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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 22:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.09.2016  Zitat: Nullnummer gegen YB
Sion bleibt unter Zeidler weiter ungeschlagen
Keine Tore, gerechte Punkteverteilung. Sion scheint unter dem neuen Trainer Peter Zeidler nicht mehr verlieren zu können.
Das Spiel: Nur gerade zwei Torschüsse, viele Fouls, eine nicht geahndete Tätlichkeit – die erste Halbzeit bietet alles andere als Fussball-Feinkost. Wie verwandelt kommen die Sittener aus der Garderobe: Erst rettet Mvogo gegen Konaté, dann klatscht ein Carlitos-Schlenzer an den Pfosten. Auf der anderen Seite vergibt Michi Frey den Führungstreffer. Aus einem Meter bringt er es der Stürmer fertig, den Ball über die Latte zu hauen. Zehn Minuten vor Schluss scheitert Kubo alleine vor Goalie Mitrjuschkin.
Tore: Fehlanzeige.
Der Beste: Fantastisches Comeback von Pa Modou nach halbjähriger Absenz wegen eines Schädelbuches in einem Spiel gegen YB. Der Helm-Mann ist omipräsent, abgeklärt und fehlerfrei.
Der Schlechteste: Thorsten Schick darf wieder mal von Anfang an ran. Doch auch nach diesem 55-Minuten-Einsatz weiss kein Mensch, warum YB ihn geholt hat.
Das gab zu reden: Nicolas Lüchinger holt Yoric Ravet rustikal von den Socken, dafür gibts zu Recht Gelb. Ravet tritt am Boden liegend nach. Tätlichkeit! Doch Ösi-Ref Schörgenhofer zeigt nicht mal Gelb!
Die Statistik: Moussa Konaté bleibt der Null-Tore-Stürmer. Der Senegalese scheut auch gegen YB keinen Aufwand. Der Ertrag ist aber gleich Null.
So gehts weiter: Sion tritt am nächsten Samstag die lange Reise ins Ländle zum FC Vaduz an. YB bekommt es zuhause mit St. Gallen zu tun. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28727.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 22:36 |
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25.09.2016  Zitat: Ineffizientes YB trifft auch gegen Sion nicht
Die Young Boys haben im Wallis den angestrebten Befreiungsschlag verpasst. Gegen den FC Sion gab es ein torloses Unentschieden.
Die Devise der Young Boys war klar: Die chaotischen Tage um die Entlassung von Sportchef Fredy Bickel sollten auf dem Platz vergessen gemacht werden. Dass dies nur teilweise gelang, lag einmal mehr an der mangelnden Effizienz der Berner. Zunächst Kampf statt Kunst
Die erste Halbzeit war weitgehend von physischer Härte geprägt. So kam es während den 45 Minuten nur gerade zu 2 Torschüssen. Fouls im Minutentakt verunmöglichten ein flüssiges Spiel. Einige Beispiele:
- 25. Minute: Sions Moussa Konaté fährt gegen Denis Zakaria den Ellbogen aus und trifft ihn im Gesicht. - 38. Minute: Nicolas Lüchinger steigt enorm hart gegen YB's Yoric Ravet ein. - 38. Minute: Ebenjener Ravet revanchiert sich mit einer Tätlichkeit, welche von Schiedsrichter Robert Schörgenhofer jedoch nicht geahndet wird.
YB erneut ineffizient
Verpasstes wurde aber direkt nach der Pause nachgeholt: Nach Wiederanpfiff waren noch keine 3 Minuten gespielt, da hatte Konaté bereits 2 Hochkaräter ausgelassen. Der Führung für das Heimteam noch näher kam Carlitos: Er setzte einen Schlenzer an den Pfosten (52.).
Nach rund einer Stunde spielte dann auch YB mit. Die Bemühungen gipfelten in zwei sogenannten «Hundertprozentigen»: Der Berner Michael Frey schoss den Ball aus 2 Metern Distanz über das verwaiste Sion-Tor (65.). In der 82. Minute zogen Yuya Kubo und Frey allein auf Sion-Keeper Anton Mitrjuschkin los. Der Japaner agierte zu egoistisch und vergab einen klaren Matchball.
Pa Modou ist zurück
Einen starken Eindruck hinterliess der zurückgekehrte Pa Modou. Der Gambier, welcher sich am 13. März einen Schädelbruch zugezogen hatte, spielte mit Kopfschutz in der Innenverteidigung durch und machte einen guten Job. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... sion-nicht
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 22:38 |
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25.09.2016  Zitat: Sitten - YB 0:0
YB verliert weiter an Boden
Die Young Boys verlieren in der Tabelle weiterhin an Boden. Die Berner müssen sich im Sittener Tourbillon mit einem 0:0 begnügen.
Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit bot sich den beiden Teams nach dem Seitenwechsel vor 9500 Zuschauern mehrmals die Gelegenheit zu einem Torerfolg. Drei Minuten nach der Pause scheiterte der Sittener Stürmer Moussa Konaté an Yvon Mvogo, in der 52. Minute traf Carlitos mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den Pfosten.
Später bot sich YB zweimal die Chance zum Sieg. Michael Frey schaffte es, in der 65. Minute nach einem Querpass von Yoric Ravet den Ball aus drei Metern über das Tor zu schiessen, in der 82. Minute agierte der eingewechselte Yuya Kubo zu egoistisch. Der Japaner tauchte alleine vor Anton Mitrjuschkin auf, schoss und scheiterte am Russen, anstatt den Ball quer auf den einschussbereiten Frey zu legen.
Für die Berner war es die zweite Nullnummer in dieser Woche, Sion bleibt unter Trainer Peter Zeidler weiterhin ungeschlagen. In der Tabelle profitierte in erster Linie Leader Basel vom Remis. Der Rückstand von YB auf den FCB beträgt nach einem Viertel der Saison bereits 13 Punkte. Hinter dem bereits enteilten Titelverteidiger kam es zum grossen Zusammenschluss. Die zweitklassierten Berner und Sion, das auf Rang 7 liegt, trennen nur drei Punkte.
Sion - Young Boys 0:0
9500 Zuschauer. - SR Schörgenhofer (AUT).
Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Morgado (72. Sierro); Mveng, Salatic, Adão; Akolo (82. Assifuah), Carlitos; Konaté (75. Léo).
Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Bertone, Zakaria; Schick (55. Kubo), Ravet, Sulejmani (83. Obexer); Frey.
Bemerkungen: Sion ohne Bia, Ndoye, Ziegler, (alle verletzt), Cmelik, Mboyo (rekonvaleszent), Young Boys ohne Benito, Fekete, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). 52. Pfostenschuss Carlitos. Verwarnungen: 25. Konaté. 37. Lüchinger (beide Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/sitten ... -ld.118678
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 22:40 |
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25.09.2016  Zitat: YB holt sich ersten Punkt mit Sportchef Spycher
Die Young Boys nehmen nach dem 0:0 in Sion einen Punkt mit nach Hause. Kubo und Frey hatten den Sieg auf den Füssen.
Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit bot sich den beiden Teams nach dem Seitenwechsel vor 9500 Zuschauern mehrmals die Gelegenheit zu einem Torerfolg. Drei Minuten nach der Pause scheiterte der Sittener Stürmer Moussa Konaté an Yvon Mvogo, in der 52. Minute traf Carlitos mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den Pfosten.
Später bot sich YB zweimal die Chance zum Sieg. Michael Frey schaffte es, in der 65. Minute nach einem Querpass von Yoric Ravet den Ball aus drei Metern über das Tor zu schiessen, in der 82. Minute agierte der eingewechselte Yuya Kubo zu egoistisch. Der Japaner tauchte alleine vor Anton Mitrjuschkin auf, schoss und scheiterte am Russen, anstatt den Ball quer auf den einschussbereiten Frey zu legen.
Zweites 0:0 innert fünf Tagen
Für die Berner war es die zweite Nullnummer in dieser Woche, Sion bleibt unter Trainer Peter Zeidler weiterhin ungeschlagen. In der Tabelle profitierte in erster Linie Leader Basel vom Remis. Der Rückstand von YB auf den FCB beträgt nach einem Viertel der Saison bereits 13 Punkte. Hinter dem bereits enteilten Titelverteidiger kam es zum grossen Zusammenschluss. Die zweitklassierten Berner und Sion, das auf Rang 7 liegt, trennen nur drei Punkte.
Sion - Young Boys 0:0 9500 Zuschauer.- SR Schörgenhofer (AUT). Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Morgado (72. Sierro); Mveng, Salatic, Adão; Akolo (82. Assifuah), Carlitos; Konaté (75. Léo). Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Bertone, Zakaria; Schick (55. Kubo), Ravet, Sulejmani (83. Obexer); Frey. Bemerkungen: Sion ohne Bia, Ndoye, Ziegler, (alle verletzt), Cmelik, Mboyo (rekonvaleszent), Young Boys ohne Benito, Fekete, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). 52. Pfostenschuss Carlitos. Verwarnungen: 25. Konaté. 37. Lüchinger (beide Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11482750
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. September 2016, 22:42 |
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25.09.2016  Zitat: Trotz Möglichkeiten: YB und Sion trennen sich unentschieden
Die Berner Young Boys holen sich am Sonntag beim 0:0 gegen Sion nur einen Punkt. Michael Frey und Yuya Kubo hätten die Führung für YB auf dem Fuss gehabt.
Die Young Boys verlieren in der Tabelle weiterhin an Boden. Die Berner müssen sich im Sittener Tourbillon mit einem 0:0 begnügen.
Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit bot sich den beiden Teams nach dem Seitenwechsel vor 9500 Zuschauern mehrmals die Gelegenheit zu einem Torerfolg. Drei Minuten nach der Pause scheiterte der Sittener Stürmer Moussa Konaté an Yvon Mvogo, in der 52. Minute traf Carlitos mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den Pfosten.
Später bot sich YB zweimal die Chance zum Sieg. Michael Frey schaffte es, in der 65. Minute nach einem Querpass von Yoric Ravet den Ball aus drei Metern über das Tor zu schiessen, in der 82. Minute agierte der eingewechselte Yuya Kubo zu egoistisch. Der Japaner tauchte alleine vor Anton Mitrjuschkin auf, schoss und scheiterte am Russen, anstatt den Ball quer auf den einschussbereiten Frey zu legen.
Für die Berner war es die zweite Nullnummer in dieser Woche, Sion bleibt unter Trainer Peter Zeidler weiterhin ungeschlagen. In der Tabelle profitierte in erster Linie Leader Basel vom Remis. Der Rückstand von YB auf den FCB beträgt nach einem Viertel der Saison bereits 13 Punkte. Hinter dem bereits enteilten Titelverteidiger kam es zum grossen Zusammenschluss. Die zweitklassierten Berner und Sion, das auf Rang 7 liegt, trennen nur drei Punkte.
Sion - Young Boys 0:0
9500 Zuschauer. - SR Schörgenhofer (AUT).
Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Pa Modou, Morgado (72. Sierro); Mveng, Salatic, Adão; Akolo (82. Assifuah), Carlitos; Konaté (75. Léo).
Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Bertone, Zakaria; Schick (55. Kubo), Ravet, Sulejmani (83. Obexer); Frey.
Bemerkungen: Sion ohne Bia, Ndoye, Ziegler, (alle verletzt), Cmelik, Mboyo (rekonvaleszent), Young Boys ohne Benito, Fekete, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). 52. Pfostenschuss Carlitos. Verwarnungen: 25. Konaté. 37. Lüchinger (beide Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11153761
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shalako
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Verfasst: Montag 26. September 2016, 08:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.09.2016  Zitat: Gegen die Schwerkraft
Den Young Boys sind erneut keine Tore gelungen. Beim 0:0 in Sitten lassen sie am Sonntag grösste Gelegenheiten aus. Stürmer Michael Frey ist sauer.
Eigentlich ist Michael Frey nie um einen Spruch verlegen. Auch wenn er sich in den letzten Monaten selbst Mässigung auferlegt hat, nicht mehr von Dorfmetzgern und Entchen spricht, gelingen dem Münsinger – sofern er denn will – immer noch blumige Aussagen.
Nach dem 0:0 in Sitten will der 22-Jährige nicht, wortlos schreitet er durch die Katakomben des Tourbillons, direkt in den Mannschaftsbus. Eine Nachfrage beim YB-Medienchef bestätigt den gewonnenen Eindruck. Nein, diesmal stehe Frey nicht zur Verfügung, heisst es.
Michael Frey ist sauer. Auf sich und die Welt. Nach 65 Minuten gelang ihm das Kunststück, gegen jegliche Gesetze der Schwerkraft den Ball aus zwei Metern über die Latte zu bugsieren. Es stand da vor 9500 Zuschauern 0:0, und – das sagt viel über die Berner Darbietung in der ersten Halbzeit aus – es war erst ihre zweite nennenswerte Gelegenheit.
Auf die Frage, was ihm bei dieser Szene durch den Kopf gegangen sei, musste sich Trainer Adi Hütter wie Frey Mässigung auferlegen, er sagte von einem Wort mit acht Buchstaben nur die ersten drei: «Sch...!»
Und dann fügte der Österreicher an der Medienkonferenz treffend an: «Der war fast schwieriger über das Tor zu schiessen statt ins Tor.» Es bedarf keiner Aussage des sehr ehrgeizigen Michael Frey, um zu wissen, dass ihn diese Szene noch länger ärgern wird als den Trainer selbst.
Redebedarf wegen Kubo
Zumal das alles in Vergessenheit hätte geraten können, wäre da nur nicht Yuya Kubo gewesen. Kubo und Frey, sie gingen auch schon mal zusammen fischen, konnten in der 82. Minute allein auf Sion-Torhüter Anton Mitryushkin losziehen. Eine Zwei-gegen-eins-Situation führt auf diesem Niveau fast immer zu einem Tor, doch der Japaner vergass die Freundschaft zu Frey, er offenbarte beachtlichen Eigensinn: Statt zu passen, probierte er es selbst und scheiterte kläglich.
Die Szene gab nach Spielschluss zu reden, bei Fans, Medien und den YB-Spielern. Leonardo Bertone sagte, man müsse aufpassen, dass die Emotionen nicht hochkochen würden. «Sonst wird es schnell persönlich. Und das ist nicht gut fürs Team.»
Und Steve von Bergen, als Captain ja für das Teamwohlergehen mitverantwortlich, meinte, er habe bereits das Gespräch mit Kubo gesucht. Was genau er dem Stürmer gesagt hatte, wollte er nicht verraten. Man musste aber kein Experte für Gesichtsausdrücke sein, um zu erahnen, dass der Berner Abwehrchef nicht erfreut war über Kubos Egoismus.
Zwei Stunden zuvor war die Welt für die Young Boys und ihre Fans noch in Ordnung gewesen. Die Sonne schien, und der Gegner hatte für sie nette Worte übrig: Im Walliser Klubmagazin wurden sie kurzerhand zu einem der Meisterschaftsfavoriten erklärt. War es eine vom neuen österreichischen Trainer Peter Zeidler angeordnete taktische Schmeichelei, um den Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen?
Sion mit letztem Aufgebot
Zumal der Blick auf die Aufstellung die Young Boys in ihrer Überlegenheit wohl bestärkt hatte, Sions Innenverteidigung bildeten zwei Aussenverteidiger, Elsad Zverotic und Jagne Pa Modou. Letzterer gab am Sonntag nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback, er hatte sich Mitte März im Stade de Suisse einen Schädelbruch zugezogen. Es war die schönste Geschichte an einem Nachmittag, der viele Geschichten schrieb.
Die Aushilfsinnenverteidiger wurden von zwei sehr jungen Aussenverteidigern assistiert, Nicolas Lüchinger (21-jährig) und Bruno Morgado (18), der nebenher eine Bürolehre auf der Sittener Geschäftsstelle absolviert. Von den Bernern aber wurden die Walliser Verteidiger gütigerweise lange nicht gefordert. Die Partie spielte sich oft im Mittelfeld ab, die Teams neutralisierten sich, weil sie einen ähnlichen Spielstil pflegten.
Hütter und Sions Trainer Zeidler hatten einst bei Red Bull Salzburg zusammengearbeitet. Und so folgten am Sonntag auf das Pressing das Gegenpressing und das Gegengegenpressing. Es war ein Kreislauf, der vorerst jeglichen Spielfluss verhinderte.
Hütter sprach von einer intensiven Partie, beide Teams hätten am Ball nur wenig Zeit und Ruhe gehabt. Und der YB-Trainer kreierte ein hübsches Wort, um das Geschehen zu beschreiben. Er sprach von «Stressfussball».
Erst in der zweiten Halbzeit, als die Spieler müder wurden und die Räume grösser, nahm die Partie an Fahrt auf. Moussa Konaté scheiterte einmal an Goalie Yvon Mvogo, Carlinhos traf den Pfosten für die insgesamt überlegenen Walliser. «Wir nehmen den Punkt gerne mit», sagte Hütter.
Es war erst die zweite Nullnummer im 45. Spiel der Super-League-Saison. Beide Male mit den Young Boys in einer Hauptrolle. Und wie vier Tage zuvor in Vaduz war es kein typisches 0:0-Spiel. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29489495
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shalako
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Verfasst: Montag 26. September 2016, 08:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.09.2016  Zitat: YB-Noten: Frust und Eigensinn
Beim 0:0 in Sitten enttäuschen mehrere Offensivkräfte. Der eingewechselte Yuya Kubo vergibt den Siegtreffer leichtsinnig.
Yvon Mvogo: Note 4,5
Aufmerksam, konzentriert, spielte gut mit. Mit starker Parade gegen Moussa Konaté.
Scott Sutter: Note 4
Bekundete in der ersten Halbzeit Mühe mit dem schnellen Akolo. Besserte sich, im Spiel nach vorne aber sehr zurückhaltend.
Steve von Bergen: Note 4,5
Mit Licht und Schatten, liess sich einmal etwas gar leicht von Konaté düpieren. Der Captain gewann aber viele Zweikämpfe.
Alain Rochat: Note 4,5
Abgeklärt und routiniert, mit guter Spielauslösung gegen das Sittener Pressing.
Jan Lecjaks: Note 4
Der Tscheche beschränkte sich auf die Defensivarbeit, die er solid erledigte.
Leonardo Bertone: Note 4,5
Aufsässig und aggressiv, agierte vor allem in der ersten Halbzeit mehrmals an der Grenze des Erlaubten. Der Mittelfeldspieler verfehlte in der Schlussphase den Siegtreffer nur knapp.
Denis Zakaria: Note 4,5
Beschränkte sich vorab auf Defensivaufgaben. Bestritt im Mittelfeld viele Zweikämpfe, gewann davon auch viele.
Thorsten Schick: Note 2
Kam in der Super League erst zum zweiten Mal von Beginn an zum Einsatz. Der Österreicher konnte sich kaum durchsetzen, verlor viele Bälle und wurde nach 55 Minuten ausgewechselt. Blieb bisher den Beweis schuldig, für die Super League zu genügen.
Yoric Ravet: Note 4,5
Rückte im 4-2-3-1-System hinter Frey. Auf zentraler Position ohne Einfluss aufs Spiel. Der Franzose trat vor der Pause im Frust seinen Gegenspieler, hätte dafür die Rote Karte sehen müssen. Durfte nach der Pause wieder an den rechten Flügel wechseln, wo er an Einfluss gewann und die riesengrossen Gelegenheiten von Frey und Kubo vorbereitete.
Miralem Sulejmani: Note 3
Liess einmal mehr die Konstanz vermissen, die von einem vermeintlichen Leistungsträger erwartet werden darf. Der serbische Linksfuss verlor etliche Bälle im Dribbling. Sein Auftritt war pomadig.
Michael Frey: Note 3,5
Einmal zu zögerlich im Strafraum, einmal mit guter Vorarbeit auf Ravet. Meistens rieb sich Frey an den Verteidigern auf. In Erinnerung bleibt, wie er es schaffte, gegen jegliche Logik den Ball aus zwei Metern über die Latte zu bugsieren.
Yuya Kubo: Note 3,5
55. Minute für Schick. Eigentlich mit einem auffälligen Teileinsatz. Aber: Der Japaner vergab nach 82 Minuten den Siegtreffer, weil er alleine vor Sion-Torhüter Anton Mitryushkin viel zu eigensinnig abschloss, statt auf den mitgelaufenen Frey zu passen.
Linus Obexer: ohne Note
83. Minute für Sulejmani.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28287890
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shalako
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Verfasst: Montag 26. September 2016, 08:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.09.2016  Zitat: Schritte in die richtige Richtung
Christoph Spycher gibt sein «Debüt» als YB-Sportchef und ist zufrieden mit dem 0:0 in Sion.
Christoph Spycher ist nach Abpfiff der gefragteste Mann im Stade de Tourbillon. Kein Wunder, es war das erste Spiel der Young Boys nachdem der ehemalige YB-Captain das Amt des Sportchefs übernommen hat. Zum Anzug habe er sich noch nicht ganz durchringen können, sagt er und gibt, sportlich-elegant in Sakko und Jeans, geduldig Auskunft.
Weniger elegant ging es zuvor zwischen Sion und YB zu und her. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Kurz vor der Halbzeitpause war kaum noch von einem Spiel zu reden: Ein Foulpfiff folgte auf den nächsten. «Zwei Mannschaften haben Stress-Fussball gespielt. Das heisst, beide Teams hatten nur wenig Zeit und Ruhe am Ball», analysierte Adi Hütter. Nach der Pause erhöhten die Walliser den Druck. Konaté prüfte Mvogo, Carlitos traf nur den Pfosten.
Nachdem YB diese Phase überstanden hatte, kamen die Gäste selbst zu Chancen. Michael Frey setzte in der 65. Minute eine Hereingabe von Yoric Ravet aus kürzester Distanz über das Tor. «Sch…», habe er bei dieser Szene gedacht, gestand Hütter, «es war fast schwieriger, diesen Ball über das Tor zu spielen.» Mehr erzürnte ihn aber eine Szene zehn Minuten vor Abpfiff: Kubo und Frey laufen auf das Sion-Tor zu, haben dabei Zeit und Platz, doch statt seinem freien Mitspieler den Ball hinüberzuschieben, versucht sich der Japaner im Abschluss und scheitert an Torhüter Mitryushkin. «Den hätten wir machen müssen», ärgerte sich der YB-Trainer.
Enttäuscht und sauer sei man bei einer Chance, die so vergeben würde, sagte Steve von Bergen. Der Abwehrpatron hatte auch Grund zur Freude: «Defensiv haben wir gut gespielt.» Am Ende resultierte das zweite 0:0 in dieser Woche. Das schmeichelt der Verteidigung, nicht aber der Offensive. Möglichkeiten, frischen Wind in den Angriff zu bringen, hat Hütter derzeit wenige. Weil Duah am Mittag übel wurde, reisten nur 17 Spieler ins Wallis und sass mit Kubo nur ein Offensivspieler auf der Ersatzbank.
Spychers Klarheit
«Eine gute Leistung in einem schweren Spiel», resümierte Spycher und ergänzte: «Ein Schritt in die richtige Richtung.» Bei seinem ersten Matcheinsatz sei er rund um die Uhr bei der Mannschaft gewesen. Er habe sich mit Hütter abgesprochen, wie ihre Zusammenarbeit am besten aussehen soll. «Wir haben uns schnell gefunden. Wenn er etwas braucht, stehe ich immer zur Verfügung», erzählte der 38-Jährige.
Die Turbulenzen der letzten beiden Wochen, wie die Aufregung um seine Person, sollen nun verebben. «Nach den letzten Tagen ist es schön, etwas Ruhe zu haben, das tut allen gut», so Spycher. Auch die YB-Anhänger besänftigte die Neubesetzung des Postens mit dem Sympathieträger. «Die erschte Schritte i die richtegi Richtig si gmacht», stand auf einem Spruchband geschrieben. Spychers unaufgeregte Art und seine klaren Forderungen fanden Anklang. «Merci Wuschu für die klare Wort» stand auf einem zweiten Transparent.
«Das ist sicher schön, sicher eine Zeichen. Ich habe gehofft, dass ich in den sechs Jahren bei YB glaubwürdig war», sagte Spycher. In den vergangenen Jahren habe er bei YB Dinge gesehen, die er teils gut, teils schlecht fand, und das habe er dem Verwaltungsrat auch so kommuniziert. «Ich sehe einen Weg für YB, der erfolgreich sein kann.» Der neue Sportchef und die Fans sind sich einig: Die ersten Schritte in die richtige Richtung haben die Young Boys gemacht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Sc ... y/14642515
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shalako
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Verfasst: Montag 26. September 2016, 11:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.09.2016  Zitat: YB-Hoffnungsträger in Jeans und Jackett
Christoph Spycher hat in Sitten sein erstes Spiel als YB-Sportchef erlebt. Er zeigt sich zufrieden.
Der neue YB-Hoffnungsträger trägt kein verschwitztes Trikot, als er in den Katakomben des Tourbillons steht. Er trägt Jeans und Jackett. Christoph Spycher hat soeben seine erste Partie als neuer YB-Sportchef erlebt. Nun sagt er: «Das Team hat alles gegeben. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte es leiden müssen.» Der 38-Jährige spricht danach noch über viele Dinge, er ist in diesen Tagen ein gefragter Mann.
Irgendeinmal nähert sich Elsad Zverotic. Sions Verteidiger und einstiger Teamkollege von Spycher bei YB klopft ihm während eines Interviews mehrmals auf die Schulter, ruft «Wuschu, Wuschu», und umarmt ihn herzlich. Es ist eine Szene, die mehr sagt als die vielen Worte. Spycher ist beliebt, im Team, bei Mitarbeitern, bei Fans. Und beim Gegner.
Viel Wohlwollen
Spycher ist in diesen unruhigen Tagen Mister Goodwill bei den Bernern. Seine Beförderung wurde fast überall wohlwollend aufgenommen, gestern steht auf einem grossen Banner im YB-Fansektor in grossen Worten: «Endlech! E erste Schritt i di richtigi Richtig isch gmacht.» Und: «Merci Wuschu für die klare Wort.» Bei seiner Präsentation am Donnerstag hatte Spycher ja kein Blatt vor den Mund genommen, das Vorgehen der Investoren und die letzten Jahren mit den Wirrungen und Wendungen kritisiert.
Am Sonntag meint er, es sei schön gewesen, die Worte der Fans zu lesen. Und: «Sie zeigen, dass ich in meinen nun sechs Jahren bei YB stets glaubwürdig war.» Dem Team attestiert er derweil eine gute Leistung. Und dann bemüht er die Worte der Fans: «Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung.»
Die Partie im Tourbillon verfolgte Spycher – anders als Vorgänger Fredy Bickel – nicht auf der Ersatzbank, sondern auf der Tribüne. Am Freitag hatte er in einem langen Gespräch mit Trainer Adi Hütter auch die jeweiligen Zuständigkeiten geregelt. Er wolle nahe beim Team sein, sagt Spycher. Und: «Ich bin an den Spieltagen da, um den Trainer zu unterstützen.» Gestern nimmt er ihm viel Medienarbeit ab.
Viele Einzelgespräche
In den nächsten Tagen will der Sportchef etliche Einzelgespräche führen. «Uns wird die Arbeit nicht so schnell ausgehen», meint er. Und er findet, in diesem Job sei man besser beraten, nicht alles zu planen.
Zuweilen kann der Fussball Unvorhergesehenes bereithalten. Etwa, dass sich Zverotic und Spycher wieder begegnen, als Spieler und Sportchef. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15549554
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