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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 12:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2017  Zitat: Das meint BLICK zur YB-Blamage
Hütter ist kein bisschen weiter als seine Vorgänger
Wieder muss YB mit einer Megablamage im Cup leben. Die Fakten sprechen nicht für Trainer Adi Hütter, kommentiert BLICK-Reporter Alain Kunz.
Eine Trainerdiskussion bei 17 Punkten Rückstand auf den Ersten? Nein, doch nicht bei YB! Das könnte sich nach dem Schock-Out zuhause gegen den Zweitletzten der Challenge League geändert haben. Das muss sich geändert haben.
Denn wenn man jegliche Sentimentalität weglässt. Wenn man weglässt, dass Adi Hütter ein äusserst angenehmer Zeitgenosse ist, beredt, humorvoll, hoch anständig, aber auch direkt, wenn es sein muss – dann bleiben die nüchternen Fakten. Und die sprechen nicht für den Vorarlberger. Er hat einen einzigen Big Point gelandet, seit er in Bern ist. Das war das Weiterkommen in der ersten Quali-Runde der Champions League gegen Schachtar Donezk.
Zur Einstufung: Die Ukrainer sind mittlerweile in der Europa League auch schon draussen. Dass YB in der letzten Rückrunde mehr Punkte als Basel holte, ist statistische Schönfärberei, weil auch da das Titelrennen längst entschieden war.
Doch alles andere? Der Rückstand auf Basel ist mit 17 Punkten rekordverdächtig. Die Meisterschaft war nach wenigen Runden entschieden. Gegen YB. In der Europa League war YB schon eine Runde vor Schluss ausgeschieden. Das ist den Bernern in den vier Gruppenphasen-Teilnahmen zum ersten Mal passiert.
Und nun im Cup diese Megablamage. Die durchaus die Dimension des Scheiterns in Le Mont oder sogar Buochs hat. Damit ist Hütter kein bisschen weiter als seine Vorgänger. Und er muss sich einige weitere kritische Fragen gefallen lassen. Wie jene nach der beispiellosen Ausmusterung von Milan Vilotic, den man in Anbetracht der Leistungen von Kasim Nuhu gut hätte gebrauchen können. Oder jene nach der sonderbaren Abstrafung von Sékou Sanogo, der nach seinem Bock gegen St. Gallen wie ein Primarschüler mit zwei Mal Bankdrücken bestraft wurde. Wir reden da vom statistisch wichtigsten YB-Spieler!
Hütters Vertrag läuft bis 2018. Sportchef Christoph Spycher muss Ende Saison Bilanz ziehen. Ohne Sentimentalitäten. Eine der Optionen muss sein: YB verzichtet auf das letzte Hütter-Jahr. http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 04910.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 13:00 |
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02.03.2017  Zitat: «Mehr Veryoungboysen geht gar nicht mehr»
YB muss sich im Netz nach der Cup-Blamage gegen das unterklassige Winterthur einiges anhören.
ass YB versagt, hat Tradition, vor allem im Cup. Seit 2009 standen die ambitionierten Berner nie mehr in einem Halbfinal. Meistens scheiterten sie auf dem Weg zum seit 30 Jahren ersehnten Titel an einem Underdog. Auch deshalb ist das Wort «veryoungboysen» kreiert worden. Dieses hat nach der Blamage gegen Winterthur gerade wieder Hochkonjunktur ... http://www.20min.ch/sport/fussball/story/28216050
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 13:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2017  Zitat: Im Schweizer Cup an Winterthur gescheitert
Jedem YB-Projekt sein Rückschlag
Es ist die nächste phänomenale Wendung in der YB-Geschichte: Die Berner scheitern im Cup - auch der jüngste Aufbau wird von Unruhe erfasst und von mehr Fragen, als vielleicht nötig wäre.
«Verzeihen Sie mir, wenn ich nicht immer die entsprechende Antwort finde», sagte Adi Hütter, nachdem YB am Mittwochabend gegen den unterklassigen FC Winterthur trotz 2:0-Führung den Cup-Viertelfinal verloren hatte.
Es gibt unerklärliche Phänomene des Fussballs, die wiederholten YB-Faux-pas gehören dazu – oder die unzähligen Anläufe von Red Bull Salzburg, die Champions League zu erreichen. Beiden Besonderheiten ist Hütter in seiner Trainerkarriere nun begegnet.
«Wir haben es verbockt.»
2014 verpasste er mit Salzburg die Gruppenphase der Königsklasse, worauf er nach dem jüngsten Misstritt auch hinwies. Vielleicht fehlten Hütter manchmal die richtigen Antworten auf die jüngste Wendung dieser phänomenalen YB-Geschichte; aber immerhin redete er nichts schön, weder seinen Lebenslauf noch diesen einen Abend.
Auf diese Niederlage wird er vorerst zurückgeworfen werden, wenn es in Bern um seine Beurteilung geht; Hütter hat es verpasst zu zeigen, wie sehr er YB weiterbringt. Zuletzt hatte ab und zu etwas Aufbruchstimmung geherrscht, nach dem Sieg gegen Donezk etwa oder nach der Ernennung des Einheimischen Christoph Spycher zum Sportchef. Doch jedem Projekt sein Rückschlag – YB wird wieder hinterfragt werden, vielleicht mehr als nötig wäre; es schafft Unruhe bei Spychers Arbeit, das Team etwas günstiger zu machen und doch nicht weniger ambitioniert zu halten.
Hütter sagte: «Wir haben es verbockt.» Und auf die Frage, wie so etwas gehe: «Indem man nicht gut genug verteidigt.»
Die gewisse Anfälligkeit der Abwehr machte Petkovic fast notorisch angreifbar – Hütter droht jetzt dasselbe.
Die mangelhaften Abwehrleistungen waren im Vorfeld ein Thema gewesen, in den letzten drei Liga-Spielen hat YB acht Tore kassiert – und Hütter hatte gesagt, es handle sich zu oft um individuelle Fehler, die mit der Taktik wenig zu tun hätten.
Mit dieser Argumentation erinnerte er an einen Vorgänger bei YB, an den heutigen Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic, von dem es in Bern hiess, er lege auf die offensive Schulung mehr Wert als auf die defensive. Die gewisse Anfälligkeit der Abwehr machte Petkovic fast notorisch angreifbar – Hütter droht jetzt dasselbe.
Seine Arbeit wird durchleuchtet werden, darunter die wiederholten Degradierungen früherer Millionen-Transfers. Nach Milan Vilotic (seit kurzem zurück bei GC) hat auch der einst als Wunderdribbler gepriesene Miralem Sulejmani bei Hütter einen schweren Stand, zuletzt sass er zweimal bloss auf der Tribüne. https://www.nzz.ch/sport/im-schweizer-c ... -ld.148730
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 13:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2017  Zitat: Der Held von Winterthur
Die Sensation der Zürcher in Bern hat einen Namen: Matthias Minder.
Matthias Minder trägt die Nummer 1, doch er ist Ersatzgoalie. Etwas wohlwollender formuliert, amtet er als Winterthurs Cup-Goalie. In der Meisterschaft pflegt er hinter David von Ballmoos (eine YB-Leihgabe!) auf der Bank zu sitzen, im Cup darf er sich zeigen. Wie gestern gegen die Young Boys.
Und wie er das macht: Minder schickt YB ins Land der Verlierer und den FCW in den Cup-Halbfinal. Die «Berner Zeitung» schreibt von einer «herausragenden Leistung», der Landbote von einem «erstklassigen Match».
Dabei beginnt die Partie schlecht. Minder lässt einen Ravets Schuss nach vorne abprallen, Hoarau kann den Nachschuss verwerten. Wenig später ist Minder bei Bertones vorzüglich getretenem Freistoss machtlos.
Die Reflexe und das Glück
Doch dann drehen Winterthur und Minder auf. Der 24-Jährige wehrt die YB-Übermacht mit allem ab, was er hat, Parade folgt auf Parade – und fliegt der Ball einmal an ihm vorbei, rettet für ihn das Glück, Latte und Pfosten sind ihm hold. Minder ermöglicht Winterthur mit seinen fussballerischen Fähigkeiten ein gepflegtes Aufbauspiel und ritzt zugleich die Fussballregeln. Er holt sich in der 119. Minute eine Gelbe Karte. Zeitspiel.
Sein grosser Moment kommt im Penaltyschiessen. Trainer Umberto Romano hat seinen Spielern noch mitgegeben: «Ich bin sicher, dass Mättu einen hält.» Erst tritt Hoarau an und trifft, dann versucht sich Ravet. Der Franzose schiesst derart miserabel, dass sein Schuss wieder schwierig zu parieren ist. Minder ist schon unterwegs in die Ecke und vermag mit einem Armreflex den Ball abzuwehren. Die Tat ist entscheidend, Winterthurs Schützen verwerten allesamt.
Als Hauptfigur will Minder sich nicht sehen: «Held? Ich? Nein, das ist das ganze Team», sagt er und ordnet den Sieg euphorisch ein: «Das ist fast wie das Wunder von Bern.» Winterthurs Geschäftsführer Andreas Mösli beschreibt Minder als «gesellig und bodenständig». Der einstige FCW-Junior ist in der Region verankert, hat in Winterthur seine Kollegen, und man trifft ihn auch im Ausgang an. Minder ist jener Typ, der schon mal vor der Bierkurve das Megafon in die Hand nimmt, um Fans und Mannschaft zu dirigieren. Mösli sagt, Minder sei ein guter Challenge-League-Goalie, kann aber «noch etwas Reife als Persönlichkeit» gewinnen.
Warten und Hoffen
Seine nahe Zukunft besteht – zumindest in der kurzen Frist – aus Warten und Hoffen. Das Wunschszenario sieht so aus: Verlässt Mvogo irgendwann YB, würde in Bern von Ballmoos nachrücken und Minder dessen Platz in Winterthur übernehmen. So ist es jedenfalls beim FCW angedacht.
Fürs Erste liest sich diese Cupgeschichte für den gelernten Koch als etwas überaus Wunderliches. Oder wie schrieb der Landbote zur Saisonhälfte: «Er sitzt in der Meisterschaft auf der Bank und zeigte in den drei Cupspielen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Sein nächster Höhepunkt: der Viertelfinal gegen YB.» Es liest sich wie ein Omen.
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/11999063
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 13:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2017  Zitat: Erfolglos bis zum Sanktnimmerleinstag
Die Young Boys haben alles, um erfolgreich zu sein. Sie sind aber so unprofessionell, dass sie sich auch immer wieder blamieren.
Von Guillaume Hoarau sind aus jüngster Zeit zwei Sätze in Erinnerung. Der eine: «Ich werde hier nicht ohne Titel weggehen.» Der andere: «Ich spiele, bis ich 60 bin.» Der erste ist ernst gemeint, der zweite eigentlich als Scherz. Aber wahrscheinlich ist es so, dass der Hüne aus dem Angriff wirklich bis zu seinem 60. Geburtstag spielen muss, wenn er sich die Chance auf einen Titel mit den Young Boys wahren will. Jedenfalls liegt diese Vermutung nahe, wer sie am Mittwochabend im Viertelfinal des Schweizer Cups gegen den FC Winterthur spielen - und verlieren sah.
1986 waren sie letztmals Meister, 1987 letztmals Cupsieger, 30 Jahre liegen diese Zeiten zurück. Und wahrscheinlich können sie zu Hoaraus 60. im fernen Jahr 2044 spielen oder sogar bis zum Sanktnimmerleinstag und trotzdem immer noch auf die Erlösung eines Titelgewinns warten. Zumindest, wenn sie sich so dumm anstellen wie gegen Winterthur oder wie in den vielen Jahren zuvor.
Veryoungboysen steht für Versagen
Innert zehn Jahren haben sie nun zum siebten Mal schon gegen einen Unterklassigen im Cup verloren. Als sie unter dem heutigen Nationaltrainer Vladimir Petkovic dann doch einmal bis in den Final vorstiessen, 2009 war das, verspielten sie gegen den FC Sion eine 2:0-Führung. Oder ein Jahr später reichten ihnen im Zweikampf mit dem FC Basel selbst 13 Punkte Vorsprung nicht zur Meisterschaft. Veryoungboysen ist zum Synonym für ihr chronisches Versagen geworden.
Der Österreicher Adi Hütter ist bereits der 17. Trainer bei YB seit 1987, die sieben seither benötigten Interimscoaches noch nicht einmal inbegriffen. Der 17. also, der Anlauf nimmt, die Berner Sehnsüchte zu stillen. Der 17. auch, der auf Dauer scheitern wird?
Hoarau weiss nach seinen gut zweieinhalb Saisons in der Schweiz um das grundsätzliche Problem der Young Boys: Es fehlt ihnen an der Professionalität, die den FCB seit Jahren auszeichnet, an der Qualität, gerade auch die unattraktiven Aufgaben zu erledigen. «Die Jungen müssen schnell lernen, wie man gewinnt», sagt Hoarau. Das stimmt, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Die Routiniers müssten ihnen zeigen, wie das geht. Und das tun sie nicht. Nicht in Spielen wie in Vaduz oder gegen Lugano. Oder wie eben jetzt im Cup gegen Winterthur, den stark abstiegsbedrohten Verein aus der Challenge League.
Nur gegen YB möglich
YB ist ein netter Arbeitgeber, es gibt schöne Löhne zu verdienen, und die werden auch regelmässig überwiesen. YB ist eine Wohlfühloase und Bern ein angenehmer Ort zum Leben. YB hat Spieler mit Talent, keine Frage, und an einem guten Tag reicht dieses Talent allemal aus, um Basel zu besiegen. Das hilft alles nichts, weil Fussball-Bern ein Ort der Verlierer ist. Die Niederlage im Elfmeterschiessen gegen Winterthur macht das Gefühl des Versagens im entscheidenden Moment so offensichtlich.
Schon im November 2011 hatten die Winterthurer ein Elfmeterschiessen gegen YB gewonnen, damals im Achtelfinal des Cups gegen die Mannschaft mit Christian Gross an der Seitenlinie. Dass ihnen das jetzt wieder gelungen ist, verleitet ihren Geschäftsführer Andreas Mösli zur Bemerkung: «Das ist auch nur gegen YB möglich.» Das tönt süffisant, ist es aber nicht. Es ist bloss die Realität. http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/19993931
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. März 2017, 17:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.03.2017  Zitat: Alptraum, der x-te
Rechtsverteidiger Scott Sutter hat schon mehrere YB-Cupblamagen hautnah miterlebt. Er glaubt nicht, dass es die Young Boys gegen den FC Winterthur mit der Angst zu tun bekamen.
Es ist spät geworden nach dem Cup-Viertelfinal am Mittwochabend. Scott Sutter tritt aus der Kabine, das Necessaire in der Hand. Er gratuliert jedem einzelnen Winterthurer, der ihm in den Katakomben des Stade de Suisse über den Weg läuft. Dann sagt der YB-Rechtsverteidiger: «Ich habe das schon viel zu oft erlebt.»
Mit einem Unterbruch von sechs Monaten, als er leihweise beim FC Zürich unter Vertrag stand, spielt Sutter seit bald acht Jahren für die Young Boys. Er war dabei, als die Berner 2009 im Stade de Suisse dem unterklassigen Lausanne unterlagen – notabene, nachdem sie das Heimrecht abgetauscht hatten.
Sutter erlebte auch hautnah mit, wie YB 2012 beim Challenge-League-Klub Wil und 2014 bei den Feierabendkickern aus Buochs (2. Liga interregional) scheiterte. Der 30-Jährige sagt: «Jede Niederlage ist auf ihre Art sehr bitter.»
Eine Begründung dafür, dass die Young Boys zuvor gegen den Zweitletzten der Challenge League (mit der zweitschlechtesten Offensive) eine 2:0-Führung aus der Hand gaben, findet Sutter nicht. Dem Einwand, dass er und seine Kollegen es mit der Angst zu tun bekamen, entgegnet er mit dem Verweis, dass ja etliche Spieler neu in Bern seien.
Tatsächlich: Von den elf Spielern, die am Mittwochabend in der Startaufstellung gestanden hatten, kennen fünf die YB-Blamagen im Cup höchstens vom Hörensagen: Roger Assalé, Thorsten Schick, Yoric Ravet, Kasim Nuhu und Denis Zakaria.
Und doch waren auch sie Teil einer Mannschaft, die nach dem Anschlusstreffer durch Carlos Silvio in der 61. Minute wie gelähmt schien. Plötzlich machte Winterthur das Spiel, die Young Boys brachten minutenlang kein Bein mehr vor das andere. Und die Zuschauer auf den Rängen wurden immer ungeduldiger.
Also doch eine Kopfsache? «Es ist unerklärlich», sagt Scott Sutter. Dann geht er. Er wird nicht gut schlafen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17423609
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 19:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.03.2017  Zitat: «Wut, Enttäuschung, Unverständnis»
YB-Sportchef Christoph Spycher will nach dem Desaster im Cup-Viertelfinal von Ausreden nichts wissen.
Das klägliche Scheitern der Young Boys im Cup am FC Winterthur war am Tag danach begleitet von Kritik und Häme in den nationalen Printmedien und Online-Portalen: «YB pflegt das grandiose Scheitern», war zu lesen. Oder: «Die nächste Blamage». In Kommentarspalten wurden die Berner als «Verliererclub» abgestempelt. Und mit «Hütter ist kein bisschen weiter als seine Vorgänger» geriet auch der Trainer nach eineinhalb Jahren erstmals ernsthaft in Kritik.
Für Christoph Spycher bedeutete der Mittwochabend ein Déjà-vu. Vor sechs Jahren, damals im Achtelfinal und auswärts, war er mit YB schon einmal am unterklassigen Winterthur gescheitert. 2011 hatte er das überraschende Aus als Spieler mitzuverantworten.
Intensive Nachbearbeitung
Diesmal sass Spycher als Sportchef des Clubs auf der Tribüne, ehe er sich vor dem Penaltyschiessen zur Unterstützung am Spielfeldrand unter die Mannschaft mischte. Es sei für ihn beide Male «extrem schlimm» gewesen, «so zu scheitern im Penaltyschiessen, auch wenn die Voraussetzungen unterschiedlich waren», sagt der 38-Jährige am Tag nach dem neuerlichen Desaster. Die Nacht, die hinter ihm lag, hatte nichts an seinem Innenleben verändert. Er sprach von «Wut, Enttäuschung und Unverständnis». Diese Gefühle begleiteten ihn auch gestern durch den Tag. Mit dem Trainer führte Spycher gleich nach dem Spiel wie auch am gestrigen Morgen intensive Gespräche, bevor sich Adi Hütter die Mannschaft vornahm und zu einer ausgiebigen Analyse des Scheiterns ansetzte. Bei dieser Aufarbeitung wollte die sportliche Führung bei YB von Pech oder Ausreden gar nichts wissen. «Wir müssen jetzt nicht über Pfosten- und Lattenschüsse oder nicht gegebene Penaltys diskutieren», stellt Spycher klar, «die Mannschaft hat die Qualität, ein 2:0 gegen Winterthur heimzubringen.»
Zwei entscheidende Defizite
Die Mannschaft hat Qualität, das hat sie immer wieder bewiesen. Sie hat derzeit aber zwei entscheidende Defizite. Erstens: YB kann einen Vorsprung nicht verwalten. In jedem der fünf Pflichtspiele 2017 konnten die Berner wunschgemäss vorlegen, nur zweimal reichte dies zum Sieg. Zweitens: YB lässt wieder zu viele Tore zu. In den fünf bisherigen Partien kassierte das Team mehr als zwei Tore im Schnitt. «Wir haben im Herbst extrem engagiert angegriffen und verteidigt, da haben wir nachgelassen. Jetzt fehlt diese letzte Konsequenz in den Abschlüssen und in den Zweikämpfen», ortet Spycher den Hauptgrund für die derzeitigen Probleme.
Und er fordert: «Das müssen wir schnellstmöglich wieder hinkriegen.» Eigentlich hat er gehofft, dass die «Watsche» in Luzern, wie er das 1:4 bezeichnet, den Spielern eine Lehre war. «Dort wurden wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, dort haben wir erfahren, dass es nicht geht, auch nur ein oder zwei Prozent nachzulassen.» Richtig verstanden hat die Mannschaft diese Lektion aber offensichtlich bis heute nicht.
Raus mit dem Karren
Am Samstag, im Kantonalderby gegen die bereits in der 1. Runde aus dem Cup ausgeschiedenen Berner Oberländer, verlangt Spycher ein klares Zeichen. «Thun war am Mittwoch spielfrei und ist physisch in guter Verfassung, das wird schwierig werden.» YB habe es sich selber zuzuschreiben, dass man 120 Minuten in den Beinen spüre und dass eine bittere Niederlage in den Köpfen stecke, sagt der Sportchef. «Wir haben den Karren in den Dreck gefahren, jetzt müssen wir dort wieder rauskommen.»
http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wu ... y/12330210
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 19:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.03.2017  Zitat: Christoph Spycher und die «riesige Leere»
YB-Sportchef Christoph Spycher spricht über den Fehltritt gegen Winterthur, seine grosse Enttäuschung und Mentaltrainer.
Braucht YB einen Psychologen? Christoph Spycher: Nein, das glaube ich nicht.
Ein Mentaltrainer wie Saul Miller, der letzte Saison beim Meister SCB wertvolle Arbeit verrichtete, ist kein Thema? Ich habe als Spieler ein paarmal mit Mentaltrainern gearbeitet, auch bei YB haben wir für das Team so was organisiert. Und bei uns haben ein paar Spieler einen Mentalcoach. Aber im Fussball ist das nicht so einfach. Es treffen in einer Mannschaft enorm viele Kulturen aufeinander, es werden mehrere unterschiedliche Sprachen gesprochen. Ich denke, im Eishockey ist die Kultur weniger verzettelt, das erleichtert die Arbeit für einen Psychologen.
Wie erklären Sie sich die YB-Niederlage gegen Winterthur, die ja eigentlich nicht erklärbar ist? Ich wehre mich dagegen, von Pech zu reden und von den Latten- und Pfostenschüssen und möglichen Elfmetern. Fakt ist: Wir haben ein Spiel verloren, das wir niemals hätten verlieren dürfen. Wir waren ein paar Minuten nicht stabil genug und im Abschluss nicht effizient.
Von 1000 Partien gegen diesen schwachen FC Winterthur gewinnt YB vermutlich 999... ... das ist unerheblich, weil wir verloren haben. Wir hatten das Spiel total im Griff, und es ist eine gewaltige Ernüchterung, haben wir es aus der Hand gegeben. Das hat mich sehr stark getroffen, weil ich gedacht habe, dass wir weiter sind. Wir bewiesen im Herbst, dass wir mental bereit sein können, etwa im Cupachtelfinal gegen GC, als wir 5:0 gewannen.
Wie stark hat die beispielloseSerie an YB-Niederlagen in wichtigen Partien einen Einfluss? Wir dürfen uns nicht mit der Vergangenheit beschäftigen. Aber wir können sie nicht löschen und werden immer damit konfrontiert werden, solange wir nicht einen Titel holen oder mehrere entscheidende Spiele gewinnen. Es ist menschlich, dass die Spieler nach den Toren von Winterthur ins Grübeln gerieten.
Wie sind Sie am Donnerstag dem Team gegenübergetreten? Es war und ist eine riesige Leere da, die Betroffenheit ist gross. Ich sprach zur Mannschaft über meine Gefühle am Mittwochabend und was besser werden muss...
... wurden Sie laut? ... als es um meine Gefühle ging, war ich leise, aber als ich die Forderungen durchgab, wie es weitergehen soll, war ich bestimmt. Wir müssen uns alle im Klaren sein, was wir angerichtet haben. Und wir müssen den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen.
Wie sehr hat das Image gelitten? Darum geht es mir nicht in erster Linie. Wir gehen einen Weg, und dieser ist alternativlos. Wir müssen vorne mitspielen, YB hat hohe Ambitionen. An diese Rückschläge darf man sich nicht gewöhnen.
Unter Trainer Adi Hütter und vor allem unter Ihnen herrschte Aufbruchstimmung. Wie sehr trifft Sie diese Niederlage? Es geht nicht um einzelne Personen. Adi Hütter und ich sassen nach der Niederlage zusammen und legten fest, wie wir vorgehen wollen. Es stehen viele Leute in der Verantwortung, und jeder, auch ich, muss sich hinterfragen, was er hätte besser machen können. Leider gab es zuletzt mehrere Partien, in denen wir in kurzer Zeit den Faden verloren.
YB hat drei Führungsspieler.Einer von ihnen, Sékou Sanogo, sass in der bedeutenden Partie gegen Winterthur auf der Bank. Bei uns herrscht das Leistungsprinzip. Sanogo ist ein wichtiger Spieler für YB, das hat er oft bewiesen. Und das wird er wieder.
Captain Steve von Bergen steht derweil in der Kritik, weil er die Defensive nicht zusammenhält und nicht immer eine gute Figur abgibt. Kann er mit bald 34 Jahren noch Abwehrchef sein? Für mich ist Steve wegen seiner Persönlichkeit, Erfahrung und Klasse unverzichtbar für uns. Aber wir müssen uns in der Defensive steigern, das stimmt.
Guillaume Hoarau schliesslich ist der beste Fussballer der Super League und der wichtigste YB-Spieler. Dennoch stellt sich die Frage, ob es nicht auch ein Mosaikstücklein bezüglich fehlender Leistungskultur ist, dass er eben bei den Young Boys spielt und sagen kann, in diesem Verein dürfe er sein, wie er ist, und auch mal Musik machen. Nein. Er hat oft bewiesen, dass er die richtige Mentalität mitbringt und die Leistung unter seinem Hobby nicht leidet. Was er in seiner Freizeit macht, interessiert mich nicht, solange es uns nicht schadet. Hoarau ist ein herausragender Spieler und ein toller Typ.
Nun steht YB mal wieder vor mühsamen Zeiten. Was mussim Frühling passieren, damit Sie nach der Saison eine positive Entwicklung feststellen können? Ehrlich gesagt, denke ich heute nicht so weit. Meine Gedanken sind einzig beim Spiel am Samstag gegen Thun. Das wird schwierig, weil die Beine schwer sind und die Köpfe nicht frei. Zudem ist es für den FC Thun, der gut drauf ist, das Spiel des Jahres. Jedem muss die Tragweite der Niederlage gegen Winterthur bewusst sein. Nun stehen wir stark in der Pflicht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25039775
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 19:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.03.2017  Zitat: Die Fragezeichen nach dem YB-Debakel
YB hat mit der Blamage gegen Winterthur mal wieder die Grenzen des Denkbaren verschoben. Nun werden unangenehme Fragen verhandelt.
Aleksandar Dragovic ist nicht als brillanter Redner aufgefallen, im Gegenteil, aber der heutige Leverkusener sprach zu Basler Zeiten einen bemerkenswerten Satz: «YB ist eine kaputte Mannschaft.» Das war vor bald sechs Jahren, die Young Boys versagten oft in wichtigen Spielen. Die Rede und Schreibe war von Mentalitätsproblemen und fehlender Leistungskultur, vom krassen Missverhältnis zwischen finanziellem Aufwand und sportlichem Ertrag.
Geändert hat sich wenig. YB findet zielstrebig Optionen, Chancen zu verpassen. Wie am Mittwoch mit der unfassbaren Niederlage im Cupviertelfinal gegen den biederen FC Winterthur, der gegen den Fall in die Drittklassigkeit kämpft. Es fällt auch zwei Tage später enorm schwer, eine Erklärung dafür zu finden, wie es YB geschafft hat, eine Route in die Niederlage zu entdecken.
Der talentierte Verteidiger Kasim Nuhu ist in Ghana aufgewachsen und auf Mallorca ausgebildet worden, er hat dort den Begriff «veryoungboysen» mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nicht mitbekommen. Und doch lieferte er am Mittwoch eine derart unsichere Leistung ab, als habe ihn ein böser Fluch des zornigen Fussballgottes höchstpersönlich getroffen.
Viel Aufbauarbeit zerstört
Spieler, Trainer, Sportchefs kommen und gehen – und immer wieder versagt YB, wenn es um Titel geht oder zumindest darum, in die Nähe eines Pokals zu kommen. Es ist ein Phänomen, welches sogar zum Tragen kommt, wenn es wie vorgestern eigentlich keine Gelegenheit zum Scheitern für die Young Boys gibt.
Wenn sie über ein Dutzend Topchancen herausspielen. Zu Hause 2:0 führen. Alles im Griff haben gegen äusserst bescheidene Spieler, von denen keiner die Qualität besitzt, auch nur annähernd ein Thema bei den Young Boys zu sein.
YB schafft es, Grenzen des Denkbaren zu verschieben. Mit einer begabten Belegschaft, die an guten Tagen den FC Basel am belanglosen 17. Spieltag mit attraktivem Offensivfussball an die Wand spielen kann oder im Europacup eine kontinentale Grösse wie Schachtar Donezk nach 0:2-Hinspielrückstand im Penaltyschiessen ausschaltet.
Die an schlechten Tagen den Kopf verliert, die Übersicht und das Heimspiel gegen einen Aussenseiter, der gar nicht begreifen kann, warum er gewonnen hat. «Es ist wie das Wunder von Bern», sagte Winterthurs Goalie Matthias Minder. «Ich weiss auch nicht, was los war, YB hat ein so grossartiges Kader.»
Der Fehltritt gegen Winterthur hat einiges an konstruktiver Aufbauarbeit zerstört. Zurück bleiben frustrierte Fans, empörte Zuschauer, verwunderte Medien, verärgerte Sponsoren, in den sozialen Medien wird arg asozial über die Blamage gelästert.
Der Fragenkatalog
Und den Verein treffen mit voller Wucht unangenehme Fragen, die ohne den Mittwochabend nicht so lustvoll verhandelt werden würden. Aber nun: Wieso ist Grossverdiener Miralem Sulejmani, Königstransfer 2015, derart ausser Form, dass er gegen Winterthur nicht mal auf der Bank sitzt? Wieso muss der dynamische Kevin Mbabu auf die Tribüne? Wieso Antreiber Sékou Sanogo auf die Bank?
Genügt der alternde Abwehrchef Steve von Bergen, der zu oft im Schilf steht, noch den hohen Ansprüchen – oder ist er, ausgestattet mit einem lukrativen Vertrag bis 2018, ein Sicherheitsrisiko? Verkörpert überhaupt ein Defensivspieler gehobenes Super-League-Niveau – zumal Loris Benito und Gregory Wüthrich verletzt sind? Ist Milan Vilotic, Königstransfer 2013, teuerster Einkauf der Vereinsgeschichte und endlich zu GC abgeschoben, wirklich schwächer als die aktuellen Innenverteidiger?
Und so weiter. Der Fragenkatalog ist umfangreich, die unvermittelte Krise moderieren müssen Trainer Adi Hütter und Sportchef Christoph Spycher. Ihr Standing in Fussballbern war und ist hoch (Hütter) bis sehr hoch (Spycher) – aber auch ihnen ist es noch nicht gelungen, absolutes Leistungsdenken zu vermitteln. Oder vielleicht trifft es das besser: die entscheidenden Spiele zu gewinnen.
Star Hoarau als Beispiel
Und so tauchen wieder jene Begriffe auf, die man im Stade de Suisse nicht mag. Beispielsweise die «geschützte Werkstatt» als Wohlfühloase, in der man lieb miteinander umgeht, aber nicht mit bedingungsloser Leidenschaft. Zumal die Gebrüder Rihs als Investoren seit Jahren sowieso Saison für Saison klaglos ein durchschnittliches Defizit von fast 10 Millionen Franken decken.
Das ist alles möglicherweise ein bisschen ungerecht für YB, doch im Selbstmitleid suhlen bringt den Klub nicht weiter. Es sind viele kleine Details, die dafür verantwortlich sind, dass er sich regelmässig selber ins Knie schiesst.
Und wer will, darf ketzerisch behaupten, es sei kein Zufall, spiele Guillaume Hoarau bei YB. Wo der Franzose in gemütlicher Ambiance nach eigenen Angaben sein dürfe, wie er wolle, ein bisschen musizieren und Paris besuchen inklusive.
Hoarau ist ein Star, der grösste der Liga, ein exzellenter Goalgetter, starker Typ, toller Fussballer. Dafür wird er zu Recht fürstlich entlohnt. Er ist nicht das Problem der Young Boys. Und im Prinzip ist er zu gut für die Super League. Doch er braucht den Konkurrenzkampf in Lyon oder wo auch immer nicht mehr. Der bald 33-Jährige hat es sich in der Schweiz angenehm eingerichtet. Bei YB. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25842041
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. März 2017, 19:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.03.2017  Zitat: YB-Coach Adi Hütter nach Cup-Blamage
«Mir geht es nicht gut!»
Zwei Tage nach dem Schock-Out gegen Winterthur. Coach Adi Hütter stellt sich professionell den Medien. Man spürt aber: Derzeit kreisen die Gedanken immer noch nur um den schwarzen Mittwoch.
Adi Hütter, wenn sowas beim SCB passiert, poltert der CEO – und dann wird man Meister. Wie laut wirds bei YB? Adi Hütter: Das hat nix mit der Laustärke zu tun. Schreit man, geht das im einen Ohr rein und im anderen raus. Das hat null Wirkung. Man muss die richtigen Worte finden. Wir haben das verbockt. Nun muss ich das Team wieder aufrichten.
Wie gehts Ihnen persönlich? Sie können sich vorstellen, dass es mir nicht gut geht. Wir können aber nicht tagelang in dieser Enttäuschung leben.
Es gibt ihn schon, diesen Berner Cupfluch? Wen man dreissig Jahre lang keinen Titel holt... Immerhin sind wir weiter gekommen als in den Vorjahren. Aber das bringt uns nun auch nichts mehr.
Zumal dieses Spiel schlägt dem Fass den Boden ausschlägt? Was furchtbar ist: Wir sind nicht in der Lage ein 2:0 zu verteidigen. Das ist schlimmer als die 27 Torschüsse und die 18 Eckbälle. Denn wenn wir ein paar davon verwandeln, geht das Spiel 5:2 aus.
Gibts eine rationale Erklärung? Es ist nur schwer erklärbar und nachvollziehbar.
Ihre Verteidigung bringt im Moment kein Bein vors andere. Kritik gibts an allen. Ich will keinem einzelnen Spieler die Schuld zuweisen.
Ist Steve von Bergen noch der richtige Abwehrchef? Er hat mein Vertrauen weiterhin.
Haben Sie so ein Spiel schon jemals erlebt? Ne. Das ähnlichste war das Champions-League-Out mit Red Bull Salzburg gegen Malmö. Aber wir sind nicht die Einzigen, die im Cup gegen einen Unterklassigen ausscheiden Aber es trifft immer wieder YB... Das ist verrückt. Sport kann grausam sein.
Was hat die Analyse dieses Scheiterns mit Team, Staff und Sportchef ergeben? Wir sind zwei Stunden lang zusammengesessen und haben Vieles angesprochen. Aber den angerichteten Schaden können wir nicht wieder gutmachen. Das Fazit bleibt intern.
Haben auch die Spieler das Wort ergriffen? Ja. Wir haben ein Team, das kommunikativ ist. Spieler, die sich trauen, etwas zu sagen.
Welche? Das bleibt, wie gesagt, intern.
Verrückt ist, dass Gegner Winterthur nicht mal sonderlich gut war... Ich will nichts schönreden. Aber sie haben uns rausgehauen. Punkt. Jegliche Kritik ist absolut berechtigt.
Kann dieses Spiel einen Bruch zwischen Ihnen und dem Team bewirken? Das kann ich heute noch nicht sagen.
Was die Berner nicht verstehen: Warum immer YB? Glauben Sie mir, wir sind schon nicht raus und haben uns gesagt: Jetzt spielen wir mal ein bisschen. Ich war nicht umsonst in Winterthur. Und ich habe mit der bestmöglichen Mannschaft gespielt, nix experimentiert.
Sie wissen schon, was dieses Out imagemässig bedeutet? Ich bin mir der Tragweite sehr wohl bewusst. Wir haben, wie gesagt, Schaden angerichtet. Wir haben nicht nur die Hoffnung vieler Fans zerstört, sondern auch unsere eigenen. Und unsere Fans waren grossartig!
Würde eine Lohnreduktion etwas bringen? Das würde den Spielern zumindest wehtun. An so etwas denke ich nicht in erster Linie.
Was bedeutet das Aus für Sie persönlich? Wir haben ein Ziel verfehlt, denn wir wollten diesen Cup gewinnen.
Und dass Ihre Person nun zum Thema wird? Das kann ich nicht beeinflussen. Ich habe es zwar noch nicht oft erlebt und es ist nicht lustig. Das es nun Kritik am Trainer gibt, da kann ich nicht sagen: Das ist Wahnsinn! Aber dafür habe ich diese Position, dafür bin ich Trainer. Das ist mein Job. Soll ich Euch deswegen bös sein? Nein. Das ist okay. http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-c ... 12393.html
_________________ For Ever
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