier – sagen wir es mal so – das Vertrauen des Präsidenten. Auch er war schon da, wurde gefeuert, weil er Indiskretionen ausgeplaudert hatte. Laut Constantin darf Fournier («eine Offerte von Sion darf man nicht ausschlagen, egal was geschehen ist») nicht nur am Sonntag im Heimspiel gegen die YB an der Linie stehen, sondern bis Ende Saison bleiben. «Sie ist ja in einem Monat vorbei.» Wobei Constantin ungefragt und mit erfrischender Selbstironie anfügt: «Bei mir ist ein Monat ziemlich lange.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21209517

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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Mai 2017, 07:33 
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Sion - YB, Sonntag, 7. Mai 2017, 16:00 Uhr, Tourbillon

Verletzte Spieler:
Hoarau, Wüthrich.

Der YB-Extrazug verlässt Bern um 12:38 Uhr.

Spiele der YB-Teams an diesem Wochenende

Samstag, 6. Mai 2017:
12:00 Uhr, Thun Aare/Chiesetau - YB FE12 (Inseli, Konolfingen)
12:00 Uhr, YB U18 - Sion (Stade de Suisse)
14:00 Uhr, YB U17 - Team Aargau (Allmend)
14:30 Uhr, Thun - YB U15 (Lachen)
14:30 Uhr, Thun - YB U16 (Lachen)
18:00 Uhr, YB U21 - Echallens (Stade de Suisse)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Mai 2017, 16:18 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2017, 00:34 
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06.05.2017

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Zum «heissen Tanz» ins Tourbillon

YB-Trainer Adi Hütter will am Sonntag in Sion den zweiten Rang sichern und warnt: «Wir müssen mit allem rechnen.»

Dass ein Sieg gegen Sion die Entscheidung im Rennen um den zweiten Platz wäre, bejaht Adi Hütter. «Wir können den Sack zumachen. Es wird ein ungemein spannendes Spiel für uns. Sie müssen, wir können», stellt der YB-Trainer klar. Der Druck liegt bei Sébastien Fourniers FC Sion. Die Sittener liegen elf Punkte hinter den Young Boys. Siegen die Berner am Sonntag, hätten sie ein 14-Punkte-Polster bei 5 ausstehenden Runden und damit noch 15 Zählern, die maximal gewonnen werden könnten.

Einige Unterschiede hat Hütter bei Sion zwischen dem Spiel gegen Lausanne, dem letzten unter Peter Zeidler, und dem Thun-Spiel, dem ersten nach der Rückkehr von Fournier, bereits ausgemacht. «Das war vier Tage nach dem Trainerwechsel, jetzt hatten sie nochmals eine Woche Zeit», sagt er und ergänzt, «wir müssen mit allem rechnen. Das wird ein heisser Tanz im Wallis.»

Sehr wichtig sei der Sieg gegen St. Gallen gewesen, betont Hütter. Alexander Gerndt, der zuletzt nicht überzeugen konnte, traf doppelt. Es waren die Tore 18 und 19, die in dieser Super-League-Saison bei den Young Boys von einem eingewechselten Spieler erzielt wurden. Auch Thorsten Schick kam am vergangenen Sonntag von der Bank und lieferte die Vorlagen für Gerndts Tore. Nicht zum Einsatz gekommen waren dagegen Sven Joss und Denis Zakaria.

Letzterer soll bekanntlich bei Vereinen in Deutschland und England im Gespräch sein. «Würde Zakaria ins Ausland wechseln, wäre das keine Überraschung», sagt Hütter. Er hält viel von dem 20-Jährigen, das zeigt sich auch an seiner Einsatzzeit: War der Mittelfeldspieler fit, kam er in der Meisterschaft stets zum Einsatz. Die Auszeit vor Wochenfrist war also quasi eine Premiere. «Er kam aus einer Verletzungspause, da gehören Rückschläge dazu», erklärt Hütter. In den letzten beiden Heimspielen konnte Zakaria nicht an vorangehende Leistungen anknüpfen. «Wir waren nicht ganz zufrieden, er selbst war es auch nicht. Das gehört in der Entwicklung eines jungen Spielers dazu.»

Zakaria dürfte schon morgen im Tourbillon wieder zum Einsatz kommen. Neben den Langzeitverletzten Hoarau und Wüthrich stehen Hütter alle Kaderspieler zur Verfügung. Er hat die Qual der Wahl, wen er zum «heissen Tanz» bitten will.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Zu ... y/11383227

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2017, 11:27 
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07.05.2017

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Walliser Drohkulisse vor dem YB-Spiel

Beim FC Sion können sich die Young Boys mit riesigen Schritten dem Saisonziel Rang 2 nähern. Im Wallis ist derweil für beste Unter­haltung gesorgt.

Erst letzte Woche hat Christian Constantin mit Sébastien Fournier einen neuen Trainer ein­gestellt. Also braucht der eigenwillige Sion-Präsident nach der 1:2-Niederlage in Thun und vor dem Final gegen YB um Platz 2, der für die Champions-League-Qualifikation berechtigt, ein neues Druckmittel. Am Dienstag berief Constantin seine Spieler in ein Minivorbereitungslager nach Lavey VD.

Und sollte das Heimspiel gegen die Young Boys verloren gehen, kündigte CC gegenüber dem «Blick» an, die Profis für die drei Wochen vor dem Cupfinal in einen WK einzuberufen. «Sie kommen ins Centre de Formation in Riddes. Dort habe ich sie unter Kontrolle. Die Ernährung wird stimmen, der Schlaf, der Ausgang – das gesamte Leben eines Spitzensportlers.» Es ist mal wieder beste Unterhaltung, was sich bei Sion abspielt.

Zakaria im Fokus

Derweil wird im Stade de Suisse der Spielfilm «Mario» gedreht. Am Freitagmittag ist es ruhig auf dem Set. Die Stimmung passt zur Gemütslage im Klub. «Der Sieg in St. Gallen war enorm wichtig», sagt Adi Hütter. Dem Trainer steht in Sion fast das gesamte Kader zur Verfügung, Captain Steve von Bergen kehrt nach seiner Gelbsperre zurück.

«Das wird ein ungemein spannender Match», meint der Österreicher, der findet, der Druck liege bei Sion. «Wir können den Sack zumachen.» Die Aussage ist gefühlt richtig, rein rechnerisch haben die Berner den zweiten Platz im Fall eines Erfolgs nicht auf sicher.

In Sitten könnte Denis Zakaria ins Mittelfeld zurückkehren, nachdem er beim FC St. Gallen mit der Ersatzrolle hatte vorliebnehmen müssen. Der 20-Jährige steht im Zentrum etlicher Wechselgerüchte, unter anderem sollen Mönchengladbach, Leverkusen und Tottenham um den 1,91 Meter grossen Romand buhlen.

Es sei absolut nachvollziehbar, werde Zakaria mit ausländischen Klubs in Verbindung gebracht, sagt Hütter, der zudem findet, es spreche für die Arbeit des Klubs, wecke der Nationalspieler grosse Begehrlichkeiten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21561022

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2017, 14:41 
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Mbabu-von Bergen-Rochat-Joss
Ravet-Zakaria-Sanogo-Sulejmani
Frey-Gerndt


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2017, 20:59 
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07.05.2017

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Müssen die Walliser jetzt in die Kaserne?

Wegen Sulejmani-Hammer – Sion verliert auch gegen YB

Sion handelt sich zu Hause gegen YB die dritte Niederlage in Folge ein. 0:1. Ein Freistoss-Hammer von YB-Sulejmani entscheidet die Partie. Schickt CC seine Kicker nun in den «Fussball-WK»?

«Wenn die Leistung da nicht stimmt, gehts für drei Wochen ab in die Kaserne! Bis zum Cupfinal», droht Sion-Boss Christian Constantin (60) vor dem Spiel. Die erhoffte Reaktion seines Teams bleibt aus. 0:1-Niederlage gegen YB. Die grosse Frage nach einem bescheidenen Kick im Tourbillon: Schickt der Zampano den FC Sion nun tatsächlich ins «Centre de Formation» in Riddes?

Das Spiel:
Zu Beginn siehts für die Walliser gar nicht schlecht aus. Carlitos und Konaté vergeben je eine gute Tormöglichkeit. Doch in Sions Offensivabteilung steckt einfach der Wurm drin. Nach Sulejmanis Tor zum 1:0, das etwas entgegen dem Spielverlauft fällt, bleibt eine Reaktion von Sion weitestgehend aus. Bezeichnend: Die beste Ausgleichs-Möglichkeit fürs Heimteam hat YB-Bertone, der in der 73. Minute beinahe ein Eigentor erzielt.

Das Tor:
0:1, 42. Minute, Miralem Sulejmani: Der Serbe hämmert den Freistoss von der Strafraumgrenze durch die Mauer ins Torwart-Eck. Via Pfosten landet der Ball im Tor. Schwierig für Sion-Goalie Mitrjuschkin, aber nicht unhaltbar.

Der Beste: Sie Sion-Fans werden es nicht gerne lesen, doch es ist ihre Hassfigur Miralem Sulejmani. Seine Schusstechnik ist einzigartig. Er sorgt für das einzige Tor des Spiels, arbeitet viel und ist ständig unterwegs.

Der Schlechteste: Moussa Konaté bringt mittlerweile kein Bein mehr vors andere. Folgerichtig wird er nach einer Stunde durch den 19-jährigen Nachwuchsmann Aimery Pinga ersetzt. Was für eine Demütigung!

Statistik: Sion kann auch im vierten Anlauf in dieser Saison gegen YB nicht gewinnen (3 Niederlagen, 1 Remis) und verabschiedet sich wohl definitiv aus dem Rennen um Platz 2. Doch auch Rang 3 und somit die direkte Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase ist in Gefahr: Lugano ist nur einen Zähler, Luzern zwei Zähler entfernt. Aber die Walliser haben ja noch den Cupfinal.

Das gab zu reden:
Zwei Knallpetarden aus dem YB-Sektor erschüttern das Tourbillon in seinen Grundfesten. Jeder im Stadion zuckt zusammen. Und doch gehts jeweils weiter, wie wenn nichts gewesen wäre. Wahnsinn!
So gehts weiter: Sion empfängt am nächsten Samstag das formstarke Lugano (17.45 Uhr). YB spielt dann am Sonntag zu Hause gegen Luzern (16.00 Uhr).

**********
Sion – YB 0:1 (0:1)
Tourbillon – 9'800 Fans – SR: Bieri
Tore: 42. Sulejmani 0:1.
Aufstellungen:
Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Constant; Salatic; Akolo, Karlen, Adao, Carlitos; Konaté.
YB: Mvogo; Mbabu, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Zakaria, Sanogo; Ravet, Bertone, Sulejmani; Frey.
Einwechslungen:
Sion: Taravel (33. für Constant), Pinga (61. für Konaté), Leo (77. für Karlen).
YB: Aebischer (21. für Sanogo), Schick (72. für Ravet), Gerndt (85. für Sulejmani).
Gelb: 41. Taravel. 48. Zakaria. 74. Salatic (alle Foul)
Rot: -
Bemerkungen: Sion ohne Bia, Ziegler, Mveng, Follonier, Ndoye (verletzt). – YB ohne Hoarau, Wüthrich, Wölfli (verletzt). – 61. Und 81.: Knallpetarden im YB-Sektor erschüttern das Tourbillon. – 73. Kopfball Bertone an den eigenen Pfosten.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 38086.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Mai 2017, 21:01 
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07.05.2017

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Die Young Boys bezwingen Sitten

Beim 0:1 zu Hause gegen die Young Boys ist der FC Sion erschreckend schwach. Das Tor für die Berner fällt durch einen Freistoss von Miralem Sulejmani kurz vor der Pause.

Nach 180 Minuten unter Interimstrainer Sébastien Fournier ist klar: Allein am beurlaubten Trainer Peter Zeidler kann die Krise im FC Sion nicht festgemacht werden. Eine Woche nach dem 1:2 in Thun verloren die Walliser gegen die Young Boys im heimischen Tourbillon erneut. Und vor allem: Sie zeigten abermals eine schwache Leistung.

Nach zwei frühen Chancen durch Moussa Konaté und Carlitos blieb Sion in der Offensive harmlos. Der Ausgleich lag nach der Pause nur einmal in der Luft. Als nämlich der YB-Mittelfeldspieler Leonardo Bertone den Ball nach einer Freistossflanke von Carlitos an den eigenen Pfosten lenkte (73.).

Im Team von Fournier offenbarten sich zwei grosse Probleme: Einerseits ist die Mannschaft, die seit dem Einzug in den Cupfinal Anfang April vier von fünf Spielen verloren hat, derart verunsichert, dass sie nicht einmal im Ansatz eine Einheit bildet. Die einzelnen Linien stehen viel zu weit auseinander, eine nachhaltige Druckphase konnte so nie aufgebaut werden.

Andererseits fällt die Formschwäche der Stürmer immer mehr ins Gewicht. Carlitos und Chadrac Akolo verpassten im Winter einen Grossteil der Vorbereitung und treten nun entsprechend kraft- und ideenlos auf. Carlitos zum Beispiel hat in der Rückrunde erst ein Tor erzielt. Und Mittelstürmer Konaté taucht nach der ersten misslungen Aktion meist ab - seinen Auftritt gegen YB beendete Fournier trotz Rückstand mit der Auswechslung schon nach einer Stunde.

So kamen die Young Boys zu einem verdienten und letztlich kaum gefährdeten Auswärtssieg, obwohl auch sie keinen guten Tag einzogen. Aber es genügte ein schöner Freistoss aus 20 Metern von Miralem Sulejmani kurz vor der Pause für das wegweisende Tor (42.) sowie eine konzentrierte und vorsichtige Spielweise in den zweiten 45 Minuten, um zum zweiten Auswärtssieg innerhalb von einer Woche zu kommen.

Sion - Young Boys 0:1 (0:1)

9800 Zuschauer. - SR Bieri. - Tor: 42. Sulejmani (Freistoss) 0:1.

Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Constant (33. Taravel); Karlen (76. Leo), Salatic, Adao; Akolo, Carlitos; Konaté (61. Pinga).

Young Boys: Mvogo; Mbabu, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Zakaria, Sanogo (21. Aebischer); Ravet (72. Schick), Bertone, Sulejmani (85. Gerndt); Frey.

Bemerkungen: Sion ohne Bia, Follonier, Mveng, Ziegler und Ndoye (alle verletzt), Young Boys ohne Wölfli, Hoarau und Wüthrich (alle verletzt). 73. Bertone lenkt Freistoss mit dem Kopf an den eigenen Pfosten. Verwarnungen: 41. Taravel (Foul). 49. Zakaria (Foul). 74. Salatic (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/fussball/super ... ld.1291122

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