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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 10:39 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 19:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.03.2017  Zitat: Thuner glauben an einen Sieg gegen YB
ThunAm Samstag findet das Kantonsderby zwischen YB und dem FC Thun statt. In den Strassen von Thun ist die Meinung gemacht, wer siegen wird.
Am Samstag um 17.45 Uhr wird das Derby zwischen den Young Boys und dem FC Thun im Stade de Suisse angepfiffen. Im Vorfeld hat Bernerzeitung.ch/Newsnet sich in Thuns Strassen umgehört, auf wessen Sieg die Leute tippen. Bei der Umfrage machte auch der Stadtpräsident Raphael Lanz mit, der gerade mit dem Fahrrad durch die Innenstadt unterwegs war. «Ich hoffe, dass Thun gewinnt», meint er. Sein Resultattipp ist ein 2:1 für die Oberländer.
Auf einen Sieg hofft auch der Thuner David Gosteli. «Thun hat gegen Vaduz gewonnen und in den letzten vier Spielen überzeugt. YB ist nach dem Cup gegen Winterthur demotiviert und genau deshalb wird Thun gewinnen», ist er sich sicher. Er tippt auf ein 3:1 für die Oberländer, zwar werde YB in Führung gehen, aber Thun werde drei Tore schiessen und gewinnen. http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/11099788
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 21:12 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB - Thun, Samstag, 4. März 2017, 17:45 Uhr, Stade de Suisse
Verletzte Spieler: Wüthrich, Benito, Gerndt.
Gesperrte Spieler: Hoarau, Zakaria (beide 4. gelbe Karte).
Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag: 16‘000 (davon 10'400 Jahreskarten).
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 13:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: Mit der Reparatur beginnen
Vor dem Spiel gegen Thun muss YB das Cup-Drama verwinden. Verteidiger Scott Sutter derweil wechselt per sofort zu Orlando City in die USA.
Im Stade de Suisse herrscht auch zwei Tage nach dem Cup-Debakel noch Katerstimmung. Für Adi Hütter hat deshalb eine Sache Priorität: «Es geht darum, jetzt schnell wieder Energie zu sammeln.» Das gilt aber auch für den YB-Trainer selber. Der Österreicher ist vom Schock nach dem unverzeihlichen Aus gegen Winterthur im Penaltyschiessen noch immer sichtlich gezeichnet, es ist an seiner finsteren Miene abzulesen, wie sehr ihn dieser Mittwochabend mitgenommen hat. «Mir geht es nicht gut», gibt er auf Nachfrage zu. Er sagt aber auch: «Ich bin der Trainer, muss in diesem schwierigen Moment vorangehen, muss der Mannschaft positive Gefühle vermitteln.»
Deshalb sei er bei der Analyse des Debakels nicht laut geworden, nicht emotional. «Nur losschreien, das hat null Wirkung, das bringt gar nichts, und dafür bin ich auch nicht der Typ», sagt er mit scharfer Stimme. «Für mich ist es wichtiger, die Sache inhaltlich richtig zu analysieren.»
Er findet lobende Wort für die Art, wie sich sein Team bei der Aufarbeitung der Ereignisse einbrachte: «Wir haben Spieler, die sich trauen, etwas zu sagen.» Und das schätze er als Trainer. Details wollte er allerdings nicht preisgeben, dass seien Dinge, die intern bleiben müssten. Hauptthemen dürften aber das ungenügende Abwehrverhalten gewesen sein und die unerklärliche Passivität in der Phase zwischen der 60. und der 70. Minute, die YB äusserst teuer zu stehen kam.
Hütters Lob für die Fans
Für YB geht es heute (17.45 Uhr) im Derby gegen Thun darum, möglichst schnell wieder in die Spur zu finden. «Mit einem Sieg am Mittwoch hätte niemand etwas hinterfragt, es wäre ein wichtiger Schritt für uns gewesen. Stattdessen haben wir es verbockt», sagt Hütter und weiss: «Wettmachen können wir dieses Ausscheiden im Cup in dieser Saison nicht mehr, sondern nur reparieren, indem wir Platz 2 in der Meisterschaft halten und so im Sommer wieder international dabei sind.»
Zudem fordert er, dass seine Mannschaft in den kommenden Spielen auch den Anhängern etwas zurückgibt. «Es hat mir imponiert und ich fand es grossartig, wie uns speziell die Fans hinter dem Tor 120 Minuten unterstützt haben.» Dass es danach auch Pfiffe gab, ist für Hütter verständlich: «Die Enttäuschung war riesig.»
Scott Sutter wechselt in die USA
YB wird heute im Derby sicher auf drei Positionen verändert auflaufen. «Ob ich noch weitere Veränderungen vornehme, weiss ich noch nicht», erklärte Hütter gestern. Hoarau und Zakaria sind gesperrt, ausserdem wird Scott Sutter fehlen. Wie gestern Nachmittag bekannt wurde, spielt der Aussenverteidiger per sofort nicht mehr für die Berner. Der dienstälteste Akteur im YB-Kader hinter Ersatzgoalie Marco Wölfli wechselt per sofort für vorerst zwei Jahre in die Major League Soccer zu Orlando City, wo auch der frühere brasilianische Weltfussballer Kakà spielt.
Wegen seiner Verdienste für den Club und der Alternativen im Kader auf seiner Position entschloss sich YB, der vorzeitigen Auflösung seines im Sommer auslaufenden Vertrags zuzustimmen. Er habe eine «wunderbare Zeit» in Bern gehabt, sagt der 30-Jährige. «Ich bin ab sofort nicht mehr Spieler, sondern Fan der Young Boys.» Zum Jubiläum in Bern reicht es ihm nicht mehr. Sutter verlässt die Berner nach 249 Einsätzen und 7 Toren. Im Europacup brachte er es auf die beachtliche Zahl von 48 Spielen. Vor dem heutigen Derby wird der beliebte Verteidiger verabschiedet. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mi ... y/25541882
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 13:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: In der Wut liegt die Kraft
Heute Samstag empfangen die Young Boys im Derby den FC Thun (17.45 Uhr). Nach der Blamage gegen Winterthur sagt YB-Trainer Adi Hütter: «Wir liegen am Boden und müssen wieder aufstehen.»
Mal angenommen, Basel hätte den Cup-Viertelfinal gegen Winterthur so verloren, wie es YB getan hat, die Rede wäre von unfassbarem Pech und davon, dass man so ein einseitiges Spiel nur einmal in 1000 Fällen nicht gewinnt. YB ist nicht Basel, abgesehen davon, dass der FCB zu Hause kaum gegen den Neunten der Challenge League verlieren würde.YB ist YB ist Cup-Blamagen-Spezialist. U
nd deshalb hat der Verein nach dem Scheitern am Mittwoch wieder flotte Debatten im Haus, in denen es im Kern darum geht, warum sich die Young Boys oft selber im Weg stehen. Die nach rationalen Massstäben nicht begründbare Niederlage erschüttert das Stade de Suisse beinahe in seinen Grundfesten, viel Goodwill ging verloren.
Die Schwächen in der Abwehr
Trainer Adi Hütter versucht gar nicht erst, die Situation schönzureden. Er erscheint am Freitagmittag zum wöchentlichen Pressegespräch, und er absolviert den Termin selbst bei heiklen Fragen souverän und geduldig. Aber er ist angefressen, enttäuscht, deprimiert, seine Worte korrespondieren mit Gemütslage und Körpersprache.
«Wir haben es verbockt und liegen am Boden.»Adi Hütter
Er sei wütend, weil die Young Boys den Sieg hergeschenkt hätten. «Wir haben es verbockt und liegen am Boden», sagt er einmal. «Wir wissen um die Tragweite dieses Ausscheidens.» Später erklärt er erneut, das sei eine der «bittersten Niederlagen» in seiner Karriere gewesen. Und irgendwann meint er: «So ist der Sport. So ist Fussball.»
Plausibel erklären kann auch Adi Hütter nicht, wie es seiner Mannschaft gelungen ist, trotz klarer Dominanz, idealem Spielverlauf, 2:0-Führung und Chancen im Überfluss einen Weg ins Unglück zu finden. Er nennt Zahlen, die 27, 28 Schüsse und die 14 Eckbälle und die 12 Freistösse, er erwähnt die Topmöglichkeiten, den Pfostenschuss, den Lattenschuss und die Elfmeter, die YB nicht erhalten habe.
Doch er weist darauf hin, das seien keine Ausreden, er wolle nicht von Pech reden. «Wir haben verloren, weil wir im Abschluss schlecht waren und defensiv nicht gut genug.»
Insbesondere die Mängel in der Abwehr und die fehlende Souveränität seien seit Wochen ein Problem. «Wir führten in allen fünf Spielen nach der Winterpause 1:0, gewannen aber nur zweimal.» Zuletzt erhielt YB 10 Gegentore in vier Partien, das ist ein miserabler Wert, zu einfach und mehrmals nur mit einem langen Ball liess sich die Abwehr aushebeln.
«Wir begehen zu viele Fehler», sagt der Trainer, «aber nun müssen wir aufstehen.» Zwei Stunden habe er mit Spielern und Staff gesprochen und die Lage analysiert. «Wir wissen, was wir angerichtet haben. Und wir wissen, dass wir das nicht mehr gutmachen können. Es tut mir vor allem für die Fans leid, die uns gegen Winterthur so toll und die gesamte Zeit unterstützt haben.»
Zäher Frühling
Gegen Thun muss YB auf Torjäger Guillaume Hoarau verzichten, der wie Denis Zakaria gesperrt ist. «Es geht weiter, wir wollen Rang 2 verteidigen», sagt Hütter. Er steht nach genau eineinhalb Jahren erstmals in Bern stärker im Gegenwind, auf dem Boulevard wird er bereits angezählt.
Auf die Frage, ob man sich als Trainer daran gewöhne, nach einer so unglücklich verlorenen Partie in der Kritik zu stehen, antwortet der Österreicher, so sei nun mal das Geschäft. «Ein Ziel wurde verpasst, dafür trage auch ich die Verantwortung.» Aber es sei nicht abzustreiten, dass die regelmässigen Cup-Blamagen eine mentale Belastung für die Spieler seien.
Das neueste und hoffnungsvolle YB-Projekt hat auch sein Cup-Waterloo erlitten – und Hütters steil verlaufene Trainerlaufbahn einen Knick. Er galt und gilt in der Bundesliga wie in Basel als Kandidat, doch vorerst muss er sein niedergeschlagenes Team auf Kurs bringen. 14 Partien sind in der Liga zu absolvieren, es droht ein zäher Frühling als zweitbeste Mannschaft im langen Schatten Basels.
Wie schön wäre es für YB gewesen, sich wochenlang auf den Cup-Halbfinal zu Hause gegen Basel zu freuen. Der Meister reist nun im April nach Winterthur. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15923197
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 13:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: YB-Leihgaben gegen YB im Schaufenster
Nicolas Bürgy und Marco Bürki haben sich bei YB nicht durchgesetzt. Heute Samstag kehren die Verteidiger mit Thun nach Bern zurück– in prominenten Rollen. Nicht nur für sie haben sich die Vorzeichen verändert.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie rasch sich die Wahrnehmung ändern kann. Wie aus Aufbruch Abbruch wird. Aber auch: Wie sich Geldsorgen und Abstiegsängste plötzlich in Luft auflösen. «Wir fahren am Samstag mit viel Selbstvertrauen nach Bern», sagt Guillaume Faivre.
Der Stammtorhüter hat gestern seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Die Meldung passt ganz gut ins Bild des Oberländer Aufschwungs. Ende Jahr stand nicht einmal fest, ob der FC Thun über die Saison hinaus bestehen würde. Sportchef Andres Gerber beschäftigte sich in dieser Zeit mit vielem, die Kaderplanung hatte keine Priorität. Als dann das Schlimmste abgewendet war, gab der Klub bekannt, dass Trainer Jeff Saibene im Sommer geht, Assistent Marc Schneider zum Chef befördert wird.
Die Konstellation erschien heikel, zumal es der Rückrundenstart für den damals Neuntplatzierten in sich hatte: mit einem Heimspiel gegen Basel sowie Partien bei GC und Luzern. Die vier Punkte aus drei Partien liessen sich sehen. Aber sie wären halb so viel wert gewesen, hätte der FCT das Duell vor einer Woche in der Stockhorn-Arena gegen den direkten Konkurrenten Vaduz verloren.
Zwei Partien, zwei Parallelen
Es lassen sich durchaus Parallelen zwischen dem letzten Spiel von Thun und dem Cupviertelfinal der Young Boys ziehen. Für beide Teams war es eine wichtige Begegnung – wenn auch für die Berner eine ungleich bedeutendere. Beide mussten Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich hinnehmen.
Die Oberländer gerieten gar noch in Rückstand. Aber – und da enden die Gemeinsamkeiten – sie beendeten das Spiel im Hoch, währenddessen die Young Boys nach dem Aus gegen Winterthur am Boden liegen. Die Vorzeichen haben sich vor dem heutigen Derby im Stade de Suisse (17.45 Uhr) geändert. Wer hätte das vor ein paar Wochen gedacht?
Bürgy ersetzt Schindelholz
Auch für Nicolas Bürgy hat sich seit der Winterpause einiges gewandelt. Bei YB hatte er keine Aussicht auf regelmässige Einsätze, deshalb liess er sich Anfang Februar zum FC Thun ausleihen. «Für mich war es die ideale Gelegenheit. Hier kann ich mich weiterentwickeln», meint er.
Der 21-jährige Belper sass beim Cupviertelfinal gegen Winterthur mit einigen früheren Teamkollegen, die es nicht ins Aufgebot geschafft hatten, auf der Tribüne des Stade de Suisse. Heute dürfte Bürgy gleichenorts mittendrin statt nur dabei sein: Weil sich Nicolas Schindelholz unter der Woche einmal mehr verletzt hat, wird der Juniorennationalspieler wohl an der Seite von Marco Bürki im Zentrum verteidigen.
Vor zwei Wochen beim 1:1 in Luzern gelang den beiden eine vorzügliche Darbietung. Während Bürgy erst am Beginn seiner Karriere steht, hat sich der 23-jährige Münsinger – ebenfalls eine YB-Leihgabe – unter Trainer Saibene zum konstantesten Verteidiger gemausert. Die Thuner besitzen eine Kaufoption, Sportchef Andres Gerber deutete jedoch kürzlich an, dass er einem Rückholbegehren von YB wohl nachkäme.
Mit seinem Konterpart bei YB, Christoph Spycher, pflegt Gerber ein Vertrauensverhältnis. Es gibt ja welche, die glauben, die Leihgaben Bürki und Bürgy würden der wackligen Abwehr der Young Boys gut zu Gesicht stehen. Nun kommt es heute in Bern zum Direktduell mit der Konkurrenz bei YB, ja zum Vergleichstest. Das ist nicht ohne Brisanz. Man stelle sich etwa vor, die Thuner obsiegen – zu null. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29452419
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 13:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: Metronom der Zukunft
Sandro Lauper ist aktuell einer der auffälligsten Thuner. Er ist ein Paradebeispiel der neuen Generation zentraler Mittelfeldspieler.
Der erste Treffer in der Super League war der vorläufige Höhepunkt in Sandro Laupers bisheriger Karriere. Der Mittelfeldspieler sicherte dem FC Thun mit seinem Traumtor zum 4:3-Heimsieg gegen Vaduz drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Und er rückte sich mit dem wunderbaren Schuss in die hohe Torecke weiter in den Fokus.
Der 20-Jährige genoss den Moment auf dem Platz und liess ihn später nochmals Revue passieren. «Wenn man sein erstes Liga-Tor später am TV sieht, ist es schon noch einmal ein anderes Gefühl. Und dass es ausgerechnet das 4:3 in einem verrückten Spiel war, macht es noch aussergewöhnlicher. Ich gebe zu, die Szene habe ich schon noch zwei, drei Mal angeschaut», erzählt er lachend.
Der FC Thun hat die Partie zwar zu seinen Gunsten entschieden, doch die Leistung war eigentlich die schwächste der bisherigen Rückrunde. Auch Lauper geht hart mit sich ins Gericht: «Es ist befriedigend, dass wir auch Mal ein Spiel gewinnen, in dem nicht alles stimmt. Mit meiner Leistung war ich aber nicht zufrieden. Ich habe mir zu viele Fehlpässe und vor allem zu viele Ballverluste geleistet. Dabei gehört das Spiel am Ball eigentlich zu meinen Stärken.»
Diese selbstkritische Analyse des 20-Jährigen zeigt auch, wo eine weitere Stärke Laupers liegt: in der mentalen Reife und der Bodenständigkeit. Lauper kann auch als Innenverteidiger eingesetzt werden, doch seine Vorzüge kann er im Mittelfeld besser ausspielen, und es ist auch seine bevorzugte Position. «Klar spiele ich da, wo mich der Trainer braucht, aber im defensiven Mittelfeld laufe ich eindeutig am liebsten auf.»
Grosse Karriere möglich
Lauper wohnt noch im Elternhaus in Konolfingen, wo er aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Die Ausbildung ist ihm sehr wichtig, er absolviert sie in einer Sportlerklasse des Gymnasiums in Bern und sollte im Juni, wenn alles klappt, die Matura im Sack haben. «Danach setze ich vorerst einmal alles auf die Karte Fussball», sagt er. «Aber es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man noch andere Möglichkeiten hat.»
Mit dem Fusball begann er als kleiner Bub beim FC Konolfingen, wechselte aber schon mit 12 Jahren zu YB, wo er alle Juniorenstufen durchlief, ehe er zum FC Thun in die U-21 wechselte. Im Berner Oberland fühlte er sich gleich willkommen, verletzte sich dann aber am Fuss und musste einige Zeit pausieren. «Seit seinem Comeback hat er den grossen Schritt gemacht», sagt Sportchef Andres Gerber, der für den jungen Mittelfeldspieler nur lobende Wort hat. «Im Moment sehe ich bei ihm keine Schwäche. Er hat die Technik und die Übersicht, einen guten Schuss, ist zweikampf-wie auch kopfballstark, hat die nötige Frechheit auf dem Platz und die charakterliche Stärke. Wenn alles gut geht, kann er eine grosse Karriere im Fussball machen.»
Lauper gehört zur neuen Generation von zentralen defensiven Mittelfeldspielern. Waren früher auf dieser Position eher physisch starke Abräumer gefragt, hat sich die Rolle auf dieser Position verändert. Neben der Absicherung geben die «Sechser» auch den Takt im Spiel der eigenen Mannschaft an, die meisten Angriffe laufen über sie. Die Spielgestaltung beginnt bereits in der Defensive, der offensive Spielmacher, der sogenannte Zehner wird im modernen Fussball immer seltener. Und der 1,85 grosse und schlanke Lauper ist der eigentliche Prototyp dieses Spielers.
Nicht zuletzt darum hält Sportchef Gerber ihn auch für einen der interessantesten Spieler im Kader der Thuner. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Lauper den Club schon bald verlassen könnte um die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Sein Vertrag bei Thun läuft noch bis 2019.
Für das heutige Derby hat sich Lauper einiges vorgenommen, er will eine gute Leistung zeigen. «Es ist immer speziell, gegen YB zu spielen, schliesslich trug ich im Nachwuchs acht Jahre lang das gelbschwarze Leibchen und hatte eine gute Zeit. Aber es ist ja nicht das erste Mal, das ich gegen die Young Boys spiele.»
Das letzte Derby in der Bundesstadt allerdings hat er nicht in besonders guter Erinnerung. Als unerfahrener Innenverteidiger war er gegen die starke Berner Offensive oft überfordert, zudem verursachte er bei einer missglückten Abwehraktion ein Eigentor. «Ja, das habe ich leider noch nicht ganz vergessen», sagte er lachend. «Aber wir reisen nach dem positiven Rückrundenstart mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen nach Bern.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/me ... y/13514702
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 16:48 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 22:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: Derby-Sieg nach 0:2-Rückstand
YB dreht Spiel gegen Thun
Die Young Boys drehen ein unterhaltsames Berner Derby und gewinnen gegen Thun 3:2.
Das Spiel: Paukenschlag in Bern! Die zwei ersten Schüsse der Thuner schlagen gleich ein. Die Young Boys liegen nach 10 Minuten im Berner Derby im Hintertreffen. Dank frühen Wechseln von YB-Coach Hütter verdaut der Gastgeber den ersten Schock und findet mit frischem Wind zurück in die Partie. Und tatsächlich gleicht YB mit ein bisschen Glück aus – und drückt auf die Führung. Die kommt und ist nicht unverdient. YB gewinnt, auch weil Fassnacht Sekunden vor Schluss nur den Pfosten trifft.
Die Tore: 7. Minute, 0:1 | Christian Fassnacht: Hoher Ball in den YB-Straftraum, Mbabu und Von Bergen gehen nur halbherzig ran, Fassnacht profitiert und nickt ein.
10. Minute, 0:2 | Dejan Sorgic: Rapp legt im Sechzehner quer, Sorgic hämmert den Ball knallhart und unhaltbar ins linke hohe Eck. Schönes Tor!
38. Minute, 1:2 | Miralem Sulejmani: Der Serbe verwandelt einen Freistoss direkt. Harter Schuss, wohl aber nicht ganz unhaltbar.
57. Minute, 2:2 | Marco Bürki (ET): Mbabu will von der rechten Seite in den Strafraum flanken. Thuns Bürki hält den Kopf hin und verlängert die Hereingabe unhaltbar über Goalie Faivre.
79. Minute, 3:2 | Sékou Sanogo: Sulejmani tritt eine Ecke zur Mitte, Sanogo schraubt sich hoch und nickt ein.
Das gab zu reden: Doppelwechsel bei YB schon nach einer halben Stunde! Coach Hütter hat genug: Er bringt Miralem Sulejmani und Sven Joss für Jan Lecjaks und Kasim Nuhu. Es ist der richtige Reizpunkt, der YB durchschüttelt.
Der Beste: Miralem Sulejmani. Der Serbe kommt nach einer halben Stunde, haut das Leder mal kurz aus 30 Metern rein und serviert Sanogo das 3:2 mit einer präzisen Cornerflanke.
Der Schechteste: Denis Hediger. Er verliert das entscheidende Duell gegen Sékou Sanogo, der nicht als Kopfball-Ungeheuer bekannt ist. Auch sonst keine glückliche Partie des Kraftpakets. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 16934.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. März 2017, 22:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2017  Zitat: YB dreht gegen Thun das Spiel und siegt
Die Young Boys zeigen eine Reaktion und drehen gegen Thun das Spiel. Am Ende siegen die Stadtberner mit 3:2. Nach 10 Minuten war Thun noch mit 2:0 vorne gelegen.
Eigentlich war es YB, das fulminant ins Berner Derby startete. Wenige Sekunden nach dem Anpfiff zog Yoric Ravet alleine auf das Thuner Tor und scheiterte an Guillaume Faivre. Danach war von der offensiven Schlagkraft Berns nicht mehr viel zu sehen. Thun spielte so, wie bereits in den Spielen zuvor. Die Oberländer zeigten sich angriffig, scheuten keinen Zweikampf und konterten vorzüglich.
Nach 8 Minuten lancierten die Thuner über die rechte Seite einen Angriff. Simone Rapp lupfte den Ball sehenswert in den Strafraum, wo Christian Fassnacht schön mit dem Kopf abschliessen konnte. Diesen Schock verdaute YB nicht richtig. Nur zwei Minuten später tauchte der Thuner Goalgetter Dejan Sorgic vor dem Berner Gehäuse auf und erhöhte mit einem satten Schuss auf 2:0 aus Thuner Sicht.
Doppelwechsel nach 29 Minuten
YB-Trainer Adi Hütter verfolgte das Geschehen noch eine Weile und hatte nach einer halben Stunde dann genug gesehen. Der Österreicher brachte für Jan Lecjaks und Kasim Adam Nuhu mit Miralem Sulejmani und Sven Joss zwei neue Kräfte. Und tatsächlich stabilisierte sich das Team von YB im Anschluss zunehmends. Nach 38 Minuten keimte bei den Stadtbernern wieder Hoffnung auf. Miralem Sulejmani trat einen Freistoss und traf aus 30 Metern sehenswert.
Nach der Pause behielt YB das Spieldiktat in den Händen. Thun hatte dennoch einige gute Möglichkeiten, den alten Abstand wiederherzustellen. Der nächste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Ein Flankenversuch Kevin Mbabus lenkte Thun-Verteidiger Marco Bürki mit dem Kopf unhaltbar ab.
YB drückte danach weiter gegen das Thuner-Tor. Die Bemühungen wurden in der 78. Minute belohnt. Sékou Sanogo traf nach einem Eckball zum 3:2. Den erstmaligen Vorsprung gaben die Stadtberner nicht mehr aus den Händen. Thun traf ganz zum Schluss noch den Pfosten, ein weiteres Tor wollte den Oberländern aber nicht mehr gelingen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21504607
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